Beiträge von SABO

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Teresa Simon - Die Fliedertochter


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    Berlin/Wien, 2018

    Antonia bekommt einen geheimnisvollen Brief aus Wien und bittet Paulina um den Gefallen, sie in dieser Erbangelegenheit zu vertreten. Paulina fährt mit dem Zug in die österreichische Hauptstadt und tritt eine Reise in die Vergangenheit an. Das berühmteste Kind der Donau nimmt sie in seine nostalgischen Arme, die geschichtsträchtige Metropole zieht die junge Künstlerin in ihren Bann.

    Freud, Klimt, Hundertwasser und Co sind allgegenwertig, die Historie hadert mit der Moderne, ein Widerspruch mit Kultur.

    Die beste Kulisse, um eins mit dem Leben einer zeitlich Entfernten zu werden. Paulina sucht Spuren und findet Wurzeln in Antonias Erbe. Einem Tagebuch.


    Berlin/Wien, 1936

    Luzie Kühn liebt das Variete und fühlt sich auf der Bühne zuhause, tanzen und singen ist ihr Leben. Als Goebbels ihrer Talente gewahr wird, hat Luzie Angst, dass ihr Geheimnis um ihre jüdische Abstammung ans Licht kommt. Um den hinkenden Bock von Babelsberg zu entkommen, flieht sie nach Wien und findet Asyl bei Familie Brunner. Doch auch hier färbt sich der bunte Herbst in giftiges Sepia, die braune Suppe gärt und brodelt.


    Luzies Traum wird wahr, sie bekommt ein Engagement am Theater an der Wien und betritt die Bretter einer Zarah Leander. Ihre Freude darüber lässt sie unvorsichtig werden, plötzlich gibt es neben Singen und Tanzen auch noch die Liebe, die einen großen Tribut zollt. Das Lichtmädchen Luzie gerät zwischen zwei Brüderherzen, doch den Schatten wirft der Krieg, der Millionen von Menschen verschlingt.


    Dramatisch und spannend verbindet Teresa Simon eine Zeitspanne von 80 Jahren.

    Vergangenheit und Gegenwart - was man daraus macht, formt die Zukunft.

    Das Tagebuch der Luzie Kühn wirkt so authentisch, dass man beim Lesen den Atem anhält und die Zeit vergisst. Ein großartiges Leseerlebnis.


    Teresa Simon steht für berührendes Schicksal, starke Heldinnen und unverfälschte Romantik. Die gute Recherche ist wie immer Ehrensache. Das war ganz großes Gefühls-Kino mit Taschentuch-Bonus! Eine unbedingte Empfehlung: Lesen und Teil einer anderen Zeit werden. Ich bin begeistert.


    "Ideologien trennen uns, Träume und Ängste bringen uns einander näher."

    Eugène Ionesco


    5ratten :tipp::blume:

    Wie wird Paulina reagieren, wenn sie hinter das "Familiengeheimnis" kommt?

    Eigentlich gebe ich Simone gar keine Schuld, wann ist dafür schon der richtige Zeitpunkt? Ich weiß nur eins, ich hätte immer wieder nachgefragt, wie konnte Paulina das nur vergessen? Ich als Simone, hätte vielleicht gewartet, bis sie mich ein zweites Mal fragt, vielleicht dachte sie, Paulina sucht sich den Zeitpunkt slbst aus.

    Mir laufen Tränen übers Gesicht. Tränen der Trauer und Freude gleichzeitig.

    Ich war auch aufs heftigste gerührt.

    Was für eine wunderbarer Roman gespickt mit soviel Wahrheit und Geschichte und trotzdem ohne drohenden Zeigefinger.

    Das sage ich schon seit dem 1. Teresa Simon Roman. Geschichte packend vermittelt, ohne sich im Grauen zu suhlen.

    So macht man das!

    Heike hat kurzen Prozess gemacht und Simone, also Mamasi,und Toni nach Wien kutschiert.

