Beiträge von Keshia

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Wie, das ist auch eine Reihe?!


    Ja, das ist eine Reihe:
    Deutsch:
    Chocolat
    Himmlische Wunder
    ???


    Himmlische Wunder:

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Beide Bücher in einem Band:

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links



    Englisch:
    Chocolat
    The lollipop shoes (GB)/ The girl with no shadow (US)
    ???


    Lollipop shoes:

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Der zweite Band ist etwas düsterer.
    Da geht es unter anderem um Anouks Pubertät/ Abnabelung, und sie lernt dann eine Art "böse Hexe" kennen, die anderen Menschen "die Identität" (wörtlich, s. erste Seite) klaut.
    Am Ende geht es aber noch mal um Viannes Mutter/ Herkunft und auch Roux taucht mitten in der Handlung noch mal auf.
    Vianne geht es aber den größten Teil der Handlung darum, ihre Magie zu verstecken/ verbannen und ein stinknormales bürgerliches Leben zu führen.
    Der bösen Hexe geht es eher um das Gegenteil.
    Und beide kämpfen ein bisschen - bewusst oder unbewusst - darum, Anpuk auf ihre Seite zu ziehen.
    Anouk hat dann am Ende so eine Art Showdown. :zwinker:


    Es ist vom Stil und der Geschichte und auch dem Setting her (Paris) etwas Ganz anders als Chocolat. Vielleicht sogar das Gegenteil.
    Ach ja, das "Kleine", das am Ende des ersten Bandes erwähnt wird, taucht auch wieder auf und hat eine ganz besondere Rolle.


    Es wird auch eine kleine Andeutung auf die Handlung von "Five quarters of the orange" / "Fünf Viertel der Orange" gemacht.


    LG
    von Keshia


    PS
    Anfans hatte Joanne Harris eine "Food Trilogy" geschrieben.
    Die bestand aus den inhaltlich/ von den Hauptpersonen und der Handlung her nicht zusammenhängenden Büchern "Chocolat", "Blackberry wine" und "Five quarters of the orange".
    Jedenfalls nannte/ nennt sie diese Bücher immer "Food Trology".

    Ich hätte gedacht, heute schickt man einem Verlag erst mal eine E-Mail, an die man eine Beschreibung und Leseproben des Werkes anhängt (also um welche Gattung und welches Thema, mit welcher Zielgruppe es sich handelt und dann einen Auszug aus Kapitel ...).


    Kann man eigentlich E-Books nicht ohne Verlag veröffentlichen?
    Oder wie geht das?
    So könnte man ja den Verlag evtl. auf eine schon vorhandene Leserschaft des E-Books, das man jetzt noch mal überarbeitet hat, hinweisen.


    (Früher gab es doch einige E-Books mit Hausarbeiten, Doktorarbeiten, Vorträgen usw.)


    Ich kann übrigens die Wut der Schreiber (nicht ihre Hasstiraden!) verstehen:
    Die haben lange an einem Buch geschrieben, sich vielleicht viel Mühe gegeben und bekommen jetzt nur eine Absage.
    Einige bekannte Bücher bekannter auch zeitgnössischer Autoren wurden ja auch vom ersten oder gar von mehreren Verlagen abgelehnt! Es kann also durchaus sein, dass man Talent hat (oder zumindest für das Vorhaben Leser da wären) und man trotzdem abgelehnt wird.


    Ich fand Joanne Harris' Tips for prospective writers interessant (nicht, dass ich schon versucht hätte, etwas zu veröffentlichen! :zwinker:)


    LG
    von Keshia

    Hallo nimue,
    ich mache das weniger, um mir die Spannung zu versauen (es gibt auch Leute, die MÜSSEN erst die Zusammenfassung oder das Ende lesen, weil sie sonst das Buch nicht lesen könnten - die können keine Spannung ertragen).


    Mich faszniert es, erst den ersten Absatz und dann den letzten (Ab-)Satz zu lesen.
    Meist versteht man da das Ende ja noch gar nicht, hat aber ein bestimmtes Gefühl, eine Assoziation.
    Und dann, wenn man das Buch ordentlich gelesen hat, fühlt sich der letzte Satz ganz anders an und man hat eine ganz anderen Eindruck davon.
    Diese beiden Gefühle und Eindrücke zu vergleichen, am Schluss noch mal zurück zu gehen und zu überlegen, wie man zum ersten Eindruck kam und was sich geändert hat, finde ich sehr spannend.
    Meist ist auch der letzte (Ab-)Satz am Anfang zu kryptisch, dass er einem eben nichts verrät.
    In diesem Falle aber halt nicht.



    LG
    von Keshia

    WARNUNG:


    Hallo,
    wenn Ihr wie ich seid und gerne mal die letzte Seite des Buches mit der nach der ersten lest, oder wie, ich heute, nach der Hälfte des Buches:
    LASST ES!


    Leider wird dann ein Großteil der Spannung rausgenommen, man kennt das "Was" und ein wenig das "Wie", kann aber noch interessiert und erwartungsvoll weiterlesen, um das "Warum" zu erfahren.


    Also:
    Wer sich die Spannung komplett erhalten will, schaut besser nicht auf die letzte Seite, bevor er dort angekommen ist!!!


    Das ist ein geniales Buch und eines der wenigen, bei dem wirklich bis zuletzt immer noch eine Info hinzu kommt, immer, wenn man denkt, jetzt kommt nur noch Schlussgeülänkel geht es noch weiter.
    Auch die Passagen, die anfangs nach Füll-Passagen aussahen, werden am Schluss des Buches wieder bedeutsam! :zwinker:



    LG
    von Keshia

    Ich habe mir das Buch jetzt zu Weihnachten bestellt (tolles Geschenk!!! :zwinker:).


    Mein Verdacht "was da noch kommt"/ kommen könnte:
    1. Es werden in der Therapie vergrabene Erinnerungen an Annies Vergangenheit zutage gebracht, mit denen sie sich jetzt auseinander setzten muss oder
    2. Sie bekommt Probleme mit "Groupies", die sie ob ihrer Medienprominenz kennen lernen wollen oder ihre Entführung ist doch nicht so abgeschlossen, es findet sich also noch eine Verbindung ihrer Entführung(szeit) in die Gegenwart hinein (vielleicht hatte der Psycho Helfer oder Mitwisser, die Kontakt zu ihr suchen oder so).


    So, das waren meine Vermutungen. :winken:


    LG von
    Keshia

    Ich hatte das Buch bei amazon gesehen und dachte, "vielleicht...".
    Heute habe ich das Buch in der Buchandlung gesehen und dachte, ich seh' nicht richtig:
    Hardcover zwar, aber so dünn und nichtssagen aufgemacht, dass ich es glatt mit einem reduzierten Buch vom Grabbeltisch verwechselt hätte (die, die man nie kaufen würde, wenn sie mehr als 5 € kosten, die man aber für 2 € als herabgesetztes älteres oder Mängelexemplar mal mitnimt).
    Schade.
    Ich werde es nicht kaufen - solange es mehr als 3 € kostet...
    Vielleicht mal in der Bücherei ansehen, wenn es dort vorhanden ist.


    LG
    von Keshia

    Wenn Geld keine Rolle spielt, würde ich mir obejktiv günstige Bücher kaufen (für 10 bi 50 €), die aber subjektiv, ob ihres Umfangs zu teuer für ihren jetzigen Preis sind.


    Ich besitze bspw. das Buch "Clickertraining für Papageien, Sittiche und andere Vögel".
    Für 25 €!!!
    Die englische Ausgabe scheint mir interessanter, persönlicher geschrieben zu sein, aber ich we/ürde dafür nicht noch einmal 25 € ausgeben (das Buch ist broschiert und hat ca. 200 Seiten!).


    Es gibt eine Reihe weiterer Bücher, die ich gerne besitzen/ lesen würde, die mir aber vom Preis-Leistungsverhältnis her zu teuer sind.
    Die würde ich evtl. kaufen, wenn Geld keine Rolle spielen würde.


    Ein Beispiel waren auch die "Tales of Beedle the Bard".
    170 € würde ich schon ausgeben - für 2 Lehrbücher.
    Aber nicht für ein schmales Geschichten-Bändchen.


