Beiträge von nirak

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Inhalt: Braden MacDean kehrt aus dem Heiligen Land zurück und findet sein eigenes Land und die Burg zerstört. Die Familie allesamt ermordet. Jetzt gehört es dem Clan der MacArons und Braden will sein Land zurück. Um sein Ziel zu erreichen entführt er Marian MacAron die Tochter des Clanchefs.


    Meine Meinung: Der Erzählstil von Megan McFadden ist leicht und flüssig zu lesen. Es fällt leicht ihr in das 12 Jahrhundert nach Schottland zu folgen, auch wenn die Geschichte leicht in jeder anderen Zeit hätte spielen können. Die Protagonisten sind dafür umso sympathischer. Es macht Spaß ihnen zuzusehen. Braden und Marian schenken sich nichts. Sie streiten sich und treiben doch unaufhaltsam aufeinander zu. In diesem Roman ist einfach alles vorhanden was gute Unterhaltung braucht. Jede Menge Intrigen, Verrat und einiges an Liebe. Die Protagonisten sind trotz aller Leichtigkeit gut dargestellt. Marian ist eine starke Frau, die sich nichts sagen lässt, in einer Zeit in der Frauen nichts zu melden hatten, setzt sie sich scheinbar mühelos durch. Mir hat sie gut gefallen. Mit ihrem Temperament bringt sie die Männer dazu nach ihrer Pfeife zu tanzen und es macht einfach Spaß sie dabei zu begleiten.


    Braden ist der Gegenpol dazu. Er hat im Kreuzzug einiges erleben müssen und trägt schwer an seiner Last. Aber auch er ist nicht bereit sich unterkriegen zu lassen. Und tut was ein Mann dieser Zeit tun muss.


    Mein Fazit: „Die Gefangene des Highlanders“ ist ein historischer Liebesroman der Spaß macht zu lesen. Er beinhaltet alles was ein Liebesroman braucht, Spannung, Unterhaltung und einige prickelnde Szenen. Er ist wunderbar dazu geeignet die Zeit zu vergessen. Mir hat er gut gefallen und ich hatte einige Stunden Spaß mit Braden und Marian. Für alle die gern Liebesromane lesen kann ich es nur empfehlen.


    4ratten


    EDIT: Betreff angepasst (Autor - Titel). LG, Saltanah

    Meine Meinung:
    Sophia, eine junge Frau die geraubt und als Sklavin verkauft wurde. Askell ein Nordmann, der sie kauft und mitnimmt in seine Heimat. Für Sophia beginnt ein völlig neues Leben als Sklavin. Es ist das Jahr 1066 in Haithabu als ihre Geschichte begann.


    Der Erzählstil von Frau Wassermann ist leicht und flüssig zu lesen, vielleicht ein klein wenig düster. Aber der Zeit angepasst und vor allem dem Schicksal der Protagonisten angepasst. Sie hat das traurige Schicksal von Sophia gut vermittelt und es fiel leicht mit ihr mitzufühlen. Sie erzählt hier aber nicht nur von Sophia und von Askell, wie sie sich langsam annähern und aneinander gewöhnen und wie Sophia mit ihr Dasein als Sklavin zurechtkommt, sondern auch von der Zeit. So erfährt der Leser wie es damals in Norwegen zu ging, wie die Menschen lebten, von ihrem Glauben an die alten Götter, von der Christianisierung und vor allem was in ihrem Nachbarland England im Jahre 1066 geschah und wie die Wikinger darin verwickelt waren.


    Die Protagonisten dieser Geschichte sind gut ausgearbeitet worden, sie haben Ecken und Kanten. Die sie mal sympathisch wirken lassen und manchmal möchte man beim Lesen auch mal dazwischen gehen. Der bildhafte Erzählstil der Autorin trägt dazu bei, dass man beim Lesen schnell Bilder und Szenen vor Augen hat. Sophias Schicksal berührt aber auch das ihres Herren Askell ist bewegend. Das Geheimnis seines Lebens bleibt lange im Dunkeln und lädt förmlich dazu ein mitzufiebern und zu raten, was ihm in seinem Leben alles wiederfahren ist und warum. Jedenfalls ging es mir so.


    Die eine oder andere Szene war vielleicht ein bisschen kurz und einige lose Fäden fügen sich nur allzu schnell zusammen. Vielleicht hätte dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan und einiges etwas ausführlicher und intensiver erzählt werden können. Auch eine Karte zur Orientierung wäre nicht schlecht gewesen.


    Mein Fazit: „Die Wikingersklavin“ ist ein historischer Roman über das Schicksal zweier Menschen, Sophia und Askell. Er ist spannend erzählt und fast nebenbei erfährt der Leser auch die Geschichte der Nordmänner und wie sie in die Eroberung Englands verwickelt waren. Von ihrem Glauben an die Götter und von ihrem Leben mit dem neuen Glauben der Christen ist die Rede, aber auch von Freundschaft, Treue und Liebe. Mir hat dieser Roman über diese vergangene Zeit gut gefallen.


    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

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    „Das Schwert des Goldschmieds“ ist die Fortsetzung zu „Der Goldschmied“ und erzählt davon wie es dem Faber Gwyn Carlisle auf seiner Reise weiter ergangen ist. Er ist durch Europa nach Venedig gezogen und dann weiter nach Bagdad. Er hat dort neue Menschen kennengelernt und neues Handwerk.


    Der Erzählstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen, die Geschichte interessant gestaltet. Er gibt Einblicke in das Leben in Arabien und auch von der Kunst des Goldschmieds wird einiges erzählt. Man kann diesen Teil Problemlos lesen ohne den Vorgänger zu kennen. Kleine Rückblenden sorgen dafür, dass der Leser auf dem Laufenden bleibt.
    Schön bildhaft schildert Robert Mueller z.B. das Erleben eines Sandsturmes und wie die Menschen damit umgingen. Man kann beim Lesen den Sand förmlich spüren, so anschaulich erzählt es der Autor. Überhaupt werden die Umgebung und die Handlungen der Menschen gut und bildhaft wiedergegeben.
    Während mir der Einstieg noch gut gefallen hatte, fand ich, dass etwa ab der Mitte des Buches die Geschichte nachließ. Die ganze Handlung driftete für mich ins unglaubwürdige ab und war nicht mehr richtig nachvollziehbar, schade.


    Gut gefallen hat mir, dass der Autor hier auch neue Protagonisten eingebunden hat. So fand ich z.B. die Figur des Jussuf ibn al-Mansur spannend. Er hatte Ecken und Kanten und war ein bisschen geheimnisvoll. Dieser Charakter hat mir gut gefallen, Gwyn ist durch ihn zwar ein bisschen in den Hintergrund gerückt, aber der Geschichte hat es nicht unbedingt geschadet, eher im Gegenteil. Die Freundschaft dieser beiden Männer war interessant zu lesen.


