Beiträge von Sagota

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Von Maria W. Peter gibt es zwei (mit Sicherheit spannende und gut recherchierte) Romane, die in der Römerzeit spielen (bzw. im römischen Trier)


    - Die Legion des Raben

    - Fortunas Rache


    Ich habe sie nicht gelesen, aber andere historische Romane der Autorin. Eine Sklavin namens Invita spielt in beiden Romanen wohl eine Hauptrolle. Die Bücher findest Du hier, auf der Autorenseite:


    https://www.mariawpeter.de/sites/buecher.php


    desweiteren vielleicht:

    Iggulden, Conn - Die Tore von Rom oder....


    vielleicht wirst Du auf der Histo-Couch fündig? (link zur Antike, mit Rezensionen von Leuten, auf deren Urteil Du etwas geben kannst ;-)


    https://www.histo-couch.de/epochen/14-antike/

    nicigirl85


    Stimmt, ist mir auch aufgefallen, dass sie sich erst gegen Mitte des Romans eigentlich kennenlernen (obwohl einiges schon eher darauf hinauslief). Mit Deiner Bemerkung zum "Drama" am Ende hast Du schon Recht; das war vielleicht etwas "dick aufgetragen" (andererseits entbehrt dies leider auch nicht einer gewissen Realität, besonders alten, vermeintlich wohlhabenden Menschen gegenüber...)

    Es war die Möglichkeit für Eliza im Roman, die Wohnung von Ada zu "inspizieren" - und was sie fand, hat mir sehr gefallen. Die beiden Eulen rundeten den Roman sehr ab, finde ich (und haben mir sehr gefallen; ich sammele halt Eulen ;)).

    Ich hatte gestern "Großkampftag" ;-) mit Betten frisch beziehen; 2 WaMa's Wäsche, "Grundreinigung der Fußböden" etc. - zum Lesen bin ich seit dem letzten Rezensieren gar nicht gekommen, da noch Termine anstanden (Wohnungsbesichtigung). Morgen evtl. eine weitere...

    Dann geht's aber weiter mit Osman's "Der Donnerstagsmordclub" und wenn meine verhaltensoriginelle Schwester mir nochmal einen Brief schreibt, in dem sie vorgibt, abends nun nicht mehr anzurufen (und dies natürlich dann doch um 21.00 h tut :confused: :grmpf:), werde ich ebenfalls einem Club beitreten :karate::zwinker:


    (wäre es witzig, mit ihr zu telefonieren, hätte ich null dagegen - aber es ist.nicht.witzig :tststs:)


    Dennoch war mein Samstag recht produktiv, den Einkauf konnte ich delegieren und freue mich nun auf den "Kurzsommer" auf dem Balkon und im Park :herz:


    Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag - und denjenigen, die Töchter und Söhne haben: Lasst Euch morgen ordentlich verwöhnen! (und die anderen dito :zwinker:)

    ysa Viel Spaß mit dem Roman von Ewald Arenz! (ist auch auf meinem Leseradar, toller Autor!!!)


    Kirsten Anthony Doerr's "Alles Licht, das wir nicht sehen" fand ich unglaublich gut: Schöne Lesestunden! (die unter die Haut gehen...)


    Meine Neuzugänge von Samstag:


    Ulrike Folkers - Ich muss raus


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    Zoe Brisby - Reise mit zwei Unbekannten


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    "Warten auf Eliza" von Leaf Arbuthnot, einer englischen Journalistin und Literaturkritikerin, erschien in deutscher Übersetzung von Christiane Burkhardt im Diana-Verlag, (Penguin Rendomhouse, 2021, brosch.). Für mich ist die Autorin eine Neuentdeckung und ich hoffe, noch weitere Werke aus ihrer Feder lesen zu können, da sie mir schöne und zuweilen sehr humorvolle Lesestunden beschert hat.


    Oxford, im Jahr des Brexit Referendums, 2016:


    Ada, eine über 70jährige Witwe, fühlt sich nach dem Tod ihres Mannes Michael, einem angesehenen Literaturwissenschaftler der italienischen Fakultät Oxford, einsam und ist unglücklich: Sie merkt, dass sie "frischen Wind" in ihr Leben lassen muss, um eine positive Veränderung zu erreichen und gründet nach einem misslungenen Versuch als Kellnerin im Lieblingscafé ein start-up: In "rent-a-gran" stellt sie ihre Kompetenzen und Lebenserfahrungen ihren Kunden zur Verfügung, von denen wir später einige "kennenlernen" sollen (und die mich sehr zum Lachen brachten :). Bevor Michael Karriere machte, schrieb Ada erfolgreiche Lyrik und ihre Gedichte wurden gerne gelesen. Ob sie es noch einmal versuchen sollte? Und ob sich Menschen überhaupt für ihre Lyrik interessieren? (Warten wir es ab)...


    Eliza, Mitte 20, eine Studentin am italienischen Institut der Uni in Oxford, will nach ihrem Studium in Bath promovieren. Ihr Thema ist Primo Levi. Während sie anfangs begeistert ist, jedoch an der Uni eher ein Underdog ist und ihre Kontakte sich über den Austausch des Mittagessens kaum herausbewegen, zweifelt sie - auch durch ihre Trennung von Ruby, ihrer Freundin, deren Verlust sie noch nicht überwinden konnte, an ihren Studienabsichten. Sie enttäuscht eine Weile ihren Tutor Mr. Baleotti und versucht ihrerseits, ihrer Einsamkeit in einigen one-night-stands zu entfliehen: Ohne Erfolg....


    Als Eliza Paola und Leslie kennenlernt, die sich für die Pro EU-Aktionsgruppe engagieren, teilt sie mit Paola zusammen Flugblätter aus und steht vor der gelben Tür, hinter der Ada wohnt: Eliza wohnt in einem Haus, das gerade kernsaniert wird, direkt gegenüber. Im Gegenzug zum "Remain" flyer gibt Ada den beiden jungen Frauen ihr Flugblatt, auf dem sie ihre Dienste als Leihoma anbietet. Tage später fasst sich Eliza ein Herz und klingelt bei der alten Dame: Der erste aller Teeabende nimmt seinen Lauf und beide merken, wie sich jede in Anwesenheit der anderen Frau wohlfühlt. Eine Freundschaft entsteht, die sogar dazu führt, dass Eliza bei Ada wohnen wird. Bis die Ex-Freundin auftaucht und ein Missverständnis der Freundschaft zwischen Eliza und Ada (vorläufig) ein Ende setzt...


    Der Stil von Leaf Arbuthnot ist sehr warmherzig und emotional; der Roman eingängig zu lesen und beide Frauen, die ein großer Altersunterschied zwar trennt, die sich jedoch trotzdem zueinander hingezogen fühlen und es schaffen, eine zarte Freundschaft aufzubauen, werden dem Leser immer sympathischer und auch vertrauter, je mehr man in Rückblicken von ihnen liest und sie besser kennenlernt: Eliza wuchs in nicht unproblematischen Verhältnissen auf, Ada gab die eigene Karriere zugunsten der ihres Mannes Michael auf, beide sind sensibel und verletzlich, besitzen aber auch eine ungeheure Stärke und Kraft: Besonders die humorvollen Passagen haben mich zum Lachen gebracht und nehmen der ernsten Thematik um Einsamkeit ihre Strenge.


    Die Themen sind darüber hinaus vielfältig: Liebe und Freundschaft, aber auch Verlust und Trauer, Einsamkeit und alleine sein, ohne sich einsam zu fühlen; am Rande auch politische Themen wie der Brexit (deren Verlauf am Tag der Abstimmung ich durch die beiden ProtagonistInnen sehr interessant nachempfinden konnte); Bisexualität und gleichgeschlechtliche Liebe, auch die Zerbrechlichkeit von Beziehungen und Liebe. Nach dem Bruch zwischen Ada und Eliza geht es auch um Gefühle von Reue und Schuld; doch beide sind sich in der letzten Romanszene (bei einer Bootstour in Oxford) darüber einig, dass sie sich mehr als einmal gegenseitig retten konnten!


    Fazit:


    Ein vor Leben sprühender, zeitweise humorvoller, emotional tiefgehender wunderschöner Roman, der mir sehr gut gefallen hat und den ich unbedingt allen weiterempfehlen möchte, die an den o.g. Themen interessiert sind; gerade in Pandemiezeiten ein witzig-skurriler, aber auch mutmachender Roman um die generationsübergreifende Freundschaft zweier Frauen, die mir sehr ans Herz wuchsen. Ein Dank an die Autorin für wirklich schöne und erheiternde Lesestunden! Von mir erhält "Warten auf Eliza" die volle Punktezahl und 5*


    5ratten:tipp:

    Für mich ist das Tagebuch-Schreiben eine Form von Psycho-Hygiene, die sich (wohl nicht ohne Grund ;)) ab meinem 13. Lebensjahr (da schenkte mir meine Lieblingsschwester das 1. aller Bücher in samtrotenem Umschlag, natürlich abschliessbar ^^) automatisiert hat.... Ich habe eigentlich nie aufgehört, Tagebuch zu schreiben. Wenn auch nicht jeden Tag.

    Aber gerade heute wieder, da es eine Form für mich ist, z.B. Problemstellungen zu beschreiben (Krankheiten meines Bruders etc.) und einiges wortwörtlich "loszulassen", objektiver zu betrachten.


    Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich mich seit Jahren so gut wie nicht mehr mit Lyrik beschäftige, selbst aber früher mal Gedichte sammelte und welche schrieb. Ich finde, Lyrik hat auch etwas Stabilisierendes, wenn die Psyche mal in "Schieflage" gerät.... Z.B. haben mir die Gedichte von Hans Kruppa mal sehr gefallen - und als ich dies (vor laaaaaanger Zeit) dem Autor schrieb, hat er mir tatsächlich ein kleines Bild gemalt. Das fand ich so schön damals (ich glaube, seither mag ich Gedichte NOCH lieber :D)....

    Mein bestbewertestes Buch und Lesehighlight war im April


    Silke Ellenbeck - "In der Stille die Freiheit" (Bd. 1)


    Warum?

    Es ist eine historische Romanbiografie (unglaublich gut recherchiert und mit vielen Fotos ausgestattet) über die Mutter des jüngst verstorbenen Prinzgemahls - Philip.


    Prinzessin Alice von Battenberg (1885 - 1969) stammt aus dem deutschen Hochadel und war mit Prinz Andreas von Griechenland verheiratet; Philip ist nach seinen 4 älteren Schwestern (später alle mit Nationalsozialisten verheiratetet...) der jüngste und einzige Sohn gewesen, der auf "Mon Repos" auf Korfu zur Welt kam (übrigens auf einem Küchentisch :breitgrins:, da dies der beste und geeigneteste Ort im Hause war).

    Bd. 1 umfasst die Jugend und Kindheit der Prinzessin Alice - und man lernt sogar die Großmutter Queen Victoria kennen, die immer mal nach Darmstadt (Lebensmittelpunkt in Kindheit/Jugend) zu Besuch kommt. Ebenso Onkel "Nicky", der niemand anderes als der letzte russische Zar gewesen ist.

    Zwei Töchter von Queen Victoria heirateten in den russischen Adel ein - und Tante Alix hatte das grausame Schicksal der Ermordung der gesamten Zarenfamilie (im Keller...) durch die Bolschewiki ereilt - Victoria war gegen die Verbindung....


    Ich klebte ob der Geschichte von 1885 bis 1902 (Bd. 1 Ende) nur so an den Seiten, ist mir wirklich lange nicht passiert und ich fand es äußerst spannend geschrieben, da es aus der Perspektive von Alice selbst gezeichnet war.

    Ich kannte auch einige Orte, wie z.B. die Russische Kapelle und die Mathildenhöhe sowie einige andere in Darmstadt, wo ich ja lange zu Hause war.

    Das gab nochmal einen sehr persönlichen realen Bezug. Ich habe das Buch eine Woche nach dem Tod von Prinz Philip begonnen - und mich ins Kondolenzbuch eingetragen, da mir sein (wenn auch vorhersehbarer) Tod wirklich naheging.


    Das Buch ist gerade nach Neuss unterwegs; meine Brief- und Lesefreundin Christa freut sich schon :zwinker:

    Ihr Lieben, bei mir war nix mit SuB-Abbau im April - und ich werde erstmal im Mai auch noch nix anmelden. Times get rough.... - sehr viel Unruhe in der family (mein erkrankter Bruder) für mich und mal sehen, wie der nächste Monat wird.

    Dennoch bin ich mit meinen gelesenen Büchern ganz zufrieden (die bringen mich auch immer wieder zurück - in meine eigene Mitte :)) Die "Leuchttürme" werden also weiterleuchten, und wenn es im Mai gut läuft - melde ich später was nach...


    Erstmal Euch allen ein schönes 1. Mai-Wochenende gewünscht! :winken:

    Ich hoffe, ich werde bald dazu kommen, diese Biblio-Schmöker zu lesen (in Sachen literarische Reisen in die

    a) Normandie

    b) Dorset

    c) Wien

    d) wen wundert's? naturellement nach Schottland > Insel Arran


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    Kirsty Wark - Der Gesang der Wellen nach dem Sturm

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    aus aktuellem Anlass (Frühjahrsputz....) als Zweitbuch


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    (empfohlen von einem und einer, der seinen gesamten Hausrat in einen VW-Bus packte und nach Schottland auswanderte.... - schade, dass ich das nicht auch tun kann: Ist bestimmt eine tolle Motivation zum Ausmisten :D)

    na ja, wenigstens kann ich ihm auf yt folgen....

    Ich bin auch so gut wie nicht zum Lesen gekommen, aber das soll sich heute noch ändern:

    Ich war zum dritten Male (erst) seit dem Lockdown im Nov. 20 selbst in der Biblio und hab' dementsprechend heute ordentlich 'abgeräumt' ^^

    Durch die historische Romanbiografie der Alice von Battenberg habe ich eine dvd zu Queen Victoria, die oftmals (sie war die Großmutter) zu Besuch in Hessen war, mitgenommen und "Doctor Thorne", da es mir mit Downton Abbey so geht wie mit Büchern - einmal ist ausreichend oftmals.

    Der Regisseur ist der Gleiche wie bei DA, statt zu reisen - was soll frau machen - eben dvd's gucken ;) (abgesehen vom Lesen).


    Ich wünsche Euch allen einen sonnigen und schönen Tag!