Beiträge von Bücheraxt

Leserunde mit Tobias O. Meißner ab 06.09.2019: Evil Miss Universe [Gesellschaftskritische Romantic Comedy]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    Großer Flop für mich war: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten von Christian Kracht (ich musste das lesen)
    Es war so gar nicht nach meinen Geschmack, viel zu konstruiert und ich weiß auch nicht, es war alles andere als schön.


    Ich musste das Buch auch vor einigen Jahren fürs Studium gelesen, war aber relativ begeistert. Ich fand die Story gut und auch die Sprache sehr angenehm.


    Dieser Dämon, der da erwacht ist, das erinnerte mich irgendwie stark an Buffy - Im Bann der Dämonen... :breitgrins:


    Ich habe auch schon die ersten 3 Folgen gesehen und bin noch nicht soooo begeistert. Auf der einen Seite ist es schon spannend und ich will wissen, wie es weitergeht, auf der anderen Seite finde ich die Serie aber auch etwas wirr. Ich denke, wenn man die Bücher gelesen hat, wird einiges klarer.

    34 Wieder der Wald
    Ich bin durcheinander was nun alles ein Horkrux war. Die drei gingen von sieben aus – aber erst jetzt ist rausgekommen, dass Harry einer ist. Was sollte denn sonst der siebte Horkrux sein?


    1. Tagebuch, 2. Ring, 3. Slytherin-Locket, 4. Hufflepuff-Cup, 5. Nagini, 6. Gaunt-Ring, 7. Harry
    Der Plan war es, sich in 6 Teile zu spalten, bzw. ein Teil lebt ja in Voldemort weiter. Harry war da mehr das Versehen.


    Ich finde es immer wieder so hart, dass Hagrid dazu gezwungen wird, den vermeintlich toten Harry aus dem Wald zu bergen. Wie grausam kann man sein?

    Der Plan, in Gringotts einzubrechen, ist aberwitzig. Doch wie immer schafft es das Trio, da irgendwie wieder heil rauszukommen. War ja klar, dass Griphook sie hintergeht. Der erschien von Anfang an eher zwielichtig.
    Arianas Geschichte ist sehr traurig, und ich kann Aberforths Meinung zu Dumbledore nachvollziehen, doch ich finde, dass man eindeutig merkt, dass es Albus leidtut. Schließlich ist er den Rest des Lebens ein herzensguter Mensch und tut alles daran, den Armen und Schwachen zu helfen.
    Neville ist wirklich zu einer starken Persönlichkeit herangewachsen. Dass er, obwohl er nicht sonderlich talentiert ist, den Todessern die Stirn bietet, zeugt davon, dass er nirgendwo besser aufgehoben ist als in Gryffindor. Die Schlacht selber verursacht mir eine Dauergänsehaut, die Vorbereitungen, dann der Beginn, einfach atemberaubend.

    Uh ja! Dass Lee mit von der Partie ist, war ja klar.
    Ich frage mich nur jedes Mal, wie man Frequenz und dann noch das richtige Passwort herausbekommt, wenn man mal eines verpasst.


    Na ja, ich denke mal, die Frequenz bleibt immer dieselbe bzw. vielleicht funktioniert ein Zauberradio auch etwas anders, und Ron hat auch einfach nur wild herumprobiert, bis er den Sender endlich reinbekommen hat. So sind die Betreiber zwar recht sicher, werden aber wohl nicht sooo viele Zuhörer haben.

    Dobbys Tod ist so unfassbar traurig - schließlich ist man mit ihm einen weiten Weg gegangen War er im zweiten Teil noch ziemlich nervig, hat man ihn ab dem vierten immer lieber gewonnen. Er war wirklich eine super Figur, und sein Tod hat mich wieder einmal sehr getroffen.


    Ich liebe die Idee von Potterwatch. Ein Rebellenradio, das Harry und co. auf dem Laufenden hält und zeigt, dass man immer noch gegen den Strom schwimmen kann.

    Gelesen:
    Stephen Chbosky: The perks of being a wallflower
    Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes
    Bernadette Olderdissen: Mord en rose
    Mhairi McFarlane: Vielleicht mag ich dich morgen


    Neu dazu:
    Anna Todd: After Love

    Harry, Ron und Hermione haben es also geschafft, Umbridge den Horcrux zu entwenden. Ich finde die Wirkung, die der Anhänger vor allem auf die beiden Jungs hat, total spannend und auch sehr unheimlich. Rons Verhalten erinnert jetzt wieder sehr stark an den vierten Teil, auch wenn die Ausgangssituation eine andere ist. Ron hat sich einfach viel mehr erhofft und verzweifelt so langsam. Gleichzeitig kann Harry natürlich nicht viel dafür, dass sie nicht weiterkommen. Die Suche ähnelt ein bisschen der im Heuhaufen.


    Die Szene mit Mrs. Bagshot in Godric's Hollow fand ich beim ersten Lesen ziemlich verwirrend, und auch jetzt bin ich jedesmal aufs Neue irritiert, wann sieht Harry etwas, wann sieht er durch Voldemorts Augen?


    Dumbledores Biographie ist von Rita Skeeter einfach nur total reißerisch geschrieben. Trotzdem scheinen darin auch eine Menge Informationen zu stecken. Vor allem der Brief an Grindelwald war ziemlich aufschlussreich. Harrys Bild von Dumbledore bröckelt immer mehr, und ich kann gut verstehen, dass ihn so langsam der Mut verlässt.


    Ich fand ich in diesem ersten Teil schlimm was sich Hermine ausgedacht hat, um ihre Eltern zu schützen. Natürlich würde sie das nicht schützen, wenn es Voldemord wirklich auf sie abgesehen hätte. Aber für den Anfang sind sie erst mal aus der Schusslinie und das ist gut so.


    Das hat mich im Film so dermaßen fertig gemacht, dass ich bereits nach 5 Minuten mit den Tränen kämpfte. Sie hat wirklich ein sehr großes Opfer gebracht.

    Ich finde immer wieder interessant, wie mit Dumbledores Geschichte ein ganz neues Fass aufgemacht wird. Das strahlende Bild, das Harry immer von ihm hatte, droht zu bröckeln, und ehrlich gesagt kann ich mich gar nicht mehr genau daran erinnern, was genau mit seiner Schwester Ariana passiert ist. :redface:


    Der Kontrast zwischen der traumhaft schönen Hochzeit und der panischen Flucht ist überaus stark. Ich als Leser komme kaum darauf klar, wie schnell die Stimmung kippt, wie mag es da für die Figuren gewesen sein?


    Wie schnell sich das Ministerium verändert, finde ich immer wieder erschreckend. Es lässt sich so sehr von Voldemort und seinen Anhängern beeinflussen, dass es kaum noch wiederzuerkennen ist. Und ich habe mir immer gewünscht, Umbridge nicht noch einmal zu sehen :grmpf:

    So, erster Abschnitt ist durch :breitgrins:
    Wie immer freue ich mich, einmal mehr in die Harry Potter Welt hinabzutauchen, auch wenn der letzte Band den bei Weitem düstersten Anfang hat. Die Ausgangssituation scheint ziemlich hoffnungslos - Dumbledore tot und das Ministerium infiltriert. Da muss sich der Orden gehörig anstrengen, um irgendwie gegen die bösen Mächte anzukommen!


    Hedwigs Tod haut mich jedes Mal aufs Neue um. Es passiert so schnell, dass man gar nicht so wirklich fassen kann, dass die süße Schneeeule, die Harry immer begleitet hat, plötzlich nicht mehr da ist.

    Gestern Abend habe ich auch das Buch beendet. Rückblickend muss ich sagen, dass ich es doch relativ platt und oberflächlich fand. Die gemeinsame Vergangenheit wurde letztendlich doch ziemlich schnell abgefrühstückt, und auch die Liebesgeschichte ging mir etwas zu schnell. Klar, die beiden waren sich eigentlich von Anfang an sehr sympathisch, das Liebesgeständnis war mir dann aber doch etwas zu plötzlich.
    "Wir in drei Worten" fand ich um Längen besser!

    James' Verhalten Anna gegenüber fand ich einfach nur total unfair. Natürlich hat sie es ihm verschwiegen und natürlich sind seitdem einige Jahre ins Jahr gezogen, aber so über die Vergangenheit herzuziehen, das geht gar nicht. Die paar Sympathiepunkte, die James zwischendurch bei mir gesammelt hatte, sind wieder verflogen. Mal schauen, ob er wieder ein paar bei mir sammeln können wird.
    Aggys Hochzeitsplanerei verstehe ich im Übrigen überhaupt nicht. Erst überzieht sie sämtliche Konten und dann ist sie sauer, dass Chris die Notbremse zieht? :rollen:

    In diesem Abschnitt bin ich mit den Charakteren endlich etwas wärmer geworden. Vor allem James tat mir leid. Er versucht, seinen sozialen Stand zu wahren und muss so die Trennung von Eva (dumme Kuh!) umschiffen. Dass Anna ihm hilft, anstatt ihn aufzulaufen lassen, war echt eine tolle Aktion von ihr. Schließlich kann es ihr egal sein, wenn er sich vor seinen Kollegen blamiert.
    Die beiden scheinen sich jetzt so langsam anzunähern. Ob Anna die Vergangenheit dabei hinter sich lassen kann?

    Mit dem zweiten Abschnitt bin ich nun auch durch, und mich konnte das Buch immer noch nicht packen. Klar, Anna musste in ihrer Vergangenheit so einiges durchmachen, trotzdem finde ich sie ziemlich zickig. Auch James finde ich momentan noch nicht wirklich zugänglich, sodass es für mich bisher keine Person gibt, die mir so wirklich gefällt. Nach "Wir in drei Worten" bin ich echt ein wenig enttäuscht. :sauer:

    Hey,


    nachdem ich etwas später eingestiegen bin, hier mein Eindruck vom ersten Teil.


    Wir in drei Worten, den Debütroman der Autorin fand ich super. Besonders gut gefallen hat mir der Sprachwitz, der mit einer gefühlvollen Story verbunden war.
    Auch hier findet sich wieder sehr viel Witz, allerdings habe ich noch keinen richtigen Zugang zur Geschichte gefunden. Für mich sind die Charaktere momentan noch ziemlich hölzern, und ich fieber nicht richtig mit.


    Auch ich finde etwas störend, dass die Schönheit der Frau anscheinend nur auf das Gewicht reduziert wird. Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Anna so gar nicht von den Mitschülern erkannt wird.


    Mal sehen, ob mich die nächsten Abschnitte mehr überzeugen können, momentan bin ich noch etwas skeptisch