Beiträge von MatildaDean

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ein reiner Bücher-Dauer-Laber-Thread? Wie cool!!

    Der ist ja quasi mal als "verlängertes Lesewochenende" zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen entstanden (unglaublich - demnächst 2 Monate her..:huh:) und an ieinem Punkt hatten wir uns so positiv dran gewöhnt, dass Weratundrina, ich & andere (?) beschlossen hatten, dass so was als Dauereinrichtung eigentlich auch gut wäre

    aah, alles klar, danke für das Update! Ich war die erste Zeit der Ausgangsbeschränkungen nicht online, musste mich erst wieder einlesen :)


    Ich sehe es gibt zum Bücher-Dauer-Thread unterschiedliche Präferenzen, mal sehen wie sich das noch entwickelt. Bis dahin schreibe ich hier. Ich finde wie du, Alice, die Büchergespräche gemischt mit Wohnzimmeratmosphäre ganz wunderbar. Vielleicht könnte man aus den Lesewochenenden nur ab und zu eine Lesewoche machen oder so ähnlich. Da ich zum Beispiel am Wochenende auch mal meine Großeltern besuche, verpass ich schnell mal die tollen Lesewochenenden. :blume:


    Gestern Abend (und nachts) habe ich das wundervolle Sag den Wölfen, ich bin zu Hause beendet. Von Anfang an hat mich die Geschichte sehr berührt, vielleicht zu einem Teil weil ich mich so gut in June hineinversetzen konnte. Ich erinnere mich gerade an die letzte Wochenfrage - ja, mit June hätte ich gerne Zeit verbracht, hätte mir von ihr ihren geheimnisvollen Wald zeigen lassen, mit Glück hätten wir die Wölfe entdeckt. Zum Schluss hätt ich sie umarmt und ihr gesagt, dass sie nicht alleine ist. Und Greta ebenfalls.

    Ein paar Kleinigkeiten waren nicht ganz nachvollziehbar, trotzdem ist es für mich eine Art melancholisches Wohlfühlbuch geworden <3

    Ich mochte nicht nur die Sprache allgemein, sondern auch die Auseinandersetzung damit, zB:

    Zitat

    "Ich mag das Wort klandestin. Es fühlt sich mittelalterlich an. Manchmal werden Worte für mich regelrecht lebendig. Wäre klandestin lebendig, dann wäre es ein blasses kleines Mädchen mit Haaren in der Farbe von Herbstlaub und einem Kleid so weiß wie der Mond." [Brunt, Carol Rifka: Sag den Wölfen, ich bin zu Hause. S. 282]

    Interessant, interessant das mit dem unterschiedlichen vorstellen der Personen :thumbup:

    So genau hatte ich bis jetzt noch nie darüber nachgedacht wie das bei mir abläuft. Ich weiß schon, auf was ich bei den nächsten Büchern generell achten werde :breitgrins:

    Um beim Beispiel Geralt zu bleiben - das könnte natürlich genau so beabsichtigt sein. Man erfahrt auch Stück für Stück von seinem Leben, seinen Prinzipien, seinen Charakter und erst mit der Zeit setzt sich puzzlemäßig ein Bild (bei mir im wahrsten Sinne) zusammen. Ich meinte ja auch nicht nur Details vom Gesicht, sondern zum Beispiel auch einen ernsten Blick, ein Stirnrunzeln oder dergleichen um noch mehr Gespür für ihn zu bekommen. Es wirkt auch mich, als hätte er recht oft einen reglosen Gesichtsausdruck, zum Beispiel auch bei Gesprächen wenn er nur vage antwortet - da kann man dann meist auch nichts aus seinem Gesicht lesen. Aber wie gesagt, das kann auch absichtlich so sein oder schlicht mit seinem Hexerdasein zusammenhängen. Mal sehen.

    Woraus ich mir das genau zusammensetzte kann ich nicht recht sagen, es passt, wenn man es ganz exakt betrachtet machmal auch nicht zu allen Details die man sich aus dem Buch erschließt, scheint mehr intuitiv zu sein.

    Ich merks eigentlich vor allem dann, wenn ein Buch verfilmt wird und es dann überhaupt nicht passt.

    So geht es mir auch ab und an. Da hab ich plötzlich ein Bild vor Augen, dass sich in manchen Bereichen auch vom Beschriebenen unterscheidet - weils halt von meinem Gefühl besser passt :elch:

    Seeehr irritierend, wenn im Film dann jemand auftaucht und ich denke: aaah, DER soll das sein! Nö, das passt aber nicht :D

    :D Keine Ahnung, aber gut Frage :D Vielleicht sterben sie früh, weil sie immer so komische Aufträge haben, sodass sie bestimmt nie an Altersschwäche sterben

    Ja, das ist sicher richtig. Ich nehme auch an, dass nicht allzu viele an Altersschwäche sterben. Aber generell scheinen sie ja schon um einiges länger zu leben als normale Menschen.

    Mr Zank sagt übrigens, dass Sapkowski zumindest Augenfarben normalerweise beschreibt. Gerade die von Geralt wäre auch wichtig (was auch immer er damit meint) und er glaubt, die kam schon bei der Geschichte mit der Striege vor.

    Also wieder ein Fall von "haben wir alle überlesen" wie beim Geschlecht von Plötze

    Hmm.. also wenn sie so wichtig wäre (aber bitte keine entscheidenden Spoiler :winken:), dann wird sie bestimmt noch mal erwähnt.

