Beiträge von Sagota

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Valentine

    Ich weiß z.B. noch gar nicht lange, dass Pilze mit Bäumen kommunizieren.... Das Buch hört sich wirklich äußerst interessant an, danke für Deinen Einblick! Mein erstes Buch über Pilze hat Anfang der 80er ein Ex-Freund von mir gelesen, der sich damals sehr für die psychoaktive Wirkung (Psilocybinhaltige Pilze) solcher interessiert hat - ich selbst hab es nicht gelesen, da ich auf Halluzinogene in dieser Form wohlweislich lieber verzichtet hab (einige soll man danach in der Psychiatrie besucht haben <X:evil:)

    Sheldrake sieht übrigens wirklich aus wie ein Hobbit, er hätte sehr gut in die Filmcrew von HdR gepasst ^^ (was aber schade gewesen wäre, da er dann vielleicht das Sachbuch nicht geschrieben hätte :/8o)

    upps, mein Telefonat hat fast 2 Stunden gedauert (mein linkes Ohr war schon richtig gerötet) und es war so schön und interessant, über alte Zeiten zu parlieren :love:. Den "Rest" haben wir uns für das nächste Mal aufgehoben ....

    Ich hoffe, es wird mit dem Treffen anno 2022 klappen und hab gehört, dass ein reiselustiger Ex-WG-Gefährte (will immer Genosse schreiben ^^:ichweissauchnicht:) für 4 Wochen auf Kap Verde weilt.... der Glückliche, dort herrschen jetzt sommerliche Temperaturen und 7,8 Std. Sonne pro Tag. Hoffe, hier lässt sich dieselbe auch diese Woche mal blicken :sonne:.

    Ich wünsch' euch einen guten Start in die neue Woche und passt gut auf euch auf!

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    "Grace" von Paul Lynch erschien (HC, gebunden) 2021 im Verlag Freies Geistesleben/Oktaven und umfasst 550 Seiten.


    Irland, 1845 zur Zeit der großén Hungersnot


    Grace, die Hauptprotagonistin dieses Romans, wird von Sarah, ihrer Mutter, die ihr 5. Kind erwartet, aber längst nicht mehr weiß, wie sie ihre Kinder sattbekommen soll, in Jungenkleidung als 14jähriges Mädchen weggeschickt, um selbst für ihr Essen und ihren Unterhalt zu sorgen.


    Die Ernte wurde vernichtet durch sehr viel Regen und die Zeit der Hungersnot, die viele Iren z.B. nach Amerika auswandern ließ und auch eine Million an Hunger starben zwischen 1845 und 1849. Dies ist der zeitliche Rahmen, in der dieser Roman spielt, der sehr lesenswert, aber auch keine leichte Kost ist:


    Colly, der 2 Jahre jüngere Bruder von Grace, wollte sich ihr unbedingt anschließen und später sollte Grace immer wieder Zwiegespräche mit ihrem Bruder halten. Der Leser beginnt also mit Grace seine Reise von Blackmountain an, wo Grace im Norden Irlands aufwuchs, um Richtung Süden zu wandern. Wir begegnen vielen Menschen, die sich hungernd durch die Straßen schleppen und versuchen, woanders ein Auskommen zu finden. Zerlumpte und ausgemergelte Gestalten, die oftmals nichts Gutes im Schilde führen, um zu überleben.


    So lernt man an Grace's Seite einen Mr. Soundpost und Clackton sowie andere kennen, die durch eine Verwechslung Grace für Tim halten. Ein Glück für sie, da sie nun für Mr. Soundpost vierzig Kühe zu einem Ort bringen soll und abends Milch und Mehlfladen für ihre Arbeit bekommt. In Gedanken ist ihr Bruder Colly immer dabei; er ist oftmals ihre innere Stimme und die Zwiegespräche sind wie die zweier Kinder oder Halbwüchsiger zu lesen. Der Autor verzichtet komplett auf die direkte Rede, was das Lesen jedoch zuweilen etwas mühsam macht.

    Allerdings ist der Schreibstil von Paul Lynch auch poetisch, bildhaft und sehr atmosphärisch: Immer wieder werden irische Landschaften wunderschön beschrieben, so dass man sich einem gewissen Sog, mit Grace auf Wanderschaft zu sein - mitsamt ihren Gefahren, aber auch ihren Beschützern und Weggefährten - nicht entziehen kann.


    Grace selbst ist ein kluges, intelligentes Mädchen, das während ihrer Wanderschaft zur Frau reift und ein John Bart, der später ihr Beschützer sein sollte, gerade zur rechten Zeit kommt: Er ist an ihrer Seite, zeigt ihr, wie man mit dem Messer richtig umgeht und auch ein alter Mr. Blister, mit dem sie sich eine Scheune teilt, erteilt ihr wertvolle Ratschläge und Tipps zum Überleben.


    Grace fühlt sich wie jemand, der "aus seinem alten Leben rausgerutscht ist - und die, die sie einmal war, verloren hat" (Zitat S. 104). Als Leser ist die Begleitung von Grace auf ihrer Wanderschaft durch das verarmte, hungernde Irland eine Herausforderung; einzig ihr Überlebenswille und auch Hoffnung sowie ihre Klugheit bewahren sie davor, zugrunde zu gehen wie so viele andere Menschen um sie herum. Lynch entwirft eine gespenstisch anmutende Landkarte dieser Hungersnot mit all ihren Schrecken, die man sich (so man Hunger noch nicht erleben musste) heute schwerlich vorstellen kann. Er beschreibt die Folgen der Ernteausfälle und die schrecklichen Auswirkungen auf die Menschen in unbeschönigenden Bildern bis hin zu Andeutungen des Kannibalismus, der vom Überlebenswillen des Menschen gefördert wird.


    Geister der Toten stehlen sich immer wieder in Grace's Leben, z.B. Mary Bresher, die beim Überfall auf ihre Kutsche gemeinsam mit ihrem Mann umkam. Das tägliche Sterben wird fast schon ironisch folgendermaßen beschrieben:


    "Der Teufel hat hier rumgetrödelt auf den Straßen, die nach Westen führen, und hat in jeder Ortschaft seinen Hut gelüpft". (Zitat S. 379)


    Gegen Ende des Romans gibt es ein sehr forderndes, verstörendes Kapitel, in der die Realität im Hungerwahn verschwimmt, es endet mit zwei schwarzen Seiten - vor dem Licht. Wieder bekommt Grace einen anderen Namen und durchschaut trotz aller Schwäche, sie ist dem Tod gerade nochmal von der Schippe gesprungen bzw. wurde von einem Father gerettet, dessen Hintergründe. Menschlichkeit taucht auch hier und da in helfender Form auf, über die man sich mit Grace sehr freut: Dr. John Allender meint es gut mit ihr und versorgt sie mit Münzen, Stiefeln und einem Cape, da über weite Strecken im Buch die Kälte ein Geselle des ständigen Hungers ist.


    Ihr Weg führt Grace zurück zu ihrem Heimatort, den sie anders vorfindet, als sie es sich mit Sicherheit erträumte; sie ist inzwischen fast 19 Jahre alt und ein sanfter Mann taucht auf, der einer verstummten jungen Frau ein Haus am Fluss baut, die mit ihrer Vergangenheit ringt, bei der sich Traum und Wirklichkeit noch immer verwischen bis sie loslässt - um im Hier und Jetzt mit Mann und Kind zu leben, dem Licht entgegen.


    Fazit:


    Ein verstörender, aber auch sehr poetischer Roman über eine junge Frau während der großen irischen Hungersnot (1845-1849), die viele Menschenleben forderte. Lynch beschreibt diese Zeit durch die Augen von Grace mit großer Sensibilität, sprachlicher Versiertheit und Klugheit, die aus vielen Sätzen spricht. Elend, Armut und Hunger bekommen ein grausiges Bild, das vor dem Auge des Lesers entsteht; die Handlung bezieht sich (ohne direkte Rede) immer auf die Perspektive der Hauptprotagonistin Grace. Einerseits gefiel mir der Roman gut, andererseits war er mir persönlich zuweilen zu langatmig und ausschweifend. Meine Bewertung liegt daher bei 3,5 Sternen.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

    dodo

    Ich bin ja nicht eben ganz zimperlich ^^, aber Cornwell's "Der Bogenschütze" war mir echt zu blutig. Ein Histo-Couch Lesefreund, der sehr vernarrt in die Uthread-Saga war und sie mir sehr empfohlen hat, war da wohl etwas weniger zartbesaitet als ich. Gewalt in Büchern - damit tue ich mich sehr schwer. Daher hab ich den Cornwell nicht weitergelesen (die gesamten Bände der Saga). Dennoch müssen es echt tolle Bücher sein, die er schreibt! (Authentizität)


    Ich hab gestern mein Rezi-Expl. zu Ende gelesen und werde gleich lostippen. Hier ist es nasskalt, leider kein Schnee, aber dafür äußerst ungemütlich....

    Da ich vor einigen Tagen eine e-Mail von einem Ex-Kommilitonen (und WG-Gefährten) bekommen hab, will ich gleich mal telefonieren, da ein erneutes Zusammentreffen der Studi-WG (1978-1981 - also "verdamp lang her" ;)) angedacht ist, müssen wir die Modalitäten besprechen. Und wie das Leben so zu uns war in den letzten ... hmmmm 30 Jahren :whistling:...

    Zu anderen hatte ich zwischenzeitlich Kontakt, aber zu Andie nicht (er hatte mit seiner Freundin Ulrike das Zimmer neben mir im alten Bauernhaus :)) - hach, das war ne schöne Zeit - und um diese Jahreszeit habe ich meinen kleinen Bollerofen angeheizt und es war mollig warm in meinem (recht kleinen, aber dafür mit freigelegten Balken, da Fachwerk) Zimmer :schwitz::zwinker:


    So werde ich heute wohl nur zu den Rezis kommen, aber ich freu mich auf ein neues Buch!! (Ach ja, bin auch wieder am Sockenstricken, das bringt mich immer so in meine eigene Mitte - wie das Lesen auch :stricken::leserin:


    Ich wünsch' euch allen einen schöne (1. Adventssonntag-)Abend!

    (Hab mal die x-mas-Kiste aus dem Keller geholt heute; Schritt 1 zum adventlichen Schmücken :nikolaus::winken:

    Ich habe gestern "Grace" von Paul Lynch ausgelesen.... - hat mich einige Tage "beschäftigt"... und zum Ende hin war ich nur froh, dass nun keine Seiten mehr kommen. Eigentlich ein sehr poetisch-lyrischer Roman um die Hungersnot in Irland (1845), aber auch ein Buch, das "weh tut", das einem als Leser alles abverlangt. Zeitweise wirklich sehr gut, atmosphärisch-bildhaft, zeitweise aber auch so ausschweifend, dass es mich Mühe kostete, weiterzulesen.

    Auch wenn es einen tiefen Einblick in die Zeit dieser für Menschen grausamen Wirklichkeit warf, hätte man es mit einigen silitstischen Mitteln besser gestalten können, finde ich.

    Nun freue ich mich auf etwas Neues - aber heute stehen erstmal einige Rezensionen an.... und vielleicht trotz allem - der Weihnachtsgarten hier....

    Das erinnert mich gerade sehr an eine Beobachtung, die ich auf unserem Balkon machte (ich füttere seit Jahren ganzjährig eine Spatzenkolonie; zuweilen gesellen sich auch 1-2 Blaumeisen dazu, um zu "futtern" ;-)


    Ich habe einen jungen Bussard auf dem Balkon entdeckt, unterhalb der Futterkästen bzw. Vogelhäuschen.... Das war in 15 Jahren noch nie der Fall (allerdings gab es ein "Malheur", als ein Greifvogel oder auch ein Rabe bzw. eine Krähe einen Spatz zerlegt hatten: Es blieben nur Federn und Knochen. Und die restliche Kolonie ward wochenlang nicht mehr zu sehen.....

    Soviel zu deinem ersten Satz.

    Sagota: ich weiß nicht, ob die Suche vielleicht nur maximal 50 Seiten anzeigen kann?


    Ich wähle beim Suchen immer "Nur im Betreff suchen" und "Bei Treffer Themen anzeigen" (oder so ähnlich) aus, dann ist es übersichtlicher.

    huch, ich glaub', Du hast mich mit Lykantrophin verwechselt, liebe Valentine :)

    Ich hab zwar auch die ersten 4 HP-Bände gelesen, aber dann nur noch die Filme geguckt ^^ und noch nie hier nachgeschaut, ob alles von Rowling gelistet ist.... :/:winken:

    upps, doch schon fast 5 Jahre her, aber ich wusste, dass ich es rezensiert habe. Hier der Link von der Histo-Couch:

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    Der Roman erschien im List Verlag (2012, HC) und das Cover der gebundenen Ausgabe gefällt mir wesentlich besser als das hier abgebildete (TB), da es etwas romantisierend eine junge Frau, die sich an den Baum lehnt, ein Velo neben sich stehen hat....


    "Berlin, um 1890. Josefine entdeckt für sich die gefährliche, für Frauen geradezu skandalöse Leidenschaft des Radfahrens. Dafür riskiert sie alles. Und sie verliert alles - ihre Familie, ihre Freundinnen und fast sich selbst. Aber Josefines Kämpferherz ist groß! Und die Liebe eines Mannes ermutigt sie, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Bei einem strapaziösen Radrennen will sie beweisen, was in ihr steckt. Entschlossen tritt Josefine an - und trägt einen ganz eigenen Sieg davon." (Quelle: Buchrückentext)


    Die Trilogie des "Jahrhundertwindes", in der es um die Emanzipation der Frauen geht, die der Autorin in all ihren Romanen sehr am Herzen liegt, beleuchtet die Schicksale und Charaktere von Josefine, Isabelle und Clara, die zwar (in dieser Zeit sehr von Bedeutung) nicht aus demselben gesellschaftlichen Milieu stammen, aber von Kindesbeinen an befreundet sind. Josefine entstammt einer Hufschmied-Familie, Clara ist die Tochter eines Apothekers und Isabelle die eines sehr wohlhabenden Fabrikanten.


    In diesem Band nun schildert die Autorin auf sehr unterhaltsame, auch warmherzige, flüssig und gut zu lesende Weise das Schicksal Josefines. Dabei gelingt es Frau Durst-Benning wie immer sehr gut, atmosphärisch dicht zu schreiben, so dass man als Leser direkt in das Geschehen - hier dem Leben und den gesellschaftlichen Konventionen vor 100 Jahren, die für Frauen bestanden - eintauchen kann. Der Erzählstil ist sehr unterhaltsam-erzählerisch, die Dialoge spielen eine große Rolle und erscheinen mir zuweilen etwas betulich, beschaulich und moralisierend, allerdings bewegt es sich auf einer Ebene stilistisch, die nicht allzusehr in die Trivialität abgleitet.


    Die Unterthemen sind Liebe und Freundschaft sowie voranstehend die Emanzipation der Frauen, die mit unglaublichen Vorurteilen aus der Männerwelt, besonders der Mediziner, zu kämpfen hatten, wollten sie auf ein Veloziped steigen! Diese gesellschaftliche Realität wurde sehr gut eingefangen und die Hürden und Hindernisse dargestellt, die Frauen überwinden mussten - und überwunden haben! - um ebenso wie der Mann diese "Maschine" bedienen zu können: Josefine hat zudem technisches Verständnis und stößt auf Mauern, als sie sich um eine Stelle im mechanischen Bereich bewirbt, da diese der Männerwelt vor 100 Jahren vorbehalten waren. Die Autorin bringt in diesen Beispielen eben jene Zurücksetzung der weiblichen Fähigkeiten sehr gut zum Ausdruck, was mir ausnehmend gut gefallen hat.

    Ich fühlte mich durch diese unterhaltsame und warmherzig geschriebene "Reise in die Geschichte des Velos und des Frauenradsports" sehr gut unterhalten und hatte viele informative und auch interessante "Schmökerstunden": Die Anmerkungen der Autoren geben der Geschichte auch ein Mehr an Authentizität, was mir ebenfalls sehr gefiel. Achtung: Der Roman hat die Auswirkung, zum Radfahren zu animieren und das vom Rost befreite Rad sofort aus dem Keller zu holen und - loszufahren! ;) Auch die Fotos von Hochrad und den PionierInnen des Radfahrens sind sehr schön anzusehen!


    Fazit:

    Band 1 der Jahrhundertwind-Trilogie kann ich sehr empfehlen und finde den Roman lesenswert, da er schöne Lesestunden beschert und informativ über die Geschichte des Velozipeds und des Radsports für Frauen Aufschluss gibt. Natürlich verbirgt sich auch eine Liebesgeschichte darin, die jedoch nicht zu trivial wirkt und mir auch gefallen hat: (Unter anderem ;) Für Frauen und velobegeisterte LeserInnen empfehlenswert! Ich vergebe gerne 4 Sterne und 92° auf der "Histo-Couch".


    4ratten

    Zwei der 3 Bücher aus der Jahrhundertwind-Trilogie habe ich gelesen (dieses hier vor ca. 2 - 3 Jahren). "Solang die Welt noch schläft" hat mir besonders gut gefallen, da ich auch einen engen Bezug zum Radfahren habe... - ich mag die älteren Bücher der Autorin sehr viel lieber als die aus den letzten Jahren....

    "Die Champagnerkönigin" fehlt hier noch in meiner Jahrhundertwind-Sammlung ;)

    so isses, liebe Anne ;)

    Es schickt sich mal überhaupt nicht (da fällt mir jedoch ein, dass es in Osthessen üblich ist, für "es reicht, es ist genug"

    "es schickt" zu sagen... - das aber nur nebenbei; fällt mehr unter die Rubrik Dialekte als unter die oben erwähnte :verlegen:

    Selbst da bin ich mir nicht sicher. Es wurde damals ganz anders und viel heftiger gewürzt ...

    ergänzt wurde das Ganze dann mit der Frage:

    "Warum rülpset und furzet ihr nicht? - Hat es euch nicht geschmacket?"


    fragt ja heute keiner mehr nach ....8o

    Deine Auswahl oder deren, Sagota? Schöne Auswahl! :love:

    Es war eine Buchverlosung zur FBM (ARD-Buchmessenbühne auf Lovelybooks) und alle dachten, dass sie eines dieser 5 Bücher gewinnen könnten (meine Auswahl war in der Bewerbung Heidenreich und Wohlleben). Mit allen 5 hat niemand gerechnet, glaube ich (2,2 kg Bücher ;))

    Das Päckchen kam auch vom Hess. Rundfunk und nicht von LB - mit persönlicher Karte und einem schönen Winter-Teelicht <3

    Was für schöne Geschichten, Anmerkungen und Anekdoten!!


    Und ja - ich kann die Frage nur mit einem unbedingten absoluten JA beantworten: Ich lese besonders gerne Bücher, die in Orten spielen, die ich kenne. Oder die mich eben neugierig auf diese Orte machen.

    Ich bin sicher, dass ich von Schottland mehr als beeindruckt war (mein Sehnsuchtsort Edinburgh besonders, aber auch Glasgow oder der Loch Lomond), weil ich eben einige Bücher zuvor gelesen habe, die an diesen Orten spielen.


    Bei Fred Vargas Krimis ging mir das auch so; oder auch zu welchen, die in Portugal verortet sind: Ich sehe dann alles wieder klar vor mir. Es ist irgendwie ein besonderer Genuss des Lesens, wenn man ein Buch liest, dessen Handlung GENAU an dem Ort stattfindet, in dem man sich gerade befindet, finde ich jedenfalls.


    Falls ich nochmal nach Schottland reise (let's hope so ;)), möchte ich unbedingt nach Wigtown, um mir "The Bookshop" dort anzusehen und ein paar Worte mit dem Inhaber zu "parlieren" (Shaun Bythell) ^^

    Frisch ausgepackt, ein gewonnenes Buchpaket (ganz weihnachtlich mir ist... :nikolaus:)


    Daniela Krien - Der Brand

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    Peter Wohlleben - Der lange Atem der Bäume

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    Mai Thi Nguyen-Kim - Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit

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    und noch zwei literarische "Überflieger" (für mich :zwinker:)

    Mona Ameziane - Auf Basidis Dach

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    Elke Heidenreich - Hier geht's lang!

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    :tanzen::tanzen::buecherstapel:

    Jemand (anderes) muss Kaufvorschläge gemacht haben. Leider sind die BibliothekarInnen zuweilen etwas "verpennt", wenn es um die Anschaffung guter Bücher geht.... - da müssen dann alle etwas "nachhelfen" in Form von Kaufvorschlägen 8o. Ich kann sie auch erst nach der Einarbeitung vorbestellen; zuvor klappt das nicht.... (also wachsam sein, immer :lupe:;))

    Lieblingsgerichte überbacken mit "flüssigem Gold"


    "Say Cheese" - Heißhunger-Gericht mit Käse - erschien (HC, geb.) 2021 im LV.Buch (Landwirtschaftlicher Verlag GmbH, Münster).


    Bereits die Bucheinbandseiten (außen wie innen) sind sehr appetitanregend und zeigen mit Käse überbackenes Brot (ein Gedicht!, toppt jedes Schmalz- und Knobibrot z.B. aus Studentenzeiten) und bereits die Hinweise des Verlags sind ein Garant für bestens gelingende Überraschungen und Rezepte mit Käse - wobei das bekannte Käsefondue nicht fehlt; jedoch auch viele wirklich ausgefallenere Rezepte zu finden sind.


    Insgesamt folgen nach interessanter Einleitung 65 Rezepte (größtenteils mit Fotos), die es allesamt in sich - bzw. auf sich haben: Die Geschichte des geschmolzenen Käses wird ergänzt durch Profi-Tipps und Tricks zum Käseschmelzen und den Käsesorten wie Mozzarella, Cheddar, Greyerzer etc.), die am besten zum Schmelzen geeignet sind und den Gerichten einen unverwechselbaren, oft pikanten Geschmack geben.

    Gegliedert sind die zahlreichen Rezepte in Brote, Nudeln, Gemüse, zum Dippen & Löffeln (Fondues, Ofenkäse und Suppen) und einer sehr guten Beschreibung zur detaillierten Zubereitung wird der käseliebende Gaumen oftmals mit einem entsprechenden Foto angeregt....

    Ein Register und Bildnachweise runden dieses tolle Kochbuch ab.


    Da wir Toast- und Sandwich-Fans sind und auch Pastagerichte nicht verachten, gehören zu unseren bisherigen Favoriten z.B. der "Apfel-Cranberry-Toast mit Brie", der auch mit Preiselbeeren sehr köstlich schmeckt,

    Eine wirklich himmlische Kombination ist der Nudelauflauf mit Kürbis, Salbei und Cheddar; und das ist nur einer von vielen leckeren Nudelaufläufen und Gratins bis hin zu überbackenen Gnocchis (die ich seit Kinderzeiten liebe, da sie mich an eine sehr liebe Tante erinnern, die diese selbst herstellte; die Tomatensce. natürlich auch - mein Onkel kam aus Norditalien ;)


    Raffinierte Suppenideen, die wir noch auf der Liste haben, sind z.B. Blumenkohlsuppe mit Greyerzer und Brokkolisuppe mit Blauschimmelkäse; (möglichst mildem englischem wie Stilton). Auch habe ich einen Käse entdeckt, den ich bis dato noch gar nicht kannte - und der sich ebenfalls zu "flüssigem Gold machen lässt".


    Fazit:


    Sehr gute beschriebene Rezepte, tolle Fotos zu leicht nachzubereitenden Gratins, Aufläufen, Toasts, Fondues und Suppen, die das Herz jeden Käseliebhabers höher schlagen lassen dürften! Wir sind jedenfalls von den Ergebnissen und dem außergewöhnlichen tollen Kochbuch begeistert und empfehlen es sehr gerne weiter! 5*


    5ratten