Beiträge von Bücherkrähe

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich kann mich einfach nicht dagegen wehren, ich fühle mich immer noch an Harry Potter erinnert - nur eben mit eiskalten Assassinen und Lehrern, die Leben oder Tod ihrer Schüler erstmal so semi interessiert.


    Insgesamt tritt da unter dem schönen Schein immer mehr das Wesen der Roten Kirche zu Tage. Sie sind, bis auf Solis, alle schön oder sympathisch oder verständisvoll. Auch, dass der Mord am Schüler angeblich untersucht wird scheint erstmal nach einer wohlwollenden Einstellung gegenüber den Jugendlichen zu sprechen. Naja, bis eben der Unterricht losgeht und Arme abgehackt, Gesichter verändert und der komplette Jahrgang fast vergiftet werden. Im Zweifel ist es nur ein weiteres Opfer für die Göttin.


    Sehr spannend fand ich den Unterricht beim Shahiid der Taschen. Wie Mia auf dieses Symbol reagiert hat, wie ein Vampir auf das Kreuz eines Gläubigen (ich habe mal einen Manga gelesen, in dem der Vampir mit Kreuzen super zurecht kam - nur mit dem eines wirklich Glaubenden nicht). Ich glaube auch, dass Mausers Sorge in dem Moment echt war - nur ob sie allein Mia galt weiß ich nicht. Er meinte, er würde das Symbol niemals in Gegenwart von Cassius zeigen, der nicht nur der mächtigste in der Kirche ist, sondern auch ein Dunkelinn. Vielleicht hat Mauser einfach Angst vor diesen Menschen? Ich würde aber gerne hoffen können, dass wenigstens EINER der Shahiide nicht völlig einen an der Waffel hat. Er ist auch der Einzige, der von seiner "Liebe" spricht, und ich bilde mir ein, dass bei der letzten Erwähnung mitschwang, dass es sie nicht mehr gibt.
    Die andere Reaktion in der Szene, die mich faszinierte, war die von Herrn Freundlich, der ja "panisch" wurde, als er es nicht schaffte, Mias Entsetzen schnell genug zu trinken. Sicher ist auch er von der Wirkung des Symbols betroffen, aber ich glaube, er machte sich wirklich auch Sorgen um Mia.


    Auch ansonsten hat Herr Freundlich wieder Boden bei mir Wett gemacht. Er hatte Angst vor Eclipse, er kann also nicht beliebig seine Größe verändern, was ich irgendwie noch vermutet hatte. Hätte ich aber cool gefunden, wenn dem Wolf auf einmal ein Drache gegenüber gestanden hätte :D


    Das ist ein interessanter Gedanke. Ich fände es ja auch spannend, wenn Herrr Freundlich seine Gestalt vielleicht irgendwann ändert. Bestimmt hat er/es nur die Gestalt angenommen, weil das für Mia vertraut und tröstlich war. Ich bin eh gespannt, ob man noch mehr über diese Schattenfähigkeit erfährt. ich finde sie echt spannend.


    Geht mir ganz genauso. Ich will vor allem auch wissen, wie es wirklich um die Verbindung von dem Schatten und Mia bestellt ist. Ich mag Herrn Freundlich...



    Schon traurig eigentlich, was man hier aus den jungen Leuten machen wird. Eiskalte Killermaschinen, die niemandem trauen und im Zweifel - fürchte ich -auch den Freund verraten um ihren Auftrag zu erfüllen. :sauer:


    Naja, es werden halt Auftragsmörder und keine Anstandsdamen :lachen: mit denen trifft man sich eher selten zum Kaffeeplausch, erkundigt sich nach Gattin und Gören, um sich dann vollgefressen mit Schwarzwälder Kirschtorte wieder zu verabschieden (wobei...die haben doch bestimmt auch ein Privatleben...). Ich glaube aber, dass manche noch ein bisschen abgefuckter sind und sich das Innerste, von dem Naev sprach, nicht bewahren werden oder nicht bewahren können. Tric und Mia werden es wohl schaffen, auch wenn Mia vllt Schwierigkeiten haben wird, weil sie allein von Rache angetrieben wird...


    So, ich muss wissen wie es weiter geht. Auf zu Abschnitt 4

    Also da ich annehme, Tric ist der Erzähler, hoffe ich mal, er überlebt die Schule und ist bis am Ende dieser Geschichte lebend dabei. :zwinker:


    Naja, er kann ja Gehilfe werden ;)



    Adonai heißt wohl "Mein Herr" - es ist kein Eigenname -, weil die Gläubigen den Namen Jahwes nicht aussprechen wollen/dürfen. Mir war das nicht so geläufig und ich störe mich auch nicht daran. Es kommen später noch weitere Namen vor, die ich zum Beispiel mit historischen Persönlichkeiten verbinde.


    Ja, es bedeutet Herr/mein Herr. Vllt habe ich mich mit "heiliger Name" missverständlich ausgedrückt. Es ist einfach eine heilige Respektsbezeichnung, und für mich ist das ein anderes Kaliber als historische Persönlichkeiten ;)
    Ich gebe allerdings zu, dass ich durch mein Studium durchaus betriebsblind sein kann und mich an so kleinen Dingen eher aufhänge als andere :)

    Ich bin immer noch nicht sicher, was ich von Nevernight halten soll. Ich fand den zweiten Abschnitt verdammt lang gezogen, und auch wenn der Weg zur Roten Kirche wichtig ist, irgendwie frage ich mich, was genau der Mehrwert war, die Wüstenwanderung derartig genau zu beschreiben. Die Story ist teilweise echt schleppend, aber zum Ende hin wird es zum Glück schon besser.


    Bin ich eigentlich die einzige, die sich bei der Einführung in die Rote Kirche an Harry Potter erinnert fühlt, nur eben deutlich blutiger? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich erwartet hatte, aber eine Zaubererschule gehörte irgendwie nicht dazu, und ich musste etwas schmunzeln. Neue Klamotten, Einführungsritual, ein verzauberter Speisesaal? Klingt irgendwie bekannt.
    Auf der anderen Seite mag ich Geschichten, in denen man erfährt, wie jemand seine Fähigkeiten gelernt hat. Ich bin also sehr gespannt wie das weitergeht, und wieso nicht alle überleben werden. Bringen sie sich gegenseitig um? Ist das Gewünscht? Oder werden sie einfache lebensgefährliche Prüfungen nicht überstehen? Einer, der Knilch, der Tric beleidigt hatte, hat am Ende ja schon ein blutiges Grinsen... Was das angeht, bin ich sehr gespannt.


    Oh, und mein Tip für die vier, die es am Ende schaffen: Mia, Jess, Ash, X. Tric wird irgendwann auf der Strecke bleiben, fürchte ich, und Jess ist als direkte Antagonistin zu wichtig.


    Schon als Jessamina eingeführt wurde (ohne Namen, nur Beschreibung) ahnte ich, dass sie nicht gerade Mias neue Freundin wird. Als sie dann kurz miteinander sprechen wird auch klar, warum Jess Mia nicht leiden kann. Hier finde ich es toll, dass die aktuelle Geschichte immer wieder auf Details der Rückblicke zurückgreift (z.B. die Schädel mit denen die Straße gepflastert wurde). Das verwebt die beiden Zeitschienen viel enger miteinander als ich es sonst kenne, wo solche Rückblicke eher allein im Raum stehen.


    Ich habe natürlich auch wieder ein Detail, das mich stört. Es gibt einen Charakter namens Adonai (wird auf S. 154 erwähnt). Adonai ist bei den Juden die Respektsbezeichnung für Gott, weil das Tetragramm (das Außenstehende gerne mit Jahwe aussprechen) unaussprechlich ist (vom sprachlichen Aspekt her, nicht weil der Name zu heilig ist). Adonai ist also, wenn man möchte, ein heiliger Name. Normalerweise habe ich es nicht so mit der Religion, aber ich fühle mich etwas komisch dabei, einen heiligen Namen einer (fremden) Religion zu "profanisieren". Adonai ist kein Name, über den man einfach mal so im Alltag stolpert. Anderes Beispiel: Kein Charakter heißt hier Allah (zumindest bisher nicht), aus welchen Gründen auch immer, und ich denke, das hat auch seine Gründe.
    Keine Ahnung, ich stolpere immer wieder über den Namen, auch später, und ich finde es einfach...strange...




    Ja, aber irgendwo steht auch, dass er nicht alle ihre Gefühle unterdrückt. Damit sie nicht leichtsinnig wird. Darauf habe ich meine These eher gestützt


    Ist halt die Frage, in wieweit Angst bzw. das Fehlen davon andere Gefühle beeinflusst. Ich habe letzten Monat an einer Leserunde teigenommen, in der die Protagonistin angeblich nicht imstande ist, Angst zu fühlen. Im Endeffekt wurde mir da aber klar, dass Angst auch ganz andere Formen annehmen kann: Sorge um andere Menschen/Wesen, ein subtiles Gefühl nach ein wenig Sicherheit in anderen Menschen zu suchen...ich kann mir also durchaus vorstellen, dass Herr Freundlich da sehr viel mehr kontrolliert als nur die Angst.
    Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt und ob er im Endeffekt Freund oder doch Feind ist...

    ...


    Ich hatte da zwar auch eine kleine Blockade, aber dann gedacht: Fantasy eben. Sich einfach auf die Welt einlassen und keine Gesetze der Welt hinterfragen. Halte ich schon länger so und funktioniert wunderbar. :breitgrins:
    Trotzdem würde ich mich auch über eine Erklärung freuen, vielleicht in Form einer ausschweifenden Fußnote?


    Meistens stört mich das auch nicht, aber alle anderen physikalischen Gesetze scheinen ja in Kraft zu bleiben :D Und eine ausschweifende Fußnote wäre Bombe - aber wie passt das in die Geschichte? :breitgrins: Ich werde es wie du halten, und das einfach ausblenden. Geht inzwischen ganz gut..




    Ich finde das mit den Fußnoten mega cool gemacht. Wer es nicht gerne mag, dass es so ins Detail geht, kann die Fußnoten einfach weglassen und wer es gerne mag, bekommt hier mega viele und teils coole Infos.


    Die Fußnoten sind verdammt cool - aber manchmal eben sehr ausschweifend und lenken dann von Mias Geschichte ab. Bei Terry Pratchett, der ja auch einen Hang zu ellenlangen Fußnoten hatten, habe ich es genauso gehalten: anlesen, und wenn ich lieber erstmal die Geschichte lesen wollte, habe ich sie übersprungen. Bei Pratchett waren die Fußnoten oft auch noch witziger als der eigentliche Plot :D Was ich an Kristoffs Fußnoten toll finde, ist die tiefe, die sie der Welt geben. Und die kurzen Anmerkungen des Erzählers finde ich großartig.

    Das Pferd, auf dem ich euch einholen wollte, lahmt etwas...


    Ich habe zugegebener Maßen ein paar Schwierigkeiten, mich in den das Buch einzufinden. Das mag zum Teil natürlich auch daran liegen, dass ich just zum Start der Leserunde nicht so viel Zeit für das Buch hatte wie ich gerne gehabt hätte. Zum anderen muss ich erstmal mit der Sprache klar kommen. Ich habe immer noch nicht ganz verstanden, was das Wahrdunkel oder die Nimmernacht ist. Die Sprache wurde von so vielen Bloggern als atemberaubend schön beschrieben, aber mir fehlt neben den sperrigen Begriffen einfach noch der Wow-Effekt. Allerdings haben besagte Blogger das Buch auf Englisch gelesen, und ich bin ernsthaft am überlegen, mir auch die Englische Ausgabe zu beschaffen um besser vergleichen zu können.


    Was mich auch mehr stört als es vermutlich sollte, sind die drei Sonnen. Das ist mit astrophysikalischen Gesetzen einfach so null vereinbar, und vor allem am Anfang habe ich mich gefragt, wie sich das als Sonnensystem darstellt ohne in heilloses Chaos auszubrechen. Aber gut, das ist nur ein kleines Detail.


    Davon abgesehen gefällt mir die Welt, in die Kristoff uns geworfen hat, ganz gut. Gottesgrab sieht in meinem Kopf Venedig sehr ähnlich - nur mit mehr Knochen. Die Fußnoten fand ich anfangs eine nette Ergänzung, ich kenne sowas schon von Terry Pratchett, aber wenn sie besonders lang sind überfliege ich sie nur, muss ich gestehen. Sie halten mich sonst superlange in meinem Lesefluss auf, und das empfinde ich als etwas störend.


    Die Charaktere mag ich bisher, vor allem Herrn Freundlich und Mia (ja, in der Reihenfolge), und ich bin ein wenig traurig, dass wir Wolffresser wohl nicht mehr wiedersehen werden. Ich konnte den Seebären direkt gut leiden.
    Ich mag es, dass Mia sich nichts gefallen lässt und sich weder von irgendwelchen notgeilen Typen sexuell bedrängen lässt, noch sich als kleines Mäuschen gibt, wenn es Hürden zu überwinden gibt. Und ihre Diskussion mit Tic über Fotze und Pimmel finde ich großartig. Ich mag das Wort "Fotze" nicht, ich finde es, wie Tic, im Grunde entwürdigend. So wie Mia es erklärt gibt sie dem ganzen aber eine ganz neue, tiefere Bedeutung, und alleine dafür hat sich das Buch jetzt schon gelohnt! Ich bin gespannt ob es mehr solcher Gespräche zwischen ihr und Tic gibt. Auch wenn ich inständig hoffe, dass Kristoff keine peinliche Liebesgeschichte eingebaut hat, in der Tic sich für sie opfert, übermäßig eifersüchtig oder ähnliches wird.


    Am meisten fasziniert mich bisher allerdings die Schattenmagie und will dringend mehr darüber erfahren. Anscheinend kann man die nicht einfach erlernen, sondern muss eine gewisse Gabe dafür haben. Und über Herrn Freundlich will ich sowieso viel mehr wissen. Existierte er vor Mias Angst und hat sie gefunden, oder wurde er quasi aus ihrer Notsituation heraus geboren? Haben alle Schattenwesen eine Form?


    Im Übrigen denke ich, dass das Buch zwischen Jugend und "richtig" Erwachsen angesiedelt ist, also eher für Menschen 18-25+ (ja, gewagte Altersaufteilung, ich falle selbst raus :D). Manche Szenen sind sehr deutlich und drastisch beschrieben, aber Mias Alter spricht vermutlich eher ein jüngeres Publikum an? Mal gucken wie sich das noch entwickelt :)

    Ich wollte nur fix bescheid sagen: Ich bin nicht verschollen :D Ich hatte nur das ganze Wochenende Einarbeitung bei meinem einen neuen Job und bin nicht so viel zum Lesen gekommen wie sonst.
    Angefangen habe ich immerhin schon und hoffe, dass ich heute soweit aufhole, dass ich zur Diskussion des zweiten Abschnietts dazustoße :)


    Cheerio und bis später,
    Mareike

    -- Worum geht’s? --
    Falk Sandmann ist Professor Psychologie – und ein aktiver Serienmörder. Die Polizei ist ihm bereits seit längerem auf der Spur, konnte ihn bisher aber nicht überführen. Dass soll mit Hilfe von Targa, einer in Ungnade gefallenen Polizistin, nun gelingen. Ihre besondere Gefühlskälte soll es ihr ermöglichen, dem eiskalten Psychopathen nahezukommen und ihn zur Strecke zu bringen. Schon bald stellt sich die Frage, wer wem zu nahe kommt.


    -- Wie war’s? --
    Es ist mal ein anderer Ansatz, bereits von Anfang an zu wissen wer der Mörder ist, ihn bei seinen Taten zu begleiten und zu sehen, wie nah oder fern die Polizei ist.


    Falk Sandmann ist ein durch und durch gelungener Serienmörder: Charmant, intelligent, eiskalt, grausam aber nicht blutig-brutal. Mit der Zeit offenbart sich sein riesiges Netz, das er gesponnen hat, und in dem viel mehr Menschen hängen als man glauben mag.


    Neben Sandmann verblasst die titelgebende Protagonistin Targa. Angeblich spürt sie keinerlei Angst oder andere Emotionen. Das wird allerdings in jedem Kapitel widerlegt, was Targa eher unausgereift wirken lässt.


    Insgesamt bin ich weder mit ihr noch mit dem Thriller insgesamt warm geworden. Einige Handlungsstränge wollen nicht ganz zum Rest der Geschichte passen, trotz der Erklärungen, und gerade beim Showdown wirken einige Ereignisse schlicht zu konstruiert für meinen Geschmack.


    Ich hätte gerne mehr von Sandmann gelesen, denn sowohl von seiner Geschichte als auch von seinem Vorgehen her ist er hoch interessant. Er ist einer der spannendsten Serienmörder, die mir bisher untergekommen sind, gerade weil er nicht so brutal und blutig vorgeht, sondern eher kühl und berechnend.


    Doch auch der Charakter Sandmann hilft nicht, ich kann diesem Thriller nicht genug abgewinnen um ihn empfehlen zu können.


    2ratten

    Das Buch klingt fantastisch, ich würde es sehr gerne lesen.


    Veröffentlicht wird die Rezension auf:
    LitSchock
    LitSchock Forum
    Amazon
    Thalia
    Goodreads
    Lovelybooks
    bookcrow.wordpress.com (inkl. Teilen auf FB und Twitter)


    Ich nehme ab dem 04.08. an einer Leserunde bei Leserunden.de teil, falls das wichtig ist. Allerdings sind die beiden Bücher zeitlich weit genug auseinander, denke ich :)


    Cheerio
    Mareike


    Vielleicht magst du ja auch in einem eigenen Artikel mal auf die beiden Neuübersetzungen der Lutherbibel und der Einheitsübersetzung eingehen, sie sollen sich ja theologisch angenähert haben. Wäre schön, wenn du hier auch gute Bibelausgaben (mit guten Erläuterungen) verlinken könntest.


    Gruß, Thomas


    Kann ich gerne mal machen, dafür muss ich mir die beiden Neuübersetzungen aber erst besorgen ;)


    Was die guten Bibelausgaben angeht, hast du die Elberfelder ja bereits verlinkt. Die finde ich persönlich absolut großartig, sowohl von der Übersetzung als auch vom Material her, aber ich kann dazu gerne nochmal eine gesonderte Rezension schreiben.
    Ansonsten wühle ich mal in den Fachhandlungen, es gibt inzwischen so viele Übersetzungen und Ausgaben, da verliert auch die "Fachfrau" (eins der schönsten Komplimente, die ich für mein Studium je bekommen habe) mal den Überblick.


    Cheerio
    Mareike

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    Als Theologiestudentin bin ich immer mal wieder auf der Suche nach besonderen Bibelausgaben, vor allem nach solchen, die mir Studium, Examen oder theologische Arbeit erleichtern. Als ich die Bibel Begegnung fürs Leben entdeckte und grob durchblätterte, war ich begeistert und der SCM-Verlag stellte mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.
    Diese Rezension wird tlw. recht fachlich, da ich auf die Übersetzung eingehe.


    Übersetzungsgrundlage
    Die anfängliche Begeisterung hielt zunächst an. In der Einleitung wird erklärt, dass sich das Übersetzerteam u.a. auf die Biblia Hebraica Stuttgartensia (BHS), das Novum Testamentum Graece (NTG) und die Septuaginta (LXX) stützt. Zur (vereinfachten) Erklärung: die BHS und das NTG beinhalten die biblischen Texte in den jeweiligen ursprünglichen Sprachen, nämlich Alt-Hebräisch und Aramäisch sowie Alt-Griechisch, die Septuaginta ist das Alte Testament in Griechischer Sprache. In Deutschland muss jeder Theologiestudierende Hebräisch und Griechisch lernen, um selbst übersetzen und sich so ein Bild machen zu können, statt von fehlerhaften Übersetzungen abhängig zu sein. Luthers Übersetzung hat die deutsche Sprache geprägt wie kein anderes Werk der Literatur, allerdings sind die Übersetzungen oft ungenau oder sogar falsch.
    Deswegen freute ich mich, dass sich die Übersetzer*innen an die ursprünglichen Texte hielten. (1) Zu der Übersetzung selbst komme ich weiter unten.



    Zusatzmaterial
    Was an dieser Ausgabe wirklich toll ist sind die ausführlichen Einführungen in die einzelnen Bücher. Neben einem Zeitstrahl, der die Story (Achtung: nicht das eigentliche Entstehungsdatum des Buches) in der Geschichte verortet, gibt es Landkarten, eine Übersicht über zentrale Themen und Schlüsselfiguren sowie einen Einführungstext. Hier muss man allerdings das erste Mal aufpassen, denn die Erklärungen der jeweiligen Themen sind bereits theologisch interpretiert und weisen in eine bestimmte Richtung – und in der Theologie ist nichts eindeutig.


    In den einzelnen Büchern gibt es auch immer wieder Steckbriefe von Figuren, die in der Geschichte auftauchen. So erhält man auf einen Blick alle wichtigen Informationen zu dieser Person. Allerdings ist auch hier bereits eine Interpretation der Dinge vorgenommen worden.
    Auffällig sind auch die Fußnoten zu den Versen, die diese weiter erklären, vor allem aber theologisch auslegen und interpretieren. Auch hierzu weiter unten mehr.


    Am Ende der Bibelausgabe finden sich farbige, detaillierte Karten und Abbildungen, z.B. das Reich zur Zeit Davids und Salomons, aber auch die Ausdehnung des Römischen Reiches oder eine Darstellung, wie der Tempel in Jerusalem zur Zeit Jesu aussah.


    Diese Ausgabe ist also gespickt mit jeder Menge Zusatzinfos, die einen Bibelatlas und weitere Fachbücher zunächst überflüssig machen. Man hat alles in einem Buch, was eine informative Lektüre verspricht.


    Kritik
    Neben all diesen positiven Aspekten gibt es aber auch eine Reihe Kritikpunkte, die mich dazu veranlassen, diese Ausgabe mit Vorsicht zu genießen.


    Übersetzung
    Bereits in der Einleitung schreiben die Herausgeber, dass die Übersetzung bestimmte Begriffe an moderne Sprache bzw. Verständnisse angepasst hat. Die „Übersetzung gibt die heutige Bedeutung wieder. Was z.B. damals als Stadt galt, ist nach modernem Verständnis häufig nur ein Dorf.“ (2) Das ist deswegen problematisch, weil die Texte schlichtweg in einem anderen Kontext entstanden sind. Wenn sich biblische Figuren auf eine Stadt beziehen, dann meinen sie eine für sie große Ortschaft, und oft werden solche mit besonders viel Sünde in Verbindung gebracht. Eine Anpassung der Sprache an ein modernes Verständnis verzerrt die Texte auf eine Weise, die ich als (angehende) Theologin nicht rechtfertigen kann.


    Übersetzung ist immer auch Interpretation
    Ich bin eine große Freundin von möglichst textnahen Übersetzungen, auch wenn sie manchmal etwas sperriger sind. Eine Übersetzung bedeutet zwar auch immer Interpretation, weil man sich für eine Bedeutung von vielleicht vielen entscheiden muss und damit dem Text die eine oder andere Richtung gibt. Doch gerade deswegen, und auch, weil mit Bibeltexten gerne eine Meinung be- oder widerlegt wird, sollte man sich meiner Meinung nach möglichst genau an den Text halten.


    Im Rahmen meiner Examensvorbereitungen habe ich mir die Übersetzung der Seligpreisungen (Mt 5, 3-11) angeschaut und war, gelinde gesagt, überrascht. Die Übersetzung dieser doch recht bekannten Bibelstelle ist so frei, dass ich mir mehrere Wörterbücher und Lexika holte, um zu gucken, ob das so möglich ist. Die meisten von uns werden die Seligpreisungen kennen mit den Eingangsworten: „Gesegnet sind die XY“. In der Begegnung fürs Leben steht nun „Gott segnet die XY“. Das Problem: im griechischen Text der Seligpreisungen steht an keiner Stelle das griechische Wort für Gott. Zwar ist es logisch, dass er derjenige ist, der den Segen ausspricht, aber sonderlich nah am Text ist das nicht. Auch in keinem der Wörterbücher fand ich die Bedeutung „Gott segnet“ sondern nur „segnen“.
    Ich habe schließlich eine meiner Professorinnen für das Neue Testament zu Rate gezogen, und sie gefragt, ob eine derartige Übersetzung möglich ist. Antwort: rein vom Griechischen her nicht. Da diese Wortgruppe aber auf Segensworte der Septuaginta und damit auf das Alte Testament zurückgreift, in dessen Zusammenhang Gott grundsätzlich der Segensspender ist, kann man das so übersetzen. Mit anderen Worten: wenn man die Sprachgeschichte des Alten Testaments, der Septuaginta und des Neuen Testaments kennt, kann man das machen. Ist mir immer noch etwas zu frei, aber gut.
    Allgemein wurde in den Seligpreisungen „Gott“ an Stellen eingefügt, an denen er gar nicht steht. „Gottes Gerechtigkeit“ in 5,10 bspw. ist eine reine Interpretation, die man in diesem Fall auch etymologisch nicht herbeidiskutieren kann. Auch das in der Exegese (3) viel diskutierte „die geistig Armen“ wird frei von jedem Bedeutungshorizont des griechischen Wortes übersetzt.
    Das ist nur eine Stelle, dich ich mir genauer angeschaut und mit anderen Theologen diskutiert habe, doch sie lässt mich den Rest dieser Bibelausgabe mit großer Skepsis lesen.


    Fußnoten
    Durch die komplette Bibelausgabe ziehen sich Fußnoten zu nahezu jedem Vers bzw. Versgruppe. Sie erklären mal den Kontext, mal was mit den Versen gemeint sein soll. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Kontexterklärungen, alternative Übersetzungsmöglichkeiten oder Hinweise darauf, dass diese Stelle im Deutschen schwer wiederzugeben ist, sind eine Sache. Interpretationen, die im Text keine Grundlage haben, aber eine Deutungshoheit für das moderne Leben beanspruchen eine ganz andere. Wir erinnern uns daran, dass die Übersetzung tlw. an das moderne Verständnis angepasst wurde, die Bibelausgabe orientiert sich also am heutigen modernen Leben.
    In Fußnoten dann zu schreiben, dass „sexuelle Vereinigung…der Ehe vorbehalten bleibt“ (4), ist nicht nur hoffnungslos konservativ und evangelikal, es geht auch völlig an der Lebensrealität vieler moderner (und gläubiger) Menschen vorbei. Zumal diese Exklusivität für die Ehe nirgends steht, auch nicht im hebräischen Urtext.


    Was ich an den sehr freien Übersetzungen und den Fußnoten so kritisch finde ist, dass sich diese Bibelausgabe als Studienbibel bezeichnet. Meinem Verständnis nach sind Studienbibeln aber recht textnah und fügen keine Interpretationen hinzu. Die Ausgabe Begegnung fürs Leben mag für den privaten Gebrauch von Nutzen sein. Für Diskussionen über Glauben oder theologische Themen eignet sie sich aber nur bedingt, da sie sehr frei und vor allem tendenziös ist.
    Für Theologiestudierende ist diese Ausgabe leider absolut ungeeignet. Im Studium soll man befähigt werden, sich anhand der Texte ein eigenes, kritisches Urteil zu bilden. Es ist unrealistisch, für jede Vor- und Nachbereitung von Seminaren oder Vorlesungen Textstellen zu übersetzen, daher greift man zwangsläufig auf deutsche Übersetzungen zurück. Ich empfehle für diese Zwecke allerdings die Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel und Konkordanz.


    -----
    (1) Ursprünglich ist so eine Sache. Man versucht bei den griechischen und hebräischen Schriften so gut e es geht an die ursprünglichste Fassung heranzukommen, was allerdings nur bis zu einem gewissen Grad geht. Immerhin sind die Texte mehrere Tausend Jahre alt.
    (2) Einleitung, S. XIII.
    (3) Auslegung und Interpreation des Alten und Neuen Testaments. Zur Exegese gehören u.a. Übersetzung, Analyse der Textentstehung (manche Teile von Genesis sind sehr viel älter als andere Teile desselben Buches) kritische Bewertung der Überlieferungen, historischer Kontext, etc.
    (4) Fußnote zu Gen 2,24; Ähnlich auch in der Fußnote zu Gen 4,1: Geschlechtsverkehr „hat Gott…allein der Ehe vorbehalten.“

    Worum geht’s?
    In einem Wald wird die nackte Leiche eines Teenagers gefunden, gebettet zwischen Kerzen und auf Federn. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um ein Mädchen aus einem Jugendheim handelt. Holger Munch und sein Team um Mia Krüger beginnen in alle Richtungen zu ermitteln, bis sie von einem Hacker auf ein verstörendes Video aufmerksam gemacht werden, das dem Fall eine neue Wendung gibt.


    Wie war’s?
    Federgrab ist der zweite Fall von Holger Munch und Mia Krüger, zwei Ermittlern, die unterschiedlicher kaum sein können. Munch als väterlicher Typ liebt Mathe und Rätsel, rührt nie Alkohol an, dafür hat er ständig eine Zigarette im Mundwinkel. Krüger hat psychische Probleme und eine Tablettensucht, die für zwei reicht, und legt einen Alkoholkonsum an den Tag, der in Verbindung mit den Tabletten als mindestens ungesund betitelt werden könnte. Macht aber nichts, einer ihrer Ermittlerkollegen ist nicht nur spielsüchtig sondern auch alkoholabhängig.
    Auch bei Bjørk setzt sich also der Trend fort, dass die (Haupt)Ermittler einen zweifelhaften Umgang mit diversen Suchtmitteln haben. Die psychischen Probleme Krügers werden im wahrsten Sinne des Wortes erschöpfend behandelt, im Grunde steht sie permanent mit einem Bein im Selbstmord, weil sie ihre vor 10 Jahren an Heroin verstorbene Schwester so vermisst.
    In ihren klaren Momenten wird sie von ihren Kollegen als brillante Ermittlerin geschätzt, die vermutlich so etwas wie eine Profilerin sein soll, meiner Meinung nach aber nur offensichtliches aufzählt, wenn man sich die Tatortfotos einfach mal ein paar Minuten anguckt und sich Gedanken macht. Die Figur von Mia Krüger ist schlichtweg deplatziert.


    Der Schreibstil ist manchmal gewöhnungsbedürftig, da die Gespräche so geschrieben sind wie man normalerweise mit Freunden redet – mit vielen Nebensätzen und Einschüben wie „Weißt du?“, „ich meine“ und anderen. Auch gerne mehrfach in einem Satz. Der Autor bringt hier eindeutig seine Erfahrung als Theaterstückautor ein, aber was in einem Theaterstück durchaus sinnvoll und ein gutes Stilmittel ist, irritiert in einem Thriller unnötig.


    Die Story selbst ist spannend, auch wenn der Schluss etwas plötzlich kam. Das Dark Web spielt eine Rolle, wenn auch nicht so zentral wie in Der Totschläger von Chris Carter oder Anonym von Poznanski/Strobel. Am Rande werden auch ein bisschen Satanismus und verschiedene Verschwörungstheorien eingeworfen, die als Spuren aber wenig verfolgt werden und bei der Auflösung nicht so richtig berücksichtigt werden.


    So spannend es auch zuweilen war, kann es den Thriller angesichts nerviger Charaktere und zuweilen langatmigen Schreibstils nicht aus der Mittelmäßigkeit retten.


    2ratten

    Worum geht's?
    England, Anfang des 20. Jahrhunderts. Nicht erst seit der Industrialisierung sind Frauen schon lange nicht mehr „nur“ Hausfrauen, die sich um Kinder und Haushalt kümmern, sondern die hart und unter widrigen Umständen ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Dennoch haben sie in Arbeitervertretungen und schon gar nicht in der Regierung Vertreterinnen – sie dürfen nicht einmal wählen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts durften das zwar auch nicht alle Männer, doch Frauen waren komplett ausgeschlossen.
    Für eine Änderung des Wahlrechts, nämlich dass auch Frauen frei wählen dürfen, setzten sich Frauen (und Männer) der W.S.P.U. (1) ein, die später als Suffragetten bezeichnet wurden. Großbritannien führte 1918 ein eingeschränktes Wahlrecht, 1928 schließlich das allgemeine Wahlrecht ein. (2)


    In der Graphic Novel Votes for women wird dieser Teil der Geschichte der Frauenbewegung durch den fiktiven Charakter von Sally Heathcote erzählt. Sie wurde von Mrs. Pankhurst aus einem Armenhaus „gerettet“ und als Dienstmädchen eingestellt, und kam durch ihre neue Chefin mit der Frauenbewegung in Kontakt. Mit der Zeit wurde sie immer aktiver. Sie nahm an Kundgebungen und Demonstrationen teil, wurde verhaftet und während ihres Hungerstreiks im Gefängnis zwangsernährt, und griff später auch zu militanteren Mitteln. Sie erlebt, wie sich die Bewegung für das Frauenwahlrecht zunächst an der Frage nach der Rechtmäßigkeit von Gewalt und Vandalismus aufspaltet, und später, während des Ersten Weltkrieges, teilweise sogar feindselig gegenüber steht.
    Ein Schwenk in die Gegenwart zeigt auch, wie die heutige Generation junger Mädchen über das Wahlrecht denkt.


    Wie war’s?
    Geschichte wird in dieser Graphic Novel lebendig. Natürlich weiß man als Leser*in, dass das Frauenwahlrecht schlussendlich eingeführt wird. Dass der Weg dahin allerdings so hart war und viel Tränen und Blut forderte, ist vermutlich nicht allen bewusst. Auf diesen Seiten findet man neue Heldinnen, die sich auf ihrem Weg für Gleichberechtigung weder von zudringlichen Männern noch von Gefängnis oder schlimmeren haben abbringen lassen. Sally Heathcote mag fiktional sein, aber die Suffragettenbewegung bestand aus mehr als den Köpfen wie Emmeline Pankhurst und ihren Töchtern Sylvia und Christabelle, es gab zahlreiche Frauenvereine, die für die gleiche Sache kämpften. Mit durchaus harten Bandagen, dagegen wirken „gewaltbereite“ Demonstranten auf heutigen politischen Demos (in der Presse bevorzugt als „Chaoten“ bezeichnet) eher handzahm. Der Einsatz militanter Mittel wird in Votes for Women nicht nur als Teil der Bewegung gezeigt, die Frage dessen Legitimität taucht immer wieder auf, und auch die Diskussion innerhalb der Bewegung.


    Der Zeichenstil von Talbot und Charlesworth ist klar und eindrucksvoll. Sally hat durch ihr rotes Haar einen großen Wiedererkennungswert und ist auch auf größeren Bildern mit vielen Personen unschwer zu erkennen. Besonders beeindruckend sind ihre Zeit im Gefängnis, ihr Hungerstreik und die Zwangsernährung gezeichnet. Es braucht fast keine Worte, doch das beklemmende Gefühl greift auch auf die Leser*in über.
    Bei der Vielzahl wiederkehrender Charaktere wäre ein Personenindex zu Beginn der Graphic Novel wünschenswert gewesen, da man schnell den Überblick verliert. Dennoch ist es eine wundervolle Graphic Novel, die sowohl für Leser*innen, die sich mit diesem Teil der Geschichte noch nicht befasst haben, als auch für solche, die sich mit der Thematik bereits auskennen, interessant ist.


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    (1) Women’s Social and Political Union
    (2) In Deutschland dürfen Frauen übrigens seit 1919 wählen.
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    Der Begriff „Feminismus“ klingt nicht nur für Frauen Mitte und Ende Zwanzig verstaubt und weckt negative Assoziationen. Auch Mädchen im Teenageralter wissen oft nicht, was Feminismus überhaupt ist, wofür einzelne Feminist*innen und Strömungen stehen, und auf welche Weise sie von Diskriminierung betroffenen sein könnten.


    In Ene, meine, Missy erklärt Sonja Eismann, Mitbegründerin des Missy Magazine, in kurzen Kapiteln knackig und verständlich, was es mit dieser Bewegung auf sich hat. Dabei wird Intersektionalität ebenso angesprochen wie Sexismus, in einem Kapitel gibt es Daten und Fakten zum Frauen-Männer-Verhältnis in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, und einer meiner persönlicen Favoriten ist der Bullshit Bingo. Zudem gibt Eismann den Leser*innen praktische Tips an die Hand, wie man im Alltag feministisch handeln kann.
    Auch der Sprachstil überzeugt mit seiner Einfachheit und ist nicht künstlich auf „jugendlich“ gemacht.


    Ene, meine, Missy ist nicht nur für Jugendliche als Einstiegslektüre geeignet, die kurzen Kapitel eignen sich auch hervorragend für Lesefaule und die einfache Sprache setzt keinen Doktorgrad in Germanistik oder Genderstudies voraus. Im Gegenteil: wichtige Begriffe aus dem Gender-Bereich werden leicht verständlich erklärt.