Beiträge von Alice

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Rita Mae Brown - Jacke wie Hose ..

    Jetzt hoffe ich das die Bücher gut sind.

    Dieses auf jeden Fall, finde ich - ich mag von Rita Mae Brown diese teilautobiographische Reihe ganz besonders..

    Barbara Wood ist nicht (mehr) so "meins", aber jedenfalls wahrscheinlich süffig zu lesen..


    Man sieht, dass diese neue Art Challenge einen immerhin dazu bringt, sonst "ungelesen Bleibendes auszugraben"?? ^^

    Bethany Clift - Die Letzte macht das Licht aus


    Die Autorin des Romans legt im Nachwort großen Wert darauf, dass es sich bei ihrem Buch nicht um eine opportunistische "Antwort auf die Covid19-Pandemie" handelt, sondern dass das Manuskript schon vor dem Dezember 2019 eingereicht worden sei - die enthaltenen Hinweise auf Cov19 müssen also erst nachträglich eingefügt worden sein.


    Ein Endzeit-Drama also mit langen Rückblicken auf das Leben der Protagonistin vor dem großen Exodus. Der Umschlagtext verspricht uns eine umfängliche Persönlichkeitsreifung und -läuterung der Ich-Erzählerin durch die neue Situation, in der sie völlig allein zurechtkommen muss.

    Davon ist erst mal sehr lange keine Rede - ganz in Anlehnung an ihr übliches unentschieden-unselbständiges-selbstzentriertes Verhalten mit Phasen der Selbsteinsicht sowie unkontrollierbaren Depressionen nach einer als perfekt beschriebenen Kindheit sind die Reaktionen der Protagonistin auf die neue schreckliche Situation lange Zeit unkoordiniert-suchtorientiert, und das (für mich jedenfalls..) unangenehm lange.

    Erst im letzten Teil tritt eine Wendung und geplantes "waches" Handeln ein, und das tatsächlich dann, als sie Verantwortung übernehmen muss.


    Da nach dem Nachwort der Autorin tatsächlich die Persönlichkeit ihrer Protagonistin das Hauptsujet sein soll und eben nicht das "Endzeitdrama", drängte sich mir auf, ob DAS der Punkt sein soll?? Dass zur Ausbildung einer Persönlichkeit auch die Übernahme von Verantwortung essentiell ist und dass ohne diesen "Test" alles andere Positive auch nichts nützt? In diesem Fall hätte ich mir allerdings gewünscht, dass diese Facette / Idee deutlicher herausgearbeitet wäre.. zu viele Probleme auf einmal, um den "Punkt" zu sehen mMn..

    Die beschriebene Persönlichkeit der Ich-Erzählerin nervt trotz aller "(blinder) Selbsteinsicht" ziemlich...


    Entweder mein Blick auf den Handlungsbogen hatte einige blinde Flecken oder das Ganze ist doch etwas.. unausgegoren.

    (Eindrücke anderer Leser würden mich hier interessieren.)

    Ach ja:

    Das Vorhandensein übergenauer Körperflüssigkeits- und Zersetzungsbeschreibungen, das nanu?! beim Lesen stark irritiert hat, kann ich bestätigen.

    Ausgelesen - ein Schatzkästlein von einem Buch, voll von Atmosphäre.


    J.L. Carr - Ein Monat auf dem Land

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    (Ich denke, als fünftes und letztes für diesen Januarthread werde ich mir eins meiner drei verbleibenden TAMKA-Bücher vornehmen - das ergibt dann eine hübsche kleine Gruppe.)

    Jetzt hab ich die Gelegenheit ergriffen und parallel zum Bibliotheksbuch (Die letzte macht das Licht aus) ein (kleines) eigenes begonnen, das so weit oben auf dem SUB lag, dass es noch gar keine Zeit hatte, Staub anzusetzen:


    J. L. Carr - Ein Monat auf dem Land

    Ich kann das gut verstehen und auch nachfühlen, Igela - vielleicht ist es durch mein gewohnheitsmäßiges Parallellesen bei mir aber auch nicht ganz so.. eindeutig.

    Nein, ich kommentiere nicht jedes Buch, das ich gelesen habe, schriftlich. Ich bewundere zuweilen die Disziplin derer, die das tun - und bin ihnen insgesamt auch ausgesprochen dankbar für den "Meinungsfundus", den sie hier damit schaffen und von dem ich profitiere. (Zuweilen schubst mich dann auch eine Art "schlechtes Parasitengewissen" dazu, selber wieder mal was einzustellen..).

    Bei Büchern, zu denen ich etwas sagen möchte (z.B., wenn ich iwo anderer Meinung bin.. ^^) und über die es schon eine ausreichende Menge "inhaltlicher Zusammenfassungen" gibt, schreibe ich zuweilen einfach einen kurzen Kommentar - ich hoffe, das ist ok; sich daraus ergebende Diskussionen fand ich persönlich immer wirklich interessant!

    Meistens, muss ich gestehen, lockt mich eher das Weiterlesen am nächsten Buch - öfters ist es auch eine gewisse Trägheit, die mich abhält; wenn ich einmal mit dem Schreiben begonnen habe, mache ich es dann nämlich ganz gerne.. ;)


    Reziexemplare wären prinzipiell eher nichts für mich, da ich trotz eines doch relativ großen Lesepensums sowieso immer schon mehr "Lesekandidaten" habe, als ich bewältigen kann - auch ohne dass mir ein Verlag noch was "vorschlägt".

    Jaqui : Nein - Bib-Bücher zähl ich nicht zum SUB. Die bilden einen eigenen sehr kleinen Stapel und werden (bis auf seehr seltene Abbrüche) ja auf jeden Fall zeitnah gelesen, weil sie ja zurück in die Bib wollen.

    Darüber kommen meine "eigenen" eben leider oft zu kurz.. und setzen Staub an, wie Kirsten es beschrieb. Da kommt dann eine Aktion wie diese hier gerade recht.. :thumbup:

    Das zweite und dritte SUB-Buch sind auch ausgelesen:


    J. Krause/Th. Trappe - Hybris (Die Reise der Menschheit)

    Celeste Ng - Was ich euch nicht erzählte


    (Ich fürchte, jetzt wird eine gewisse Pause eintreten - es sind doch schon wieder neue Bib-Bücher da..)