Beiträge von gagamaus

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Darauf bin ich rein gefallen, ehrlich gesagt. Denn von der "anderen" Sarah Bailey habe ich schon was gelesen. Dann war ich hier sehr erstaunt, weil der Schreibstil so anders war.

    Mir ist es tatsächlich auch nur deshalb aufgefallen, weil ich mich an die Covergestaltung erinnert habe und mich wunderte. Wenn es z.B. der gleiche Verlag ist, behalten die ja oft eine ähnliche Gestaltung bei, damit man das ganze besser wieder erkennt und mit der*dem gleichen Autor*in in Verbindung bringt. Dadurch hab ich dann noch mal genauer recherchiert.

    Mir ist es nicht aufgefallen. Danke für diese wichtige Info. :*

    Ich habe ja gerade den ersten Ballard gelesen und hatte da 1. auch schon die Vermutung, dass sie Harry "ersetzen" könnte (ich bevorzuge Nachfolgerin sein, denn ersetzen kann Harry für mich keiner ;))und 2. dass die zwei zusammen ermitteln werden. Ich hoffe also sehr, dass Ballard 2 in absehbarerer Zeit übersetzt wird.

    Last Minute Reise gefällig.


    Maximale Teilnehmeranzahl 16 Personen.


    Altersbeschränkung minderjährig.


    Sollten Sie Spaß an Jump and Run Spielen haben und an Egoshootern mit anspruchsvollem Level. Sollten sie Rollenspiele lieben und körperlich fit und geistig agil sein, dann haben wir genau das Richtige für ihren Kurztrip, endlich mal komplett und garantiert ohne Eltern und andere Erwachsene. Persönliche Mentoren werden dafür sorgen, dass sie ihren Urlaub genießen können, nehmen aber nicht persönlich an der Reise teil. Neben einem wunderschönen Insel-Setting, werden wundervolle Urwald- und Wüstenausflüge angeboten. Sie lernen Singles aus anderen Bezirken kennen, messen sich in Einzelkämpfen und übernachten im Wald und in Höhlen, lernen Fallen legen, Bogenschießen, Klettern und eventuell, falls sie lange genug überleben, auch den Umgang mit diversen Messern und Schlagwerkzeugen. Abends gibt es kurze ergreifend schöne Lichtshows mit Ehrungen der Verlierer. Mit etwas Glück bekommen Sie zwischendurch auch mal kleine Geschenke des Reiseveranstalters. Sollte es aus widrigen Gründen nötig sein, werden sie selbstverständlich mit persönlichen Shuttles ausgeflogen und erhalten eine 1a Beerdigung in ihrem Heimatbezirk.


    Und das absolute Schmankerl zum Schluss. Diese Reise kostet sie fast gar nichts. Entscheiden Sie sich schnell und buchen Sie jetzt neue Anmeldungskriterien: ziehen Sie ein Los;). am 19.5. geht es los.


    Es ist natürlich auch immer die Frage, in wieweit eine Erwartungshaltung z.B. der Leser*innen und des Verlages, dazu führt, dass das Schreiben noch schwieriger wird. Ich kann mir schon vorstellen, das so eine Situation noch zusätzlich Druck ausübt.


    Sei es wie es sei, ich hoffe schon noch auf einen abschließenden Band.

    Es gibt ein Interview vom 18. April von ihm, in dem er auf die Frage, ob dieses Jahr der dritte Teil wirklich rauskommt, ziemlich pampig antwortet. Er hasst es sichtlich, darauf angesprochen zu werden und er will defenitiv keine Aussage dazu machen. Da es noch immer kein Cover gibt, bin ich skeptisch. Aber es kommt ein erster Schmuckband heraus. Das stimmt mich widerrum optimistisch. Ein klitzekleines bisschen aber nur. ^^

    Worum geht es bei "Die Kinder von Nebra"?

    Um die Himmelsscheibe von Nebra, die vor einigen Jahren entdeckt wurde und die die Phantasie aber auch die Forschung der Historiker neu beflügelt hat. Wie lebten die Menschen vor 4000 Jahren auf europäischen Boden? Wie entwickelten sich Kultur und Glauben, wie fortschrittlich waren Ackerbau, Städtebau und Gesellschaftswesen? Wer hat die Himmelsscheibe geschmiedet und wozu diente sie? All diese Fragen und noch viel mehr werden in diesem Roman beantwortet. Auch wenn vieles sicherlich nur Vermutungen sind, so erfährt man am Schluss doch in einem wunderbaren Nachwort, dass Ulf Schiewe nicht ins Blaue hinein fabuliert hat, sondern ausgiebig recherchiert und aus seinem Wissen logisches Schlüsse gezogen hat, die er in dieser Geschichte dann umgesetzt hat.


    Was hat mir besonders gefallen?

    Der Roman ist ein Rundrum-Wohlfühl-Programm. Also soll heißen, er hatte alles, was ein guter Histo braucht und hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Nahbare Darsteller die glaubwürdig agieren und deren Gedankenwelt, deren Amibitionen und Wünsche und Träume ein lebhaftes Bild ergaben, so dass sie schnell zu Freunden wurden. Dem gegenüber gab es auch ein paar Herren, die man aus ganzem Herzen verachten konnte und die zwar Angst und Schrecken verbreiteten, die aber doch zum Großteil ihrer gerechten Strafe am Ende nicht entgingen. Die zentrale Rolle der Himmelsscheibe und des damaligen Götterkultes ist sehr interessant umgesetzt. Hier hat sich Ulf Schiewe ganz besondere Mühe gegeben und mich voll und ganz überzeugt. Ja, genauso könnte es gewesen sein. Ich habe auch allerlei Wissenswertes über die damalige Zeit erfahren und war überrascht, wie fortschrittlich die Leute damals bei manchen Dingen schon waren. Auch das Ende ist so, wie man es sich als Leser wünscht. Eine runde Sache.


    Was hat mir nicht so gefallen?

    Mir fällt nichts ein. Sicherlich gibt es ein paar Wendungen, die man so schon früh in der Geschichte erahnt. Aber eigentlich tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Ich bezeichne Ulfs Bücher gerne als süffig und kraftvoll. Und sehr gut lesbar.


    Meine Bewertung also?

    Gerne alle Punkte. Die tolle Aufmachung, die spannende Geschichte und als Zuckerl eine Leserunde mit dem Autor himself mit jeder Menge toller Zusatzinfos. Wie immer eine Freude für mich.


    5ratten

    Das finde ich aber auch sehr schade mit dem Frankreich-Buch, das hätte mich ebenfalls sehr interessiert.

    Da sind wir uns mal alle einige. Das Thema und der Plot hören sich sehr vielversprechend an und von Ulf lese ich ja eh alles.

    Ich finde schade, dass die Verlage oft so starke Vorgaben an die Autoren geben, was sie schreiben sollen. Ist jetzt nicht unbedingt dien Verlag gemeint, lieber Ulf. Aber ich weiß von anderen Autoren, wo genaue Vorgaben gemacht werden, was die Lektoren gerne möchten. Also Zeit und Ort, Rahmenhandlung. Klar wollen die Verlage Themen, von denen sie denken, dass sie sich verkaufen. Aber dadurch habe ich immer wieder das Gefühl, dass sich die Plots widerholen oder nur bestimmte Epochen gut vertreten sind, wogegen andere Themen und Jahrhunderte und Orte kaum vorkommen. Und gerade das sind ja oft die Highlights. Da passt jetzt auch dein Buch rein, denn aus der Zeit habe ich in Europa tatsächlich noch kaum etwas gefunden. Auch die Wikinger-Reihe in Italien. Das war mir vorher auch nicht so bewusst, dass es das gab. Ich kann mir vorstellen, dass es auch für einen Autor manchmal ganz nett ist, wenn er sich auf absolutes Neuland begeben darf und nicht ausgetrampelte Pfade gehen muss.

    odenwaldcollies , ja, wahrscheinlich wäre Ada nicht glücklich bei ihren Leuten gewesen. Zu lange war sie fort und hat, auch wenn als Sklavin, ein völlig anderes Leben kennengelernt. Ich stelle mir in meiner Fantasie vor, dass sie gute Freunde bleiben und Orna und Toki kommen sie besuchen.

    Ada war für mich einer dieser starken Nebencharaktere - die ich sehr schätze - von denen ich gerne mehr gelesen hätte. Ihre innere Zerissenheit, wo sie hingehört, kam gut rüber.

    Gleiches gilt auch für Odda, dem ich gerne ein bisschen Glück gewünscht hätte.



    Bei dem Austausch von Arni gegen die Himmelsscheibe habe ich mit dem schlimmsten gerechnet, aber die Überraschung durch die eingegrabenen Alben war echt genial :thumbup: Froh bin ich auch, dass Arni später die Verletzung glücklicherweise überlebt.

    Da hat es Ulf gut mit uns Lesern gemeint, weil er ja mit Opfern unter unseren Helden sparsam umgeht. :)



    Sehr schön fand ich auch die Entwicklung zwischen Morgana und Drengi, vor allem auch, dass Drengi überhaupt überlebt hat. Den beiden ist wirklich etwas Glück vergönnt.

    Das hatte ich ja kommen sehen. Die beiden passen einfach zu gut zusammen und Morgana denkt ja zwischendurch schon mal, was gewesen wäre, wenn sie einen anderen Mann wie z.B. Drengi geheiratet hätte. Bei genauer Betrachtung ist es schon ein HappyEnd, was wir hier bekommen haben. Nach all den Kämpfen und Befürchtungen ist das wohltuend und gar nicht aufgesetzt.


    Ich finde das Nachwort auch sehr gelungen. Da hab ich ein paar Mal noch aha-Momente gehabt beim Lesen.

    Ich würde mich gerne mit Binbiniqegabenik (OstenArd) und Samweis Gamdschie (HdR) in Hobbingen treffen und versuchen ein Kochbuch mit den beiden Jungs herauszubringen. So etwas in der Art "Kochbuch für eine Reise - Hin und Zurück" oder "Töfften auf Quanuk-Art". Und sobald es dunkel ist würden wir für die Kinder von Sam ein nettes kleines Feuerwerk veranstalten und dazu ein Pfeifchen Ovarkraut und den Tag ausklingen lassen. Und das alles bitte ohne Maske und Abstandsregeln. :love:

    Dass Orkon ausgerechnet Arrak die Führung des Heeres überlassen hat, hat mich überrascht. Er wusste doch genau, dass sein Sohn viel zu unkontrolliert agiert. Ich erwartete eine überlegtere Handlungsweise von Orkon.

    Das fand ich auch gewagt. Wahrscheinlich hoffte er, der Sohn würde an seinen Aufgaben wachsen. Und er hat wohl auch überschätzt, wie stark die Feinde sind.

    Ansonsten ist dieser Abschnitt geprägt von Mord und Totschlag! Orkon wird von Urdo ermordet, der Morgana die Schuld zuweist. Jetzt hält sich meine Trauer für Orkon wirklich in Grenzen und Morganas Verhältnis zu Urdo war reichlich riskant, aber dass der sich als hinterhältige Ratte erweist, ist dann wirklich zuviel. Vor allem sein "Es tut mir leid" <X Aber Hilfe kommt von völlig unerwarteter Seite: Odda sorgt dafür, dass Morgana, Tura und Gisla die Kuffaburg verlassen können. Jetzt bin ich natürlich neugierig, welche Geschichte Odda noch zu erzählen hat. Ich hoffe, wir werden erfahren, warum er so in Orkons Schuld stand.

    Ja ein wilder Abschnitt. Einer, in dem sich die Fronten formieren und klären. Urdo entpuppt sich als Egoist. War ja klar, dass er Morgana fallen lässt, wenn sie ihm schadet. Odda mochte ich eigentlich die ganze Zeit schon irgendwie und fand es doof, dass er ausgerechnet Orkon so treu ergeben ist. Ob er in Morgana verliebt ist? Schon ein bisserl, oder?

    Rana wurde ja zur Priesterin geweiht und sie nützt diesen neuen Status gleich, um ihre Gedanken von Destarte als Göttin des Lichts zu verbreiten. Mir persönlich gefällt dieser Gegensatz zu Hador wirklich gut. Und Rana schafft es, auch in brenzligen Situationen, die richtigen Worte zu finden! Sie ist eine würdige Nachfolgerin ihrer Mutter! Außerdem gefällt es mir gut, dass sie diese Wagenrennen besucht und Freundschaft mit Drengis Söhnen und Ada schließt. Hakun ist auch da und jetzt findet Rana auch Gefallen an ihm.

    Sie reift an den Aufgaben. Und sie schart ihre Anhänger um sich. 8o

    Das Ende des Wagenrennes war nicht wirklich überraschend. Ich hatte mit dem Tod eines der Zwillinge gerechnet, aber auch nicht mit so einem offensichtlichen Mord. Er etwas hinterhältiger, aber es zeigt auch, dass Arrak sich nicht verstecken braucht, er glaubt vermutlich er kommt mit allem durch.

    Ich lese so was ja meist, ohne mir vorher zu überlegen, wer hier sterben könnte. Aber mit so einem offensichtlichen Mord habe ich auch nicht gerehcnet. Und nicht damit, dass er so einfach durchkommt. Hier hat Orkon nicht erkannt, dass die Stimmung durch solche Dinge auch gegen ihn hochkocht. Er dürfte Arrak nicht so bevorzugen und beschützen. Orkon unterschätzt, dass ein steter Tropfen den Stein höhlt und ständige Ungerechtigkeiten das Volk UND die Fürsten nachhaltig erzürnt. Eigentlich hat Rana mit ihren neuen Lehren da genau die Lücke gefunden, in die sie nun stoßen kann. Die Leute haben nur auf jemanden gewartet, der sie gegen Orkon eint. Die Zeit war reif.

    Wo habe ich den überlesen, dass es tatsächlich die Tochter von Herdis ist, die als Sklavin bei Orkon lebt. Vermutet habe ich es auch, es passt zuviel zusammen, aber direkt gelesen habe ich es nicht.

    Ulf hat recht, das stand nirgends explizit, ich habe das lediglich für mich so beschlossen :D

    Irgendwie war das für mich auch naheliegend. Es wurde ja gesagt, dass das Mädchen verschwunden ist. Dann wurde mal erwähnt, dass aus den Dörfern Menschen verschwinden, um als Sklaven zu enden. Und dann taucht die etwas verwirrte Sklavin bei Orkon auf. Da konnte man schon eins und eins und eins zusammenzählen.