Beiträge von MatildaDean

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Genau! Das hat man sehr gut bei der Hauselfen-Befreiungsfront-Dings gesehen. Als Hermine den Hauselfen einfach Kleidung unterjubeln wollte. Deshalb mag ich es, dass man unterschiedliche Persönlichkeiten kennen lernt und auch sieht wie andere auf sie reagieren (Sirius, Regulus, Mr. Malfoy, Dumbledore und Hagrid). Ich finde die Hauselfen und die ganze Thematik hat JKR sehr gut von verschiedenen Perspektiven gezeigt und man kommt gar nicht umhin zu erkennen, dass es wie du sagt, nicht schwarzweiß ist. Und das man die Situation auch nicht so einfach von heute auf morgen ändern kann (Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe Dobby ^^).


    Bei Kreacher hat mich beeindruckt wie schnell er sein über Jahre angelerntes Verhalten verändert, zum Beispiel Hermine gegenüber.

    Über die Magie von Hauselfen hab ich auch öfter nachgedacht, wäre interessant da noch mehr zu erfahren. Sie scheinen ja sehr mächtig zu sein.

    Aso, das wird bestimmt schnell einfacher wenn sie es öfter benutzt :)

    Das erinnert mich an die ersten Handys für meine Großeltern. Meine Oma ist bei allem super neugierig und fragt einfach nach wenn sie was nicht versteht. Hat gut geklappt. Mein Opa hingegen ist schnell nervös geworden und hat dann immer auf "ok" gedrückt, also hab ich dutzende leere SMS hintereinander bekommen weil er jedes Mal die erste im Telefonbuch ausgewählt hat und immer weiter ok gedrückt hat. Das ging ein paar Monate so.


    <3 Wenn es ums Thema Wohlfühlbuch geht wird Harry Potter wohl die ewige Nummer eins bleiben. Das ist wirklich jedes Mal ein Vergnügen und ein nach-Hause-kommen. Egal wie oft ichs lese.

    Wenn er eine nach der anderne bekommen und genug Zeit gehabt hätte, über jede einzeln und in Ruhe nachzudenken, hätten sie ihm sicher nicht so zugesetzt.

    Da geb ich dir Recht! Aber so bekommt er gleich eine geballte Ladung an Informationen auf einmal und hat kaum eine Möglichkeit etwas davon zu verarbeiten. Und wie Holden sagt, er hat niemanden der ihn wirklich auffängt, befindet sich ohnehin in einer schwierigen Situation. Das ist schon richtig viel auf einen Schlag.

    Ihn beschäftigt dieses Halb-Wissen und die Frage, was denn nun wahr ist viel mehr als zum Beispiel Ron oder Hermine. Ich habe den Eindruck, dass er es viel persönlicher nimmt. Dazu noch die Tatsache, dass er Dumbledore nun nicht mehr fragen kann. Und ich denke, er war selbst überrascht, als ihm klar wird, dass in all der Zeit die Dumbledore und er gemeinsam verbracht haben, sie tatsächlich nie über Dumbledore gesprochen haben. Das war ihm davor nicht so bewusst.


    Ich finde es ziemlich gut, das Rowling das Thema Hauselfen immer wieder aufgreift und so auch die Schattenseite der Zaubererwelt aufgreift, die ja in viellerlei Hinsicht ziemlich rassistisch aufgebaut ist.

    Mir gefällt beim Thema Hauselfen auch richtig gut, dass wir eben nicht nur einen Einzelnen kennen lernen. Man erhält durch Dobby zuerst zwar ein Bild wie mit Hauselfen umgegangen wird, sieht aber durch Winky zum Beispiel wie unterschiedlich Hauselfen auf Freiheit reagieren. Ein wenig lernt man dann die Hauselfen in Hogwarts kennen und Kreacher rundet das Gesamtbild irgendwie noch ab. Durch ihn wird einem noch mehr deutlich es für die Hauselfen ist durch Zauber an ihre Familien (und Ansichten) gebunden zu sein, gehorchen zu müssen. Trotzdem merkt man deutlich, wie viel Kreacher Freundlichkeit bedeutet und wie schnell sich sein Verhalten verändert als er von Herrn Regulus spricht. Man lernt ihn plötzlich von einer anderen Seite kennen und ich finde es spannend wie sich das entwickelt.

