Beiträge von Skyline

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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    Wieder genauso super süß und unterhaltsam wie der erste Band!



    Klappentext


    „Ein Einhorn im Internat für Ponyflüsterer



    Annelie ist im siebten Ponyhimmel: Am Gefährtentag hat sich ausgerechnet der bildschöne Henry für sie entschieden. Seitdem sind sie und ihr Pony wie Pech und Schwefel. Leider läuft es zwischen ihrer Freundin Tille und dem Shetlandpony Fliederfloh weniger rund. Tille träumt schon immer von einem Einhorn – und Fliederfloh macht nichts ohne Zauberzucker. Schon bald schlägt Tierarzt Ennimell Alarm und verordnet eine Diät. Am nächsten Tag fehlt im Haferladen ausgerechnet der Zauberzucker. Ist Fliederfloh etwa ein Dieb? Annie und ihre Freundinnen wollen seine Unschuld beweisen und folgen den Fährten. Doch was sie finden, ist ganz und gar unglaublich …“



    Gestaltung


    Genauso süß wie schon beim ersten Band ist auch das Covermotiv des zweiten Bandes. Ich finde die Ponys total niedlich gezeichnet und die kleinen Funken, die das weiße Pferd umgeben, erinnern wirklich an ein magisches Einhorn. Ich finde das Cover sehr idyllisch, was nicht nur am See und dem Schulschloss im Hintergrund liegt. Auch all die grünen Wiesen und Bäume sehen total traumhaft aus.



    Meine Meinung


    Schon der erste Band „Ponyschule Trippelwick - Hörst du die Ponys flüstern?“ hat mir super gut gefallen und darum hab ich mich sehr gefreut, wieder das Pony-Internat besuchen zu können. Annelie und ihr Gefährte, das Pony Henry, sind ein eingespieltes Team. Ganz im Gegensatz zu ihrer Freundin Tille und ihrem Gefährten Fliederfloh. Die beiden ziehen nur an einem Strang, wenn Fliederfloh Zauberzucker bekommt. Nachdem Fliederfloh eine Diät verordnet bekommt, fehlt im Laden der Zauberzucker und so machen sich Annelie und Tille auf, um zu beweisen, dass Fliederfloh unschuldig ist. Dabei entdecken sie jedoch unglaubliches…



    Schön fand ich, dass sich dieser Band auf Annelies Freundin Tille und ihr Shetlandpony Fliederfloh konzentriert. So kommt Abwechslung in die Reihe, denn Annelie kommt zwar auch vor und spielt eine wichtige Rolle, aber das Augenmerk liegt auf Tille. Meiner Meinung nach ist es eine schöne Idee neben der Protagonistin auch ihre Freundinnen so zu beleuchten und ihnen Raum zu geben. Das hat man nicht oft.



    Süß fand ich die Idee mit Tilles Liebe zu Einhörnern und die daraus resultierenden Konsequenzen, denn Tille möchte am liebsten ein Einhorn haben und träumt davon, dass Fliederfloh eins wäre. Nur ist Fliederfloh eben ein Shetlandpony durch und durch. Das sorgt dafür, dass das Band zwischen den beiden noch nicht so gut ist und dass sie sich nicht so gut verstehen wie sie könnten. Diesen Handlungsstrang fand ich echt super, weil er zeigt, dass nicht alles Friede Freude Eierkuchen ist und dass man für seine Beziehung zu seinem Gefährten auch kämpfen und auch daran arbeiten muss.



    Außerdem ist die Handlung super durchdacht und abwechslungsreich. So gilt es beispielsweise den Zauberzuckerdiebstahl aufzuklären und hier kann man als Leser schön Detektiv spielen. Wer steckt hinter dem Diebstahl? Diese Frage möchte man wirklich unbedingt geklärt haben, weswegen das Buch wie im Flug gelesen wird. Außerdem taucht noch ein Einhorn auf, wodurch es noch spannender wird, da es für einigen Wirbel sorgt…



    Super fand ich auch wieder die Figuren, denn Annelie merkt man an, dass sie so richtig angekommen ist und mit Henry läuft es auch super. Tille hingegen ist verträumt und entwickelt sich im Verlauf der Geschichte weiter. Fliederfloh hat bei mir mit seiner brummeligen Art für einige Lacher gesorgt (vor allem nachdem ihm eine Diät verordnet wird). Sowieso kann ich sagen, dass mir „Ein Einhorn spricht nicht mit jedem“ super viel Spaß gemacht hat, was nicht nur am Geheimnis um den Zuckerdieb lag, sondern auch an den lustigen Dialogen und der aufregenden Geschichte.



    Fazit


    In „Ponyschule Trippelwick – Ein Einhorn spricht nicht mit jedem“ geht es turbulent zu, denn ein Zuckerdieb wird gesucht! Hierdurch ist Spannung garantiert, aber auch das plötzlich auftauchende Einhorn sorgt für einigen Wirbel. So macht das Lesen sehr viel Spaß! Dabei fand ich es auch super, dass Annelies Freundin Tille und ihr Shetlandpony Fliederfloh im Mittelpunkt der Handlung standen und dass die beiden zeigen, dass man für eine gute Beziehung auch etwas tun und daran arbeiten muss…


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Ponyschule Trippelwick 01 – Hörst du die Ponys flüstern?


    2. Ponyschule Trippelwick 02 – Ein Einhorn spricht nicht mit jedem


    3. Ponyschule Trippelwick 03 – Schiefer die Ponys nie singen (erscheint am 25.08.2020 auf Deutsch)

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    Ein Reihenabschluss, der seinen Vorgänger sogar noch etwas übertrifft



    Klappentext


    „Harper Bennet hat ihr Herz im Traum verloren – an Cajus, der sie auf wundervolle Weise verrückt macht und dessen Familie über Noctaris herrscht. In der verführerischen Traumstadt pulsieren Geheimnisse und Sehnsüchte an jeder Straßenecke, doch ein Schatten hat sich über die dunklen Gassen gelegt: Eine Gruppe fanatischer Rebellen verfolgt nach wie vor das Ziel, Cajus’ Familie zu stürzen und die Macht über die Träumenden an sich zu reißen. Allen voran offenbar Harpers Ex-Freund Phoenix, der eine gefährliche Kraft auf ihre Gedanken auszuüben scheint …“



    Gestaltung


    Die Covergestaltung dieser Reihenfortsetzung zeigt dasselbe Motiv wie schon beim ersten Band: ein Mädchengesicht hinter einer Zwölf. Ich finde es gut, dass das Gesicht und die Zahl beibehalten wurde, da so die Reihenzugehörigkeit erkennbar ist. Mir persönlich gefällt das Cover dieses Bandes sogar noch etwas besser, da die Zahl in hellem Gelb geschrieben wurde und auch das restliche Cover einen Gelbtouch bekommen hat. Hierdurch wirkt meiner Meinung nach vor allem der Sternenhimmel noch intensiver. Auch mag ich die gelben Blumen am Rand der Zwölf, die sich stimmig in das Gesamtbild einfügen.



    Meine Meinung


    Nachdem ich vom Setting dieser Reihe so angetan war, habe ich mich gefreut in „12 – Das zweite Buch der Mitternacht“ nochmal nach Noctaris reisen zu können. In dieser Fortsetzung, die gleichzeitig auch den Reihenabschluss darstellt, geht es darum, dass in Noctaris eine Rebellengruppe versucht, die Herrscher zu stürzen. Harper ist in den Herrschersohn Cajus verliebt, doch ihr Ex-Freund Phoenix ist auch nicht weit entfernt, denn er ist ein Teil der Rebellen…



    Auch „Das zweite Buch der Mitternacht“ wird wieder aus der Sicht von Protagonistin Harper erzählt, die aus der Ich-Perspektive ihre Erlebnisse und Gefühle schildert. Ich fand sie wieder sehr sympathisch und ich mag ihre Art sehr gerne. Vor allem finde ich auch ihre Beziehung mit Cajus schön, die in diesem Band meiner Meinung nach noch tiefergehend dargestellt und aufgegriffen wird. Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war der Wortwitz zwischen beiden bzw. generell etwas die locker humorvolle Art des Autorinnenduos.



    Dieser zweite Band hat mir persönlich gut gefallen, denn die Handlung konnte mich nicht nur mitreißen, sondern auch mit einigen Ereignissen überraschen. Immer wieder waren in die Handlung unerwartete Wendungen oder erstaunliche Entwicklungen eingebunden, die mich nicht nur eiskalt erwischten, sondern die auch für ein hohes Spannungspotenzial sorgten. Die Handlung hat so einiges zu bieten und sorgt für abwechslungsreiche, fesselnde Lesestunden.



    Das Setting fand ich auch wieder richtig schön, denn es geht wieder in die Traumwelt. Dieses Mal gab es auch hier für mich eine Überraschung, denn es geht nicht nur nach Noctaris, sondern auch an einen neuen Schauplatz. Dieser sorgte nicht nur für frischen Wind, sondern hat auch eine interessante Ergänzung der Traumwelt dargestellt.



    Insgesamt fand ich „Das zweite Buch der Mitternacht“ sogar noch etwas besser als das erste Buch, denn die Mischung aus Fantasy, Emotionen, Romantik und Spannung war hier für meinen Geschmack perfekt. Es gab Momente für die Romantiker unter uns, ebenso wie Szenen für Actionliebhaber. Ich habe jedenfalls sehr mitgefiebert, weil ich echt Angst hatte, dass es den Rebellen gelingen könnte, die Herrscher von Noctaris zu stürzen…aber ob ihnen dies gelingen wird oder nicht, müsst ihr selber herausfinden!



    Fazit


    Mit „12 — Das zweite Buch der Mitternacht“ hat das Autorinnenduo Rose Snow einen krönenden Abschluss geschaffen, der meiner Meinung nach sogar noch einen Ticken besser ist als der schon gute erste Band. Dieser Reihenabschluss schaffte es einfach immer wieder mich mit neuen Wendungen und einigem Unerwarteten zu überraschen und zu überzeugen.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. 12 — Das erste Buch der Mitternacht


    2. 12 — Das zweite Buch der Mitternacht

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    Gute Ideen und viel Potenzial, aber in der Umsetzung etwas langatmig


    Klappentext


    „Wenn der Ozean ruft



    Für Moana gibt es nichts Schöneres als zu surfen. Aber in ihren Träumen findet sie sich neuerdings in einer geheimnisvollen Unterwasserwelt wieder, statt auf den Wellen zu reiten. Und im echten Leben scheint auf einmal etwas zwischen ihr und ihrem besten Freund zu stehen. Auch in der Zweier-WG mit ihrer Mutter kriselt es. Was ist da los? Pubertät? Es gibt ein viel schöneres Wort dafür: Waena - das Dazwischen. Was das wirklich bedeutet, erfährt Moana allerdings erst, als sie den faszinierenden Keanu kennenlernt. Er ist ihr sofort seltsam vertraut - und er träumt auch von der Unterwasserwelt! Die beiden gehören zusammen, wenn auch auf ganz andere Weise, als sie zunächst glauben ...“


    Gestaltung


    Ich bin total verliebt in das Cover, denn es gibt hier so viel zu entdecken. Mein Highlight sind ganz klar die Fische, die glitzern und schimmern, wenn man das Buch bewegt, was man auf den ersten Blick allerdings nicht sieht. Auch finde ich die gesamte Unterwasserwelt, die dargestellt ist, total hübsch und gelungen. Das Seegras umrahmt die nach oben schwimmende Frau richtig schön und betont zudem noch das blaue Wasser, das von hellen Lichtreflexen und Blasen durchzogen ist. Durch diese Lichteffekte und das heller werdende Gras sieht es wirklich so aus als würde die Frau nach oben schwimmen.


    Meine Meinung


    Mich hat zunächst das beeindruckende und wunderschöne Cover gelockt, da dieses eine Unterwasserwelt zeigte und ich total auf diese Thematik stehe. Da es in „Waena – Der Ruf der Brandung“ auch um eben dieses Thema geht, musste ich einfach in die Geschichte eintauchen! In dem Buch träumt Protagonistin Moana von einer geheimnisvollen Unterwasserwelt. Gleichzeitig scheint ihr Alltag auf einmal Kopf zu stehen: mit ihrem besten Freund gibt es Stress und auch mit ihrer Mutter versteht sie sich nicht so gut. Dann lernt Moana Keanu kennen, der ebenfalls von dieser Welt träumt…



    Die Idee von „Waena“ gefiel mir echt gut, denn die Verbindung zum Meer hat mich angesprochen. Auch fand ich es toll, dass die Unterwasserwelt aufgegriffen wird, denn ich finde, dass es auf dem aktuellen Buchmarkt nicht so viele Geschichten mit einem Thema wie diesem gibt. Moana fühlt sich geradezu magisch vom Ozean und allem was mit der Unterwasserwelt zu tun hat angezogen. Passend dazu weiß sie auch nicht viel über ihre Herkunft, da sie ihren Vater nicht kennt und ihre Mutter ihr nicht viel erzählt.



    Auf diese Weise wird die Geschichte von „Waena“ auch ziemlich rätselhaft und geheimnisvoll. Es passieren super viele mysteriöse Dinge und Zwischenfälle, die für Stirnrunzeln sorgen, weil sie so geheimnisumwoben sind. Ich persönlich liebe es ja, wenn mich eine Geschichte zum Rätseln und Mitdenken bewegt. Ich spekuliere unheimlich gerne beim Lesen und stelle liebend gern Vermutungen auf, was hinter allem stecken könnte. Dies hat „Waena“ wahrlich meisterhaft geschafft, denn ständig überlegte ich, was der große Zusammenhang zwischen all den Rätseln sein könnte und was das Geheimnis ist.



    Allerdings fand ich auch, dass ich etwas mehr Hinweise benötigt hätte, denn stellenweise passierten viele Rätsel, aber ich konnte sie nicht wirklich zusammenbringen und Anhaltspunkte entdecken. Hinzu kam, dass auch immer wieder Teeniedramen eingebunden wurden, die von den Geheimnissen ablenkten. Ich fand die Handlung auf diese Weise ein wenig in die Länge gezogen, weil ich warten musste, bis ich meine Vermutungen mit des Rätsels Lösung abgleichen konnte und weil es zuvor etwas schwer war, Theorien aufzustellen. Dabei war die schlussendliche Auflösung super gemacht und wirklich spannend.


    Fazit


    In „Waena – Der Ruf der Brandung“ kommt ein Element zum Tragen, das ich als Leserin liebe: ich wurde durch viele Geheimnisse dazu angeregt, zu rätseln, was hinter der Geschichte steckt und wieso es zu so vielen mysteriösen Zwischenfällen kommt. Allerdings gab es für meinen Geschmack zu wenige Hinweise, wodurch das Rätselraten erschwert wurde und durch andere Handlungsstränge wurde es auch etwas langatmig. Dennoch fand ich die Auflösung und die Idee des Buches super und auch die Unterwasserwelten habe ich geliebt.


    3 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Die Lockerheit der Geschichte hat mich total überrascht!



    Klappentext


    „Hobby-Historiker Ray weiß alles über sein Heimatstädtchen Burgerville und kann selbst die legendäre Erscheinung grüner Kühe bis ins Detail erklären. Doch dann kommt ein neues Mädchen in die Klasse und macht die Gegenwart für ihn schlagartig spannender als die Vergangenheit. Mit ihren bunten Fingernägeln, einer Schwäche für Verschwörungstheorien und ihren fortgeschrittenen Sarkasmus-Kenntnissen ist Jane mit Abstand das coolste Mädchen, dem Ray jemals begegnet ist. Er beschließt, jedes Kapitel ihrer Geschichte zu ergründen. Je näher sich die beiden kommen, desto besser glaubt er ihre schmerzhaften Geheimnisse zu kennen. Als das Undenkbare geschieht, muss er sich jedoch eingestehen, dass es auf die Frage nach dem Warum nicht immer eine Antwort gibt. Und seine zerbrochene Welt Stück für Stück wieder zusammensetzen.“



    Gestaltung


    Das Cover finde ich interessant, weil das Mädchen mit ihrer Hand das Gesicht verdeckt und ihre Nägel so bunt sind. Auch finde ich es eine gute Idee, dass das Mädchengesicht gezeichnet und nicht fotografiert wurde, da es sich so aus der Masse abhebt. Ich mag es dabei auch, dass die Farben so ungewöhnlich für ein Gesicht sind. Mit Blau-Lila-Tönen wirkt das Cover etwas düsterer, wodurch es auch zur Thematik des Buches passt.



    Meine Meinung


    Da der Klappentext so schön geheimnisvoll klang, war ich sehr gespannt auf „256 Tage mit Jane Doe“. In dem Buch geht es um Ray, der bisher immer die Vergangenheit spannender fand als die Gegenwart. Doch dies änderte sich mit dem Auftauchen von Jane. Sie fasziniert Ray mit ihrem Sarkasmus und ihren bunten Fingernägeln. Die beiden kommen sich näher und so denkt Ray, dass er sie kennt…bis ihm schmerzlich bewusst wird, dass Jane ihm doch noch einiges mehr verschwiegen hat…



    Schon beim Lesen des Klappentextes tat sich in mir die Vermutung auf, dass es bei diesem Buch um das Thema Tod gehen könnte. „254 Tage mit Jane Doe“ greift suizidales Verhalten und Depressionen auf, was meiner Meinung nach ein wichtiges, wenn auch bedrückendes Thema ist. Ich fand beim Lesen die Umsetzung dieser Thematik mehr als gelungen, denn Autor Michael Belanger hat auf einfühlsame und gleichzeitig schonungslose Art und Weise gezeigt, wie sich ein Leben mit Depressionen anfühlt.



    Dabei fand ich es vor allem faszinierend, dass mich das Buch nicht losließ und ich immer weiterlesen wollte, obwohl ich wusste, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Das Ende zeigt das Leben wie es nunmal auch sein kann: es gibt nicht immer ein Happy End. Das macht das Buch noch authentischer als es ohnehin schon war. Ich fühlte mich beim Lesen manchmal als würde mein Herz in die Hand genommen und leicht zerdrückt. Eine schwere legte sich auf mich, weil ich mich so gut in die Figuren hineinversetzen konnte.



    Gleichzeitig lockert der Autor seine Geschichte aber auch durch Humor auf und genau diese Mischung hat mich total gecatched. Ich muss ehrlicherweise sogar gestehen, dass ich mich beim ersten Mal als ich schmunzeln musste, dachte, dass das irgendwie nicht passt und nicht angebracht ist. Aber es war einfach so genial gemacht, dass ich diese Balance zwischen Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit einfach nur grandios finde. Der Autor hält genau die Waage zwischen beiden Aspekten, was das Lesen so unfassbar angenehm gemacht hat.



    Auch die Figuren fand ich richtig klasse. Ray, sein Freund Simon und auch Jane Doe waren für mich sehr interessante und teilweise ulkig-verschrobene Charaktere, die ich sehr gerne kennen gelernt habe. Ich fand dieses Trio sehr toll, weil sie mir wie ein bunt zusammengewürfelter Haufen erschienen, der aber einfach Sinn ergeben hat. Sie passten zueinander und haben sich gegenseitig toll ergänzt.



    Fazit


    Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass „254 Tage mit Jane Doe“ trotz der ernsten und bedrückenden Thematik auch so viel Lockerheit mit sich bringen würde. Mir hat gerade diese Balance zwischen Bedrückung und Leichtigkeit unglaublich gut gefallen. Die Thematik Depression und suizidales Verhalten wurde in meinen Augen auch gut umgesetzt, da ich die Gefühle nachvollziehbar und berührend fand. Auch das Figurentrio fand ich sehr gelungen, denn sie waren leicht schrullig, total unterschiedlich und sympathisch bis in die Haarspitzen.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Ich liebe alles an diesem Buch!



    Klappentext


    „Im Jahr 2101 hat die Menschheit nach erbitterten Kämpfen gegen die künstliche Intelligenz KAMI einen herben Rückschlag erlitten. Millionen wurden von ihrem technologischen Virus infiziert und verloren jeglichen eigenen Willen. Während auf der ganzen Welt nach einem Heilmittel geforscht wird, versucht die Kämpferin Andra hingegen Kontakt mit KAMI aufzunehmen — überzeugt davon, dass das Programm eine Persönlichkeit entwickelt hat …“



    Gestaltung


    An der Gestaltung des Covers gefällt mir, dass die Schriftart und Position des Titels beibehalten wurde und dass auch der weiße Vogel wieder hinter dem Autorennamen zu erkennen ist. Die Szenerie am unteren Bildrand wurde geändert, jedoch vom Stil her beibehalten. Mir gefällt die Farbgebung aus hellen Grüntönen sehr gut, da dies farblich auch neben dem Pink des ersten Bandes gut aussieht. Zudem mag ich die Darstellung aus Linien und weißen Highlights, da dies sehr futuristisch aussieht.



    Meine Meinung


    Nachdem mich schon „Neon Birds“ so unglaublich begeistert hat, habe ich das Erscheinen von „Cyber Trips“ kaum mehr abwarten können. Darum habe ich das Buch auch direkt gelesen, als ich es in den Händen hielt. Nun habe ich mir aber mit meiner Rezension Zeit gelassen, denn ich musste erst die richtigen Worte finden, um der Genialität von „Cyber Trips“ gerecht zu werden. Wie gesagt, „Neon Birds“ hab ich geliebt und „Cyber Trips“ steht dem in nichts nach. Ich würde am liebsten in riesigen Druckbuchstaben als Rezension schreiben: Lest dieses hyper-mega-geniale Buch. Ihr werdet es nicht bereuen, denn es ist perfekt!



    Im Grunde hat mir einfach alles an „Cyber Trips“ gefallen und zwar von der ersten Seite an! Es gab auf wenigen Seiten einen Rückblick der wichtigsten Geschehnisse aus Band eins, weswegen mir der Einstieg auch nahtlos gelang. Zunächst waren die Ereignisse in „Cyber Trips“ etwas ruhig, da die Charaktere sich auf einige Missionen begaben. Dennoch empfand ich dies aber nicht als langweilig oder zu langatmig, denn es war eine unterschwellige Spannung vorhanden.



    Beispielsweise wurden düstere Geheimnisse erkundet, die ich als ziemlich bedeutungsschwer empfand. Auch wurden die Beziehungen zwischen den Figuren weiter ausgebaut und vertieft, was mir persönlich sehr gefallen hat. Zudem gab es auch einige Twists auf militärischer Ebene, die mich gefühlsmäßig sehr mitgenommen haben. So habe ich mich über manche Figuren aufgeregt, bei anderen mitgelitten und bei wieder anderen mit ihnen gebangt. Ich war voll drin im Gefühlschaos!



    Besonders gerne mochte ich auch wieder die Perspektivwechsel zwischen den Kapiteln. Die Haupterzähler sind wieder Okijen, Andra, Flover und Luke. Aber auch Kami oder Byth kommen ab und an zu Wort. Ich liebe es einfach wie Marie Graßhoff die Wechsel zwischen diesen Perspektiven gestaltet hat, denn immer wenn ich über eine Figur mehr wissen wollte, wechselte die Sicht zu einer anderen, sodass ich nicht anders konnte, als immer weiter und weiter zu lesen. Und oh mein Gott, die Welt und das ganze Setting konnte mich wieder so von sich überzeugen. Die Autorin hat diese futuristische Version unserer Welt so detailliert durchdacht und feingliedrig beschrieben, dass ich beim Lesen immer ein inneres Bild von allen Handlungsorten vor mir hatte. Ich bin einfach nur baff, wie genial all dies beschrieben war.



    Auch total begeistert bin ich davon, wie sich die Spannung zum Schluss hin immer weiter steigerte. Das letzte Drittel des Buches war für mich ein krasses Feuerwerk an Gefühlen und einem rasenden Herzen. Hier gab es Momente, in denen ich zerflossen bin, weil ich sie so süß fand. Momente, in denen ich nicht atmen konnte vor lauter Angst um die Charaktere. Momente, in denen ich gleichzeitig Antworten und neue Fragen erhielt. Momente, die rückblickend betrachtet nicht einfach nur Momente sind, sondern so viel mehr. „Cyber Trips“ hat mir so viel gegeben und mich am Ende mit einem wild klopfenden Herzen zurückgelassen. Ich möchte einfach mehr. Mehr Luke und Flover. Mehr Okijen und Andra. Mehr Byth und Gerta (WO ist sie!?). Mehr Kami. Mehr von dieser Welt. Ich habe eine Gänsehaut, wenn ich an dieses unfassbar gute Buch zurückdenke!



    Fazit


    Für mich gehört die Trilogie rund um Okijen, Andra, Luke und Flover zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, die für immer in meinem Herzen sein werden und Marie Graßhoff ist seit ich diese Bücher gelesen habe definitiv eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Egal, was sie noch veröffentlichen wird, ich werde alles lesen. Warum? Weil sie ein riesiges Schreibtalent hat. Allein wie sie ihre Zukunftswelt in „Cyber Trips“ ausgebaut hat, hat mich total begeistert. Ich hatte richtige Bilder im Kopf wenn ich von bestimmten Szenen gelesen habe. Die Handlung konnte mich auch total mitreißen. Zuerst mit ihrer unterschwelligen Spannung, dann mit dem Feuerwerk an Action, Gefahr und Gefühlen. Und das Ende. Was für ein Ende. Ich bin immer noch ganz aufgeregt, wenn ich daran zurückdenke.


    Atemlose 5 von 5 Sternen! (könnte ich mehr geben, würde ich dies tun!)



    Reihen-Infos


    1. Neon Birds


    2. Cyber Trips


    3. Beta Hearts (erscheint am 30. September 2020)

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    Dieser Band hatte einige Kritikpunkte, aber auf die nächsten Bände freue ich mich sehr!



    Klappentext


    „Ihr größter Traum war es, endlich frei zu sein. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihr Herz dabei verlieren würde


    Raelyn Miller kann es kaum erwarten, ihr Studium in Kalifornien zu beginnen und weit weg von zu Hause noch einmal ganz von vorn anzufangen. Doch schnell stellt sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, auf eigenen Beinen zu stehen und dass ihr altes Leben sie stärker im Griff hat, als sie dachte. Vor allem, als sie den geheimnisvollen Hunter kennenlernt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt, obwohl er doch alles verkörpert, was Raelyn endlich hinter sich lassen wollte ...“



    Gestaltung


    Ich finde das Cover mit den in die Covermitte hineinragenden Palmenblättern sommerlich. Mir gefällt auch die Farbgebung gut, denn das helle Blau wirkt freundlich und der Lila-Pinke-Touch der Palmenblätter fügt sich harmonisch vor dem Hintergrund ein. Die Kombination zweier Schriftarten beim Titel finde ich auch schön, vor allem weil die geradlinige Schrift in meinen Augen gut zum Universitäts-Setting passt. Am liebsten mag ich an dem Cover aber diesen leichten Softtouch-Effekt durch den sich das Buch samtig in den Händen anfühlt.



    Meine Meinung


    Da ich schon einiges über „Forever free“ gehört hatte, wollte ich mir gerne selber ein Bild machen, da die Meinungen bei dieser Geschichte ziemlich auseinandergehen. Ich finde, dass der erste Band der "Forever Free" Reihe sich gut eignet, um es „zwischendurch“ zu lesen, aber meiner Meinung nach gibt es auch ein paar Kritikpunkte.



    Die weibliche Protagonistin Raelyn gefiel mir grundsätzlich gut, weil ich ihre Art gut nachvollziehen konnte. Sie ist introvertiert und scheut sich vor Kontakt und Gesprächen mit anderen. Sie trifft auf Hunter, mit dem sie anbandelt und hier fand ich es echt schade, dass Realyn sich ihm so untergeordnet hat im Handlungsverlauf. Sie hat ihm schnell in Streitigkeiten verziehen oder getan, was er gerne wollte, obwohl sie nicht unbedingt hinter bestimmten Taten stand.



    Hunter fand ich interessant, weil er mir sehr konträr zu Raelyn erschien, da er offen und sozial ist, nicht so zurückgezogen wie Realyn. Seine Geschichte und seine Hintergründe waren zu Beginn des Buches sehr geheimnisvoll und rätselhaft und auch mit weiterem Fortschreiten tappte ich im Dunkeln, was seine Vergangenheit anbelangte. Die Auflösung diesbezüglich hat mich dann auch überrascht und mir gut gefallen, da die Autorin hier mit einem interessanten Twist um die Ecke kam, mit dem ich persönlich auch nicht gerechnet hatte. Ich kenne mich in diesem Themengebiet nicht so gut aus, deswegen war es für mich vermutlich auch überraschend, dass es so kam. Meiner Meinung nach hätte diese Thematik aber ruhig noch tiefer aufgegriffen werden können.



    Bezüglich der Handlung fand ich diese etwas ruhig, denn ich hatte ein wenig das Gefühl, als wäre nicht viel passiert. Einiges wurde stellenweise auch etwas in die Länge gezogen. Ich verstehe zwar, dass erstmal die Figuren eingeführt werden müssen und dass sie einander auch erstmal begegnen müssen und grundsätzlich fand ich diese ruhige Einführung auch gelungen. Dennoch hätte danach für meinen Geschmack ruhig mehr Handlung da sein können oder zwischendrin manche Gespräche oder Szenen etwas gekürzt werden können, um schneller zum Punkt zu kommen. Die Informationen bzw. Zusammenhänge, die man über Hunter und Raelyn erfährt, fand ich sehr spannend eingebaut, da ihre Vergangenheit und sein Geheimnis mit einigen Hinweisen eingeflochten wurden, wodurch ich als Leser zum rätseln angeregt wurde.



    Mein Highlight waren Raelyns Freunde bzw. die Charaktere, die in diesem Band als Nebenfiguren auftraten: Tyler, Kate und April. Sie fand ich richtig toll, da sie versucht haben Raelyn zu helfen, aber sie gleichzeitig nicht gedrängt haben. Solche Freunde wünscht man sich einfach! Der Fokus lag zwar stark auf Hunter und Raelyn, aber zu Beginn und im letzten Drittel kamen die drei schön zur Geltung. Daher freue ich mich auch sehr auf die nächsten beiden Bände, in denen dann die Nebenfiguren dieses Bandes im Zentrum stehen. Da ich Kate, April und Tyler gerne mag, freue ich mich unglaublich auf ihre Geschichten, in denen der Fokus mehr auf diesen Figuren liegt!



    Fazit


    In „Forever Free“ habe ich mich in Tyler, Kate und April verliebt, weswegen ich mich besonders auf die beiden nächsten Bände freue. Die Hauptfiguren dieses Bandes fand ich zwar auch sympathisch und durch ihre Geheimnisse spannend, aber für mich waren die eigentlichen Highlights die Nebenfiguren. Die Handlung von „Forever free“ hätte für meinen Geschmack etwas gekürzt werden können, um schneller auf den Punkt zu kommen. Gut war allerdings, dass ich zum Rätseln angeregt wurde und mit einem spannenden Twist überrascht wurde.


    Gute 3 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Forever Free


    2. Forever Mine (erscheint am 30.10.2020)


    3. Forever Close (erscheint am 30.04.2021)

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    Die Protagonistin hat mir leider nicht gefallen, dafür war der Rest klasse!



    Klappentext


    „Es ist dein Erbe, der Welt das Ende zu bringen. Es ist dein Schicksal, genau dies zu verhindern. Vergiftetes Wasser, unbarmherzige Hitze, verheerende Gewitter: Littlecreek wird von einer Katastrophe nach der anderen erschüttert und nur Aria, Dean und Noemi wissen, was dahintersteckt. Als Todesboten ist all dies ihre Schuld – und zugleich können nur sie das nahende Ende der Welt verhindern. Aber dazu müssen sie den vierten Todesboten, den grauen Reiter, finden und ausschalten. Mitten im Chaos fühlt Aria sich so zerrissen wie nie zuvor – denn während Simon ihr Herz höherschlagen lässt, treiben Deans Blicke und Berührungen sie in den Wahnsinn. Doch angesichts des Weltuntergangs bedeuten Gefühle den Tod …“



    Gestaltung


    Da Rot meine Lieblingsfarbe ist, bin ich besonders begeistert von dem dunkelroten Kleid des Mädchens auf dem Cover. Am allerbesten gefällt mir das metallische Schimmern und funkeln des Kleides und dass es sich zum Rand hin auflöst. Die Vögel, die im Kleid weiß und vor dem Hintergrund schwarz sind, sehen auch richtig stark aus. Vor dem weißen Hintergrund kommt das Motiv zudem toll zur Geltung.



    Meine Meinung


    Nach „Erbin der Finsternis“ geht es nun endlich weiter mit Kira Lichts Dilogie rund um die Todesboten! In „Botin des Schicksals“ naht das Ende der Welt und der Ort Littlecreek wird von einigen Katastrophen heimgesucht. Aria, Dean und Noemi wissen als einzige, dass mehr hinter den Katastrophen steht und sie versuchen, das Ende der Welt zu verhindern. Dazu müssen sie jedoch den vierten Todesboten finden und ausschalten…



    In diesem Band fand ich das apokalyptische Feeling richtig nahbar und unheimlich. Die ganzen Katastrophen von vergiftetem Wasser über glühender Hitze bis hin zu Tiersterben und Gewittern haben mir beim Lesen eine echte Gänsehaut beschert, weil ich mir vorgestellt habe, wie es wäre an der Stelle der nichtsahnenden, erschütterten Bürger zu sein. Kira Licht schafft es hier wirklich die Atmosphäre toll einzufangen und auf ihre Leser zu übertragen. Auch konnte ich mir gut vorstellen, dass all solche Katastrophen realistisch sind.



    Im Klappentext erahnt man es schon: es gibt eine Liebesgeschichte. Ich bin eigentlich kein Fan davon, weil es einfach zu viele Liebesgeschichten dieser Art in Jugendbüchern gibt. Aber insgesamt fand ich, dass Kira Licht das Liebesdreieck gut umgesetzt hat, da ich es nicht zu stark hervorstechend fand. Ich konnte nicht genau sagen, für wen Protagonistin Aria sich entscheiden würde: Simon oder Dean.



    Allerdings muss ich auch sagen, dass Aria mich ein wenig genervt hat. Sie hat sich oft wiederholt (wovon ich im Allgemeinen sowieso schon schnell genervt bin) und war in meinen Augen anstrengend. Sie war mir schon im ersten Band unsympathisch und da hatte ich gehofft, dass sie sich in diesem Band weiterentwickeln würde. Leider hat sie in meinen Augen meine Nerven noch genauso strapaziert wie im ersten Band.



    Die Handlung und die restlichen Charaktere fand ich aber toll, denn sie haben einiges rausgerissen! In diesem Band beginnt ein Rennen mit der Zeit, denn es ist unklar, ob Aria und ihre Freunde den vierten Todesboten rechtzeitig finden oder ob das Ende der Welt vorher eintritt. Hierdurch wird eine schöne Grundspannung geschaffen, die den Leser mitfiebern lässt und die dafür sorgt, dass man bangt und für die Figuren das Beste hofft. Es gibt einen spannenden Showdown, der für einiges an Rasanz sorgt, was ich richtig geliebt habe.



    Fazit


    Mit „Botin des Schicksals“ schließt Kira Licht ihre Dilogie rund um die Todesboten zufriedenstellend ab. Auch wenn ich mit Aria immer noch nicht warm geworden ist und sie etwas anstrengend fand, so konnten es die anderen Charaktere rausreißen, da sie echt sympathisch waren. Die Handlung fand ich richtig gut, weil es hier mit einem spannenden Wettkampf gegen die Zeit losgeht, bei dem ich mitbangte und hoffte, dass die Figuren siegreich aus den Kämpfen herausgehen würden.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Lovely Curse – Erbin der Finsternis


    2. Lovely Curse – Botin des Schicksals

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    Alles andere als ein typischer Mittelband



    Klappentext


    „Zera hatte einen Auftrag: das Herz des Prinzen zu stehlen.


    Doch auch ein herzloses Mädchen kann sich verlieben …



    Prinz Lucien hätte nie erfahren dürfen, was Zera wirklich ist: eine Herzlose, die ihm wortwörtlich das Herz stehlen sollte. Nun hält der junge Prinz Zera auf Abstand. Doch die Erinnerungen an seine Blicke, seine Berührungen und seine Küsse brennen immer noch auf ihrer Haut. Da macht seine Schwester Zera ein verlockendes Angebot: Wenn sie ein uraltes magisches Monster zähmt, erhält sie ihr Herz zurück – und wird endlich frei sein …“



    Gestaltung


    Ich finde es toll, dass die Gestaltung im Stil des ersten Bandes beibehalten wurde. Auch dieses Mal sieht man wieder das Mädchen unter ihrer Kapuze. Sie blickt den Betrachter direkt an und trägt wieder ihren Haarschmuck. Mir gefällt es sehr, dass dieses Mal die Veredelungen und Muster goldgelb gehalten sind. Das Muster um das Kristallherz und das Schwert finde ich sehr filigran und elegant, wobei ich vor allem die Blumen gerne mag.



    Meine Meinung


    Nachdem mir „Der Kuss der Diebin“ gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt darauf, wie die Geschichte von Zera und Prinz Lucien weitergehen würde, denn im ersten Band erfuhr der Prinz, dass Zera eine Herzlose ist und dass sie sein Herz stehlen sollte. Seitdem distanziert er sich von ihr, wobei sie ihre Zuneigung füreinander nicht vergessen kann. Als Zera das Angebot erhält, ein Monster zu zähmen und dafür ihr Herz zurückzuerlangen, versucht sie alles, um frei zu sein…



    In diesem Band bekommt Protagonistin Zera die Chance, ihr Herz wiederzubekommen. Dafür muss sie eine Aufgabe bestehen: ein magisches Monster zähmen. Hierdurch wird die Geschichte spannend, denn ich bangte beim Lesen die ganze Zeit mit. Wird Zera es schaffen? Wird sie ihr Herz zurückerlangen und so wieder ein Stück Normalität erreichen? Diese Fragen schweben über der Handlung und sorgen für eine stetige Neugierde, durch die ich immer weiter und weiter gelesen habe, um endlich Antworten zu erhalten.



    Auch durch die Beziehung zwischen Lucien und Zera wird die Handlung interessant, denn ihr Verhältnis ist nach Luciens Entdeckung von Zeras geplantem Herz-Diebstahl angespannt. Er ist sehr enttäuscht von Zera und wahrt die Distanz. Sie jedoch kann ihre Gefühle für ihn und die gemeinsamen Momente nicht vergessen. Ich wünschte ihr sehnlichst einen positiven Ausgang und dass die beiden sich wieder annähern könnten. So fieberte ich auch hier mit beiden mit.



    Ursprünglich ging ich davon aus, dass es sich bei „Heartless“ um einen Zweiteiler handelt, doch ich habe vorm Lesen von „Das Herz der Verräterin“ herausgefunden, dass es eine Trilogie ist. Dies hat mich beim Lesen immer wieder über das Ende dieses Bandes nachdenken lassen und mich neugierig gemacht, weil ich gespannt war, wie dieser Zwischenband auf den Abschlussband vorbereiten würde. Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass der Mittelband etwas abflacht und nur einen Übergang darstellt, aber meiner Meinung nach ist „Das Herz der Verräterin“ eine richtig gelungene Fortführung des ersten Bandes, die sich in meinen Augen sogar noch etwas gesteigert hat. Ich fand es toll, dass es einen klaren roten Faden gab, der mit den spannenden Beziehungen zwischen den Figuren und neuen Charakteren gespickt war.



    Fazit


    Meiner Meinung nach ist „Heartless – Das Herz der Verräterin“ eine sehr gelungene Fortsetzung, die die roten Fäden des ersten Bandes weiterführt und mit einer angenehmen Tiefe aufwartet. Die Beziehung zwischen Zera und Lucien sorgt für einiges Bangen und Hoffen, da er ihr nicht mehr vertraut und sie ihn noch liebt. Auch Zeras neue Herausforderung ließ mich bangen, da ich mich fragte, ob sie ihr Herz zurückgewinnen würde. Dieser Band bereitet optimal auf den dritten und letzten Band der „Heartless“-Trilogie vor!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Heartless – Der Kuss der Diebin


    2. Heartless – Das Herz der Verräterin


    3. Send Me Their Souls (erscheint am 3. November 2020 auf Englisch)

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    Ein schönes Buch für die Zielgruppe!



    Klappentext


    „Markus wartet seit Wochen darauf, dass sich seine Superkräfte endlich zeigen – irgendeinen Vorteil muss es doch haben, ein Halbvampir zu sein! Leider sind seine Eltern genauso ungeduldig wie er und hören nicht auf, ihn mit Atemübungen und Selbsthilfekursen zu nerven ...


    Zu allem Überfluss mehren sich in der Stadt merkwürdige Vorfälle. Treibt hier etwa wieder ein Vampir sein Unwesen? Für Markus‘ Freundin Tallulah ist die Sache klar: Sie will sofort Jagd auf das fiese Monster machen!


    Doch zwischen Geistern, Blutsaugern, Eltern und Mädchen ist es ganz schön schwer, heldenhaft die Welt zu retten ...“



    Gestaltung


    Die Illustrationen, die auf dem Cover zu sehen sind, finde ich sehr unterhaltsam und lustig, denn die verschiedenen Figuren und vor allem der Protagonist am unteren Bildrand haben schon sympathische oder lustige Blicke drauf. Ich finde es gut, dass sie einen ersten Eindruck von der Handlung vermitteln und dass man mit dem Wissen aus dem Klappentext und dem Cover schon einiges über die Handlung vermuten kann.



    Meine Meinung


    Da ich immer auf der Suche nach guten Kinderbüchern bin, die ich beispielsweise mit meinen Schülerinnen und Schülern im Deutschunterricht lesen oder die ich für meine Bibliothek in der Klasse nutzen könnte, habe ich mir „Wie man 13 wird und die Welt rettet“ gerne genauer angeschaut. In dem Buch geht es um den Halbvampir Markus, der genauso wie seine Eltern darauf wartet, dass seine Superkräfte sich zeigen. Zusätzlich gibt es in der Stadt mysteriöse Vorfälle, denen Markus und seine Freundin Tallulah auf die Spur gehen.



    Positiv angetan bin ich von dem Erzähl- und Schreibstil des Buches, denn meiner Meinung nach ist die Geschichte sprachlich an die Lesekompetenz der Zielgruppe der zehn bis 13jährigen gerichtet. Sprachlich nicht zu überfordernd und unterhaltend. Zudem wird der Text immer wieder durch Illustrationen aufgelockert, die den Textinhalt aufgreifen und wiederspiegeln. Ein weiterer Vorteil ist in meinen Augen, dass dieser Band auch ohne die Vorkenntnisse der ersten beiden Bände verständlich ist und dass er in sich abgeschlossen ist. So kann man als Leser problemlos einsteigen und findet sich trotzdem gut zurecht.



    Die Handlung hat mich gut unterhalten. Durch die Jagd nach dem Unruhestifter ist für Spannung gesorgt, denn Tallulah und Markus versuchen diesen aufzuhalten, was sich als alles andere als einfach herausstellt. Auch die Frage, ob Markus denn nun seine Superkräfte erhalten wird oder weiterhin ein kräfteloser Halbvampir bleibt, sorgt für Neugierde beim Lesen, da die Antwort auf sich warten lässt.



    Zudem gibt es auch einen Hauch von Pubertät und Liebe, da Markus für seine Freundin schwärmt. Für meinen Geschmack hätte dies jedoch ein wenig tiefgehender ausgearbeitet werden können, da es zwar immer wieder angesprochen wurde und Andeutungen vorhanden waren, aber eher immer angeschnitten wurden. Die Idee typische Teenagerprobleme, wie anstrengende Eltern oder Gefühle für ein Mädchen, in eine übernatürliche Handlung einzubinden gefiel mir aber sehr gut, da das Buch so nicht belehrend wirkt, sondern für die Zielgruppe Spannung zu bieten hat.



    Fazit


    In „Wie man 13 wird und die Welt rettet“ erlebt Halbvampir Markus mit seiner Freundin Tallulah ein spannendes Abenteuer, bei dem man als Leser ziemlich mitfiebert. Wird es ihnen gelingen, die seltsamen Vorfälle in der Stadt aufzuklären und zu stoppen? Wird Markus seine Superkräfte erhalten? Auch der Schreibstil war schön an die Zielgruppe angepasst, da er die Geschichte locker erzählt und zur 13jährigen Erzählstimme von Markus passte.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Wie man 13 wird und überlebt


    2. Wie man 13 wird, ohne zum Tier zu werden


    3. Wie man 13 wird und die Welt rettet


    4. Wie man 13 wird und zum Superhelden mutiert (erscheint im August 2020)

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    Leider wieder einige Längen, aber trotzdem eine einfach tolle Geschichte



    Klappentext


    „Lyra, die Heldin aus Philip Pullmans Erfolgsserie, ist nun eine junge Studentin. Doch die Abenteuer ihrer Kindheit lassen sie nicht los. Ihr Dæmon, Pantalaimon, wird Zeuge eines brutalen Mordes, der Lyra an ihrer eigenen Vergangenheit zweifeln lässt und einen tiefen Zwist zwischen ihr und Pantalaimon auslöst. Allein macht Lyra sich auf die Suche nach einer Stadt, in der Dæmonen herumgeistern sollen, und einer Wüste, die angeblich die Wahrheit über den geheimnisvollen Staub birgt. Wird Lyra das Rätsel endlich lösen können?“



    Gestaltung


    Mit dem Zug, der auf den Betrachter des Covers zukommt, wurde meiner Meinung nach ein Cover erschaffen, dass nicht nur zu der Neuauflage der Trilogie passt, sondern das auch den Buchinhalt schön wiederspiegelt. Mir gefällt sehr gut, wie geheimnisvoll das Cover aussieht. Ein wenig so, als wäre alles in Nebel oder Staub gehüllt, weil beispielsweise das Zuglicht sehr diffus aussieht. Auch die dunkelblaue Farbe gefällt mir sehr gut, weil hier durch die hellblauen Lichtreflexe der Zug schön betont wird.



    Meine Meinung


    Nachdem ich vor Jahren die „His Dark Materials“-Trilogie rund um Lyra und Will gelesen und geliebt habe und kürzlich in die Vorgeschichte eintauchen konnte, ist nun endlich der von mir sehnlichst erwartete vierte Band erschienen. In „Ans andere Ende der Welt“ wird nämlich Lyras Leben nach der Trilogie erzählt. Sie ist eine Studentin in Oxford und zweifelt an ihren Erlebnissen aus ihrer Kindheit. Dies löst einen Riss in der Beziehung zu ihrem Dæmon Pantalaimon aus und so begeben sich beide getrennt voneinander auf in ein Abenteuer…



    Ich habe ehrlich gesagt schon vor dem Lesen von „Ans andere Ende der Welt“ die leise Erwartung gehabt, dass es in diesem Band wieder Längen geben wird, dennoch war da auch eine Hoffnung, dass sie nicht so intensiv sein würden wie in manch einem Vorgängerband. Doch auch in diesem vierten Band fand ich, dass der Autor Philip Pullman an manchen Stellen durchaus hätte kürzen können. Für mich ist er manchmal einfach abgeschweift und hat zu stark philosophiert oder bestimmte Denkweisen dargelegt. So hat es mir dann zu lange gedauert, bis es wieder mit dem roten Faden der Handlung weiterging.



    Grundsätzlich finde ich es aber toll, was der Autor alles in einem Buch vereint. Er hat so viele Denkansätze und -anstöße, die dabei nicht nur wie in der Trilogie das Thema Glaube/Religion und Rationalität/Wissenschaft aufgreifen. Vielmehr geht es in diesem Band auch um aktuellere Themen und vor allem um Freundschaft. Ich finde, dass Herr Pullman die Entwicklung von Freundschaften richtig schön dargestellt hat. Er zeigt, dass auch Freundschaften sich entwickeln – zum Guten, aber auch zum Schlechten. Verschiedene Ansichten können beispielsweise hierein spielen oder einfach die Tatsache, dass man erwachsen wird und sich auseinanderlebt.



    Die Beziehung zwischen Mensch und Dæmon fand ich schon in der Trilogie so toll und in diesem Band wird sie nochmal weitergeführt. Auch wenn Lyra und Pan größtenteils getrennt voneinander sind, führt gerade diese Trennung dazu, dass ich tiefere Einblicke in beide Charaktere und ihre Gefühlswelten erhalten konnte. Ich fand vor allem Lyras Entwicklung spannend, denn man merkt hier richtig, dass sie erwachsen geworden ist. Sie ist grüblerisch und hinterfragt vieles. Pan hingegen ist mutiger geworden, draufgängerischer und er versucht Lyra ihren früheren Blick auf die Welt wieder nahe zu bringen.



    Nicht nur Lyra merkt man an, dass sie erwachsen geworden ist, auch „Ans andere Ende der Welt“ ist erwachsener geworden. Es hat eine düstere Stimmung und ist sehr komplex. Es reiht sich somit hinter dem dritten Band der Trilogie ein und verlangt dem Leser auch einiges an Konzentration ab, um die verschiedenen Erzählperspektiven, Organisationen, Figuren und Erlebnisse unter einen Hut zu bringen. Der rote Faden der Handlung war meiner Meinung nach richtig gut durchdacht und klar strukturiert, denn die Frage um den Staub wird weitergesponnen, aber noch nicht geklärt. Die Neugierde, die einen beim Lesen antreibt, bleibt also aufrechterhalten. Die Reise der beiden Charaktere ist nicht nur durch neue Erkenntnisse spannend, sondern auch durch all die Erlebnisse der Figuren und einige neu aufgeworfene Fragen, die mich hoffen lassen, dass Herr Pullman uns schneller als beim letzten Mal den nächsten Band liefert…



    Fazit


    Auch wenn „Ans andere Ende der Welt“ wieder einige Längen aufwies, in denen der Autor etwas vom roten Faden der Handlung abgeschweift ist, so hat er mit diesem Band dennoch wieder ein komplexes Werk erschaffen, das in eine magische Welt entführt. Das Rätsel um den Staub ist nach wie vor spannend und auch die Reise von Lyra und Pan hat mir gut gefallen, weil sie spannend war und tiefe Einblicke in die Figuren ermöglicht. Das Thema Freundschaft wird auch sehr schön aufgegriffen, ebenso wie wieder einige philosophische Gedankengänge verfolgt werden. Mit „Ans andere Ende der Welt“ knüpft Philip Pullman an „Das Bernstein-Teleskop“ an und erschafft einen Band, der eine erwachsenere Lyra zeigt. Nun bete ich, dass der Autor schnell den nächsten Band schreibt!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    0. Über den wilden Fluss


    1. Der goldene Kompass


    2. Das magische Messer


    3. Das Bernstein-Teleskop


    4. Ans andere Ende der Welt

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    Sperriger Schreibstil trifft auf Abenteuer voller Emotion



    Klappentext


    „Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Überhaupt bin ich in meinem ganzen Leben nur einer Handvoll Menschen begegnet. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns. Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde. Aber dann kam der Dieb, und er stahl meinen Hund. Auch wenn es kein Gesetz mehr gibt, das Diebstahl bestraft, werde ich ihn mir zurückholen. Denn was bleibt von unserer Menschlichkeit übrig, wenn wir nicht für jene, die wir lieben, alles, wirklich ALLES tun …“



    Gestaltung


    Das Covermotiv finde ich sehr passend gewählt, da es den Jungen mit seinem Hund aus dem Titel aufgreift. Der orangefarbene Himmel, auf den die beiden blicken, wirkt dabei so als stünde er in Flammen, was zum Ende der Welt passt. Dabei gefällt es mir, dass der Junge, der Hund und die Landschaft, auf der die beiden sitzen, schwarz dargestellt ist, wodurch es so aussieht, als würden sie vom Himmel angestrahlt.



    Meine Meinung


    Geschichten mit Tieren lese ich immer sehr gerne und wenn sie dann auch noch in einem dystopischen Setting angesiedelt sind, bin ich noch gehypter. In „Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt“ geht es um Griz, der mit seiner Familie und all ihren Hunden auf einer Insel lebt. Eines Tages stiehlt ein Dieb Griz‘ Hund und so macht Griz sich auf den Weg, seinen Hund zurückzuholen, denn er liebt ihn sehr und würde alles für ihn tun…



    „Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt“ ist meiner Meinung nach eine Geschichte über Mut, Liebe und Freundschaft. Ich fand es so rührend, dass Griz sich ohne nachzudenken auf den Weg macht, seine Hündin zu suchen. Er tut alles für sie und möchte sie nicht alleine lassen. Das ist wahre Liebe. Ich war total gefangen genommen von den Emotionen, denn das Buch sprüht auch vor Angst, Zuversicht, Misstrauen und Freude. So viele verschiedene Gefühle prallen hier aufeinander, dass es einfach nur ein Feuerwerk ist. Besonders gelungen fand ich auch die Darstellung der Ungewissheit, die nicht nur den jungen Protagonisten sondern auch den Leser angesichts der Reise erwartet.



    Der Schreibstil jedoch war nicht so ganz meins. Zum einen fand ich die Sätze teilweise zu lang und verschachtelt, wodurch mir etwas die Lesefreude genommen wurde, da das Lesen anstrengend wurde. Man musste sich manchmal bemühen, um die langen Sätze gut zu verstehen. Auch wurden mir manche Beschreibungen zu ausufernd dargelegt. Gut war jedoch wie mit Spannungsbögen gespielt wurde, denn immer an den Höhepunkten folge eine Art Cut, welcher mich nur noch neugieriger auf den Fortgang machte.



    Das Setting fand ich insgesamt auch spannend. Die Geschichte spielt in der Zukunft, wobei die Menschheit auf nur noch wenige tausend Menschen geschrumpft ist. Hier fand ich es sehr schade, dass die genaueren Umstände ziemlich schwammig blieben und kaum Gründe für diese Entwicklung genannt wurden. Dafür gefiel mir die Idee, dass die wenigen Menschen auf Inseln bzw. in Randgebieten lebten. So hatte Griz beispielsweise noch nie das Festland besucht, weswegen dies für ihn und den Leser eine geheimnisvolle Variable darstellt. Das Erkunden der Landschaft war meiner Meinung nach so sehr aufregend.



    Fazit


    Besonders gut an „Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt“ hat mir die Liebe des Protagonisten zu seinem Tier gefallen, denn Griz nimmt viele Gefahren auf sich, um seinem Hund zu helfen. Dabei zeigt er seine Menschlichkeit und erlebt ein spannendes Abenteuer. Für mich war es dabei auch sehr aufregend, das dystopische Setting mit Griz zu erkunden, wobei ich es schade fand, dass die Gründe für die Änderung der Welt im Unklaren blieben. Auch der Schreibstil war für mich etwas sperrig angesichts teilweise langer, verschachtelter Sätze. Die Fülle an Emotionen, die im Buch vorhanden sind, war jedoch ganz großes Kino.


    Knappe 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Eine perfekte Mischung, die alles abdeckt, was das Leserherz begehrt




    Klappentext


    „Manchmal kann dich nur das Böse retten

    Düstere Legenden ranken sich um Rileys Heimatstadt. Eines Nachts erwacht eine von ihnen in Gestalt der totgeglaubten Nobolde wieder zum Leben. Die Einzigen, die die Stadt vor den Monstern aus den Sümpfen beschützen können, sind die Ungeheuerlichen. Doch die hat der Graf vor langer Zeit zu Aussätzigen erklärt. Wem kann Riley jetzt noch trauen? Soll sie sich an die Regeln halten, die ihr von klein auf eingebläut wurden, oder auf ihr Gewissen hören? Und ist es möglich, dass es manchmal die Bösen braucht, um die wahren Monster zu besiegen?“



    Gestaltung


    Ich finde das Cover so, so schön! Mir gefällt vor allem die Farbgebung, denn die dunklen Blautöne passen richtig gut zu den warmen Orangetönen. Mir gefällt, dass der Himmel mit hellerem und dunklerem Blau spielt und so sehr echt wirkt und ganz besonders gerne mag ich die Lichtfunken am unteren Bildrand, die ein wenig an Feuerfunken erinnern. Auch die dargestellte Szenerie der Schattengestalten, die auf Häuserdächern langlaufen, finde ich klasse.



    Meine Meinung


    Ich war total neugierig auf „Die Ungeheuerlichen – Das Böse ist auf deiner Seite“, denn der Klappentext deutete an, dass diese Geschichte nicht ganz so stereotyp ablaufen könnte, wie man es eigentlich kennt. In dem Buch geht es um Riley, deren Heimatstadt von Monstern und düsteren Legenden bedroht ist. Die sogenannten Ungeheuerlichen schützten die Stadt, doch sie sind vom Grafen vor langer Zeit verbannt worden. In dieser Welt lebt unsere Protagonistin Riley, die verunsichert ist, denn ein Nobold wurde gesichtet und so fragt sie sich, ob sie sich an die Regeln der Stadt halten soll oder ob sie auf ihr Herz hören soll?



    Besonders gut gefallen hat mir das Spiel mit Gut und Böse in dieser Geschichte, denn das was wir Menschen oft ungefragt als „böse“ abstempeln ist vielleicht gar nicht unbedingt böse. So hinterfragt und spielt das Buch mit alteingesessenen Bildern von schwarz und weiß. Dabei wird auch das Wesen der Menschen einbezogen, denn vielleicht sind sie es, die eigentlich viel boshafter sind als beispielsweise ein Monster, vor dem man automatisch Angst hat. Diese Gedanken fand ich persönlich beim Lesen sehr spannend. Schon der Untertitel des Bandes sagt „Das Böse ist auf deiner Seite“, was ein aufregender und in meinen Augen neuer Gedanke ist, der mir große Freude beschert hat.



    Die Handlung ist diesbezüglich auch richtig spannend und klasse aufgebaut, denn der Leser kann zusammen mit Protagonistin Riley hinter ihre Familiengeheimnisse kommen und ein riesiges Abenteuer erleben. So gibt es Möglichkeiten für den Leser, zu rätseln und Vermutungen aufzustellen, aber auch komplett mitgerissen zu werden von einer abenteuerlustigen Geschichte. Neben all dem temporeichen Abenteuer und den Rätseln, die es zu lösen gilt, gibt es aber auch humorvolle Momente. Für mich ist das genau die perfekte Mischung für ein packendes Fantasybuch voller Abenteuer. Ich bin richtig verliebt in diese Geschichte!



    Auch das Setting und der Schreibstil des Autors konnten mich komplett überzeugen. „Die Ungeheuerlichen“ spielt in einer Stadt, die mich ein wenig an eine Stadt im Mittelalter erinnerte. Dieses Setting fand ich echt cool, vor allem weil auch die Hütten auf dem Cover hierzu passten und ich so beim Lesen auch immer ein innerliches Bild vor Augen hatte. Aber auch der Schreibstil von Paul Durham hat zu diesem Kopfkino beigetragen, da der Autor die Szenen super anschaulich beschreibt ohne zu ausschweifend zu werden. Auch erzählt er super temporeich, wodurch das Lesen noch schneller geht als ohnehin schon und ich geradezu durch die Geschichte fegte! Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die wunderschöne Karte im Buchinneren, die auch bei der Orientierung beim Lesen hilft.



