Beiträge von Friedi

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Mit einer Rezi zu "Ich nannte ihn Krawatte" kann ich sogar tatsächlich dienen ^^


    Habe dazu mal einen Thread erstellt:
    <a href="https://literaturschock.de/literaturforum/forum/index.php?thread/27977.0.html">Milena Michiko Flasar - Ich nannte ihn Krawatte</a><br>


    Weitlings Sommerfrische habe ich selbst noch nicht gelesen, wir haben das Buch aber in einem Uniseminar von einer Kommilitonin vorgestellt bekommen.

    Da Milena Michiko Flašars Roman "Ich nannte ihn Krawatte" nun auch auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2012 gelandet ist, und ich das Buch für ein Literaturkritik Seminar an der Uni gelesen habe: hier meine Rezension.



    Die Begegnung zweier Seelen
    In dem Roman „Ich nannte ihn Krawatte“ schreibt Milena Michiko Flašar über die Gedankenwelt zweier Menschen.


    Der zwanzigjährige Japaner Taguchi Hiro lebt zwei Jahre lang ohne sozialen Kontakt zur Außenwelt in seinem Zimmer und beobachtet die Welt lediglich aus seinem Fenster. Er ist ein sogenannter Hikikomori, jemand, der sich absichtlich vom gesellschaftlichen Leben fern hält. Als er sich erstmals aus seinem dunklen Zimmer heraus traut begibt er sich in den städtischen Park und trifft dort jeden Tag auf einen krawattentragenden Büroangestellten, der von morgens bis abends auf der gegenüberstehenden Parkbank sitzt und Zeitung liest oder sein mitgebrachtes Essen verspeist. Beide sitzen sich lediglich gegenüber und ohne dessen Namen zu wissen nennt er ihn intuitiv „Krawatte“. Nach einiger Zeit kommen die beiden Charaktere in ein vorerst zurückhaltendes Gespräch, später berichten sie einander über ihre Erlebnisse.


    Der Büroangestellte, Ohara Tetsu, erzählt, dass er vor einiger Zeit seine Arbeit verloren habe und sich nicht traue seiner Frau davon zu berichten. Er erzählt von dem Leistungsdruck unter dem er bei seiner Arbeit ständig stand, der Befreiung aus dem Alltag und dem Schmerz dem er täglich beim Anlügen seiner Frau ausgesetzt sei. Zudem verschweigt er im Gespräch vorerst den gemeinsamen, geistig behinderten, Sohn. „Als du mich fragtest ob ich Kinder. Kyoko und ich. Wir haben. Wir hatten einen Sohn“. Der jugendliche Taguchi berichtet über die Zeit in der er sich selbst von der Außenwelt abgeschottet habe, von der Abgrenzung zu seinen Eltern und von dem Grund wieso er sich für ein Leben als Hikikomori entschieden habe. So unterschiedlich die beiden Charaktere in diesem Roman auch zu sein scheinen, eines haben sie gemeinsam – sie sind Einzelgänger.


    Die japanisch-österreichische Autorin Milena Michiko Flašar, schafft mit diesem Roman, 2012 im Verlag Klaus Wagenbach erschienen, eine Geschichte voller Lügen, Trauer und Einsamkeit verpackt in einen vielleicht schon zu einfach gehaltenen Schreibstil. Die Sprachverwendung der Autorin, die hier ihren dritten Roman vorlegt, mag anfangs gewöhnungsbedürftig sein, dennoch fühlt man sich in einen realistischen und vor allem mitfühlenden Erzählstrang hineinversetzt, der die Gedanken der beiden Protagonisten inklusive aller Hemmungen zwar stark fragmentarisch aber authentisch ausdrückt. Nicht zuletzt die Erzählweise, bei der man oft nicht weiß aus wessen Sicht erzählt wird oder ob es Gedanken oder gesprochene Worte sind die dem Leser da in kürzesten Sätzen präsentiert werden begeistern nach einer kurzen Gewöhnungsphase. Formal fällt vor allem die hohe Anzahl der kurzen Kapitel auf, von denen die Autorin jedoch davon viele hätte zusammenführen können.


    Inhaltlich befasst sich der Roman mit einem Thema, was nicht zwingend in Japan sondern auch in der westlichen Welt spielen könnte. Der Gesellschaftsdruck unter dem heute auch in Europa viele Menschen leben und arbeiten müssen, die Angst zu versagen und seinen engsten Verwandten und Freunden die Wahrheit über seinen Misserfolg zu beichten ist heute so enorm, dass der Roman geradlinig den wunden Punkt unserer Zeit trifft. Auch das Schicksal Jugendlicher, sich von der Außenwelt abzuschotten und den Kontakt zu den engsten Bezugspersonen abzubrechen ist in unserer Gesellschaft kein Einzelfall mehr. Der Leser bekommt in dem kurzen aber inhaltlich stimmigen Roman mit, wie sich der Protagonist der Geschichte nach und nach wieder an das städtische Leben und den Alltag gewöhnt. Gerade die Dichotomie zwischen Jung und Alt wird hier zu einem Dialog, der aus einer eher mürben Bekanntschaft eine Freundschaft zeugt, die bis zum Tod geht und in Tränen endet.


    Mit dem Zitat „Krankheit ist das Festhalten an einer Illusion. Die Einsamkeit, während man daran festhält“ lässt sich in zwei kurzen Sätzen ein Fazit für den gesamten Roman festhalten. Beide Charaktere in diesem Buch sind kranke Persönlichkeiten. Der eine lebt lieber in einer Illusion, die seiner Frau die Arbeitslosigkeit verschweigt, der andere hingegen beginnt aus einer Irrealität zu flüchten und sich wieder in die fremdgewordene Welt zurück zu tasten, die er Jahre zuvor verlassen hat. Flašars Roman mag auf den ersten Blick eine schnelle und vor allem bequeme Lektüre darstellen, dennoch birgt diese Geschichte zwei tiefgründige und vor allem tragische Lebensgeschichten.


    Bibliographie:
    Flašar, Michiko Milena: Ich nannte ihn Krawatte. 3. Auflage. Verlag Klaus Wagenbach Berlin 2012. ISBN: ISBN-10 380313241X, 16,90€, 144 Seiten.


    4ratten

    so...gelesen:


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    schon gemerkt :) danke für den Kommentar.


    Wahrscheinlich sind meine Ansichten teils auch etwas verquer, aber naja, jedem das Seine oder so :breitgrins:

    ne, das würde ich nicht einmal behaupten.
    Es war ja selbst im Mittelalter schon so, dass Unterhaltungsliteratur an den Mann/die Frau gebracht wurden (bspw. Daniel von dem blühenden Tal vom Stricker)...wenn es damals keine Leser gegeben hätte, dann würde man ja heute gar nichts davon wissen.


    Ich halte das reine Erzeugen von Spannung und dergleichen in Büchern aber beispielsweise nicht für den Bestandteil eines guten Buches, dazu gehört eben mehr...


    Gegen das Lesen von Trivialliteratur habe ich nichts (lese sie ja selber ab und an)...ich kann teilweise nur nicht begreifen wie Leute sich nicht auch mal dem "Anspruchsvolleren" widmen können (das Lesen hier sogar teilweise verweigern), anstelle dessen aber einen schlechten, aber gut umworbenen, Roman zu lesen und das als "Literatur" abzustempeln. Ich weiß, Subjektivität und so, aber trotzdem...


    Ach keine Ahnung, vielleicht widersprech ich mir auch ausversehen, aber ich würde jederzeit Ovids Ars Amatoria einem Buch ohne viel Sinn und Verstand vorziehen :breitgrins:


    (macht sich sicher gerade unbeliebt) :wegrenn:


    Gebunden oder Taschenbuch?

    Gebunden schaut zwar schicker aus, aber da ich ein armer Student bin: Taschenbuch


    Amazon oder Buchhandel?
    Definitiv beides...kommt drauf an welches Buch ich brauche


    Lesezeichen oder Eselsohr?
    Lesezeichen


    Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
    Ein Regal ist nach Autoren geordnet, eines ist ungeordnet.


    Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
    Behalten, ich bin ein Sammler :)

    Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?

    Behalten

    Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?

    Ohne ^^


    Kurzgeschichten oder Roman?
    Sowohl als auch...Romane sind aber leichter zu rezensieren als ein Kurzgeschichtenband


    Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
    Sammlung

    Harry Potter oder Lemony Snicket?

    Harry Potter

    Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?

    Wenn das Kapitel endet


    Kaufen oder Leihen?
    Kaufen


    Neu oder gebraucht?
    Antiquarische Bücher gibt es leider selten neu ;) eher gebraucht, aber nicht zwingend


    Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
    Stöbern & Empfehlung

    Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?

    Hängt vom Buch ab


    Morgens, Mittags oder Nachts lesen?
    Immer? :breitgrins:


    Einzelband oder Serie?
    Einzelband

    Lieblingsserie?
    -


    Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
    E.T.A. Hoffmann - Die Abentheuer der Sylvester-Nacht


    Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
    Ovid - Ars Amatoria

    Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?

    E.T.A. Hoffmann - Der Sandmann


    Entschuldige, aber:



    Das finde ich immer wieder ziemlich witzig. Diese These wird seit Jahrhunderten hervorgekramt, weshalb ich diese Trauer auch noch nie teilen konnte. :zwinker: Wir haben diese Themen auch schon sehr ausführlich hier im Forum behandelt.


    Ja ja ich weiß^^ erinnert mich gerade an ein Zitat von Oscar Wilde was ich mal gelesen hatte...
    mir fällt dieser Trend nur ziemlich auf, vor allem wenn man sich durch andere Bücherblogs durchforstet

    Wenn Alex sich etwas in seinen Gulliver setzt, dann setzt er es in die Tat um, und so macht er mit seinen Drooks nicht nur, wie es sich für einen anständigen Maltschik gehört, seine Stadt unsicher, um an etwas Deng zu kommen in dem er alte Fecken tollschockt. Doch alles ändert sich, als er ausversehen eine alte Gina ermordet und von seinen Drooks der Millizent ausgeliefert wird.
    Keine Sorge, der Rest der Rezension wird nicht weiter in Nadsat, dem fiktiven Jugendslang aus Anthony Burgess Roman “Clockwork Orange”, geschrieben.


    Der Inhalt des Romans mag manch einem durch die gleichnamige Verfilmung des Kultregisseurs Stanley Kubrick aus dem Jahre 1971 bekannt sein, denn auch der Roman gestaltet sich inhaltlich ähnlich. Alex, der nichts als Flausen im Kopf hat kommt nach der Ermordung einer Frau ins Gefängnis. Um einer Strafe von 14 Jahren Haft zu entgehen meldet er sich freiwillig für ein Projekt zur “Heilung” von Straftätern und beginnt dabei sich sowohl vor Gewalt und Sex als auch seiner Passion – der klassischen Musik, vor allem die des guten Ludwig van – zu ekeln.
    Das was er einst seinen Opfern zugefügt hat, ist nun das, was ihn scheinbar zurück in ein gesellschaftliches System, in welches er nie hineinpassen wollte, holt. Er wird gezwungen sich zu fügen, ohne eine andere Chance zur Besserung zu erhalten.


    Mit dem 1962 verfassten Roman “Clockwork Orange” setzte der Autor Anthony Burgess ein Zeichen – nicht etwa das der Gewalt, sondern eines, vor welchem sich schon die frühen Avantgardisten Anfang des 20. Jhds. fürchteten – der Mensch, der unweigerlich zur Maschine mutiert.
    Auch der Titel weist bereits unscheinbar auf dieses Thema hin: Das Uhrwerk als Symbol für eine Maschine, die Orange als Versinnbildlichung des Menschen, abgeleitet vom Wort Orang-Utan. Das Buch schockt keinesfalls weniger als der Film, nicht durch die schrecklichen Dinge die der jugendliche Protagonist verübt, sondern dadurch wie er auf eine Weise gezüchtigt wird, wie es wohl niemand für möglich halten würde…durch eine intermediale Manipulation seines Bewusstseins gegenüber seiner Umwelt und all den schrecklichen Dingen, die diese birgt.


    Sprachlich komplex gestaltet sich auch der Stil, mit welchem der Autor den Leser in seinen Bann zieht. Anfangs eher schleppend lernt man den Jugendslang Nadsat kennen (ein Register hilft bei Verständnisproblemen), bei dem es sich um einen russisch angehauchten Dialekt handelt, der von Alex und seiner Bande gesprochen wird. Die Sprache wirkt beinahe onomatopoetisch kindlich, gleichzeitig komplex und ungewohnt, beinahe zeitlos wie der Roman selbst. Wer sich mit einer fiktiven Sprache nicht anfreunden mag sollte das Buch direkt aus der Hand legen, denn Nadsat dominiert die gesamte Geschichte.


    Ist es in Ordnung einem Menschen eine gute Erziehung aufzudrängen? Oder soll man jedem die Freiheit lassen, die er selbst für richtig empfindet? Dies sind die Schlüsselfragen für den Roman, der keinesfalls leichte Kost ist.
    5ratten

    Ingeborg Bachmanns Prosaroman “Malina” ist in erster Linie eines – verwirrend. Innerlich mit der Zerrissenheit der namenlosen Protagonistin kämpfend, stellt dieser Roman für mich in erster Linie eine Leere da, die sich nicht nur durch die mögliche gespaltene Persönlichkeit des Hauptcharakters darstellt, sondern gleichzeitig mit dem Schicksal einer jungen Wienerin auseinandersetzt, die sich selbst als verrückt bezeichnet. “Wenn es anfängt ist die Welt schon durcheinandergekommen, und ich weiß, dass ich wahnsinnig bin.”


    Die Protagonistin lebt in Wien in der Ungargasse. Hier stehen neben ihr zwei Charaktere im Vordergrund, nämlich der Ungar Ivan, der im Nachbarhaus wohnt, und ihr Mitbewohner Malina, ein Charakter der selbst eng mit der Protagonistin verknüpft ist (ob es sich bei Malina und der Protagonistin um eine Person handelt ist stets unklar).
    Der erste von drei Teilen des Romans befasst sich in erster Linie mit dem Verhältnis zwischen Ivan und der namenlosen Protagonistin. Er liebt sie, dennoch können die beiden sich aufgrund von Ivans Auslandsaufenthalten nicht oft sehen. Bachmann gelingt es hier eine Beziehung zu schildern, die nicht auf Körperlichkeiten beruht, sondern eine dialogische und distanzierte Vertrautheit bezeugt, die zwar tiefgründig ist, aber gleichzeitig eine innere Leere vermittelt. Eine funktionierende Beziehung kann beinahe ausgeschlossen werden.


    Im zweiten Kapitel, verpackt in einen grausamen Traum bestehend aus Angst, Verzweiflung und Vergewaltigung erfährt der Leser, wieso die Protagonistin so ist wie sie eben ist. Im Vordergrund steht hier ihr Vater, der die Familie verlassen hat und sich eine neue Frau gesucht hat. Gleichzeitig wird vermittelt, dass er es ist, der die Protagonistin scheinbar vergewaltigt hat, ob psychisch oder physisch ist erfährt der Leser nicht.


    Dritter Teil, die Überwindung der Probleme in vielen Dialogen mit Malina. Ob eine Befreiung ihrer Probleme möglich ist? Nicht durch ihre Vergangenheit, die sich im vorherigen Kapitel erklärt hat. Alle Möglichkeiten ein normales Leben in einer ganz normalen Beziehung zu führen sind für die Protagonistin beinahe unmöglich. Ein metaphorischer Tod ist unausweichlich.


    Die Autorin Ingeborg Bachmann (1926-1973) hat mit diesem Buch nicht einfach nur einen Roman vorgelegt sondern auch eine Autobiographie geschrieben. Nicht vollständig über sich, aber dennoch über einen Charakter, dem sie hätte entsprechen können. In Ivan lässt sich möglicherweise ihr ehemaliger Lebensgefährte Max Frisch finden.
    Der Roman selbst wirkt wie ein distanzierter aber dennoch schwerwirkender Traum, in dem das Leben einer vom Schicksal gebeutelten Protagonistin schonungslos und fragemantarisch dargestellt wird. Das Spiel mit Metaphern und Allegorien dient der Verdeutlichung ihrer Existenz.
    Der Prosaroman wirkt auf den ersten Blick ungewohnt, weil einem meist sehr viele Eindrücke geschildert werden, die der Leser vielleicht nicht immer auf Anhieb versteht, dennoch werden ganz klar Motive der Postmodernität verwendet – Ellipsen, Metaphern, Gedankeneindrücke.


    4ratten

    durchklicken und schauen wo es schon Leseproben zu gibt...habe derzeit auch ein wenig Probleme damit, mich da zurecht zu finden.


    Weiß jemand, wie lange die Bücher brauchen bis sie versandt werden? Hatte letzte Woche "Wenn die Nacht am Stillsten ist" von Arezu Weitholz gewonnen und bisher ist noch nichts eingetroffen.

    Dann fang ich mal an:

    Rick Yancey - Der Monstrumologe
    0
    habe das Buch vor Monaten mal angefangen und habe es nun endlich fertig gebracht das Buch zuende zu lesen...es war jetzt keine Enttäuschung aber irgendwie ist es auch kein Buch von dem ich mir eine Fortsetzung kaufen würde.


    Ingeborg Bachmann - Malina +
    Klasse, wenn auch etwas langatmig. Die Geschichte um die Protagonistin, um Ivan, und Malina haben mich sehr beeindruckt...ein unglaublich tiefgründiges Buch, welches man teils aber mit viel Geduld lesen muss.


    Theodor Fontane - Effi Briest 0
    Als Gesellschaftsroman in jedem Fall top, vielleicht teils zu realistisch.


    E.L. James - Shades of Grey - Geheimes Verlangen --
    Eindeutig der Flop des Monats ^^ habe schon ewig nicht mehr so ein grottiges Buch gelesen...die Story ist ganz nett, aber die Autorin sollte lernen ohne die Textbausteinfunktion auszukommen.


    J.R.R. Tolkien - Der kleine Hobbit +
    Fantastisch geschrieben aber auch etwas zu langatmig ^^ trotzdem ist mir Bilbo sehr ans Herz gewachsen :)


    E.T.A. Hoffmann - Nachtstücke
    Bin mit dem Buch leider nicht fertig geworden...der erste Teil ist kein Problem, aber für den 2. Teil fehlt mir derzeit einfach die Motivation.