Beiträge von Friedi

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Antiquarische Ausgabe von Hemingways "Über den Fluss und durch die Wälder" aus dem Jahr 1964.


    Außerdem habe ich für mein DDR Seminar schonmal die ersten 4 Bücher bestellt (13 folgen noch -.-)


    Ulrich Plenzdorf - Die neuen Leiden des jungen W.
    Ulrich Plenzdorf - Die Legende von Paul und Paula
    Jurek Becker - Jakob der Lügner
    Christa Wolf - Kein Ort. Nirgends.


    Suhrkamp sei Dank! :freu:


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    Der Autor Thomas Harris ist vor allem wegen seiner Bücher rund um den Promi-Kannibalen Hannibal Lecter bekannt geworden, über den nicht etwa vier sondern sogar fünf Filme gedreht wurden – denn “Roter Drache” wurde bereits 1986 unter dem Titel “Blutmond” verfilmt und gilt heute sogar als Kultfilm (nach einem ominösen Buch namens “101 Kultfilme“). Zeit also um dem Buch einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf den Zahn zu fühlen, und zu prüfen was diese Geschichte nicht nur sehenswert sondern auch lesenswert macht.


    Was den Leser erwartet ist eine Charakterstudie eines Soziopathen – jedoch nicht die eines Dr. Hannibal Lecter, sondern die eines abstoßend aussehenden Mannes, dem noch nie etwas wie Liebe oder Zuneigung entgegen gebracht wurde. Seine Opfer sind glückliche Familien, deren Augen er, nachdem er ihre Spiegel zerschlagen hat, mit eben jenem Spiegelglas ausstattet, sein Motiv ist unklar. Er selbst nennt sich “Roter Drache”.
    Der Ex-FBI-Agent Will Graham, welcher auch Lecter einst enttarnt hat, wird zurück in den Job geholt um den Serienmörder, von den Medien liebenswürdigerweise “Zahnschwuchtel” genannt, aufzuspüren…diese Aufgabe erweist sich jedoch nicht gerade als einfach.


    Wer von diesem Buch erwartet etwas über Hannibal zu lesen ist eindeutig an der falschen Adresse, denn der Leser bekommt hier nur auszugsweise Lecters Grandiosität zu spüren, schade, wenn er doch schon als Protagonist gilt. Vielmehr trifft man auf einen Charakter, der nicht nur ein ernsthaftes Problem mit sich selbst und seiner Umwelt hat, sondern auch erstmals in seinem Leben wahre Gefühle zeigen kann. So zeichnet sich dieses Buch vielmehr durch eine Liebesromanze zwischen einer erblindeten Frau und einem entstellten Mann aus, als dass es auf Spannung und Action ausgelegt ist. Viel einfühlsamer als im Film (2002) muss der Leser den Leidensweg eines Serienmörders miterleben, welcher versucht zu lieben aber gleichzeitig mit seinem inneren Dämon zu kämpfen hat.


    “Roter Drache” ist ein Buch mit dem man sich etwas auseinandersetzen muss um es von einem normalen Thriller oder Krimi abzuheben. Anfangs befasst sich die Geschichte tatsächlich mit dem Kriminalfall an sich, in welchem Will Graham mit seinen Ermittlungen im Vordergrund steht, jedoch ändert sich dieser Plot recht zügig und wird zu einem Erlebnis, bei dem man sich an manchen Stellen selbst im Unklaren ist, ob man mit einem Serienmörder sympathisieren soll oder nicht…etwas, was auch hier in der filmischen Umsetzung eher schwammig vermittelt wird. “Roter Drache” ist ein anspruchsvoller Roman, inklusive einiger Highlights.


    Da ich davon ausgehe, dass in den anderen Hannibal-Büchern (Hannibal Rising, Das Schweigen der Lämmer und Hannibal) der eigentliche Protagonist im Vordergrund steht, wird es auch in nicht allzuferner Zukunft weitere Rezensionen zu Thomas Harris’ Büchern geben. Dennoch ist dieser Roman für mich ein meisterhaftes Buch, in dem es eben nicht immer (aber manchmal) um Blut und Gedärme geht.


    4ratten & :marypipeshalbeprivatmaus: (weil mir der Hannibal gefehlt hat)

    Nimue: Stimmt schon :breitgrins:
    Erinnert mich gerade daran, dass ich für einen Kurs an der Uni ein Buch rezensieren sollte, welches schon im Feuilleton einer überregionalen Zeitung besprochen wurde, und vom Seminarleiter angepflaumt wurde weil ich nen Krimi genommen habe (beim 2. Versuch vor 3 Monaten habe ich mich immerhin für einen Roman entschieden, welcher sogar in der Longlist des Deutschen Buchpreises steht :breitgrins:)


    *Story um das Drama genieß und ein Eis schleck* :eis:

    Ich würde auch gerne mitmachen und zwar mit "Lebensansichten des Katers Murr" von E.T.A. Hoffmann

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    Was es gibt:
    -Vorwort/Vorrede des Herausgebers, Autors und des unterdrückten Autors
    -Anhang mit


    [li]Abkürzungen[/li]
    [li]Zur Textgestalt[/li]
    [li]Zu den Umschlagzeichnungen[/li]
    [li]Anmerkungen[/li]
    [li]Dokumente zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte[/li]
    [li]Literaturhinweise[/li]
    [li]Nachwort[/li]


    Saltanah: Die Zitate am Anfang eines Buches nennen sich "Motto" :)

    Die Mama von meinem Freund hat es jetzt auch gelesen...wir kamen auf den gleichen Nenner und nannten das Buch "Den Gipfel der Infantilität" (da bin ich eigentlich auch ganz froh, dass sie das Buch nicht so gut fand :breitgrins: ).


    Ich bin derzeit wirklich gespannt wie sich der 2. Band dann in den Bestsellerlisten machen wird, wenn er dann draußen ist...kann mir denken, dass er nicht ganz so hoch im Rennen sein wird.

    So, gerade ne Mail von vorablesen bekommen (der normale Newsletter):



    Und ich dachte so "momentmal, "Echtheit des Autors" " ?
    Der Fischer-Verlag wird doch wohl wissen wer bei ihnen verlegt wird und, dass es sich um ein Pseudonym handelt? Außerdem wird sich ja vorher sicherlich ein Lektor um das Buch gekümmert haben, etc.
    Ich glaube der Verlag versucht sich jetzt erstmal aus der Affäre zu ziehen...traurig

    Ach, ich finde es lustig, auch wenn ich mich selber als Feuilleton-Leserin outen muss :breitgrins:


    Ist aber für den Herrn Schirrmacher glaube ich ne bessere Publicity als für den Steinfeld, immerhin ist der Steinfeld nun der böse ^^
    Ich finde es lustig, und ja es ähnelt tatsächlich dem "Tod eines Kritikers".


    Irgendwie muss ich jetzt an die Debatte um Christian Kracht's "Imperium" denken...weiß auch nicht wieso

    Und wieder sind neue Bücher hinzugekommen :rollen: ich konnte einfach nicht wiederstehen (dieses mal aber endlich mal wieder gebraucht, die gabs nämlich praktisch gratis).


    Zsuzsa Bánk - Die Hellen Tage
    Stefan Zweig - Drei Meister
    Martin Pollak - Anklage Vatermord
    Jeffrey Eugenides - The Virgin Suicides
    Marina Lewycka - Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch