Beiträge von Sagota

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Arabische Clans spielen am Rande bei mir auch gerade eine Rolle: Ich bewege mich krimitechnisch gerade "rund um mein tatsächliches Zuhause" - hatte ich so auch noch nicht. War gerade im Hotel am Deutsch-Französischen-Garten, wo ein gefaktes Einstellungsgespräch einer headhunterin ablief - mit anschließender Entführung... Der Name des Hotels steht nicht im Krimi, ich denke, das hat rechtliche Aspekte. Irre, wenn man alle Orte, die im Krimi erwähnt werden, gut kennt.... (und nach langer Zeit wieder tatsächlich dort wohnt...) - alles recht authentisch, aber auch harte Kost - kein Cosy-crime....

    Könnte das evtl. aus dem "Urmeli" sein? Ich kenne Urmel z.B. gar nicht, aber ein längst verflossener Freund mit Humor aus längst verflossenen Tagen :D hat immer zitiert:

    "Föllt of de Knöhe, ich bin euer neuer König!" - das war aus Urmeli, soweit ich weiß...


    Zank:

    Nils Holgersson war hier auch sehr gefragt - und Karlsson auf dem Dach liebten wir alle... - sogar Heidi kam bei Sohnemann (*1994) jahrelang gut an, mochten wir alle gerne ;-)

    Dann kam (leider) die Zeit von Power Rangers, Naruto, Pokemon (KiGa Zeit) etc..... Letzteres war mal ne Frage bei Jauch WWM - und der Kandidat kannte keine Pokemons ... (ich im Ggs. dazu noch heute - Miraplar, Kokowei 8o

    Zank

    Das habe ich auch vor ;-) und freu mich ebenfalls, dass das Buch von T. Hettche in der Shortlist ist.

    zu "Serpentinen" ist mir in Erinnerung, wie begeistert der heutige Literaturpapst Scheck davon war.... - mich interessiert eher der Vorgänger. Die anderen Bücher kenne ich nicht - aber das ist usus bei solcherlei Buchpreis-Verleihungen (vermutlich würden wir andere AutorInnen/Bücher in die shortlist aufnehmen :schulterzuck:

    Ich bin zwar nicht auf insta - aber hier :schuld::breitgrins: (und zuweilen auch eine Autorin aus Berlin ;-) und ich bedanke mich ebenfalls bei Dir für die tolle und informative Begleitung zu Deinem wundervollen und berührenden Nachkriegsroman! Auch mich würde es natürlich freuen, wenn Du Max im Auge behältst... und die 60ies sind auch (literarisch) ein wenig "unterbeleuchtet", finde ich (da war ich noch klein, aber ich habe natürlich Erinnerungen an dieses tolle Jahrzehnt - noch im analogen Zeitalter :zwinker: - 60 Jahre, in denen sich die Welt so sehr verändert hat!

    Ich bin sicher und sehr zuversichtlich, Du wirst ein tolles Thema für uns finden - und freue mich drauf! Doch in der Zwischenzeit: Bleib gesund und gehabe Dich wohl! :winken: Liebe Grüße aus dem Südwesten nach Berlin!

    HoldenCaulfield  Zank


    Ich hätt' jetzt wirklich nicht angenommen, dass die Augsburger Puppenkiste hier noch jemandem bekannt ist - und freu mich, dass dem nicht so ist! :daumen:

    (gestern Abend prompt auf yt mal den "Kater Mikesch" mit dem zerbrochenen Rahmtopf kurz angeschaut... - so emotional, hatte ich lange nicht gesehen und der Kater zählte zu meinen Lieblingsfiguren :zwinker:

    Der Schauplatz Dorset hat mir in "Deinem" Buch übrigens besonders gut gefallen, ich habe die Orte gegoogelt und wunderhübsche Bilder gefunden :herz:

    Lieben Dank für Deine Info zum hoffentlich nächsten Werk von E. George (gerade mal nachgeschaut; stolze 71 Lenze, also auch nicht gerade mehr die Jüngste - was sich aber bisher nicht auf ihre Bücher auswirkt - bei Martha Grimes hatte ich da eher den Eindruck *Räuspertaste aus* ;-)


    Dorset: Von dort stammte Gladys J., die wie eine zweite (englische) Mutter zeitweise für mich war... - und ich muss mal meine Kindheitsfreundin fragen (so Ihre E-Mail-Adresse noch stimmt), wo genau sie geboren wurde.

    Ein netter Autor (aus dem Saarland), der mal ein Studienjahr in Oxford verbrachte und England auch über alle Maßen liebt, gab mir da auch so einige Tipps: Die Dörfer sind wirklich wunderschön, stimmt :daumen:

    Kein Märchen, kein "Klassiker" (und wenn, ein Kultur- Kids- und TV-Klassiker ;-) ist für mich die "Augsburger Puppenkiste". Die Geschichte der Familie, die hinter diesem Marionetten-Theater steht (Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer - wie habe ich die geliebt - und ihre Abenteuer erst :flirt:, ganz zu schweigen vom "Maunzerle" (wir hatten auch so einige Maunzerles zu Hause, als ich ein Kind war)...

    hat jetzt wohl Thomas Hettche (Herzfaden) literarisch beleuchtet. Irgendwie interessiert mich das Buch - da ich die Sendungen noch heute als pädagogisch wertvoll erachte und selbst damit aufgewachsen bin (wird vermutlich niemand mehr kennen im Forum, *räusper* :breitgrins:


    Edit meint noch: Wenn ich überhaupt einen Bezug zum Theater habe (bei uns gab's ohnehin zu Hause genügend davon :elch:), dann zu Marionetten-Theater...


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    Wenn der Biblio-SuB dazuzählt, dann kann ich vermelden, dass eins von den 2 angemeldeten SuB-Abbau Büchern gelesen ist (mit großem Vergnügen ;-)


    Elizabeth George - Bedenke, was du tust (55ratten)


    1/2


    Damit fehlt mir nur noch der voraussichtlich letzte (20.) Bd. der Lynley-Reihe

    Ich bekenne, ich habe Märchen schon immer geliebt (auch wenn ich seit Jahrzehnten keine mehr lese - die Fantasy gehört ja nicht dazu ;-)

    Aber zur Frage:

    Mir hat vor vielen Jahren (lange her, aber das Buch hüte ich wie einen Schatz) ein Buch über Märchen sehr gefallen, die durch die Psych. und Psychotherapeutin Verena Kast (psychologisch) interpretiert wurden.

    Es geht dabei um Autonomie und Selbstbestimmung - damals war ich selbst in diesem Prozess, mit therapeutischer Begleitung nach dem Tod meiner Mutter.


    Es hieß "Wege zur Autonomie. Märchen psychologisch gedeutet


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    zu sehen ist das Cover hier leider nicht, aber wenn ihr auf den Link geht, erschließt sich das Fenster zu a..... - ist schon etwas älter (1989), aber es gibt wohl neuere Ausgaben. Ich fand das Buch damals sehr interessant - und aufschlussreich.


    Edit: Hier die neuere Version - ich denke, es könnte gleichen Inhalts sein (2012)


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    Valentine

    Welcome back oder besser - nous saluons de retour ;-) Schön, dass Du wieder da bist. Es gab einige Szenen, die mir sprachlich sehr gefallen haben - und inzwischen habe ich (ebenfalls nach langer Zeit) mal 2 Folgen von Lynley Mysteries Staffel 5 gesehen, hab also auch ein Bild zu Nkata... - köstlich, Havers und er in der Küche :zwinker:. "Wer Strafe verdient" folgt naturellement im Oktober spätestens - und darauf freue ich mich schon jetzt :sabber:

    Weißt Du zufällig, ob Bd. 20 dann der (vorerst, hoffe ich) letzte übersetzte Bd. der Reihe ist - und ob es im Original noch weitere gibt??


    Zu den derzeit herrschenden Temperaturen:


    Ich kann mich nicht erinnern (Ü60 inzwischen :verlegen::breitgrins:), dass es in meinem Geburtsmonat bzw. dessen Mitte Ü30 Temperaturen gab :entsetzt:: Morgen und Mittwoch ist hier im SW mit 33/34°C zu rechnen - und das Allerschlimmste: Regen null in Aussicht bis Monatsende.

    Ich hab ja nix gegen die Verlängerung des Sommers; aber so extrem ist mir das langsam nur noch unheimlich... Als Gärtnerstochter leide ich mit den Bäumen und hoffe, sie überleben es. Das Problem ist wirklich, dass es nun das dritte Jahr in Folge zu trocken - und auch zu heiß ist: Ich dachte eigentlich, die diesjährige "Heißzeit" wäre überstanden!!

    Parallel zu Jane Gardam "Robinsons Tochter" beginne ich mit einem Krimi, der "umme Ecke" spielt - und an dem ich aufgewachsen bin (crazy times; hätte nie gedacht, dass "La Bréme d'Or" - die Goldene Bremm (vis-á-vis der dt-franz. Grenze) mal als Krimititel erscheinen wird (obwohl das Cover die "Stadt am Fluss" zeigt - die Innenstadt) :belehrerin::breitgrins:


    Greta R. Kuhn - Goldene Bremm


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    Ohne die Reisen von "Hector" zu kennen, hat mir diese Reise überaus gut gefallen, da sie durchaus "Wege" zum persönlichen Glück aufzeichnet, aber sich andererseits auch sehr kritisch mit dem momentanen Zustand unseres "Blauen Planeten" auseinandersetzt; ja geradezu dazu auffordert, die Natur und auch die Ressourcen zu schützen und anders damit umzugehen, als im Roman bereits erfolgt....

    Ein absoluter Eyecatcher ist das Cover, das sich in blauem Buchschnitt fortsetzt und sehr hochwertig gearbeitet wurde: Dafür ein chapeau an den Pinguin-Verlag!


    Marskolonie, irgendwann in der Zukunft:


    Nach dem es der Menschheit "gelungen" ist, den Blauen Planeten durch Streitigkeiten um die Ressourcen, Kriege und nukleare Zerstörung unbewohnbar zu machen, ist eine kleine Marskolonie, deren "Oberhaupt" Athena (KI) ist und die Geschicke der Menschen (ausser dem Liebesleben) durch diese gelenkt werden, entstanden. Nachdem einige "Zomos" (Berufssoldaten) in einer Expedition auf die Erde verschwanden, wird Robin Normandie ausgewählt, um zum einen den Verbleib der Zomos zu untersuchen - und zudem auszukundschaften, ob ein Leben auf der Erde wieder möglich ist. Robin hat Humor, kann Frauen zum Lachen bringen, liebt Yu, eine (genetisch verbesserte) Programmiererin, deren persönlichen "Einschübe" im Roman auch sehr interessant zu lesen sind, liest gerne Romane alter Autoren (also jenen vor der Apokalypse), Lesetipps bekam er vom Vater, einem Geologen, der ihm auch die Liebe zum Schachspielen vererbte... (Hobbys dürfen die Menschen haben in der Kolonie; zudem sollen sie soziale Kontakte ausbauen


    Er ist ein "Neutrum", diese werden eigentlich bald überfällig in der Kolonie; jedoch verspricht man sich dadurch, dass Robin sowohl sehr sprachbegabt ist als auch ein diplomatisches Verhalten an den Tag legt, eine erfolgreiche Mission: Dass die Kolonie allerdings andere Pläne mit ihm hat als Robin selbst, entdeckt der Leser erst am Romanende....


    Polynesien, diverse Inseln:


    Robin landet auf einer Insel und fühlt sich sehr glücklich: Mit allen Sinnen kann er nun das Meer, die Sonne und den Wind genießen, die er nur durch Dokumentationen kannte. Er lernt zwei Inselbewohner kennen, die zu Freunden werden: Tayo und Antina, die als Einzige anders leben als der Rest der Inselbewohner, die an der Küste leben und auch ohne Arbeit Robin sehr glücklich erscheinen. Später entdeckt er "Tahus Pforte", in die alle eintreten, die doch nicht glücklich sind und den Freitod wählen: Das Ende der Vorstellung des Paradieses auf Erden für Robin...

    Da er den Auftrag hat, die Zomos zu finden, steuert er mit den beiden Freunden, einem Paar, eine andere Insel an: Hier lebt ein eher kriegerisches Volk; anders als auf "Eros", von der Tayo und Antina stammen. Robin tauft die Insel "Ares" und entdeckt einen intelligenten Inselhäuptling, dem er nichts vormachen kann. Er erzählt also freimütig, er komme von den Sternen und durch seine Diplomatie gelingt es ihm, dass die drei Freunde als Gäste aufgenommen werden, die allerdings nicht aus den Augen gelassen werden. Bei einem Rundgang lernt er Titan kennen, einem Krieger, der über das Erbringen von Leistung (das auf dieser Insel einzig zum wahren Glück führen soll) zweifelt. Robin findet seine "Landsleute" in einer schmählichen Situation wieder und merkt, wie wichtig es ihm ist, diese zur Kolonie zurückzubringen - einschließlich Leutnant Zuma, eine Frau, die ebenfalls ein Auge auf Yu geworfen hatte...

    Auf dieser Insel gibt es "Überflüssige", die in der Nähe eines Vulkans leben und die dennoch mehr Verstand haben als die anderen Inselbewohner. Robin ersinnt eine List, wie er die anderen retten kann - und er, der mit wenig Selbstvertrauen auf die Erde zurückkam, spürt, dass er durch die Erfahrungen, die er hier machte, sehr gewachsen ist: Seine Persönlichkeit ist nun viel selbstbewusster und die Kraft der Liebe zu Yu, die er unbedingt wiedersehen will und die seither herauszufinden versucht, weshalb Athena ausgerechnet ihn auf diese Mission schickte, tut ein Übriges: So wandelt sich das "brave" Neutrum zu einem wahren Rebellen, dem es gelingen soll, die Pläne der Athena zu durchkreuzen...


    Der Schreibstil von Francois Lelord ist sehr atmosphärisch, teils humorig und dennoch regt der Roman sehr zum Nachdenken an: Es gibt durchaus Parallelen zum Zustand der Erde anno 2020 und besonders die These, dass Glück auch auf Verzicht von allem Unnötigem möglich ist, hat mir sehr gut gefallen; besonders in der heutigen Zeit.


    Psychologisch interessant, gar philosophisch am Ende, als Yu auf Robin's Notizen zum "Glück" antwortet, hat dieser Roman ein dramatisches Ende, das dennoch von Glück beschieden ist: Letzten Ende ist die Liebe durchaus dazu in der Lage, den Menschen zu retten. Der Wirkungskreis von "Athena" wird zukünftig eingeschränkt und Robin wird als Leiter einer neuen Expedition zum "Blauen Planeten" der erwählte "Leader" sein: Er will eine Welt ohne Ausgegrenzte, Neutren oder Überflüssige schaffen, in der jeder Mensch glücklich werden kann. Eine schwere Aufgabe liegt vor ihm und mein Wunsch begleitet Robin, dies auch zu schaffen: Es wäre wahrhaft "paradiesisch".

    Ein absoluter Lesetipp für fantasievolle und auch kritische LeserInnen und 5* von mir.


    5ratten