Beiträge von tigi86

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich glaube, ich gebe es auf mit dieser Leserunde. Die Geschichten machen von mal zu mal weniger Spaß. Meine anfängliche Begeisterung bezog sich wohl eher auf Hohlbein und wie er Lovecrafts Figuren genutzt hat.

    Tja, manchmal passt es eben nicht. :)Bei Lovecraft bin ich momentan auch etwas zwiegespalten, die eine oder andere Geschichte gefällt mir und die andere überhaupt nicht. Bei ihm ist irgendwie nicht viel Platz dazwischen. Ich werde die hier aufgelisteten Werke sicher noch beenden und dann schaue ich weiter. :)

    So, diese Geschichte wäre auch geschafft. Sie war gar nicht mal so übel.


    Habe ich das richtig verstanden, dass diese "Farbe" oder was das immer war, immer

    weiter wandert, wenn es ein bestimmtes Gebiet ausgesaugt hat?


    Aber so richtig scheint sie wohl nicht fortzusein, war der Erzähler am Ende nicht auch

    irgendwie betroffen?


    ...ähm... eine Farbe aus dem All... ja... ich fand es gar nicht so schlecht? Irgendwie abgedreht. So stelle ich mir irgendwie einen Trip von einer Droge vor - also mit dem Nebel bzw. der Farbe, die alle dahinrafft (oder war es doch einfach nur das Wasser?).

    Tja, wer weiß, wer da seine Drogen im Brunnen entsorgt hat. :D


    Die Geschichte wurde später mehrfach verfilmt.

    Die letzte Verfilmung liegt gar nicht so weit zurück, zumindest hatte ich vor Kurzem einen Trailer gesehen. Der war ja auch sehr farbenreich. ^^

    Ich habe die Geschichte zwar noch nicht gelesen, aber mir ist gerade aufgefallen, dass sie in der kommentierten Ausgabe unter dem Titel "Der Schrecken der Finsternis" und in der Festa-Gesamtausgabe unter "Jäger der Finsternis". Deshalb werde alle drei Titel notieren. :)

    Diesen Text habe ich heute in einem Rutsch durchgelesen (waren ja auch nicht viele Seiten :)) Und ich fand sie gar nicht mal so schlecht. Gut empfand ich vor allem, dass das "Unheimliche" oder das, was hinter dem Fenster lauert, nicht genauer beschrieben wurde, das hat dadurch seinen eigenen Reiz. Dadurch kann man seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen. :evil:


    Seltsam fand ich auch, dass der Erzähler die Straße und das Haus, in dem er für eine gewisse Zeit lebte, nicht wiederfindet, selbst mit einem Stadtplan nicht. Vielleicht hatte der alte Mann diesen Punkt aus dem Gedächtnis des Erzählers "gespielt". Er wollte ja auch verhindern, dass dieser aus dem Fenster schaut, sogar in eine der unteren Etagen umzieht. Oder er ist von dem Gesehenen so entsetzt, dass sich sein Unterbewusstsein weigert, hin nochmal dorthin zu führen. :/


    Vielleicht vermischt sich ja auch irgendwie Einbildung und Realität? Möglich, dass der Erzähler durch das Fenster etwas sieht, was nicht real ist? Wer weiß.


    Und wie passt das ins Bild, dass der Alte nicht sprechen kann? Er kann sich ja nur schriftlich ausdrucken und das scheinbar auch mehr schlecht als recht.

    So, gestern Abend hatte ich diese Geschichte nun auch beendet und sie gefiel mir auch wieder etwas besser. Hier war wieder etwas mehr Spannung und zumindest hat sie mich etwas motiviert, noch ein wenig am Ball zu bleiben. ^^ Mir hat es Armitag ja als Held ja angetan. Und ich werde mich auf jeden Fall bei dem nächsten Sturm sicher fragen, ob es wirklich am Sturm liegt, dass die Bäume sich so bedrohlich von einer zur anderen Seite biegen.


    Ich kann nach dem Hören des Hörbuchs von Gregor Schweitzer heute sicher nicht mehr schlafen :entsetzt: Diese Stimme von dem Wesen wird mich die nächsten Nächte noch verfolgen.

    Das Hörbuch hatte ich vor Kurzem auf Youtube entdeckt und hatte nur kurz reingehört und den Erzähler fand ich so gut, dass ich es mir sicher nochmal in voller Länge anhören werde.

    Inhaltlich ok, diesmal geht Lovecrafts Xenophobie an eine Frau mit Albinismus, tja.

    Irgendein "Außenseiter" muss wohl immer in seinen Texten herhalten, leider.:/

    Cool, freue mich schon sehr darauf. Und vielleicht mag ja bis dahin noch jemand einsteigen...


    Wie wäre es mit tigi86 ? Du liest doch auch gerne Hohlbein. Oder sind Leserunden doch nicht so ganz dein Ding?

    Oh, entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde. Also, wenn eine Leserunde dazu stattfinden würde, wäre ich gern dabei.

    Ich habe eben in der Lovecraft-Wiki nochmal nachgeschaut, weil die Begriffe oft sehr ähnlich sind:

    Die Shoggothen wurden von den Alten (auch "die Alte Rasse" genannt) erschaffen, nicht den Großen Alten. In "Berge des Wahnsinns" ging es um ebenjene Alten. Sie sind dort am Südpol angekommen, haben sich entwickelt, Arten erschaffen und teils wieder ausgerottet. Danach kam Cthulhu und der Krieg. Cthulhu ist einer der Großen Alten, die aber ein anderes "Volk" sind als die "normalen" Alten.

    Ah, okay, das ist ja schon ein wenig verzwickt. Vielleicht sollte ein Alternativtitel "Berge der Verwirrung" heißen. ^^

    Dieser Text hat etwas gedauert, aber nun bin ich auch durch. Ich hatte ihn vor Ewigkeiten schon mal gelesen, bin damals aber nicht so recht warm damit geworden. Lag wohl an den vielen Beschreibungen.

    Ich weiß nicht, ob es an der anderen Übersetzung liegt (im Vergleich zum eBook) oder daran, dass nun nach endlosen Beschreibungen endlich etwas passiert, aber ich bin jetzt richtig in der Geschichte drin und finde sie sehr spannend. Gerade wurden die Berge entdeckt... Pinguine sind noch keine in Sicht

    Ja, so ging es bei mir auch, ich brauchte auch eine ganze Weile, bis ich endlich in der Geschichte drin war. Die Pinguine tauchten ja auch etwas später auf. :)


    Ich höre diese Geschichte jetzt auf YouTube, gelesen von David Nathan.

    David Nathan macht aus dieser Geschichte auch ein wunderbares Hörerlebnis. ^^


    Edit: Fast 6 Stunden Lesung für 130 Seiten? 8|

    Rund 6 Stunden, die sich aber lohnen, durchzuhalten.;)

    Die Sonne im Norden ist mir entgangen. Wobei vom Südpol aus ja alles im Norden liegt

    Es sei denn, man steht am nördlichen Rand und möchte zum Mittelpunkt des Südpols reisen, oder so. 8o

    Mir fiel es total schwer mich zu konzentrieren. Diese ewigen Beschreibungen der Stadt habe ich nur noch überflogen, auch die folgenden Beschreibungen waren für mich eher anstrengend zu lesen.

    Ja, ich empfand es auch als sehr zäh, deshalb hatte ich mich damals und auch heute wieder, damit schwer getan.

    Entweder sind die Texte von Lovecraft zu lang oder zu kurz, zumindest die, die ich bisher von ihm gelesen habe.

    Also wenn man die Geschichten schon in einer anderen Ausgabe besitzt, kann man sich meiner Meinung nach dieses Buch sparen. ( tigi86 ;) )

    Ja, allerdings. Das Buch wäre wahrscheinlich eher was für die Hohlbein-Sammlung. ^^


    Passt das für euch?

    Wegen mir gerne. Ich bin eh langsamer vorangekommen, als gedacht. Ich hoffe, ich kann heute und morgen die ersten Geschichten beenden. Aber ich werde erstmal einen kleinen Spaziergang machen, bevor es dunkle wird. ;)

    Ich habe mir die Geschichte gerade bei einem Spaziergang angehört. Im Prinzip kannte ich sie ja schon, aber dadurch konnte ich sie mir wieder ins Gedächtnis zurückholen.

    Und da ich auch in den Bergen des Wahnsinns festhänge, schiebe ich diese kurze Geschichte einfach mal dazwischen.

    Diese Geschichte ist ja wirklich sehr sehr kurz - und eigentlich passiert auch nichts. Bin etwas enttäuscht ^^

    Grundsätzlich finde ich sie nicht schlecht, aber für meinen Geschmack ist sie auch etwas zu kurz. Bei Lovecraft gibt es scheinbar nur entweder "zu kurz" oder "zu lang". ^^ Aber ich hätte schon ein paar Seiten mehr in Ulthar verbracht.

    .. ich glaube schon eher daß er die Katzen mit Hilfe von Magie dazu angestiftet hat sich bei dem katzenmordenden Ehepaar zu rächen.

    Ja, ich denke auch, dass die Katzen dazu angestiftet wurden und dass sich der kleine Junge Hilfe bei den Göttern geholt hat oder er ist selbst der Magie mächtig.

    Die Besucher haben aber schon die Katzen angestiftet, das Ehepaar umzubringen, oder?

    Ich werde nun immer die Straßenseite wechseln, wenn ich einer Katze begegne. ;)

    So, später als gedacht, habe ich nun auch "Der Schatten über Innsmouth" beendet. Für meinen Geschmack etwas zu lang, ein paar Seiten weniger hätten ihr sicher keinen Abbruch getan. :)

    Sie haben versucht nachts, während er schläft, in sein Hotelzimmer einzubrechen :D

    Vielleicht ihre Art Fremde willkommen zu heißen? ^^


    Da der Bewohner des Zimmers aber einen Riegel vorgelegt hatte, haben sie es an zwei weiteren Verbindungstüren versucht.

    Ich hatte mir beim lesen gedacht, das Zimmer muss doch nur aus lauter Verbindungstüren bestehen. Wobei es mir beim Lesen sicher nur so vorkam. ^^


    Ich weiß, wie Shoggothen aussehen ;) Auch deshalb gehe ich davon aus, dass sie in anderen Geschichten noch näher erklärt werden (sowohl optisch als auch ihre Herkunft und was sie tun). Eben genauso wie hier diese Fischwesen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, haben diese Shoggothen in "Berge des Wahnsinns" auch noch einen Auftritt bzw. werden dort auch erwähnt. :gruebel:


    Okay, das kam überraschend. Ob wohl die Fischwesen in Innsmouth schon gespürt haben, dass "Ich" einer von ihnen ist? Bestimmt, oder?

    Ja, im Nachinhein betrachtet, halte ich es auch für möglich, dass sie ihn als jemanden der gleichen Art erkannt haben.