    Ich glaube nicht, dass seine echte Augenfarbe schon genannt wurde. Kann mich aber auch irren. Ich erinnere mich nur an den Zaubertrank, den er trank um mit der Striege zu kämpfen. Da stand (so ungefähr), dass seine Augen fast ganz dunkel waren weil seine Pupillen so stark erweitert wurden. Das war glaube ich damit er bei Dunkelheit besser sieht. Ich habe das aber auch nur darauf bezogen dass der Zaubertrank - für eine bestimmte Zeit - seine Pupillen vergrößert hatte. Ich hatte angenommen danach lässt der Trank wieder nach und wir wissen dadurch eigentlich nicht, welche Farbe seine Augen nun haben.

    Kann natürlich sein, dass es noch eine Szene gab, in der seine Augen erwähnt wurden.

    *hüstel* ein zweiter Beitrag hintereinander, weil ich das mit dem Zitat im Zitat nicht hinbekommen hab :verlegen:

    Generell ist mir aufgefallen, dass Sapkowski die Gesichter kaum beschreibt (sofern ich es nicht überlesen habe). Klar, die Wesen beschreibt er soweit, dass man sie sich vorstellen kann aber das klassische "rundes Gesicht; Wangenknochen; Augenfarbe; etc." überlässt er dem Leser. Spannend. Bei Rittersporn hatte ich nach seinem ersten Auftritt und ein paar lustigen Gesprächen übrigens sofort ein Gesicht vor Augen.

    Zumindest Lilles blaue Augenfarbe wurde genannt - wahrscheinlich ist mir das deshalb so aufgefallen, weil das sonst nicht passiert. Ich stelle mir beim Lesen sowieso keine Gesichter vor, von daher stört es mich nicht. Als ich nach Rittersporns Namen gegooglet habe, wurden mir natürlich sofort Bilder aus der Netflixserie mit angezeigt. Ich wollte mir ja extra keine anschauen, vor allem von Geralt nicht und habe das auch nicht getan. Aber Rittersporn sieht tatsächlich 100% so aus, wie im Buch beschrieben und wie ich ihn mir vorstelle ^^

    Ach, du stellst dir generell keine Gesichter beim Lesen vor?

    Bei mir passiert das Großteils wie von selbst. Manchmal eher vage, manchmal ein genaueres Bild. Aber irgendwas ist normalerweise schon da hihi. Ich überlege gerade, ob ich schon mal so einen weißen Fleck wie bei Geralt im Kopf hatte :/

    Das ist jetzt auch nicht negativ gemeint, mir fiel nur nach und nach auf, dass bis auf Ausnahmen Gesichter und auch die Mimik sehr selten beschrieben werden. Find ich interessant. Bleibt mehr Platz für die eigene Phantasie.

    Wegen dir Zank hab ich mich kurz getraut und nur Rittersporn aus der Netflix-Serie gegoogelt - ja, der kommt meiner Vorstellung tatsächlich auch sehr nahe ^^

    Also hast du dir zumindest von Rittersporn ein Bild gemacht?!

    Geralt hab ich nicht gegoogelt. Wenn ich weiß, wie die Schauspieler einer Verfilmung aussehen, sehe ich sie meist beim Lesen auch so vor Augen. Geht es euch da ähnlich, oder bleibt eure Vorstellung erhalten?

    Zum Thema Bibliothek und Geralt: Ich kann mir das prinzipiell ganz gut vorstellen. Allerdings würde ich vermuten es kommt eher selten vor, weil er durch die Schule bereits den Großteil (?) der üblichen Wesen kennt und bereits weiß wie man damit umgeht?

    Sollte er auf etwas stoßen, das er nicht kennt oder wo der "übliche" Zugang nicht klappt, könnte ich mir vorstellen, dass er zuerst eventuelle Magier/Zauberer/Priester in der Nähe befragen würde. Ich weiß ja nicht ob er so schnell ein passendes Buch in der Nähe finden würde. Wenn, dann eher zügig nachlesen, was er wissen muss und seine Aufgabe erledigen ohne zu viel Zeit zu vertrödeln.

    Mal schauen, ob so eine Szene auftauchen wird.


    und irgendwie kriege ich durch das Lesen des Buches immer gute Laune. Das liegt zum Teil an Geralts Sprüchen, daran, dass alles immer so geschildert ist, dass ich direkt Bilder vor Augen habe und auch daran, dass es mir wahnsinnig Spaß macht, mich hier mit euch und daheim mit meinem Mann darüber auszutauschen.

    Bis auf den Mann kann ich das so unterschreiben :daumen: Mir macht es momentan auch richtig Spaß mich mit euch auszutauschen und ich bin sehr happy, dass mir die Sprache im Buch so gut gefällt. Hatte ja meine Zweifel, ob ich dabei bleiben werde, aber zumindest geködert hat mich die Reihe schon mal.


    Ich glaube, dass das Buch nur symbolischen Wert in dem Dorf hatte. Sollte die Weise im Dorf nun immer die "Lebin" in neuer Gestalt sein, hat sie sicherlich all das Wissen. Aber Menschen ist es einfacher zu vermitteln, wenn es ein Buch dazu gibt, auf das man sich beziehen kann.

    Ach, das hast du gut erklärt! Ich hab mich sehr gewundert, dass Geralt das Buch mitnehmen durfte. Das mit dem symbolischen Wert als "Anschaungsmaterial" könnte gut sein.

    Ich bin trotzdem gespannt, ob wir mehr über Lille und/oder das Buch erfahren, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, sie gab es ihm aus einem bestimmten Grund.


    Ich sehe das tatsächlich wie du, als Hexer hätte Geralt - falls er beauftragt werden würde - vermutlich gekämpft in dieser Schlacht. Die Elfen wollen ja dann auch nur kommen um stolz zu sterben statt in den Bergern zu verhungern, daher ist es auch irgendwie eine Respektsbekundung vor den Hexerfähigkeiten, dass sie wollen oder hoffen, dass er dabei ist. Vielleicht hoffen sie dann auch auf ein schnelles Ende.

    Ich habe das so aufgefasst wie Marada. Und fand es schon beim Lesen bedrückend und traurig. So eine Verabredung zum unausweichlichen Tod, hmm. (Wobei wer weiß, Lille "sprach" ja auch von Hoffnung und Erneuerung..)

    Ich hatte den Eindruck die Elfen hätten sich auch nicht von jemand x-beliebiges auf diese Art verabschiedet, sondern erkannt, dass Geralt anders ist. Durch die Art, wie er mit ihnen gesprochen hat, scheint er eine Art Wertschätzung erlangt zu haben.

    Ob Geralt nur erscheinen würde wenn er explizit einen Auftrag bekommt? Da die Elfen ihn persönlich angesprochen haben und er meinte er würde es versuchen, das kam einer Zusage schon sehr nahe. Vielleicht würde Geralt sich somit ohnehin verpflichtet fühlen.

    Ich frage mich gerade, von welchem Zeitraum wir überhaupt sprechen. Bei den Elfen stand sie seien langlebig (was auch immer das genau heißt), wie alt können eigentlich Hexer werden? :/

    Zank da bin ich komplett deiner Meinung! Meine Mama hatte auch eine Perücke vorgeschlagen (ich glaube sie hatte als Kind mal eine? :/) aber do-it-yourself ist cooler. Und da ich mich als Kind immer geweigert habe mir mehr als die Spitzen schneiden zu lassen waren das die perfekten Voraussetzungen für Pippi-Zöpfe.

    Ich war aber auch weit und breit die einzige Pippi - bei uns waren alle Mädchen (bis auf mich) alle Jahre Prinzessinen.


    Marada yeah :five:


    ... welche Themen in einer Fantasy-Leserunde so aufkommen. Da lern ich anscheinend nicht nur Geralt sondern auch euch besser kennen :)

    Also wenn, dann hätte ich klar Team Pippi genommen :elch: Als Kind musste man in der Realität (zumindest manchmal) brav sein, da hätte ich mir für die Phantasie so viel abenteuerliches wie nur möglich ausgesucht 8o Ich fand sie richtig cool! Bin im Fasching sogar ein Mal als Pippi gegangen mit rot eingesprühten Haaren, rund um einen Draht geflochten (damit die Zöpfe auch ja seitlich abstehen). Hach, das war toll <3

    Offenbar bin ich ein wenig forenuntauglich ^^ Endlich bekomm ich es hin regelmäßig in einer Leserunde zu posten, und gleichzeitig geht dieser Thread spurlos an mir vorüber :schulterzuck:

    Ein reiner Bücher-Dauer-Laber-Thread? Wie cool!!


    Ich bin mitten drinnen in Sag den Wölfen, ich bin zu Hause von Carol Rifka Brunt


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    Ich bin immer noch sehr angetan. Der Klapptentext verrät folgendes:

    Manchmal verlierst du einen Menschen,

    um einen anderen zu gewinnen.Manche Verluste wiegen so schwer, dass sie nicht wiedergutzumachen sind. So geht es June Elbus, als ihr Onkel Finn stirbt, der Mensch, mit dem sie sich blind verstand, der ihr alles bedeutete. Doch mit ihrer Trauer ist sie nicht allein. Schon bald nach der Beerdigung stellt June fest, dass sie sich die Erinnerung an Finn teilen muss – mit jemandem, der sie mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Der sie aber auch lehrt, dass gegen die Bitternisse des Lebens ein Kraut gewachsen ist: Freundschaft und Mitgefühl.

    Mich persönlich hat die Geschichte von anfang an abgeholt und ich mag die Sprache wirklch sehr gerne. Es handelt zwar wie erwartet von Verlust und Trauer, geht aber noch um viel mehr. Bis jetzt zum Beispiel auch um Familiengeheimnisse und Tabuthemen und die Probleme und den Schmerz den so ein Verhalten verursachen kann. Junes schwieriges Verhältnis zu ihrer Schwester und wie beide mit dem Erwachsenwerden zu kämpfen haben. Bis jetzt sehr einfühlsam und besonders durch das vermittelte Gefühl des Alleineseins melancholisch-traurig.

    Die Stimme der Vernunft hat ja schon Lust darauf gemacht die eine oder andere Anekdote von Geralt und Rittersporn zu hören und -schwupps- schon erhalten wir die angedeutete Geschichte über den Rand der Welt. Mir gefiel sie richtig gut! In der vorigen Geschichte hatte ich mich von den vielen Namen, die alle auf einmal kamen, ein wenig erschlagen gefühlt. Hier kommen zwar auch einige Figuren vor, aber sie fügen sich nacheinander in die Geschichte ein. Dazu ein bisschen Rätselraten, etwas mystisches, Freundschaft, viel Humor, Spannung und durch die neuen Figuren mehr Verständnis für diese Welt. Und ganz besonders toll, dass ich Geralt um einiges mehr kennen lernen konnte: er lacht sogar! Überhaupt hat er in den Gesprächen mit Rittersporn sehr gelockert gewirkt.