    LG
    von Keshia

    Hallo Tammy,
    das klingt interessant.
    Wäre evtl. ein Weihnachtsbuch für mich. :zwinker:


    Aber eine Frage mal:


    Ich konnte mich gar nicht entscheiden, ob ich v. a. entsetzt bin oder einfach nur geschockt!


    Wo ist der große Unterschied zwischen entsetzt und geschockt?
    Außer, dass geschockt vielleicht etwas intensiver ist?
    Ich hätte die beiden mindestens als annähernde Synonyme verstanden.


    LG
    von Keshia


    PS
    Der Roman / die Inhaltsangabe erinnert mich ein bisschen an Emma Dodghues "Room" und John Fowles' "Collector" (besonders an letzteres).


    PPS
    Jetzt, nachdem ich ein paar amazon Rezis gelesen habe, vielleicht eine Anmerkung oder ein Missverständnis nur meinerseits:
    Ich hatte es oben so verstanden, dass Annie während der Entführungszeit die Therapiegespräche als inneren Monolog spricht, dass sie sich die Therapiegespräche mit ihrer früheren Psychologin als Hilfmittel gegen die Einsamkeit etc. "einbildet".
    Dass also Bericht 1 mit der Entführung, und nicht danach anfängt.

    Hallo,
    ich suche etwas bestimmtes, weiß aber nicht, welchen Suchbegriff ich wählen soll. :redface:



    Also ich möchte gern ein Lexikon haben, in dem ich Nahrungsmittel inklusive Pflanzen, die gegessen werden können oder für Tees etc. verwendet werden können, nachschlagen kann.

    Wissen möchte ich von dem Lexikon Sachen wie

    - Inhaltsstoffe,
    - Empfehlung bei Beschwerden wie...
    - Verwendung gebräuchlich für (Arzneien, Heilmittel, etc.)
    - Heil- oder evtl. mögliche Gilftwirkung, "Nebenwirkung" bei zu großer Aufnahme, schädliche Inhaltsstoffe etc.
    - evtl. Geschichte der Verwendung, also "wird zum Kochen/ als Heilmittel verwendet, seit..." oder "als Gewürz gebräuchlich bei/ seit..." oder "schädliche Inhaltsstoffe/ "Nebenwirkung bekannt, seit".


    Schön wäre es, wenn man dabei Nahrungsmittel, Gewürze, Pflanzen/ Tees/ Heilmittel nachschlagen könnte.


    Gibt es so etwas in Buchform und wenn ja, worunter muss ich es suchen?


    Oder gibt es nur einzelne Lexika wie "Lexikon der Arzneipflanzen" etc.?


    Und falls ja, unter welchem Titel würde ich dann so ein Lexikon wenigstens für Nahrungsmittel finden?
    In dem dann auch so etwas steht wie "Nahrungsmittel X enthält Stoff / Vitamin Y in großer Menge, Stoff/ Vitamin Y ist wichtig für/ bei/ gegen, daher wird Nahrungsmittel X empfohlen für/ bei/ gegen... In der Zubereitung als (Tee etc.) wird Nahrungsmittel X empfhohlen für/ bei/ gegen und seit ... von (Volk) verwendet für/ bei/ gegen...".


    Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.


    LG
    von Keshia

    Hallo Doris,
    gekauft hatte ich aus meiner Sicht ein Chemielehrbuch zum Schnäppchenpreis.
    Was kam war ein Arbeitsbuch für eine Art Laborpraktikum mit handschriftlichen Eintragungen, also Lösungen der Aufgaben (Laborprotokoll), in extrem gebrauchtem Zustand.
    Ich habe es dann unter "schlechte Erfahrung" verbucht.
    In die USA zurückschicken wollte ich es nicht (hätte einen anderen Umschlag nehmen müssen und vermutlich erst mal Porto bezahlen etc.).


    Das war wirklich der Rest von einem Praktikum, der schon durch mehrere Taschen gewandert und wohl ein paar Jahre auf verschiedenen REgalen gelegen oder in Ecken gequetscht worden war.
    Ich glaube, ich habe es inzwischen mal weggeworfen, sonst hätte ich es mal fotografiert.


    Bei einem anderen Kauf erhielt ich tatsächlich ein Buch, das nichts mit dem bestellten zu tun hatten, das Verkäufer saß in Deutschland, hat das Buch anstandslos zurückgenommen - das war der Umschlag noch okay und ich konnte es einfach zurückschicken - allerdings hatte er das von mir bestellte seltsamerweise dann doch nicht (mehr) auf Lager.


    Dagegen habe ich aber schon viele tolle gebrauchte Schnäppchen gemacht, nicht zuletzt ein sehr geniales Buch über "Storage" - wie man aufräumt, wie man einen Raum so aussehen lässt, als sei er ordentlich, auch wenn viel eher unordentlich aussieht, etwa viele unterschiedliche große und unterschiedliche farbige Bücher im Regal.
    Und zweimal das "Tagebuch der Elizabeth Barrett Browning" für lau, für ca. 3 € :klatschen:


    LG
    von Keshia

    So, Serious Eats habe ich mir leider schon mal gekauft.


    Kann ich nur von abraten, es sei denn, Ihr wollte demnächst eine kulinarische Café-Imbiss-Restaurant-Reise quer durch die USA machen.


    Der Blog Serious Eats zeigt sehr viele Fotos und auch Rezepte zu einem bestimmten Thema (etwa Sandwiches, Pizzen, aktuell: Was tun mit Resten vomThanksgiving-Essen).


    Das BUCH hingegen ist ein Führer durch die beliebtesten "Orte, an denen man essen kann" in verschiedenen Städten der USA, vom Straßenstand bis zum Spezialrestaurant, fast ohne Rezepte.
    Also für den Deutschen, der nicht solche eine Reise machen möchte, ziemlich wertlos, man kann es sich noch nicht einmal aufgrund der inspirierenden Bilder kaufen, denn die Bilder sind recht durchschnittlich.


    Alles in allem:
    Lieber die Finger von lassen! :sauer:


    LG
    von einer enttäuschten (wer kauft mit das jetzt wieder ab?!) Keshia

    Interessant, danke für die Rezi.
    Ich spiele mit dem Gedanken, mir das Buch "Yoga - Das große Praxisbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene" zu Weihnachten zu kaufen, da es gerade recht günstig auch direkt in "meiner" Buchhandlung angeboten wird.
    (7,99 €)


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Ich habe da mal reingeschaut, es sind doch viele interessante Dehnübungen und sogar mal eine Spagatanleitung dabei.


    LG
    voin Keshia

    Am meisten ärgere ich mich leider immer mal wieder über bei amazon & Co bestellte Bücher, die sich dann als eine Art Broschüre entpuppen, also recht schmal sind, nur Altbekanntes enthalten oder SO große Schrifttype haben, dass sie nur die Länge eines durchschnittlichen Schulaufsatzes haben.



    Ich gestehe, ich schicke so etwas nicht zurück, gekauft ist gekauft.


    Das Ärgste war ein Chemiebuch, das ich gebraucht über amazon gekauft habe in der festen Überzeugung, ein Schnäppchen gemacht zu haben - bis eine Art Labor-Praktikums-Handuch ankam, komplett mit Eintragungen versehen...


    LG
    von Keshia


    WTF? Ich weiß grad gar nicht, was ich dazu sagen soll. Am krassesten find ich auch noch:



    Also ganz ehrlich, bin ich den die PR-Tante der Autorin?!


    Ja, das habe ich mich auch gefragt.
    Die Autorin aus dem Link betreibt aus meiner Sicht recht aggressiv Werbung, erstaunlicherweise machen da sehr viele ihrer Leser aber mit.
    Bspw. finde ich es interessant, dass fast alle Rezensenten dieses Buches nur dieses eine Buch (oder noch andere Bücher der Autorin, keine weiteren aber) rezensiert haben.
    Hm, das macht mich jetzt skeptisch bzgl. amazon-Rezis. :rollen:



    Ich habe mir in Zusammenhang mit diesem Vorschlag 2 Fragen gestellt:
    1. Wer hat denn wie viel Geld übrig, um seinen Autor so zu unterstützen?
    Die Bücher der verlinkten Autorin kosten 15, 25 und 40 €.
    Ich besuche regelmäßig drei Buchhandlungen, es gibt aber sicher Menschen, die noch mehr "Stammbuchhandlungen" haben.
    Das wären also bei mir je nach Buch mindestens 45, 75 oder 120 € (mit evtl. Rabatt).


    2. Welche Konsequenzen hätte das für mich als "Helferin"?
    Bekomme ich evtl. Hausverbot in der Buchhandlung, wenn man mich mehrfach dabei erwischt, wie ich fremde Bücher "eintrage"?
    Oder kann man mich vielleicht sogar anzeigen?
    Immerhin, wenn das mehrere Menschen mit mehreren Büchern machen, bedeutet das ja eine immense Mehrarbeit für die Buchhandlungsmitarbeiter (immer überlegen an der Kasse, ist das Buch von uns, nach Feierabend noch die Regale auch "Fremdbestände" prüfen usw.).
    Was macht ein Verkäufer, der mich dabei direkt erwischt?




    Überlegungen von mir zur Vermarktung von Büchern gingen eher in eine andere Richtung.
    Meines Wissens hat mindestens einmal ein Verlag (oder Autor) einen Aufruf im Netz gemacht, dass sein neues Buch an dem und dem Tag undgefähr da und da in den und den Städten liege - und dann konnte man das Buch suchen (Book in the wood).


    Eine andere Möglichkeit wäre aus meiner Sicht Book-Crossing.
    gerade im Sommer kann man schön Bücher in Plastiktüten / -hüllen (durchsichtigenPlastikhüllen/ Gefrierbeutel etc.) - zum Schutz vor Nässe - an Bushaltestellen, am Bahnhof/ Bahnsteig, in Arztwartezimmern (mit Erlaubins oder einfach so?) oder in Bussen und Bahnen (mit Erlaubnis oder einfach so?) auslegen.
    Also an Orten, an denen Menschen warten und sich langweilen und oft bedauern, dass sie kein Buch dabei haben.
    Es gab hier mal den Ansatz, in Bussen gebrauchte Bücher als eine Art "Busbücherei" auszulegen zum Lesen unterwegs, das wurde aber wieder fallen gelassen.
    Wenn auf dem Plastikumschlag etc. (oder darunter) ein Vermerk klebt "zum Mitnehmen/ Lesen für Interessierte" und im Buch eine Erklärung (bitte nach dem Lesen wieder auslegen, evtl. ins Buch eintragen, wo es gelesen/ gefunden wurde und es woanders wieder auslegen), kann das Buch sicher "weit wandern".


    Auch interessant als Autor wäre eine Lesung in kleinen Interessensgruppen (Familienbildungsstätte, Lesezitkel in VHS etc.).
    Oder man spendet das Buch einem Geschäft, in das es thematisch passt, also Vogelbücher vielleicht in Zoohanldungen oder Joanne Harris' Chocolat in Coffeeshops, Bäckereien, oder Schokoaldenläden wie Arko. :zwinker:
    (Okay, das war jetzt auch wieder Werbung).


    Interessant wäre ein Wettberb oder so gewesen:
    Autorin verschenkt keine Ahnung wie viele Bücher an Menschen, die schon eines gekauft haben (da wird es irgendeinen Nachweis geben) und die kreativste Idee haben, wo sie das geschenkte Expemplar auslegen wollen, um weitere Leser zu werben.
    Die Leser hätten sich dann auf einer im Buch vermerkten Website melden können (und eine Rezension abgeben oder über ihren Fund berichten etc.) und evtl. noch ein Exemplar zum Auslegen gewinnen können (oder zum Verschenken an Freunde, da wäre ja auch Werbung).
    So hätten ja auch die "Säer" etwas davon.


    Beim Tierarzt - ich habe selbst Wellensittiche - bin ICH immer viel zu nervös zum Lesen.
    Aber beim Hausarzt oder Zahnarzt (Zahnreinigung etc. - also Termin, vor dem man nicht nervös ist) liest man bestimmt viel, gerade, wenn man viel warten muss.
    Eltern lesen bestimmt auch gerne bei Routineterminen mit Sprössling beim Kinderarzt.


    Mein Hausarzt, den ich als Kind hatte, hatte viele Kinder und immer abgelegte Bücher und Spielzeug von diesem in seinem Wartezimmer ausgelegt.
    So kam bei mir mancher Weihnachtswunsch zustande. :zwinker:


    Ich wollte hier einfach mal nachfragen, ob die Methode "Buch in die Buchhandlung legen" vielleicht unter Lesern ähnlich wie Book-Crossing schon bekannt ist.
    Da sie es anscheinend nicht ist, verbuche ich den Vorschlag jetzt mal unter (dreistem?) Marketing, da das Ganze ja erst mal dazu führt, dass Leser mehr als ein Exemplar des Buches kaufen.


    Liebe Grüße von
    Keshia


    PS
    "Säen" gehört zu den Wörtern, die ich immer richtig geschrieben als falsch identifiziere.
    Ich bin normalerweise recht rechtschreibsicher *räusper* - hoffentlich sucht jetzt keiner nach Fehlern!!! - aber ich war lange der Meinung "säen" würde mit h geschrieben und ich hätte das sogar in der Grundschule so gelernt...

    Ich bin für die Buchpreisbindung!


    Amerikanische Bücher sind oft völlig unnachvollziehbar extrem teuer, da kann schon mal ein normales Taschenbuch 60 bis 150 € kosten.
    Amerikanische Lehrbücher können manchmal extrem teuer sein, gerade im Medizinbereich sehe ich öfter preise von 400 € für ein Lehrbuch.
    Da bin ich froh, dass man die meisten deutschen Lehrbücher für 70 bis vielleicht 100 € bekommt, meist nicht teurer.


    Also bei amerikanischen Büchern findet man oft ganz seltsame Preisausreißer nach oben, so dass Bücher, die nichts Besonderes sind auch schon mal mehrere hundert Euro kosten können, da lobe ich mir doch die Buchpreisbindung.


    Wem die Preise zu teuer sind, der findet ja oft in Antiqauariaten oder eben bei den Second-Hand-Verkäufern in Onlineshops oft sehr günstige Angebote.
    Gerade für Bücher, die er nur noch mal lesen möchte, die nicht mit einem bestimmten Aussehen repräsentativ im Regal stehen sollen.
    Ich selbst habe gerade eine Böllausgabe für einen Freund gefunden, der unbedingt dieses Buch aus seiner Schulzeit noch mal lesen & haben wollte & nicht fand - für einen Euro + Versand, also 4 Euro in fast neuwertiger Qualität, dazu lässt sich nichts sagen, für ein Buch, dass man dringend haben möchte, finde ich.


    LG
    von Keshia

    Kurze Antwort: Subjektiv.


    Wenn ich allerdings Rezensionen (für amazon) schreibe, versuche ich immer, möglichst den potentiellen Lesern einen Eindruck vom Buch bzw. die Grundlage für meinen Eindruck vom Buch zu vermitteln, so dass ich den Stil beschreibe, Beispiele bringe, den Inhalt umreiße, oder das, was meiner Ansicht nach fehlt, erkläre, warum ich das Buch für bestimmte Lesergruppen für (un-)geeignet halte, was mich überrascht, enttäuscht, gefreut hat, was ich infomativ fand, was ich mir eher von dem Buch erwartet hätte.


    Auf dieser Grundlage bewerte ich dann das Buch.
    Eine Ratte: Thema verfehlt, Sprache abschreckend oder unverständlich, oder "platt" etc., Zielgruppe verfehlt (zu schwer, zu einfach, zu abgehoben, zu anspruchslos etc.), ein paar Ratten: man konnte es lesen, es war aber nichts Besonderes, es fehlte noch etwas, man hätte es sich nicht unbedingt kaufen müssen, es hatte einen Mangel (den ich dann nennen würde, wie wichtige Information fehlt, Inhalt wurde konfus/ nicht nachvollziehbar usw.), Volle Punktzahl: Informativ, sprachlich einfach zu verstehen oder interessant geschrieben, Zielgruppe genau erfasst, möchte ich wiederlesen, weil..., hat mir geholfen, weil...


    Ich schreibe oft auch die aus meiner Sicht geeignete Zielgruppe dazu, denn es kann ja sein, dass ich Anfänger bin oder eine bestimmte Art Buch zum ersten Mal lese und es toll/ unverstädnlich finde, andere aber nicht, weil sie schon mehr wissen/ diese Art Bücher besser kennen.



    Was ich ganz fürchterlich finde sind Werberezis, also Rezensionen, zu denen wohl Autoren ihre Freunde etc. aufgerufen haben, so dass man gnaz viele sehr gute Rezis liest und das Buch dann nach dem ersten Anschauen als völlig ungeeignet bzw. Zeitverschwendung empfindet.
    Was ich noch schlimmer finde sind Autoren oder Freunde der Autoren (?), die dann zu mäßigen (nicht volle Punktzahl) Rezensionen die Kommentarfunktion (bei amazon) missbrauchen, um doch noch mehr Leser zu fischen mit Gegenargumenten.
    Das habe ich leider schon ein paar Mal gesehen: Alle Rezis topp, eine nicht, Kommentar: du liegst falsch weil.../ hast das Buch nicht verstanden, weil....
    Das führt dann die ganze Grundlage von (Kunden-) Rezensionen ad absurdum, finde ich.


    LG
    von Keshia

    Hallo,
    ich hoffe, das ist das richtige Unterforum.
    Auf einer ganz anderen Seite las ich gerade, wie man "Autoren helfen kann".


    Ein Vorschlag war, ein Buch eines Autors zu kaufen, das noch wenig bekannt ist und es in eine Buchhandlung zu legen, damit andere Kunden danach fragen oder damit zur Kasse gehen und das Buch dort vielleicht in den Warenbestand kommt.
    Link.


    Macht das wirklich jemand?


    Hat einer von Euch schon mal von so etwas gehört, es selbst gemacht oder so ein Buch in der Buchhandlung gefunden?
    Oder würdet Ihr das machen?
    Mir kam der Vorschlag etwas skurril - und teuer - vor, immerhin muss man pro Buchhandlung, die man bestücken möchte, vorher ein Buch kaufen...


    Auch frage ich mich, wie die Verkäufer reagieren, wenn sie das mitbekommen - ob es da nicht Ärger gibt.
    Oder ob es gar verboten ist?
    LG
    von Keshia

    Ich weiß nicht, ob das schon dabei war, aber das Cover der deutschen Version von Ottolenghis "Plenty" (Genussvoll vegetarisch) hätte mich fast abgesckreckt:


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Man sehe sich dagegen das elegante Originalcover an:


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Wohlgemerkt, das ist ein Kochbuch, dass soll mich zum Kauf verleiten, weil es mir leckere Rezepte verspricht.


    Tut das schreck-lila Cover so etwas?
    Im Original ist der Umschlag auch noch irgendwie wattiert, so dass das Cover lila und weich-gewölbt ist.
    Huuuaaa :wegrenn:

    Hallo,
    ich lese und koche ganz gerne und liebe Bildbände.


    Das alles wird schön verbunden in Büchern von Foodbloggern (mit Bildern, Rezepten und oft noch Geschichten dazu).


    Drei neue habe ich schon auf dem Kiker:
    Serious Eats


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Beatrice Peltre: La tartine gourmande


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    und Ree Drummond: The pioneer woman cooks. From my frontier


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Serious eats erscheint in wenigen Tagen, die beiden anderen erst im Februar/ März nächsten Jahres.


    Ich besitze schon von Nichole Stich: Delicious days


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    und das erste Buch der Pioneer Woman (schöne Bilder, Rezepte so là-là - fleisch- und fettlastig, nichts für jeden Tag).


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Könnt Ihr mir noch weitere empfehlen?


    Kriterien wären
    - gerne von einem Blog (mögliche Liste)
    - bitte mit schönen Fotos
    - gerne mit persönlichen Rezepten und
    - gerne mit vielfältigen Rezepten, die aber auch der durchschnittliche Alltags-Hobbykoch nachkochen kann.


    Ich freue mich auf Eure Vorschläge,
    Keshia