Beiträge von Bücherdiebin

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Na da hat sie natürlich schon auch ganz anders Zeit zu lesen als wenn sie dazu noch im Büro wäre. Da kann man seinen Tag ja schon ganz anders einteilen.


    Jup... Ich hatte gedacht, sie quetscht das Lesen noch mit in ihren Arbeits- und Haushaltsalltag.



    Hm... wenn ich könnte, würde ich sowas auch mal gerne versuchen!


    ^^ ein Jahr Lese-Urlaub lasse ich mir auch einreden - jetzt habe ich ein Projekt für mein erstes Pensionsjahr! :jumpies:
    ....oder den Mutterschaftsurlaub...

    4 bis 5 Stunden am Tag lesen? Also ein Student in der Prüfungszeit kriegt das auch irgendwie hin... Steht irgendwo, was Nina Sankovitch von Beruf ist? Wenn der keine zusätzliche Aufmerksamkeit außerhalb der Arbeitszeit benötigt, stelle ich mir das gut möglich vor, überhaupt, wo sie doch im Blog schreibt, dass sie sogar mit den Kindern gemeinsam liest. Es bleibt jedoch eine bemerkenswerte Leistung. :smile:

    Ich lese gerade das erste herausgegebene Buch dieses Blog-Betreibers: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/ Beides toll. :leser:



    Ich brauch mal etwas Theorie: :breitgrins:


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    Yesss, ein Bogen-Schieß-Fan!! :D Das habe ich früher auch zweieinhalb Jahre oder so gemacht. Die Erfahrung die ich dabei gemacht habe: Wenn dich niemand gerade richtet, wirst du's durch Theorie auch nicht schaffen dich großartig zu verbessern. Also Hut ab, wenn es bei dir klappt! :breitgrins:


    Och, ich kenne Leute, die kommen mittwochs vom Dienst (Finanzamt) nach Haue und haben bereits die aktuelle Ausgabe des Spiegel komplett durchgelesen. Totgearbeitet haben sie sich derweil sicher nicht (was meine ganz persönlichen Vorurteile in Bezug auf Finanzbeamte nur untermauert) Aber welcher Arbeitnehmer kann (und möchte) das schon. :grmpf:


    Ich will jetzt zwar keine Beamten beleidigen, aber jaaaa, man hat eindeutig zu viel Zeit, wenn man die eine oder andere Zeitschrift komplett durchlesen kann. :err:


    Entweder ich lese ein Buch zu Ende oder ich breche es ab wenn es mich nicht packt und gebe es weg.
    Wenn ich es zur Seite legen würde, kämen immer neue interessante Bücher dazwischen, und mit der Zeit ist auch das bisher gelesene Geschehen nicht mehr ganz präsent. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man noch einmal gut in die Geschichte reinkommt und das Lesen dann auch noch Spaß macht.


    Meine Mutter macht das auf dieselbe Weise. Sonst kenne ich nur lesende Leute, die wie ich das eine oder andere Buch ein paar Monate liegen lassen um später wieder die Fährte aufzunehmen. Ich finde das dann auch interessant, wenn man fast detektivisch im Hirn nachgraben muss um sich zu erinnern, was genau bis zu der Stelle, an der man gerade ist, passiert sein könnte. :breitgrins: Noch mal von vorne anfangen hat bei mir bisher immer nur dazu geführt, dass ich das Buch nie mehr anrühren wollte.


    (nur leider fehlt mir meist die Zeit, um eine Ausgabe komplett durchzulesen :rollen:. Ich bin schon froh, wenn ich es schaffe die wichtigsten Beiträge zu lesen und den Rest grob zu überfliegen.)


    Ist das nicht bei fast jedem so, dass nur die als wichtig befundenen Artikel gelesen werden können - von der Zeit (und den Nerven^^) her? Was in Zeitungen steht, wurde schließlich auch nur von einer Redaktion ausgesucht. Bei dem von mir abonnierten "Spektrum" nehme ich mir auch das Recht heraus für den ein oder anderen uninteressanten Beitrag einfach "keine Zeit" zu haben. Ich könnte mir sogar jeden Tag den "Standard" zum lesen holen, weil ihn meine Schwester abonniert hat, das tue ich aber nur sehr selten. ZiB schauen und Sb-lesen muss genügen; ansonsten würde mir die Zeit für andere Sachen bald mehr und mehr abhanden kommen. :winken:

    Neu in meinem SaB: Rüdiger Barth, Marc Bielefeld - Wilde Dichter Das war eines von den preisreduzierten Mängelexemplaren, bei denen kann ich nie nein sagen, wenn sie mich nur halbwegs interessieren. :breitgrins: Es sabt, weil ich mir für's Erste nur einige wenige Schriftsteller rausgepickt habe, die mich gerade interessierten. Die restlichen folgen aber bestimmt noch. :klatschen:

    Was mich ja bei den wenigen Seiten, die ich von dem Buch gelesen habe, sehr stutzig gemacht hat, ist, dass ich mir einbilde einige der Beispiele bereits in einem anderen populärwissenschaftlichen Buch gelesen zu haben: "Ich - Wie wir uns selbst erfinden" von Werner Siefer und Christian Weber. Entweder gibt es nur wenige verschiedene Fallbeispiele zu solchen Themen, oder ich bilde mir das ein und es kommt mir aus anderen Quellen bekannt vor, oder... :gruebel:


    Hmm... Verwechslung der Autorennamen? Also, Pratchett und Williams? Oder gibt es da eine Verbindung? Ich stehe da gerade auf dem Schlauch...


    OMG, jetzt hab ich doch glatt den Typen, der den Cyberpunk wiederbelebt hat und mit Tolkien verglichen wird mit dem Mann vermixt, der Fantasy-Geschichten wie die von Tolkien u.a. parodiert xD :verlegen: (sorry, das hab ich jetzt hinschreiben müssen, damit ihr nicht glaubt, ich sei ganz Banane ^^) :banane:
    also ja, ich meinte Williams. Hab mir da eingebildet, er hieße William Pratchett xD aber wäre interessant zu wissen, ob die gemeinsam ein Buch schreiben könnten und was dabei rauskommt. :gruebel:

    Im Weltraum bei den ganz großen Kollisionen! :D
    Florian Freistetter - Krawumm! - Ein Plädoyer für den Weltuntergang: Titel und Cover (weshalb es euch hier erspart bleibe) sind nicht gerade gelungen und sehr comic-haft, der Inhalt des Buches spricht dafür umso mehr an und genug für sich um über die Erscheinung des Buches hinweg zu sehen. :lesen:

    ...ganz ehrlich, ich find‘s schändlich, dass das Buch nur eine Person vor mir gelesen zu haben scheint. :ohnmacht:


    Inhalt:


    Die Handlung teilt sich auf in Zweierlei: Erst lernt die bislang in Armut lebende Christine einen nahezu verschwenderischen Prunk kennen, der sie zu leichtsinnigem Verhalten verleitet. Durch dieses wieder zurück am harten Boden der Realität angelangt und erneut im Dorfpostamt sitzend, vermisst sie die Süße des Lebens, die sie einst gekostet hat und um die sie sich nun betrogen fühlt.


    Meine Meinung:


    Von der ersten Seite weg, wo Zweig dem Leser die Langeweile im Dorfpostamt zum Mitfühlen nahe bringt (obgleich er viel erzählt - sogar vom „Einrichtungsgegenstand ,Beamte‘ “), baut sich eine Atmosphäre auf, die mich persönlich während des Lesens angesprochen hat und auch die Handlungen der Hauptcharaktere nachvollziehbar macht - selbst die in der Inhaltsbeschreibung angesprochenen, leichtsinnigen. Das ist das Herrliche an diesem Buch: Du ärgerst dich schon über die Naivität, mit der Christine im ersten Buchteil durch die Welt läuft, weißt aber, dass sie gar nicht anders kann, dass du selbst mit ihrer Vorgeschichte es wahrscheinlich nicht besser machen würdest.
    Der Schreibstil liest sich flüssig und elegant, die Botschaft der Worte bleibt noch ein bisschen in den Gehirnwindungen haften, wahrscheinlich auch, weil das Geschriebene im Moment des Lesens so sehr in sich stimmig ist. Was Christine am Ende des Buches in die Tat umsetzt, klingt, obgleich es sehr drastisch ist, plausibel - weil ihre Sicht der Dinge eben so eingehend dargelegt wird.
    Man kann natürlich darüber streiten, ob Zweig nicht schon ein bisschen früher aufhören hätte können zu schreiben, sodass Christine einfach wieder an der Ausgangsposition landet, nur ein wenig unglücklicher als zuvor. Da jedoch auch der vorliegende Schluss des Buches sich gut in die Handlung einfügt, habe ich nichts dagegen einzuwenden. Er macht im Gegenteil sogar noch Lust darauf mehr über Christine zu erfahren.


    Fazit:


    Belebt Zweig wieder, ich will die Fortsetzung des Buches lesen!
    5ratten

    Am Anfang hat mich das Buch schon sehr neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Nur gegen Schluss hin bin ich mir vorgekommen wie in einem Fernseh-Thriller ...vielleicht passt HoldenCaulfield's Umschreibung "Es aber dann auch realistisch zu erzählen ist eine ganz andere Frage..." sehr gut. ^^ Aber immerhin war ich sehr motiviert das Buch zu Ende zu lesen, weil mich dann doch interessiert hat, ob es tatsächlich so kommt, wie es auch im Thriller kommen muss (ja, es muss).

    Ich hab die Reihe zwar schon gelesen, würde mich aber trotzdem gerne in die Leserunde einbauen. Hab es während des Lesens vermisst, dass ich niemanden kenne, der die Bücher auch gelesen hat und mir darüber reden hätte können. Zu der einen oder anderen "Zukunftsvision" von Pratchett möchte ich schon gerne meinen Senf abgeben. :breitgrins:
    Ich verspreche auch, dass ich mich bemühen werde keine Spoiler einzubauen. *liebschau* :zwinker:


    LG Bücherdiebin