    Das war so ein Bonbon für mich, lauter klasse Frauen in dem Roman. Wie immer halt, "Starke Heldinnen-Zeit"!

    die Romane schaffen es, dass ich weiter stöbern will, weiter hinterfragen will, weiter verstehen will. Auch wenn man viele Dinge einfach nie verstehen kann!!!

    Du musst die Vorgänger auch lesen, oder kennst du sie schon?

    Sabo, Babsi - bitte klärt mich auf!

    Ich bin schon lange fertig, ich hatte das Gefühl, dass ich zu schnell lese, ich wollte der Runde etwas Zeit geben denn außer dir hat auf meinen Beitrag dann auch niemand mehr geantwortet - ich hab einfach die Sonne ausgenutzt und hab im Garten gewühlt.

    (schau in Abschnitt 6)

    "Wepsig" (leicht bairisch) heißt nervös, Hummeln im Hintern ..

    und Hansi ist ein kleiner Junge mit Trigonomie 21

    Ist absolut logisch, ich kannte den Ausdruck gar nicht.

    Ich glaube, dass diese Menschen einfach auch körperlich so sehr am Ende waren - wegen Mangelernährung, harter Arbeit, hygienischer Zustände, Folter und all das, was ihnen dort widerfahren ist, dass der Tod wahrscheinlich für viele wirklich eine Gnade war.

    Das viele überhaupt so lange ausgehalten haben, Helden ohne Waffen - und man hat sie nie vergessen.

    Am Sonntag hatte ich alles gelesen und während der schönen Sonnentage im Garten hab ich das Buch in Gedanken noch mal gelesen, bei dieser besinnlichen Arbeit flogen meine Gedanken immer wieder zu Luzie.

    Das Buch ist mega "nachhaltig", du hast es zum 4. Mal geschafft, dem vorigen Roman noch eins drauf zu setzen. (Das war mir eh klar..)

    Ich muss sagen, am meisten hat mich der kleine bis heranwachsende Peter gerührt,

    was in dem jungen Burschen für Gedanken herumschwirrten, bzw das große Verständnis für Luzies Lage, das er sich in sie verliebte, sich geschlagen gab und sich damit praktisch mitverlobte und Richard auch noch den "große-Bruder-Rat" mitgab, wie er versucht hat Wagner zu täuschen und wie er sich darüber schuldig fühlte..hach, das war ganz großes Kino mit Taschentuch-Bonus (das ganze Buch ansich).

    Danke, für dieses tolle Leseerlebnis, liebe Teresa, liebe Grüße, SABO

    (Rezis gibts am Wochenende)

    <3

    Dieser A...h hat sie gesehen, als sie den Koffer holen wollte. Und er droht ihr sofort wieder.

    Naja, sie hätte im Laden verschwinden können, sie hat ihn ja zuerst gesehen, aber wie in Trance (was ich durchaus authentisch fand, nachdem was sie durchgemacht hat) ist sie auf ihn zugegangen.

    Warum haben sie eigentlich nicht versucht, gleich zu heiraten? Das ging doch zu Kriegszeiten schneller, oder irre ich mich da.

    Da musste ich auch gleich dran denken..


    ... und in eine "Irrenanstalt" - wegen moralischer Debilität (!)

    Das die das Wort Moral überhaupt in den Mund nehmen können, ohne daran zu ersticken..

    :cursing:

    Und ja, Luzie macht beileibe nicht alles richtig - ganz im Gegenteil. Sie hat Fehler, sie denkt oft nicht genug nach, sie ist impulsiv - aber sie lebt auf einem Pulverfass ... ich wollte keine "cleane" Heldin haben, sondern eine Frau mit Ecken und Kanten ...

    Zuerst habe ich auch gedacht, ach menno Luzie, aber dann habe ich sie akzeptiert wie sie ist und habe sie richtig liebgewonnen, sie wollte doch nur ein bissl Glück vom Leben und ich wünschte sie hätte es bekommen.

    Mein Kopf kann sich keine Pläne merken :-D Je besser ich eine Stadt kenne, desto "blinder" kann ich mich bewegen.

    Mein eigener Plan natürlich. ;-)

    Paulina trifft sich endlich mit Tamas alleine und natürlich dauert es nicht lange, bis sie sich küssen, Moritz mosert schon rum..

    Wiederholt sich da die Konkurrenzgeschichte um eine Frau??

    Bruno ist wohl doch nur eine Randfigur und ist schwer von Begriff..hat Paulina deswegen die schroffe Art (SMS) gewählt um es ihm klar zu machen? Simone bekommt eine lange Mail, Paulina hat sich nicht an die Abmachung gehalten..naja, Simone hat sich sowieso schon den Wanderurlaub durch mangelnde Vorbereitung kaputt gemacht. "Fuß dick - geht nicht wandern.."

    Antonia ist von den Socken, als sie erfährt, was Paulina herausgefunden hat.


    Paulina ist Lilles Tochter, deren Mutter Antonia ist, die in Wien von Luzie und Richard abstammt, anders lässt sich das mit dem "eigentlich in Wien geboren" und der Vererbung des Tagebuchs an sie, kaum erklären. Richard ist wohl nicht wieder aus dem Krieg gekommen, nachdem sie zusammen waren. Vielleicht war ihr Wagner erneut auf die Schliche gekommen, nachdem er sie auf der Gasse plötzlich traf.

    Die Verfolgungsjagd zu den Brüdern war wahnsinnig spannend und Franz war ganz große Klasse, voll die coole Socke, wie er mit Wagner umgegangen ist. Bravo!

    (Wenn Paulina tatsächlich mit Antonia verwandt ist, sollte man ihr wegen dem Herzfehler unbedingt Bescheid sagen. Ich verstehe ja, dass dafür nie der richtige Moment ist, aber in den 20 Jahren, (ab dem Brief) wäre das drin gewesen.

    Paulina wird sauer sein und sagen, ihr Leben wäre eine Lüge.


    Die Passagen vom Lager waren so traurig, eben weil das ja alles noch viel schlimmer war. Die Sache mit der hübschen Krankenschwester, war fast zu schön, um wahr zu sein, wie passt so eine gute Frau in so einen "Laden"? Das Liesl sich den Strick genommen hat, kann ich verstehen, ich weiß nicht, ob es so ein Glück von dort lebend rauszukommen. Wer kann so ein Trauma verarbeiten? Was nützt es, wenn die Haare wieder lang wachsen, wenns im Kopf kraus ist.

    (Ich wünschte die Liesel hätte dem Wagner den Tripper vorher noch angehängt.)

    :evil:


    Frage:

    Wer ist Hansi und was ist "wepsig"? (kommt das von Wespe, also nervös, zappelig?)

    Die politischen Ereignisse überschlagen sich in diesem Kapitel - manches ist so unfassbar, dass man eigentlich denken könnte, die Autorin hat hier eine gute Story kreiert. Leider wissen wir alle, dass es die nackte Wahrheit ist. Für die Juden (und nicht nur die) geht es hier ums Überleben.......

    Und ich mag mir kaum vorstellen, wieviel Seele beim Schreiben einer solchen Geschichte zerbricht.

    Mal wieder hoffe ich, dass eines von Teresas Büchern wenigstens ein paar Menschen wieder auf einen normalen politischen Weg bringt.

    Nur gute Menschen lesen Teresas Bücher, kann gar nicht anders sein..aber ich weiß schon was´d meinst.

    Und ja, ich habe auch das Gefühl mit dem sacken lassen, das Buch hat eine hohe Schiksals-Dichte.


    Leute. die 14 Tage an einem Buch lesen, werden mir für immer ein Rätsel bleiben :/

    Oh doch, ich kann das, ich lese jedes Wort, deine Bücher sauge ich trotzdem auf, schnell lesen bedeutet für mich nur die Hälfte an Genuss.