    Dabei mag ich eben auch, dass wir nicht nur ein Beispiel eines Hauselfen kennen lernen, sondern verschiedene Geschichten, verschiedene Persönlichkeiten (ähnlich wie bei den Zentauren).

    Hallihallo allerseits,


    bei mir wurde es gestern abend mit Freunden im Restaurant später als gedacht und heute vormittag kam ich dadurch eher schwerfällig aus dem Bett ;)

    Jetzt war ich gerade eine Runde mit dem Hund spazieren (grausig kalt-nasses Wetter bei uns...) und werds mir jetzt mit einem Buch und einer Kuscheldecke bequem machen. Später gönn ich mir einen Zwetschgen-Gugelhupf. Ungewohnt ist es für mich zwei Bücher parallel zu lesen, ich weiß gar nicht bei welchem ich zuerst weiter lesen soll. Ich glaube es wird vorerst Harry Potter werden, das passt gerade besser. Also begebe ich mich jetzt zum Grimmauldplatz.


    Ich hab meiner Mama gestern bei der Einrichtung ihres Tolino geholfen (über Whatsapp :lachen: )

    Das stell ich mir ein wenig kompliziert vor so über whatsapp :D


    Total interessant bei so einem Lese-Wochenende mitzulesen und ein bisschen was über eure Bücher zu erfahren, ist ja eine kunterbunte Mischung.

    Guten Morgen allerseits :winken:


    Hab leider eine wenig erholsame Nacht hinter mir, gegen halb vier aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Ärgerlich. Da es sich gerade anfühlt als würden meine Augen zuschwellen werd ich mich mal zum dösen auf die Couch legen, lesen erst bisschen später. Ich hoffe heute und morgen viel Zeit mit Harry Potter verbringen zu können um der Leserunde einen Schubs zu geben.

    Gestern Abend hab ich noch eine Weile Zwischen den Sternen weitergelesen, eine andere Atmosphäre als der erste Band aber ebenso interessant. Es geht viel um ein Miteinander verschiedener Spezies und darum was eigentlich ein Individuum ausmacht ohne das das alles zu philosophisch wird. Bin total gespannt wie es weitergeht!

    Abends gehe ich essen (aber keine Pizza hihi)


    Bei euch scheint es ja eine leseintensive Nacht gewesen zu sein - cool!


    Gute Besserung deinem Töchterchen Konstanze


    Märchenhaft aber auch mit historischem Inhalt. Wirklich eine ganz tolle Atmosphäre.

    Interessannt ist für mich auch das Zusammentreffen der alten und der neuen Religionen.

    Die Geschichte hat mich so gefesselt, das ich mich unruhig wurde und das Licht dann wieder angemacht habe :lachen:

    Ihr habt mir also ein erstes Jahreshighlight gewählt :herz:

    :love: Oooh das klingt genauso wunderbar wie ich es mir vorstelle! Danke für deinen Eindruck und schwupps schiebe ich es ganz nach oben auf die zu-kaufen-Liste. Auf so eine Märchen-Mischung hätte ich ohnehin gerade richtig Lust.

    Ganz viel Lesevergnügen mit Der Bär und die Nachtigall HoldenCaulfield. Ich hoffe es hält was es verspricht, finde nämlich es klingt so gut!

    Oh ja, kalte Füße und Hände kenn ich auch. Mit der Zeit wirds bei mir recht unangenehm, besonders bei Tätigkeiten wie Lesen wenn man sich eben kaum bewegt.


    Bei der Erwähnung von Pizza muss ich übrigens immer an Igelas Challenge denken :D


    Ich mache mir schon ständig Notizen wer was gerade mit wem über wen von wem redet, denn es ist indirekte Rede in indirekter Rede in indirekter Rede in Bandwurmsätzen.

