Beiträge von mamasein2009

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Inhalt:


    Wir lernen auf der Überfahrt nach Batavia (heute Jarkata) Jacobina und Floortje kennen. Beide haben sich in Amsterdam auf den Weg in eine, hoffentlich für beide, bessere Zukunft gemacht. Jacobina ist ein ganzes Stück älter und auch vom Wesen her ganz anders als Floortje, eher verschlossen und auf jeden ihrer Schritte bedacht, dass sie ja keinen Fehler in der Gesellschaft macht. Floortje hingegen ist sehr locker und fröhlich und kommt schnell ins Gespräch mit den anderen Reiseteilnehmern. Während der Überfahrt entsteht das zarte Band einer Freundschaft, was dem Leser das gesamte Buch über begleiten wird.
    Jacobina wird als Governante bei einer gutsittuierten Familie eingestellt und kommt schnell mit den Kinder und den Gegebenheiten vorort klar. Sie lernt auch Malaiisch, die Sprache der Einwohner. Floortje lernt durch ihre fröhliche Art Männer kennen und doch holen sie Dinge aus der Vergangenheit ein. Doch dies soll genug zum Inhalt sein.


    Fazit:


    Für mich steht in diesem Buch ganz klar der Wert eine wahren Freundschaft im Mittelpunkt. Beide Frauen sind sehr unterschiedlich, dazu hat schon allein die Verschiedenartigkeit der Erziehung beigetragen. Jacobina ist sehr streng erzogen wurden und hatte fast gar keine Chance auf einen eigenen Weg. Doch hier hilft ihr viel die Freundschaft und Bestätigung Floortje´s. Und Floortje hatte keine gute Kindheit bzw. Jugendzeit. Trotzdem ist sie eine sehr willensstarke Frau, die ich auf Grund der Vielzahl ihrer Schicksale nur bewundern kann.
    Nicole C. Vosseler schafft es, nach Sterne über Sansibar, mich wieder völlig für eine Geschichte zu begeistern, so dass ich schon wie die Protagonisten denke und mir einen Lösung der verfahrenen Situation ausdenke. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, detailgetreu. Mit der Beschreibung der Insel steht man förmlich selber am Strand und schaut auf die Flora und Fauna. Aber auch die Menschen und der Umgang der europäischen Herrschaften mit den Ureinwohner ist sehr gut dargestellt und leider wird hier auch der Unterdrückerwille wieder deutlich.
    Die gesamte Geschichte ist für mich stimmig und ich habe mich auf dem Weg der beiden sehr wohl gefühlt und könnte noch weiter auf der Feuerinsel umher wandern.
    5 von 5 Sternen. Ein wahres Lesevergnügen.

    Auch ich habe das Buch gemeinsam gelesen, hier mein Eindruck:


    Inhalt:
    5 Freunde zu Studienzeiten und einer der Freunde, Erik, stirbt.
    In der Gegenwart lernen wir Kathrin, eine der Studentin, und ihre Tochter Mia kennen, doch von Tag zu Tag geschehen Dinge in Kathrins Wohnung, die nicht sein dürfen. Die Handcreme und die Fernbedienung sind nicht mehr an ihrem gewöhnten Platz, das Wasser ist aufgedreht, als sie Wohnung betritt. Der Verdacht fällt leicht auf ihre Tochter, doch eine 4-jährige kann sich nicht all die Dinge ausgedacht haben. So langsam nimmt Kathrin wieder Kontakt zu ihren ehemaligen Mitstudenten auf. Was werden diese erlebt haben?
    Doch genug zum Inhalt.


    Fazit:


    Dieser Krimi ist anders, er kommt ohne viel Blut aus und hat doch durch seine Geschehnisse und zwischenmenschlichen Begebenheiten seinen Reiz und auch Abgründe.
    Die Geschichte lebt durch den Zeitenwechsel. Von Kapitel zu Kapitel, zwischen Damals und Heute. Man erfährt immer ein kleines Stück von dem, was damals zur Studentenzeit mit Erik passiert ist und warum sich die Freunde so entschieden haben. Es ist nicht einfach, den Täter zu enttarnen, den die Indizien deuten auf etwas hin, was nicht sein kann. Sehr intensiv geschrieben und auch die Gefühlswelt der damaligen Studenten und in der heutigen Situation befindlichen Protagonisten wird sehr gut dargestellt.
    Ich bin jetzt seit über eine Woche mit dem Buch fertig, doch die Story beschäftigt mich immer noch sehr, berührt mich.
    Eine Top-Leseempfehlung.

    Das Buch habe ich drüben bei Leserunden.de zusammen gelesen.


    Inhalt:


    1998 findet Robert Lubisch im Nachlass seines Vaters einen SS-Ausweis und ein Foto einer jungen unbekannten Frau. Er findet einen Hinweis auf dem Foto und macht sich auf den Weg, in die Vergangenheit seines Vaters aufzutauchen. Dabei begegnet er der taffen Journalisten Rita Albers, die sich sofort in die Nachforschung stürzt. Hierbei wird dann die Geschichte von 6 Freunden erzählt, die 1939 mit dem Anfang des 2. Weltkriegs beginnt. Immer im Wechsel mit den aktuellen Ermittlungsgeschehnissen in der Gegenwart von 1998. Doch mehr soll zum Inhalt nicht gesagt werden


    Fazit:
    Der Roman ist wundervoll erzählt, die Sprachwahl gefällt mir genauso gut, wie der Wechsel zwischen 1939 und 1998. Es macht dieses Buch noch lebendiger, tiefgehender.
    Mit diesem Roman schafft es Mechtild Borrmann eine Geschichte um Freundschaft, unschuldige nichterfüllter Liebe im Hintergrund des Geschehens des Faschismus zu entwickeln. Auch hier wird deutlich, wie sehr manche Menschen vom Faschismus Gebrauch genommen haben, um sich Vorteil zu verschaffen oder ihre Macht an anderen auszulassen. Menschen, die anders sind, die nicht ins Regime passen wurden ausgegrenzt, es durfte halt einfach nicht sein. Auch hier leidet die Freundschaft darunter, wobei doch jeder unter Freundschaft auch Treue versteht.
    Nicht ohne Grund hat dieses Buch den "Deutschen Krimi Preis 2012" erhalten.
    Mechtild Borrmann kommt auf meine "Autorenbeobachtungsliste"
    5 von 5 Sternen

    Auch mich hat das Buch in seinen Bann gezogen:


    Inhalt:


    England im Jahre 1649; Charles I. verliert durch das Wirken seinen Erzfeindes Cromwell seinen Kopf. Bei der Hinrichtung lernen wir bereits Elizabeth kennen, gerade 17 Jahre alt und die Hauptprotagonisten des Romans. Sie wird mit Robert Dunmore, dem Sohn eines wohlhabenden Zuckerfarmers von Barbados verheiratet. Barbados, die Insel des Zuckeranbaus, wird ihre neue Heimat. Doch genug zum Inhalt.


    Fazit:


    Elena Santiago schafft es, die Geschichte einer jungen willensstarken Frau mit der Kolonialgeschichte von England zu verbinden. Allein in einer fremden Welt ist sie auf sich gestellt und muss sich zurechtfinden. Es ist alles anders als in ihrer Heimat, doch sie geht ihren Weg und lässt sich nicht unterkriegen, sie geht nicht auf Gerede der anderen Leute ein, sondern hält an ihrem Standpunkt fest.
    Der Roman ist gut recherchiert, als Leser erfährt man vieles über den Zuckeranbau und auch über den Umgang mit Sklaven und Schuldknechten zur damaligen Zeit. Eigentlich haben sie den Wohlstand möglich gemacht, haben davon aber nicht profitiert. Auch die Interessen Englands werden deutlich gemacht, England möchte weiterhin die Hoheit über die Inseln/Kolonien behalten und schreckt nicht vor kriegerischen Auseinandersetzungen zurück.
    Für mich sehr schön, bildhaft geschrieben, so dass man als Leser sehr gute Eindrücke vom Inselleben und von der Insel Barbados an sich bekommt.
    Gemischt ist diese Geschichte mit viel Liebe, Leidenschaft aber auch sinnloser Gewalt gegenüber den Untergebenen. Doch die Liebe, die Elizabeth erfährt, macht diese Geschichte so schön, das man im Buch versinken kann.
    Sehr gelungen. 5 von 5 Sternen.
    Empfehlung schon weitergegeben

    Als kleines Schmankerl hier noch ein Satz aus dem Buch, der mir besonders gut gefallen hat und ein gutes Beispiel für Dübells originelle Schreibe ist. Es geht dabei um einen spanischen Mönch, der sich mit einem Wiener Pfarrer unterhält und offenbar einen hörbaren Akzent hat:



    :geil:


    Den Wortwitz von Richard Dübell liebe ich, er baut solche Sachen immer in seine Bücher ein - ich amüsiere mich da immer köstlich.


    Ich habe die ersten beiden Teile der Trilogie gelesen und sie haben mir sehr gut gefallen. Ich mag seine Bücher und in LR ist er einfach genial.

    Packender Krimi!


    Inhalt:
    Berlin wird von einer Mordserie heimgesucht. Es tauchen Videos im Internet auf, wo die Opfer zu sehen sind, wie sie gefoltert werden. Die Videos werden an Journalisten gesandt und diese veröffentlichen diese natürlich und ganz Berlin kann zu schauen.
    Robert, ein anerkannter Psychologe/Profiler kehrt aus den Vereinigten Staaten zurück und wird gleich in die Ermittlungen eingeschaltet. In den USA hat er einen Mörder zur Strecke gebracht, der seine Opfer gehäutet hat - der Knochenmann. Die Serie in Berlin hat erschreckende Ähnlichkeiten.
    Fazit:


    Das Buch ist von Anfang bis Ende stimmig. Sprachlich sehr gelungen, an vielen Stellen so spannend, dass ich selbst bei Lesen Gänsehaut bekommen habe. Dies hat sich bei mir durch die kurzen prägnanten Sätze hervorgehoben. Auch die Gefühlswelt der Protagonisten wurde so dargestellt, dass man mitfühlen konnte und durch die Einblicke in die Gedankenwelt von Sera, wusste ich, wie sie sich als moderne türkischstämmige Deutsche fühlt.
    Parallel dazu wird das Leben von Robert, dem zurückgekehrten Profiler erzählt und von Anfang an schwebt ein Geheimnis um seine Eltern über der Geschichte, es wird immer eine Andeutung in den Raum gestellt, doch der Leser steht vor einem Rätsel, merkt aber, dass dieses Geheimnis großen Einfluss auf Roberts Gefühlswelt bzw. Handeln hat.
    Besonders gefallen hat mir der Wechsel zwischen den handelnden Personen, so war immer volle Konzentration verlangt, ohne verwirrend zu sein und dies hat für mich die Spannung weiter ausgebaut. Die Verbindungen zwischen den handelnden Personen sind immer schlüssig und logisch erläutert.
    Ein spannend geschriebener Krimi mitten in Berlin, der sehr gut geschrieben ist und den Leser mit nimmt und gefangen hält. Ein Krimi, der blutige Details enthält, aber zum Glück nicht den derzeitigen Trend der sich überbietenden Gewaltszenen nacheifert. Es geht auch ohne zu viel an Gewalt.
    Ich empfehle das Buch gern weiter und es erhält von mir 5 von 5 Sterne.


    Leserunde:


    Diese Leserunde hat mir mal wieder viel Spaß gemacht, vor allem kommen bei einem Krimi ja viele verschiedene Theorien zustande und auch jeder Leser nimmt die Romanfiguren anders auf, wo der eine Leser eine Person verdächtigt, wo ein andere gar keine Gefahr sieht. Das ist für mich immer wieder lohnenswert an einer Leserunde teilzunehmen. Und natürlich gitl ein großer Dank Marcel, für die fleißige Beantwortung unsere Fragen und auch der Geheimhaltung bei unseren Mutmaßungen. War bestimmt nicht immer leicht, nichts zu verraten. Den anderen Teilnehmer vielen Dank für eure Entdeckungen, manche Sachen hätte ich einfach überlesen. Auf zur nächsten Runde!

    Die Leserunde mit euch war genial! :klatschen:


    Inhalt:


    Das Buch spielt in Frankreich im 16. Jahrhundert und es geht um den Kampf und Krieg zwischen Katholiken und Protestanten. Die Katholiken wollen mit aller Gewalt verhindern, dass die "neue" Religion in Frankreich an Gewicht gewinnt.
    Im Zentrum, zunächst ganz unbeteiligt, steht Madeleine, ein einfaches Mädchen. Doch sie ha eine Gabe, die nützlich sein kann, aber auch in Zeiten der Inquisition als Hexerei abgetan wird. Mit 16 Jahren hat sie ihre erste Vision und sie rettet einen jungen Prinzen vor dem Tod, weil sie in die Zukunft sehen kann und wusste, dass eine Brücke in ihrem Dorf einstürzen würde.
    Auf dem Zug war die Königsmutter, Catherine de Medici, die sich Madeleins Gabe zu nutze machen möchte. Doch zu diesem Zeitpunkt wusste Madeleine noch nichts von ihrer Gabe und völlig eingeschüchtert und ängstlich, verneint sie die Vision.
    Im Verlauf der Geschichte kommt sie durch ihre Gabe mit beiden Lagern in Kontakt, doch mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.


    Fazit:


    Im vorliegenden Werk merkt man deutlich, weil viel Arbeit und Zeit für die Recherche in Anspruch genommen hat. Dies ist für mich besonders in den Ränkespielen am Hofe deutlich geworden und kommt auch so in kleinen Details, wie das Techtelmechtel von Margot mit Henry de Guise, zur Geltung. Als Königstochter und Nachgeborene unbedeutend, doch auch hier wird deutlich, wie alles vor ab geplant ist. Von den Medici hört man viel, doch ich muss ehrlich sagen, dass sie so ausgepufft waren, wie es hier Catherine präsentiert, war mir nicht so bewusst.
    Es spiegelt auch die Eindrücke der einfachen Landbevölkerung wider und auch, wie sehr sich Gerüchte verbreiten und vom Volk als wahr/real angenommen werden.
    Die Sprache und die Wortwahl ist sehr stimmig und sehr angenehm zu lesen und es liest sich sehr gut.
    Beeindruckt hat mich auch die falsche Fährtenlegung und die damit verbundenen Wendungen, oft hat man gedacht, ja jetzt weiß man wer der Geheimnisträger ist, doch dann war wieder alles verpufft.
    Die Kämpfe und das sinnlose Töten zwischen den verfeindeten Lager hat mich sehr betroffen gemacht, da wurde einfach wahllos der andere gefoltert, umgebracht und geschändet, obwohl beide an den gleichen Gott glauben. Doch leider heute noch ein alltägliches Bild, irgendwo auf der Welt.
    Und Madeleine ist eine sehr beeindruckende junge Frau, die es nicht leicht hat, wie es typisch war in diesem Zeitalter und sie hat doch auch ihren Weg geschafft. Für mich sehr gut dargestellt, ohne irgendwie zu überzogen dargestellt zu sein.


    5 von 5

    Wenn man hier so alles wiedertrifft - Danke Euch für die gelungene Leserunde :winken:



    Zum Inhalt:


    Henry Ingram kann sich nach daran erinnern, dass er als Captain Macheath an der Rosemary Lane auf der Bühne in der "Bettlersoper" stand.
    Er findet sich in einem Keller wieder, hat keine Schuhe an und die Menschen um ihn herum sehen so aus, als hätten sie vergesssen die Bühnenkostüme auszuziehen. Sein Gedanke, dass er viell. bei "Verstehen Sie Spaß" gelandet ist, verpufft, er befindet sich fast 300 Jahre in der Vergangenheit- im Jahre 1724.
    So lernt er nach und nach die Personen aus der Bühnenstück von John Gay leibhaftig kennen.


    Zur Aufmachung:
    Sehr gelungen, das Cover springt einem ins Auge und dann innen - eine perfekte Aufmachen, hier hat sich Lübbe was ausgedacht. Im Einband vorn befindet sich eine historische Stadtansicht von London und im hinteren Einband ein Stadtplan. Sehr gut finde ich auch das Personenregister, für mich ein Muss bei jedem historischen Werk, vor jedem Kapitel sind liebevolle Zeichnungen, die sich aufs Kapitel beziehen. Die Zeichnung sind von Tina Dreher.
    Im Anhang befinden sich noch Anmerkungen und Übersetzungen, die die Hintergründe noch mal verdeutlichen.


    Fazit:


    Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht des Protagonisten geschrieben, so dass man hier nicht nur aus der Sicht von Henry die Geschehnisse betrachtet, sondern aus verschiedenen Standpunkten. Die Schreibweise ist so gewählt, dass man sich direkt das London vom Jahre 1724, mit seinen Straßen und Kutschen, seinen Persönlichkeiten und natürlich auch den Gerüchen vorstellen kann. Ich sage hier nur Blueskin und Bedlam.
    Für mich sehr gelungen und ich empfehle es gerne weiter!

    Sie hat vorher 3 andere Bände geschrieben, aber ich habe diese auch nicht vor dem Mädchenfänger gelesen und ich hatte keine Fragezeichen.


    Mir hat "Mädchenfänger" sehr gut gefallen, ich fand es sehr gut umgesetzt, einerseits wie uns die digitalisierte Welt im Griff hat und anderseits der mitunter lockere Umgang der Jugendlichen damit. Sehr spannend geschrieben und ich habe es auch sehr schnell weggelesen.

    Es ist schon ein paar Järchen her, als ich das Buch gelesen habe, aber ich habe es immer noch in Erinnerung und ich war auch sehr schockiert und vor allem lässt mich die Beschneidungsszene von ihr nicht los. Diese Brutalität und dann die Begründung der anderen Frauen, so war es schon immer und jede Frau musste dies über sich ergehen lassen.


    Ich lese gerne Schicksalsberichte, weil man dadurch einen guten Einblick in andere Kulturen bekommt.


    Wenn hier das Buch angesprochen wird, werde ich es mal wieder bei meiner Schwester vorholen und nochmals lesen.

    Ich habe das Buch endlich mal vom SUB befreien können und es diese Woche beendet.


    Für mich war das Buch von Anfang an sehr spannend gehalten.


    Ein Killer, der seine Opfer mit einem Symbol markiert geht in L.A. um, sein erstes Opfer ist bestialisch gefoltert wurden und die Beschreibung vom Tatort war wirklich so detailgetreu, dass man alles Mögliche riechen konnte und einem auch sofort klar wurde, warum sich Garcia übergeben musste.
    Der Verlauf der Story ist immer spannend und es lässt sich flüssig lesen. Der Autor schafft es neue Wendung einzubauen und so dem Leser doch zu verwirren.


    Die Wahl der Ermittler ist gut gewählt, sie ergänzen sich perfekt und sind beide schlagfertig und auch Wortkünstler. Hier musste auch ich öfters schmunzeln.


    Die Abartigkeit des Täters hat mich auch sehr geschockt und auf die Täterschaft wäre ich auch nicht allein gekommen.


    Für mich ein gelungener Krimi und die Fortsetzung werde ich mir auch bald zulegen.

    Ich hab das Buch vor Weihnachten beendet und da es mein erste Buch rund um Sherlock Holmes und Watson war, zunächst skeptisch, doch dann richtig begeistert, hier meine Rezi dazu:


    Inhalt:


    Dr. Watson besucht Sherlock Holmes und schon hier zeigt sich zu Beginn der analytische Geist von Holmes, durch winzige Gegebenheiten schließt er darauf, dass die Ehefrau von Dr. Watson verreist sei. Es ist höchst interessant seinen Schlussfolgerungen zu folgen und man ertappt sich dabei, wie man nickt, weil es also so logisch erscheint. Dann spricht Mr. Capstairs, eine renommierter Kunsthändler, vor und teilt die Ereignisse eines Bilderkaufs mit. Ein Amerikaner hatte sehr angesehene und teuere Bilder gekauft, doch auf dem Transportweg in den USA wird der Zug überfallen und die Bilder in die Luft gesprengt. Daran ist eine berüchtigte irische Kriminellenbande Schuld. Diese Sache scheint erledigt zu sein, doch nach gut einem Jahr sieht Mr. Capstairs mitten in London wieder einen dieser Bande, sie hatten als Zeichen immer Flachmützen auf. Doch dies ist nicht der einzige verworrene Punkt der Geschichte, im Verlauf der Ermittlung denken Holmes und Dr. Watson ungeheuerliche Dinge auf und es kommt zur Verhaftung und höchsten Gefahr für Holmes.


    Fazit


    Sherlock Holmes und das Geheimnis des weißen Bandes hat mich in seinen Bann gezogen. Anthony Horowitz schafft es auf erstaunliche Weise, den Autor für sich zu gewinnen. Sherlock ermittelt mit einer genialen Art und Weise und erreicht das Ziel immer über Ausschlusstatbestände.


    Es bisher mein erstes Buch, was ich über Sherlock Holmes und Dr. Watson gelesen haben, aber es bleib definitiv nicht das letzte. Es war ein Genuss, es zu lesen und ich empfehle es gerne weiter.

    Ich hab auch an der LR zum "Trümmermörder" teilgenommen, einerseits weil ich den Autor von GeoEpoche kenne und anderseits, weil mich das Thema Nachkriegszeit bzw. auch die Menschenschicksale in dieser Zeit interessieren.


    Ich bin nicht enttäuscht wurden, den Cay Rademacher schafft es, einen in die triste, oft hoffnungslose Welt eintauchen zu lassen und mehr zu erfahren, als es der Schulstoff geschafft hat. Beeindruckt hat mich die Beschreibung über die Lebensmittelration, richtig gut recherchiert.


    Und es ist auch ein sehr guter Krimi entstanden, der viel Spannung aufwarten lässt.