    Fazit


    Hach, was bin ich verliebt in „Die Ungeheuerlichen - Das Böse ist auf deiner Seite“! Die Geschichte ist actionreich, überraschend, spannend, rasant, teilweise schaurig und auch humorvoll! Eine perfekte Mischung, die alles abdeckt, was das Herz begehrt! Auch gefiel mir der Schreibstil des Autors richtig gut, weil er anschaulich beschreibt und für Kopfkino sorgt. Genauso gerne mochte ich das mittelalterlich angehauchte Setting und die Gestaltung des gesamten Buches von Cover bis hin zur Karte im Inneren. Auch fand ich das Spiel mit Gut und Böse sehr gelungen und die Ideen der Monster und der Ungeheuerlichen richtig ansprechend!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die Ungeheuerlichen - Das Böse ist auf deiner Seite


    2. Fork-Tongue Charmers (bereits auf Englisch erschienen)


    3. Rise of the Ragged Clover (bereits auf Englisch erschienen)

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    Die Mobbingszenen fand ich sehr eindringlich



    Klappentext


    „Wer willst du sein? Opfer oder Täter?



    Nach jahrelangem, heftigem Mobbing an der Schule hofft Link, dass sie alle tot sind. Dass sie umgekommen sind bei dem Flugzeugabsturz, den er wie durch ein Wunder überlebt hat. Aber sein Hochgefühl währt nur kurz. Denn Links Mitschüler sind alle noch da – sie sind mit ihm auf einer tropischen Insel gestrandet und mehr als bereit, ihn weiter zu erniedrigen.



    Ziemlich schnell jedoch ist klar: Hier in der Wildnis steht die Schulhierarchie auf dem Kopf. Das Recht des körperlich Stärkeren ist außer Kraft gesetzt und einzig Link als Nerd verfügt über das Wissen zum Überleben.“



    Gestaltung


    Das Cover weckt irgendwie Urlaubsgefühle in mir, was sicherlich an der sommerlichen Insel mitten im Meer und dem hellblauen Himmel liegt. Eigentlich sieht die Insel ja etwas bedrohlich aus, weil sie so steinig und bergig wirkt, aber durch das satte Grün erweckt sie trotzdem die Sehnsucht nach Urlaub. Zudem greift dieses Covermotiv den Handlungsort der Geschichte auf, was ich gut finde. Der dunkle Rand um das Cover passt gut zur Geschichte, weil er eine düstere Vorahnung weckt, denn wer weiß, ob alle auf der Insel überleben werden…



    Meine Meinung


    Von M.A. Bennett habe ich bereits „Bloody Weekend“ gelesen und als ich von „Sieben – Spiel ohne Regeln“ hörte, war ich sofort gespannt auf die Geschichte, da der Protagonist Link in der Schule gemobbt wurde. Diese Thematik finde ich sehr wichtig und sie berührt mich persönlich auch immer sehr, weswegen ich gerne solche Bücher lese. Das besondere an „Sieben“ ist, dass die Mobbingthematik mit einem Thriller verknüpft wurde. So geht es in dem Buch darum, dass Link zusammen mit seinen Mitschülern auf einer tropischen Insel einen Flugzeugabsturz überlebt. Er ist von ihnen der Einzige, der sich mit Survivaldingen auskennt. So dreht sich die Hierarchie zwischen den Schülern schnell um und Link steht ganz oben. Nun besitzt er Macht. Wird er sie nutzen, um sich zu rächen? Wird das ehemalige Opfer zum Täter?



    Als ich Link und seinen Alltag zu Beginn kennen gelernt habe, habe ich schnell mit ihm sympathisiert und mitgefühlt. Er hat es nicht leicht, denn seine Mitschüler mobben ihn schlimm. So entstand bei mir auch automatisch eine gewisse Abneigung gegenüber den Mobbern, da sie Link sehr geärgert und gequält haben und sowas in meinen Augen einfach unverzeihlich und grausam ist. Gut fand ich auch, dass ich an dieser Stelle durch den Klappentext schon grob wusste, dass Link die Chance auf Rache bekommen würde, denn ich fragte mich, wie er diese gestalten würde.



    So rätselte ich schon recht früh im Buchgeschehen, wie Link sich verändern würde und ob er seine Rachegelüste Oberhand gewinnen lassen würde. Ich persönlich konnte schon verstehen, warum ein Opfer zum Täter wird, aber ehrlich gesagt könnte ich mich nicht rächen. Ich könnte anderen einfach nicht etwas Schlimmes antun, wenn ich selber am eigenen Leib erfahren habe, wie es sich anfühlt, von anderen schlecht behandelt zu werden. Doch gerade die Botschaft des Buches diesbezüglich fand ich gut, denn M.A. Bennett zeigt, dass bestimmte Umstände einen Menschen für immer verändern können – ob nun zum guten oder schlechten, beide Richtungen sind möglich. Durch das Mobbing als auch den Flugzeugabsturz und die damit verbundene Extremsituation zeigt die Autorin wie sich die Menschen ändern.



    Die Handlung fand ich durch den Flugzeugabsturz ziemlich spannend. Ehrlich gesagt war ich erst etwas skeptisch, denn die Situation mit der Schulklasse abzustürzen ist schon sehr, sehr unwahrscheinlich, aber für das Buch hat sie für einiges an Spannung gesorgt, denn es werden Fragen aufgeworfen wie „Werden alle überleben?“ oder „Was wird Link mit seinen Mobbern tun?“. Der Kampf ums Überleben hat für Nervenkitzel gesorgt, wobei ich auch manches etwas vorhersehbar fand.



    Fazit


    An „Sieben – Spiel ohne Regeln“ fand ich vor allem Links Alltag mit dem Mobbing sehr eindringlich und bedrückend geschildert. Hier hat mich das Buch richtig abgeholt, weil ich total mit Link gelitten habe und seine Situation richtig gut nachempfinden konnte. Der Überlebenskampf auf der tropischen Insel hat mir insgesamt auch gut gefallen, wobei ich hier manchmal manches etwas vorhersehbar fand. Spannend fand ich aber das Rätseln um Link und sein Verhalten, denn ich war gespannt, wie er sich entwickeln würde.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

    Julius sorgt für Chaos und Humor!



    Klappentext


    „Geist mit Karma-Problem trifft auf echte Girl-Power


    Warnung! Karmalevel 07 Stufe: unterirdisch – kurz vor Nacktmull



    Stell dir vor, du freust dich auf deine Geburtstagsparty, doch anstelle deiner Freunde steht ein fremder Junge vor der Tür. Er hat alle deine Gäste ausgeladen, damit du ihm jetzt sofort hilfst, Karma-Punkte zu sammeln. Ohne die kommt er nämlich nicht in den Himmel. Verrückt? Ja, das denkt Mina auch. Bis sie feststellt, dass nur sie den Jungen sehen kann. Er ist ein Geist. Und einen Geist, der dringend deine Hilfe braucht, wirst du so leicht nicht mehr los. Und den Ärger, den so ein Geist mit sich bringt, auch nicht ...“



    Gestaltung


    Voll süß finde ich die Wolke, in der der Titel steht. Mit den Blitzen, Flügeln und dem Teufelsdreizack gibt sie schon einen passenden ersten Eindruck der Geschichte. Auch die Illustration der beiden Kinder, die sich verschwörerisch ansehen, passt super! Vor allem dass der Junge leicht transparent dargestellt ist, vermittelt schon erste Ideen für die Handlung. Mir gefällt auch die rote Farbe des Covers, wobei ich das Lila dazu nicht ganz so harmonisch finde.



    Meine Meinung


    Von der Autorin Janet Clark habe ich schon ihre Jugendthriller gelesen. Mit „Mina und die Karma-Jäger“ legt sie nun ihr erstes Kinderbuch vor, weswegen ich gespannt war, wie die Autorin diesen Genrewechsel gestaltet. In dem Buch geht es um Mina, deren Geburtstagsparty gesprengt wird als ein fremder Junge namens Julius vor ihrer Tür steht, der all ihre Gäste ausgeladen hat. Mina soll ihm helfen, seine Karma-Punkte auf Vordermann zu bringen, damit er in den Himmel kommt. Mina glaubt ihm zunächst nicht. Erst als sie Julius nicht los wird und bemerkt, dass nur sie ihn sehen kann, beschließt sie, ihm zu helfen…



    Gut gefallen hat mir, dass durch Julius und seine Karma-Punkte auf anschauliche Weise das Thema Moral und richtiges Handeln thematisiert wurde. Julius hat nämlich ziemlich viele Karma-Punkte verloren und muss nun gute Taten vollbringen, um wieder Punkte zu sammeln, damit er in den Himmel kann. Dabei lernt er, dass es nicht nur auf das Ergebnis einer Handlung ankommt, sondern dass auch der Weg eine wichtige Rolle spielt. Man sollte also auf seine Taten und deren Auswirkungen achten. Dies ist eine schöne Botschaft für Kinder.



    Die ganze Idee mit den Karma-Punkten und Julius als Geist, den nur Mina sehen kann, fand ich auch sehr unterhaltsam, denn so kommt es zu einigem Chaos. Minas beste Freundin Isabel steht ihr dabei mit Rat und Tat zur Seite, was sehr schön das Thema Freundschaft zeigt. Durch Julius‘ Unsichtbarkeit und seinen doch teilweise arroganten Charakter kommt es zu einigen Wortgefechten zwischen ihm und Mina. Ich fand diese durchaus witzig, manchmal waren sie mir aber auch etwas zu häufig, sodass sie ihren spaßigen Effekt mit Fortschreiten der Geschichte etwas verloren, weil es zu oft zu Wortgefechten zwischen beiden Charakteren kam.



    Gleichzeitig fand ich aber auch, dass durch Julius und seinen nicht ganz einfachen Charakter eine schöne Würze in die Geschichte kam. Er ist recht stark von sich eingenommen und bemerkt gar nicht, dass sein Verhalten bei anderen nicht gerade für Sympathien sorgt. Dabei wird es meiner Meinung nach ziemlich witzig, wenn Mina mal wieder genervt von ihm ist und er es einfach nicht versteht. Auch Takt- oder Feingefühl scheinen ihm fremd zu sein…Dadurch dass die Geschichte die Perspektive von Mina einnimmt, ist man Julius gegenüber auch nicht ganz objektiv, aber irgendwie schließt man ihn doch in sein Herz.



    Mina und Isabel sind ein cooles Gespann, da die beiden zusammenhalten und verrückte Einfälle haben. Zusammen mit Julius wollen sie aufklären, wer die Klassenkasse gestohlen hat. Dabei ist nicht nur dieses Rätsel eine Herausforderung, sondern auch die Unterstützung von Julius, der durch seine Art für ein Durcheinander sorgt. Daher ist die Handlung aber auch spannend und ziemlich unterhaltsam!



    Fazit


    Der erste Band der „Mina und die Karma-Jäger“-Reihe hat mich super unterhalten, weil die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch humorvoll ist. Die Wortgefechte zwischen Mina und Julius sind unterhaltsam, wobei sie für meinen Geschmack manchmal etwas Überhand genommen haben und zu oft vorkamen. Julius sorgt mit seinen Eigenarten nicht nur für Chaos, sondern auch für witzige Unterhaltung!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Mina und die Karma-Jäger 01 – Der Klassenkassen-Klau


    2. Mina und die Karma-Jäger 02 – Lichter aus im Geisterhaus (erscheint am 25.08.2020 auf Deutsch)


    3. Mina und die Karma-Jäger 03 – Fiese Tat im Internat (erscheint am 22.09.2020 auf Deutsch)

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    Trotz leichter Vorhersehbarkeit toll umgesetzt



    Klappentext


    „Hast Du Dich auch schon mal gefragt, ob unsere Welt die einzig existierende ist?

    Als die 17-jährige Lejla plötzlich von düsteren Visionen einer zerfallenen Welt heimgesucht wird, ist ihr normales Teenagerleben auf einen Schlag vorbei. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen und erfährt von der Dunkelwelt, einer Parallelwelt, die zu einer Gefahr für die Menschheit geworden ist. Irgendwie scheint sie mit dieser Welt verbunden zu sein, doch bevor sie herausfinden kann, was mit ihr geschieht, ist sie schon zur Gejagten einer mysteriösen Gesellschaft geworden, die die Menschen vor dem Bösen beschützen will. Und ausgerechnet der Junge, den sie in ihr Herz lässt, soll sie nun töten. Doch auf der Suche nach der Wahrheit kommen sich die beiden näher und ein gefährliches Versteckspiel beginnt, denn weder in der einen noch in der anderen Welt sind sie sicher ...“



    Gestaltung


    Am besten gefällt mir am Cover die Skyline einer Stadt, die aus mehreren Schichten und Ebenen besteht. Durch verschiedene Blautöne und Helligkeitskontraste entsteht dabei eine Tiefe, die dafür sorgt, als würde es so wirken wie eine weitläufige Stadt. Davor sieht man die Schattenumrisse eines Mädchens und eines Jungens und darüber steht der goldene Titel, der durch Lichteffekte besonders betont wird. Die Rauchschwaden umranden den Titel und das Covermotiv auch richtig toll.



    Meine Meinung


    Nach „Herz aus Gold und Asche“ hat Katja Ammon nun ein weiteres Jugendbuch veröffentlicht, das beim ersten Lesen des Klappentextes super spannend klang, denn in „Darker Things – Eine Liebe zwischen den Welten“ geht es um Lejla, die Visionen einer zerfallenen Welt sieht. Sie erfährt von einer Parallelwelt, die Dunkelwelt genannt wird und mit der sie verbunden zu sein scheint. Bevor sie weiß, wie ihr geschieht wird sie von einer geheimnisvollen Gesellschaft verfolgt und so soll sie ausgerechnet von dem Jungen, für den sie Gefühle hegt, getötet werden…



    Ich fand die Handlung wirklich spannend, wobei ich sie gleichzeitig aber auch etwas stereotyp bzw. vorhersehbar empfand, da sich in der Handlung von „Darker Things“ gewisse Aspekte wiederfinden, die heutzutage in fast allen Jugendbüchern vorkommen. Man liest einfach häufiger von der Heldin mit dem Geheimnis ihrer Herkunft, den besonderen Fähigkeiten und der Herausforderung verfolgt zu werden. Auch der männliche Charakter, der zwischen zwei Seiten steht und Gefühle für die Protagonistin hegt, ist vorhersehbar.



    Obwohl ich so also die Handlung teilweise etwas vorhersehbar empfand, hat mir doch die Umsetzung gefallen, denn die Parallelwelten fand ich spannend und auch den Bezug, den Protagonistin Leja zu der sogenannten Dunkelwelt hat, fand ich gut. In meinen Augen gelingt es Katja Ammon auch gut, den Leser „am Ball zu halten“, denn es gibt immer wieder actionreiche, gefährliche Momente oder auch Szenen fürs Herz. So ist es beim Lesen glücklicherweise nicht langweilig!



    Gut gefallen hat mir die Chemie zwischen den beiden Protagonisten. Die Liebesbeziehung fand ich nicht zu überstürzt oder kitschig, was meistens meine größten Sorgen sind. Vielmehr entwickelte sich die Liebe zwischen Lejla und Dorian schrittweise und meiner Meinung nach auch ziemlich gefühlvoll. Ich fand, dass die beiden gut zueinander passten und mir hat ihre Beziehung echt gefallen. Vor allem auch angesichts der Schwierigkeiten, die sich ihnen stellen, da Dorian eigentlich den Auftrag hatte Lejla zu überwachen und zu töten…



    Fazit


    Obwohl „Darker Things“ gewisse Handlungselemente aufweist, die sich heutzutage oftmals in Jugendbüchern finden lassen und die Geschichte so stellenweise etwas vorhersehbar wird, konnte mich die Umsetzung der Handlung überzeugen. Es gibt gefährliche Szenen, die temporeich sind und es gibt auch Momente für große Gefühle, die jedoch nicht zu stark überhand nehmen. Gerade die Beziehung zwischen Lejla und Dorian fand ich gut dargestellt und vor allem dadurch spannend, dass er eigentlich den Auftrag hat, sie zu überwachen…


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


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    Auch wenn sich bei mir kein melodischer Leserhythmus einstellte, liebe ich die Geschichte



    Klappentext


    „Aus dem Weg! Die Hasen kommen!

    Aufgepasst! Die Hasen haben sich den Bus geschnappt und rasen wie verrückt durch Mümmelburg. Keiner kann sie aufhalten. Sie rauschen an den Haltestellen vorbei und schliddern um die Kurven. Da sind Hasen auf dem Dach! Hasen im Gang! Hasen überall! Doch, puh, endlich kommt der Bus zum Halten! Am Bahnhof. Und was steht da? Ein Zug! O nein! Diese Hasen werden doch wohl nicht ….?“



    Gestaltung


    Ich finde das Cover total genial! Zum einen liebe ich die strahlenden, bunten Farben, da sie einfach sofort gute Laune erzeugen, wenn man das Cover ansieht. Dazu tragen aber auch all die vielen Hasen bei, die so breit grinsen, dass man automatisch mitgrinst. Die Fahrt mit dem Bus sieht richtig wild und spaßig aus und ich finde, dass das Cover so schon eine unterhaltsame und lustige Geschichte verspricht.



    Meine Meinung


    Ich habe mich so auf dieses Bilderbuch gefreut! Da ich selber zwei Kaninchen habe, freue ich mich immer riesig, wenn es Geschichten und Bücher gibt, in denen diese Tiere die Hauptfiguren sind. Dann hat mir auch das Cover direkt gefallen und mir ein Grinsen ins Gesicht gezaubert, sodass ich total hyped auf „Hasen rasen mit dem Bus“ war. In diesem Bilderbuch geht es darum, dass sich eine Gruppe Hasen den Bus der Stadt Mümmelburg geschnappt hat. Sie rasen nun in einer wilden Fahrt durch Mümmelburg, bis sie am Ende einen Zug entdecken...



    In diesem Bilderbuch wurden großformatige Illustrationen mit kurzen Texten kombiniert. So finden sich auf jeder Doppelseite vier Zeilen, die unterschiedlich auf den zwei Seiten angeordnet sind. Mal stehen sie wie bei einer Strophe untereinander, mal nebeneinander, mal schräg, in Großbuchstaben und vielen anderen erdenklichen Möglichkeiten. So gibt es eine große Varianz in der Textgestaltung, was mir echt gut gefallen hat, weil es auch immer schön an die Illustrationen angepasst wurde und das Lesen so aufgelockert wird.



    Etwas schade fand ich, dass der Text nicht durchgängig gereimt wurde. Manchmal findet man Kreuzreime, wobei sich davon nur zwei Verse reimen. Manchmal wird der Vers „Hasen rasen mit dem Bus“ mehrmals wiederholt, was wie ein Refrain wirkt, was meiner Meinung nach grundsätzlich eine tolle Idee ist, aber mir fehlte dafür leider eine gewisse Rhythmik oder Melodie beim Lesen. Dadurch, dass die Reime nicht konstant einheitlich sind und sie manchmal auch nicht ganz so gut gelingen, kommt man beim Lesen nicht so recht in einen Rhythmus rein. Da das Buch aber im Original auf Englisch erschienen ist, könnte ich mir vorstellen, dass es dort etwas anders wirkt.



    Besonders geliebt habe ich ja die Illustrationen von Ben Mantle. Er hat so viele super süße Hasen erschaffen, dass ich am liebsten jeden von ihnen adoptiert hätte! Dabei fand ich es besonders toll, dass jeder Hase anders aussah. Von groß bis klein über Steh- und Schlappohrhasen ist hier alles dabei! Total süß. Aber auch die anderen Tiere in Mümmelburg sind unglaublich süß. Und wo ich schon bei ihnen bin: nicht nur im Bus bei den Hasen kann man auf den Illustrationen viele Details entdecken, auch auf den Straßen oder an den Haltestellen kann man viel sehen und herausfinden!



    Diesbezüglich geht es in der Geschichte nicht nur um die wilde Busfahrt der Hasen, die in einem niedlichen Schluss mit besonderem Witz endet, sondern auch um viele kleine „Nebengeschichten“. Beispielsweise entdeckt man auf Zeitungsartikeln oder Werbeplakaten kleine Details, die dann auf den Doppelseiten weitererzählt werden und auch im Verlauf der Geschichte ein Ende finden. Das fand ich eine richtig coole Idee, weil diese „Nebenhandlungen“ auch lustige Wendungen haben. An sich ist die wilde Fahrt der Hasen auch dadurch lustig, dass sie an den Bushaltestellen vorbeifahren und sie einfach nur total verrückt sind. Da macht das Lesen und Entdecken viel Spaß!



    Fazit


    Ich liebe die Illustrationen von „Hasen rasen mit dem Bus“, denn die Hasen sind alle unglaublich süß und jeder von ihnen sieht anders aus. Ihr breites Lachen und Grinsen erzeugt einfach gute Laune! Etwas schade fand ich, dass sich bei mir beim Lesen des Textes keine richtige Leserhythmik einstellen wollte, weil sich die Verse nicht durchgängig gereimt haben. Dafür ist der Text aber schön in die Illustrationen eingefügt, sodass er sich auflockert. Toll waren auch die kleinen „Nebengeschichten“, die man in den Illustrationen entdecken konnte und die neben der Hasengeschichte weitererzählt wurden. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass endlich mal Hasen die Hauptfiguren eines Buches sind und kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, wenn man aufregende, lustige Gute-Laune-Geschichten mag.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


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    Abgesehen vom männlichen Helden konnte mich das Buch überzeugen



    Klappentext


    „Actionreich, packend und dabei voll finsterer Romantik!



    Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt …“



    Gestaltung


    Abgesehen von dem typischen Mädchengesicht im Hintergrund, finde ich das Cover richtig hübsch und gelungen. An sich habe ich auch nichts gegen das Mädchengesicht, da die Haare interessant aussehen und auch der Gesichtsausdruck zufrieden wirkt, aber trotzdem sieht man einfach zu häufig Mädchen auf Covern. Den Titelschriftzug mit den helleren Punkten, die Lichteffekte darstellen sollen, finde ich richtig gelungen. Auch der Kreis mit den nach außen hin weniger werdenden Pünktchen mag ich echt gerne, weil er golden schimmert und vor dem dunklen Hintergrund gut zur Geltung kommt. Es sieht sehr edel, elegant und hochwertig aus!



    Meine Meinung


    Juhu, eine Hexengeschichte! Was habe ich mich gefreut, als ich von „Game of Gold“ erfuhr, denn in diesem Buch geht es um die Hexe Lou, die einen magischen Ring stiehlt, um sich zu schützen. Doch sie wird vom Hexenjäger Reid erwischt. Zwar erfährt er nicht, dass sie eine Hexe ist, aber durch einen Befehl vom Erzbischof soll Lou Reid heiraten. Für sie als Hexe ist es natürlich gefährlich, einen Hexenjäger zu heiraten und als dann auch noch echte Gefühle ins Spiel kommen, steigert sich die Gefahr noch weiter…



    Die Welt von „Game of Gold“ fand ich echt cool, denn im Königreich Belterra werden Hexen verfolgt, gejagt und noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dies erinnerte mich an vergangene Zeiten, die ich aus dem Geschichtsunterricht kenne. Doch Belterra ist eine Fantasywelt, was echt cool ist, weil so eine Mischung aus vergangener Realität und Fiktion entsteht. Auch fand ich das Flair der Geschichte super, denn ich hatte den Eindruck, als hätte das Setting einen leichten französischen Touch.



    Protagonistin Lou fand ich auch sehr erfrischend, da sie sozusagen ihr Herz auf der Zunge trägt und im Vergleich zu anderen Heldinnen aus Jugendbüchern auffällt. Lou flucht und schimpft und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Ich mochte sie gern. Reid hingegen geht ganz in seiner Rolle als Hexenjäger auf, auch mit seiner großen Nähe zur Bibel und der Kirche. Mein Fall war er aber leider nicht, da er gar nicht wie ein taffer Jäger wirkte, sondern für meinen Geschmack zu weich war und im Vergleich zu Lou etwas abfiel. Dafür kam es durch diesen Kontrast zwischen beiden Charakteren zu super Dialogen, die mir Spaß beim Lesen gemacht haben.



    Besonders gut gefiel mir auch die Einbettung der Magie, die über Opfergaben, Blutmagie und bestimmte Schemata abläuft. Aber noch viel spannender war für mich eigentlich der Konflikt zwischen Hexen und Kirche, der mich eben doch an vergangene Zeiten und was man so darüber gelernt hat, erinnerte. Dieser Konflikt sorgt für Spannungen und für den Grundkonflikt in „Game of Gold“, denn Protagonistin Lou wird als Hexe mit einem Hexenjäger verheiratet, da nicht bekannt ist, dass sie zaubern kann.



    Dies sorgte für einiges knistern und brodeln gerade auf meiner Seite, da ich wirklich besorgt um Lou war und stets bangte, dass sie auffliegen würde. Ich war mehr als einmal kurz davor an meinen Fingernägeln zu knabbern, weil ich so unruhig und aufgeregt beim Lesen war. Die Frage, was passieren würde, wenn Hexenjäger Reid von Lous Fähigkeiten erfahren würde, brannte mir echt unter den Nägeln und sorgte für große Spannung!



    Fazit


    Lou, die Protagonistin aus „Game of Gold“ mochte ich gerne, weil sie auffällig ist und sich von anderen Jugendbuchheldinnen abhebt mit ihrer frechen Art. Der männliche Protagonist hingegen war nicht mein Fall, da er mir zu weich war. Dafür sind die Gespräche zwischen beiden spritzig und lustig. Auch gefiel mir der Konflikt zwischen Magie und Kirche und die Fantasywelt, die in meinen Augen auch mit unserer Realität toll vermischt ist. Die Handlung fand ich spannend, was vor allem daran lag, dass ich mich fragte, ob aufgedeckt würde, dass Lou eine Hexe ist. Ich bangte mit ihr mit!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Game of Gold


    2. Blood & Honey (erscheint voraussichtlich 2020 auf Englisch)

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    Dieses Buch hat mir wieder gezeigt, warum ich Superheldengeschichten so liebe



    Klappentext


    „Die Welt ist in Gefahr: Der grausame Rächer bedroht die Menschheit und nur einer hat die Fähigkeit, ihn aufzuhalten – Corvin West. Doch er ist gefährlich. Tödlich. Unkontrollierbar. Deshalb wurde er verbannt und weggesperrt. Aber jetzt – sechs Jahre später – brauchen sie ihn, um den Rächer zur Strecke zu bringen.

    Ausgerechnet die 18-jährige Jill ist auserwählt, Corvin dazu zu überreden. Denn als Neutralisatorin ist sie die Einzige, die Corvin bändigen kann. Sie kann Superkräfte dämpfen, sogar ausschalten. Und nun sollen Jill und Corvin gemeinsam Jagd auf den Rächer machen.

    Es gibt bloß ein Problem: Corvin hat Jills Vater umgebracht. Wie kann sie nur gemeinsam mit ihrem Erzfeind die Welt retten?“



    Gestaltung


    Da Rot meine Lieblingsfarbe ist und ich finde, dass Gelb ganz toll dazu passt, punktet die Farbgebung des Covers sofort bei mir. Auch mag ich das dargestellte Motiv, denn die zu den Seiten weggehende Skyline einer Hochhausstadt passt sich super an die farbigen Streifen an. Diese wiederum fügen sich sehr schön an die Schattenumrisse der beiden Superhelden an, die man sieht. Ich finde es auch klasse, wie diese gestaltet sind, denn man erkennt einen Mann und eine Frau und deren Outfits, mehr aber nicht. Auch mag ich die roten Flecken am mittleren Rand, da diese auf Blut hindeuten könnten und auf jeden Fall für ein besonderes Augenmerk sorgen.



    Meine Meinung


    Von Mara Lang habe ich bisher ihre „Almost a Fairytale“- Reihe und „Girl in Black“ gelesen, welche mir gut gefallen hatten. Als ich dann hörte, dass das neue Buch der Autorin um Superhelden geht, war es um mich geschehen, denn ich liebe Superhelden! In „Silence & Chaos – Schicksal der Helden“ geht es um Jill, die Superkräfte neutralisieren kann. Da die Welt von einem grausamen Rächer bedroht wird, wird die Hilfe des unberechenbaren Corvin West benötigt und so soll Jill gemeinsam mit ihm den Rächer jagen. Das Problem dabei ist, dass Corvin Jills Vater umgebracht hat und sie ihn hasst…



    Mir ist es egal, ob Superheldengeschichten nichts Neues sind. Ich liebe sie einfach und finde es immer so spannend, welche Fähigkeiten die verschiedenen Helden haben. In „Silence & Chaos“ war ich so gespannt, welche Charaktere und Superkräfte mir begegnen würden, sodass ich gerade zu Beginn vor knisternder Erwartung die Seiten las. Mir gefiel schon die Grundidee des Buches richtig gut, denn in dem Buch gibt es sogenannte Rookie Heros. Von der Menschheit erschaffene Superhelden, die alles andere als leicht kontrollierbar sind. Dabei hat die Autorin eine richtige Geschichte um die Rookies gewoben, was es für mich realer machte.



    Auch das Setting gefiel mir sehr gut, denn es wirkte futuristisch und bezog sich auf unsere Welt, war aber gleichzeitig auch anders. Das hat es für mich total faszinierend gemacht in „Silence & Chaos“ abzutauchen. Eingeflochten hierein werden die Geschehnisse um die sieben Rookies und die aktuelle Handlung um den Bösewicht, der anscheinend auch Superkräfte besitzt und nur Vernichtung mit sich bringt.



    So fand ich die Handlung auch sehr spannend, denn ich lernte die Rookies kennen und entdeckte die Gruppendynamik unter ihnen. Gleichzeitig begab ich mich aber auch auf die Jagd nach dem Schurken, wie es für Superhelden typisch ist. Hier gab es immer mal wieder ruhigere Momente zum Verschnaufen, aber auch Gefährliche, in denen es richtig aufregend wurde. Diese Mischung fand ich klasse, denn so gab es die Möglichkeit, die Charaktere kennen zu lernen und gleichzeitig auch die von mir geliebte Spannung unter einen Hut zu bringen. Ich fand es auch gut, dass eine Prise Gefühl und Humor eingestreut wurden, denn dies sorgte für das gewisse Prickeln beim Lesen.



    Fazit


    Da ich Superheldengeschichten liebe, habe ich mich riesig auf Mara Langs „Silence & Chaos“ gefreut und ich bin nicht enttäuscht worden! In dem Buch gibt es eine interessante Gruppendynamik, ein faszinierendes Setting, eine spannende Vergangenheit der Figuren und eine noch spannendere Handlung. Diese zeichnet sich dabei durch eine schöne Balance von ruhigen und gefährlichen, aufregenden Momenten aus, in die auch etwas Humor und Gefühl eingebunden wurden. Ich habe es geliebt mich gemeinsam mit den Helden auf Schurkenjagd zu begeben!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband (?)

    HoldenCaulfield

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    Oh Gott, was für ein tolles Buch! Nun liebe ich Alec und Magnus noch mehr als schon zuvor



    Klappentext


    „Es sollte ein romantischer Urlaub zu zweit werden: Endlich wollte Magnus Bane, der charismatische Hexenmeister von Brooklyn, etwas traute Zweisamkeit mit seiner großen Liebe, dem Schattenjäger Alec Lightwood, genießen. Aber kaum in Paris angekommen, erfahren die beiden, dass ein dunkler Dämonenkult die Welt ins Chaos zu stürzen droht. Um dessen mysteriösem Anführer das Handwerk zu legen, begeben sie sich auf eine gefährliche Jagd quer durch Europa, bei der Freund und Feind kaum noch auseinanderzuhalten sind. Magnus und Alec müssten einander blind vertrauen – doch dunkle Geheimnisse stellen die Beziehung der beiden auf eine harte Probe …“



    Gestaltung


    Ich finde es total toll, dass Alec auf dem Cover zu sehen ist und ich liebe sein Outfit, seine Pose und sein cooles Aussehen. Dass er aus einer Tür/einem Portal kommt und so von hinten leicht beleuchtet wird, gefällt mir auch sehr. Vor allem ist es auch spannend, dass man durch das Portal im Hintergrund eine andere Landschaft erkennen kann. Ich finde es auch schön, dass ein roter Nebel zu sehen ist, der mich an Magie erinnert und der das Buch umgibt.



    Meine Meinung


    OH. MEIN. GOTT. So oder so ähnlich klangen meine Gedanken (mit ein wenig mehr Ausrastern verbunden) als ich davon erfahren habe, dass es eine Trilogie geben wird, die sich um Magnus und Alec drehen wird. Ich liebe diese beiden einfach und bin vom ersten Band der „Chroniken der Unterwelt“ ein riesiger Alec Lightwood Fan. In „Die roten Schriftrollen“ wollen Alec und Magnus einen Pärchenurlaub in Paris verbringen, doch sobald sie dort angekommen sind, erfahren sie von einer die Welt bedrohenden Gefahr. Aus dem Urlaub wird also erstmal nichts, denn die beiden versuchen einem Dämonenkult das Handwerk zu legen…



    Ich bin noch immer ganz hin und weg von Alec und Magnus und ihrer Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir, dass in die spannende Geschichte um die Auflösung des Dämonenkults auch Geheimnisse und Details zur Beziehung zwischen den beiden eingebunden wurden. Vor allem die Geheimnisse sind es, die die Beziehung auf eine Probe stellen und für krieselnde Zeiten sorgen. Hier habe ich wirklich mit beiden Charakteren mitgelitten und ihnen eigentlich nur das Beste gewünscht, weil sie es einfach verdient haben.



    Ich bin auch immer noch total begeistert davon, dass das Buch aus den Perspektiven von beiden Figuren erzählt wurde. So konnte ich sowohl in Alec als auch in Magnus eintauchen und tiefere Einblicke in ihr Innenleben erhalten. Ich habe auf diese Weise viel besser verstanden wie sie sich jeweils gefühlt und was sie gedacht haben. Auch mochte ich die Chemie zwischen beiden richtig gerne, weil sie so gut zueinander passen und sich richtig toll ergänzen. Während Magnus eher ausgefallen und auffällig ist, ist Alec sein Gegenpol, der mit seiner ruhigen und besinnlichen Art für Ausgleich sorgte.



    Die Handlung fand ich auch gut, wobei mich vor allem auch die Reise durch Europa gut unterhalten hat. Die beiden sind auf der Spur des Dämonenkults und durchreisen sämtliche Städte. Diese werden schön beschrieben und sorgen für ein abwechslungsreiches Setting. Auch sorgt die Handlung durch einige Rätsel und Intrigen für einiges an Spannung und der perfekten Portion an Herzrasen-Momenten. Ich fieberte mit den Figuren mit und versuchte an ihrer Seite das Rätsel um den Dämonenkult zu lösen. In gewohnter Manier war dabei nicht nur auflockernder Humor eingebunden, sondern auch actiongeladene Szenen und gewaltige Überraschungen. Gerade nach dem Ende wird die Wartezeit zum Erscheinen der Fortsetzung nun eine Qual…



    Fazit


    In „Die roten Schriftrollen“ gibt es ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Schattenjägern und vor allem Alec und Magnus Fans kommen vollends auf ihre Kosten. Die Beziehung der beiden wird vertieft, auf die Probe gestellt und mit einigen Hintergrundinfos versehen. Zudem ist die Geschichte spannend bis zur letzten Seite und gespickt mit Action und Spaß. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und liebe Alec und Magnus nach diesem Band nur noch mehr als ohnehin schon.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die roten Schriftrollen


    2. The Lost Book of the White (erscheint voraussichtlich im September 2020 auf Englisch)


    3. The Black Volume of the Dead (erscheint voraussichtlich 2021 auf Englisch)