Beiträge von gagamaus

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich weiß nicht wie eure Erfahrungen sind, aber es ist auch heute noch so, dass nach einer Heirat angenommen wird, dass sich direkt Kinder einstellen und dass die ewige Fragerei einfach nur nervt und auch wirklich verletzend ist. Wenn man dann sagt, dass man keine bekommen kann, dann gibt es entsetzte Gesichter oder aber Sprüche nach dem Motto: „Ach was das wird schon, wenn man sich nicht so einen Druck macht.“ Das hilft wirklich keinem.

    Genauso schlimm sind aber die, die hinter deinem Rücken reden und du weißt genau, dass du immer wieder das Gesprächsthema bist, denn das Verhalten ist so merkwürdig. Bei mir ist das ja nun auch schon eine Weile her. Inzwischen finde ich, dass nicht mehr alle davon ausgehen, dass gleich Kinder kommen, weil die jungen Frauen doch auch zumindesten eine Weile in ihrem Beruf uneingeschränkt arbeiten wollen. Nur Großeltern in spe meinen immer noch, dass sie da nachhaken müssen.

    Ich war ja noch so jung, das keiner gefragt hat und alle akzeptiert haben, dass wir noch zwei, drei Jahre gewartet haben. Heutzutage ist es doch sowieso eher so, dass die Frauen erst Anfang, Mitte 35 Kinder bekommen. So ist es zumindest bei all meinen Kolleginnen, die studiert haben und erst mal ein wenig arbeiten möchten. Und bei meinen Söhnen wird es wohl auch so sein (wie es jetzt ausschaut). Ich bin ja eine Mutter, die sich sagt, wenn Enkel kommen ist das schön, aber ich würde nie drängen, denn es ist nicht meine Entscheidung und ich werde es nehmen, wie es kommt. Ich kenne aber einige potentiellen Omas, die wirklich ätzend waren mit ihrer Fragerei. Ich finde es schade, dass es noch immer verwerflich ist, wenn man sich gegen Kinder entscheidet. Ich bin ja selber das totale Muttertier aber Hauptsache ist doch, das man glücklich ist.


    Wenn man welche möchte und keine kommen, ist das sehr traurig. Ich würde mir wünschen, dass man damit in unserer Gesellschaft inzwischen etwas lockerer umgehen würde, denn es ist ja keine Seltenheit mehr. Und hier eine Schuld zuzuweisen, finde ich fürchterlich. Schließlich hat sich das doch keiner selber ausgesucht. Diese Scham, die die Betroffenen empfinden, sollte die Gesellschaft ihnen doch nehmen und nicht mit dummen Fragen noch verstärken. Hach, was wäre eine perfektere Welt schön.

    Also selten war ich mir so sicher, aber zwischen Tom und Charlotte passt kein Keil, egal wie attraktiv der- oder diejenige wäre. Die beiden halten zusammen wie Pech und Schwefel, da würde ich meine Hand ins Feuer für legen.

    Mein erster Gedanke war auch, dass Charlotte und Tom die perfekten Eltern für Alfie wären, der keinen mehr hat. Er scheint ja nun auch sehr pfiffig zu sein und ein kleines Ermittler- Gen zu haben.

    :five:^^

    Hoffentlich treibt die faszinierende Tochter seines Mentors keinen Keil zwischen Charlotte und Tom, denn das würde ich gar nicht wollen.

    Meinst du, weil Tom sich zu ihr hingezogen fühlt? Nee, das denke ich nicht. Ich denke eher, sie gehört zu diesem Isiszirkel, ist womöglich eine der Anführerinnen und wenn Charlotte und Tom der Sache auf die Spur kommen, könnte sie Probleme machen, weil sie will, dass dieser okkulte Kreis geheim bleibt. Ich denke nicht, dass zwischen Tom und seine Frau etwas kommen kann. :)

    Nachdem gestern mien Buch angekommen ist :freu:hab ich gleich losgelegt und bin ratzfatz durch den ersten Abschnitt durch.

    Es ist eine wahre Freude, wieder Mäuschen bei Tom und Charlotte spielen zu dürfen. Die beiden sind so ein nettes Paar. Sie gehen so liebevoll und aufmerksam miteinander um. :flirt: Umso tragischer, dass sich da erste Misstöne einschleichen. Ich hoffe mal, sie überwinden ihre Phase der Sprachlosigkeit bald. Ehrlichkeit und Liebe werden die beiden da durchbringen. Ich bin zuversichtlich, wie selten bei einem Päarchen. Im Hinterkopf habe ich auch schon Lösungsmöglichkeiten - also falls sich nicht doch noch was Kleines einstellt, denn auch so etwas gibt es im Leben durchaus. (Meine Schwägerin hat vier Jahre gewartet, dann war plötzlich der Kleine unterwegs. Danach hat es leider nie wieder geklappt auf natürlichem Wege.) Aber da gibt es doch noch jede Menge Kinder, die ein Zuhause brauchen. Die etwas übergriffige Nachbarin arbeitet ja in einer Institution, das könnte auch was für Charlotte sein. Und dann gibt es noch den kleinen Strandsammler, der könnte auch etwas Unterstützung und Liebe gebrauchen. (Ja, meine Phantasie schlägt schon wieder Purzelbäume. ^^)


    Dieser Isis-Kult ist ja unheimlich. Wurde die junge Frau ins Wasser gezwungen oder war es ein Unfall? An Selbstmord kann ich nicht recht glauben. Sieht eher nach einem verunglückten Ritual aus mit den Kerzen. Hoffentlich gerät Archie da nicht bald in Gefahr. Und die Frau von Tom's neuem Auftraggeber scheint ja Isis selbst zu sein, so wie sie hier beschrieben wird. Also auf jeden Fall eine Anhängerin, oder seht ihr das anders? Katzenaugen, ihre Kleidung etc. Da hat es richtig geknistert. Bin gespannt, wie Charlotte die findet.


    Spannende Info am Rande. In Neuseeland dürfen die Frauen schon wählen. Die sind ja fortschrittlich. :thumbup:

    Die Quote ist, glaub ich, nur ein oberflächliches erstes Kriterium. Über 90% bin ich nur noch selten (weil ich zu viele noch offene Bücher habe :saint:) Wichtig ist wohl eher, wie viele Rezensionen insgesamt und - von Verlag zu Verlag unterschiedlich - auch, wie die Rezensionen sind. Wobei ich mal unterstelle, dass sie nicht unbedingt überschwänglich positiv sein müssen, das sind meine Rezis nämlich nicht immer. Einige Verlage haben allgemein für "normale" Rezensenten auf jeden Fall nur ein sehr begrenztes Kontingent. Blogger u.a. werden da bevorzugt, da ihre Streuung ja anders ist als bei mir, die nur auf "normalen" Buchseiten rezensiert. Für die wird die Möglichkeit zur Anfrage wohl auch weiter offen gehalten.


    Ähnlich ist es wohl mit den Freischaltungen. Da agiert jeder Verlag anders. Manche sind da schnell dabei. Aber die Freischaltung von manchen Verlagen (KIWI, Hoffmann & Campe u.ä.) empfinde ich schon als richtige Zuckerl. :)

    Liebe MitleserINNEN,


    natürlich gehören auch die Rezenionen zu unseren Leserunden mit AutorINNen dazu. Es wäre schön, wenn Ihr diese zeitnah zumindest in unserem Forum - aber gerne auch andernorts - einstellt.


    Bitte postet hier lediglich Eure gesammelten Rezensionslinks, nicht aber Euer Fazit selbst. So haben wir und auch Claire am Ende einen guten Überblick. Danke!

    Hallo liebe MitleserINNEN, hallo liebe Susanne,


    hier startet jetzt endlich die langersehnte Leserunde zu "Das Geheimnis der Themse". Ich begrüße alle Teilnehmerinnen herzlich und ganz besonders Susanne Goga. Schön, dass es mit unserer Runde geklappt hat - trotz ein paar Schneeverwehungen, die unsere Bücher verschlingen wollten - und Du Dir die Zeit nimmst, uns bei der Lektüre Deines neuen Romans zu begleiten. :)


    Ich habe die Kapitelangaben auch angegeben, so dürfte es also auch eventuelle E-book-Leserinnen keine Probleme geben.

    Hier könnte bis einschließlich Kapitel 13 schreiben.


    Da Ihr alle alte Leserunden-Profis seid, spare ich mir alle Einleitungen und wünsche uns allen einfach viel Spaß beim Lesen und Austauschen.


    Fröhliche Lesegrüße :winken:

    Claudia

    Der verbotene Fluss war für mich thematisch eine Überraschung, da er fast eine Hommage an die alten Klassiker "Rebecca"und "Jane Eyre" ist. In einem englischen Herrenhaus Ende des 19.ten Jahrhunderts wird die achtjährige Tochter eines Parlaments-Abgeordneten in mysteriöse und spiritistisch anmutende Geschehnisse verwickelt. Die neu eingetroffene Hauslehrerin und ein beherztes Mitglied der Society of Psychical Research versuchen zu klären, ob das Mädchen geisteskrank wird oder ob Geister tatsächlich ihr Unwesen im Haus treiben.


    Überhaupt nicht mein Lieblingsgenre, da ich da schon ein paar Mal heftig enttäuscht wurde. Aber im Falle von "Der verbotene Fluss" hat Susanne Goga mich mal wieder voll überzeugt.

    Obwohl die Geschichte in ruhiger Gangart daherkommt und viel Zeit und Liebe auf die Zeichnung der Charakter und die Beschreibung der normalen Alltäglichkeiten verwandt wird, baut sich Schritt für Schritt eine unterschwellige Spannung auf. Mit jedem neu gefundenen Puzzlestück erfährt der Leser wieder ein kleines Stück des ganzen großen Geheimnisses und kommt der Lösung einen kleinen Schritt näher. Das Tolle ist wirklich, dass man miträtseln kann und deshalb recht bald mitfiebert und Vermutungen anstellt, wie auch die Hauptakteure Charlotte und Thomas. Die beiden sind sehr symphatisch und mir schnell ans Herz gewachsen. Die Zuneigung der beiden ist wie ein zartes Band, welches mit kleinen Andeutungen vor dem Leserauge wächst während die Geschichte logisch und glaubwürdig voranschreitet. Selbst die Nebendarsteller sind eindringlich beschrieben und geben die Würze in diese geheimnisvolle Geschichte.


    Susanne Goga benützt keine unnötigen Effekte, erschafft Atmosphäre vor allem durch die Menschen, die sie erfindet und die so lebendig agieren, dass sie bestes Kopf- und Herzkino erzeugt ohne dass es je kitschig oder langweilig würde.

    gagamaus: Ich habe dir vorsichtshalber nochmal per PN meine Adresse geschickt, dann geht gewiss nichts schief.


    Und danke für das Freiexemplar. Ich bin gespannt wie es weitergeht und freue mich sehr auf unsere gemeinsame Runde.


    Ich habe neulich meine Rezension (eine meiner ersten) zu "Der verbotene Fluss" durchgelesen und musste schmunzeln. Ich hoffe ich bin mit den Jahren besser geworden im Formulieren. ;)

    Ich finde es auch lustig, alte Rezis von mir zu lesen. Vor allem bei den Büchern, die ich geliebt habe, bin ich manchmal so euphorisch, dass sicherlich andere schmunzeln müssen. Mal gleich schauen, was ich zu dem verbotenen Fluss geschrieben haben.