    Mein Fazit: Diese Fortsetzung war nett zu lesen und hat mich einige Stunden lang gut unterhalten. Er war historisch und landschaftlich interessant. Trotz Schwächen eine schöner, zweiter Teil.


    3ratten

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    Meine Meinung: „Das Schwert des Normannen“ ist der Auftakt einer neuen Buchreihe von Ulf Schiewe. Er erzählt von der Eroberung Italiens durch die Normannen. Es ist das 11 Jahrhundert und Robert Guiscard von Hauteville macht sich auf den Weg nach Süditalien um sich seinem Bruder anzuschließen. Gilbert, ein 17jähriger Ziehjunge der Familie ist ebenfalls mit von der Partie. Von den Abenteuern dieser Männer erzählt die Geschichte.


    Der Erzählstil des Autors ist leicht und flüssig zu lesen und so flogen die Seiten nur so dahin. Es gibt interessante Einblicke in die Eroberung Italiens und in die Familien, die daran beteiligt waren. Mir hat dieser erste Band gut gefallen auch wenn es einige brutale Szenen gab, aber die Zeit war ebenso und eine Eroberung ist brutal. Der Autor hat es aber gut geschafft seine Geschichte so zu erzählen, dass sie glaubwürdig und dabei gleichzeitig spannend und interessant zu lesen war. Ulf Schiewe hat historische Fakten gekonnt mit seinen fiktiven Charakteren wie z.B. Gilbert verbunden. Er hat seine Protagonisten mit Ecken und Kanten geschaffen und ihren Charakteren einiges an Tiefe verliehen. Wobei er gekonnt einige Fäden gesponnen hat die sich noch nicht lösen. Einige Frage klären sich am Ende dieses Teils, anderes wiederrum nicht und machen neugierig darauf wie es wohl weitergehen wird und wie sich die Charaktere weiterentwickeln werden. Der Autor hat noch genügend Spielraum gelassen um einiges spannende zu erzählen und auch damit seine Protagonisten noch wachsen können.


    In einem Nachwort klärt der Autor noch kurz, was Wahrheit und Fiktion ist. Die Familie Hauteville sind historisch belegte Protagonisten und eine sehr interessante Familie. Eine kleine Karte Italiens ist auch vorhanden, so dass man sich beim Lesen gut zu Recht finden kann. Ich mag solche Details immer sehr gern. Ein kleines Personenregister wäre nicht schlecht gewesen, vielleicht ja im nächsten Band.


    Mein Fazit: „Das Schwert der Normannen“ ist ein gelungener Auftakt zu einer spannenden Buchreihe, die von der Eroberung Süditaliens und vor allem von der Familie Hauteville erzählt. Mir hat das gut gefallen und ich warte gespannt auf den nächsten Band um zu lesen wie es mit Gilbert uns seinen Gefährten weitergeht.


    4ratten

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    „Unter dem Südseemond“ startet in Köln im Jahre 1899. Alma wird zwangsverheiratet und muss mit ihrem Gatten die Heimat verlassen. Sie begeben sich auf die lange Reise nach Samoa wo ihr Mann Hermann als Leiter einer Handelsgesellschaft arbeiten soll. Auf dem Weg dorthin lernt sie den australischen Seemann Joshua kennen und verliebt sich.


    Meine Meinung: Der Erzählstil von Regina Gärtner ist leicht und flüssig zu lesen und so flogen die Seiten nur so dahin. Die Geschichte um Alma ist zwar schnell erzählt und ihr Schicksal wohl typisch für das ausgehende 19 Jahrhundert aber es macht trotzdem Spaß sie zu lesen. Die Autorin schafft ein farbenfrohes Bild der Südsee. Sie hatte mich gleich von den ersten Seiten an gepackt und ich mochte das Buch kaum zur Seite legen. Der Leser macht sich gemeinsam mit Alma auf die Reise und kann dabei zusehen wie aus der jungen, schüchternen Frau eine selbstbewusste Erwachsene wird die lernt ihr Leben zu meistern. Über einen Zeitraum von 15 Jahren kann der Leser Alma und ihre Lieben begleiten und sie richtig kennenlernen. Am Schluss war ich dann richtig traurig als ich Alma gehen lassen musste.
    Frau Gärtner gibt aber nicht nur schöne Einblicke in das Leben auf Samoa, sie erzählt auch von den Schwierigkeiten, die die Einheimischen mit den Kolonialherrschern hatten. Sie erzählt von den Sitten und Gebräuchen. Aber auch die wunderschöne, farbenprächtige Landschaft hat die Autorin gekonnt eingefangen.


    Cover/Aufmachung: Das Cover und der Titel verraten schon wohin die Reise gehen soll und ich finde es passt wunderbar zur vorliegenden Geschichte. Im Inneren gibt es dann auch gleich noch eine schöne Karte von der Südsee bezw. Von dem Teil in dem Samoa liegt und von der Insel selbst. Am Ende klärt Frau Gärtner in einem Nachwort noch Fiktion und Wahrheit und ein Glossar der fremden Begriffe rundet das Buch dann auch ab.


    Mein Fazit: „Unter dem Südseemond“ ist ein wundervoller, historischer Roman, der zum Träumen einlädt und für trübe Wintertage genau das Richtige Lesevergnügen darstellt. Er erzählt eine Geschichte vom Auswandern, lebhaft und facettenreich mit liebenswürdigen Charakteren und einer Liebesgeschichte die ans Herz geht.


    4ratten

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    Meine Meinung: In „Die Herrin der Kathedrale“ wird das Leben und Wirken der Uta von Naumburg erzählt. Sie lebte Anfang des 11 Jahrhunderts in Naumburg. Die Geschichte erzählt von einer Frau, die an dem Bau einer Kathedrale beteiligt war, davon wie schwer es für sie war und wie sie sich doch durchsetzten konnte und davon wie sie versucht in einer von Männer regierten Welt ihr Recht zu bekommen und den gewaltsamen Tod der Mutter gesühnt zu wissen.


    Der Erzählstil des Autorenpaars Beinert ist leicht und flüssig zu lesen. Sie haben es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Das Leben von Uta von Naumburg vormals Uta von Ballenstedt hat mich gefesselt, es war interessant und spannend.


    Aber nicht nur von dem Leben dieser Frau wurde berichtet sondern auch von den politischen Gegebenheiten der Zeit und was ich noch viel interessanter fand, von dem wie damals Recht gesprochen wurde. Wer recht sprechen durfte und was alles benötigt wurde um überhaupt Recht zu bekommen. Man spürt beim Lesen deutlich die viele Recherchearbeit die in diesem Buch steckt. Es gab viele Details eben zur Rechtsprechung und dann auch zum Kirchenbau im 11 Jahrhundert. Ich war gefesselt und fasziniert zu gleich. Die einzelnen Charaktere haben das Autorenpaar wunderbar gezeichnet und ihnen Leben gegeben. Mir haben vor allem die vielen kleinen Details rund um Uta gut gefallen. Nicht nur ihr eigenes Leben sondern auch das Leben Drumherum in dieser Zeit war spannend zu lesen.


    Cover/Aufmachung: Das Cover gefällt mir gut, ich finde es passt wunderbar zum Buch. Die Farben sind eher schlicht gehalten und die Frau auf dem Bild könnte durchaus Uta von Naumburg sein. Auch wenn ich sonst Frauenabbildungen auf historischen Romanen nicht mag, hier hat es mir gefallen. Gleich zu Beginn gibt es ein Personenregister und ein Inhaltsverzeichnis und am Ende ein Nachwort des Autorenpaars. Ich mag solche Details einfach sehr und war erfreut sie auch hier vorzufinden. Wobei ich vom Nachwort dann doch enttäuscht war, da ich feststellen musste, dass einige geschilderte Ereignisse oder Lebensenden doch sehr zurechtgebogen worden sind, schade.


    Mein Fazit: Hier liegt ein gut recherchierter historischer Roman über eine reale Person vor, der mir gut gefallen hat. Claudia und Nadja Beinert haben ihre fiktive Geschichte gekonnt um Uta von Naumburg gesponnen und sie glaubwürdig vermittelt. Sie haben ein lebhaftes Bild geschaffen und interessante Details vermittelt. Mir hat „Die Herrin der Kathedrale“ gefallen.


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    Meine Meinung: „Rauklands Blut“ ist der zweite Band der Raukland Trilogie. Er erzählt die Geschichte vom Königssohn Ronan, wie er nach Raukland zurückkehrte. Welche Probleme hier auf ihn warteten, von seinen Problemen mit seinem Vater Azel von Raukland und von seiner Liebe zu Eila.


    Der Erzählstil von Jordis Lank ist einfach und flüssig zu lesen. In kleinen Rückblenden erfährt der Leser kurz die wichtigen Details aus dem ersten Band, so dass die Zusammenhänge schnell klar wurden.


    Die Geschichte um Raukland ist hier allerdings so spannend und rasant, dass ich Mühe hatte überhaupt mit dem Lesen mal innezuhalten. Ich musste einfach schnell wissen wie es weitergeht. Während dem Leser Ronan und Eila ja schon aus Band 1 bekannt waren, kommen nun neue Charaktere wie der zweite Königssohn Broghan dazu. Er sorgte unter anderem für Spannung und Aufregung. Auch wenn ich sagen kann, dass ich Broghan nicht mochte hat er die Geschichte doch sehr belebt. Es sind aber noch einige andere Figuren dazu gekommen die für interessante Wendungen sorgten. In diesem Teil geht es aber auch um die Macht im Land und vor allem um die Macht im Nachbarland und um die Freiheit. Der Kampf ist lebhaft geschildert und lädt zum mit fiebern ein. Mir haben das gut gefallen. Die Geschichte in sich hat sich weiterentwickelt. Ronan und Eila sind erwachsen geworden und dementsprechend hat sich auch ihre Geschichte weiterentwickelt. Es hat Spaß gemacht sie dabei zu begleiten. So wie hier stelle ich mir ein Jugendbuch vor, welches auch für junggebliebene Erwachsene zu lesen ist.


    Mein Fazit: „Rauklands Blut“ ist ein toller zweiter Band um eine fiktive Königsfamilie. Mir hat er noch besser gefallen als „Rauklands Sohn“. Er ist spannend, es gibt eine schöne Liebesgeschichte und der bildhafte Erzählstil der Autorin sorgt für Kopfkino. Ich hatte unterhaltsame Lesestunden und freue mich schon auf das Finale mit „Rauklands Schwert“ leider erst im nächsten Jahr.


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    Meine Meinung: „Das Leben und Sterben der Antonia Larcius“ erzählt die Geschichte von Stefanos und Aglaia. Sie sind ein Paar und arbeiten als Mediziner im Rom zur der Zeit als Kaiser Titus regierte so um 79 nach Christus.


    Der Erzählstil von Ulla Schmied ist leicht zu lesen und war mir schon fast zu einfach. Sie erzählt hier von einem Mord an einer Senatorengattin und davon wie eben dieses Medizinerpaar diesen Mord versucht aufzuklären. Eigentlich ein spannendes Thema, aber mir waren die Protagonisten zu blass und unscheinbar, ich konnte nicht wirklich mit ihnen den Mord klären. Ich hätte mir einfach ein paar mehr Beschreibungen der Zeit und der Lebensumstände gewünscht. Ich fand auch, dass nicht sehr viel medizinisches Wissen nähergebracht wurde. (Nur eben kurz am Rande und was für den Fall wichtig war). Auch gab es immer wieder Weiderholungen der Tatumstände die in einigen Gesprächen mit Verdächtigen erläutert wurden. Sicherlich für die Ermittler wichtig und interessant, für den Leser aber eher störend, da er nichts Neues erfährt.
    Gut gefallen hat mir der Kriminalfall als solches, bis zum Schluss war ich mir nicht sicher wer die Frau getötet hat und vor allem warum.


    Mein Fazit: „Das Leben und Sterben der Antonia Larcius“ war zwar interessant, aber auch ein wenig enttäuschend. Der Erzählstil war mir zu einfach gehalten, Medizinesches Wissen der Zeit zu wenig (ich hätte gern mehr über das Leben und Arbeiten eines Mediziners in dieser Zeit gelesen), nur der Krimi allein war gut und hat mich gefesselt. Weshalb ich auch noch drei Sterne vergebe.


    3ratten

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    Meine Meinung: „Falkenschwur“ ist der zweite Band einer Trilogie aus dem 17 Jahrhundert in England. Er erzählt die Geschichte von Tom Neave, wie er als Kind ausgesetzt wurde und nun um sein Erbe und sein Recht kämpft. Es ist das Jahr 1647 und der Bürgerkrieg ist in vollem Gange.


    Der Erzählstil von Peter Ransley ist leicht zu lesen. Das Thema fand ich interessant, allerdings fiel es mir schwer mich überhaupt auf die Geschichte einzulassen. Der Autor hat sich dafür entschieden aus der ich-Perspektive heraus seinen Roman zu erzählen und ich konnte mich einfach nicht in Tom Neave hineinversetzen. Es fiel mir schwer seinen Weg zu gehen. Zumal Herr Ransley die Figur des Tom Neave doch sehr zerrissen beschrieben hat. Vielleicht wäre er einfacher zu verstehen, wenn man den ersten Band gelesen hätte. Ich habe es nicht getan und so hatte ich immer wieder den Eindruck, dass mir wichtiges Wissen fehlte. Tom selbst wuchs als armer Junge in London auf. Verdiente sich sein Geld mit dem Schreiben von Flugblättern, erst später erfuhr er, dass er einer Adelsfamilie angehörte und wurde in dieser mehr geduldet als aufgenommen. Tom Neave wurde zu Thomas Stonehouse dem Enkel von Lord Stonehouse und bekam einen Posten in der Armee. Davon wie er sich innerhalb dieser Familie bewegte, wie seine Frau Anne damit umging und wie seine Freunde zu ihm standen erzählt dieser Teil.


    Außerdem geht es in dieser Geschichte um den englischen Thron, um König Charles I und um das Parlament überhaupt. Ich fand auch die ganzen politischen Ereignisse sehr verwirrend und unübersichtlich. Der Autor war zwar bemüht alles genau zu erklären und zu erzählen, aber ich fand es nur verwirrend. Sehr schade da mich das Thema als solches interessiert hat. Die einzelnen Charaktere waren für mich jedoch einfach nicht greifbar und nicht überzeugend. Dazu möchte ich aber noch anmerken, dass der Autor Peter Ransley Engländer ist und vielleicht ist bei der Übersetzung ins Deutsche auch das eine oder andere wichtige Detail verloren gegangen.


    Mein Fazit: „Falkenschwur“ ist ein historischer Roman der mich nicht wirklich bis zum Schluss fesseln konnte. Ich habe den Vorgänger „Pestsiegel“ leider nicht gelesen und führe das darauf zurück, dass ich mit dieser Geschichte nicht so wirklich warm wurde. Schade, ich fand das Thema spannend und interessant, weshalb ich dem Buch auch noch drei Sterne gebe. Ob ich Band drei dann auch noch lesen werde kann ich noch nicht sagen.


    3ratten

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    Meine Meinung: 6 Jahre sind seit dem ersten Fall „Mord unter den Linden“ vergangen. Dr. Otto Sanftleben hat sein Leben in Berlin wieder aufgenommen und seine Studien der Verhaltensforschung von Kriminellen weiter fortgeführt. Im Juni des Jahres 1896 wird dann ein jüdischer Zeitungsunternehmer im Zoologischen Garten Tod aufgefunden. Otto wird um Hilfe gebeten den Fall aufzuklären, schnell wird klar, hier geht es nicht nur um Mord. Es steckt viel mehr dahinter.


    Der Erzählstil von Tim Pieper ist angenehm zu lesen und ein wenig der Zeit angepasst in der der Roman spielt. Auf diese Weise versteht es der Autor ein Gefühl für die Zeit und die Umstände zu vermitteln. Er hat es geschafft die Atmosphäre Berlins einzufangen.
    Mir hat das gut gefallen und ich konnte mich direkt in das Berlin des Jahres 1896 hineinversetzten. Der Kriminalfall als solches ist gut aufgebaut und auch nicht sofort zu durchschauen. Ich habe mich einige Male vertan wer denn nun der Täter eigentlich war. Obwohl es immer wieder Passagen gab in denen der Täter zu Wort kam und seine Gefühle und Beweggründe erzählte, allerdings ohne zu verraten wer er eigentlich ist. Genügend Spuren hat der Autor jedenfalls angelegt und lädt dadurch zum mit raten ein.
    Interessant fand ich die politischen Gegebenheiten der Zeit, diese hat der Autor geschickt eingeflochten und wiedergeben. Genauso wie historische Ereignisse wie z.B. die deutsche Colonialausstellung, die zu der Zeit gerade stattfand und ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte war. Gut gefallen hat mir, dass Tim Pieper seine Protagonisten weiter ausgebaut hat, so erfährt der Leser mehr über Otto und auch über den Kommissar Funke. Dadurch hatte ich fast das Gefühl mehr einen historischen Roman als einen Krimi zu lesen, mir hat aber gerade das gut gefallen und Spaß gemacht zu lesen.


    Mein Fazit: „Mord im Tiergarten“ ist ein spannender und interessanter Fall für Dr. Otto Sanftleben. Er ist Krimi und gleichzeitig historischer Roman mit interessanten Details der Zeit. Ich hatte einige spannende Lesestunden. Eine klare Buchempfehlung für alle die gern in dieser Richtung lesen. Allerdings würde ich dazu raten vorher den ersten Band „ Mord unter den Linden“ zu lesen, da die Bücher auf einander aufbauen, was das Privatleben von Otto betrifft. Der Kriminalfall als solches ist aber in sich abgeschlossen. Ich hoffe sehr, es wird noch einen dritten oder vierten Fall für Otto geben, ich bin gespannt.


    5ratten

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    Meine Meinung: „Die Gabe der Zeichnerin“ beginnt im Jahre 794 und erzählt die Entstehung des Doms zu Aachen. Sie erzählt von einer jungen Frau mit Namen Ezra, die ihre Reise aus Bagdad antritt und verkleidet als Junge an den Hof von Karl dem Großen kommt. Gemeinsam mit ihrem Vater Yussuf ibn Yakub und Odo von Metz sowie dessen Sohn Lucas lässt sie den Dom entstehen.


    Einen Roman aus der Zeit Karl des Großen zu lesen ist für mich immer wieder spannend. (Ich liebe diese Epoche) Aus dieser Epoche gibt es nicht viel Material und der Fantasy sind da keine Grenzen gesetzt und so hat die Autorin hier eine Geschichte erzählt wie aus 1001 Nacht. Sie hat historische Fakten gekonnt mit fiktiven Protagonisten gemischt und ein kleines Märchen geschaffen. Den märchenähnlichen Eindruck vermitteltet die Autorin vor allem durch die schönen Zitate aus der Erzählung von 1001 Nacht die an jedem neuen Kapitel zu finden sind. Mir haben diese Zitate gut gefallen, ich finde auch sie passen sehr gut zu der Geschichte die hier erzählt wird. Die Tatsache, dass sie hier ein Mädchen in einen Jungen verwandelt hat (etwas was ja leider häufig zu lesen ist) habe ich zunächst einfach ignoriert. Aber so nach und nach ist mir der Charakter von Ezra dann doch vertraut geworden. Wirklich fasziniert war ich aber von dem Dombau selbst und mal wieder von Karl. Darüber wer letztendlich den Dom erbaut hat, ist so gut wie nichts bekannt. So ist es also durchaus möglich, dass ein fremder Baumeister aus einem fernen Land diesen Dom gebaut haben könnte und es liegt im Bereich des Möglichen, dass es so gewesen ist wie Frau Kempff es hier schildert.


    Der Erzählstil von Martina Kempff ist angenehm und flüssig zu lesen und dabei bildhaft und facettenreich, egal ob man in einer Szene beim Kalifen in Bagdad ist oder eben am Hof Karl des Großen, Bilder werden schnell lebendig und es macht Spaß hier zu lesen.
    Eine Liebesgeschichte gibt es hier ebenfalls, aber sie ist nicht so vordergründig sondern kommt leise daher. Lucas trägt diesen Teil, wobei er mir aber ab und an doch etwas schwerfällig vorkam. Er sieht nicht immer das was gerade vor ihm steht. Überhaupt fand ich den Charakter von Lucas nicht wirklich greifbar. Ich kann aber auch nicht erklären woran es genau liegt.


    Interessant fand ich, dass die Autorin hier nicht nur vom Dom erzählt sondern mit dem Protagonisten Isaak (einem jüdischen Fernhandelskaufmann) auch ein bisschen etwas vom Fernhandel dieser Zeit verarbeitet. Allerdings ist dieser Handlungsstrang mit einigen Zeitsprüngen versehen die vielleicht ein bisschen irritierend sind. Gut gefallen hat mir dabei, dass vor jedem Kapitel dann Zeitzahlen standen sodass ich mich beim Lesen daran orientieren konnte. Mir haben diese Zeitsprünge und vor allem Isaak gut gefallen. Allerdings hatte ich zwischendurch schon mal den Eindruck, als wäre die Geschichte nicht richtig zu Ende erzählt oder die Autorin hätte noch mehr zu sagen gehabt. Ich hatte an manchen Stellen einfach den Eindruck da fehlt ein bisschen Tiefe und es hätte mehr vom Leben der Protagonisten erzählt werden können.


    Cover/Gestaltung: Ich mag das schlichte Cover mit dem Zirkel und dem Granatapfel. Ich finde es passt sehr gut zur Geschichte, geht es doch hier um den Dombau beziehungsweise um eine Zeichnerin. Am Ende gibt es ein Nachwort der Autorin, welches Fiktion und Wahrheit voneinander trennt und ein Glossar hilft zur Klärung fremder Begriffe. Eine Zeittafel ist am Schluss dann auch noch vorhanden und rundet das Gesamtbild ab. Ich lese solche Details immer wieder gern, so auch hier.


    Mein Fazit: „Die Gabe der Zeichnerin“ ist ein historischer Roman der mich mitgenommen hat in eine ferne Zeit. Mir hat es Spaß gemacht dabei zuzusehen wie der Dom zu Aachen entstanden ist, auch wenn vielleicht die Handlungsweisen der Protagonisten nicht immer nachvollziehbar waren hatte ich doch meinen Lesegenuss mit diesem Buch.


    4ratten

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    Meine Meinung: Nordpiraten erzählt die Geschichte Nordeuropas im 14 Jahrhundert. Der Leser macht eine Reise von Lübeck bis nach Gotland. Die politischen Gegebenheiten der Zeit werden am Rande wiedergegeben, der Haupterzählstrang aber bezieht sich auf die Piraten und auf die Brüder Giles. Während Corin bei den Piraten landete und dort Karriere machte, verschlug es seinen älteren Bruder zu Sophia, eine Herzogin die ebenfalls mit den Piraten gemeinsame Sache machte.


    Die geschichtliche Seite des Buches hat mir sehr gut gefallen, leider bin ich mit dem Erzählstil von Jan Braband nicht wirklich zu recht gekommen. Er hat versucht hier das späte Mittelalter mit einem Erzählstil der Neuzeit zu verbinden. Seine Art von Humor hat mich nicht erreicht, jeden Falls nicht über das ganze Buch. Ich fand es sogar eher störend als unterhaltend. Zitat: ……„Jonathan hasste Igel abgrundtief und die Wahrscheinlichkeit ihn beim Schmusen mit einem der stacheligen Säuger zu erwischen, war in etwa so groß, wie die Wahrscheinlichkeit eine Nonne beim Jonglieren von Wildschweinen zu beobachten.“….Zitat Ende. So oder so ähnlich geht es durch die ganze Geschichte. Am Anfang sicher lustig aber auf Dauer hat es mich einfach gestört und meinen Lesefluss unterbrochen. Allerdings fällt „Nordpiraten“ auch unter die Rubrik Jugendliteratur und für Jugendliche mag der Humor vielleicht funktionieren und sie haben Spaß damit. Ich empfinde es nicht als ein all Age Buch. Schade, da ich die Idee mit den Piraten sehr gut fand. Auch die Charaktere wie Corin und sein Bruder Jonathan haben mir gut gefallen. Über Königin Margarethe I von Schweden und ihren Liebhaber sowie über ihre Probleme mit den Piraten hätte ich gern mehr gelesen. Diese werden aber nur angerissen. Die Abenteuer der Brüder sind dann aber auch wieder spannend und richtig was zum mit fiebern.


    Enttäuscht war ich davon, dass es nicht mal ein Nachwort des Autors gibt indem er Fiktion und Wahrheit voneinander trennt. Eine kleine Karte hätte mir auch gut gefallen, oder ein Personenregister. Dafür gibt es Fußnoten in denen vermeintlich fremde Begriffe erklärt werden. Für Jugendliche bestimmt gut, aber vieles davon sollte bekannt sein oder erschließt sich einfach aus dem was gerade gelesen wird.


    Mein Fazit: „Nordpiraten“ ist für Jugendliche vermutlich ein spannendes Buch. Mir hat es leider nicht so gefallen. Ich kam mit dem Erzählstil nicht zu recht und der historische Teil war mir etwas zu kurz. 3 Sterne vergebe ich, weil ich den Grundgedanken und die Geschichte der Piraten interessant und gelungen fand. „Nordpiraten-Sophia oder Krieg auf See“ ist der erste Teil einer Reihe. Band zwei „Charlotte oder Krieg an Land“ ist auch schon erhältlich.


    3ratten

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    Meine Meinung: Zum Inhalt sage ich jetzt mal nicht so viel. In diesem Buch sind sechs sehr bekannte Märchen zu finden, allerdings nicht so wie man es gewohnt ist. Es handelt sich hier um erotische Kurzgeschichten, verpackt in Märchenform. Da wird die Stiefschwester in Aschenputtel zu einem mannstollen Weib, Schneewittchen landet bei den Piraten und es gibt eine sehr gute Erklärung warum Rapunzel ihr Haar so lang ist. Das Dornröschen hat gleich mit zwei Verehren Probleme und König Drosselbart seine eigene Art seine widerspenstige Prinzessin zu zähmen, auch der Froschkönig bekommt es mit einem aufmüpfigen Mädchen zu tun.
    Mir haben alle sechs Märchen gut gefallen. Die Mischung aus Erzählung und Erotik passt. Die Autorin hat die Märchen in ihrer Ursprungsform eigentlich so gelassen wie sie waren und ihren Prinzessinnen ein eigenwilliges Leben eingehaucht. Es hat Spaß gemacht die Damen mal aus dieser Perspektive zu sehen und zu beobachten. Mein Lieblingsmärchen an dieser Stelle ist König Drosselbart, dass liegt aber vermutlich daran, dass ich das Märchen schon immer sehr mochte.


    Mein Fazit: „Märchenlust“ ist ein erotischer Roman der leichten Art. Die Mischung aus erotischen Szenen und Märchen ist gut gewählt und passt. So liest man eigentlich nette Kurzgeschichten mit prickelndem Inhalt. Mir haben die Märchen gut gefallen. Sehr gerne würde ich mehr davon lesen.


    4ratten


    Titel angepasst. LG, Valentine

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    Meine Meinung: Im Jahre 1524 lebte auf einer Burg ein junges Fräulein mit Namen Agnes. Ihre Burg war der Trifels, einst war es die Kaiserburg schlechthin doch nun ist es fast nur noch eine Ruine. Sie will um jeden Preis ihre Burg erhalten und muss dafür ein Rätsel lösen, allerdings ist es die Zeit als die Bauern gegen den Adel rebellierten und so zieht der Krieg durchs Land und machen Agnes Aufgaben nicht leichter.


    Der Erzählstil von Oliver Pötzsch ist leicht und flüssig zu lesen und so folgen die Seiten nur so dahin. Er schaffte es mühelos mich mit auf den Trifels zu nehmen. Schnell wurden die Protagonisten lebendig und es hat Spaß gemacht Agnes auf ihrer Reise zu begleiten. Sie kennenzulernen und mitzuerleben was sie erlebte. Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und wachsen von Seite zu Seite. Auch die politischen Gegebenheiten dieser Zeit hat der Autor gut vermittelt. Es ist die Zeit der Bauernaufstände, ein Prediger mit Namen Luther zieht durchs Land und die Bauern wollen mehr Freiheiten und Gerechtigkeit. Von diesen Aufständen erzählt der Roman genauso wie von einem Uralten Geheimnis welches es zu hüten galt. Doch König Franz von Frankreich trachtet genauso danach wie der deutsche König Karl V. So gibt es Verwicklungen und Verwirrungen wie in einem guten Krimi. Es ist eben von allem etwas dabei. Krimispaß gemischt mit einem historischen Roman, der noch einiges an Wissen aus dem 16 Jahrhundert bereit hält. Für zusätzliche Spannung sorgt der Autor, indem er immer wieder zwischen den einzelnen Protagonisten hin und her schwenkt. Dem Leser entgeht so nicht wie es um die Gegner von Agnes bestellt ist. Wer ihr gewogen ist und wer nicht. Zusätzlich schildert Oliver Pötzsch die landschaftlichen Begebenheiten so bildhaft, dass man die Burgen, die Wälder und Städte deutlich vor Augen hatte. Mir hat es Spaß gemacht diesen Weg mit zugehen und Agnes und ihre Begleiter ein Stück ihres Weges zu begleiten.


    Cover/Aufmachung:Das Cover ist in einem schönen Rotton gehalten aber trotzdem schlicht, mir gefällt es gut. Gleich zu Beginn gibt es eine Karte und ein Personenregister und am Ende ein Ausführliches Nachwort des Autors. Hier werden Fiktion und Wahrheit voneinander getrennt, ich fand das alles sehr interessant und spannend.


    Mein Fazit: „Die Burg der Könige“ ist ein historischer Roman ganz nach meinem Geschmack. Er hat mich gut Unterhalten, ich hatte spannende und interessante Lesestunden. Es gab alte Rittersagen, etwas Liebe, leider auch ein wenig Krieg und von dem Handwerk des Schmieds in dieser Zeit wurde auch berichtet. Ich kann es jedem empfehlen, der wie ich gern historische Romane liest.


    5ratten

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    Meine Meinung: Es beginnt im Jahre 929, der Fürstensohn Tugomir wird bei einem Überfall von König Heinrich I. als Geisel mit an den Königshof nach Magdeburg genommen, ebenso seine Schwester Dargomira. Hier werden sie die nächsten Jahre leben und erleben wie Otto zum König wird. Rebecca Gablé schildert eindrucksvoll von dem Leben dieser Zeit. Sie erzählt wie es dem Königshaus erging aber noch mehr wie die Gefangenen lebten und was sie ertragen mussten. Zunächst fiel es mir allerdings etwas schwer mich mit der Geschichte anzufreunden. Bei den vielen fremdklingenden Namen wie Tugomir, Dragomira und ähnliche, brauchte ich einige Zeit um mich an sie zu gewöhnen, aber nach den ersten 200 Seiten war ich so gefangen von der Geschichte, dass ich nur schwer mal unterbrechen konnte.


    Gut gefallen hat mir, wie die Autorin hier historisch belegten Protagonisten Leben eingehaucht hat. Sie schildert sie facettenreich und bildhaft. Scheinbar mühelos verbindet sie ihre Fiktion mit den historischen Begebenheiten und schafft daraus eine Einheit. Niemand kann wohl genau sagen wie es damals im 10. Jahrhundert wirklich am Hof von Otto zuging, aber so wie hier geschildert könnte es durchaus gewesen sein. Ich fand es glaubwürdig und vor allem sehr interessant. Ihre einzelnen Charaktere sind facettenreich und lebhaft. Jeder einzelne ist nicht einfach nur gut oder böse sondern hat seine Ecken und Kanten die ihn sympathisch machten oder eben auch nicht. Die Autorin erzählt ihre Geschichte lebendig und abwechslungsreich, immer im richtigen Moment werden die Handlungsstränge gewechselt und der Spannungsbogen somit hoch gehalten. Mir hat das gut gefallen.


    Cover/Gestaltung:Auf dem Cover ist eine Lanzenspitze zu sehen, sie liegt vor einem hellen Hintergrund. Ich finde das schlichte Cover sehr schön, vor allem nachdem ich das Buch gelesen habe, fand ich, es passte wunderbar zur erzählten Geschichte. Gleich zu Beginn gibt es dann ein Personenregister und am Ende ein ausführliches Nachwort der Autorin. Für den Rest der Gestaltung solltet ihr einfach mal einen Blick in das Buch werfen. Mir hat die Aufmachung sehr gut gefallen.


    Mein Fazit: „Das Haupt der Welt“ ist ein historischer Roman vor einem realen Hintergrund. Mir hat er gut gefallen und ich konnte mich in der Welt von Tugomir und Otto verlieren, mit ihnen mitfiebern und hoffen, Kopfkino eben. Gern hätte ich am Ende noch weitergelesen aber nach nur 852 Seiten war Schluss. Ich hoffe sehr, dass es hier noch eine Fortsetzung geben wird. Ich finde einfach, die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt. Für alle Fans historischer Romane die gern mehr über die deutsche Geschichte erfahren möchten ist „Das Haupt der Welt“ ein unbedingtes muss.


    5ratten

    Inhalt: Erzählt wird hier die Geschichte von Vlad Draculea im Jahre 1447, er ist der Fürstensohn aus der Walachei. Er und sein Bruder Radu verbringen ihre Jugendjahre als Geisel am Hof des Sultans der Osmanen. Sie verleben ihre Jahre in Edirne. Allerdings werden beide Jungen nicht gut behandelt. Sie werden gezüchtigt und bestraft. Vlad sinnt schon bald auf Flucht und Rache, sein Hass wächst von Tag zu Tag.


    Im weit entfernten Ulm lebt Zehra von Katzenstein, sie muss sich mit ihren 14 Jahren vor ein Gericht verantworten. Es wird ihr zur Last gelegt den Vater ermordet zu haben. Da es angebliche Zeugen für diese Tat gibt, wird sie aus Ulm verbannt. Allein muss sie nun sehen wo sie bleibt.


    Meine Meinung: „Der Teufelsfürst“ ist der Auftakt zu einer Trilogie um die historisch belegte Person Vlad Draculea. Die Autorin erzählt hier in einem leicht zu lesenden Erzählstil, eine Geschichte über das Leben dieses Fürsten wie es gewesen sein könnte. Sie versucht begreiflich zu machen wie aus einem Jungen aus einer Fürstenfamilie ein Teufelsfürst werden kann. Ihre Darstellungen sind lebhaft und facettenreich und waren mir teilweise sogar schon zu bildhaft, da Frau Stolzenburg auch nicht davor zurückschreckte diverse Foltermethoden ziemlich eingehend zu schildern. Für den Verlauf und dem Verständnis von Vlad sind diese Szenen aber wichtig und sie sorgen für die notwendige Glaubhaftigkeit.


    In einem zweiten Erzählstrang wird dann die Geschichte von Zehra von Katzenstein geschildert. Ihr Leben ist bestimmt nicht weniger spannend, er sorgt aber trotzdem immer wieder dafür, dass ein wenig Ruhe in die Geschichte kommt und der Leser entspannt weiter lesen kann, jeden falls ging es mir so. In beiden Erzählsträngen schildert die Autorin aber auch das Leben dieser Zeit, die Menschen dieser Zeit und auch ein bisschen die Sitten dieser Zeit, dies hat mir gut gefallen.


    Cover/Aufmachung: Das Cover zeigt einen düsteren Fürsten von einer schaurigen Burg. Es passt zum Titel und auch zum Inhalt. Mir gefällt es. Gleich zu Beginn ist eine schöne Karte Europas, an Hand derer der Leser nachvollziehen kann wie weit die zurückgelegten Entfernungen sind. Bevor es dann losgeht mit der Geschichte gibt es noch ein Personenregister und am Ende ein Nachwort der Autorin welches Fiktion und Wahrheit trennt. Mir hat die gesamte Aufmachung gut gefallen. .


    Mein Fazit: „Der Teufelsfürst“ ist ein interessanter, historischer Roman über einen Fürstensohn den man eigentlich nur anders kennt (als Blutsaugenden Vampir aus den Romanen von Bram Stoker), mir hat er hier eindeutig besser gefallen. Obwohl dieses Buch sicher nichts für schwache Nerven ist, hat er mich gut unterhalten und ich finde es nur sehr schade, dass Teil 2 erst im nächsten Frühjahr erscheint und ich erst dann erfahre wie es mit Vlad und Zehra weitergeht.


    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus:

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    Meine Meinung: „Der Goldschmied“ erzählt das Leben von Gwyn Carlisle. Dieser wuchs als armer Junge in London auf, irgendwie schaffte es seine Mutter ihm eine Lehrstelle als Goldschmied bei einem der bekanntesten Goldschmiede zu beschaffen. Schon bald stellte sich heraus, dass der Junge sehr begabt war und wurde selbst ein von allen bewunderter Goldschmied. Nach seiner Lehrzeit begibt er sich dann auf Reisen zunächst nach Bath und später dann weiter nach Augsburg und Venedig. Von seinen Reisen und Abenteuer erzählt dieser Roman.
    Mit seinem Erzählstil versucht der Autor sich der Zeit anzupassen in der der Roman spielt und vermittelt so eben den Eindruck ein historisches Werk zu lesen. Sobald ich mich daran gewöhnt hatte ließ es sich auch flott lesen. Die historischen Begebenheiten und Erlebnisse des Goldschmiedes waren Interessant und gaben ein wenig vom Wissen und Leben des 12 Jahrhunderts wieder. So wurde z.B. ein großes Ritterturnier abgehalten welches Gwyn besuchte und eben wunderbar beschrieben wurde. (Hat aber eben wenig mit einem Goldschmied zu tun). Allerdings war mir Gwyn Carlisle im Ganzen zu blass und nicht wirklich greifbar. Egal wo er sich gerade aufhielt er war immer der Held und alles ist ihm einfach so zugeflogen. Da fehlte mir einfach die Spannung und Glaubhaftigkeit.


    Mein Fazit: „Der Goldschmied“ ist ein netter, historischer Roman über einen Goldschmied und seine Kunst aus dem 12 Jahrhundert. Er ließ sich angenehm lesen ohne, dass ich weiter über das gelesene Nachdenken musste. Das Ende hat der Autor offen gehalten und inzwischen gibt es auch noch einen zweiten Band „das Schwert des Goldschmiedes“ der wohl die Geschichte von Gwyn weiter erzählt.


    3ratten

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    Meine Meinung: Es beginnt mit einem Versicherungsfall in der Gegenwart. Unter mysteriösen Umständen kommen zwei Menschen zu Tode, ein geheimnisvolles Bild ist offenbar viel zu hoch versichert und ein Versicherungsagent beschäftigt sich intensiver mit dem Fall als gut für ihn ist.
    Dann geht es im 14 Jahrhundert weiter. Eine Frau wird wegen Hexerei verbrannt. Eine geheimnisvolle Prophezeiung, nimmt sie mit in den Tod.


    Carmen Mayer erzählt ihre Geschichte etwas ungewöhnlich, sie beginnt in der Gegenwart um dann den Ursprung, der im 14 Jahrhundert angesiedelt ist ausführlich zu erzählen. Der Gegenwartspart ist nicht uninteressant aber auch nicht wirklich fesselnd. Er ist ein bisschen Krimi. Ich wollte aber schon wissen, was es mit dem geheimnisvollen Bild der Dame in rot auf sich hatte. Doch im 14 Jahrhundert erfährt der Leser erst mal eine Menge interessanter Dinge dieser Zeit. Es geht um den König und um die Templer bzw. um deren Vernichtung. Nach dieser Episode gibt es nochmal einen Zeitsprung und der Leser befindet sich im Jahre 1840 wo die junge Marie von Angelâme auf geheimnisvolle Protokolle eben aus diesem Hexenprozess der Urahnin stößt. Sie versucht ebenfalls das Rätsel zu lösen. Ich fand die Geschichte der Angelâms richtig fesselnd. Geschickt ist es der Autorin gelungen hier historische Fakten mit Fiktion zu verbinden und so eine interessante Geschichte zu erzählen. Am Ende allerdings bleibt der Leser mit einigen Fragen zurück da die Autorin sich dafür entschieden hat ihrem Buch ein offenes Ende zu geben. Ich fand es aber in diesem Fall gut, da ein Ende hier einfach nicht möglich ist.


    Gut gefallen hat mir, dass es gleich zu Beginn ein ausführliches Personenregister gibt. Da es eine ganze Reihe von Charakteren (Fiktive sowohl auch historische Belegte) gibt, behält man schön den Überblick.


    Mein Fazit: Die Rose von Angelâme erzählt eine Geschichte über die Templer, über das Leben im 14 Jahrhundert und über ein geheimnisvolles Bild mit einer noch geheimnisvolleren Botschaft, die nicht nur für die Menschen im 14 Jahrhundert interessant war sondern auch weit in die Zukunft reicht. Mir hat dieser Krimi/Roman gut gefallen. Der Erzählstil war angenehm zu lesen und die Geschichte Glaubhaft geschildert.


    4ratten


    Titel an Forumskonventionen angepasst, Grüsse illy

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    Inhalt: Es ist das Jahr 1914, Anki lebt in St.Petersburg und arbeitet als Kindermädchen bei einer russischen Adelsfamilie. Dort lernt sie den angehenden Arzt Robert Busch kennen und verliebt sich. Ihre Schwester Demy lebt im Hause ihrer Schwester Tilla, die mit Jakob Meindorff, einem reichen Berliner Industriellen verheiratet ist. Sie wird im Haus nur geduldet und das spürt sie auch jeden Tag aufs Neue. Der erste Weltkrieg sorgt dafür, dass sie nicht weiter beachtet wird. Die Männer müssen in den Krieg und die Frauen dafür sorgen, dass zu Hause alles läuft.


    Meine Meinung: „Sturmwolken am Horizont“ ist der zweite Band der Meindorff-Saga aus Berlin. Schon im ersten Teil „Himmel über fremdem Land“ lernt der Leser die Protagonisten kennen. Hier nun werden ihre Charaktere nochmals vertieft. Die Handlung beginnt hier 6 Jahre nach dem Ende von Band 1. Allerdings hat die Autorin geschickt Rückblenden eingebaut, so das auch jeder die Sturmwolken lesen kann der Band1 nicht gelesen hat, sie sind sogar eine schöne Gedankenstütze und schaffen so eine tolle Verbindung. Mir hat dies gut gefallen.


    Die Autorin erzählt ihre Geschichte in einem facettenreichen, bildhaften Erzählstil. Manchmal vielleicht schon zu lebhaft. Sie schildert auch Szenen aus dem Krieg und die düstere Atmosphäre die damit verbunden ist, scheint zum greifen nah zu sein. Sie erzählt aber auch von den Menschen die Daheim Leben und Arbeiten. Schildert ihre Hoffnungen und Träume und die Dialoge z.B. zwischen Demy und Philippe tragen dazu bei, dass es Hoffnung und vielleicht auch Liebe gibt.
    Immer wieder wechselt Frau Büchle zwischen den einzelnen Erzählsträngen hin und her und sorgt damit für zusätzliche Spannung. Ich musste mich schon sehr anstrengen um nicht zwischen durch auf meinen Nägeln zu kauen, weil ich doch eigentlich wissen wollte wie es z.B. gerade bei Anki in Russland weitergeht und dann kam doch erst wieder ein Abschnitt über Demy oder Philippe, die natürlich genauso spannend waren und zu Ende gelesen werden wollten. So hat es mich auch nicht verwundert, dass ich mit diesem Buch noch schneller fertig war als mit dem Vorgänger.


    Cover/Aufmachung: Das Cover ist ein absoluter Hingucker und gefällt mir sehr gut. Gleich zu Beginn gibt es ein Personenregister mit dem man den Überblick über die Protagonisten behält und am Ende gibt es sogar noch Bemerkungen zu den historisch belegten Personen sowie Erklärungen zu einzelnen Geschehnissen dieser Zeit. Ich lese solche Anmerkungen sehr gern und fand sie klasse.


    Mein Fazit: „Sturmwolken am Horizont“ ist ein tolles Buch über eine sehr düstere Zeit. Es ist spannend, interessant und liebevoll. Ich hatte Lesestunden mit einem großen Kopfkino. Leider war die Lesezeit viel zu schnell vorbei und Teil drei erscheint erst im nächsten Frühjahr. Jeder der gern was aus dieser Zeit lesen möchte kann ich nur empfehlen es mit dieser Reihe zu versuchen, es lohnt sich.


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    Inhalt: Jakob und Bärbel Selzer wachsen als arme Bergmannskinder im 17 Jahrhundert auf. Früh müssen sie lernen was es heißt arm zu sein. Sie müssen zum täglichen Lebensunterhalt beitragen und arbeiten. Dann trifft die Kinder ein unerwarteter Schicksalsschlag der sie dazu zwingt ihre Heimat zu verlassen und bei Verwandten im Schwarzwald unterzuschlüpfen. Doch auch hier scheint ihnen kein Glück vergönnt zu sein, während Jakob auf dem Hof des Onkels als Knecht arbeiten darf, muss Bärbel ins nahegelegene Straßburg und dort als Magd ihren Lebensunterhalt verdienen. Den Kindern scheint keine glückliche Zeit bevor zustehen, denn es ist die Zeit kurz vor dem 30jähirgen Krieg.


    Meine Meinung: Zunächst sei gesagt, „Die Kinder des Bergmanns“ ist der Auftakt zu eventuell einer Reihe an der Heidrun Hurst noch fleißig schreibt. Es wird zu mindestens noch einen weiteren Band mit Bärbel und Jakob geben denn hier wird nur der Anfang ihrer Geschichte erzählt.
    Der Erzählstil von Fr. Hurst ist leicht und flüssig zu lesen und so flogen die Seiten nur so dahin. Die Lebensgeschichte der beiden Kinder ist interessant erzählt und so ganz nebenbei erfährt der Leser auch einiges zu den Lebensumständen der damaligen Zeit. Am Anfang über den Bergbau und dazwischen ein bisschen was über die Landwirtschaft. Ich fand es interessant.
    Die Protagonisten sind vielleicht noch nicht ganz ausgereift aber das liegt vermutlich daran, dass sie am Anfang noch Kinder sind und erst im Laufe der Handlung wachsen. Als Leser hat man hier die Chance die Charaktere sozusagen von klein auf kennenzulernen. Ein Punkt der mir wiederum gut gefallen hat. Das Schicksal der Kinder lädt förmlich dazu ein mitzufiebern und mitzubangen und zu hoffen dass alles gut wird. So ging es jeden falls mir.


    Das Cover in seiner Schlichtheit gefällt mir sehr gut. Nur das Symbol der Bergmänner ziert es und die Farben sind angenehm und nicht aufdringlich. Es ist mal ein Cover das ein bisschen anders ist als gewöhnlich und gerade deshalb mag ich es.


    Mein Fazit: Die Kinder des Bergmanns ist ein historischer Roman so wie ich ihn mag. Er ist interessant, lebhaft geschrieben und zeichnet ein Bild dieser Zeit. Lediglich der Schluss hat mir nicht gefallen. Am Ende bleibt die Frage und nun? Wie geht es weiter? Was wird aus Jakob und seiner Schwester und den Menschen denen sie teuer sind? Ich warte gespannt auf Teil 2


    4ratten :marypipeshalbeprivatmaus: