Beiträge von nirak

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Mitten aus dem Leben


    Martha lebt in Hamburger Gängeviertel, es ist eines der ärmsten Viertel der Stadt, aber ihre Welt ist halbwegs in Ordnung. Der Vater arbeitet als Schauermann, während ihre Mutter mit Heimarbeit etwas zum Lebensunterhalt beiträgt. Es ist nicht viel, was die Familie verdient, aber es reicht. Dann bricht die Cholera aus und die Mutter stirbt. Von jetzt an ist Martha für die Familie verantwortlich, denn der Vater ist nicht mehr in der Lage dazu. Die junge Frau beschließt, einen Beruf zu erlernen. Sie kann eine der begehrten Lehrstellen zur Krankenschwester bekommen. Sie nutzt die Chance, die sich ihr bietet und gibt alles. Aber nicht nur die Cholera verändert das Leben der Menschen, auch der große Streik der Hafenarbeiter bestimmt das Leben. Die Frauenbewegung ist in vollem Gange und die Frage was ist sittsam und was gerecht stellt sich nicht nur Martha. Das ausgehende 19. Jahrhundert ist geprägt davon, die Welt zu verändern.


    Der vorliegende Roman „Die Hafenschwester“ ist der Auftakt einer Reihe über das Leben rund um den Hamburger Hafen. Dieser Teil startet im Jahre 1892 und beginnt mit der verehrenden Choleraepidemie. Aber dabei bleibt es nicht, das Leben von Martha wird geschildert. Die junge Frau muss sich ihre Ziele hart erarbeiten. Sie ist intelligent und versteht es, sich durchzusetzen. Wobei manchmal ihr Mundwerk ein wenig schneller ist als ihr Verstand, aber gerade das macht sie zu einem sympathischen Charakter.


    Mir hat dieser Auftakt gut gefallen. Das Leben von Martha hat einiges zu bieten und erzählt Hamburger Geschichte so ganz nebenbei. Nicht nur die Medizin wird erläutert, sondern das Leben im Ganzen. Vor allem wie schwer es gerade für die Ärmsten der Armen war.


    Der Streik der Hafenarbeiter wird gut und glaubwürdig geschildert. Die Ereignisse dieser Zeit hat Melanie Metzenthin glaubwürdig wiedergegeben. Mir hat gut gefallen, wie sie durch die Ereignisse dieser Zeit gegangen ist. Es war glaubwürdig und nachvollziehbar.


    Die Autorin hat die politische Situation in diesen Jahren gut in ihre fiktive Geschichte eingearbeitet. Der Kampf um mehr Gerechtigkeit für alle ist ein interessantes Thema und hier in eine unterhaltsame Geschichte eingeflochten.

    Die Protagonisten hat sie dabei gut ausgearbeitet und ihnen so einige Ecken und Kanten mitgegeben.


    Fazit:


    „Die Hafenschwester“ ist ein gelungener Auftakt einer Reihe über die Geschichte Hamburgs. Der Erzählstil war locker und flüssig zu lesen und hat Spaß gemacht. Die Charaktere sind vielschichtig gestaltet und wirken authentisch und echt. Ich bin gespannt, wie es mit Martha weiter gehen wird.


    5ratten

    Ganz nett


    Vicki zur Haiden wächst als behütetes Mädchen in Hamburg auf. Ihr Vater ist ein angesehener Arzt. Sein Wille ist Gesetz. Das Leben der jungen Frau, scheint vorprogrammiert zu sein. Sie besucht ein Lehrinnenseminar in Lübeck, gleichzeitig sucht ihre Mutter nach einem passenden Mann für die Tochter, doch diese hat ganz andere Pläne. Sie entflieht aus dem Seminar und auf ihrem Weg nach Hamburg lernt sie den jungen Arzt Johannes Dreyer kennen. Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung die Cholera zu bekämpfen, die gerade in Hamburg wütet. Bis ihr Vater dahinter kommt und ihr den Umgang verbietet, aber Vicki will ihr eigenes Leben und ihren Weg selbst bestimmen. Sie beschließt, eine Erika-Schwester zu werden.


    Das Leben im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde in Hamburg von der Cholera überschattet. Jeder Arzt und jede Schwester hatten zum Ziel diese zu bekämpfen. Damit beginnt diese Geschichte und verspricht spannende Unterhaltung. Allerdings konnte der Autor diese Spannung dann nicht erzeugen. Die ersten Seiten waren gut und haben mich in den Bann gezogen, aber dann nahm die Geschichte eine seltsame Wendung und die Seiten wurden langatmig.


    Das Leben von Vicki hatte nicht wirklich Überraschungen parat. Das Wirken dieser Schwesterngemeinschaft wurde geschildert und war auch glaubwürdig. Sie waren die Stütze der Ärzte in dieser Zeit. Ich hätte hier gern mehr Einblicke gehabt. Vicki, als Tochter aus gutem Haus, hatte nicht wirklich mit Problemen zu kämpfen.


    In einem zweiten Handlungsstrang wird von Vickis Bruder Benno erzählt. Ich fand seinen Part irgendwie nicht so wirklich stimmig. Als Sohn eines angesehenen Arztes, noch dazu aus einer reichen Familie, hat er sich als Maler im Rotlichtmilieu einen Namen gemacht. Eine interessante Geschichte, die sicherlich einiges an Potenzial zu bieten gehabt hätte, aber meiner Meinung nach, nicht ausreichend in Szene gesetzt wurde.


    Im letzten Drittel wurde es dann doch noch mal ein wenig interessanter, da die Familie einen besonderen Schicksalsschlag zu verkraften hatte. Aber auch hierbei wurde ich das Gefühl nicht los, dass die gesamte Geschichte in sich nicht stimmig genug war. Mich haben die Charaktere nicht vollends überzeugt. Das Ende dieses Buches war dann auch keine wirkliche Überraschung, eben vorhersehbar.


    Fazit:


    „Die große Elbstrasse 7“ ist ein netter Roman, der ein wenig aus der Geschichte Hamburgs zur Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählt. Er unterhält und lässt sich leicht und locker lesen, aber bleibt vermutlich nicht lange in Erinnerung.


    3ratten

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    Der Traum von Freiheit


    Jeder Mensch hat seine eigenen Träume. Nach dem Krieg war es der Traum von einem Leben in einem Land, welches selbstbestimmt und frei ist. Keine Hetze, keine Tyrannen und alle sollten nur so viel zum Leben haben, wie wirklich gebraucht wird. Dieser Traum sollte in der DDR Gestalt annehmen. Als es begann, hörte es sich gut an, aber die Jahre haben gezeigt, es war nicht gut. Das Leben in diesem Traum wurde für viele zum Albtraum, es konnte nur noch den einen Weg geben, nämlich die Flucht in den Westen. Auch für die Familie Leipold wurde dieser Gedanke zum ständigen Begleiter. Wolfgang Leipold und seine Familie verpassten dieses Ziel nur um einige Tage, sie konnten nicht mehr fliehen, eine Mauer versperrte den Weg. Also richteten sie sich ihr Leben im Arbeiter und Bauernstaat ein.

    Ihr Sohn träumt Jahre später immer noch den Traum von Freiheit. Er hat für seine eigene Familie nur ein Ziel: In den Westen gehen und sich die eigenen Träume und Ziele zu verwirklichen. Ihr Leben und ihre Flucht schildert dieser Roman.


    „Die geteilten Jahre“ ist ein sehr persönlicher Roman des Autors Matthias Lisse, der unter einem Pseudonym sonst historische Romane schreibt. Hier schildert er sein Leben in der DDR und davon wie es ihm gemeinsam mit seiner Familie gelang, seine Heimat zu verlassen. Es ist eine berührende Geschichte, die davon erzählt, wie das Leben hinter der Mauer wirklich war.


    Ich selbst habe den Fall der Mauer vor 30 Jahren im TV mitverfolgt und mitgefiebert. Ich habe den Menschen in der Prager Botschaft so sehr gewünscht, dass ihre Träume wahr werden und sie gehen dürfen, war begeistert als es endlich so weit war, und habe mich mit den Menschen gefreut. Auch heute noch, 30 Jahre später, kommen mir die Tränen, wenn ich die Berichte im Fernsehen verfolge. Durch die Geschichte von Matthias Lisse habe ich noch einmal einen intensiveren Einblick bekommen. Es ist nie gut, wenn die Menschen ihre eigenen Entscheidungen nicht treffen dürfen, wenn man nicht sagen kann, was man will, damals wie heute.


    In diesem Buch schildert der Autor ausführlich, wie das Leben in diesem Staat damals war. Der Kampf um das tägliche Überleben, um die kleinsten Kleinigkeiten und um das berufliche Vorankommen. Auch wenn er seine eigenen Ziele erreichen konnte, manches über Umwegen, einiges nur mit Beziehungen, blieb doch immer der Blick nach Westen und dem vermeintlich besseren Leben dort. Der Entschluss, die Heimat zu verlassen und die Durchführung seines Planes gingen Hand in Hand und haben mich berührt. Auch wenn der Erzählstil leicht und locker zu lesen ist, beeindruckt er doch. Gerade die Szenen der Flucht gehen unter die Haut.


    Fazit:


    „Die geteilten Jahre“ erzählen von den Jahren hinter dem Eisernen Vorhang, von den Wünschen und Träumen der Menschen und von ihrem Weg ihre Träume wahr werden zu lassen. Es ist ein Roman, der dazu bestimmt ist, die Menschen auch heute noch in Erinnerung zu rufen, was damals geschah, damit es nicht vergessen wird und sich nicht wiederholt.


    5ratten

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    Spannend bis zur letzten Seite


    Eine Edel-Prostituierte wird ermordet aufgefunden, gleichzeitig fliegt ein Transporter auf der Autobahn in die Luft. Die Frankfurter Polizei steht am Beginn eines Bandenkrieges und weiß nicht was los ist. Mara Billinsky steckt mitten in den Ermittlungen und hat doch den Kopf nicht frei dafür. Die eigene Vergangenheit ist es, die sie nicht loslässt. Immer wieder kehren die Gedanken zu dem einen Mord zurück, den sie nicht klären kann. Dann bekommt sie auch noch anonyme Anrufe mit dem Hinweis, der Wolf gehe in Frankfurt um. Was meint dieser Fremde bloß? Als Mara dahinter kommt, ist es schon fast zu spät. Ein gefährliches Spiel auf Leben und Tod nimmt seinen Lauf.


    Mit „Brennende Narben“ liegt bereits der dritte Fall für Mara Billinsky vor. Mara ist nicht die typische Polizeibeamtin, wie man sie sonst kennt. Sie hat nicht nur ein äußeres, welches ihre Mitmenschen abschrecken soll, sondern auch ihre eigene Art Verbrechen aufzuklären. Gerade ihre eigenwillige Art gefällt mir besonders gut. Sie lässt sich nicht beirren, auch wenn ihr immer wieder Steine in den Weg gerollt werden. Sie sieht Schwierigkeiten, um sie zu überwinden und nicht um an ihnen zu scheitern.


    Dieser Fall allerdings verlangt ihr weit mehr ab, als die Vorgängern. Es liegt wohl mit daran, dass sie endlich die Chance bekommt, den Fall ihrer Mutter näher zu beleuchten. Aber auch der Mord an der Prostituierten hat es in sich. Genauso wie die Autobombe. Alles zusammen ergibt einen spannenden Thriller, den ich gern gelesen habe.


    Der Autor hat mit der Krähe eine Protagonistin geschaffen, die eigenwillig, ausdrucksstark und kämpferisch ihre Fälle klärt. Bei Mara Billinsky ist Spannung vorprogrammiert, einmal begonnen kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht, ob sie ihren schwersten Fall knacken kann.


    Bei Band 2 „Lautlose Schreie“ hatte ich schon gedacht, die Spannung ist kaum mehr zu steigern, ich hatte mich geirrt. Dem Autor ist es gelungen, seine Spannung zu halten und sogar noch zu steigern. „Brennende Narben“ ist nicht nur der persönlichste Fall von Mara Billinsky, sondern der wohl aufregendste Fall dieser Reihe. Gern mehr davon!


    5ratten

    Frauenpower


    Eine junge Ärztin geht zielstrebig in Berlin ihren Weg. Rahel Hirsch ist diese junge Frau. Sie lebt für die Medizin und die Forschung, aber das Leben wird ihr Steine in den Weg legen, die sie überwinden muss. Im Jahr 1903 beginnt ihr Dienst an der Charité und hier, lernt sie die Arbeiterin Barbara kennen. Für Barbara besteht das Leben nur aus schwerer Arbeit, aber sie will dies nicht akzeptieren und beginnt sich für Politik zu interessieren. Es ist die Zeit, als die Frauenbewegungen beginnen und es um die Gleichberechtigung geht. Die Frauen werden Freundinnen und gehen gemeinsam durch eine schwere Zeit.


    „Die Charité. Aufbruch und Entscheidung“ ist der zweite Teil einer Reihe (vielleicht auch nur dieser beiden Bücher) über die Charité in Berlin. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen, da dieser Band im Jahre 1903 beginnt und Band 1 mit dem Untertitel „Hoffnung und Schicksal“ im ausgehenden 19. Jahrhundert spielt. Auch haben die Protagonisten keine Verbindung zueinander, außer dass sie alle an der Charité gearbeitet haben.


    In diesem Band wird die Geschichte der Ärztin Rahel Hirsch erzählt. Die junge Frau ist historisch belegt. Sie hat gelebt und als erste Ärztin in Berlin praktiziert. Mir hat gut gefallen, wie sie in Szene gesetzt wurde. Ihr Leben hat Ulrike Schweikert durchaus glaubhaft geschildert.


    Auch das Leben von Barbara, die zwar fiktiv war, aber durchaus auch so gelebt haben könnte, hat die Autorin gut geschildert. Es hat bestimmt eine Frau, wie sie gegeben. Mit ihr wird das Schicksal der einfachen Arbeiter in Berlin lebendig. Barbara will nicht mehr akzeptieren, wie das Leben als Frau bisher verlaufen ist. Sie schließt sich der Frauenbewegung dieser Zeit an. Durch sie erfährt der Leser, was sich damals ereignet hat.


    Im eigentlichen Mittelpunkt dieses Romans stehen allerdings die Charité und das Leben und Wirken der Ärzte. Frau Schweikert erzählt von den Behandlungsmethoden, von der Medizin und Forschung, was manches Mal etwas trocken zu lesen war. Teilweise geschmückt mit Fachausdrücken, die selbst eine Rahel Hirsch verwirrt hatten. Auch die politische Lage wird immer mal wieder geschildert, und zwar genauso trocken, wie der medizinische Teil. Diese Szenen waren aber nie sehr lang und dabei durchaus interessant zu lesen.


    Beeindruckend war sicher der Wandel der Zeit, der vonstattenging. Erst die Jahre von 1903 bis 1913. In dieser Zeit mussten die Frauen um alles kämpfen, was ihnen wichtig war. Auch Rahel musste damit leben, dass immer die männlichen Ärzte ihr vorgezogen wurde. Dann begannen die Kriegsjahre. Männer wurden Mangelware und die Frauen durften in die Berufe ihrer Männer schlüpfen. Für alle keine leichte Zeit, die die Autorin aber anschaulich beschreibt. In diesen Teilen ist die Geschichte lebhaft und greifbar.


    Der Erzählstil ist leicht und locker zu lesen, obwohl die Autorin dieses Mal einige Protagonisten in schönstem Berlinerisch sprechen ließ. Dadurch wirkt die ganze Geschichte authentisch und echt. Mir hat gut gefallen, wie immer mal wieder die Mundart gewechselt wurde und Barbara und ihre Familie in schönstem Dialekt gesprochen haben.


    „Die Charité. Aufbruch und Entscheidung“ ist ein Roman über eine berühmte Klinik in Berlin. Aber ebenso über die Zeit von 1903 bis 1918, er erzählt von der Frauenbewegung, von dem harten Leben der Menschen und von einem grausamen Krieg. Er hat mich gut unterhalten und auch ein paar Details gehabt, die mir neu waren. Vor allem das Leben der Rahel Hirsch war interessant und mir unbekannt.


    4ratten

    Ein Wintermärchen


    Katya und Grischa, zwei Kinder, die irgendwo in Russland zu Hause sind. Katya liebt das Eis, sie kann es lesen und hört sein Lied. Grischa träumt von einer Zukunft in Freiheit und Reichtum. Schließlich beschließt der Bruder, ihr Zuhause zu verlassen. Katya folgt ihm. Gemeinsam machen sie sich auf eine lange Reise, die sie zunächst an die Ostsee führt. Später dann geht es weiter bis nach Hamburg. Fast hat man das Gefühl, sie können nirgendwo Wurzeln schlagen. Erst in Hamburg scheint sich ihr Traum zu verwirklichen. Hier lernen sie die Brüder Thilo und Christian kennen. Gemeinsam entwickeln sie einen aufregenden Plan. Sie wollen das Eis aus dem hohen Norden herausholen und damit einen Handel aufbauen. Allerdings wird es schwieriger als gedacht. Nicht nur der Plan hat so seine Tücken auch die menschlichen Beziehungen untereinander sorgen für so manche Turbulenz.


    Bei dem vorliegenden Roman „Die Eisbaronin. Bis ans Ende der Welt“ handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie. So ist es jedenfalls geplant. Eigentlich möchte ich damit nur zum Ausdruck bringen, fangt erst an zu lesen, wenn ihr bereit seid, auch weiter die Reise mitzumachen. Was sicher der Fall sein dürfte, denn einmal begonnen, mag man hier nicht mehr aufhören zu lesen. Zu Beginn erzählt die Handlung nur von Grischa und seiner kleinen Schwester. Ihr Leben ist hart und ihr Kampf ums Überleben schwer. Aber man ist auch von der ersten Seite an mit dabei. Wünscht ihnen alles Glück dieser Welt.


    Dann beginnt der zweite Teil in Hamburg und hier kommen Thilo und Christian dazu. Auch diesen beiden Protagonisten kann man sich nur schwer entziehen. Obwohl ihr handeln nicht immer so ist, wie man es sich vielleicht wünscht. Mir hat aber gerade gut gefallen, dass die Handlung eben nicht so vorhersehbar war. Die Protagonisten haben ein Eigenleben entwickelt, welches einem vielleicht nicht immer gefällt, die Geschichte aber bunt und unterhaltsam macht.


    Hinzu kommt der Erzählstil von Nicole C. Vosseler. Sie hat eine Art, ihre Geschichte zu erzählen, dass man sich wie im Märchen fühlt. Als sie die Szenen vom Schnee und Eis in Norwegen beschrieb, hatte ich unweigerlich weiße, kalte Bilder im Kopf. So detailreich waren ihre Beschreibungen. Fast konnte auch ich das Eis singen hören.


    Hinzu kommt, dass der historische Hintergrund spürbar gut recherchiert war. Die Autorin hat gerade in Hamburg einiges an spanendem Hintergrundwissen aus dem 19. Jahrhundert einfließen lassen. Die Zeit nach der Besetzung Napoleons gut erzählt. Ich habe ein wenig dazu gelernt. Auch die Geschichte des Eises war interessant zu lesen. Ich hätte stundenlang so weiterlesen können. Leider war das Buch viel zu schnell vorbei. Am Ende gibt es zwar keinen fiesen Cliffhanger, der einen ratlos zurücklässt. Die Geschichte hat ihr Ende gefunden, aber irgendwie eben auch wieder nicht. Jetzt bleibt nur die Freude auf Band 2, der hoffentlich nicht so lang auf sich warten lässt.


    5ratten:tipp:

    Deine Frage hat mich tatsächlich ins Grübeln gebracht. Also die Protagonistin arbeitet als Heilerin und als solche sammelt sie eben auch ihre Heilkräuter selber, aber es wird jetzt nicht ganz speziell auf die einzelnen Kräuter eingegangen. Ihre Arbeit ist eigentlich nur der Hintergrund, die eigentliche Geschichte dreht sich um die Tote im Wald und was dahinter steckt. Es gibt dabei auch Szenen, wo sie ihr Handwerk ausübt und diese werden gut beschrieben, ich höre allerdings auch schon die Diskusion: "Sowas haben die Frauen doch gar nicht gemacht" oder ähnliches, ich fand es aber passend. Mehr kann ich dazu nicht schreiben ohne zu spoilern.


    Falls du mehr über Kräuter lesen möchtes, könnte ich dir den Roman von Brigitte Riebe - Die schöne Philippine Welserin empfehlen. In dem Buch sind sogar die Kräuter abgebildet.

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    Der Schwarzwald und seine Geheimnisse


    Johanna ist eine junge Heilerin, die im Kinzigtal des Schwarzwaldes zu Hause ist. Es ist die Mitte des 14. Jahrhunderts und für eine junge Frau allein kein einfaches Leben. Die Menschen vertrauen auf die Kraft der Kräuter von Johanna. Doch dann entdeckt sie auf der Suche nach Heilpflanzen ein totes Mädchen. Auf den ersten Blick scheint sie ein Opfer der Wölfe geworden zu sein, aber Johanna entdeckt so einiges, was nicht zusammen passt. Sie beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. In Lukas, einem Flößer, der nicht nur an ihren Heilpflanzen Interesse zeigt, hat sie schnell einen Verbündeten gefunden. Leider muss sie feststellen, so einfach ist die Sache nicht zu klären. Verdächtige sind schnell gefunden, aber die Zusammenhänge bleiben im Nebel verborgen. Doch Johanna gibt nicht auf......


    Die Rahmenhandlung erzählt von einer jungen Frau, die am Waldesrand leben muss. Johanna ist allein und verdient sich ihren Lebensunterhalt als Heilerin und Kräutersammlerin. Sie hat ihr Auskommen. Lukas, der männliche Protagonist dieser Geschichte, ist Flößer. Er hat zwar harte und schwere Arbeit zu leisten, ist aber noch jung und schwärmt sehr für Johanna, dieser wiederum steht der Sinn so gar nicht nach einer Männerbekanntschaft. Johanna wird zwar als selbstständige Person beschrieben, selbstständig und eigenwillig, aber auch ein wenig naiv. Sie ist noch jung und kann nicht recht überblicken, was es heißt als Frau allein zu leben. Trotz aller Schwierigkeiten des Lebens stellt sie sich ihrem Schicksal und nimmt die Herausforderung an. Diese beiden Leben stehen stellvertretend für die Schicksale der Menschen im Schwarzwald des 14. Jahrhunderts. Bis zu dem Tag, als die junge Frau dann den Leichnam findet, ist alles in schönster Ordnung. Ab jetzt beginnt aus der Erzählung ein Krimi zu werden.


    Mir hat die Mischung, aus historischem Roman und Krimi, gut gefallen.

    Die Spannung baut sich nach und nach auf. Der Fall des toten Mädchens ist höchst nebulös. Die Suche nach dem oder die Täter und ob es überhaupt einen gibt, ist nicht ganz einfach. Für geübte Krimileser sind die Spuren sicher leicht zu entschlüsseln, aber ich hatte meine Freude damit, mit Johanna durch den Wald zu streifen und zu suchen. Heidrun Hurst hat das Leben dieser Zeit wunderbar beschrieben. Man kann sich die Menschen lebhaft vorstellen.


    Auch die Beziehung zwischen der Heilerin und Lukas war angenehm zu lesen. Überhaupt sind die Charaktere gut skizziert. Sie haben Ecken und Kanten und dürfen auch ihre Fehler machen. Aber nicht nur Johanna und Lukas stehen im Vordergrund, es gibt auch noch so einige Protagonisten mehr, die für eine bunte Mischung sorgen. Sie sind vermutlich auch dafür verantwortlich, dass man nicht zu schnell hinter die mysteriösen Vorfälle kommt.


    Die Tat als solche wird zwar aufgeklärt und die Geschichte ist beendet, aber das Leben dieser beiden Protagonisten hat sicher noch mehr zu bieten und so könnte ich mir gut vorstellen noch einmal in den Schwarzwald zurückzukehren und zu lesen, wie es mit Lukas und Johanna weitergeht.


    5ratten

    Ich mag Thilo und Grischa aber ich spüre noch nicht, dass letzterer jemals mit Haut und Haar treu sein könnte. Und das ist es wohl, was Thilo braucht. Ich fürchte, dass Grischa Thilo noch öfter verletzten wird.

    Davon gehe ich aus. Grischa ist viel zu umtriebig, um nur an einem Ort zu bleiben. Damit ist auch sein Liebesleben gemeint. Thilo wird lernen müssen, damit umzugehen oder eben die Konsequenzen daraus ziehen und Grischa irgendwann gehen lassen müssen.

    Und Katya und Christian... ehrlich, ich werde mit Christian nicht mehr warm. Klar, der Mann hat gelernt aus seinen Fehlern und erkannt, dass Katya seine große Liebe ist. Und ja, man soll einer Liebe auch mal eine zweite Chance geben. Aber ich frage mich, sind seine Gefühle deshalb so groß für sie, weil er mit der liebe Henny nicht ganz glücklich ist? (Hier regen sich bei mir eigene schmerzliche Erfahrungen und ich hätte es Katya gewünscht, dass sie jemand Unvorbelasteten findet.) Und ich traue Christian nicht über den Weg, denn auch wenn seine Gefühle sich gewandelt haben, so hat er doch Wesenszüge gezeigt, die er nicht so einfach abgelegt hat.

    Bei Christian habe ich immer das Gefühl, er will immer das haben, was er eigentlich nicht bekommen kann. Mit Henny wollte er die Liebe erleben und ausleben und eben nicht noch Jahre auf Katya warten. Jetzt ist Katya eine Frau, jetzt will er sie wieder für sich. Ich denke auch, er könnte es nicht ertragen sie mit einem anderen glücklich zu sehen.

    Ich fand es Klasse, dass die Reise mit dem Eis den Leser bis nach Indien führt - und dass sie dort wirklich so viel Erfolg haben, wie sie von Anfang an hofften. Wie viele Wochen waren sie eigentlich insgesamt unterwegs? Das da überhaupt noch genug Eis übrig war. Cool - im wahrsten Sinne des Wortes.

    Die Reise hat mir auch gefallen und ich hatte die gleichen Gedanken mit dem Eis, wie du.

    Ich hoffe, Katya trifft ihren Forscher nochmal wieder. Das ist ein toller Mann und ein toller Charakter in dieser schönen Geschichte von Liebe und Eis.

    Ja, Johann Silberberg finde ich auch klasse. Er hätte gut zu ihr gepasst. Ich bin gespannt, wo und wann er wieder auftaucht, vermutlich irgendwo im Eis :)

    Und weil der Text für die Verlagsvorschau schon geschrieben ist und in ein paar Wochen dann auch offiziell zu lesen sein wird, kann ich auch verraten, dass Band 2 knapp zwei Jahre nach dem Ende von Band 1 beginnt. Und zwar mit Betje, dem rothaarigen Mädchen mit dem lahmen Arm, das es von Ostfriesland nach Hamburg verschlägt. Im Gängeviertel, den damaligen Slums von Hamburg, kreuzt sich ihr Weg mit dem Katyas - eine Begegnung, die beiden Leben eine neue Wendung gibt.

    Und mit Betje kommt ein ganzer Satz neuer spannender Charaktere daher. Es wird nochmal eine Hochzeit in Sankt Katharinen geben, Hamburg geht in Flammen auf, und am Schluss müssen wir uns fragen, was im Leben überdauert.

    Oh das klingt spannend!

    Das man die Vier auch nicht einen Moment aus den Augen lassen kann, damit sie keinen Unsinn anstellen haben sie ja mal wieder bewiesen.

    Genau, eigentlich bräuchte sie eine ständige Kontrolle, damit sie keinen Unfug anstellen. Abe wer sollte dieser Kontrolür sein???

    Aber wie es aussieht wird das mit der Heirat ja sowieso keine. Stichwort: Unsinn und dass man die Vier nicht aus den Augen lassen kann.

    Denn schon wieder landen alle im Bett, aber schon wieder in die falschen Betten. Das Christian an eine Scheidung denkt ist eine Frechheit. Henny wäre nach einer Scheidung nichts mehr, das kann er ihr nicht antun. Es würde mich auch schwer wundern wenn Katya das zulassen würde. Außerdem würde ich als Leser sie vermissen. Ich find sie cool auch wenn sie mittlerweile ein bisschen trübselig geworden ist. Sie soll Christian die Ohren lang ziehen, das würde sie bestimmt gut können.

    Ich sehe das ganz genauso. Eine Scheidung kann er Henny nicht zumuten, aber ich befürchte es werden andere Dinge geschehen, wenn ich an den Post von Nicole denke mit der Vorschau auf Band 2. Hamburg in Flammen sagt ja schon sehr viel aus.

    Die Idee mit dem Eis war eigentlich ja sehr gut, aber England eben dann doch das falsche Land dafür. Aber es doch auch immer so, dass eine gute Idee sich erst umsetzen muss. So etwas braucht Zeit. Diese Zeit haben die Freunde natürlich nicht. Also muss ein neuer Plan her. Jetzt geht es Richtung Indien. Ich bewundere ja diesen Mut, den sie aufbringen. Mit einer ganzen Ladung Eis, drei Monate durch die Meere zu schippern und dann auch noch bei Hitze, dazu gehört schon eine ordentliche Portion Vertrauen in das eigene Schicksal. Fast hätte es nicht geklappt. Der Sturm, der fast alles zunichte gemacht hätte, war dann doch eine glückliche Fügung. Es muß nicht ganz bis Kalkutta sein, um Erfolg zu haben.


    Ich fand es schön, dass sie am Ende dann doch ihr Eis gewinnbringend verkaufen konnten. Ich hätte aber auch mein Schiff wieder ordentlich beladen und Spezereien mit nach Hamburg genommen. Besser kann man doch keine Geschäfte machen.


    Man könnte hier schon fast sagen, das Liebeskarussell dreht sich weiter. Katya und Thilo waren sich ja schon einig, dass sie heiraten wollten. Obwohl ich fand, es wäre für beide nur der Trostpreis gewesen. Sicherlich ist manchmal eine gute Freundschaft in der Ehe mehr wert, als eine Liebesheirat mit bösem Erwachen. Aber wer will schon aus Vernunft heiraten. Ich bin wirklich gespannt ob Thilo mit Grischa eine Zukunft hat. Auch bei Katya und Christian bin ich mir nicht sicher ob sie wirklich eine Chance haben. Zumal ja auch immer noch Henny da ist. Sie jetzt einfach wegschicken wäre sehr unfair. Auch wenn sie nicht die große Liebe für Christian war, jetzt ist sie seine Frau und hat auch Rechte. Ich glaube auch nicht, dass Katya mit ihm glücklich werden würde, wenn sie dabei zusehen würde, wie er sich von Henny scheiden lässt und sie damit ins Unglück stürzt. Es ist ja noch eine Zeit, in der eine geschiedene Frau kaum noch eine Chance auf eine neue Ehe hatte. Ich bin auch hier gespannt, wie es weitergehen wird und ob es für alle Lösungen geben wird.


    Mir hat das Buch gut gefallen und bei der Leserunde zu Band 2, so es denn eine geben wird, wäre ich gern wieder mit dabei :)


    Meine Rezi kommt in den nächsten Tagen, ich bin damit nicht so schnell und brauche etwas Zeit dafür.

    Ich habe das Buch auch beendet, aber heute Abend leider keine Zeit zum Posten. Ich wollte mich hier nur schnell melden. Das Buch hat mir richtig gut gefallen und ich freu mich schon auf Band 2.


    Morgen Abend kommt dann noch ein ausführlicher Post :)

    Durch diese ganzen Verstrickungen bin ich mir ja nicht so sicher, ob die Beziehung auf Geschäftsebene wirklich eine gute Idee ist. Es sind viel zu viele Emotionen im Spiel. Das kann doch gar nicht gut gehen, oder?

    Mich wundert eh, wie gut das geht, trotz all der Emotionen. Kein großer Streit, kein Geschrei, die sind alle ziemlich vernünftig für ihr Alter. ^^ Aber das war sicher noch nicht das Ende der "Fahnenstange". ;)

    Ich denke einfach, dass sie alle schnell Erwachsen werden mußten. Die in Hamburg durch den Krieg und Grischa und Katya durch ihr hartes Leben in Russland und auf der Flucht. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt da nicht.

    Dass Katya aus der Situation am Ende gestärkt raus gehen wird, daran habe ich eben so wenig Zweifel wie ihr. Besonders rührend finde ich die tiefe Freundschaft, die sich zwischen Thilo und ihr anbahnt. Das haben die beiden wirklich verdient.

    Ja, Thilo und Katya verstehen sich richtig gut, sie können über alles miteinander reden und so eine Freundschaft ist ja auch wichtig und gut

    Mir ist die Speicherstadt das Liebste an Hamburg, war es schon immer, seit meinem ersten Besuch als Teenie. Ich grüble immer noch, warum eigentlich. Das Alte, Hanseatische, ja, definitiv. Aber gleichzeitig hat die Bauart für mich etwas Einzigartiges, Zeitloses, das mit Licht und Wasser eine ganz magische Atmosphäre schafft.

    Für einen Süddeutschen ist dieser Baustil schon etwas Besonderes, finde ich. Und diese Mischung aus den schönen alten Häusern und den Kanälen, das ist einfach was ganz eigenes.


    Ich finde die Speicherstadt auch immer wieder schön

    Endlich geht die Reise los. Diese Szenen als sie durch die Meerenge nach Norwegen fahren und die Eiskaltesee und die Berge beschrieben werden, gefallen mir gut. Es gibt ein Wiedersehen mit Johann Silberberg. Ich mag den Mann und auch wenn er so viel älter ist, als Katya, er würde schon zu ihr passen. Allerdings ist sie keine Frau, die zu Hause warten würde. Sie zeigt hier ja ganz klar, dass sie alles machen wird, was die Männer auch tun. Die Suche nach dem Eis gestaltet sich zunächst schwierig, aber gleich der erste See ist der eine, wäre ja zu einfach gewesen. Interessant finde ich schon, dass die Dorfbewohner den See nicht an eine Gesellschaft verkaufen oder auch nur verpachten wollen. Sie geben ihn an alle vier jungen Leute, dies könnte später ja noch zu Komplikationen führen. Da bin ich mal gespannt. Jetzt haben sie den See erst mal abgeerntet.


    Die Aussprache zwischen Christian und Katya war lange überfällig, aber Christian kann mit seinem eigenen Handlen nicht so wirklich klar kommen. Sein Eigensinn hätte nicht nur ihn fast das Leben gekostet. Sie hatten Glück und Katya kann endlich loslassen und in ihre eigene Zukunft schauen.

    Mal ganz davon abgesehen, dass es Henny gegenüber gemein gewesen wäre jetzt eine Liebesbeziehung zu beginnen. Henny ist ein ganz liebenswerte Frau, vielleicht nicht die richtige Ehefrau für Christian, aber sie hat es sicher nicht verdient so hintergangen zu werden. Es spricht sehr für Katya dass sie ihren Weg lieber ohne Christian gehen will.


    Zwischen Thilo und Grischa hat sich dagegen eine echte Liebesbeziehung aufgebaut. Die beiden scheinen sehr glücklich miteinander zu sein. Ob Katya wirklich weiß, was da hinter verschlossenen Türen vor sich geht? Auch ist ihre Beziehung ja nicht ganz ungefährlich in dieser Epoche.


    So dann werde ich dieses Wintermärchenbuch dann wohl heute auch beenden, Schade :(

    Christian ist wohl eher nicht der Typ, der warten möchte. Ein bisschen enttäuscht war ich schon von ihm. Aber ich habe auch nicht wirklich erwartet, dass er sich an die Vorgaben von Grischa hält. Sich aber gleich ein anderes Mädel zu suchen und das so kurz nach dem Gespräch, fand ich schon heftig. Ich glaube ihm auch nicht, dass er keine Gefühle mehr für Katya hat. Im Gegenteil, ich denke es ist eher ein Ausweg um richtig Leben zu können. Die Leidtragende wird dann wohl irgendwann Henny sein. Sie ist ja ein ganz patentes Mädel, aber auf Dauer vermutlich zu brav und folgsam.


    Jetzt endlich entwickelt sich auch etwas zwischen Thilo und Grischa. Eigentlich fand ich seine Einstellung, was auf See geschieht, bleibt auf See ganz gut. So konnte er gut zwischen den Welten hin und her zwitschen. Aber jetzt kommt Thilo ins Spiel. Vielleicht die richtige Liebe auch für Grischa? Oder doch nur wieder ein Abenteuer. Ich bin wirklich gespannt, wie sich alles auf der Reise entwickeln wird. Jetzt geht es ja wohl bald los.