Beiträge von Keshia

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Marypipe


    Komisch, mir ging es genau umgekehrt: Obwohl das Thema eigentlich kein schönes ist, habe ich es stellenweise sogar als Wohlfühlbuch wahrgenommen. Bei der letzten Szene musste ich allerdings weinen; der Autorin soll es beim Schreiben ähnlich gegangen sein. Da hat sie in sehr einfachen Worten etwas beschrieben, über das wohl viele mal nachgedacht haben, aber vermutlich nicht wirklich in der Tiefe.

    LG von

    Keshia

    Verschwendete Zeit finde ich Lesen keinesfalls. Ich lese aber deutlich mehr, seit ich einen Reader habe, den ich fast immer dabei habe.

    Gelesen wird dann in Pausen, in Wartezeiten, im Bus usw.


    Ich habe das auch von einigen Autoren gelesen, z.B. Stephen King, dass der Reader doch zu deutlich mehr Lesezeit führt, weil man eben nicht nur dann liest, wenn man sich Zeit dafür nimmt und das Buch aus dem Regal holt, sonder (fast) alles (fast) überall mal kurz lesen kann, so dass im Laufe einer Woche doch ein paar Lesestunden zusammenkommen, die man sonst mangels Buch vor Ort nicht gehabt hätte.

    Bzgl. Haushalt usw.: Dafür reserviere ich mir spezielle Zeiten, oft kurze und mehrere, so dass ich motiviert bleibe. Also statt "3 Stunden Haushalt machen" wische ich erst mal 15 min den Boden im Bad und sehe dann weiter. So bleibe ich deutlich motivierter.


    LG von

    Keshia

    Ein Aspekt, der mich an dem Buch faszinierte, ist die ganz ruhige Stimmung trotz des deprimierenden Themas und oft wird die Landschaft ganz subtil gelobt, obwohl weder die Landschaft noch das Klima im Winter sonderlich attraktiv klingen. Man möchte sich nach der Lektüre mit Island und seiner Geschichte befassen. Auch sehr schön, wie Agnes begeistert von ihrem recht einfachen Beruf als Magd spricht, obwohl stark betont wird, dass sie eine hohe Intelligenz besitzt. Insgesamt scheint keiner der Charaktere mit seinem Leben unzufrieden zu sein, außer in kleinen Aspekten, die in jedem Leben mal vorkommen (Eifersucht, unerfüllte Liebe etc.). Dabei wird objektiv nichts Erstrebenswertes gezeigt, aber der Leser fühlt, dass die meisten Personen mit ihrem sehr einfachen Leben gut zufrieden sind. Bei Agnes merkt man allerdings den Zwiespalt - einerseits liebt sie den Hof, auf den sie gekommen ist, andererseits fällt ihr dessen Verfall auf.

    Aus meiner Sicht sind Blöndal etc. so oberflächlich gezeichnet, weil der Hauptteil der Geschichte von Agnes erzählt wird und die anderen Personen eben nur am Rande vorkommen.

    Interessant fand ich, dass auch hochrangige Personen einfachste Kost - Skyr - angeboten bekommen und ins Gemeinschaftsschlafzimmer als einzigem Wohnraum gebeten werden und das auch als normal empfinden, obwohl sich jeder Mühe gibt, sich extrem vornehm zu verhalten (bei Besuch hochrangiger Personen wie Blöndal).

    Petra Hartlieb: Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung


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    Nach ihrem ersten Buch über ihre "wundervolle Buchhandlung" widmet sich Petra Hartlieb im zweiten Band speziell der Weihnachtszeit in ihrer Buchhandlug in Wien.

    Das Buch ist in Kapitel über verschiedene Aspekte der Vorweihnachtszeit in der Buchhandlung gegliedert, die sich jeweils mit Auswirkungen des Buchhändlerlebens auf Berufs- und Privatleben von Hartlieb und ihrem Mann und dem Familienleben mit ihren Kindern (oder dem Mangel daran) befassen.

