Beiträge von nicigirl85

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Miss Clovis zeigt ein ziemliches Interesse an den Ashdowns, so dass es sogar Daisy auffällt. Alfie darf sich nicht blicken lassen. Dieses Eingesperrtsein gefällt ihm gar nicht, was ich gut nachvollziehen kann, wo er doch seine Freiheit so liebt.

    Also mittlerweile finde ich es auch nicht mehr normal, was die Nachbarin da treibt. Wurde sie damit beauftragt die Ashdowns zu bespitzeln? Alfie hat mich so ein bissel an unsere aktuelle Lag erinnert, wo wir ja auch versuchen sollen zu Hause zu bleiben. Dem einen fällt es leichter als dem anderen. Mir kommt das sehr gelegen, da man nun keine Ausreden mehr erfinden muss, damit man einfach nur mal seine Zeit mit Lesen verbringen kann.

    Anna ist auserwählt, wie die Hohepriesterin feststellt, die vernichtet will, was ihnen schadet. Mir erscheint sicher, dass es sich um Iris handelt.

    Ich glaube auch, dass Iris diese Hohepriesterin ist. Und ich habe wirklich Angst um Anna, dass der bei dem Ritual etwas passiert.


    Auf jeden Fall gut, dass Alfie wieder da ist und so klug, sich den Ashdowns anzuvertrauen. Bahnt sich da am Ende doch noch ein Happy End an?

    Ich hoffe es so so sehr. <3



    Bei all den gruseligen und ernsten Themen mag ich übrigens auch den Humor, der sich immer wieder ins Buch einschleicht. Charlottes Gesprächsaufhänger mit dem Fischer zum Beispiel, der sie erst mal gepflegt ignoriert

    Ja es passt einfach alles stimmig zusammen. Es ist nicht alleine die Spannung, bei der man das Gefühl hat mit auf Ermittlerjagd zu sein, sondern man fühlt sich beim Lesen einfach wohl und behaglich.

    Ich frage mich immer noch, ob der Vater von Iris Bescheid weiß. Wenn ja, dann hat er Tom ja fast selbst auf die richtige Spur gebracht.

    Ich bin mir unsicher, dass er davon weiß. Er gehört ja einem eigenen Verband an und da könnte der Isis- Kult durchaus Konkurrenz für sein...

    Schön, dass er und Charlotte sich langsam annähern und beginnen Freunde zu werden.

    Die Annäherung hat mir auch gut gefallen.

    Die Lage spitzt sich immer mehr zu und es wird immer spannender. Hach so richtig herrlich.


    Ich freue mich, dass mein Bauchgefühl Recht hatte und Alfie wieder da ist und das aus freien Stücken. Zum Glück versteht er die Gefahr und hört auf Charlotte. Ich hatte richtig das Gefühl, dass sie sich nun besser verstehen. Ich habe noch Hoffnungen...


    Die Fluchtaferl klang ungemein spannend, von so etwas hatte ich vorher noch nichts gehört.


    Ansonsten scheint der Isis- Kult ja sehr verbreitet zu sein, wenn jetzt auch die Schauspielerin total vernarrt zu sein scheint. Aber ich kann gut verstehen, dass so etwas mit Sympolkraft anziehend wirkt. Wahrscheinlich hätte mich das in der damaligen Zeit auch angesprochen.


    Ich bin nun jedenfallsfest davon überzeugt, dass Iris damit zu tun hat. Ihre Reaktion im Theater war nicht normal.


    Dass Anna wieder aufgetaucht ist, war ja wohl die Überraschung schlecht hin. Wo steckte das Mädel nur? Wird sie bei dem Ritual die nächste sein, die stirbt?

    Ich habe so das Gefühl, als wenn ihr Interesse an den Ashdowns über normale nachbarschaftliche Neugier hinausgeht. Bin gespannt, ob da noch was kommt.

    Okay, ich hatte es eher als Langeweile abgetan. Dann lassen wir uns mal überraschen.

    Der Obelisk mit den Sphinxen als Schauplatz hat mir gefallen, daran erinnere ich mich noch gut von meinem allerersten London-Besuch. Auch an diesem ägyptisch angehauchten Ort findet Charlotte wieder rätselhafte Symbole, und auch dort wurde ein Ritual mit fünf Kerzen durchgeführt. Das klingt doch sehr nach den Töchtern der Isis.

    Ja das klingt nach einem wirklich spannenden Ort. Ich musste neulich schmunzeln, den als ich bei uns durch den Stadtpark gegangen bin, lagen in einer Ecke auch abgebrannte Teelichter und da musste ich sofort an unsere Runde und das Buch hier denken. Ob bei mir im Wohnort etwas auch Mysteriöses passiert? 8o


    Und ja ich denke auch, dass jeder Ort seine spannenden Ecken hat, die man vielleicht gar nicht alle kennt.

    Und ehrlicherweise wäre mir das auch ein bisschen zu viel Happy End :redface: Mir gefiel es deshalb ganz gut, dass Alfie ihnen die Entscheidung abgenommen hat und einfach abgehauen ist. Aber ob er es wirklich schafft, zur See zu fahren? Oder sehen wir ihn doch noch mal wieder?

    Ich glaube der Unterschied war auch einfach, dass Tom Alfie ja bereits kennt und für Charlotte war es ja so, dass ihr Mann mal eben ein fremdes Kind anschleppt ohne dass das vorher abgesprochen war. Für Alfie natürlich gut, denn ohne Hilfe hätte er das vielleicht nicht überlebt. Ich glaube dass trotz Alfies Weggang noch nicht alle Messen zu dieser Thematik gesungen sind...

    Ich bin sehr froh, dass du es so empfindest. Ich selbst bin nicht betroffen und habe mich bemüht, es so sensibel wie möglich anzugehen, es nicht zu verharmlosen oder billig zu dramatisieren. Ich freue mich besonders, weil ich von einer Leserin eine sehr heftige Reaktion bekommen habe, die ich so nicht erwartet hatte.

    Es gibt bestimmt ein paar Leser, die das enorm triggert, weil ihr Kinderwunsch immer noch stark ausgeprägt ist und die Akzeptanz fehlt, dass die Natur das leider nicht vorgesehen hat. Ich hatte bereits mehr als 5 Jahre Zeit das zu verdauen und so böse das klingt, bin ich in der aktuellen Situation froh nicht alleinerziehende Mama zu sein mit einem Vorschulkind. Das muss ein enormer Kraftakt sein und ich bewundere gerade alle Eltern, die das irgendwie durchstehen.


    (Ich muss mich übrigens dazu zwingen, sie nicht liebevoll Charlie zu nennen. :D

    Bei Charlie denke ich automatisch an die aus Volkers Kutschers Gereon Rath Büchern.

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    Herausgeber : Diogenes; 1. Edition (24. Februar 2021)

    Sprache : Deutsch

    Gebundene Ausgabe : 352 Seiten

    ISBN-10 : 3257071485

    ISBN-13 : 978-3257071481

    Originaltitel : Hard Land


    Inhaltsangabe:


    Missouri, 1985: Um vor den Problemen zu Hause zu fliehen, nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Und einen magischen Sommer lang ist alles auf den Kopf gestellt. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt. Zum ersten Mal ist er kein unscheinbarer Außenseiter mehr. Bis etwas passiert, das ihn zwingt, erwachsen zu werden. Eine Hommage an 80’s Coming-of-Age-Filme wie "The Breakfast Club" und "Stand By Me" – die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst.


    Autoreninfo:


    Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben, seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Seine Bücher erschienen bisher in 38 Sprachen, sein vierter Roman "Vom Ende der Einsamkeit" stand über achtzig Wochen auf der Bestsellerliste. Er wurde u.a. mit dem European Union Prize For Literature ausgezeichnet und zum Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels 2016 gewählt. Nach einigen Jahren in Barcelona lebt Wells inzwischen in Zürich.


    Meine Meinung:


    Titel: Die Geschichte vom Erwachsenwerden...


    Da "Vom Ende der Einsamkeit" seit Jahren mein Lieblingsbuch ist, hatte ich großen Respekt mit diesem Roman zu starten und ich muss gestehen, dass es einen zweiten Anlauf brauchte, eh ich dann über die ersten dreißig Seiten kam, denn dieses Buch ist anders, aber nicht weniger toll.


    In der Geschichte geht es um den schüchternen, 15- jährigen Sam, der seinen Platz noch nicht gefunden hat in der Welt. Im Sommer 1985, kurz vor seinem 16. Geburtstag fängt er in einem Kino an zu arbeiten, was seine Welt schlagartig auf den Kopf stellt? Wird er doch noch über sich hinauswachsen?


    Durch Sam Turner als Ich- Erzähler erlebt der Leser hautnah die Gefühls- und Gedankenwelt des Teenagers, die mich direkt in meine Jugend mit all den Ängsten und Sorgen zurück katapultiert hat.


    Bei diesem Coming- of- Age- Roman stehen gleich sieben Figuren ihren Mann, was sehr ungewöhnlich ist, da meist weniger Charaktere betrachtet werden und dennoch gelingt es Wells jeden ausreichend zu skizzieren, so dass jeder Leser seine persönliche Lieblingsfigur finden wird.


    Die beleuchteten Personen sind sehr vielfältig, denn anders als in 80er Jahre Filmen, kommen hier auch People of Colour und queere Menschen drin vor, was mir außerordentlich gut gefallen hat.


    Sam als Hauptcharakter steht im Fokus der Handlung. Ich mochte an ihm, dass er trotz seiner Schüchternheit versucht seine Ziele zu erreichen. Man spürte wie sehr ihm die Freundschaft zu Kirstie und Co gut tut. Der Mix aus ersten Malen, die wunderschön und auch schmerzhaft sind, zeigen ein reales Bild der Erfahrungen auf, die man als junger Mensch eben macht.


    Aber nicht nur Sam hat seine Päckchen zu tragen, sondern auch seine Freunde Hightower, Cameron und Kirstie. Auch ihre Ängste, Probleme und Sorgen sind nachvollziehbar.


    Neben Sam ist meine Lieblingsfigur Kirstie, da sie nicht das typische Mädchen ist, das sich durch Make-up und Klamotten definiert, auch wenn sie dadurch kaum weibliche Freunde hat. Es ist schön, dass sie sie selbst sein will, anstatt sich für andere zu verbiegen.


    Richtig gut fand ich zudem, dass nicht nur die Teens beleuchtet werden, sondern auch Sams Eltern, die sich in einer sehr schlimmen Situation befinden, denn seine Mutter ist schwer krank. Auch seine große Schwester, die dem Teenageralter entwachsen ist, findet Platz in der Geschichte.


    Das Besondere an dem Roman ist wieder einmal die Sprache, die mich regelrecht umgehauen hat. Hat nicht jeder manchmal eine Komfortzone, die so klein ist wie ein Penny?


    Fazit: Dieser Roman ist eine Hommage an die 80er und die Jugend. Er unterhält auf sehr berührende Weise und lässt einen nicht mehr los. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen und habe nun ungemein Lust die alten TV- Klassiker wieder zu schauen. Spitzenklasse!


    Bewertung: 5ratten und :tipp:

    Ich denke aber, dass Alfie seine Freiheit braucht, denn er war ja schon lange auf sich gestellt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass er es mit der Zeit sehr schön finden würde, wenn man ihn umsorgt. Da gibt es dann nur eins: dass er raus darf wann immer er möchte. Draußen zu sein, scheint ihm ein richtiges Gedürfnis zu sein.


    Natürlich hätte er größere Chancen, aber ich kann mir Alfie auch nicht so gut in einer Schule vorstellen, obwohl er clever und wissbegierig ist.

    Ich würde sogar denken, dass ihm das richtigen Spaß macht und er unter anderen sich angespornt fühlt noch mehr zu lernen. Mal sehen ob dazu noch etwas kommt.

    Die freundliche Iris hat also noch eine andere Seite, die Charlotte bei ihrem Kaffeeklatsch zu spüren bekommt. Die Münze weckt Begehrlichkeiten. Eine der Damen taucht dann auch beim Lesekreis auf, wo Charlotte mehr herausfinden will. Die Welt ist ein Dorf.

    Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die beiden Frauen etwas mit dem Zirkel und dem Tod von Julia zu tun haben. Da war wirklich eine seltsame Stimmung.


    Mrs. Clovis ist wirklich eine penetrante Person, der nichts entgeht. Mir hat gefallen, wie Tom ihr ein Ohr abgeredet hat.

    Und sie geht dabei ja wirklich clever vor, dass sie mit einem Vorwand da anrückt, aber gleich so, dass klar ist was sie wissen will. Dumm ist sie nicht, aber enorm lästig. Ich mochte auch, dass Tom seine Liebste vor dieser Schrulle gerettet hat.


    Und dann Archie. Hach ich hätte ja so gerne, dass der Junge bei Tom und Charlotte bleibt. Aber im Augenblick schaut es ja nicht danach aus. Er ist wieder zurück in seinen Schuppen. Vielleicht auch, weil er merkt, dass Charlotte sich schwer mit ihm tut. Ich bin noch unschlüssig, ob es mehr ist, weil Tom sie vorher nicht gefragt hat - das hätte er wirklich machen müssen - oder weil sie mit einem so großen "Kind" erst mal überfordert ist.

    Ich denke es wäre in jedem Fall Toms Pflicht gewesen sie zu fragen und ehrlich gesagt auch was Alfie überhaupt will, denn wirklich unglücklich ist der Junge nicht. Ich denke das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Ich würde es auch schön finden, wenn die drei ein erfülltes Leben zusammen haben.


    Nun ja und bei einem eigenen Kind hat man 9 Monate Zeit sich drauf vorzubereiten und hier wird Charlotte von einem Tag auf den anderen damit konfrontiert, dass sie sich um jemanden kümmern soll. Das kommt dann vielleicht etwas plötzlich für sie. So wie ich sie einschätze, wird sie sich mit dem Thema aber bestimmt noch beschäftigen.

    Wie war es damals eigentlich mit adoptieren? Das kann doch nicht so schwer sein. Also aus dem Waisenhaus ein Kind holen, mein ich.

    Ich könnte mir fast vorstellen, dass das kein Problem ist, denn sie würden dafür sorgen, dass es einen Streuner weniger auf der Straße gibt. Mich hat überrascht wie gut er schreiben konnte obwohl er ja scheinbar nie eine Schule besucht hat. Ansonsten weiß ich auch nicht wie lange sein Bruder weg ist und ich bin mir auch unsicher, ob das überhaupt irgendwo stand. Ich hatte das Gefühl, dass das schon länger der Fall ist und finde es fraglich, ob er überhaupt wieder zurückkommt.

    Charlotte stößt auf Julias Mutter und bietet ihr Hilfe an, was ich sehr gut finde, da Charlotte an das Ganze viel ruhiger ran gehen kann, weil sie nicht direkt betroffen ist. Ich glaube Marguerite hätte ihre Probleme, wenn sie etwas rausfindet, sich die Betroffenheit nicht von anderen anmerken zu lassen. Trotzdem fand ich sie sehr mutig.


    Miss Clovis wird eindeutig mein Hass- Charakter in dem Buch. Stalkt sie etwa ihre Nachbarn, dass sie weiß dass Alfie da ist? Eigentlich muss man sie ja bedauern, da in ihrem Leben offenbar nichts Spannendes passiert. Solche Nachbarn hatte ich leider auch. Ich bin da dann weggezogen, weil sie sich sehr in mein Leben eingemischt haben, Besucher abgefangen und vorher ausgefragt haben, bevor die es zu mir überhaupt in den 4. Stock geschafft haben. Und am schlimmsten: wenn ich mal zu Hause war: "Was machen Sie denn hier, von dann bis dann sind Sie doch auf Arbeit. Faulenzen Sie hier nur rum oder wie." Da war klar, dass das nicht mehr geht.


    Zum Thema Charlotte und Alfie, da habe ich sie so sehr gefühlt, denn mir geht es gerade ähnlich. Ich bin nun seit fast 5 Jahren alleine und meine Eltern hätten so gern, dass ich jemanden an meiner Seite habe. Ich vermisse abeer aktuell rein gar nichts, sondern genieße es durch die Natur streifen zu können wann ich will, zu lesen wo und wann und wie lange ich möchte und ähnliches. Ich kann voll und ganz verstehen, dass sie Angst hat durch ihn ihre Freiheiten zu verlieren. Sicher wäre das nicht ganz so krass wie bei einem kleinen Baby, aber es würde Einschränkungen für sie bedeuten. Ich denke, dass trotz Alfies Weggang das letzte Wort dazu noch nicht gesprochen ist.


    Ansonsten ist das Thema "Keine Kinder bekommen können" sehr sensibel und mit zarter Hand angefasst. Da ich selbst davon betroffen bin, rührt mich die Thematik sehr und macht mich betroffen, aber es triggert mich nicht zu arg, dass ich das Buch jetzt nicht weiterlesen könnte oder so. Sehr geschickt gemacht.


    Gut fand ich übrigens wie ganz nebenbei die Kodak 1 erwähnt wird, da musste ich direkt googeln ob es die wirklich damals schon gab und ja, so war es auch.


    Stutzig wurde ich übrigens als Charlotte beim Lesezirkel einer Frau begegnet, die zuvor auch bei der Kaffeerunde bei Iris dabei war. Die hat doch bestimmt Julia nicht nur vom Lesezirkel gekannt.

    1. Da schleichen die beiden umeinander herum und erst einmal wagt keiner, über das leidige Thema zu sprechen. Dabei belastet es beide. Als Charlotte den Brief von Stephen entdeckt, ist sie wütend, aber das ist dann wenigstens der Anstoß, dass sie auch etwas unternimmt und Tom anspricht. Endlich ist das geklärt.


    2. Aber noch jemand macht sich an die Recherche – und zwar Julias Mutter. Sie will wissen, was geschehen ist und daher fängt sie an Julias Zimmer zu durchsuchen. Mit ihrem Fund wendet sie sich auch gleich an eine kompetente Stelle und erfährt, dass alles mit Magie zu tun hat.


    3. Charlotte und Tom besuchen Toms Mentor. Es ist ja eine ganz besondere Ausstattung in dem Haus. Kein Wunder, dass Charlotte fasziniert ist. Sie versteht sich auch mit Iris gut, die Interesse an der Münze vom alten Ned hat.

    1. Ich fand es so klasse, dass Charlotte den ersten Schritt gemacht hat. Das musste echt mal gelöst werden, bevor dieses Traumpaar sich deswegen immer mehr von einander entfernt.


    2. Julias Mutter hat mir richtig imponiert, denn das hätte ich solchen reichen Leuten gar nicht zugetraut. Die Polizei hat das ja als Suizid eingestuft und so etwas würde man normalerweise schnell vergessen wollen und alles dazu unter den Teppich kehren. Dass sie recherchiert zeigt wie sehr sie an ihrer Tochter hing. Gefällt mir enorm.


    3. Das Haus würde ich auch zu gern mal besuchen. Ich hatte beim Lesen nicht nur Exotisches vor Augen, sondern auch besondere Gerüche im Sinn.

    Ich habe meinen Feierabend genutzt, um weiterzulesen und ich bin nach wie vor sehr angetan.


    Hach wie schön, dass die beiden sich nun endlich ausgesprochen haben. Ich hatte schon Sorge, dass das in diesem Abschnitt nicht mehr passiert, aber da war die Einteilung hier mal wirklich sehr gelungen. Gedanklich habe ich die zwei aufeinander zu geschoben.


    Die Sache mit der Münze ist schon spannend. Ich empfinde so etwas auch als etwas Besonderes, auch wenn diese Dinge vielleicht keinen materiellen Wert haben. Könnte die Münze etwas mit dem Ritual zu tun haben?


    Iris (ich habe dauernd Isis gelesen bei ihr) scheint aber ihrer Zeit wirklich weit voraus zu sein. Ehrlich gesagt imponiert mir das sehr. Ich schwimme ja auch am liebsten gegen den Strom.


    Gut fand ich, dass Marguerite Danby Nachforschungen anstellt zu dem Tod ihrer Tochter. Ihre Fundstücke haben es jedenfalls in sich. Dass sie sich traut jemanden dazu zu befragen zeigt wie enorm wichtig ihr ihre Tochter ist, denn den gesellschaftlichen Konventionen entspricht ihr Verhalten ja nicht wirklich, aber ich mag es dass sie sich traut.


    Ansonsten habe ich da irgendwie Vater- Vibes gespürt zwischen Tom und Alfie. Tom war doch direkt angetan von dem Jungen und seiner Kombinationsgabe. Ihm schien es ja auch Leid zu tun, dass der Junge nur sich hat und in einem Schuppen leben muss. Hier bin ich wirklich gespannt, ob sich meine Wünsche dazu noch erfüllen.

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    Herausgeber : Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (25. Januar 2021)

    Sprache : Deutsch

    Gebundene Ausgabe : 176 Seiten

    ISBN-10 : 3446269177

    ISBN-13 : 978-3446269170


    Inhaltsangabe:


    Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft.


    Autoreninfo:


    Monika Helfer, geboren 1947 in Au / Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Mit ihrem Roman "Schau mich an, wenn ich mit dir rede" (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert.


    Meine Meinung:


    Titel: Mein Vater, der Leser...


    Auf ein Wiedersehen mit der Bagage hatte ich mich schon sehr gefreut, weshalb ich direkt mit der Lektüre startete und wieder kurzweilig und gut unterhalten wurde.


    In der Geschichte geht es dieses Mal um die Eltern der Autorin, vorzugsweise um ihren Vater, der während des Krieges ein Bein verlor und vernarrt in Bücher ist.


    Monika Helfer ist als Ich- Erzählerin unterwegs und beschreibt wie sie die Zeit in der Familie erlebt hat und lässt auch ihre Schwestern zu Wort kommen.


    Schön war zu lesen, dass sich das Leben der Nachfolgegeneration der Bagage etwas verbessert hat und dennoch werden schnell große Unterschiede zu heute klar. Da erscheint trotz der Verletzten das Kriegsversehrtenheim wirklich der schönste Ort gewesen zu sein, mitten in der Idylle und viel Platz.


    Sympathisch war mir der Vater in jedem Fall, teile ich doch seine enorme Leidenschaft für Bücher. Das ist kein Gebrauchsgegenstand, sondern das Zuhause von Figuren, die wir lieb gewinnen.


    Die Paarbeziehung der Eltern empfand ich als tragisch und gleichzeitig so echt. Einfach gut, dass hier nichts geschönt wurde seitens der Autorin, denn genauso ist nun mal die Liebe und das Leben.


    Schön fand ich auch das Wiedersehen mit den Kindern aus "Die Bagage", nur das jetzt alle erwachsen sind und ihren eigenen Weg gehen, sofern sie dies denn umgesetzt bekommen.


    Der nüchterne Schreibstil Helfers trägt dazu bei, dass allein die Familie im Fokus steht, fast so als würde man mittels Zielfernrohr drauf schauen, um ja nichts zu verpassen.


    Fazit: Steht seinem Vorgänger in nichts nach. Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt. Gern spreche ich eine Empfehlung aus.


    Bewertung: 4ratten

    1. Ja die Dame war wirklich furchtbar. Vor allem wird ihr ja klar sein, dass es nicht am Wollen liegt, dass die beiden keine Kinder haben. Da muss man ja nicht so verletztend sein und mehrfach nachboren. Ansonsten gebe ich dir absolut Recht, dass es schon öde sein kann ohne Kind, denn sie darf ja nicht arbeiten. Da bleibt dann nur Sticken und ähnliches, denn Hausarbeit wird ja durch Dienstmädchen verrichtet. Und so viel Lektüre wie heute, die zudem erschwinglich ist, gab es damals wahrscheinlich auch nicht.


    2. Danke für diesen Fun Fact. Ich kenne ein paar Folgen der Serie, aber an die Pfarrkirche kann ich mich nicht erinnern.


    3. Also ich würde so ein Buch auch direkt kaufen. Gern mit Ticket zur Zeitreise ins London der damaligen Zeit.

    Hoffentlich treibt die faszinierende Tochter seines Mentors keinen Keil zwischen Charlotte und Tom, denn das würde ich gar nicht wollen.

    Meinst du, weil Tom sich zu ihr hingezogen fühlt? Nee, das denke ich nicht. Ich denke eher, sie gehört zu diesem Isiszirkel, ist womöglich eine der Anführerinnen und wenn Charlotte und Tom der Sache auf die Spur kommen, könnte sie Probleme machen, weil sie will, dass dieser okkulte Kreis geheim bleibt. Ich denke nicht, dass zwischen Tom und seine Frau etwas kommen kann. :)

    Also selten war ich mir so sicher, aber zwischen Tom und Charlotte passt kein Keil, egal wie attraktiv der- oder diejenige wäre. Die beiden halten zusammen wie Pech und Schwefel, da würde ich meine Hand ins Feuer für legen.


    Ich tippe auch eher in die Richtung wie gagamaus, dass Iris ihre Finger im Okkulten drin hat und alles dafür tut, damit ihre Machenschaften im Geheimen bleiben. An Geld scheint es ja in der Familie nicht zu mangeln, dass man Leute zum Schweigen bringen kann, entweder in dem man ihr Schweigen erkauft oder sie zum Schweigen bringt.

    Sie gehen so liebevoll und aufmerksam miteinander um. :flirt: Umso tragischer, dass sich da erste Misstöne einschleichen. Ich hoffe mal, sie überwinden ihre Phase der Sprachlosigkeit bald. Ehrlichkeit und Liebe werden die beiden da durchbringen. Ich bin zuversichtlich, wie selten bei einem Päarchen. Im Hinterkopf habe ich auch schon Lösungsmöglichkeiten - also falls sich nicht doch noch was Kleines einstellt, denn auch so etwas gibt es im Leben durchaus. (Meine Schwägerin hat vier Jahre gewartet, dann war plötzlich der Kleine unterwegs. Danach hat es leider nie wieder geklappt auf natürlichem Wege.) Aber da gibt es doch noch jede Menge Kinder, die ein Zuhause brauchen. Die etwas übergriffige Nachbarin arbeitet ja in einer Institution, das könnte auch was für Charlotte sein. Und dann gibt es noch den kleinen Strandsammler, der könnte auch etwas Unterstützung und Liebe gebrauchen. (Ja, meine Phantasie schlägt schon wieder Purzelbäume. ^^)

    Mein erster Gedanke war auch, dass Charlotte und Tom die perfekten Eltern für Alfie wären, der keinen mehr hat. Er scheint ja nun auch sehr pfiffig zu sein und ein kleines Ermittler- Gen zu haben.


    Ansonsten bin ich ganz bei dir. Ich denke auch, dass sie bald miteinander sprechen können und das Problem dann keines mehr ist. Ich mag bei den beiden besonders, dass sie spüren, wenn der andere Kummer hat oder bedrückt ist.

    Hallo ihr Lieben,


    Nachdem mir die letzten zwei Tage leider die Konzentration zum Lesen gefehlt hat, habe ich heute direkt angefangen und bin Feuer und Flamme für das Buch. Mir gefällt, dass die Rückblenden aufzeigen was früher passiert ist, denn der erste Teil ist ja schon eine Weile her. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass man diesen Roman auch versteht ohne den anderen zu kennen.


    Ich weiß nicht wie es euch geht, aber dieser Alfie passt doch so was von zu Charlotte und Tom. Irgendwie ist meine Fantasie komplett mit mir durchgegangen, denn ich sehe ihn schon in der Obhut der beiden. Dann hat er wen, der sich um ihn kümmert und Charlotte kann sich um jemanden kümmern. Und pfiffig ist er wie die beiden, ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen.


    Die Kinderlosigkeit ist natürlich ein schwieriges Thema, aber sie sollten wirklich drüber sprechen. Ich weiß, das war zu der Zeit nicht üblich, aber sonst wird das ewig wie ein schwerer Kloß im Hals stecken. Ich hab das selber durch, denn wenn man nicht vernünftig drüber spricht, dann wird die Beziehung daran scheitern. Und dann dauert es auch mächtig lange, eh man den Herzenswunsch von sich schieben kann und das Ganze positiv sieht.


    Ich weiß nicht wie eure Erfahrungen sind, aber es ist auch heute noch so, dass nach einer Heirat angenommen wird, dass sich direkt Kinder einstellen und dass die ewige Fragerei einfach nur nervt und auch wirklich verletzend ist. Wenn man dann sagt, dass man keine bekommen kann, dann gibt es entsetzte Gesichter oder aber Sprüche nach dem Motto: „Ach was das wird schon, wenn man sich nicht so einen Druck macht.“ Das hilft wirklich keinem. Deswegen habe ich Charlotte bei der Teestunde so sehr gefühlt, daher danke für die Szene liebe Susanne.


    Als Teenager fand ich Okkultismus auch richtig faszinierend, mittlerweile bin ich aber doch eher Realist.


    Ich bin übrigens absoluter Fan von gruseligen Märchen. Kennt jemand „Der Bärenhäuter“ aus Grimms Märchen? Der Schluss ist einfach nur klasse. Meine Familie hat sich immer köstlich amüsiert, dass ich nur so etwas vorgelesen bekommen wollte und nichts über Prinzessinnen.


    Die Erwähnung von Charles Dickens in der Geschichte fand ich klasse.


    Also einen magischen Atlas über London würde ich lesen.


    Sollte übrigens angedeutet werden, dass sich Iris Jellicoe in eine Katze verwandeln kann? Die Frau hatte etwas wirklich Magisches an sich.


    Ich bin jedenfalls jetzt schon sehr gespannt was für Erscheinungen wie geboten bekommen.

    Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Man sollte den Zusatz zum Buchtitel beachten...


    Ich lese gern mal einen Ratgeber, vor allem wenn eine berühmte Persönlichkeit diesen verfasst hat und er biografisch geprägt ist.


    Im vorliegenden Sachbuch beschreibt das Model Shermine Shahrivar ihren Weg zu sich selbst und beleuchtet dabei Themen wie Beziehungen, Spiritualität, Sexualität, Ernährung, Beauty und Sport.


    Wer also einen Diät- Ratgeber erwartet hat, der ist hier gänzlich falsch.


    Die angesprochenen Themen sind in jedem Fall wichtig und sollten nicht außer Acht gelassen werden, allerdings konnte ich bei diesem Buch leider nicht wirklich etwas Neues mitnehmen, da alles Beschriebene bereits schon in diversen anderen Büchern und online durchgekaut worden ist.


    Ich hatte mir erhofft mehr über Shermine Shahrivar zu erfahren, nur wird hier lediglich an der Oberfläche gekratzt. Das fand ich sehr schade, denn ich sehe sie als interessante Persönlichkeit, gerade weil sie alleinerziehende Mama ist.


    Zudem ist das Sachbuch leider mit diversen Lebensweisheiten versehen, die eher an Kalendersprüche und Wandtattoos erinnern, als wirklich zu motivieren und zu unterstützen.


    Der Schreibstil ist einfach gehalten und kurzweilig, so dass man es fix nebenbei lesen kann.


    Die Fotos im Buch empfand ich als sehr ansprechend. Sie haben etwas Sinnliches an sich. Da hat man wirklich das Gefühl, dass sie mit sich im Reinen ist.


    Wer einen richtig guten Ratgeber zum Thema Selbstliebe und gesunder Ernährung lesen möchte, der sollte zu "Sei glücklich, nicht perfekt" von Anja Zeidler greifen.


    Als Printexemplar 144 Seiten, als Ebook 93 Seiten, das ist dann wirklich nur etwas für Fans der Autorin.


    Fazit: Leider konnte dieses hübsch gestaltete Sachbuch meine Erwartungen nicht erfüllen, weshalb ich keine Empfehlung aussprechen kann.


    Bewertung:2ratten (fast ein :flop:)

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    Herausgeber : hanserblau (15. Februar 2021)

    Sprache : Deutsch

    Gebundene Ausgabe : 288 Seiten

    ISBN-10 : 3446269452

    ISBN-13 : 978-3446269453


    Inhaltsangabe:


    In den idyllischen Elbauen im Wendland teilen zwei Paare Hof, Scheune und Kräutergarten - doch ihre einst enge Freundschaft ist zerbrochen. Thies und Sophie trauern um ihren Sohn Aaron, der unter ungeklärten Umständen ertrank. Allein mit ihren Schuldgefühlen müssen sie Tag für Tag Ingas und Bodos scheinbar perfektes Familienglück mit ansehen. Bis ein Jahr nach Aarons Tod eine Fremde in den Ort kommt und ans Licht bringt, was die vier Freunde lieber verschwiegen hätten.


    Autoreninfo:


    Kristina Hauff wurde am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und am Theater. Unter ihrem echten Namen Susanne Kliem schreibt sie erfolgreiche Kriminalromane. Für „Unter Wasser Nacht“ verbrachte sie längere Zeit im Wendland und recherchierte in Archiven. Kristina Hauff lebt mit ihrer Familie in Berlin.


    Meine Meinung:


    Titel: Freundschaft für immer?


    Mich hat der Klappentext des Buches so enorm angesprochen, dass ich einfach mehr wissen wollte. Und dann kam es komplett anders als ich erwartet hatte.


    In der Geschichte geht es um die vier Freunde Sophie, Thies, Inga und Bodo, die über Jahre alles geteilt und immens viel zusammen unternommen haben. Doch dann stirbt Aaron, der Sohn von Thies und Sophie. Plötzlich ist nichts mehr wie davor. Kann es das Paar aus dem dunklen Loch wieder heraus schaffen? Und was wird aus der Freundschaft, die seit dem Ereignis zerstört scheint?


    Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Handlung und der Leser begleitet diverse Charaktere mitsamt ihren Empfindungen nach dem Erlebten. Jedes Kapitel ist mit dem Protagonistennamen überschrieben, der gerade dran ist. Das hilft beim Orientieren.


    Genau das ist auch die Stärke des Romans. Ein schlimmes Ereignis wird aus der Sicht unterschiedlicher Personen beleuchtet und so wird deutlich, dass nicht alles so ist wie es scheint. So real ist sonst nur das echte Leben.


    Das Setting im Wendland passte in meinen Augen gut, da die Gegend Idylle pur ist, aber hinter der Fassade eben auch Gefahren lauern.


    Mir gefiel, dass die handelnden Akteure Menschen wie du und ich sind, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Mittels Thies wird so greifbar wie eine Depression sich äußern kann. Sein Verhalten war so intensiv beschrieben, dass ich Gänsehaut bekam. Obwohl ich eine Frau bin, konnte ich mich in ihn am besten einfühlen.


    Zudem mochte ich die Thematisierung von Neid und Missgunst innerhalb einer Freundschaft. Nie möchte das jemand zugeben und dennoch wird dies täglich gelebt. Auch wird deutlich, was die Gesellschaft von einem erwartet, nämlich die perfekte Familie, aber dass es die eben nicht wirklich gibt. Wer ist schon perfekt?


    Während sich der Leser dem Lüften des Geheimnisses immer mehr näherte, hatte man fast das Gefühl einen Krimi zu lesen, so spannend wurde es. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet, so dass mich der Schluss echt überrumpelt hat.


    Fazit: Eine tragische Geschichte, die mich spannend unterhalten hat. Gern spreche ich eine Empfehlung aus.


    Bewertung: 4ratten