Beiträge von Sagota

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ist zwar schon ein Weilchen her, dass ich das Buch gelesen habe, aber rückblickend hatte ich bzw. habe ich den Eindruck, dass Literatur auch ein Ventil sein kann. Ein Ventil für erlebte Verletzungen und die offene Art der Autorin, dies zu schildern, fand ich schon bemerkenswert.

    Übrigens muss ich (im Nachhinein) auch darüber fast schmunzeln, dass die Enkelin ein gutes Verhältnis zur Großmutter hatte. Ihr gegenüber war die Mutter von Helga Schubert wohl sehr liebevoll, nachsichtig, verwöhnend - wie Großeltern das oft sind. Die Tatsache, dass ein Mutter-Tochter-Verhältnis in großer Schieflage sein kann - das Verhältnis gegenüber Enkelkindern jedoch sehr gut, gibt es wohl auch öfter. Erinnert mich an die Famileinsituation meiner verstorbenen Schwester: Hochproblematische Beziehung zeitweise mit der Tochter, mit der Enkelin hingegen "ein Herz und eine Seele" ^^

    Das hört sich absolut toll an, yanni !


    Ich war nie in einem Lesekreis, da es hier anscheinend keinen gibt - zuvor habe ich jetzt nicht danach gesucht. Es gibt hier in 3 Stadtteilen (jedoch nicht in meinem, da fehlt lt. telef. Info "das nötige Kleingeld" für) "Lesetreffs"; aber da bin ich eigensinnig: Ich hätte halt gerne einen Lesetreff in MEINEM Stadtteil ;)

    Ich glaube jedoch, dass diese Treffs nicht unbedingt identisch sind mit einem Lesekreis:

    Es gibt eine Verlagsseite namens "Mein Lesekreis.de" - ich glaube, von dtv - aber auch dort habe ich keinen in meiner Stadt finden können. Was ich bedaure, da ich so etwas schon gerne mal ausprobieren würde (die Neugierde halt ^^)


    Es gab jedoch "Mini-Lesekreise", besonders in einer Zeit, in der ich mit einer ebenfalls sehr gerne lesenden Freundin zusammenwohnte - und wir zu gegebenem Anlass (brüllend vor Lachen z.B.) jeweils aus dem Zimmer geschossen sind, um die andere in die witzige Attitüde "einzuweihen" - und uns ggf. das ganze Buch gleich zu empfehlen.

    Da unser Lesegeschmack sehr ähnlich war, hat das großen Spaß gemacht: Auch im Urlaub saßen wir (zum Erstaunen der Griechen) im Cafeneion - und lasen, während wir ein Bierchen tranken (vielleicht waren wir auf der kleinen Insel die beiden einzigen lesenden Frauen, die auch noch mit dem Buch in der Kneipe saßen :D)


    Ansonsten stelle ich mir einen Lesekreis so ähnlich vor (sollte ich noch einen finden) wie in der Verfilmung von "Deine Juliet" - aber ohne Kartoffelschalenauflauf, bitte :whistling:

    Ich wäre dafür zu haben, ein Buch zu lesen, für das sich die Mehrheit entschieden hat - wer weiß, vielleicht hätte ich sonst einen tollen Roman verpasst?


    Aber der virtuelle Austausch und das Forum hier - ist auch sehr inspirierend und fügt dem Lesen noch eine weitere "Note" hinzu (die es im analogen Zeitalter so nicht gegeben hat). Auf die verzichte ich nur sehr ungern ;)

    Es ist ein Vergnügen, Elke Heidenreichs Lesen in den verschiedenen Lebensbereichen zu lauschen. Ja, lauschen, denn ich habe beim Lesen das Gefühl, als höre ich sie erzählen. Sie schreibt liebevoll, ironisch, auch kritisch über die Literatur,(.......)

    Das erste Buch, dass sie sich vom Taschengeld kaufte, war Kleiner Mann, was nun? von Hans Fallada. Eine billige rororo-Ausgabe. Da stelle ich mal wieder fest, was für ein Spätzünder in punkto guter Literatur ich bin.

    Ich habe "Kleiner Mann, was nun?" vor ca. 4 Jahrzehnten von einem netten jungen Mann (Studienzeiten) geschenkt bekommen; bis heute weiß ich eigentlich nicht, warum er sich gerade für dieses Buch entschieden hat. Aber es hat mich sehr beeindruckt und mir sehr gefallen - insofern war auch ich (Fallada betreffend) ein "Spätzünder" :saint:


    Ich abe "Hier geht's lang!" über xmas 21 gelesen - und konnte es kaum zur Seite legen: Mit so vielen Übereinstimmungen hätte ich kaum gerechnet.... - ein sehr sehr tolles Buch und eine einzigartige "Lese-Autobiografie" einer mir nun noch sympathischeren "Literaturvermittlerin"

    Valentine

    Wir hatten einen Hoppenstedtmoment als alle Geschenke ausgepackt waren :lachen:

    Hallo liebe Holden - hallo an alle <3 pchallo

    nach 10tägiger unfreiwilliger Internet-Abstinenz kam heute der neue Rooter an und ich konnte loslegen:

    81 Benachrichtigungen von Literaturschock - :love: ich hab sie noch längst nicht alle gelesen; aber ich danke ganz <3lich der lieben Anne für's Weitergeben des faux pas meinerseits, dass ich eine gewisse Zeit nicht online sein konnte - und jetzt sehr happy bin, wieder im Forum sein zu können (ich hab euch nämlich wirklich ganz arg vermisst :five::zwinker:)


    Es ist ja nun eher die Zeit, Wunderkerzen - oder Tischfeuerwerk oder alles zum Bleigießen "auszupacken" - und dicke rote Kerzen sowie Tannnenzweige müssen wohl so ca. 12 Monate warten, bis sie wieder zum Einsatz kommen, aber.....


    Holden's "Hoppenstedt-Momente" haben mich gerade dran denken lassen, dass es bei mir (mangels I-net z.B. :breitgrins:) dazu kam, dass ich mehr TV schaute (und nebenbei mächtig in brachliegender Lektüre aufholen konnte :elch:) und es eine "Lange Loriot-Nacht" beim WDR gab: Einige Sketches bzw. die meisten kannte ich, aber zu meiner Überraschung waren auch welche dabei, die ich eben noch nicht kannte (und einer meiner Lieblingssketches ist absolut nach wie vor die "Bettenprobe" :D, über die ich bereits in meinem Elternhaus mit meinem alten Herrn (der Loriot sehr liebte), kichern musste....


    Gestern hat übrigens unser TV ebenfalls den Geist aufgegeben; da Mr. Sagota noch so als Dreingabe seit Montag arg erkrankt ist (Rückenschmerzen, GsD aber kein Bandscheibenvorfall) und ich seither öfter an die "Nighingale-Schwestern" denken musste bzw. das Cover, obgleich ich die Reihe nicht gelesen habe und Mr. Sagota ohnehin gerne TV sieht (Naturdokus, gute Filme und auch Sport, momentan Dart WM), habe ich mal schnell bei einem der großen Läden hier für Ersatz gesorgt. Uff.... nun warten wir gespannt, was als nächstes defekt ist - oder ob die Pechsträhne dann mit Beginn des Neuen Jahres ein Ende findet...


    Na ja, "Ende gut - alles gut".... - kann jedenfalls nur besser werden - und Silvesterstress werden wir keinen haben; alles im Haus - und Filme und Bücher warten; okay - einiges ist "nachzuarbeiten" (Rezis) - aber das Wichtigste ist, die offline-Zeit überstanden zu haben :breitgrins: - und mit Euch und LitSchock ist das Leben auf jeden Fall schöner!!! :herz:

    Das war 2021 so - und das wird auch 2022 so sein :rudelknuddeln::winken:

    "Wenn der Leprechaun dreimal lacht" ^^ - vermutlich wirst du vielen Kobolden und Elfen begegnen. Ich wünsch' Dir märchenhafte Lesestunden! <3

    (bin auch gerade literarisch in Irland und eine Nora Nickolsen hat sogar ein Elfenhaus im Garten stehen - und Kobolde mögen es nicht, wenn ihnen eine Katze zu sehr auf die Pelle rückt: Ich hab im Buch eine (Katze) panikartig die Flucht ergreifen sehen :D)

    Dezember- und Weihnachtsvorbesteller aus der Biblio:


    Gilly Macmillan - Die Nanny

    Hakan Nesser - Die Lebenden und Toten von Winsford

    Katharina Herrmann - Dichterinnen & Denkerinnen

    (Frauen, die trotzdem Geschichte geschrieben haben) ;)

    Anna Brachetti - Einfach nachhaltig Weihnachten


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    Alice

    Ich hoffe, Du warst vorsichtig mit dem "Scherbenhaufen" - shit happens :(

    HoldenCaulfield

    "Murkelei" -was für ein schöner Name! <3 irgendwie erinnert mich das an einen Autor, aber ich komm grad net drauf.... :/ Hört sich aber total nett an! In einer Kreisstadt, in der ich mal arbeitete, war ich im dortigen Buchladen namens "Die rote Zora" - er ist in der Zwischenzeit prämiert worden und hat ein Riesenangebot an Kinderliteratur (Merzig/Saar). Ich hab mich auch sehr wohlgefühlt in diesem Laden <3. Schön, dass es die noch gibt!


    Mein Samstag war ziemlich vollgepackt, so dass ich nicht zum Lesen kam, mal sehen, wie es Sonntag aussieht! Viel Wohlgefühl jedenfalls trotz mäßig spannendem Wetter (so langsam geht mir der trübe Dezember etwas auf den Geist; wo ist bitte diese hier?? :sonne:

    Wintersonne, ich liiiiehiiiebe dich! :nikolaus:

    Ich hatte mal eine LP gelesen; das Thema interessiert mich auch; und ganz besonders der Ort, da es in Rhön spielt, wo ich ja auch mal in Studienzeiten zu Hause war.... Ende der 70er/Anfang der 80er war Osthessen auch geprägt von der Zonengrenze, finde ich. Da ich nicht aus der Gegend stammte, war mir das sehr bewusst geworden mit der Zeit, wie nah ich an der Grenze zur DDR lebte (es gab auch US-Truppen in Fulda).

    Mal sehen, es steht jedenfalls auf meinem Leseradarschirm :zwinker: und ist Teil 1 einer Serie, wenn ich das richtig sehe.

    Das Einzige, was ich gestern gelesen hab (ich räume gerade die Küche auf, die es auch dringend notwendig hat, da wir einen neuen Kühlschrank umstellen und anschließen wollen), waren Plätzchen-Rezepte - die, die mir in die Hände fielen (beim Aufräumen) und auch online bei den Wollverrückten. Seither gehen mir die Gewürzschnitten nicht aus dem Kopf; hmmmm. - ich liebe Gewürzkuchen!

    Trotzdem hoff ich, dass ich morgen zum Krimilesen (Fin O'Malley-Reihe) kommen werde, auch nach Weihnachtlichem wäre mir tatsächlich (huch!) :nikolaus: Da bietet sich ein Sachbuch an, das mir heute freundlicherweise Mr. Sagota aus der Biblio mitbrachte (in die man ohne Impfausweis inzwischen nicht mehr reinkommt).

    Die Frage des HB drängt sich wieder auf; dann könnte ich "Wolllust und Leselust" prima miteinander verbinden :zwinker:


    Habt alle ein schönes 3. Adventswochenende - Leute, wie die Zeit dahinraaaaaaaaaaaast - unbelievable!!:huh:


    Übrigens: Mir ist vorgestern ein Coup gelungen; einige Ex-WG-ler aus längst vergangenen Studi-Zeiten wollen sich vermutlich Mai 2022 treffen und ich suche seit Jahren nach einem meiner Lieblings-WG-ler; leider hat er den Allerweltsnamen (zumindest hierzulande) "Meyer" - fast aussichtslos. Aber da frau ja kreativ ist, hab' ich tatsächlich einen Volltreffer landen können: Wir telefonieren am Sonntag :love:

    (sein Zimmer war größer als meins und wir mochten beide gute Gespräche, gute Musik und - Tee! Was haben wir rumphilosophiert in seinem Gemach - weiter ist nix gewesen, eine rein platonische Freundschaftsbeziehung ^^) Diese Teenachmittage sind schlappe 40 Jahre her :whistling: und ich freu mich wie Bolle auf Sonntag! :S