    Das Buch umfasst nur 160 Seiten und ist schnell gelesen.


    Meine Meinung:

    Hui! Ich habe das Buch schnell und mit Spannung gelesen, aber vermutlich nicht aus den von der Autorin beabsichtigten Gründen. Für mich ist das Buch eine Art Biografie-Krimi. Statt zu ergründen, wer der Mörder ist, ergründet man, wer Petra Hartlieb sein könnte und was sie sagen möchte. Vordergründig möchte sie auf unterhaltsame, witzige Art von ihrer wundervollen Buchhandlung erzählen. Hier geht es schon mal los: Das erste Buch kaufte ich, weil ich ein Loblied auf die Buchhandlung lesen wollte. Spätestens im zweiten Band frage ich mich, ob der Titel nicht ironsich gemeint war!

    Wer das erste Buch gelesen hat, erinnert sich an sehr viel "Amazon-Gebashe". Das zweite Buch muss dieses Thema auch einmal am Anfang unterbringen, könnte dann aber den Untertitel tragen "Mein Burnout als Buchhändlerin".

    Zunächst mal Punkte, die mir auffallen:

    Frau Hartlieb arbeitet freiwillig in einer Buchhandlung, die ihr gehört! Trotzdem vergeht keine Seite ohne Jammern über lange Arbeitstage. In der Vorweihnachtszeit teilt sie sich mit ihrem Mann die Tage auf - sie arbeitet tagsüber im Laden, er nachts in der Buchannahme und am Einsortieren der Bücher. Das fehlende Eheleben wird gar nicht erwähnt, nur Müdigkeit, Überforderung, Stress. Andere habe einen ebenso langen Arbeitstag, können aber abends für ihre Kinder noch kochen. Man könnte jetzt denken, die armen Eheleute wären bei der Arbeit alleine, aber nein, sie haben zahlreiche Mitarbeiter, von denen eine erkannt zu haben scheint, dass sie Frau Hartlieb ständig emotional auffangen und aufbauen muss. Frau Hartlieb bricht auch bei kleinsten Unstimmigkeiten - Geburtstag, und morgens müssen noch Kästen geleert und Bücher einsortiert werden - in Tränen aus. Was wohl ein Fernfahrer macht, der am Geburtstag morgens noch im Ausland im Stau steht oder ein Chirurg, der am Geburtstag mehrere Stunden operieren muss?

    Positiv sei hier vermerkt, dass alle Kollegen bzw. Angestellten gut wegkommen, sie sind Menschen, sie sind lieb und überarbeitet. Kunden dagegen teilt Frau Hartlieb in zwei Kategorien ein, die etwas überraschen:

    Das sind einmal die Kunden, die zu Freunden wurden. Diese zeichnen sich mehrheitlich dadurch aus, dass sie Frau Hartlieb Dienstleistungen oder Essen kostenlos zur Verfügung stellen und sogar aufdrängen, weil sie wohl den Eindruck vermittelt, einen der schwersten Jobs auf Erden zu haben und alleine nicht klar zu kommen. Hände hoch, wer schon mal seiner "Lieblingsbuchhändlerin" Brathähnchen oder Suppe in den Laden gebracht hat!:/ Oder Schokolade und Pralinen. Oder sie im Taxi ins Restaurant gefahren hat und dann ihr Essen bezahlt hat. Oder einen dreiviertel Tag für sie kostenlos Geschenke verpackt hat.


    Und dann sind da die anderen Kunden. Diese sind ärgerlicherweise Kunden, haben Fragen und Wünsche und behandeln Frau Hartlieb wie eine normale Dienstleisterin und ohne Rücksichtnahme und Dankbarkeit, die sie doch eigentlich im Vorfeld erwarten dürfte. Einige sind so frech, ihre Meinung über Geschenkpapier zu äußern, das ihnen nicht gefällt! Da bricht dann die Angestellte - nicht Frau Hartlieb - auch mal in Tränen aus. So etwas ist ja für einen Erwachsenen auch wirklich schwer zu ertragen!


    Da Frau Hartlieb Bücher schreibt, ist sie bekannt und erwartet das teilweise auch. Eine Kundin äußert etwa zu einer anderen "Wissen Sie eigentlich, wen Sie da vor sich haben!" Aha, die Lokalprominenz, bitte etwas unterwürfiger reden!


    Kunden haben die furchtbare Angewohnheit, erst kurz vor Ladenschluss im Laden zu erscheinen und dann noch freundliche und geduldige Bedienung zu erwarten. Es ist ja auch eine Frechheit, dass Kunden meist tagsüber arbeiten und es erst kurz vor Ladenschluss um 18 Uhr in den Laden schaffen! Dass möglichst "pünktlich abgesperrt" wird, weil das Personal völlig erledigt ist, wird mehrfach erwähnt.


    Ein anderer Punkt, der auffällt und immer wieder (mir jedenfalls) sauer aufstößt, ist diese Manie, von Freunden kostenlos Gefallen anzunehmen. Man will Urlaub machen - Freund bietet Wohnung am Urlaubsort an. Freund lädt zum Essen ein. Freundin hilft bei der Arbeit. Freunde laden die Kinder zum Abendessen ein, damit die mal etwas anderes als selbstgekauften Döner bekommen. Freunde laden zum Abendessen ein, man kommt aber nur, weil "es so gute Freunde sind, dass sie es aushalten, wenn wir einfach kommen, nichts mitbringen, uns hinsetzen, essen und trinken, so gut wie keine Konversation betreiben und danach wieder gehen". Einmal ist noch jemand anderer eingeladen und besitzt die Frechheit, die Gesellschaft mit Anekdoten unterhalten zu wollen. Über den wird noch eine andere Anekdote erzählt, dann kommt der Nachsatz "liebe..., ich habe das aber nicht aus Rache gemacht".


    Irgendwann kommt das erstaunliche Geständnis "ich mag keine Buchhändlerinnen, die ständig jammern!" und die Erkenntnis: Bitte bleiben Sie nicht aus Mitleid mit uns dem Laden fern, wir müssten sonst schließen!


    Zwischen all diesen verwirrenden Aussagen sucht der Leser (mMn) nach "Petra Hartlieb". Wer ist sie? Eine begeisterte Buchhändlerin, die manchmal missverständlich über ihren Job schreibt, deren Humor nicht jeder (wie ich z.B.) versteht? Eine - wie einmal in einem Buch einer Lehrerin gelesen - Frustziege, die kurz vor dem Burnout steht und eigentlich ihren Beruf hasst? Ein einfach völlig überarbeiter Mensch, der es aber nicht schafft, mal kürzer zu treten? (Da sind so viele Mitarbeiter im Laden - kann man nicht mal einen Tag mehr pro Woche freinehmen? Oder mal ein paar Stunden früher gehen, wenn einen das so sehr belastet?)

    Und: Warum kommen immer noch Kunden in den Laden, wenn man ihnen per Buch sagt, dass sie eigentlich nur nerven, belasten und stören?


    Wie kann es sein, dass man selbst einen Teil seiner Kunden als Zumutung betrachtet, aber fast alle Dienstleistungen, die jedenfalls im Buch erwähnt werden, von "Freunden" als Vorzugsleistung, nach Dienstschluss oder kostenlos angeboten, teils aufgedrängt, bekommt und keine Diskrepanz sieht? Warum darf man am Wochenende seinen ITler (wie immer der Mensch heißt, der sich um die Internetverbindungen kümmert) aus dem Bett klingeln und dann noch ein bisschen meckern, dass er eine Stunde fürs Ankommen braucht, sich aber gleichzeitig über den Kunden beschweren, der nach 18 Uhr 24 Pixiebücher verpackt haben möchte? Der "Doktor" (mir war nicht klar, wer das genau ist) wird aber selbstverständlich noch reingelassen, wenn er nach 18 Uhr an die Tür klopft. Vermutlich, weil der noch mal etwas für einen tun könnte.


    Wie gesagt - mag sein, dass ich den Humor falsch verstanden habe. Ich lese vor allem: Keine Zeit für Kinder, ständig müde und mies gelaunt, muss aber für die Kunden den Entertainer geben, leichter Hass auf Kunden, die Service wünschen und sich dabei nicht zürückhalten, sondern auch fragen, wenn der Laden voll ist. Es gibt ein Buch mit dem Titel "Hilfe, die Kunden kommen" - Frau Hartlieb scheint das besonders in der Weihnachtszeit auch so zu empfinden und es gibt eine Szene, in der das lebhaft beschrieben wird.


    Nach all dem Meckern müsste das Buch jetzt null bis eine Ratte bekommen, das wird aber nicht passieren. Man liest gerde wegen dieser Unstimmigkeiten, man möchte dahinter kommen, was eigentlich los ist, wie sich die ganzen Unstimmigkeiten erklären lassen, ob man einfach nur den Humor nicht versteht und vielleicht Absätze als Jammern versteht, die eigentlich lustig gemeint waren. Immer wieder fragt man sich: Wie meint sie das? Warum arbeitet sie denn noch dort? Warum fordert sie Verständnis und Rücksichtnahme von anderen, die sie selbst ihren Kunden nie entgegen bringen würde?


    Eine unfassbare Stelle beschreibt einen Weinachtstag, an dem ein Stammkunde seine bestellten Bücher abholen möchte. Keines der Bücher ist da. Verständlicherweise rastet der Kunde ein bisschen aus. Später entschuldigt er sich, Frau Hartlieb entschuldigt sich auch, ist aber - im Buch - weiterhin der Meinung: Der Mann hätte früher bestellen sollen - natürlich nicht bei amazon! - und es einfach lieb lächelnd hinnehme müssen, dass seine Bücher einfach nicht da sind oder "mal ein paar Tage vorher fragen können". Was für eine Eigenwerbung für den eigenen Laden! Nach dem ganzen Amazongebashe würde man denken, dass die Betreiberin gerade nicht zugibt, eventuell nicht rechtzeitig liefern zu können ud das - in der Vorweihnachtszeit - den Kunden auch nicht sagen zu wollen/ können.


    Ich habe das Buch jedenfalls als eine Biografie einer Frau gelesen, die in bestimmten Bereichen realitätsfern und empathielos ist und keinerlei Selbstreflexion besitzt und es gerade aus diesen Gründen sehr spannend gefunden. Dafür gebe ich mal vier Ratten.

    4ratten


    Wären die Ratten Symbole für Sympathiepunkte für Frau Hartlieb, so wie sie sich in dem Buch darstellt, würde da nur eine sitzen.



    LG von

    Keshia

    Tja, es sieht schlecht aus. Habe ihn jetzt an einem anderen Apple-Stecker (vom Ipad) gehabt und konnte zusehen, wie die Anzeige runter ging von "Ihr Kindle ist 15% geladen" auf 14% und jetzt 13%.=O

    Mein Kindle Fire (Nummer weiß ich nicht, evtl. 7? Ist das die erste Generation?) wird nur unregelmäßig benutzt. Daher entlädt er sich oft komplett und manchmal merke ich das nicht sofort. So auch kürzlich, er war ganz leer, ich ludt ihn wieder auf. Auflgeladen wird er seit ich ihn habe (Gebrauchtkauf) mit dem zugehörigen Ladekabel und einem Iphone-Netzteil.

    Danach war er normal nutzbar, gestern zeigte der Akku Tiefstand, also hängte ich ihn über Nacht ans Netz. Seit gestern hatte ich ihn nun am Strom, er zeigt auch immer, dass er lädt, man sieht nur keinen Ladefortschritt. Gerade noch mal eine andere Steckdose probiert, Neustart gemacht, jetzt ist er schon im kritischen Bereich (vorher kleine weiße Ladesäule, jetzt kleine rote, 15%, bitte laden).

    Habe dann mehrfach das Netzteil aus der Steckdose gezogen, da das angeblich einen Ladeimpluls geben sollte.

    Die Ladelampe leuchtet gar nicht.


    Ist es denkbar, dass das Gerät jetzt einfach kaputt ist und ersetzt werden muss oder sollte ich noch etwas anderes probieren?

    Und falls es ersetzt werden muss, lohnt sich dann ein Kindle Fire 8 (über 100 € würde ich nicht gehen wollen) oder lieber ein Kindle Fire 7?

    Das Gerät wird halt nur gelegentlich genutzt, vor allem habe ich da günstige Kochbücher drauf. Nutzung findet überwiegend in der Wohnung statt.


    LG von

    Keshia

    Hallo nochmal!

    Bis jetzt klappt alles super bis auf eine Sache...

    Habe mir das Buch "Fotogafie für Blogger" ausgeliehen.



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    Das ist ganz komisch formatiert. Entweder ist die Schrift so klein, dass ich eine Lupe bräuchte oder, wenn ich sie vergrößere, ist der Text so sehr an den linken oder rechten Rand gequetscht, dass er teilweise abgeschnitten ist. Wenn ich an den oberen, mittleren Rand clicke, um etwas an der Schriftgröße zu ändern, wechselt nur die Seite (nur in diesem Buch). Ist das Buch jetzt nicht für den Reader geeignet oder kann man am Reader (Tolina Pages) etwas umstellen, um das besser lesen zu können?


    LG von

    Keshia



    Danke für die Antwort. Erscheinen denn bei dir beim Markieren auch diese zwei "Tropfen"? Damit soll man ja angeblich die Markierung auf weitere Wörter ausdehnen können. Wenn ich das probiere, wird immer nur die Schrift vergrößert.:P


    LG von

    Keshia

    Kann mir mal jemand helfen?
    Ich habe mir einen Tolino-Page für die Onleihe gekauft.

    Alles soweit ganz prima, nur die Markierungsfunktion beherrsche ich nicht.

    Wenn ich ein Wort markiere, auf "Markieren" tippe und versuche, diese beiden "Tropfen" (Markierungssymbole) auseinanderzuziehen, erscheint jedes Mal das A für Schriftgröße und der Text wird einfach größer, statt dass mehr als das eine Wort markiert werden.


    Gibt es da einen Trick?


    LG von

    Keshia

    Über Ostern sind wieder so einige Bücher dazu gekommen. Nachdem ich bei youtube mehrere Stephen-King-Vorträge "ge-binge-watched" habe - der Mann lullt einen ja mit seiner Intonation ganz schön ein! - kamen "Just after sunset", "Böser kleiner Junge" (interessanter Ansatz, die Geschichte gibt es also nur auf Deutsch!) und "It" dazu.

    Außerdem Elizabeth Gilbert "Big Magic - Creative Living beyond Fear" und gestern noch Marleen Haushofer "Die Wand".


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    Habe also jetzt einiges zu lesen!

    Ich finde es krass, dass "Die Wand" bei mir mehr Beklemmungen als die Stephen-King-Bücher auslösen!=O



    LG von

    Keshia




    Habe also jetzt einiges zu lesen!

    Ich habe mir das Buch gestern auf den Reader geladen. Ich wollte es vor ein paar Jahren zu Weihnachten lesen (+ Film) und bin froh, das nicht getan zu haben! Mir ging es damals nicht gut und ich zweifelte, ob das nun meine Stimmung heben oder niederdrücken würde.

    Dann habe ich vor einiger Zeit den Film auf youtube gesehen, als der da noch frei geschaltet war und fand ihn eigentlich ganz entspannend. Bedrohlich wirkte er gar nicht, obwohl die Situation der Protagonistin natürlich bedrohlich war, aber aus dem Rückblick erzählt quasi schon verarbeitet (größtenteils; bis auf die Szene in der Mitte und am Ende).

    Gestern habe ich also angefangen abe schnell wieder aufgehört, weil doch eine ziemliche Angst und Einsamkeit vermittelt wird. Ich war allein zu Hause und bekam teilweise beim Lesen schon Beklemmungen!

    Interessant fand ich, dass betont wird, dass die Protagonistin das landwirtschaftliche Wissen eben teilweise früher schon mal gelernt und angewendet hatte (Kuh melken) und anderes halt ausprobieren/ so weit möglich anlesen musste.

    Im Film kam allerdings die ständige (Anfang des Buches) Angst vor der möglichen Bedrohung durch andere Menschen gar nicht so (sehr) rüber (wie im Buch.


    Ich werde demnächst mal weiterlesen, nachdem ich mich auf die doch viel düsterere Stimmung als im Film eingestellt habe.


    LG von

    Keshia


    PS
    Als ich zum ersten Mal von dem Buch hörte, stellte ich mir eine ganz andere Handlung vor. Interessant fände ich es, "Die Wand" und Stephen Kings "Under the Dome" (nur das Buch, nicht die Serie) zu vergleichen. "Under the dome" habe ich noch nicht gelesen bzw. besitze ich nicht, werde es mir aber demnächst mal kaufen, weil beide Autoren die gleiche Idee für völlig unterschiedliche Ansätze (Einzelperson vs. ganze Stadt, Gewalt vs. Friedenfinden etc.) genutzt haben.

    Hallo,

    ja, ja, kommt Zeit, kommen Wünsche.

    Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, mir meinen dritten E-Reader anzuschaffen!:/


    Ich habe den Kindle-Fire (Farbe), Kindle-Paperwhite und jetzt reizt mich ja schon das Zeitschriftenangebot der örtlichen Bib.:P Auch das E-Paperangebot klingt interessant. An Zeitschriften haben sie wirklich alle möglichen Angebote, halt dann leider nicht in Farbe, aber es wäre zumindest interessant zum Artikellesen und Überlegen, ob ich mir die Zeitschrift jetzt wirklich kaufen möchte. Ich kaufe recht viele Kochzeitschriften, von denen ich die meisten behalte, und gern mal Spiegel, Focus und Co. oder Frauenzeitschriften, die dann irgendwann im Müll landen.

    Jedenfalls kam jetzt der Gedanke auf, doch einen "Ausleihreader" zu kaufen, wenn es geht gebraucht und für maximal 70 € (na ja, notfalls neu, dann wären's wohl um die 120 €).


    Leider bietet sich mir kein Durchblick im Reader-Dickicht.


    Anforderungen wäre schon:

    1. Lesemöglichkeit etwa so wie beim Kindle-Paperwhite, also mit Hintergrundbeleuchtung und scharf (bei einigen Amazonabbildungen sieht die Schrift einiger Reader aus wie bei schlechten Penguinclassics: leicht bis stark verwaschen/ "ausgelaufen").


    2. Bedienfreundlichkeit für Menschen, denen es schwer fällt, sich in neue Bedienungen reinzufuchsen (ich habe seit über einem Jahr Photoshop Elements, kenne aber immer noch nicht alle Funktionen und nutze es daher nur selten. Iphoto dagegen ist mein Standardbearbeitungsprogramm, da das komplett ohne Anleitung zu bedienen ist. Das wäre also gerne auch die Anforderung an den Reader!


    3. Günstig zu haben, s.o. Könnt ihr mir da ein Portal empfehlen außer Ebay (da scheint's nur teure zu geben) und amazon (Auswahl sehr begrenzt, der Reader, der mir ins Auge stach wurde billig von jemandem angeboten, der laut Bewertungen nicht zu empfehlen ist)?


    Gern könnt ihr mir das älteste brauchbare Modell empfehlen (-> Preis; soll ja im Verhältnis zur Nutzung stehen), das ein beleuchtetes oder beleuchtbares Display und lesbare Schrift hat.



    OT-Frage: E-Paper können bei meiner Bib eine Stunde lang ausgeliehen werden. Reicht das normalerweise als Lesezeit? Ich messe normalerweise nicht nach, manchmal möchte man ja etwas herausschreiben oder noch mal zum Verständnis nachschlagen usw.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit ausgeliehenen Zeitschriften? Reduziert das drastisch den Kauf oder stört es einen sehr, dass man halt keine bunten Bilder hat?


    Letzte Frage: Kann man bei ausgeliehenen E-Medien irgendwie Zitate speichern? Wie macht ihr das: Schreibt ihr euch interessante Passagen ab, oder ist euch das bei ausgeliehenen E-Medien egal? Ich habe bei meinen E-Books sehr viel markiert, gute Formulierungen, interessante Infos, Anregungen usw. Bei den ausgeliehenen Medien würde ich das gern auch machen.


    LG von

    Keshia

    Ich habe das Buch "My soul is a river" von Nikita Gill auf dem Kindle Paperwhite. Das ist eine Sammlung von Gedichten. Es ist mein erstes E-Book mit folgenden Eigenschaften:

    Man kann nichts markieren, kein Lesezeichen setzen. Unter "Gehe zu" findet man ernstahft folgendes Inhaltsverzeichnis: "Page 1......1" usw., das heißt, wenn ich ein Lesezeichen setze, würde mir das nichts bringen, weil ich nur die Seitennummer angezeigt bekäme.

    Ist das bei einigen E-Books normal? Ist das ein Fehler oder hat der Autor einfach verschiedenes nicht eingestellt/ zugelassen?


    LG von

    Keshia

    Die Szene läuft folgendermaßen ab:


    (Der Bruder Tom versucht, die Aufmerksamkeit seines behinderten Bruders Julius zu gewinnen):

    "Julius, Julius, guck!" ruft Tom nun lauter. "Julius kann ja wirklich nichts", meint er dann enttäuscht. "Ohne uns könnte er ja gar nichts machen. Der könnte ja gar nicht leben, gell, Mama?"

    "Ja, Tom, er braucht uns", sage ich traurig.

    Für ein paar Sekunden blickt Tom Julius mit bekümmerten Augen an.

    "Was ist?", frage ich ihn. "Bist du traurig darüber?"

    "Was wird denn mal, wenn ihr tot seid?"

    Ich erstarre. Wieder einmal spricht Tom unsere geheimen Ängste aus. "Aber Tom! Wir leben hoffentlich noch lange und können uns um euch beide kümmern."

    "Mama, wenn ihr tot seid, binich ja schon groß", erklärt er mir nun, sichtlich beruhigt über seinen Einfall. "Dann brauche ich nur noch eine Frau und dann sind Julius und ich wieder eine Familie. Gell, Julius?" Strahlend drückt er Julius an sich. "Du musst halt nur ganz viele Hippgläschen kaufen, denn ich habe ja überhaupt kein Geld," fügt er hinzu.


    An anderer Stelle macht sich Tom auch Gedanken, wie Julius mit 18 sein wird, wenn er nur auf dem Rücken liegen und nicht sprechen kann. Das finde ich etwas weit hergeholt für einen Fünfjährigen ohne ältere Geschwister. 18 Jahre sind ja noch sehr weit entfernt.

    Jedenfalls zeigt die Szene, dass der Sohn deutlich liebevoller über den Bruder nachdenkt als die Mutter, die sich mehr Sorgen um alles Mögliche macht und dabei wenige liebevolle Worte über Julius verliert (zwar sagt, dass sie ihn liebt, aber das bisher im Text nicht wirklich zeigt).


    LG von

    Keshia

    Also mich nervt seit Jahren immer noch die Vergewaltigungsflut in Die Säulen der Erde von Ken Follett. Da hatte ich mehr als einmal das Gefühl, diese werden zum reinen Vergnügen in die Handlung geschrieben ...

    Wird da aber nicht auch klargestellt, dass einzelne Täter (William fällt mir ein) so sozialisiert wurden, dass sie nur bei einer Vergewaltigung erregt weren können (Williams Hochzeitsnacht mit der "gefügigen" Ehefrau, die er erst schlagen muss, um erregt zu werden z.B.).

    Mein Gefühl war, dass dargestellt wurde, dass Vergewaltigungen von vielen zwar als schlimm wahrgenommen werden (der Müller, der bei der Vergewaltigung seiner (Schwieger-) Tochter zusehen muss), aber von anderen auch als völlig normal wahrgenommen werden, weil bestimmte Menschen halt weniger zählen bzw. diese Art Sex für sie normal ist und schon im Elternhaus vorgelebt wurde.


    LG von

    Keshia

    In "Trapez" von Marion Zimmer-Bradeley entdeckt der Protagonist als Teenager seine Homosexualität. Dies geschieht unter anderem, indem sein späterer Freund (Sexualpartner) ihm immer wieder sexuelle Handlungen aufdrängt, wenn er sich nicht wehren kann, weil andere mit im Zimmer/ Abteil etc. sind oder sogar, wenn beide "so tun", als ob der Protagonist schläft. Im Buch wird das dann immer abgewiegelt, indem der Protagonist es erst schlecht/ unangenehm/ schmerzhaft findet und dann aber im Nachhinein doch ganz okay.

    Mit Blick auf das Verhalten von MZBs Ehemann, der sich wohl an Kindern etwa dieses Alters vergangen hat - auch an Jungen - wirkt das Buch extrem verstörend. Als ich es vor Jahren zum ersten Mal las, stellte es für mich Homosexualität sehr positiv dar; aus heutiger Sicht stellt es eher die Beziehung eines Triebtäters zu seinem Opfer dar. In späteren Szenen weitet sich der Missbrauch auch subtil aus, indem der "Freund" das Opfer vor aller Öffentlichkeit hänselt oder provoziert, das Opfer aber nichts sagen kann, weil Homosexualität verboten ist (USA, 40er Jahre) und das Opfer sonst Probleme bekäme bzw. den Täter, den es "liebt" auch schützen möchte. Der Missbrauch weitetet sich dann auch auf Prügeleien etc. aus, bei denen das Opfer körperlich immer unterlegen ist.


    Auch darüber wird nicht viel Aufhebens gemacht.


    LG von

    Keshia

    Kommt es öfter vor, dass ein E-Book kein Inhaktsverzeichnis hat? Ich habe mir jetzt ein Buch aus der "Für Dummies"-Reihe runtergeladen und das Inhaltsverzeichnis ist bei der "Gehe zu"-Funktion grau unterlegt. Es gibt aber ein Inhaltsverzeichnis vorn im Buch! Ich bin das dann durchgegangen und habe alle Kapitelüberschriften als Lesezeichen gespeichert, wundere mich aber, dass dies ausgerechnet bei einem Sachbuch passiert ("Gehe zu" sagt mir auch nix über einen Index, also wird es recht schwer, gezielt Informationen in dem Buch zu suchen).



    LG von

    Keshia

    Aber wie gesagt, Bestseller wird ein Buch ja nicht durch die Vielleleser*innen sondern eben durch den Massenverkauf und das ist einfach eine komplett andere Zielgruppe.

    Führen Vielleseri/innen nicht auch zum Massenverkauf? Die kaufen doch auch viel. Oder denkst du eher an ausleihende Vielleser/innen?