    Nur sein Gesicht, hmm, da hab ich irgendwie immer noch einen weißen Fleck :gruebel: Weil er selbst für mich noch nicht ganz durchschaubar ist und keine Beschreibungen im Buch sind, bleibt das interessanterweise noch so "unbestimmt". Generell ist mir aufgefallen, dass Sapkowski die Gesichter kaum beschreibt (sofern ich es nicht überlesen habe). Klar, die Wesen beschreibt er soweit, dass man sie sich vorstellen kann aber das klassische "rundes Gesicht; Wangenknochen; Augenfarbe; etc." überlässt er dem Leser. Spannend. Bei Rittersporn hatte ich nach seinem ersten Auftritt und ein paar lustigen Gesprächen übrigens sofort ein Gesicht vor Augen.


    Geralt hat offenbar eine Engelsgeduld - wie sonst soll ich erklären, dass er Rittersporn nicht einfach mal den Mund zugeklebt hat? Wenn der mal in Fahrt ist, kann er anscheinend nicht aufhören :totlach:

    Und bringt die beiden dadurch gleich mal in Schwierigkeiten.

    Zitat

    "Blebleblebäääh!", kollerte das Wesen wütend, wobei das Maul weit aufging und gelbe Pferdezähne sehen ließ. "Uk! Uk! Uk! Blähubääähublähuuubäääh!" [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 244]

    Hahaha, ich hatte bei diesen Szenen immer Kopfkino von den Übersetzern :breitgrins: Mal überlegen: Wie viele "ä"?


    Lustig auch der Moment, als die Großmutter aus dem Buch über den Hexling rezitiert! Ich mochte den Humor in der Geschichte überhaupt gerne und bin auf mehr Geschichten von Rittersporn gespannt (ich muss ja nicht mit ihm eine brenzlige Situation durchstehen, das überlass ich Geralt:popcorn:).

    Den verschmitzten Teufel mochte ich auch. Er versucht sein Bestes zu vermitteln. Die Elfen, nun ja, die Elfen. Interessant wie viele Wesen man bis jetzt schon kennen gelernt hat und ich mag, dass sehr oft mehr dahinter steckt, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Elfen scheinen in ihren Ansichten festgefahren zu sein, hmm?

    Rittersporn alles vorzuwerfen, was Menschen je Elfen angetan haben wird die momentane Situation kaum lösen. Dass die Menschen ihnen ursprünglich ihr Land wegnahmen ist natürlich tragisch. Aber hier und jetzt Hunger und Vernichtung in Kauf nehmen, weil man sich strickt gegen einen Handel wehrt? Das fand ich schade.

    Ich finde leider auch, dass die Seidhe mehr aus der Begegnung hätten machen können. Der Silvan hatte ja schon begonnen mit dem "Handel" mit den Dorfbewohner, wäre er nicht so maßlos vorgegangen, hätten sie ihn vielleicht unterstützt. Das Mädchen hatte ja einigen Einfluss und wusste wohl um die Geschehnisse, zusammen hätte man den Dorfbewohnern sicher erklären können, was los ist und vielleicht den Wissensaustausch sowie einen gewissen Handeln anregen. Aber leider war der Stolz der Seidhe da im Weg

    Ich denke auch, dass ein Austausch oder Handel gar nicht so abwegig gewesen wäre, die Dorfbewohner wirkten da recht vernünftig.

    Ich finde Geralt hat auch in dieser Unterhaltung gezeigt, dass es ihm liegt Argumente vorzubringen und besonnen zu bleiben. Hier war leider die Chance auf eine Zusammenarbeit von Anfang an gleich 0. Sehr schade, zumal ich den Eindruck hatte, dass die Elfen eigentlich nicht unbedingt auf Krieg aus sind - sonst würden sie doch gleich gegen die Stadt vorgehen und nicht warten bis sie noch schwächer sind.

    Als Geralt um Rittersporns Leben bittet, zeigt der, das mehr als Witze in ihm steckt, und lässt sich von den Elfen nicht kleinkriegen :daumen:

    Das Ende hat einen traurigen Nachklang: ein höfliches Verabschieden bis man sich wiedertrifft um mit Anstand zu sterben.. hmm.


    Ich muss bei den Wort "Troubadour" übrigens immer an die Serie "Gilmore Girls" denken, da habe ich nämlich den Begriff kennengelernt. ^^

    :herz: Ooh, ich fand das immer so cool und hätte auch gerne einen richtigen Troubadour in der Gegend der fröhlich vor sich hinträllert!


    Übrigens glaub ich daß dieses Buch wertvoller ist als jede Belohnung in Gold es sein könnte - allerdings wundert mich daß die Dorfbewohner es rausgegeben haben. Denn obwohl niemand es tatsächlich lesen konnte, war es doch eine Erinnerungstütze für die alte Frau.

    Das hat mich total überrascht! Ich hätte gedacht dieses Buch ist seit x Generationen in diesem Dorf und dort wird es auch bleiben. Ohne Lilles Einverständnis hätten die Dorfbewohner das Buch wohl kaum abgegeben, ich nehme also an, es hatte einen bestimmten Grund es an Geralt weiterzugeben? Sie hat Geralt anfangs mehr oder weniger begutachtet, vielleicht steckt da noch mehr dahinter.

    Auch die Erklärung am Ende über die Lebin/Danamebi fand ich spannend und würde gerne noch mehr über Lille erfahren. Bis jetzt macht Sapkowski das wirklich gut, es gibt so einige Wesen und Geschichten bei denen ich liebend gerne mehr erfahren möchte, aber man hat vorerst genug Informationen um sich ein Bild zu machen. Ich persönlich mag es nicht, wenn man in Büchern mit winzigen Andeutungen zu lange auf die Folter gespannt wird.

    Ich meine mich ja zu erinnern, daß er bei der Geschichte mit Pavette noch ein vergleichsweise junger Hexer war und die Geschichte ja im Rückblick erzählt wird, deshalb schwebt über allen Geschichten auch so eine leise Melancholie. Geralt betrachtet sozusagen weiser, erfahrener sein jüngeres "Ich" und siehts so manches anders. Daß er das Kind gefordert hat bereut er ja auch und er sagt ja daß er nie mehr dorthin gehen würde.

    Bezüglich der zeitlichen Einordnung war ich hier irgendwie recht durcheinander. Zuerst dachte ich, wie du sagst, dass Geralt in die Stimme der Vernunft als deutlich älterer auf seinen Werdegang zurück blickt. Auch in der Art wie er seine Ausbildung betrachtet. Da er aber am Ende so explizit Cintra und die Geschehnisse anspricht und über den Geburtstermin des Kindes rätselt, hatte ich den Eindruck, es wären vielleicht ungefähr diese sechs Jahre vergangen. Dass er sich gerade jetzt besonders Gedanken darüber macht, weil nun der Zeitpunkt da wäre um das Kind nach den sechs Jahren zu holen.


    Dass sich seine Sichtweise geändert hat, finde ich sehr spannend. Da freue ich mich schon darauf mehr über seine Beweggründe zu erfahren. Bis jetzt hatte ich den Eindruck, dass er anfangs alles aus der Schule einfach übernommen hatte. Bei seinem "Monolog" wirkte er dann, als würde er nach und nach die Dinge mehr hinterfragen, wie die Welt sein "sollte" und im Hinblick auf seinen Glauben und seine Regeln.


    Allerdings ich er sich auch bewußt, das er über das Kind sozusagen eine "Vorsehung" gesprochen hat und sich nicht sicher ist, ob er durch das blanke Wegbleiben dem Kind die Auswirkungen einer solchen Vorsehung ersparen kann.

    Ja, das war irgendwie vage wenn ich mich recht erinnere? Ich hab mich gleich gefragt, und jetzt? Was passiert wenn Geralt entscheidet nicht zurückzukommen? Läuft die ganze Sache mit der Vorsehung dann anders ab? Fragen über Fragen :elch:


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Fünfjähriger seine Einverständnis dazu gibt, von seinen Eltern getrennt zu werden :/

    Aber wie du schon sagst, werden wir da sicher noch mehr erfahren.

    Ich meinte es eher wörtlich: ein Baby oder Kleinkind kann zu dem Zeitpunkt ja noch nicht sprechen. Da erübrigt sich das mit dem Einverständis sowieso. Bei einem fünf-oder sechsjährigen ist es auch nicht einfach, weil sie doch die Tragweite der Entscheidung nicht nachvollziehen könnten. Pavetta ist immerhin 15(?). Vielleicht kommt es bei den Kleinen auf die Formulierung an. Merken die Kinder schon etwas von ihren Fähigkeiten, haben sie das Gefühl, dass sie anders sind? Vielleicht wollen manche in die besondere Schule um mehr darüber zu lernen? Hmm, keine Ahnung.

    Bis wir mehr wissen bleibt uns nur zu spekulieren :breitgrins: Dazu kommt, dass es bei Geralt eher auf mich wirkt, als wäre er seiner Familie gleich entrissen worden. Aber auch da müsste ich natürlich mehr über seine Eltern erfahren.

    Die Stimme der Vernunft: Weiter bin ich noch nicht, deshalb lese ich die anderen Beiträge erst später. Wollte aber kurz was notieren. Der erste Auftritt von Rittersporn war ja herrlich! Wobei genau genommen meine ich mehr Nenneke als Rittersporn selbt. Ihre Art ist einfach unschlagbar :breitgrins:

    Zitat

    "Diesmal ist es Rittersporn, dein Kumpel, dieser Hansdampf in allen Gassen, dieser Schmarotzer und Tagedieb, der Priester der Kunst, der strahlende Stern der Ballade und der Liebeslyrik. Wie üblich vom Ruhme umstrahlt, aufgeblasen wie eine Schweinsblase und nach Bier stinkend." [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 219]

    Nur nicht zurückhalten Nenneke! ^^


    Jedenfalls find ich es toll einen Freund von Geralt kennen zu lernen! Ansonsten scheint er oft alleine durch die Welt zu streifen und da ist es schön über das Miteinander zu lesen. Die zwei haben bestimmt so einige Anekdoten auf Lager.

    Offenbar hat sich in den Jahren einiges verändert. Hat Geralt in Cintra noch erwähnt, dass es zu wenige Nachfolger und zu viele Ungeheuer gäbe, scheint es jetzt als findet man selten Ungeheuer (also Arbeit für ihn). Da macht er sich einige Gedanken.


    Ein Gespräch mit Mr Zank hat außerdem ergeben, dass dir Figur Rittersporn auf Polnisch "Jaskier" (Hahnenfuß) und auf Englisch "Dandelion" (Löwenzahn) heißt.

    Über den Namen selbst hab ich mir eigentlich keine Gedanken gemacht. Ich weiß, dass es eine Blume ist, dachte einfach naja, zu einem Troubadour passts vermutlich.

    Danke für die extra Infos Mr. Zank. Interessant, was sich die Übersetzer so einfallen lassen! Habe gerade versucht ihn mir als Löwenzahn vorzustellen :lachen: Dandelion klingt für mich irgendwie poetisch.

    Jaskier als Name gefällt mir gut!

    Zank: Mach dir keinen Stress, lesen soll ja Spaß machen!

    Manchmal ist eben viel anderes los, aber das geht auch wieder vorbei und dann kannst du dich wieder entspannt auf Geralts Abenteuer konzentrieren.

    (*hüstel* ... aus persönlicher Sicht ist es für mich gar nicht so unpraktisch weil ich dadurch, dass manche langsamer gelesen haben, überraschend doch noch den Anschluss geschafft habe :))

    Wow, Die Stimme der Vernunft fand ich total interessant zu lesen! Ein Geralt-Monolog bei dem man einiges über den Hexer erfährt. Da er bei den Gesprächen oft eher wortkarg ist fand ich es umso spannender hier so ein langes, ausführliches "Gespräch" zu lesen. Über die Reaktionen seines Gegenüber kann man nur spekulieren bzw. sie durch seine "Antworten" erahnen, sodass es sich wie ein Mittelding zwischen Gespräch und Monolog anfühlt. Gefiel mir auf eine seltsame Art richtig gut.

    Besonders neugierig war ich während der letzten Kapitel auf die Entstehung der Hexer. Zu meiner Überraschung wurden einige Fragen schneller beantwortet als gedacht. Hexer werden also tatsächlich hergestellt und die Vorsehung spielt auch eine entscheidende Rolle. Ein paar Fragen bleiben noch zum spekulieren.

    Seine Zeit in Kaer Morhen und die ganzen Experimente klingen furchtbar und grausam. Er scheint das alles einfach hinzunehmen. Ob das als Kind und Jugendlicher auch so war? Ich frage mich, ob einzelne Hexer-Schüler ihre "Ausbildung" auch mal abbrechen wollten (falls das überhaupt geht), nachdem sie miterleben, dass offenbar sehr viele von ihnen nicht überleben.


    Die vielen Namen in diesem Abschnitt waren wirklich schwer zu merken für mich... puh.

    Da ging es mir genauso. Ich hab mich dann selbst dabei erwischt, dass ich mir wenig Mühe gab sie mir zu merken. Die, die für die Geschichte wirklich wichtig sind, werd ich mir schon halbwegs merken und bei den anderen spielte die Tatsache, dass es eine Kurzgeschichte ist (leider) eine Rolle. Da hab ich das Gefühl, dass bei der nächsten Geschichte ohnehin wieder einige Namen auf mich warten und ich den Großteil vermutlich nicht wieder treffen werde. Vielleicht hätte ich mir bei einem typischen Roman ein bisschen mehr Mühe gegeben.


    Bei der Geschichte rund um Cintra hatte ich ein ziemlich starkes Bild der Stadt Sintra in Portugal samt dem farbenfrohen Palast vor Augen ^^

    Äußerst spannend mehr darüber zu erfahren, was es mit den Kindern auserwählt von der Vorsehung und der Macht auf sich hat. Zunächst fand ich es befremdlich zu lesen, dass Eltern hier ihre Kinder einfach wegversprechen. Immerhin scheint das Einverständnis der Kinder von Bedeutung zu sein.

    Zitat

    "Wenn die Prinzessin selbst bereit ist, mit dir zu gehen. So legt es das Recht der Überraschung fest. Das Einverständnis der Kinder, nicht der Eltern bestätigt den Schwur, beweist, dass das Kind wirklich im Schatten der Vorsehung geboren wurde [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 200].

    Jetzt haben sie ein weiteres Kind "verloren", falls es sich für den Schwur entscheidet und wird Hexer werden.

    Soweit habe ich gar nicht gedacht, dass auch in diesem Fall das Kind zustimmen müsste (oder ist das hier anders?). Ich hatte bisher gedacht, die Hexer werden schon als (Klein-)Kinder von ihren Eltern getrennt. Zumindest deutete Geralt doch in der letzten Geschichte an, dass er seine Mutter nicht kannte, oder?

    Mir war das auch nicht ganz klar. Bei Geralt liegt der Schluss nahe, dass er als Kleinkind weggegeben wurde weil er sagt, er kannte weder seinen Vater, noch seine Mutter. Nun kommt die Frage auf, ob das einfach bei ihm so war oder bei allen Hexern auf diese Art abläuft?

    In Eine Frage des Preises meinte er, er komme in sechs Jahren wieder. Hier hat das Kind zumindest die Möglichkeit die ersten Jahre bei seinen Eltern aufzuwachsen.


    Ich wüsste nicht wie ein Kleinkind seine Zustimmung geben kann. Vielleicht hängt es auch von der Art der Vorsehung ab, ob ein Einverständnis nötig ist? Oder er wuchs eben schon als kleines Kind in dieser Wolfschule auf und kannte deshalb nur diese Welt und diese Vorstellung und gab deshalb sein Einverständnis? Hmm. Ich bin sicher früher oder später erfährt man mehr.


    Das Highlight in der Geschichte war für mich das Zusammenspiel des Druiden und Geralt. Und die Beschreibung dieser unbändigen Kraft. Dazu natürlich wieder Geralts herrliche Art in den Dialogen.

    Ich habe keine Erfahrung mit Druiden aber den Namen Mäussack hatte ich irgendwie nicht erwartet :breitgrins:


    Am Ende kam dann noch eine Überraschung - Geralt verlangt Pavettas Kind.

    Irgendwie verstehe ich nicht, wie man einem Kind so etwas antun kann, vor allem wenn einem selbst das passiert ist. Insofern saß ich eben ziemlich überrascht da, als Geralt das Kind der Prinzessin einforderte. Wie geht es euch damit?

    Damit hatte ich so gar nicht gerechnet! War ziemlich verdattert.

    Im Gespräch schien Geralt sich seiner sicher und erklärt, es gibt einfach so wenige Hexer und es mangelt an Nachfolgern. Das klingt erstmal nachvollziehbar. Und seine Zeit der Ausbildung beschrieb er meiner Meinung nach recht unbekümmert. Da anscheinend nur Hexer neue Hexer erschaffen können, sieht er es vielleicht einfach als seine Pflicht / Aufgabe an für Nachfolger zu sorgen? Er meint ja die Welt sei voll mit Bösen. Umso spannender den Bogen zur Stimme der Vernunft zu schlagen, wo er sein Verhalten in Cintra als Risiko betrachtet und nie zurückkehren möchte. Da brauche ich einfach noch mehr Informationen um Geralt besser einschätzen zu können. Und um zu verstehen, was er genau damit meint.

    Und ich nehme stark an, das war nicht das letzte Mal, dass wir von Cintra und dem Kind gehört haben.

    Vielleicht sollten wir mal mitzählen, wie viele Märchen wir noch in den Geschichten wiedererkennen. Hier sind mir Aschenputtel (S. 177) und Rumpelstilzchen (ja sogar mit Namen auf S. 196) aufgefallen.

    <3 Gute Idee! Da kommen überraschend viele zusammen. Hatte ich so nicht erwartet, gefällt mir aber total gut.

    Den Namen wird er bekommen haben, weil außer ihm, Caldemeyn und dem Zauberer niemand die Wahrheit kannte. Für alle unbeteiligten Zuschauer war Geralt ein "Schlächter".

    Das seh ich eh genauso wie du. Leider für die unbeteiligten Zuschauer nachvollziehbar, aber genau deshalb ist es tragisch bzw. deprimierend, weil Geralt in Wahrheit andere Intentionen hatte und man als Leser seine Beweggründe gut nachvollziehen kann. Aber was er selbst über diese Bezeichnung denkt? Dazu muss ich ihn noch besser kennen lernen.


    Zu der Zauberer-Hexer-Unterscheidung: Meine Frage, ob sie gleiche Fähigkeiten haben kam daher, dass zum Beispiel als Geralt nach Renfri sucht die Frage aufkommt: "Was ist ein Hexer?" und einer ihrer Gefährten antwortet: "Ein käuflicher Zauberer" (S.129).

    Das legt für mich den Schluss nahe, dass sie schon viele Ähnlichkeiten besitzen. In ihrem Arbeitsfeld unterscheiden sie sich klar. Über die Ausbildung hat man (noch) keine Informationen. Ich nehme auch an, dass man zumindest über die Fähigkeiten und Ausbildung eines Hexers noch deutlich mehr erfahren wird, vielleicht im Zuge dessen auch die eventuellen Unterschiede zu Zauberern.

    Bei dem Zauberer in dieser Geschichte frage ich mich, ob er sich an seine Ausbildung erinnert, helfen scheint bei seinen gruseligen Studien nicht gerade an erster Stelle zu stehen.

    Auffällig ist auf jeden Fall, dass das Ansehen der Hexer und auch Zauberer sehr, ich sag mal, durchwachsen ist.

    Erstens: Danke euch beide!

    Zweitens: Aiaiai, daraus werd ich auch nicht schlauer ^^ Ich hatte überlegt den Kurzgeschichtenband eventuell zu überspringen, aber was essentielles will ich natürlich nicht verpassen. Kurz gegoogelt hab ich dann doch und wenn, dann scheint eher Zeit des Sturms nur eine Nebengeschichte zu sein. Mich hat eben irritiert, dass dieses Buch erst viel später geschrieben wurde (und ob es dann für die Handlung wichtig ist).

    Ganz schön kompliziert so eine Fantasy-Welt!

    Nun gut, ich gehe mal in mich, aber ich denke ich sollte mich einfach gedulden bis ich mich in die Pentalogie stürzen kann ;)

    Okay, danke, den Roman werd ich mir auf jeden Fall mal bestellen. Wie sieht es denn mit dem Kurzgeschichtenband aus - weißt du (*hüstel* Mr.Zank) oder andere Hexer-Experten da genaueres? Läuft das in etwa so ab wie dieser erste Vorgeschichtenband? Also gibt es wesentliche Infos, Hintergründe für die Pentalogie oder sind das einfach kurze extra-Geschichten?

    Normalerweise würd ich online nachlesen, aber ich mag mich nicht spoilern lassen (die Serie scheint ja gerade seeehr beliebt zu sein).

    Deine Idee zur Zeiteinteilung find ich gut Zank


    Es klappt ja bisher auch gut mit den "rückwirkenden" Gesprächen, so dass sich hoffentlich niemand abgehängt fühlt.

    Das ist überhaupt ganz toll weil ich als Späteinsteigerin meine Beiträge eigentlich nur für mich gemacht habe, hab gar nicht erwartet, dass da noch jemand darauf antwortet :)


    Die Bücher werde ich auch immer erst vor der nächsten Runde kaufen. So eine ganze Serie kaufen, das kann ich irgendwie nicht, vielleicht gefällts mir ja mittendrinnen nicht mehr.

    Der nächste Teil ist dann ein Roman, wenn ich das richtig verstanden habe, aber noch nicht Teil der Pentalogie.

    Nenneke find ich genial. Ob die wohl in den späteren Büchern ab und an mal auftaucht?

    Zitat

    Und du weißt es auch, Tailles, also hör auf dich wie ein Flegel aufzuführen. Ich war bei deiner Geburt zugegen, du verschlafene Rotznase, und mir tut deine Mutter leid, aber versuche das Schicksal nicht. Zwing mich nicht, dir Manieren beizubringen! [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 100]

    Zitat

    [...] sagte er. "Wir kommen wieder."

    "Genau das habe ich befürchtet" erwiderte Nenneke kalt. "Das Missvergnügen ist ganz meinerseits." [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 104]

    Gefällt mir wie sie mit diesen ach so edelgeboreren Herren umgeht. Man sollte doch meinen sie zeigen ein bisschen mehr Respekt und ihre Manieren haben sie wohl wirklich vergessen, ts. Die Bezeichnung Rotznase übernimmt Geralt dann auch gleich und wieder setzt er sein bösartiges Lächeln auf - die Beschreibung kommt schon recht oft vor.


    Die Geschichte das kleinere Übel: Ich denke auch, dass daher der Name "Schlächter von Blaviken" stammt und eigentlich finde ich es dann eine tragische Geschichte. Der Schlächter - das klingt als wäre er zum Spaß dorthin und hätte wahllos Leute niedergemetzelt. Dabei hat er ja sein Bestes versucht und das besonnen und vernünftig.

    Den alten Zauberer fand ich richtig unheimlich, egoistisch und rundum unsympathisch, was der alles bei seinen "Studien" treibt will ich mir gar nicht vorstellen :rolleyes:

    Sehr schade, dass Calemeyn Geralt vertrieben hat bzw. vermutlich keine andere Wahl sah. Ich fand es interessant einen Weggefährten / Freund von ihm näher kennen zu lernen.

    Und da wären wir nun beim Thema Kurzgeschichten, ich bin immer noch dabei und lese es gerne, aber man lernt einige Leute kennen und - schwups - sind sie wieder weg.


    Zitat

    "Rühr sie nur an, Zauberer", sagte jemand, den der Hexer nicht kannte. "Rühr sie nur an, und dein Kopf fällt aufs Pflaster."

    "Was soll das, Geralt, bist du verrückt geworden? Du bist verwundet, stehst unter Schock!" [Sapkowski, Andrzej: Der letzte Wunsch. S. 156]

    Hmm, stand Geralt in diesem Moment einfach kurz neben sich oder steckt da mehr dahinter? Vielleicht hat es auch etwas mit Nennekes Bemerkungen zu seinem Zustand zu tun. Oder ich interpretiere da zu viel hinein.


    Außerdem gefällt mir, dass die Titel das Essenzielle der jeweiligen Geschichten betreffen ohne dabei zu viel über den Inhalt zu verraten.

    Scheinbar werden Hexer für ihre Ausbildung von ihren Eltern bzw. Müttern getrennt. Das scheint ja ein wunder Punkt bei Geralt zu sein. Ich bin gespannt, ob man im Laufe der Bücher darüber noch mehr erfährt. Ich hoffe es zumindest.

    Oh ja, bei dem Thema bin ich besonders neugierig. Kleine Anspielung gab es schon ein paar, das legt die Vermutung nahe, dass man möglichst bald genaueres erfährt.

    Sie werden anscheinend als Kinder von ihren Eltern getrennt, aber erlernen sie alles erst dann oder werden sie als Hexer geboren? Für mich klingt es nach letzterem.


    Ganz klar ist mir die Unterscheidung zwischen Zauberer und Hexer noch nicht. Ein Hexer ist also einfach ein käuflicher Zauberer? Heißt das, sie haben dieselben Fähigkeiten und Kräfte?


    Ich fand's aber super, dass der Autor das beim Schulzen aufgegriffen hat. Der hat ja ständig Kikimiki gesagt statt Kikimora

    :D Das war jedes mal super!

    Ich auch nicht in Bezug auf Foren ;) Ich hab einfach die Standard-Zitatvorgabe aus der Uni in gekürzter Form genutzt, damit sind wir zumindest am wissenschaftlichen Standard der Germanistik dran.

    Ich glaube, da gibt es für Foren keine "richtige" Vorgehensweise.

    Okay, dann denke ich das passt so. Wollte nur sicher gehen und Danke! Ich dachte auch mit der gekürzten Version von der Uni kann man nicht viel falsch machen.


    Mir geht es da bzw. ging es bevor wir gestartet haben ähnlich. Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten und habe eigentlich nur wegen der Leserunde und Mr. Zanks Empfehlung nicht mit der Pentalogie angefangen ^^ Aber ich komme ebenfalls erstaunlich gut zurecht mit diesem Band.

    Zwei Gleichgesinnte :five:

    Dass das Forum meine Wunschliste verlängert bin ich ja schon gewohnt, dass ich mich nun aber schon nach Tipps von Angehörigen von Forenmitgliedern richte, ist neu :lachen:

    Ich hab aber auch noch nicht allzu viele Kurzgeschichten gelesen und das waren dann halt einfach abgeschlossene, unabhängige Geschichten. Hier ergibt sich ja immerhin ein Gesamtbild. Und den Schreibstil find ich eben richtig angenehm.

    Wobei ich mir jetzt schon denke, dass ich danach trotzdem gerne mit der "richtigen" Pentalogie anfangen würde. Mal schauen wie sich das noch entwickelt.