    Ich lese lieber zeitintensiv und so werden es letztendlich doch keine 14 Tage.. ;-)


    Hihi, ich hab schon als Kind Bücher verschlungen und bis in die Puppen gelesen. Dann gab's irgendwann Ärger von Papa, ich sollte ja schließlich irgendwann mal schlafen... Und dann hab ich eben heimlich weiter gelesen, mit Taschenlampe unter der Bettdecke


    Haha, ich auch, Ärger gabs keinen, schon gar nicht von Papa, der hat mir jede Woche ein Buch gekauft.

    Ich habe auch zum ersten Mal gelesen, dass er Österreich alsseine Heimat bezeichnet

    Hat er nicht irgendwas von Österreich/Deutsches Reich gesagt? Ja, Heimat ist richtig, der kleine Mann mit der hässlichen Rotzbremse unter der Nase, war ja auch in Österreich geboren. Ein Teufel mit stechenden Augen, mit einer Seele, so sepia, wie seine Gesinnung.

    Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Ich hasse diese braune Seuche!

    :evil::evil::evil:

    Im vorigen Abschnitt sagte Lille noch, sie würde sterben, wenn sie das Kind austrägt,

    Simone soll ihr sagen was sie tun soll..

    Das hörte sich nach einer Alternative an, aber was ich jetzt lese, hört sich nach keiner guten Chance an, es ging also alles um eine eventuelle Heilung, die sich einfach nur brachial anhört. Es ist nicht nur die Brust, auch die Leber..Simone kann nicht weitersprechen und will später weitererzählen, ich bin ihr dankbar dafür.

    Mir fällt nichts treffenderes ein, das Leben kann gemein sein. Hundsgemein!

    :-(

    Seltsam finde ich, das Simones Nähe zu Paulina kritisiren, ihr Verständnis dafür ist eher spärlich. (Die sind doch nur neidisch!) Für Antonia keine Frage. (Die Gute)


    Paulina sucht Spuren und findet Wurzeln..könnte man sagen. Tamas und Moritz helfen ihr dabei, das dabei ihre eigene Kreativität motiviert wird, ist unvermeidbar.

    Die Kunst verteilt ihre Funken gerecht, sie sind ein gutes Team.


    Paulina bekommt ein echtes Wiener Schnitzel zubereitet, hauchdünnes Kalbfleisch, paniert.

    Am Zentralfriedhof ist so ein kleines Restaurant, da hab ich so ein Schnitzel bestellt, naja, ich habs gegessen, es schmeckte wie ein Stück krosse Panade.

    Und ja, Retsina ist ein ganz scheußliches Gesöff, so stelle ich mir den Stoff vor, den ein Feuerspucker benutzt..einfach brr..


    Der Wagner tritt schon wieder auf den Plan, der liebe Peter war ihm ein unfreiwilliger Gehilfe, auch das ist ziemlich tragisch, der arme Bub, wollte nur seine Schwester sehen..und wie zart und mitfühlend der Kleine war, er hatte schon so ein großes Verständnis für Luzies Babydrama.

    (Das war ganz toll und ergreifend geschrieben!)


    Wie hätte es Marie wohl verhindern können, auch wenn sie Peter immer in die Schule gebracht hat, so einer, wie der Wagner, könnte auch in die Schule kommen..


    Paulina wird kalt, als sie die Passagen von der Festnahme und dem Steinhof liest.

    Auch mir wurde es eiskalt dabei..Wahnsinn, wie gut du die Gefühle transportierst, Teresa, ich bin froh, dass du bei uns bist.

    Was die Orientierung betrifft, so hatte ich mich wohl auch gerade verlaufen

    Hihi, ich habe mich in meiner Stadt schon öfter verlaufen, als in einer fremden Stadt, da habe ich einen Plan im Kopf und fragen kann ich auch. Sobald mir eine Stadt zu nahe kommt, verlaufe ich mich schon mal gerne, man achtet nicht mehr so darauf, die Markierungspunkte werden ungenau. ;-)

    Ich glaube nicht, dass sie in diesem Moment daran gedacht hat - es hat eben "pressiert", wie man so so schön bei uns in München sagt - und: Luzie ist beileibe nicht perfekt. Sondern macht manchmal eben auch große Fehler ..

    Es hat halt "gebrannt" und die Liebe ist die Feuerwehr..

    Ich hab schon mal eine Frau getroffen, die meinte, sie hat in ihrem Leben alles richtig gemacht..ich konnte sie nicht leiden..

    :evil:

    Aber diese Wanderung in Italien findet doch im Jetzt statt! Die Wanderung wo Lille und Simone alias Mamasie zusammen unterwegs sind.

    Jetzt wandert sie mit Heike, Paulina ist grad in Wien.

    irgendwie bin ich froh, dass Bela Luzie und Richard direkt "erwischt", es wäre sicher schöner gewesen, wenn er von der Schwangerschaft als erster erfahren hätte, aber zumindest ist es nun raus...

    Darüber war ich gar nicht froh, sie hätte es Bela schon noch gesagt..Nur jetzt ist es passiert und man kann nicht einfach auf Anfang "spulen", das war tragisch für alle drei.

    Bruno würde ich am liebsten einfach immer überblättern... er passt mir irgendwie nicht in die Geschichte... warte ich doch irgendwie sehnsüchtig darauf, dass Paulina mit Tamás anbandelt...

    Ich würde gerne mehr über Bruno wissen, bevor ich ihn abschreibe, nach einer Lovestory strecke ich daher noch keine Fühler aus. Mir ist auch irgendwie noch nicht danach.

    Dieses Tagebuch ist unglaublich berührend, so tief traurig, es macht mich fast sprachlos.

    Solchen Leuten, wie Wagner scheint nie etwas zu passieren, warum kommt denn keiner und tut ihm was an? Solche Leute wird es immer geben und davon mehr als genug in jedem Land, die braucht keiner zur Bösartigkeit zu zwingen.


    Gab es damals wirklich dieses Nordlicht? Hat man einen Albino-Sperling gesehen?

    Da jedes Jahr eine Amsel mit weißen Schwanzfedern in unserem Garten ist, (es scheint sich immer zu vererben) habe ich eine Gänsehaut bekommen.

    Ich glaube, es ist so eine Sache mit den Omen, passiert etwas Besonderes, verbindet man es mit dem schlimmen Ereignis. Ich bin nicht abergläubisch, aber ich muss zugeben, dieses Zusammenspiel von Naturereignis und Gewalt, ist beeindruckend.


    Luzie geht tatsächlich mit Richard in den Prater und schaut sich das verschneite Wien aus der Höhe aus an. Das Gefühlchaos ist perfekt, die beiden müssen sich haben..jetzt, sie schaffen es nicht mal ins Bett..

    Jesses Maria, warum sind sie denn nicht in Richards Wohnung gegangen, die Entdeckung durch Bela hat doch so viele Konsequenzen gehabt. Was ein Unglück, dass Luzie denken musste, dass beide sie im Stich gelassen haben.

    Ich hatte selbst kurz den Gedanken, dass Luzie Opfer brüderlicher Konkurrenz wurde.


    So musste Luzie tatsächlich ihren Koffer bei den Blaus unterstellen, eine schöne Idee mit dem Schlüssel, der ja dann in der Glaskugel versteckt ist..


    Achja, als Luzie bei Liesl einzieht, übermannt sie diese Tragödie und sie erzählt Liesl alles, diesmal ohne zu wissen, ob sie es dem richtigen Menschen erzählt, aber Liesl hat auch ein Geheimnis. Das, was beide bislang versteckten, schweisst sie nun aneinander.

    (Ich hab wieder mal Angst, dass Wagner davon erfährt, aber er weiß ja eh schon genug, dass Luzie mit Bela zusammen ist, verkraftet sein Ego nicht)


    So traurig, dass Luzie ihr Kind verliert.

    Eigentlich dachte ich, dieses Kind wird ein Vorfahre von Antonia oder Paulina.

    Wird sie doch noch Mutter? Es ist so tragisch und gar kein Einzelschicksal.


    Ich hab schon ein paar mal gedacht, dass Luzie eine Menge falscher Entscheidungen trifft, aber wie hätte sie in solchen Zeiten, in ihrer Situation, klare Gedanken haben können.

    :-(

    Hoffentlich war es kein Fehler Arthur Hellmer zu vertrauen.

    Ich hatte Angst, das die Wände Ohren hatten, Wagners zum Beispiel.


    allerdings hab ich auch 5 Tage am Lago Trasimeno gebucht und die Region Perugia und somit auch Pissignano stehen auf der Wander- und Besichtigungsliste

    Und ich werde meine Freunde in Wien besuchen.. :-)


    Luzie kann immer weniger mit der Lüge leben... sie fühlt sich als Verräterin... Verrat an ihrer Familie, Verrat an Bela..

    Aber Luzie hat es doch geschworen und Marie weiß längst, wie das Leben so gehn´ kann und man nicht immer das Hrz auf der Zunge tragen kann. Bela hat ihr noch nicht mal von seinem Bruder erzählt. Ich sehe es weder als Lüge noch als Verrat, ihre Familie weiß davon und ich finde, dass ist sie Marie schuldig. Ein Galan war halt nicht eingeplant, vor dem man sie warnen hätte können.

    Der Schlüssel in der Glaskugel:

    Mit dieser Entdeckung beginnt eine Art Schatzsuche, von allen 3 Läden hätte ich mir gleich den Trödelladen ausgesucht oder um das Ganze spannender zu machen, als letzter Laden. Und wirklich der Schlüssel passt, Frau "Rundlich" weiß gleich, der gehört zum Zimmer mit dem alten Krusch/Gelumpe.. Ich mag diese alten Ausdrücke!

    Der Paravent:

    So ein Ding wollte ich schon immer mal haben, ich hätte bestimmt auch gefragt, ob ich ihn haben kann. Ob Paulina bei der Restaurierung auf neue Hinweise stößt, gar ein kleines Versteck.

    Eine Zeitkapsel in Form eines Koffers:

    Was für ein herrlicher Fund, er muss sehr groß gewesen sein, bei all der vielen Klamottage. Wie schön, dass Frau Blau ihn an Paulina verschenkt, vielleicht ahnt sie, dass er zu ihr gehört. Ich nehme an, wir lesen nochmal von ihr. Ein bissl hab ich die Paulina beneidet, das alte Kleider anprobieren, in eine andere Zeit schlüpfen..

    (Hab ich als Kind immer gerne gemacht, Kleiderschrank von Mama zu bestaunen.)


    Hat Luzie also dort gewohnt, den Koffer abgestellt?

    Tatsächlich hat sie da mit Bela gwohnt, ein Mann, der mir immer unsympathischer wird, er drängt mir Luzie zu sehr. Aber Wagner ist auch Schwein und kann zum größeren Problem werden. Und während Luzie noch überlegt ihren Schwur zu brechen, findet sie heraus, dass auch Bela Geheimnisse hat.

    Was für eine Dramatik, sein unterschlagener Halbbruder Richard und Luzie werden sich wohl verlieben. Mann Mann Mann


    Hat Simone jetzt eigentlich mit Paulina über den Brief gesprochen?

    Wo steckt Antonia?? Ich hoffe, ihr ist nichts passiert.. seufz


    Achja, das Filmaufnahme-Date war interessant, Kuhaugen..lach

    Marie hat recht, wenn das Hinkebein sieht..ich kann sie auch verstehen, bei all dem Risiko, was sie für Luzie eingegangen ist, sollte Luzie wirklich an ihr Versprechen denken, sonst wäre ja alles umsonst gewesen.


    Hach, ich schwelge..