Beiträge von tigi86

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich hatte den Titel eigentlich schon durch die Suchfunktion suchen lassen, aber weil es mir keine Ergebnisse angezeigt hatte, dachte ich mir, dann wird es Zeit für einen neuen Thread, aber wenn es doch schon einen gibt, können die gern zusammengelegt werden.

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    Zum Inhalt:


    "Er ist ein Vampir. Ein übernatürlicher, bestialischer Killer, der in unseren Großstädten sein Unwesen treibt. Er entführt seine Opfer, foltert sie und saugt ihnen bei lebendigem Leib das Blut aus. Die Polizistin Conny, im Dauerstreit mit ihrem Vorgesetzten, ermittelt auf eigene Faust. Ein anonymer Tipp lässt sie dem Vampir gefährlich nahe kommen: In einer finsteren Disco entgeht sie nur knapp selbst dem Monster. Und kann sich von diesem Moment an nirgendwo mehr sicher fühlen. Sind die Schergen der Finsternis nun auch hinter ihr her? Die Suche nach dem übermächtigen Gegner konfrontiert die Ermittlerin mit ihren größten Ängsten und schlimmsten Albträumen. Sie wird Opfer einer erbarmungslosen Jagd, und die Hölle bläst zum entscheidenen Angriff."


    Meine Meinung:


    Nachdem ich eine positive Rezension im Netz entdeckt hatte, machte ich mich frohen Mutes ans Lesen. Doch nach den ersten hundert Seiten wurde ich allmählich enttäuscht. Der gelungene Start ist letztendlich das Beste am Buch, denn die Handlung plätschert und plätschert vor sich her und nimmt kaum mehr richtig an Fahrt auf. Wir schauen Conny über die Schulter, wie sie kapitelweise einem Phantom hinterherjagd, ohne jedoch richtig voranzukommen.


    Manchmal dachte ich mir, sie müsse übernatürliche Kräfte besitzen, denn in dem meisten Fällen kommt sie mit weniger als einem blauen Auge davon, wo hingegen um sie herum fleißig gestorben wird, nur sie übersteht alles weitesgehend unbeschadet.


    Aber so manche Situation wirkte auf mich doch sehr abstrus und sehr konstruiert, beispielsweise die Auftritte der Schläger des "Vampirs".


    Dieser ominöse Informant ist auch schwer einzuordnen, zumindest in meinen Augen, die Aufklärung, was oder wer er ist, finde ich auch recht nebulös, also nicht wirklich zufriedenstellend.


    Einzig die Beziehung zwischen Conny und Trausch fand ich einen kleine Trost, obwohl dort auch mehr Potential gesteckt hätte, bevor es richtig funkte, war es auch schon wieder vorbei.


    Alles in allem nicht gerade das stärkste Buch von Wolfgang Hohlbein, er hat hier einiges verschenkt, denn leider ist er über einen starken Anfang nicht hinausgekommen und triftet in einen spannungsarmen Thriller als in einen gruseligen Vampirroman ab. Schade, da war mehr drin.


    2ratten

    Zum Inhalt:


    Bukowskis Alter Ego Chinaski solle in Drehbuch für Hollywood schreiben. Doch Chinaski reagierte bisher allergisch auf Hollywood, doch er geht auf das Angebot ein, denn es geht auch um eine Menge Geld. Er schreibt die Geschichte eines Trinkers, seine eigene Geshichte, in der auch Bukowskis Biographie einen großen Einfluss hat. Aber bis zum fertigen Film ist es ein langer steiniger Weg.


    Meine Meinung:


    Es ist ein ruhigeres Buch, Bukowski lässt es diesmal entspannter angehen als in seinen vorangegangenen Werken. Hank Chinaski lässt sich nicht aus der Ruhe brinngen, spricht lieber dem Wein zu, als sich mit geplatzten Drehs und seltsamen Figuren rumzuärgern.


    Ein Manko ist meines Erachtens, dass sich die Absagen häufen, alle paar Seiten platzt der Film, das hat mich irgendwann doch gestört. Aber dafür hat mir die Gelassenheit und der leise Humor gefallen, mit der Hank das jedesmal verarbeitet.


    Dieses Mal gab es auch weniger Ausschweifungen und Alkoholexzessen, gut, dafür aber die eine Flasche Wein mehr.


    Nicht unbedingt sein Bestes, aber trotz allem ein interessantes und lesenswertes Buch.


    4ratten

    Caren Naja, bis jetzt bleibt es erstmal unserer Fantasie überlassen, denn wenn die Leiche wirklich zu Tiermehl verarbeitet wurde, wird dieser Mord wohl nie richtig aufgeklärt werden können, aber wer weiß, vielleich gesteht ja dieser Mörder ja, was ich aber bezweifle.

    Zum Inhalt:


    "»Und ich sagte noch: Das wird blutig.«

    Patsy und Milo wollen an das große Geld. Doch nicht nur der rechtmäßige Besitzer hat was dagegen, sondern auch ein Mörder, der seit Wochen seine blutige Spur durch die Stadt zieht.

    Pearl, Ermittler wider Willen, muss indes eine Broadway-Diva aufspüren. Doch weder die Cops noch die Familie der Sängerin hegen daran großes Interesse. Schon bald gerät er selbst ins Visier."


    Meine Meinung:


    Schnell, spannend, amerikanisch, Vorfreude auf Band 2 weckend. Damit ist eigentlich alles gesgt. :)


    Der Roman ist zwar nur 200 Seiten lang, aber man fühlt sich wie auf einer Verfolgungsjagd durch New York. Durch die Kürze enstehen keine Längen, aber es bleibt die eine oder andere Frage offen, wobei ich denke, dass dies zum Teil auch so sein sollte, denn der Leser soll es ja kaum erwarten können, den nächsten Band in Händen zu halten.


    Naürlich wird das eine oder andere Klischee bedient, aber ich denke, das ist durchaus so gewollt. Die Figuren sind allesamt gut getroffen. Zwar kann man die Bösewichte ausmachen, aber keiner der Protagonisten hat eine absolut weiße Weste, versucht aber das Beste daraus zu machen. Und das hat mir gefallen, dass wir es nicht nur mit Hauptfiguren zu tun bekommen, die ein vorbildliches Leben führen, sondern auch ihre Probleme haben und teilweise mit einem Bein im Gefängnis stehen.


    Aber Pearl ist bisher noch nicht richtig greifbar für mich, dafür erfährt man in diesem Buch noch zu wenig über ihn, aber es hat mir Freude bereitet, mit ihm unterwegs gewesen zu sein und ich möchte gern mehr über den harten Kerl mit dem weichen Kern erfahren und freue mich auf die Fortsetzung.


    Alles in allem ein lesenswerter Roman, der Freude auf mehr macht und wer braucht schon Drogen aus einem ranzigen Hinterhof, wenn er/sie Martin Krist mit dem guten Stoff hat. :)


    5ratten

    Hat er auch einen „richtigen“ Job?

    Sein (Neben)Job ist es, für Bobby Schutzgeld einzutreiben und den jeweiligen Inhabern ein wenig auf den Zahn zu fühlen. Aber anscheinend nimmt er auch von anderen "Auftraggebern" den einen oder anderen "Job" an, wie die Suche nach dieser Francine.


    Pearl ist kein offizieller Privatdetektiv mit Lizenz.

    Das habe ich ja auch gar nicht gesagt. ;)

    So, leider ist das Buch auch schon zuende, nun heißt es, sich bis zum nächsten Band zu gedulden.


    Milo, Patsy und Pearl sind die Personen, die uns bereits im ersten Kapitel begegnet sind und Milo überlebte seine letzte Flucht leider nicht.

    Nun wissen wir auch, warum sich das FBI an Pearls Fersen geheftet hat, leider kann sich Bobby nun als heldenhafter Polizist feiern lassen, anstatt wegen seiner kriminellen Machenschaften eins dran zu kriegen. Obwohl er sich in Verbindung mit den Morden sicher auch die Finger schmutzig gemacht hat.

    Aber es besteht ja noch Hoffnung, dass er in den folgenden Bänden eins auf die Mütze bekommt. ;)


    Francine wollte gegen ihn aussagen und musste deshalb sterben? Leider ist das ja gründlich schief gegangen, auch dass sie Patsy vorgeschickt hat, um sich größere Summe für ihr Untertauchen zu sichern, denn das Geld wird sie nun nich mehr erhalten.


    Der Bürgermeisterkandidat mischt in dem kriminellen Sumpf also auch mit, vermute ich richtig, dass er der Typ in der Limousine ist, mit dem Bronsik vor den Industriebaracken gesprochen hatte?


    Hoffentlich können sich Patsy und Christie ein normales Leben aufbauen und die ganzen Schrecken der letzten Tage irgendwie verarbeiten.


    vielleicht hängt Pearl jetzt nicht mehr an Bobbys Haken?

    Das hoffe ich auch, wobei ich mir vorstellen könnte, dass Bobby es irgendwie schafft, Pearl für den einen oder anderen Job in die Spur zu schicken, aber warten wir es ab.


    OK, Milo hat sie jetzt nicht mehr, aber wer weiß, wozu das gut ist. Der hätte bestimmt nicht aufgehört, irgendwelche krummen Dinger zu drehen, also ist sie ohne ihn besser dran.

    Ja, dem stimme ich dir zu. So wie ich das sehe, ist sie ja erst durch Milo auf diese Schiene geraten, oder? Es ist zwar schade, dass es so enden musste, aber andererseits wäre sie wohl nicht so schnell von Milo losgekommen. Ich hoffe für Patsy und ihre Kleine, dass sie es schaffen.


    Vielleicht hätte Martin ja noch eins drauf packen können und Pearl auf dem Motorrad mit Patsy und Christie in den Sonnenuntergang fahren lassen können. ^^

    Und ich frage mich gerade, ob es Francine und ein Unbekannter sind, denn schließlich ist Pearl da, und der sucht ja nicht nach Patsy, sondern nach Francine.

    Ja, das könnte natürlich auch sein. Bisher vermutete ich ich Francine schon unter den Toten, aber wer weiß, bisher ist ja noch nicht raus, ob sie noch lebt oder nicht.

    Lassen wir uns überraschen. :)