Beiträge von Lovelysecrets

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Inhalt


    Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
    Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
    Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.


    Quelle: Fischer Verlag




    Meinung


    "Flawed – Wie perfekt willst du sein?" ist der erste All-Age-Roman von Cecelia Ahern. Ich habe einige Bücher von ihr gelesen, die mich zufriedenstellen konnten. Und mit "Flawed – Wie perfekt willst du sein?" hat sie es erneut geschafft, mich vollkommen zu überzeugen.


    Die Geschichte um die 17-jährige Celestine hat mich von der ersten Seite an gepackt. Celestine war ein anständiges, gutes Mädchen mit sehr guten Noten. Sie war perfekt und somit ein Vorbild für andere. Mit Art, dem Sohn des Richters eines Komitees namens Glide, führte sie eine Beziehung. Celestine's Leben war unbeschwert und glänzend. Bis eines Tages etwas passiert. Sie hört auf ihr Herz und verhält sich demnach – einfach menschlich. Ab da an verändert sich ihr Leben vollkommen und sie ebenfalls.
    Sie wird als das fehlerhafteste Mädchen überhaupt abgestempelt. Denn nach Glide hat sie sich fehlerhaft verhalten. In erster Linie hat sie mit der plötzlichen Veränderung zu kämpfen, doch nach und nach wächst sie an ihren Erfahrungen. Sie ist schließlich zu einer starken, selbstbewussten Persönlichkeit herangewachsen. Schließlich entscheidet sie sich dafür, gegen den Richter vorzugehen, denn eines weiß sie – sie kann ihn zur Fall bringen. Doch dafür braucht sie erstmal die Hilfe einer bestimmten Person.


    Ich habe mich der Celestine sehr nahe gefühlt. Ich konnte sie verstehen und nachvollziehen, wieso sie sich in dem entscheidenden Moment so verhalten hat. Das zeigt Tapferkeit und Mut, wenn man bedenkt, was für Folgen dieses Verhalten nach sich gezogen hat. Doch sie ist auch die einzigste Person, die diesem System ein Ende setzen kann. Und ich bin davon überzeugt, dass sie in dem zweiten Band dieser Dilogie zu einer richtigen Kämpferin heranwächst.
    Auch Art's Verhalten kann ich nachvollziehen. Er tut mir Leid. Er ist mit der Situation überfordert und psychisch total durcheinander – auf der einen Seite seine Freundin Celestine und auf der anderen Seite sein Vater. Er macht eine schreckliche Zeit durch. Ich hoffe, das legt sich in dem zweiten Band.


    Die Geschichte hat unterhaltsam angefangen und von Kapitel zu Kapitel ist die Spannung gestiegen. Vor allem gegen Ende hin ist es noch mehr spannender gewesen, sodass ich jetzt sehr neugierig bin zu erfahren, wie die Geschichte fortgesetzt wird.


    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass der Schreibstil mir von ihren vorherigen gelesenen Romanen vertraut war. Somit konnte ich auch schön flüssig und problemlos lesen.



    Fazit


    "Flawed – Wie perfekt willst du sein?" ist eine spannend und emotional erzählte Jugendgeschichte von Cecelia Ahern, die mir atemberaubende Lesestunden bereit hat. Ich bin von der ersten Seite an gefesselt gewesen. Absolute Leseempfehlung sowie eines meiner Highlights 2016!



    5ratten


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    Inhalt


    Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet.


    Quelle: Fischer




    Meinung


    Bis zu diesem Buch kannte ich Geo-Cache gar nicht. Umso mehr war ich neugierig. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen.
    In der Geschichte wird Geo-Cache aufgegriffen und nimmt auch ein Teil der Handlung ein, aber der Fokus liegt in der Beziehung zwischen Leyla, Max und Red.


    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Leyla und Max erzählt. So lernt man die beiden Charaktere besser kennen. Die Gedankengänge und Gefühle der Beiden werden dadurch näher beleuchtet. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen.
    Eine tiefe Beziehung konnte ich zu Leyla bauen, da ich sie mehr sympathisch empfunden und mich ihr nahe gefühlt habe. Sie ist ein nettes, freundliches Mädchen mit Migrationshintergrund. Ihre Großmutter ist verstorben und sie passt auf ihre kleine Schwester auf. Mit Max führt sie eine Beziehung. Max ist ein gutaussehender Junge und kommt aus einem guten Elternhaus.
    Obwohl er im Schwimmcamp war, musste er oft an Leyla denken. Als Liebesbeweis hat er eine Überraschung mitgebracht, doch Red kommt dazwischen. Red, der mysteriöse und verrückte Junge, der so anders ist als Max. Ausgerechnet Leylas kleine Schwester mag Red unheimlich gern. Durch ihn und seine Geo-Caches wird Leylas Leben voller Abenteuer und Spannung. Schließlich kommt es zu einer Tragik, mit der niemand gerechnet hatte.


    Zum Schreibstil kann ich erwähnen, dass der sehr angenehm ist, wodurch ich die Geschichte leicht unf flüssig lesen konnte. Die Schriftgröße ist etwas größer im Vergleich zu der Schriftgröße eines Taschenbuches. In erster Linie ist sie gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein erleichtert sie das Lesen.


    In "Cache" ist die Spannung meist vorhanden. An einigen Stellen hätte ich mir doch gewünscht, dass die Autorin etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre. Ich hätte gerne mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren.
    Am Ende ist die Spannung richtig gestiegen. Mit diesem Ende habe ich gar nicht gerechnet. Ich war sehr überrascht und erschreckt. Es hat mich richtig mitgenommen.



    Fazit


    "Cache" ist eine interessante, außergewöhnliche Jugendgeschichte mit viel Spannung und Dramatik. Marlene Röder zeigt mit "Cache", wie wichtig Vertrauen und Kommunikation zwischen Menschen sind und dass es dramatische Folgen nach sich ziehen kann, wenn sie fehlen.


    4ratten


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    Inhalt


    Marie ist zum ersten Mal verliebt. Aber niemand darf davon erfahren. Von den heimlichen Treffen im Haus an den Klippen wissen nicht einmal Emma und Kassy. Nur eine Person hat sie gesehen und will diese Liebe um jeden Preis verhindern.


    Quelle: Oetinger




    Meinung


    "Secrets – Wem Marie vertraute" ist Band 2 der Secrets-Trilogie. In diesem Teil wird die Geschichte aus dem Blickwinkel von Marie erzählt.
    Dementsprechend lernt man auch Marie sehr nahe kennen. Sie ist eine freundliche, nette Person. Sie ist hilfsbereit und stets für ihre Freundinnen da.


    Die freundschaftliche Beziehung zu Emma und Kassy kommen hier deutlich in den Vordergrund. Emma kennt sie schon lange und ist mit ihr seit Jahren befreundet. Kassy ist im Nachhinein dazugestoßen. Im Gegensatz zu den beiden verhält sich Marie am reifesten.
    Eine innige Tochter-Mutter-Verhältnis hat sie leider nicht, da ihre Mutter ständig am Arbeiten ist. Zu ihrem Stiefvater bleibt sie lieber distanziert. Ich kann Marie auch verstehen. Ich persönlich finde ihn schon schmierig und ekelhaft.
    Mit ihrer Tante und ihrem Cousin versteht sie sich gut und hat auch ein gutes Verhältnis zu ihnen.


    Auch der zweite Teil lässt sich sehr gut lesen. Ich konnte schön flüssig lesen. Da auch die Spannung stets vorhanden ist, hat mich die Geschichte gefesselt. Ich konnte sie nicht aus der Hand lassen, weil ich unbedingt wissen wollte, welche Informationen auf mich noch warten.
    Besonders schön finde ich die Auszüge aus Marie's Tagebuch, die bei mir für Neugier und Abwechslung gesorgt haben. Sie sind auch kenntlich gemacht. Sie haben eine andere Schriftart und -größe.


    In diesem Teil gibt es nicht so viele Thriller-Effekte wie bei dem ersten Teil. Das ist auch einleuchtend, wenn man den ersten Teil kennt. Dafür wird mehr Marie und die Liebe thematisiert. Denn zum ersten Mal verliebt sich Marie in einen Jungen. Doch dies hält sie geheim. Niemand soll davon wissen – nicht einmal Emma und Kassy. Denn es geht um einen speziellen Jungen – und eine verbotene Liebe. Nachdem Marie aber ein Geheimnis zu hören bekommt, zerbricht nicht nur die verbotene Liebe, sondern auch ihre ganze Welt.


    Ich bin schon auf den dritten Teil gespannt, der aus der Perspektive von Kassy erzählt wird. Ich bin sehr neugierig, wie das dunkle Geheimnis gelüftet wird und wer dabei eine entscheidende Rolle spielt. Bis dahin muss ich noch fiebern.




    Fazit
    "Secrets. Wem Marie vertraute" hat mir genauso gut gefallen wie der erste Teil. Die Geschichte ist geheimnisvoll und spannend erzählt. Sie packt den Leser von der ersten Seite an.
    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und auf die Auflösung des großen Geheimnisses.



