Beiträge von Rhea

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    o ein wenig blitzen bei Phil Minderwertigkeits-Komplexe durch seine Gedanken, als er darüber nachdenkt, welche Zukunft vor Sara liegt und wie wenig er selbst für seine Zukunft geplant hat. Nun ja, dass wird sich vielleicht bei ihm noch ändern, wenn er länger mit seinen drei Freunden zusammen ist.

    Oder vielleicht auch, wenn er das Volk der Kal'Ynarii kennen gelernt hat.

    Die Minderwertigkeitsgefühle sind bei Phil doch von Anfang an da. Deshalb glaubt er ja er wäre nicht Wert, der Freund von Sara zu werden. ich denke er wird durch die Achtung seiner Freunde und die Liebe von Sara auch schon Selbstwertgefühl aufbauen.

    a, spannend , die neuen Charaktere. Wobei ich die ganze Zeit schon überlege ob die Kal´Ynarii wirklich parallel zu uns Menschen existieren könnten. Da würden doch irgendwelche Wissenschaftler wieder durchdrehen und musste sie sezieren und untersuchen und irgendwer will Krieg führen, ich befürchte, die Menschheit wäre nicht bereit dafür

    Ja, genau, deshalb sind sie separiert. Ich glaube ihre eigentliche Intension war, wiederbelebt zu werden, wenn die Natur sich erholt hat und ihre Gesellschaft wieder aufzubauen. Dass es eine neue Rasse auf der Welt gibt war nicht so eingeplant. Aber sie sind eben nicht nur technisch weiter als die Menschen, sondern auch sozial.

    Ja, Mouse ist (zunächst) der typische Computernerd. Aber ich gebe zu, ich bin zwar kein Computernerd, hätte im australischen Regenwald dennoch meine Probleme. Ein Tagesausflug fände ich ja noch spannend.

    Ich würde da gar nicht durchgehen. Ich habe Arachnophobie und ich hatte viel Verständnis für Mouse


    Das beeindruckt mich schon die ganze Zeit, wie vernünftig und respektvoll die 4 Jugendlichen miteinander umgehen. Ich glaube, sie sehen im Moment nur das gemeinsame Ziel - Sara zu helfen und Dr. Kingsley zu finden.

    ich halte das für eine große Stärke des Buches, ohne kitschig zu werden entwickeln sich Beziehungen und man achtet aufeinander. Das macht Spaß zu lesen




    Da bin ich auch sehr gespannt, ob Michael uns daran teilhaben lässt.

    Aber ist das nicht im Prolog schon klar, dass wir einen Meteor erleben, der diese Gesellschaft zerstört?


    Da das alles derart abgeriegelt und geheimgehalten wurde, bin ich immer mehr am Zweifeln, ob dort wirklich jemals an einem Krebsmedikament geforscht wurde oder ob das nur vorgeschoben war, um die Erlaubnis zu bekommen, in einem abgelegenen Naturschutzgebiet so einen Bau hinzustellen.

    Da ja im Prolog Wesen mit Schuppen geschildert wurden, die ihre Gesellschaft erhalten wollten und dies über die Entwicklung einer DNA gemacht haben. Dann kommt ein Wissenschaftler, der mit Schlangen forscht und da ist es doch ziemlich klar, dass er irgendwann auf diese DNA gestoßen ist, oder? Forschungen werden immer gern geheimgehalten, denn mit so einem Krebsmittel als Patent wäre ein unwahrscheinlicher Reichtum zu erlangen. Diese Forschung mit der DNA war ein Nebenprodukt und weil er weiter forschen wollte in dieser Richtung, sollte er sterben und mit ihm alle, die diese Ergebnisse gesehen hatten. Morgen hat Angst vor Monstern, die die Erde untertan machen. Sicher hat er einfach zuviele amerikanische SF Filme gesehen.

    Morgan hat – leider – eine sehr eingeschränkte Sicht der Welt und ist nach wie vor davon überzeugt, dass seine die einzig richtige ist. :(:(

    Das ist ein Problem, was durch die Medienlandschaft in unserer Zeit zu einem sehr großen Problem wird. Es ist überraschend, wieviele Menschen der Meinung sind, das Leben sei schwarz weiß und sie seien die Weißen und haben recht. Angst vor dem unbekannten, dem Fremden wird nicht beseitigt, indem man das Fremdsein leugnet. Deshalb gefällt mir so gut wie du, Michael, die Fremden vorgehen läßt. Sie machen das behutsam und wissen um die Fremdheit und die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben.

    ich bin ständig auf der Suche nach unseren Themen. Seit Leserunden de weg ist, finde ich nichts mehr, wenn nicht über Benachrichtigungen.

    Vermutlich habe ich vergessen eine Benachrichtigung anzuklicken. Die Seite ist für mich absolut unübersichtlich geworden.


    Ich habe gefunden wo man die Rezension hinterlassen kann, das habe ich jetzt getan.


    Ich wünsche Euch auch allen ein schönes spannendes Lesejahr. Bleibt gesund und ich hoffe es gibt bald wieder mehr Möglichkeiten für Lesungen und Treffen.

    Forgotten Souls ist lesenswert und bringt eine kleine Entspannungspause mit märchenhafter Unterhaltung. Es gelingt dem Autor in diesem Roman wieder tolle Charaktere zu entwickeln und vor allem kann er wundervolle Bilder entstehen lassen.


    Die Geschichte spielt in Australien. Die Protagonisten sind Phil, ein Junge dessen Mutter ihn allein erzieht , der Schlangen liebt und sich in dem Kaff am Rande der Wet Tropics langweilt, Sarah, deren Vater, der aus Schlangengift hofft ein Krebsmittel zu finden und plötzlich verschwunden ist, Mouse, ein Junge, der sich mit Computern auskennt und mit den beiden befreundet ist und dann noch Louis, was will der von Phil ? Und was bedeuten die Träume, die Phil in so fremde Gefilde führen? Es gibt einiges zu klären.


    Der Leser weiß aus dem Prolog schon mehr als die Protagonisten, denn er wird in eine Zeit vor 66 Millionen Jahren entführt und sieht das Bild einer hochentwickelten Gesellschaft mit wunderschönen Wesen, die durch einen Meteor dem Untergang geweiht ist. Der Autor erzeugt hier schon eine Sehnsucht nach dieser Schönheit.


    Dann kennen wir auch schon gleich zu Anfang das Projekt Taipan, was ist es und warum soll es um jeden Preis verheimlicht werden?


    Ich war in der Leserunde erstaunt, dass dort gerätselt wurde, denn ich fand nicht, dass der Leser nicht weiß worum es geht. Allerdings hat mir das den Lesespaß nicht verdorben. Ich war gerne mit den Jugendlichen im Regenwald unterwegs. Ich bin mit Mouse erschrocken und staunte mit den Vieren zusammen über die Wunder, die sie sehen.


    Im Hintergrund wird im Buch die Angst vor Fremden thematisiert. Diese Angst ist der eigentliche Auslöser des Verschwindens der Wissenschaftler. Der Autor versucht die Handlungen der Antagonisten zu begründen, auch wenn einem gesunden Menschen keine dieser Handlungen verständlich erscheint. So gut wie bei den Dämonen gelingt es dem Autor nicht, aber vielleicht sind Dämonen einfach bessere Monster als Menschen.


    Für Jugendliche sehr zu empfehlen (meine Enkelin mit 16 hat es sehr gerne gelesen), und wer es mag in fremdartige Bilder einzutauchen und von einer Zukunft zu träumen, in der wir die Erde nicht vernichten, wird mit dem Buch eine schöne Zeit verbringen.

    Ja, aber ich habe gelesen, dass es eben üblich ist, sich mit Gegengiften zu versorgen. Spooky finde ich das nicht, ich ekle mich auch vor ungiftigen Spinnen. Ich finde es wirklich toll, wie Australien sich den Bedingungen angepasst hat und die Menschen finden vieles vermutlich ganz natürlich, was uns eine heiden Angst macht. Ich würde ja freiwillig nicht ins outback gehen.

    Manchmal finde ich Phil etwas pathetisch, als er zum Beispiel "seine Seele hergeben will, damit Sarah für den Rest ihres Lebens sicher und glücklich ist" . Diese junge (noch) unerwiderte Liebe ist aber auch schwierig zu ertragen :flirt:

    Ich fand im vorigen Buch die Liebesgeschichte sehr nervend, da war es eine erwachsene Frau, die alle in Gefahr brachte, weil sie immer unbedingt bei ihrem Freund sein mußte, obwohl der kampferprobt war und sie nicht. Hier ist es mir einleuchtend. Er liebt Sarah, aber er glaubt, ihr nicht ebenbürtig zu sein. Ja, das kann in dem Alter schon zu Übertreibungen führen. Er ist ein Teenager da zählt alles noch sehr absolut.

    Hallo ihr fleißigen Mitleser,


    ich bin erstaunt, dass ihr Geheimnisse nicht entschlüsselt, die für mich klar auf der Hand lagen beim Lesen. Da ich aber schon weiter gelesen habe, hier keine Enthüllungen., obwohl es mir nicht den Lesespaß genommen hat, zu wissen, worauf es hinauslaufen wird.

    Diese Welt hat mir gefallen und die Wesen darin auch. Alles ist klug und feinsinnig. Ich hätte gerne mehr davon gelesen.


    Ich bin in das Buch wesentlich besser hineingekommen, als in das vorige. Die Protagonisten sind stimmig, keine dummen Erwachsenen, sondern kluge Teenager, die sich sehr normal verhalten. Phil hat Minderwertigkeitskomplexe, das ist verständlich, er hat seine Vergangenheit, auch das kann ich nachvollziehen.

    Seine Träume sind spannend und sein Verhältnis zu Reptilien auch. Deshalb auch der gute Kontakt zu Dr. Kingsley. Mouse ist ein kleiner Nerd, der seine eigene Beziehung zu Phil hat. Sicher wird er das Passwort entschlüsseln, dahängt schon sein Ehrgeiz dran.

    Das ist bei mir genauso und ich würde seinem Volk wünschen, dass sie eine passende Welt finden, aber dafür über Leichen zu gehen, weil einem andere Völker sch....egal sind, das etwas, mit dem sich Sonnenauge ins Abseits stellt.

    Jesko von Puttkammer hat mal in einem Podiumsgespräch gesagt, wenn wir auf dem Mars Leben fänden, würden wir ihn nicht terraformen. Daraufhin hat im Sheffield geantwortet: Wenn die Menschen Leben auf dem Mars fänden würden sie einen Teil in Reagenzgläser stecken und den Mars trotzdem terraformen.

    dass er Corvus als Mittel benutzt, um Cassy auf seine Seite zu ziehen!

    Ach der Covus war schon in tieferen Dunkelheiten :)


    Ja warum macht Sonnenauge das? Vielleicht um seine Macht zu zeigen? Um zu zeigen Widerstand ist zwecklos? Vielleicht könnte es aber auch das Verständnis wecken, was man für seine Freunde und Familie zu tun bereit ist?

    Ihr seid ja alle schon sofort gestartet. Ihr wisst ja, dass ich kein so großer Fan von Cassy bin, ich habe irgendwie Mitleid mit Sonnenauge, der so verzweifelt eine Welt für sein Volk sucht. Was würden die Menschen tun, wenn es umgekehrt wäre? Ich kann Sonnenauge einfach nicht ohne diesen Hintergrund sehen. Nun, wo wir wissen, dass sein Volk tot ist, ist er der letzte seiner Art. ich finde das traurig. Aber er ist auch mächtig und ein Verwandlungskünstler er könnte schon einfach die ganze Zeit als Spion unter den Verteidigern der Bibliothek sein. Es sei denn, diese könnte die Tarnung durchdringen. Die Bücher zerstört, die Bibliothek verwüstet. Ohje, Da blutet auch mein Herz. Allerdings kann ich den Herzbaum nicht kennen, denn ich habe Game of Throns nicht gelesen und auch nicht gesehen. trotzdem gefiel mir die Seelenkammer.


    Es war also eine Sie, die seinerzeit die Bibliothek gegründet hat. Hm, Herodot musste bei Oberon schwören, nichts von der Seelenkammer zu sagen und einen Puck gibt es auch in der Bibliothek ... wenn man jetzt eins und eins zusammenzählt, könnte die Gründerin die Königin der Elfen sein

    Warm genug ist es ja in der Geschichte für einen Sommernachtstraum..nur nicht so lustig.

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    Als Douglas den Tod eines Menschen verschuldet, stellt ihn die Strafverfolgung vor eine scheinbar einfache Wahl – entweder lebenslange Haft oder die Implantierung einer multiplen Persönlichkeit, so wie sie jeder andere um ihn herum bereits besitzt. Diese Persönlichkeitssets ermöglichen es den Menschen, auf jede Situation angemessen zu reagieren. Das oberste Ziel? Effizienz. Dass dieser Eingriff bei einem "Wilden" Risiken birgt, verdrängt Douglas und lässt sich auf die Therapie ein und damit auch auf seine medizinische Patin Kaynee. Gabriele Behrend entwickelt ein faszinierendes Szenario, in dem die Weiterentwicklung psychischer Fähigkeiten industrielle Ausmaße angenommen hat.


    Multiple Persönlichkeiten sind nicht selten in der Literatur, aber wenn ihr das Buch lest, dann werdet ihr multiple Persönlichkeiten kennenlernen, die ein ganzes Team bilden. Wäre es denn nicht schön, wenn wir auch Persönlichkeiten hätten, die angepasst reagieren? Ein Wachhund, der aufpasst, dass uns keiner dumm kommt, ein Teamplayer, der die soziale Kompetenz besitzt und gleichzeitig ein Soloplayer, der gut allein klar kommt, wenn niemand da ist. Und ein Fürsorger, der aufpasst, dass wir uns selbst nicht vernachlässigen. Heute brauchen wir dazu noch Psychologen, die uns zeigen, wie wir unsere Grenzen schützen. Ja, ich wünschte mir so ein geordnetes Haus, in dem jeder weiß, was er tut und es sogar eine Persönlichkeit gibt, die alles managed. Aber wie ist das mit den eingesperrten Ängsten, gehören die nicht eigentlich zu uns? Muss es nicht schwer sein, sie da im Keller wohnen zu wissen?




    Spannend ist beschrieben, wie sich Douglas sein Set zusammenstellt. Nicht nur die Persönlichkeiten, die sein ICH bilden sollten, sondern auch, wie er seine Ängste trifft und wie er mit ihnen umgeht. Während er beginnt, sich mit den vielen Persönlichkeiten zu arrangieren, in ein Leben geht, in dem er nicht mehr den Kopf senken muss, damit niemand merkt, dass er kein wirkliches Set besitzt, geht Kaynee den anderen Weg. Bei ihr stimmt etwas nicht. Die Persönlichkeiten halten sich nicht an die Regeln, sie streiten sich um die Vorherrschaft. Da wird es dann schon schwierig, wenn das sexuelle Ich sich in den Vordergrund drängt, weil es vernachlässigt wird und man dann Dinge machen muss, die man eigentlich nicht tun möchte. Es gibt also allerlei Verwicklungen. Wie wird das alles enden? Damit ihr auch den Vorteil habt, den die Zuhörer bei der Lesung hatten, schicke ich euch ein Organigramm, da wird es vielleicht leichter, euch zurechtzufinden mit all den Persönlichkeiten. Wenn es zuviel wird, schaut auf ein Lavendelfeld, so wie Douglas. Viel Spaß beim Einordnen