    :spinnen:

    Manchmal ist es besser sich zu überwinden und einfach abzubrechen. Durchquälen ist eher unlustig. Schön, dass dir die dritte Wahl gefällt.


    Bei mir gehts bald ins Bett und weiter mit Zwischen den Sternen. In letzter Zeit klappt das längere Lesen im Bett wieder besser, das freut mich sehr.

    Hätte mir jemand vor ein paar Monaten ein SciFi-Buch über Künstliche Intelligenz empfohlen, hätte ich vermutlich dankend abgelehnt. Ich hätte überhaupt nicht gedacht, dass das Genre für mich passt und bin selbst überrascht wie gut mir die Bücher von Becky Chambers gefallen.

    Wohoo, Zank, du legst ja los! :jakka: Schläfst du auch ab und zu mal? ;)

    Super, danke für den schönen Vorsatz HoldenCaulfield


    Ich werde hoffentlich genug Zeit finden und ab und zu hier reinschauen. Lesen werde ich Harry Potter und die Heiligtümer des Todes und Zwischen zwei Sternen. Bin ja ausnahmsweise zweigleisig unterwegs.


    Huch, eine richtig professionelle Abstimmung hast du da! Cool. Eine schöne Auswahl (ich hab drei davon selbst auf meiner Wunschliste ^^). Abgestimmt hab ich spontan für die, die ich selbst möglichst bald lesen möchte - Call me by your name und Der Bär und die Nachtigall. Ich denke die würden dir schöne Lesestunden bescheren.

    Viel Spaß dann mit den ausgewählten Büchern :lesen:

    Der arme Harry hat mit seinem Gefühlschaos richtig zu kämpfen, denn Muriels Erzählungen kann er nicht so einfach vergessen. Kann es tatsächlich sein, dass Dumbledore es zuließ, dass seine Schwester so behandelt wurde? Harry muss hier wirklich reflektieren (und wir als Leser ebenso). Ich finds gut, dass man animiert wird einen Charakter wie Dumbledore, scheinbar unfehlbar, genauer zu betrachten.


    Ich LIEBE Sirius' Gryffindor-Zimmer! Kann mir richtig gut vorstellen wie er als Teenager alles dekoriert hat <3 Das Bild der vier Teenager weckt einige Erinnerungen.

    Und mitten drinnen findet Harry ganz plötzlich und unerwartet den Brief seiner Mutter. Das trifft mich immer! Einfach zu lesen, wie es war als der kleine Harry noch seine liebevolle Familie hatte und wie seine Mutter über "normale" Dinge schreibt, ach. Kein Wunder, dass Harry mit Freude und Trauer übermannt wird. Ganz emotional finde ich das Foto mit dem Kinderbesen - so unbeschwert, so fröhlich. Da hat man sofort Kopfkino wie seine Kindheit aussehen hätte können.

    Der Cliffhanger mit "dass Dumbledore - " im Brief ist natürlich richtig, richtig fies!


    Quasi nebenbei entdecken sie wer sich hinter den Initialen RAB verbirgt und die Erinnerung an das Medaillon kehrt zurück - auch für den Leser ;) Die Rückblicke zu den vorigen Bänden gefallen mir dabei sehr gut!


    Kreachers Geschichte ist aus vielen Gründen eines meiner absoluten Highlights :thumbup:. Zum einen finde ich es sehr interessant mehr über Regulus zu erfahren, wie sich das alles entwickelt hat. Man wusste vorher lediglich er habe sich den Todessern angeschlossen, er und Sirius dürften anscheinend nicht viel gemein haben und da hat mich schon überrascht wie er mit Kreacher, einem Hauselfen, umging. In dem Haus in dem er aufwuchs, war so ein Verhalten ja nicht üblich.

    Ins Bild von Voldemort passt auch, dass er die Magie anderer Wesen mal wieder unterschätzt. Kreacher sollte zurück kommen von der Höhle, also tat er das einfach.

    Ganz herzzerreißend, mitleiderregend und überhaupt traurig ist der Moment als Kreacher weinend zusammenbricht und quasi in einem Kreislauf zwischen Verzweiflung, erlernten Verhalten und Bestrafung gerät. Uff, das tut beim Lesen weh.

    Ganz toll wiederum schafft es Hermine Kreachers Beweggründe logisch zu erklären und man sieht wieder einmal, dass wie gut sie solche Situationen hinterfragt. Für mich ist es einer der ganz besonderen Momente als Harry sich trotz all seiner Verwirrung um Dumbledores Person an dessen Worte erinnert "Ich glaube nicht, dass Sirius Kreacher jemals als ein Wesen mit Gefühlen betrachtete, die so heftig wie die eines Menschen sind..." und sie sich zu Herzen nimmt. Er ist im Bezug auf Dumbledore gerade verunsichert, dazu die Tatsache, dass Kreacher sie damals verraten hatte und da ist es für mich so schön zu lesen, wie er sich entscheidet sein Verhalten dennoch anzupassen.

    Schön, dass Kreacher hier eine Hintergrundgeschichte erhält und dass Regulus und die Erinnerungen an Dumbledore und Sirius eingebunden wurden. Kreachers absolutes Highlight folgt als er den falschen Horkrux geschenkt bekommt ^^

    Ja, ich denke auch Mrs. Weasley ist wohl realistisch genug um zu wissen, dass sie die drei nicht wirklich von ihrem Unterfangen abbringen kann. Vielleicht hat sie ja kurz daran gedacht, dass Haus mit einem Zauber zu belegen und die drei zu Hause zu unterrichten, wer weiß 8o

    Nein, im Ernst, sie tut halt ihr Bestes um ihre Schäfchen sicher zusammen zu halten. Ich mag die eine Szene in der die drei endlich einen gemeinsamen Moment ergattert haben, im Zimmer Pläne schmieden und dann kracht urplötzlich die erzürnte Mrs. Weasley herein :D Ron rutscht vor Schreck aus und kracht gegen die Wand, Harry hechtet zu seinem Zauberstab, herrlich!

    25.BUCHSTABENPUZZLE
    c.Lies ein Buch, auf dessen Klappentext die Wörter ICH / MACHE / WAS / ICH / MOECHTE / zu finden sind. 5 Punkte


    Ich hab dass hoffentlich richtig verstanden, dass man die Wörter aus den Buchstaben zusammenpuzzelt. Müssen sie eigentlich in der richtigen Reihenfolge sein? :/


    Jedenfalls hab ich das erledigt mit Graham Norton: Ein irischer Dorfpolizist. Norton kannte ich bisher nur als Moderator und habe das Buch gerne gelesen.

    Und noch dazu wieder 5 Punkte abgestaubt. Mal schauen wie lange das noch gut geht nur die 5 Punkte Kategorien zu besetzen 8o


    Zitat

    Duneen liegt wirklich am Arsch der Welt, ganz unten im Süden Irlands. Große Dramen finden hier nicht statt, trotzdem könnten die Leute in Duneen ein bisschen glücklicher sein. Sergeant PJ Collins zum Beispiel war nicht immer so ungeheuer dick. Brid Riordan hat früher nicht getrunken. Und auch Evelyn Ross hoffte einmal, irgendwann einen Sinn im Leben zu finden.

    Dann werden eines Tages auf der Burke-Farm Knochen gefunden. Menschenknochen. Und es ist vorbei mit der Ruhe, für PJ und für ganz Duneen. Alte Wunden brechen auf, alte Lügen kommen ans Licht, neue Konflikte entbrennen, und während PJ seinen ersten richtigen Fall zu lösen versucht, überrascht er viele, die ihn zu kennen glaubten – am meisten sich selbst.

    Dass sie Mad-Eye Moodys Leiche nicht bergen konnten, finde ich traurig, so können sie ihn nicht einmal beerdigen.

    Das ist ein Punkt der mich immer ein wenig gewundert hat. Schon bei Sirius Tod. In beiden Fällen hatten sie keinen Leichnam, können also verständlicherweise keine richtige Beerdigung abhalten aber ich hab nie verstanden wieso sie nicht eine Art "Verabschiedung" oder wie immer man es nennen mag, gemacht haben.

    Ich meine den Orden des Phönix gibt es schon länger und ich nehme mal an auch in der Vergangenheit und beim früheren Kampf gegen Voldemort gab es Todesfälle bei denen man keinen Leichnam hatte. Das war sicher kein Einzelfall. Trotzdem könnte man doch eine Zelebration/Feier/Abschieds-Gedenken oder etwas in der Richtung abhalten. Um sich gemeinsam zu erinnern, zu trauern und zu verabschieden. Ich würde meinen das wäre besonders für die Jüngeren sehr wichtig aber auch bei den Auroren wundert es mich, dass sowas anscheinend gar nicht üblich ist.


    Dass Mrs.Weasley alles versucht um die drei daran zu hindern an ihrem Plan zu basteln, passt zu ihr. Sie hat so viele Menschen um die sie sich sorgt und dann wollen die drei Jungen auf eine geheimnisvolle Mission. Man spürt ihre Verzweiflung.

    Hermiones Geschichte ist herzzerreißend. Wie viel Mut und Kraft es wohl erfordert, sich selbst aus dem Leben ihrer Eltern zu streichen.

    Oh ja, das trifft mich jedes Mal beim Lesen. Man erkennt, dass sie sich wahrhaftig mit allem auseinander gesetzt hat, sich der Gefahr bewusst ist und sich keiner Illusion hingibt. Das muss ein schrecklicher Moment für sie gewesen sein. Und vermutlich war sie auch noch alleine dabei, oder? Tapfere Hermine.

    Bewundernswert wie sicher sich Ron und Hermine in ihrer Entscheidung sind. Da ist kein Zögern, kein Zweifel, sie stehen zu Harry und werden ihn bei seiner Aufgabe begleiten, komme was wolle. Als Hermine meint, sie "haben das bereits vor Jahren entschieden" - uff, Gänsehaut.

    Als die drei darüber sprechen, wo sie überhaupt nach ihrer Abreise anfangen sollen, wird einem richtig bewusst, dass ihnen eine riesige Aufgabe bevorsteht und wie schwierig das Unterfangen sein wird.


    Dazwischen erlebt Harry kurze Einblicke in Voldemorts Geist. Gut, er kennt das mittlerweile schon, trotzdem muss das extrem belastend sein. Ich glaub übrigens ich hätte nicht gewusst woher wir Gregorowitch schon kennen.

    Harry feiert Geburtstag! Sehr berührend dass Mrs. Weasley ihm die Uhr schenkt, ein richtig emotionaler Moment der zeigt, dass sie füreinander Familie sind.

    Rons Geschenk war echt der Knaller. :rotfl: Jetzt wird auch klar, warum er sich plötzlich wie ein Gentleman verhält und so aufmerksam Hermione gegenüber ist.

    Geniales Geschenk! Ich war überrascht, dass die Zwillinge Ron so ein Buch schenken. Süß wie Ron das Buch anscheinend wirklich aufmerksam liest und sich die Tipps zu herzen nimmt.

    Ginny und Harry verhalten sich meiner Meinung nach echt erwachsen, kein Drama, keine Tränen und trotzdem ist es ein trauriger Moment des Abschieds.

    Einen kleinen Rückblick an Hagrids ersten Aufrtitt gibt es auch: Harry "Hast du nicht die Haustür eingeschlagen, Dudley ein Schweineschwänzchen verpasst und mir gesagt, dass ich ein Zauberer bin?" :breitgrins: die guten alten Zeiten!


    Das Ministerium zeichnet sich auch in diesem Moment nicht gerade aus, denn Scrimgeours Auftritt ist wenig sympathisch. Toll wie Hermine alles durchschaut und vor Konfrontation nicht zurück schreckt und schließlich hat auch Harry genug von Scimgeours Art.

    Mit dem Nachlass von Dumbledore hatte ich nicht gerechnet und mit den 3 Dingen konnte ich nicht allzu viel anfangen. Kurz dachte ich der Schnatz würde sich vielleicht doch öffnen.

    Babbelhäschen und sein schnatternder Stummelschwanz ist ein toller Titel :elch:


    Dass sie trotz allem eine Hochzeit feiern, ist okay. Ich finde nur so eine große Hochzeit mit so vielen Gästen ziemlich (unnötig) riskant. Cool dabei wiederum ist, dass man ein paar alte Gesichter wiedertrifft! Zum Beispiel taucht plötzlich Krum auf. Und Harry erkennt woher er den Namen Gregorowitch kennt. Ich fand die ganzen Hinweise und das Rätselraten rund um die Zauberstäbe immer spannend.

    Herrlich wie Luna Harry trotz Verwandlung ohne Probleme erkennt! Sie ist echt klasse!

    Tantchen Muriel ist wirklich ne Nummer für sich und hat für jeden ein schnelles Urteil zur Hand. Das Gespräch zwischen ihr und Elphias Doge wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet und der arme Doge wird im wahrsten Sinne von ihrem Redefluss überrollt. Insgesamt ist es verwirrend, ernüchternd, mysteriös und stressig für Harry.

    Ich glaube Harry ist sich bewusst, Dumbledore hätte ihn nie gefragt, wenn er eine andere Lösung gesehen hätte. Ich denke für ihn ist es auch das Gefühl wirklich etwas tun zu können. Er weiß, wenn er die Horkruxe findet kann er wirklich etwas bewirken und muss nicht tatenlos zu sehen, wie weiter Menschen die ihm wichtig sind sterben müssen.

    Ich denke auch, dass er unbedingt "etwas" tun möchte, handeln anstatt abwarten. Und da ist die Suche nach den Horkruxen eigentlich die einzige Wahl die er hat. Wie Kirsten glaube ich auch, dass er von den vielen neuen Informationen über Dumbledore verunsichert ist. Ich kann nachvollziehen, dass er zunehmend durcheinander ist und auch, dass er verlässliche Informationen möchte. Er hat Dumbledore immer blind vertraut und jetzt muss er sich zum ersten Mal fragen ob an all dem ein Funken Wahrheit dran sein könnte.

    Mich persönlich hat die geheimnisvolle Ariana immer interessiert. Ich denke die Erwähnung von Godric's Hollow hat das Fass für Harry zum Überlaufen gebracht. Dass sie beide mal an diesem Ort lebten und er nichts darüber wusste, das hat ihn getroffen.


    Der silberne Luchs verwandelt die Partystimmung schließlich in Panik. Hermine übernimmt die Leitung und die drei flüchten. Puh, gerade als man denkt sie können durchatmen werden sie von den Todessern angegriffen, das hat mich schon erschreckt, wie schnell die da waren, wie sie die drei finden konnten. Da hat man plötzlich das Gefühl man wäre nirgendwo sicher. Ihr Puls muss rasen.

    Schade, dass sie die zwei Todesser nicht irgendwo einsperren können (zum Beispiel als Frettchen in einem Zoo oder dergleichen). So kommen sie früher oder später doch wieder zurück.


    Trotz des Risikos wählen sie den Grimmauldplatz, wieder ein altbekannter Schauplatz. Und wieder eine Erinnerung an Verstorbene - zuerst MadEyes Zauber, und dann Dumbledores vertraute und doch veränderte Gestalt, das geht ins Herz. Harry kommt immer noch nicht zur Ruhe, wieder spürt er Voldemorts Zorn und sieht im Geist den Todesser und Draco. Ein intensives, aufreibendes Kapitel.

    Ach, das klingt doch schon mal gut Kirsten :S


    Ich bin endlich gesund, hab letztens ein Buch beendet und kann mich nun dem letzten Band widmen. Mit dem sechsten kann ich schließlich nicht aufhören, da würde mir was fehlen.


    Vielleicht schließt sich noch die eine oder andere mit an (winke winke Larna   HoldenCaulfield   Balena   ysa :winken:) und selbst wenn nicht - bei JKR Büchern ist man ohnehin nicht allein, man hat ja Harry, Ron und Hermine an seiner Seite ;)

    So, mit einem gemütlichen Monat Verspätung schaffe ich es nun endlich den Abschlussband zu lesen. Ich lese ja den siebten Band sehr gerne weil die ganzen Puzzlestücke irgendwann ein Bild ergeben und dazwischen gibt es kleine Rückblicke oder Erwähnungen aus den vorigen Büchern.

    Übrigens werde ich schon bei der Widmung melancholisch "...und für euch, wenn ihr zu Harry gehalten habt, bis ganz zum Schluss" <3


    Der Einstieg ist einer meiner liebsten, ich finde es richtig gut, mit den Todessern anzufangen und erstmal auch zu zeigen, wie die Gruppendynamik funktioniert. Man weiß ja nur so wenig wie sich die Todesser tatsächlich gegenüber ihrem "dunklen Lord" verhalten und hier hat man auch einen Einblick darin, das viel über Angst funktioniert.

    Ich finde es auch total spannend die Todesser mal untereinander zu erleben. Das kommt ja sonst recht kurz oder Harry steht im Zentrum. Hier ist das mal anders und gleichzeitig sieht man bereits zu Beginn welchen Ton der letzte Band anschlägt - das ganze Ambiente ist ziemlich gruselig und dann noch die Muggellehrerin, puh. Die Spannungen zwischen Voldemort und Lucius spürt man in jedem Moment.


    Ein letztes Mal sind wir mit Harry im Ligusterweg. Ach, alleine wie er seinen Schulkoffer ausräumt, fühlt sich an wie eine schnelle Zeitreise. Interessant finde ich den Nachruf über Dumbledore von Elphias Doge. Er sagt seine größte Freude sei das Unterrichten gewesen, ich hätte so wahnsinnig gerne Unterrichtsstunden von Dumbledore erlebt. Ich denke seine Stunden wären eine richtig gute Mischung aus lehrreich-lustig-ein bisschen streng-schräg und das Ganze garniert mit vielen unerwarteten und vielleicht ein wenig verrückten Ideen.

    Ich liebe dieses Dreh! Wie Harry dachte ich immer: Ja, Dumbledore, klar kenn ich. Und dann wird man in Band 7 mit seinem Nicht-Wissen konfrontiert, dass man sich fast schämt. Ich finde es großartig, dass Rowling ihm noch einen richtig spannenden Charakter mit Vergangenheit verpasst hat, der ihm auch ein wenig von seinem Heiligenschein nimmt.

    Komplette Zustimmung. Man wird quasi dazu gezwungen den großen Albus Dumbledore zu hinterfragen und sich schlussendlich selbst ein Bild zu machen. Außerdem finde ich dieses Nicht-Wissen eigentlich sehr realistisch, diese Erkenntis im Nachhinein warum man dieses oder jenes nie nachgefragt hat.


    In Dudley ist tatsächlich so etwas wie eine Entwicklung vonstatten gegangen. Das hätte ich echt nicht gedacht. Dass er sich Gedanken macht, was denn aus Harry wird, und dass er schließlich auf ihn zu geht und ihm die Hand gibt, ist in Anbetracht seines Charakters, so wie wir ihn kennengelernt haben, wirklich etwas Besonderes. Da sieht man auch, dass im Heranwachsen der Einfluss der Eltern nicht mehr solche Macht über ihn hat und er selber anfängt (im Rahmen seiner Möglichkeiten) nachzudenken. Und zu fühlen.