    [size=7pt]edit: amazon-Verlinkung ergänzt, Dani[/size]

    Inhalt


    Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...


    Quelle: Carlsen




    Meinung


    "These Broken Stars. Lilac und Tarver" ist eine interessante Geschichte über das luxuriöseste Raumschiff Icarus, ein reiches Mädchen und einen Kriegsheld. Nach dem Absturz des Icarus' befinden sich Lilac und Tarver als einzige Überlebende auf einem freumden Planeten und kämpfen ums Überleben. Sie müssen viele Hürden überwinden, um am Leben zu bleiben. Sie versuchen, gemeinsam stark zu bleiben. Und kommen sich dabei ziemlich nahe.


    Die Geschichte wird aus der Sicht von Lilac und Tarver erzählt.
    Dadurch konnte ich die aus dem Blickwinkel von Lilac und aus dem von Tarver betrachten und gleichzeitig die beiden Protagonisten näher kennen lernen. Ihre Gedanken und Gefühle sind so näher beleuchtet und wirken ausdruchsstark. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen vorstellen. Besonders beeindruckt hat mich, wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt haben. Sie sind an den Aufgaben gereift. Besonders hat mich die Entwicklung von Lilac beeindruckt. Von einem verwöhntem, unsicheren Mädchen ist sie zu einer starken, selbstbewussten Frau herangewachsen.
    Lilac und Tarver sind mir im Nachhinein ans Herz gewachsen, wobei ich bei Lilac etwas mehr Zeit brauchte, um mich mit ihr anzufreunden. Das lag an ihrem Verhalten im ersten drittel des Buches.


    Den Schreibstil der beiden Autorinnen finde ich gut. Ich bin direkt in der Geschichte drin gewesen und konnte flüssig lesen. Ich habe keine Schwierigkeiten beim Lesen gehabt.
    Die Spannung ist häufig vorhanden gewesen. Es sind viele Ereignisse passiert, die schön bildreich beschrieben sind und mich schließlich zum Lesen gefesselt haben. An einigen Stellen habe ich die Handlung jedoch etwas langgezogen empfunden. Es ist kaum etwas passiert, wodurch sie träge und teils langweilig gewirkt hat. Man hätte an diesen Stellen ruhig etwas kürzen können. Darunter hat auch die Spannung gelitten.

    Allgemein kann ich sagen, dass die Geschichte mir gefallen hat. Sie ist eine andere Art von Jugendbüchern, die ich bisher gelesen habe. Umso mehr hat mich die Geschichte interessiert.
    Das Ende hat mich überrascht. Die Geschichte ist anders beendet worden als ich erwartet habe, aber hat trotzdem zu der Geschichte gepasst.
    Gegen Ende hin habe ich aber einige offene Fragen gehabt, die leider nicht beantwortet sind. Für die Logik und dem Verständnis wären die Antworten schon hilfreich gewesen. Vielleicht werden sie im folgenden Band beantwortet.




    Fazit


    "These Broken Stars. Lilac und Tarver" ist eine außergewöhnliche Geschichte mit Science-Fiction-Elementen. Sie ist mysthisch und spannend erzählt und nimmt den Leser in eine vollkommen andere Welt mit.



    4ratten


    Und ich hatte tatsächlich erwartet, das Tarver sich die Schaufel zuerst schnappt. Er wusste, dass er noch lebt, Lilac nur ein Gespenst seiner Vorstellung sein kann, also..
    Auf der anderen Seite, ein leeres Grab, wäre auch gruselig gewesen, hätte sie sich dann her ausgegraben, wie ein Zombie? So gesehen, war es schon die beste Lösung, es sei denn, er hätte sie erst gar nicht richtig begraben, aber "Wiederauferstehung" wäre auch blöd gewesen.


    Hast recht. Ein leeres Grab fände ich auch gruselig. Und die Vorstellung, dass sie sich wie ein Zombie "auferstanden" ist, hätte die Geschichte etwas merkwürdiger gestaltet. So war es die beste Lösung. Stimmt.


    Oh ja, ein Happy End, mit dem ich sehr zufrieden bin, schließlich war es hart erkämpft, auch von uns. Die Geschichte von Lilac und Tarver hat uns voll eine "Breitseite" gegen den "Bug" gedonnert, ein wahrer "Gefühls-Hyperspace", das war für ein Jugendbuch schon unerwartet, aber schön und sehr willkommen.


    Ich bin mit dem Ende auch zufrieden. Das hätte auch anders ausgehen können, aber so wie es ist, ist ganz gut.
    Die Geschichte von Lilac und Tarver ist wirklich bezaubern gewesen, voller Emotionen und Erlebnisse.




    Ein rundum gelungenes SciFi-Märchen, eine tolle Weltraum-Romanze!


    Sci-Fi-Märchen. Die Bezeichnung passt ganz gut :)

    Mir hat das Buch gut gefallen.
    Das Ende fand ich schon heftig. Das hat bei mir gesessen. Aber dennoch gelungenes Ende.



    Besonders mochte ich die Entwicklung der beiden Protagonisten.
    Auch den Schreibstil fand ich gut. Besonders die Thematik hat mir gefallen, weil es mal was anderes war als die anderen Jugendbücher, die ich gelesen habe.


    Die Gefühle der beiden Protagonisten wurden realistisch übermittelt. Das haben die beiden Autorinnen gut ausgearbeitet. Ich konnte wirklich mit den beiden fühlen.


    Auf Band 2 freue ich mich jetzt schon. :)

    Ich fand es auch sehr berührend, als Tarver sie beerdigt hat. Da sah man, wie viel sie ihm bedeutet hat, obwohl sie sich ja gerade erst so richtig gefunden hatten


    Ich finde es von ihm sehr mutig und stark, dass er sie beerdigt. Nicht alle Männer könnten sowas tun. Es muss bestimmt so schmerzlich sein :(
    Ich weiß nicht, ob ich es an seiner Stelle könnte. Man müsste schon die Kraft dazu habn.

    Und endlich sind die beiden zusammen. Ich mochte die gemeinsamen Stellen sehr, auch wenn sie mir (wie oben schon erwähnt) etwas zu viel Platz einnahmen. Mit Lilacs Tod habe ich natürlich überhaupt nicht gerechnet. An der Stelle, als Tarver merkte, dass sie stark verletzt ist, war ich wirklich schockiert. Mir war zwar früh klar, dass sie "zurück kommen" wird, allerdings spürte ich beim Lesen Tarvers Schmerz so sehr, dass ich selbst ganz traurig wurde.


    Stimmt, es nahm viel Platz ein, aber ich hatte kein Problem damit. Ich habe es genossen zu lesen, vor allem war ich auch froh, dass die beiden nun zusammen sind.
    Mit dem Tod hatte ich auch nicht gerechnet. Das hat bei mir gesessen. Aber ich wusste, dass sie irgendwie wieder erscheinen wird. Wie soll die Geschichte sonst weitergehen.
    Die beiden Autorinnen haben es wirklich gut hinbekommen. Travers Schmerz ist so authentisch, dass man als Leser automatisch mit ihm trauert.



    Auch Tarvers Trauer in den nächsten Tagen empfand ich als unglaublich authentisch und bedrückend. Ich habe keinen Zweifel daran, dass in der "neuen" Lilac, der Geist der "alten" Lilac steckt. Allerdings stellt sich natürlich eine große Frage: Wird auch sie, wie die Blume, vergehen?



    Ich bin unglaublich gespannt darauf, wie die beiden Autorinnen die ganze Geschichte auflösen und bin gerade sehr froh, dass das Buch ein Einzelband ist :)


    Darüber bin ich auch froh :)


    [/quote]

    Ich fand diesen Abschnitt ziemlich spannend. So viele Ereignisse enthält er. Das hätte ich nicht gedacht, aber eine gute Abwechslung zu den vorherigen Abschnitten. Es gab Momente, die träge und lang gezogen waren.


    Die Stimmen finde ich umheimlich. Es bezweckt mysteriöse Momente. Das ist schon etwas gruselig.



    Ich finde es stark von Lilac, dass die über die Geheimnisse redet. Wenn ich so betrachte, wie sie zu Beginn der Geschichte war und jetzt, ist sie schon gereift.
    Die Geschichte mit Simon hat mich mitgenommen :( Ich fand es so traurig. Wie kann ein Vater das Leben der Tochter so verhindern?! Ich kann es nicht verstehen. Es gibt nunmal solche Väter und andere Väter. Sehr schade!


    Dass Lilac stirbt, das hat mich schockiert :entsetzt:
    Ich hoffe trotzdem auf ein gutes Ende.


    Ich fand das Ganze ziemlich dramatisch und habe sehr mitgefiebert. Berührend fand ich vor allem, als er von Alec geträumt hat bzw. Alec sah. Mir hat aber einfach an der Tatsache, dass Tarver sich verletzt hat, gefallen, dass es Lilac endlich dazu gebracht hat, sich zu verändern. Auch wenn es etwas vorhersehbar war, dass es so kommen würde mit der Verletzung und Lilacs Wandel..


    Das mit Alec fand ich emotional. Mich hat es auch berührt. Ich finde es schön, dass neben all den Abenteuern und Dramatik zwischendurch auch emotionale Momente gibt wie dieser hier.
    Hast recht, es ist schon irgendwie vorhersehbar, aber es hat der Spannung keinen Abbruch gebracht.

    Auch dieser Abschnitt hat mir gefallen.
    Ich hatte den auch recht schnell durch.


    Nach und nach wird mir Lilac sympathischer. Besser als wenn es das Gegenteil wäre. :breitgrins:
    Was ich besonders mochte, ist, dass sie auch gezeigt hat, was in ihr steckt. Sie hat einen starken, tapferen Charakter und das wird in diesem Abschnitt gut eingeleuchtet.
    Wieder einmal hat sie das Leben von Tarver gerettet. Ich weiß nicht, wie ich in ihrer Lage reagiert hätte. Ich wäre vermutlich nicht zurück gegangen, wo die Leichen lauern... ziemlich gruselig. Aber Lilac hat eine mutige Seite von sich gezeigt.


    Was mir auch aufgefallen ist, dass sie sich nicht mehr siezen. Na endlich, das wurde ja Zeit! Die Hälfte des Buches ist schon um.
    Lilac und Tarver haben sich geküsst. Aber Lilac hat Tarvers Reaktion falsch interpretiert. Sie sollte mal mit ihm offen reden. Das wäre für einiges hilfreich.


    Außerdem würde Sarah ich mehr kennen lernen wollen.


    Ja, das stimmt. Dieses Gezanke geht mir auch auf den Senkel. Vor allem weil es recht Jugendbuchtypisch ist und das bei vielen Protagonisten in Jugendbüchern immer der Fall ist: sie streiten sich und streiten sich und das fast die ganze Geschichte lang. Ich habe es ja schon im ersten Abschnitt angemerkt, aber so langsam könnten sie schon in die Hufen kommen und es sein lassen, zumal sie ja jetzt schon miteinander kuscheln und eigentlich positiv voneinander denken. Da passt das Hin und Her einfach nicht dazu.


    Das stimmt. Es ist so Jugendbuchtypisch, aber man kann das Ganze auch im Grenzen halten, finde ich. Nach einer gewissen Zeit kann es extrem nervig sein. Das wäre für die Geschichte schade, da es doch so interessant und spannend ist.

    Lilac kannte keinen Schnee und keinen Regen. Nicht nur die Beschaffenheit der Natur, auch das Klima wird von Menschenhand geschaffen. Ich stelle mir das so verdammt langweilig vor. Immer das selbe Wetter, alles perfekt...da lernt man doch die Unperfektheit direkt wieder zu schätzen ;)


    Das muss echt langweilig und öde sein, wenn alles perfekt ist. Dann kann man das alles nicht wertschätzen.



    Tarver ist mein klarer Liebling in diesem Buch. Er steckt einfach voller Überraschungen.


    Meiner auch :smile: Auch sein Auftritt und Verhalten mag ich. Lilac ist typisch Mädchen.



    Weshalb ist Icarus abgestürzt? War das vielleicht sogar geplant? Ein Anschlag der Rebellen? Und nun sieht auch noch Tarver sein Elternhaus...Was mir an diesem Buch am besten gefällt, ist, dass ich tatsächlich keine Ahnung habe, wie sich die ganze Story entwickeln wird :)


    Geht mir genauso. :smile: Ich weiß nicht, welche Abenteuer und Rätseln noch kommen werden.

    Ich fand den dritten Abschnitt angenehm zu lesen. Langweilig war es nicht und gewisse Spannung war immernoch vorhanden.


    Da ich mich dem Schreibstil nun richtig gewöhnt habe, lässt sich die Geschichte auch sehr schnell lesen.


    Lilacs Verhalten verbessert sich. Dann muss ich mir auch keine Sorgen machen, dass sie nervig werden kann. :smile:
    Dass sie beiden sich noch siezen, finde ich etwas komisch. Sie kuscheln miteinader und siezen sich weiterhin. Hmmm... Das passt nicht. Das stört mich irgendwie an der Geschichte.


    Das mit den Stimmen weiß man nun. Mit der Auflösung hätte ich nie gerechnet.


    Wieder so ein "Rätsel". Das mysteriöse Etwas im Himmel. Was ist es? Wofür ist es da? Irgendwie habe ich dabei kein gutes Gefühl.



    Ich hoffe mal, dass die Geschichte weiterhin spannend bleibt.