Beiträge von Sagota

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    Ich melde mal wieder 2 Sub-Abbaubücher an - Aufstocken geht ja evtl. später noch - hoffe, dass ich das (neben Rezibüchern und LR) auch wieder schaffe.


    (Nachdem ich ein paar Tage "darniederlag" X/, stehen noch andere Challenges an - so in Richtung #klarschiffmachen in..... Küche, Schlafzi, etc. pp..)


    Dottie Alles Gute für eine sehr gute Rehazeit! ich hoffe, Du hast Dir einen schönen Ort ausgesucht ;)

    Da ich gerade dabei bin, einige Reihen zu komplettieren (zumindest die bisher erschienenen Bücher der Reihen), würde ich mich gerne noch hier "einreihen" - und würde, wenn das ok ist, dann diesen oder den nächsten Post als "Sammeleintrag" nutzen.

    Es geht um 3 Krimireihen, die ich seit Jahren verfolge - Details folgen dann alsbald. Ist das in Ordnung, Zank ?

    Mal eine Frage an die Havers/Lynley-Liebhaber: In der Auflistung der Reihe ist auch der Titel "Vergiss nie, dass ich dich liebe".


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    Das sollen Erzählungen sein. Im Klappentext finde ich aber nicht die Namen der Hauptfiguren. Gehört das Buch wirklich zur Reihe?

    Ich bin ziemlich sicher, dass diese Erzählungen NICHT in die Lynley/Havers-Reihe gehören. Ich kenne den Titel, gelesen habe ich das Buch selbst aber (noch) nicht.


    Edit (grins) - Valentine hat ja schon das Rätsel gelüftet ;)

    Gaby

    Bei Fölck bin ich auf Deine Meinung schon gespannt! Die beiden Loewe-Vorlesebücher sind klasse - besonders die Titel ^^

    (Die Kinderbücher früher hatten irgendwie andere Cover... :ichweissauchnicht::breitgrins:

    Ausser den noch fehlenden Karen Pirie-Krimis ("Der Sinn des Todes" und "Der lange Atem der Vergangenheit" von Val McDermid, die mir beide sehr gut gefallen haben, war mein Highlight im lesereichen Februar

    Hiltrud Baier - "Tage mit Ida"


    Ich mochte bereits "Helle Tage, helle Nächte" von ihr sehr (Beschreibungen Lapplands u.a.) und die Tiefgründigkeit der Autorin. Hoffe, sie wird noch einige Romane veröffentlichen und freu mich schon auf Neues von ihr.


    (Sie sollte im Sommer 2020 hier eine Lesung haben, die aber leider aus bekannten Gründen ausgefallen ist).

    Petra Durst-Benning - Antonias Wille


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    Das habe ich vor ziemlich vielen Jahren mal sehr begeistert gelesen: Ich finde ja, dass einige ihrer früheren Bücher qualitativ besser sind als die neuesten...


    Ich habe meine Zugluft-Schmerztage mit Val McDermids "Der Sinn des Todes" (Karen Pirie-Reihe) etwas abgemildert ;) und seit gestern dann wieder zu etwas Historischem gegriffen (Bd. 2 der Sonnstein-Saga)


    Beate Maly - Elsas Glück


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    parallel dazu naturellement noch ein Krimi (auf den ich mich schon mächtig freue)


    Elly Griffiths - Todespassion


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    Valentine

    Der lockere Ton; die diversen "Aufräumtypen" und die Challenges am Buchende fand ich wirklich gut. Die vielen Fotos machen aus dem (ansonsten eher unpersönlichen Sachbüchern) in diesem Falle ein sehr persönliches. Die wichtigsten Themen sind drin, gaaaaanz viel Neues gab's ansonsten zwar eher nicht (ich hab aber auch nicht regalmeterweise Aufräumbücher gelesen, sonst komm ich ja nicht mehr zum Frühjahrsputz ^^), aber ich fand es wirklich ganz gut und - originell.

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    "Ordentlich entspannt" (UT: Der Guide für deine Aufräum-Routine) von Carla Schwolow erschien im Verlag Prestel (2021, HC geb.). Das Sachbuch zum Thema "aufräumen" mit zahlreichen, wunderschönen (und aufgeräumt wirkenden Fotos) zeigt die Wohnung der Autorin, die mit Freund Henrik und dem Kater Alfie zusammenwohnt (das Konterfei von letztgenannten ist ebenfalls zu bewundern). Das Buch gibt praktische Tipps und Methoden zum Aufräumen.


    Die Buchinnenseiten, die das gängige "Equipment" zum Ordnung schaffen zeigen (Kehrblech, Eimer, Staubwedel, Staubsauger & Co) brachten mich zum Schmunzeln. Nach dem Vorwort dieses wirklich sehr persönlichen Sachbuchs finden Putz- und Aufräumwütige (gerade jetzt im Frühjahr werden ja viele von uns vom Putzfieber befallen) nützliche Tipps und eine gute Gliederung, die es ermöglicht, Punkt für Punkt oder Raum für Raum vorzugehen, was ich je nach "Aufräumtyp", deren Klassifizierung ich hier interessant fand, so in noch keinem anderen Buch dieses Genres fand.


    So geht es über tägliche Routinen (Rituale) über das richtige Equipment, das Henrik vorstellt, über Strategien und das Leben mit Haustieren (und dessen Echtfell-Beseitigung der Haare) bis hin zu Stauräumen, Pflanzen und das Einrichtungs 1x1; hierzu gibt es jeweils Einblicke in die Wohnung der Autorin und auch von Freunden, was dem Sachbuch eine sympathische sehr persönliche Note verleiht (und nicht zu übersehen ist, welch Pflanzenfreunde beide sind).


    Besonders gut gefiel mir der "lockere Ton" im Sprachstil, in dem Carla ihre Tipps und Tricks vorstellt. Das Thema "Stauraum", bei dem ich einiges hinzulernen konnte und die Pflanzenwelt (und deren Pflege), auf die auch ich als meine "Mitbewohner" nicht verzichten möchte, fand ich persönlich sehr positiv. Auch die Challenge am Buchende, bei der man Gelerntes dann in die "Aufräum-Praxis" im eigenen Zuhause umsetzen kann, fand ich eine geniale Idee, wobei die Themen der Challenge durchaus erweiterungsfähig und auch abwandelbar sind (Bsp.: #klarschiffim Keller). Carla Schwolow betont (zu Recht, wie ich finde!), dass gemeinsames Putzen mehr Freude macht - und auch der Erfolg multipliziert sich natürlich, wenn alle mitanpacken. Letzteres hat mir besonders in WG-Zeiten Spaß gemacht - und anscheinend allen daran Beteiligten.


    Fazit:


    Es gibt sicherlich eine große Auswahl an Büchern, die sich mit dem "Ordnung schaffen zuhause" beschäftigen; was diesen Guide jedoch für mich zu einem Besonderen macht, ist die Tatsache, dass alltagstaugliche Methoden und Rituale je nach Aufräumtyp für jeden in die Praxis umsetzbar ist und die wundervoll gestalteten Seiten auch wirklich Lust zum (selbst und gemeinsam!) Aufräumen machen! Carla Schwolow legt dabei Wert auf den Wohlfühlcharakter, weniger auf eine Perfektion; nach dem Motto: "Schön soll's sein, nicht perfekt!"

    Dem kann ich mich nur anschließen und vergebe mit einer Leseempfehlung 4*


    4ratten

    Später noch gemütlich in die Badewanne eventuell mit Tolino.

    Ich hab mich zwar am Wochenende etwas rar gemacht, aber das "Sonnen- bzw. Lichtbaden" (1,5 h spazieren) hat echt gut getan und ich hab auch ziemlich viel gelesen in "Die Bücherfrauen", das erst übermorgen erscheint und das ich in einer ziemlich großen Leserunde lese...

    Aus diesem Buch ist ein witziger Satz, der mir als old schooled-Leserin natürlich umso mehr gefiel: Eine 96 Jährige meint in dem Buch zu ihrem Enkel, der ihr prophezeit, dass "die Computer vermutlich mal so klein werden, dass man ganze Romane darin lesen - und sie auch mit ins Bett nehmen kann"


    "Eine Dame nimmt nur ihren Mann und ein gutes Buch mit ins Bett, aber keine elektronischen Geräte" ^^


    Soviel dazu: Es ist hier und da ganz humorvoll und interessant, da man so einiges über Carnegie (Andrew) erfährt: Der alte Schotte ( als Kind mit seinen eines Webers ausgewandert in die USA, Pennsylvania, glaube ich) hat doch wirklich sage und schreibe 256 Mio. Dollar in die Entstehung/den Bau öffentlicher Bibliotheken investiert, da er wollte, dass die Bevölkerung - besonders auf dem Land - Bücher ausleihen kann. Das hat mich wirklich beeindruckt und ich sah mir mal seinen Werdegang und Lebenslauf näher an. Er war ein Stahl-Tycoon und Philanthrop.

    Es geht also eher noch um Bibliotheken als um Bücher, was so einigen MitleserInnen wenig gefällt. (Sie dachten, es ginge um Bücher - und eine verglich den Roman mit den Werken von Jojo Moyes)....Es ist auch nicht wahnsinnig spannend, aber durchaus lesenswert, da es um drei interessante Frauen geht, die sich in einem Kulturzentrum in Kansas treffen. In einem Ort, der Nachbarort von Prairie Hill ist, von einem Tornado völlig zerstört. Eine Frau (Gayle) ist aus diesem Nachbarort und ziemlich traumatisiert. Die Geschichte von Kansas, die Landschaft etc. - und eben die wüsten Auswirkungen eines Tornados sind gut beschrieben und da mir die USA relativ fremd ist, finde ich diesen Roman wirklich sehr interessant.

    Heute habe ich gesehen, dass einige ihn recht negativ bewerteten - aber es gibt auch andere MitleserInnen (mit denen ich bei Lovelybooks befreundet bin), die ihn auch eher so sehen - und lesen wie ich: Unvoreingenommen. Allerdings hat das Lektorat an einigen Stellen gepennt, wofür jedoch die Autorin nichts kann.

    Mal sehen, wie die letzten ca. 160 Seiten sind...


    Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende - ich bin nach meinem "Lichtbaden" eingepennt: Im Schlafzi war noch Sonne und ich schnappte mir meinen neuen (Korb)lesesessel... und nach einigen Seiten war ich auf dem Bett eingeschlafen :S


    @Lykanthropin:

    Daumen sind wie zuvor nach oben gerichtet: Viel Glück!


    Zank:

    Ich hoffe, Dir und Deinen little zanks geht es wieder gut: Ich hatte am Freitag auch Magen/Darmprobleme und fühlte mich weniger gut - vielleicht lag das am extremen Wetterumschwung? Keine Ahnung, samstags war wieder alles paletti...


    Kirsten:

    Schönes Avatar! Da bekomme ich auch total Lust aufs Radfahren (muss zuvor aber noch in die Inspektion). Ach Leute, eeeeeendlich steht das Frühjahr vor der Tür! :flirt:

    Von Quint Buchholz mag ich mehrere seiner Bücher bzw. Illustrationen. Im Hanser-Verlag gibt es gerade ein interessantes Interview zu seinem Schaffen, hab ich mir neulich angehört.... - man kann zwar auch mit "Buchstaben malen" (schreiben^^), aber wenn man Quint Buchholz heißt, nimmt man wirklich lieber den Farbkasten und Pinsel ;)

    Um die Reihe um die Ermittlerin Karen Pirie zu ergänzen, griff ich beherzt (ich bin ein Fan von Val McDermid) zu diesem 3. Band der Reihe: Es hat sich gelohnt!

    Karen und Jason ("der Minzdrops") ermitteln in einem Fall, der laut der Forensik in Gestalt der bekannten und symphatischen River ca. 8 Jahre zurückliegen könnte: Ein Skelett wird in einem Turm einer früheren Schule in Edinburgh gefunden, als ein Sachverständiger (mit Höhenangst^^) das reparaturbedürftige Dach inspiziert und in einem der Türmchen die Überreste eines Menschen vorfindet. Damit tritt die Abteilung für Altfälle oder Cold Cases, die Karen Pirie leitet, auf den Plan:


    Wer war dieser Mensch und weshalb wurde er ermordet (im Schädel befindet sich über dem rechten Auge eine Einschussstelle)?


    Dieser Frage gehen die Ermittler nach und stoßen mittels einer nicht ganz verrotteten Hotel-Eincheckkarte auf die Professorin Maggie Blake, zu der eine Verbindung eindeutig hinweist. Wie sich herausstellt, war Maggie und deren alte Freundin Tessa gemeinsam im belagerten Dubrovnik; Tessa ist Anwältin für Menschenrechte und Maggie hielt Kurse in der Universität, als der Jugoslawienkrieg begann und beide festsaßen....


    Doch weiteren perfiden Morden, die mit früheren Kriegsverbrechern, die nicht in Den Haag abgeurteilt werden konnten, sondern untertauchten, in Zusammenhang stehen, sind auch Alan Macanespie und Proctor vom Justizministerium auf Anweisung ihres neuen Chefs auf der Spur: Um mehr herauszufinden, setzen sich beide mit Maggie in Verbindung. So führen also mehrere Ermittlungswege geradewegs in die Vergangenheit einiger Personen, die in der Zeit von 1990 bis 1991 Kriegsverbrechen verübten, die bis dato nicht verurteilt wurden - und jemand Selbstjustiz an ihnen verübte. Nur wer war dieser "jemand"?


    Val McDermid versteht es, psychologisch tiefgründige und spannende Kriminalromane zu schreiben, Fährten zu legen und den Leser auch mal an der Nase herumzuführen. Dazwischen vermitteln aber all ihre "Fälle" auch ein Wissen, sodass man neben der rasanten und oft sehr spannenden eigentlichen Krimihandlung auch eine Menge historisches Wissen (das gut recherchiert wurde) "miteinfahren" kann: In diesem Falle Zusammenhänge des Konflikts zwischen Serben und Kroaten und dem Zerfall des ehemaligen Vielvölkerstaates Jugoslawien.


    Fazit:


    Wer an einem gut durchdachten, spannenden und mit psychologischer Finesse ausgearbeiteten Kriminalroman Freude hat, sollte hier zugreifen! Val McDermid hebt sich für mich mit ihren sehr authentischen, spannenden und komplexen Fällen, die sehr gut recherchiert sind, von der breiten Masse des Mainstreams ab. Ich freue mich nun auf den noch fehlenden Zwischenband - und auf einen (hoffentlich bald folgenden) neuen Fall für Karen Pirie! Von mir eine Leseempfehlung in Sachen gute Kriminalliteratur und 4,5*


    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    Ich bin gerade abwechselnd in Glasgow, Edinburgh, Oxford und - in Dubrovnik, kurz vor Ausbruch des Krieges (1991), da es überall so spannend ist und ein rätselhafter Fall zu lösen ist, der mit den unheilvollen früheren Machthabern in Jugoslawien zu tun hat, kann ich gar nicht aufhören, zu lesen...

    Ich habe gerade Deine interessante Rezi gelesen (ich mag Katzen auch sehr ;-) und hätte da, wenn Du japanische Literatur magst - und Katzen, noch einen Lesetipp für Dich, liebe HoldenCaulfield, der bei mir unter meinen Favoriten rangiert (wobei ich bisher wenige Bücher japanischer AutorInnen gelesen habe, aber dieses ist mir in leuchtender Erinnerung, hat auch ein schönes Cover)


    Takashi Hiraide - Der Gast im Garten


    Vielleicht wäre es einen Blick wert? :winken: