Beiträge von tigi86

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    So, diesem Jahr habe ich mein erstes Serien-Buch beendet. "Der schwarze Tod", der 12. Teil aus der Reihe "Die Chronik der Unsterblichen" ist nun abgeschlossen und mir stehen noch insgesamt 4 Bücher bevor. :)

    Literaturschock auf Twitch ist bis heute komplett an mir vorübergezogen. Tja, da bestätigt es sich mal wieder, dass ich es immer als letzter mitbekomme, wenn es etwas Neues gibt. ^^

    Und auf Twitch war ich bisher auch noch nie, aber für Literaturschock werde mich mich natürlich damit beschäftigen. :D

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    Zum Inhalt:


    "Alissa ist ein schüchternes Mädchen, das in ihrer Klasse nie Anschluss gefunden hat. Die Abschlussfahrt wird für sie zur Qual und das Mobbing eskaliert. Alissa, die nicht länger das Opfer sein will, fasst einen mörderischen Plan, der ihren eigenen Untergang bedeuten könnte … Zehn Jahre später bekommen die ehemaligen Schüler der Abschlussklasse und der damalige Klassenlehrer eine Einladung zu einem sonderbaren Klassentreffen, unterschrieben mit Alissa. Kann das wirklich sein? Es scheint, als wollte jemand Alissas Plan fortsetzen und den Teilnehmern des Klassentreffens wird klar, dass sie dieses Mal nicht so leicht davonkommen … Die Schule endet eben nie!" (Quelle: Amazon)


    Meine Meinung:


    Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Einmal in "Damals" und andererseits in "Heute". Beide Stränge wechseln sich kapitelweise ab, dadurch erfahren die Leser häppchenweise, was damals passiert ist und wie es zu den Ereignissen in den Heute-Kapitel kommen konnte. Durch den wechsel der beiden Zeitebenen wird es nicht langweilig und man erfährt nach ud nach, welches Leid die Protagonistin Alissa durchmachen musste. Und das Ereignis, oder der große Knall, den es damals gab, wird dadurch lange hinausgezögert oder besser gesagt, im Dunkeln gehalten, so dass die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird.


    Die Spannung baut sich allmählich auf und nach und nach werden die Figuren eingeführt. Von den Peinigern, die Alissa seelisch und körperlich quälen bis hin zu Randfiguren, die an diesem Auseinandersetzungen als Zuschauer beteiligt sind und den Lehrern, die lieber wegschauen, als aktiv einzugreifen oder gar Alissa für alles verantwortlich machen.


    In den Damals-Kapiteln sind wir mit den vermeintlichen Scherzen konfrontiert, die sich Alissas Mitschüler*innen mit ihr erlauben, wobei jeder von ihnen nicht perfekt ist, jede*r hat seinen Makel und versucht durch die Übergriffe darüber hinwegzutäuschen und auch um nicht selber ins Visier der anderen zu geraten. Und sie geben Alissa selbst die Schuld, weisen ihr die Rolle der Täterin zu, versuchen dadurch ihre Hände in Unschuld zu waschen.


    In den Heute-Abschnitten erhalten die Peiniger von damals Einladungen zu einem Klassentreffen, welches 10 Jahre nach den tragischen Ereignissen auf der Klassenfahrt stattinden soll. Die Ereignisse der Heute-Kapitel, die sich in der Gegenwart abspielen, beginnen auch langsam, bis sich die ehemaligen Mitschüler am Treffpunkt zusammenfinden, die zum Großteil gescheiterte Existenzen sind. Kaum einer von ihnen hat es zu irgendetwas gebracht oder sind mit sich im Reinen. Da den handelnden Personen klar ist, dass nach den damaligen Ereignissen Alissa kaum die Einladungen geschrieben haben kann, begann auch ich zu spekulieren, wer sich zum Rächer aufgeschwungen hat.


    Was der Autorin gut gelungen ist, dass die Personen nicht alle in Gut und Böse unterteilt sind, gibt ihnen auch viel Raum dazwischen. Zwischen Schwarz und Weiß lässt sie auch Grautöne zu.


    Das Leitmotiv Mobbing bringt die Autorin wieder gut zum Ausdruck und zeigt auf, wie es dazu kommen kann und wie schnell man ins Visier seiner Mitmenschen geraten kann.


    Das Ende kam zwar überraschend, aber es hat einen kleinen Nachgeschmack hinterlassen, es hat mich nicht hundertprozentig überzeugt, es wirkte ein wenig zu gestellt und ich konnte es in dieser Form nicht so richtig nachvollziehen. Aber das ist auch der einzige Kritikpunkt, der das Erlebnis aber im Ganzen nicht trübt.


    Mein Fazit:


    Mit "Die Schule endet nie" hat Jessica Swiecik einen spannenden, temporeichen und fesselnden Roman geschrieben, der ein leider sehr präsentes Thema als Ausgangslage nimmt und der über das Ende hinaus zum Nachdenken anregt.


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    So, ich steige nun auch endlich mit ein, nachdem ich in diese Jahr zwei andere Bücher gelesen habe, lese ich nun "Der schwarze Tod", den zwölften Band der Chronik der Unsterblichen-Reihe. Da ich nächste Woche Urlaub habe, kann ich mich voll und ganz auf das Buch konzentrieren. Und die restlichen Teile habe ich gestern und heute auch bestellt.

    Zum Inhalt:


    "Ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit


    Ricarda Raspe und ihr Verlobter freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch dann geht bei der Geburt in der Dresdner Klinik etwas schief − und es heißt, Ricardas Baby sei tot. Laut Vorschrift darf sie es nicht einmal mehr sehen. DDR-Alltag im Jahr 1973. Aber Ricarda glaubt nicht an den Tod ihres Kindes. Sie glaubt vielmehr an eine staatlich angeordnete Kindesentführung. Auch der Polizist Thomas Rust, der zufällig Zeuge des dramatischen Vorfalls wurde, hegt diesen Verdacht und stellt Recherchen an, die ihn in höchste Gefahr bringen. Erst 17 Jahre später laufen die Fäden zusammen, als die junge Claudia Behling jene Frau sucht, die sie nach ihrer Geburt weggegeben haben soll – ihre Mutter."

    (Quelle: dtv.de)


    Meine Meinung:


    In seinem neuem Roman setzt sich der Autor wieder mit der Geschichte der DDR auseinander, wie bereits in seiner Reihe um den Kommissar Max Heller. In "Zwei fremde Leben" setzt er sich mit einem dunklen Teil der DDR-Geschichte auseinder, den Zwangsadoptionen, um Menschen, die der Regierung nicht genehm waren, das Liebste zu nehmen, um sie anschließend linientreuen Bürgern zuzuführen. Sehr oft wurde den Leidtragenden erzählt, ihre Kinder seien bereits bei der Geburt gestorben.


    Der Roman erstreckt sich über 4 Jahrzente, 1973 beginnend bis hin ins Jahr 2018. Jedoch wird die Geschichte nicht linear erählt. Frank Goldammer springt kapitelweise von der Vergangenheit in die Gegenwart hin und her. Auch die Perspektiven wechseln sich ab. Mal begeben wir uns mit Ricarda Raspe auf die Suche nach ihrem Kind, welches bei der Geburt angeblich gestorben sein soll. Und wir begeben uns auch mit dem Ermittler Thomas Rust auf Spurensuche und dann wäre da noch Claudia Behling, die von ihren Eltern erfährt, dass diese nicht ihre leiblichen Eltern sind.


    In meinen Augen sind die Zeitsprünge und Perspektivwechsel sehr gut gelungen, ich hatte keine Probleme, mich auf das jeweilige Kapitel umzustellen. Im Gegenteil, meines Erachtens kam dadurch Tempo in den Roman, dadurch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.


    Auch machen die Figuren, allen voran Ricarda Raspe, die in dem Roman einen Großtetil einnimmt, eine nachvollziehbare Entwicklung durch. Ich habe das den gesamten Roman über gehofft, dass es für sie ein versöhnliches Ende nimmt. Manchmal scheint es ein Kampf gegen Windmühlen, da ihnen oft von Behörden Steine in den Wind gelegt werden und sich auch die Familie und Freunde abzuwenden scheinen.


    Auch dem Ermittler Thomas Rust, der privat ermittelt, muss sich auf dem Weg zur Wahrheit mit dem Regime auseinandersetzen, da seine Recherchen nicht jedem in den Kram passen.


    Es gibt einige Wendunge und Überraschungen, die den Spannungsbogen bis zum Ende hochhalten und die Leser bei Laune halten. Auch das Ende war überraschend, dass ich dann doch nicht so erwartet hatte oder vielleicht auch nicht erwarten wollte, aber es war ein gelungener Abschluss.


    Ein Manko ist für mich, dass Claudia zu wenig Raum in dem Buch bekommt. Sie bekommt zwar gegen Ende ihren Platz, doch scheint auch sie eine Odysse hinter sich zu haben, von der ich gern ein wenig mehr erfahren hätte.


    Mein Fazit:


    "Zwei fremde Leben" ist ein spannender, temporeicher und unterhltsamer Roman, der eine Mischung aus politischem Krimi und historischen Roman ist, der auf ein wichtiges Thema aufmerksam macht, bei dem noch viel Gesprächs- und Aufarbeitungsbedarf besteht.


    5ratten

    1. Am Abgrund

    2. Der Vampyr

    3. Der Todesstoß

    4. Der Untergang

    5. Die Wiederkehr

    6. Die Blutgräfin

    7. Der Gejagte

    8. Die Verfluchten

    8,5. Blutkrieg

    9. Das Dämonenschiff

    10. Göttersterben

    11. Glut und Asche

    11,5. Seelenraub

    12. Der schwarze Tod :haken:

    13. Der Machdi

    14. Pestmond

    15. Nekropole

    16. Dunkle Tage


    Vor 2021 gelesen

    Wir könnten hier im Forum ja auch einen Bloggen für Anfänger-Thread eröffnen. ^^Ich habe gerade gemerkt, dass es einen Kommentar von Igela verschluckt hat, den ich nur sehen kann, wenn ich mich bei Blogger.com einlogge. Komisch.

    Für den Anfang reicht so ein Service wie Blogspot, Blogger oder Wordpress.com völlig aus. Die eigene Installation wird wirklich erst interessant wenn man unbedingt Komponenten oder Funktionen haben will, die es woanders nicht gibt. Oder wenn man einen Shop oder sowas mit einbauen möchte und so Gedöns.

    Für mich reicht es erstmal so einfach wie möglich, da ich ein Neuling bin, was einen eigenen Blog betrifft. Und alles weitere werden wir sehen. :)

    Ich versuche mit seit ein paar Tagen auch mit einem eigenen Blog, es gibt zwar noch nichts weiter zu sehen, was auch daran liegt, dass ich mich noch durch die Einstellungen kämpfe und ich noch ein wenig überfordert bin. ^^


    Die Seite lautet: https://zerlesen-und-zerfleddert.blogspot.com


    Ich weiß nun nicht, ob blogger.com der richtige Anbieter für mich ist, ober ob es vielleicht doch besser ist, auf Wordpress oder einen anderen Anbieter umzusteigen. :/

    Zum Inhalt:


    "Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart-Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.

    Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?

    Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt …" (Quelle: app-thriller.de)



    Meine Meinung:


    "Die App" war mein erster Thriller von Arno Strobel seit längerer Zeit. Das Buch war wie bei Arno Strobel gewohnt, temporeich und flüssig zu lesen.

    Der Wechsel der Perspektiven ist gut gelungen, einmal verfolgen wir Hendrik bei seiner Suche nach seiner Partnerin Linda und dann wechselt es

    zu den Entführungsopfern, die dem Täter hilflos ausgeliefert sind, ohne dass man weiß, um welches Opfer es sich gerade handelt. Hier hatte ich anfangs

    doch gerätselt, um wen es sich gerade handelt. Linda? Oder doch jemand anderes?


    Das Thema,welches uns der Autor präsentiert, ist aktueller den je, denn viele verlassen sich in ihrem Alltag immer mehr auf Apps, Smart-Home-Systeme und

    anderen elektronischen Schnickschnack. Und hier wird gezeigt, wie es sein könnte, wenn sich von außerhalb Hacker ins System einschleichen und von trautes Heim,

    Glück allein nicht mehr viel übrig bleibt.


    Auch das zweite Thema, ist doch sehr aktuell, und jeder sollte sich vielleicht überlegen, wie viel er dazu beitragen möchte, aber um nicht zu spoilern, überlasse ich es dem Leser,

    worum es sich handelt.


    Auch wenn es hier zügig voran geht und es den einen oder anderen Cliffhanger am Ende des Kapitels gibt, wirkt der Plot in meinen Augen etwas zu konstruiert. An jeder Ecke wartet

    jemand auf Hendrik, die sich ihm mitteilen möchten und glauben, etwas zur Auflösung beitragen zu können. Ich hatte den Eindruck, Arno Strobel wollte hier mit allen Mitteln

    die Handlung vorantreiben, um unbedingt ein neues Buch veröffentlichen zu können.


    Ich bin auch mit den Personen nicht warm gewunden, einzig mit den Entführungsopfern habe ich mitgefiebert. Und es ist für meinen Geschmack zu früh absehbar, wer in dieser

    Sache unter anderem verwickelt ist, daher war es am Ende keine große Überraschung mehr.


    Fazit:

    Alles in allem ein temporeiches und kurzweiliges Vergnügen mit interessanten und sehr aktuellen Themen. Aber es wurde zu wenig daraus gemacht. Leider. Daher nur 2,5 von 5 Punkten.


    2ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Erstens versuche ich meinen SUB abzubauen und dann werde ich an Wolfgang Hohlbeins Serie "Die Chronik der Unsterblichen" weiterlesen, die ich für die Serien-Challenge lese. Aber ich denke, es wird wohl wieder darauf hinauslaufen, dass mein SUB weiterwächst anstatt zu schrumpfen.

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    Zum Inhalt:


    "Wer die Heimat verrät


    Der Alltag in der jungen DDR ist beschwerlich. Es fehlt an allem, die SED-Regierung verfolgt gnadenlos ihre Kritiker, und die Zahl derer, die das Land verlassen, steigt unaufhörlich. Am 17. Juni 1953 eskaliert die politische Lage. Landesweit kommt es zu gewalttätigen Protesten. In dieser Nacht wird Kommissar Max Heller zu einem Dresdner Isolierungsbetrieb gerufen. Der frühere Eigentümer wurde brutal mit Glaswolle erstickt. Ist er ein Opfer der Aufständischen geworden? Aber Heller hat einen anderen Verdacht. Während er in den Wirren des Volksaufstandes einen unberechenbaren Mörder sucht, drängt Karin auf eine Entscheidung: Sollen sie ihre Heimat verlassen und in den Westen gehen oder sollen sie ausharren?"

    (Quelle: dtv.de)


    Meine Meinung:


    Im fünften Max-Heller-Krimi verschlägt es die Leser ins Jahr 1953. Ausgangspunkt ist der Arbeiteraufstand im Juni, in dem unter anderem die Senkung der Arbeitsnormen gefordert worden. Leider wurde der damalige Aufstand blutig zerschlagen. In den Wirren dieses Aufstandes geschiet der Mord, den es nun wieder gilt, aufzuklären.


    Der fünfte Band wieder flüssig zu lesen, die Figuren sind wieder gut getroffen, auch wenn in den Vorgängerbänden mehr Potential stecke, was die Figurenentwicklung und -ausarbeitung betrifft. Grundsätzlich ist das Buch spannend zu lesen.


    Jedoch finde ich, dass der Titel, trotz der Kürze, zu viel verspricht. Der Juni 53 ist mehr oder weniger Ausgangslage, als bräuchte der Autor auf Teufel komm raus einen Aufhänger, jedoch versumpft es schnell wieder. Der Arbeiteraufstand wirkte auf mich mehr als Platzhalter, als dass es sich über den gesamten Roman zieht. Hier hätte mehr herausgeholt werden können.

    Auch wirkt der Plot ansich auch etwas holprig bzw. zu konstruiert.


    Fazit:


    Alles in allem ein spannender und flüssig zu lesender Roman, der sich zwar gut in die Reihe einfügt, aber meines Erachtens der schwächste Teil ist, da hier die Mankos deutlicher hervortreten als in den vier Vorgängerbänden.


    Daher nur 3 von 5 Punkten


    3ratten