    Über Dudleys Verhalten war ich beim ersten Mal lesen auch total erstaunt, das kam wirklich unerwartet. Im Anbetracht seiner Eltern und dem "erlernten" Verhalten Harry gegenüber ist das ein großer Schritt. Ich finde es schön, dass er über seinen Schatten springt und quasi einen Schritt auf Harry zugeht. Wohingegen Petunia sich leider nicht überwinden kann.

    Dabei habe ich mich immer gefragt, wenn die Dursleys so in Gefahr sind, hätten die Todesser Vernon dann nicht einfach bei seiner Arbeitsstelle entführen können?


    Nun ist es also so weit und die sieben Potters sind bereit. Herrlich ist die Szene als Fleur/Harry Bill mit einem besonderen Blick ansieht :lachen:

    Die ganze Vielsaft-Geschichte ist zwar ganz lustig aber schon auch riskant. Hätte er nicht einfach mit dem Tarnumhang davon spazieren können? Und wenn Harry dem dunklen Lord gehört, wäre es dann nicht besser wenn niemand aussähe wie Harry damit die Todesser noch verwirrter sind?

    Hedwigs Tod war so furchtbar unspektakulär, fast nebenbei. :traurig: Aber so wirkt der Todesfluch wohl: Ein grüner Blitz - und alles ist vorbei. War bei Cederig Diggory damals ja auch so. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass J.K. Rowling Hedwig deswegen sterben ließ, um zu symbolisieren, dass Harrys Kindheit endgültig vorbei ist. Sie war ja seine Gefährtin aus Kindertagen.

    Das Gleiche hab ich auch mal gelesen aber trotzdem war das für mich ein no-go. Ja, ja, mir ist bewusst, dass nicht alle überleben können und ich bin absolut kein Fan von heile-Welt-HappyEnds aber Hedwigs Tod hab ich JKR noch immer nicht verziehen. Das tut immer noch weh. ;(

    Ich fands schon beim Abflug so seltsam warum Harry mit dem sperrigen Käfig herumhantiert, hätte er Hedwig nicht für den Flug kleiner zaubern können, oder die Eule ein paar Tage vorher vorausfliegen lassen..


    Das Warten im Fuchsbau zehrt an den Nerven, die arme Mrs. Weasley. Ich hatte da schon so ein Gefühl, dass es nicht alle schaffen werden - wobei ich davor ja Angst hatte, dass Hagrid vielleicht sterben könnte als sie abstürzen.

    Zu MadEye: Sein Tod hat mich mit am meisten getroffen. Ich finde er stand für Sicherheit und Stärke, auch wenn er so paranoid war. Das ausgerechnet er, diese Mission nicht überlebt hat, zeigt für mich immer wieder wie groß die Gefahr wirklich ist.

    Man rechnet damit, dass nicht alle überleben, aber dass der zähe MadEye so plötzlich stirbt hat mich glatt überrumpelt. Er war so erfahren und so sicher in dem was er getan hat, mich hat es auch sehr getroffen.

    Absolut, alles andere wäre ja völlig unrealistisch gewesen. Aber trotzdem gab es gerade in diesem Band ein paar Verluste, die ich sehr schade fand.

    Oh definitiv. Und "schade" ist noch ein milder Ausdruck :grmpf:


    Im Anschluss gibt es eine große Diskussion wer sie wohl verraten haben könnte, aber Harry setzt dem Ganzen klipp und klar ein Ende und entscheidet sich dazu zu vertrauen.

    lag seit etwa 12 Jahren auf meinem SuB

    Oh wow! Sooo lange 8|

    Was sich da wohl noch für Schätze auf deinem SuB befinden...

    Schön, dass es dir gefallen hat. Ich hab Nachtzug nach Lissabon beim ersten Mal tatsächlich abgebrochen (mach ich sehr selten), hat mich einfach nicht richtig abgeholt. Bei einer Portugalreise hatte ich es dann mitgenommen, noch mal probiert und war sofort drinnen in der Geschichte und ganz begeistert :love: