Beiträge von dodo

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich würde gerne mit "Der lange Winter am Ende der Welt" von Julie Harris anmelden.


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    1926 versucht John Robert Shaw einen Rekord im Alleinflug aufzustellen. Nach einem Sturm strandet er in Alaska und gilt von da an 17 Jahre als verschollen. Er lebt in diesen Jahren mit den Inuit in einer Einöde aus Schnee und Eis. Nachdem er unvermutet gefunden wird, muss er sich ein zweites Mal ein komplett neues Leben aufbauen.

    Jetzt kenne ich mich aus. :breitgrins: Einen e-reader habe ich mir bewusst noch nicht gekauft, denn dann würden meinen ungelesenen Bücher definitiv in den vierstelligen Bereich wandern und das will ich nicht. Außerdem bin ich altmodisch und ziehe einfach ein gedrucktes Buch einem Reader vor - auch wenn es im Urlaub bedeutet, dass ich einen eigenen Koffer für meine Bücher brauche :zwinker:

    Du hast so einen schönen übersichtlichen SUB. Ich beneide dich richtig gehend darum. Bei mir wird das noch lange dauern bis ich wieder im zweistelligen Bereich bin :sauer:
    Was ist eigentlich ein Doppel-SUB? Hast du die Bücher doppelt und eine Ausgabe davon noch nicht gelesen? :confused:

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    Klappentext:


    Dorylis, ein zehnjähriges Mädchen mit übernatürlichen Kräften, wird zur Schlüsselfigur in der Auseinandersetzung verfeindeter Clans auf Darkover. Sie ist die Herrin der Stürme und in der Lage, wahre Urgewalten zu entfesseln. Durch bewusste Zuchtwahl hat sich inzwischen die Gabe des "Laran" unter der herrschenden Schicht ausgebreitet. Mit Hilfe der Matrix-Kristalle werden die Geisteskräfte noch verstärkt. Aus der Verbindung von Lord Aldaran und Aliciane geht eine Tochter hervor, deren "Laran" übermächtig ist. Obwohl erst ein Kind von zehn Jahren, kommt ihr in der Auseinandersetzung der Clans eine Schlüsselrolle zu.


    Meine Meinung:


    Diese Geschichte spielt ungefähr 1200 Jahre noch der Landung der Menschen auf Darkover. Aus einer gleichberechtigten Gesellschaft hat sich ein streng hierarchisches patriarchalisches Gesellschaftssystem entwickelt, in der der Einzelne mit seinen Wünschen und Zielen nichts zählt. Obwohl es auf den ersten Blick so wirkt, sind auch die Männer nicht wirklich freier als die Frauen. Sie werden genauso gezwungen aus dynastischen Motiven zu heiraten oder zu handeln, ob sie wollen oder nicht.
    Der ganze Roman behandelt eigentlich den Konflikt des Individuums gegen die ihm auferlegten Pflichten gegenüber Familie, Clan und das Königreich. Ausbruchsversuche funktionieren nur bedingt, beziehungsweise im kleinsten Rahmen. Letztendlich entscheidet keine einzige der tragenden Personen nach dem, was sie für richtig hält, sondern nach dem, was durch die Umstände und/oder von anderen Autoritäten aufgezwungen wird. Marion Zimmer Bradley gelingt es bis auf wenige Ausnahmen ganz gut, die inneren Konflikte ihrer Charaktere und die Beweggründe ihres Handelns glaubwürdig zu schildern. Das ganze verpackt sie eine mittelalterliche Welt, die allerdings bereits hoch technologisiert ist. Ohne es genauer benennen zu können, bin ich trotzdem nicht ganz zufrieden nach der Lektüre. Daher vergebe ich


    3ratten

    Dass ihre Qualität schwankt, merkte ich schon bei der Avalon-Chronik. "Die Priesterin von Avalon" habe ich zum Beispiel in nicht so guter Erinnerung. "Landung auf Darkover" war nett, hat aber definitiv Luft nach oben. "Die Herrin der Stürme" gefällt mir da schon um einiges besser. Bin neugierig, nach wie vielen Bänden ich eine Pause einlegen werde. :smile:


    Ach so, Du meintest die, Entschuldigung. Die habe ich gleich komplett ignoriert. Ist Geschmackssache, aber ich finde das ist ein Sakrileg, wenn AutorInnen in anderer Leute Romanwelten einsteigen. Ich finde, Serien sollten mit ihren SchöpferInnen enden. Nur meine Meinung!


    Anscheinend wollte MZB ja, dass ihre Arbeit fortgeführt wird, daher finde ich es in ihrem Fall nicht so schlimm. Zumindest bei der Avalon-Chronik hat es mich definitiv nicht gestört, dass sie von Diana L. Paxson weitergeschrieben wurde. Sie hat zwar einen anderen Schreibstil, aber in ihren Avalon-Romanen schimmert meiner Meinung nach schon die Erzählstimme von MZB durch.



    Ich war am Anfang sehr begeistert von Darkover. Die Begeisterung nahm mit jedem Buch ein bisschen ab, weil ich das Gefühl hatte, dass nicht mehr viel Neues passiert. Die letzten Bände habe ich eigentlich nur noch gelesen, weil ich sie auf dem SUB hatte. Von daher habe ich Darkover eher in schlechter Erinnerung.


    Ich bin schon neugierig, wie es mir damit gehen wird. Momentan stehe ich ja noch ganz am Anfang und völlig in diese Welt eingetaucht. Allerdings kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass sich die Serie mit der Zeit abnützt und letztendlich in die Kategorie "Nett gelesen zu haben, mehr aber schon nicht" abrutscht.

    Irgendwie reizt es mich ja, den Zyklus in einem durch zu lesen. Gleichzeitig kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass er mich mit der Zeit zu nerven beginnt und ich eine Pause einlegen werde. Außerdem stellt sich mir die Frage, ob ich die Bücher nicht verheize, wenn ich sie ohne Unterbrechung lese. :hm: , schwierige Entscheidung.


    Grisel: Es sind mittlerweile weitere Bücher, die auf Darkover spielen, am Markt und zwar von Deborah J. Ross: "The Alton Gift", "Hasturs Lord" und "The Children of Kings". Anscheinend führt sie den Zyklus weiter, wie es ja auch Diana L.Paxson mit der Avalon Chronik macht.

    Ich habe gerade begonnen den Darkover-Zyklus zu lesen und mich entschieden, ihn chronologisch nach der Reihenfolge der Gesamtausgabe vom Weltbild Verlag zu lesen. "Die Landung auf Darkover" hat mir schon einmal ganz gut gefallen. Die zeitlich dazwischenliegenden Kurzgeschichten waren ganz nett bis in Ordnung. Irgendwie gleichen sie sich alle ein bisschen. Ganz fürchterlich war für mich nur MZBs Ballade von "Hastur und Cassilda". Mittlerweile bin ich bei "Herrin der Stürme" angelangt und bin neugierig, wie es weitergeht.
    Hat eigentlich irgendwer von euch einen der Darkover-Bände, die nach ihrem Tod veröffentlicht worden sind, gelesen?

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    Inhalt:


    Ein terranisches Sternenschiff muss aufgrund eines insterstellaren Sturmes auf einem fremden, nicht klassifizierten Planeten notlanden. Bei der Landung wird das Schiff schwer beschädigt. Den Überlebenden stellt sich nun folgenden Frage: Sollen sie mit allen ihren verfügbaren Mitteln versuchen das Schiff wieder startklar zu bringen oder sollen sie beginnen, auf einen ihnen unbekannten Planeten mit allen seinen Gefahren eine Kolonie zu gründen?


    Meine Meinung:


    Die Geschichte über die Landung auf Darkover hat mich von Anfang an in Beschlag genommen. Marion Zimmer Bradley hat sich meiner Meinung nach weniger auf eine tiefere Ausbildung der einzelnen Charaktere, sondern eher auf die Gruppendynamik angesichts einer Katastrophe konzentriert. Besonders die Kluft zwischen den Technologie-/Fortschrittsgläubigen und der Gruppierung der "Neu-Hebriden-Gemeinschaft", welche zurück zu einer Agrarkultur wollen, war gut und vor allem glaubwürdig geschildert. Bradley schildert aber durchaus auch die inneren Konflikte einzelner Personen, die sich plötzlich mit Situationen auseinandersetzen müssen, die ihrem alten Weltbild diametral entgegenstehen. Einzig die großen Zeitsprünge am Ende des Romans empfand ich als störend. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin die Geschichte schnell erzählt haben wollte und ihr daher nicht genug Raum zum Entfalten gab. Der Roman hat definitiv mehr Potential als ausgeschöpft wurde, macht aber gleichzeitig Lust darauf, etwas länger in der Welt von Darkover zu verweilen.


    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus: