Beiträge von HoldenCaulfield

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Jeden Abend vor dem Schlafengehen lese ich ein paar Seiten in meinem Buch. Außerdem im Ruhebereich der Sauna. Wenn ich mir ein Vollbad gönne, dann auch immer nur mit einem Buch. Ansonsten lese ich, wenn ich Zeit dafür finde. Dann am liebsten auf dem Sofa in meiner Lieblingsecke.

    Ich hab immer total Angst das mir alles ins Bad fällt. Deshalb lese ich nicht im Bad. Aber nach dem es ja inzwischen Reader gibt, die mal kurz ins Wasser stürzen dürfen, überlege ich schon länger mir endlich so einen zu kaufen. Ich lese ja eh viele Ebooks. So höre ich in der Badewanne eher Hörbücher, Hörspiele oder Musik.

    Ein kleines Ritual ist, dass ich immer in Darmstadt lese, wenn M. Minou duschen ist (er braucht immer ewig im Bad :lachen: ).

    Guter Service von ihm :breitgrins:


    Ich brauche immer Musik oder Hintergrundgeräusche.

    Das war früher ganz anders, aber inzwischen brauch ich zu Hause mindestens ein ASMR Video. momentan mag ich am liebsten Küchengeräusche. :lachen:

    Da ich insgesamt am liebsten unterwegs in der Straßenbahn lese, hab ich hier auch immer meine Kopfhörer dabei. Seit ich On-Ears habe, funktioniert das auch sehr viel besser. Das war echt meine beste Anschaffung dieses Jahr. Bei Musik kann es alles sein, worauf ich in dem Moment gerade Lust habe. Egal ob mit oder ohne Text.


    Zu Hause hab ich keine feste Routine beim Lesen. In den letzten 2, 3 Jahren hab ich aber oft kalte Füße, daher hab ich auf jedenfall dann warme Socken an und momentan deck ich mich auch gerne zu. Aber so ein richtiges Ritual oder eine feste Lesezeit habe ich nicht. Ich hab z.B. auch keine Duftkerzen (nicht so meins).

    Habt ihr eine Leseroutine?


    Das ist eine Frage, die ich zur Zeit öfter auf Booktube gesehen habe, und irgendwie scheint es so, daß viele da ums Lesen herum so ihre kleinen Rituale und Gewohnheiten haben. Daher würde es mich interessieren wie das bei euch so ist!

    Hm zumindest ein Buch schaff ich auf jedenfall noch. Das ist nämlich schon in der Mache. Aber dann wäre da noch eins, aber ich weiß noch nicht ob ich darauf grad wirklich wirklich Lust habe. :lachen: Aber vielleicht motiviert mich das ja grade dadurch, es zumindest mal zu beginnen *gg*

    Nun ja das letztere hab ich jetzt abgebrochen, weil der Schreibstil echt nicht meins war und suf Erklärbär Autoren gab ich keine Lust. Bleib ich eben bei dem Buch von Ester Safran Foer, das ich auch schon zur Hälfte gelesen habe. Alles andre was ich grad lese ist dummerweise nicht Sub relevant ^^

    Hm zumindest ein Buch schaff ich auf jedenfall noch. Das ist nämlich schon in der Mache. Aber dann wäre da noch eins, aber ich weiß noch nicht ob ich darauf grad wirklich wirklich Lust habe. :lachen: Aber vielleicht motiviert mich das ja grade dadurch, es zumindest mal zu beginnen *gg*

    Ich hab in meinem Buch weiter gelesen und finde es vor allem auch sehr interessant, was Foer über ihre Familie schreibt. Es geht viel auch darum, wie Erinnerung eigentlich funktioniert wenn nur Lose Geschichten bekannt sind. Im jüdischen Glauben hat das aufschreiben der Namen schon eine Erinnerungsfunktion und auch das Buch strotzt vor vielen vielen Namen und Verwandtschaftsverhältnissen. Da ist nicht immer ganz leicht den Überblick zu behalten.


    Es geht aber auch immer wieder darum, das auch die USA es den Überlebenden nicht ganz einfach gemacht hat. Mir war z.B. nicht so klar, das die Gesetzgebung für Displaced Persons sehr streng war und vieles darauf ausgelegt, das gerade auch Überlebende des Holocaust es nicht sehr einfach hatten in die USA einzuwandern.


    Zur Info (das wird im Buch so nicht angesprochen, finde ich aber ganz gut zu wissen, weil man sonst die Kritik der Autorin an den DP Gesetzen nicht zwangsläufig versteht)

    DPs waren nicht nur überlebende KZ Häftlinge, sondern z.B. auch ehemalige Zwangsarbeiter*innen die z.B. auf verschiedene Landwirtschaftliche Betriebe verteilt worden waren (das waren z.B. Polnische Zwangsarbeiter ohne jüdischen Hintergrund), aber auch Kriegsgefangene, und solche die freiwillig in Deutschland nach Arbeit gesucht hatten. Also im Grunde alle, die zwar in z.B. Deutschland nun lebten, aber dort eigentlich nicht her kamen. Aber auch Menschen die ihre Staatenzugehörigkeit nicht nachweisen konnten. Das waren oftmals Ehemalige KZ Häfllinge, die keinerlei Möglichkeiten hatten, gültige Papiere vor zu zeigen. Aber eben auch Menschen, die durchaus ein Interesse daran hatten, das ihre Staatenzugehörigkeit nicht eindeutig bewiesen werden konnte oder nicht nachgewiesen werden konnte, wer genau sie waren.

    Perfiderweise sind manche der ehemaligen KZs dann zu DP Lagern umfunktioniert worden.

    Die "staubigen" Bücher riechen auf jeden Fall nicht. Die stelle ich jetzt erstmal extra auf den Dachboden und beobachte, ob sich da was ausbreitet, aber ich glaube es nicht.

    Ok gut. Der Geruch ist schon ein wichtiger Hinweis ob es Schimmel ist oder nicht. :)
    Klar das kann natürlich auch immer Staub sein, aber so bist Du dann definitiv auf der sicheren Seite.


    Habe das grade selbst wieder erlebt... Hatte noch ein Aufbackbrötchen in der Verpackung und aufgrund unseres Gesprächs hier, war ich irgendwie sensibel drauf und hab eher spaßhalber dran gerochen. Das war eine gute Entscheidung... Ich hab es dann ins direkte Licht gehalten. Der Schimmel hatte sich in der Kruste versteckt... Wenn ich nicht dran gerochen hätte, hätte ich vermutlich gar nicht gemerkt, das ich das lieber nicht mehr esse...

    Gut das ihr bald umziehen wollt. :)

    Zank

    Wir haben im Archiv ständig mit Schimmel zu tun und ich kann Dir nur raten: Keine komischen Tips aus dem Internet!! Schimmel lässt sich nicht einfach mal so aus dem Papier entfernen. Da gibt es hochspezialisierte teure Verfahren und selbst bei denen ist nicht ganz klar, ob sie auf dauer wirklich so viel bringen. Und die Flecken von denen Du vermutest sie seien kein Schimmel...Könnten Stockflecken sein, aber auch Schimmel! Der Spezialist, der bei uns vor kurzem im Archiv war, erzählte uns, das es zwischen 80 und 100 verschiedene Schimmelarten gibt, die bis jetzt! identifiziert wurden.
    Ich führchte auch, das Du Dich eher von den Büchern verabschieden musst.

    Im Oktober hab ich auch noch folgendes Buch von Netgalley bekommen:

    Rache aus der Tiefe des Meeres

    Ein Färöer-Krimi von Steintór Rasmussen

    Ich fand einfach das Setting interessant und lese sowieso "nordische" Krimis am liebsten.


    Letzte Woche habe ich noch 2 Bücher bekommen, eines davon hab ich auch schon gelesen (dazu gibts auf meinem Goodreadsaccount ein paar Zeilen, hatte nicht so die Motivation extra einen Thread aufzumachen)

    His Package von Penelope Bloom

    Es war nette Unterhaltung, aber nach einer Weile fand ich den Humor etwas nervtötend und insgesamt war die Handlung schon sehr flach.


    Piz Palü von Marie Brunntaler

    Von ihr hatte ich bereits Wolf gelesen und auch wenn ich den Roman damals gar nicht so hoch bewertet habe (ich glaub 3,5 Ratten oder so) fand ich ihren Schreibstil schon sehr einnehmend. Dummerweise habe ich zu spät gesehen, das er erst in einigen Monaten veröffentlicht wird. Das nervt mich tatsächlich öfter mal, da ich den Roman dann erstmal nicht lesen kann, weil ich ihn noch gar nicht öffentlich vorher besprechen darf. Finde es daher irgendwie quatsch auf Netgalley das Buch schon so früh an zu bieten... Naja wird es eben länger auf meinem SUB liegen bleiben. Das Buch erscheint erst im Mai im Dryas Verlag.


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    tigi86

    Naja es kommt zum Teil auch darauf an. wie sie bei der Recherche vorgehen. Bei manchen merkt man, das sie eben eher Sachbücher zu Rate gezogen haben , während andere wirklich sogar selbst vor Ort waren und auch wissenschaftliche Bücher heranziehen. Und dann kommt ja noch hinzu, das sich bestimme Bücher einfach auch gut verkaufen lassen, egal wie die Umsetzung der historischen Hintergründe dann ist. (Siehe Inny Lorenz z.B.) Ich persönlich lese das dann auch deshalb nicht mehr, weil ich ja weiß, das mich das dann stört. Aber wer Spaß daran hat soll das ruhig weiter lesen. Ist halt nichts mehr für mich. :)

    Dafür hab ich eben andre Themen bei denen ich fast schon automatisch genauer hinschaue. Das ist ja ganz normal, jeder hat ja andre Kriterien auf die man dann achtet oder was einem eben gefällt oder stört.

    dodo

    Das geht mir ähnlich.

    Ich merk das auch daran, wie z.B. auf Booktube manche Bücher besprochen werden, die ich viel kritischer sehen würde und bei denen mich dann bestimmte Dinge so aufgeregt haben, das ich nicht mehr drüber weg lesen konnte. Ein gutes Beispiel ist für mich Cassardim von Julia Dippel. Das finden viele grade sooo toll und ich denke mir nur: Ähm ne. Aber für viele ist es einfach die pure Romantik, wenn die Hauptfigur ständig gerettet werden muss und stören sich auch nicht daran, das Mädchenfiguren oftmals dann die einzige weibliche, positiv besetzte Hauptfigur bleiben und sich mit keinem einzigen Mädchen gut verstehen usw.

    Die Autor*innen spiegeln damit ja auch die Gesellschaft wieder und das zeigt mir auch, das echt noch sehr vieles verändert werden muss. Denn ein Verlag, der so etwas kritisch liest, würde das Buch ja nicht veröffentlichen, wenn sie selbst schon Passagen problematisch finden würden bzw. sehen ja, das der Markt damit kein Problem hat.

    Deshalb fällt es mir auch so stark auf, das gerade der US Markt da schon um einiges weiter ist, in dem wie Figuren beschrieben werden und auch Diversity im allgemeinen eine Rolle spielt. Da hinkt der deutschsprachige Buchmarkt echt ganz schön hinterher zum Teil.