Beiträge von Skyline

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Wenn sich das Leben plötzlich ändert…



    Klappentext


    „Gute Freunde? Check. Erstes Date? Check. Und dann steht plötzlich das FBI vor deiner Tür …



    Ally liebt ihr Leben, wie es ist: Die Bewerbungen an ihre Traum-Colleges sind geschrieben. Mit ihrem Dad versteht sie sich blendend. Sie hat die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Und sie ist sich sicher, morgen wird ihr Sandkastenfreund Neil sie ENDLICH um ein Date bitten. Doch dann klingelt das FBI an der Tür und plötzlich ist alles anders. Denn Ally ist nicht Ally und ihr ganzes Leben eine einzige Lüge.“



    Gestaltung


    Vor dem weißen Hintergrund kommen die bunten Farben der Seifenblasen richtig gut zur Geltung. Vor allem die zerplatzende Seifenblase in der Covermitte und all ihre Millionen kleinen Tropfen sticht sofort ins Auge. Der goldgelbe Titelschriftzug über dieser Blase fällt auch sofort auf, wobei ich es gut gemacht finde, dass sich das Wort „perfect“ zu den Seiten hin auch aufzulösen scheint. Ich finde, dass dies gut zur Handlung des Buches passt.



    Meine Meinung


    In „Past Perfect Life“ geht es um Ally, die nach dem Schulabschluss ihre Bewerbung für ihre Traum-Colleges geschrieben hat. Zudem hat sie die besten Freunde auf Erden, kommt gut mit ihrem Vater aus und ist sich sicher, dass ihr Sandkastenfreund und Schwarm Neil sie bald um ein Date fragen wird. Doch dann steht plötzlich das FBI vor der Tür und Ally muss erkennen, dass ihr ganzes bisheriges Leben eine Lüge war…



    Tatsächlich hatte ich nach dem Klappentext eher erwartet, dass es sich eher um eine Art Thriller handeln würde. Doch „Past Perfect Life“ befasst sich vielmehr damit, was aus Ally wird und wie ihr Leben um sie herum zusammenbricht. Der Fokus liegt somit eher auf dem dramatischen Aspekt der Enthüllung, dass Ally gar nicht ist, wer sie zu sein glaubt. Auch wenn dies nicht meiner Erwartung entsprach und mich dementsprechend überrascht hat, fand ich die Aufarbeitung der Gefühlswelt von Ally spannend und interessant.



    Gut fand ich auch, dass ich als Leser Allys perfektes Leben zunächst kennen lernen konnte. Ich hatte Zeit Ally und ihre Hoffnungen für die Zukunft kennen zu lernen. Auch die wichtigen Personen in ihrem Leben werden eingeführt und in dem Moment, wo man sich fragt, ob das Leben für Ally nun weiterhin so geradlinig verläuft kommt der Paukenschlag. Ihr Leben wird von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt. Dieser Einschnitt in ihrem Leben teilt es in ein Davor und Danach.



    Gleichzeitig fand ich den Auslöser für den Wandel in Allys Leben glaubwürdig und authentisch. Ich hatte nicht das Gefühl, als sei hier etwas auf Teufel komm raus an den Haaren herbeigezogen worden, damit die Handlung vorangetrieben wird. Vielmehr fand ich den Scheidepunkt so in der Art und Weise denkbar und zudem gefiel mir, dass es sehr spannend gestaltet wurde.



    Auch fand ich gut, dass so viel wert auf Allys Gefühlsleben gelegt wurde. Ein von jetzt auf gleich komplett geändertes Leben und die Frage, wie man damit umgehen soll, in einer Art Lüge gelebt zu haben, werden anschaulich thematisiert. Ich habe die Empfindungen der Protagonistin gut nachfühlen können und fand es spannend, das Wechselbad der Gefühle mitzuerleben. Auch fand ich es spannend, wie man sich beim Lesen selbst positioniert hat im Hinblick auf Allys Familie und die Hintergründe. Hier schwankte ich immer ein wenig und war mir unsicher, wie ich die Handlungen bewerten sollte, da ich die Beweggründe der Figuren gut dargelegt fand.



    Fazit


    In „Past Perfect Life“ verfolgt man als Leser ein zunächst perfektes Leben, das sich durch ein Ereignis um 180° wendet. Ein solches Schicksal direkt mitzuverfolgen sorgt für Nervenkitzel. Dabei gelingt es diesem Werk sehr gut, dem Leser die Gefühlswelt und Beweggründe der Figuren vor Augen zu führen. Mir gefiel auch, dass es eine Art Davor und Danach gibt und man so gut die Veränderungen und Auswirkungen sehen kann. Mir persönlich hat für die volle Punktzahl zwar noch das gewisse Etwas gefehlt, aber dennoch hatte ich tolle Lesestunden!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Hätte erzähltechnisch an manchen Momenten länger verweilen können



    Klappentext


    „Rakel verlässt die Grenzen des Kaiserreichs, um mehr über die Vergangenheit zu erfahren und endlich Antworten zu bekommen. Sie sucht mithilfe ihres feinen Geruchssinns nach einem Heilmittel für die Seuche, die ihren Vater befallen hat, und bemüht sich, nicht an Ash zu denken. Währenddessen versucht Ash, die anderen vor der drohenden Gefahr zu warnen, von der bislang nur er weiß. Doch das Kaiserreich steuert auf einen Krieg zu, dessen Keim in einer Zeit gesät wurde, in der die Götter noch auf Erden wandelten. Ob Prinz oder Diener, jetzt muss jeder Stellung beziehen.“



    Gestaltung


    War das Cover des ersten Bandes noch in einem bläulichen Lilaton gehalten, geht das des zweiten Bandes in wärmere Farbstufen über. Mir gefällt die Magentafarbe des Covers sehr und auch das große Emblem mit den Ornamenten mag ich. Es hebt sich schön vom Hintergrund ab und sticht dezent hervor, ohne zu knallig und auffällig zu sein. Dabei wird die Krone sehr hübsch umrandet, was ich gut finde, da diese auch titelgebend ist.



    Meine Meinung


    Nachdem ich den ersten Band der „Shadowscent“-Dilogie gespannt gelesen hatte und dieser mit einem recht fiesen Cliffhanger endete, war ich neugierig auf den Reihenabschluss. In „Die Krone des Lichts“ macht Rakel sich auf die Suche nach einem Heilmittel für die Seuche. Gleichzeitig versucht sie auch Ash und ihren Gedanken an ihn zu entkommen. Er versucht indes das Königreich vor einem drohenden Unheil zu bewahren, doch ein uralter Krieg scheint unumweichlich…



    Da meine Lektüre des ersten Bandes schon etwas zurücklag, hatte ich zu Beginn einige Schwierigkeiten, mich ganz in die Geschichte einzufinden und mich wieder an alles zu erinnern. Dies dauerte ein wenig und machte für mich den Beginn des Buches etwas holprig. Ich hätte hier kleine Wiederholungen hilfreich gefunden. Als sich meine anfänglichen Hürden gelegt hatten, war ich aber wieder drin in dem Setting und den bevorstehenden Geschehnissen.



    Erzählt wird „Die Krone des Lichts“ abwechselnd aus den Perspektiven von Rakel, Ash und Luz, was mir gut gefallen hat, da Luz frischen Wind in die Geschichte bringt. Auch fand ich es klasse, dass die Liebesbeziehung zwischen Rakel und Ash zwar andeutungsweise thematisiert wird, aber nicht zu großen Raum einnimmt. Hier hatte ich schon etwas Angst, dass diese überstrapaziert wird und der Fokus zu stark darauf gelegt würde. Dem war aber ganz und gar nicht so! Vielmehr war die Liebe hier eher ein Randthema, wenn überhaupt.



    Auf diese Weise konnte die Handlung mehr in den Fokus rücken. Hier ging es wie schon im ersten Band sehr rasant zu. Ich persönlich liebe es, wenn eine Geschichte temporeich geschildert wird und dadurch beim Lesen das Gefühl von Aufregung und einem heftig schlagenden Herzen entsteht. Stellenweise fand ich aber, dass die Autorin zu schnell vorangeschritten ist. Beispielsweise wurden manche Erlebnisse, die ich gerne gelesen hätte, nur im Nebensatz aufgelöst. So erfuhr man beispielsweise von einer Rettung aus einer durchaus lebensbedrohlichen Situation im Nachhinein. Mir fehlte manchmal das Verweilen in bestimmten Momenten. Aber dennoch: ich mag es, wenn es schnell zugeht und ich dadurch das Gefühl habe, dass alles sehr dramatisch ist. Zudem war für mich der Abschluss der Reihe rund und passend, sodass man die „Shadowscent“-Welt nach diesem Band ruhigen Gewissens verlassen kann.



    Fazit


    Ich persönlich hatte anfangs Schwierigkeiten wieder in die Welt von „Shadowscent“ reinzukommen, da es bei mir schon einige Zeit her war, dass ich den ersten Band gelesen hatte. Danach ging es aber rasant und temporeich weiter, was mir persönlich immer gut gefällt. Wobei ich doch auch finde, dass die Autorin an manchen Stellen gerne etwas länger hätte verweilen können, um bestimmte dramaturgische Szenen auszukosten und so beim Leser noch mehr Emotionen für die Charaktere zu entwickeln. Das Ende sorgte dafür, dass ich die Reihe für mich abschließen konnte und besonders gefallen hat mir an „Die Krone des Lichts“, dass die Liebesbeziehung nicht überthematisiert wurde.


    Knappe 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Shadowscent – Die Blume der Finsternis


    2. Shadowscent – Die Krone des Lichts

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    Etwas schleppender Anfang, danach großes Kino



    Klappentext


    „Ein Königreich in Flammen, eine Liebe in Gefahr



    Die Krähen-Hexe Stur ist jetzt offiziell Anführerin ihrer schutzbedürftigen Rotte. Darum hofft sie, dass Prinz Jasimir Wort hält und endlich für die Sicherheit der Krähen-Kaste sorgt. Denn erst dann kann Stur eigene Wege gehen, vielleicht zusammen mit Habicht-Krieger Tavin. Aber als Jasimirs machtgierige Stiefmutter den König tötet und den Krähen die Schuld gibt, scheint jede Chance auf eine gute Zukunft verloren. Stur sieht nur einen Weg: Sie braucht Jasimir und Tav an ihrer Seite – und genügend Phönix-Zähne, um ein Feuer zu entfachen, das das Königreich in seinen Grundfesten erschüttert.“



    Gestaltung


    Mir gefällt, dass auch das Cover des zweiten Bandes die Rückansicht einer in einen Umhang gehüllten Gestalt ziert. Dieses Mal ist das Gesicht mit der Krähenmaske schemenhaft zu erkennen. Im Hintergrund zeichnen sich gold-gelbe Insignien und Hände ab, die für eine mystische Atmosphäre sorgen. Umgeben ist alles von kleinen dunkelgrünen, fast schwarzen Wolken. Dies alles kommt vor dem cremefarbenen Hintergrund richtig gut zur Geltung.



    Meine Meinung


    Nach „Knochendiebin“ war ich neugierig, wie die Geschichte um die Kasten von Sabor zu Ende gehen würde. In „Krähenzauber“ ist Stur Anführerin der Krähen-Kaste und sie hofft, dass ihre Kaste bald in Frieden und vor allem Sicherheit leben kann. Doch die Königin tötet den König und gibt den Krähen die Schuld. Stur möchte nun mit Jasimir und Tavin an ihrer Seite für die Unschuld und Sicherhiet der Krähen kämpfen…



    Der Titel „Krähenzauber“ weckte in mir die Hoffnung, dass sich dieser Band ein wenig mehr mit den Kasten, der Magie und der Sündenseuche beschäftigen würde. Mit dieser Vermutung lag ich glücklicherweise goldrichtig, denn dieser Abschlussband geht nochmal auf das Magiesystem in Sabor und die Krähen ein. So lernte man noch andere Rotten kennen, bekam Antworten auf Fragen, die man sich im ersten Band gestellt hat und es gab auch Einblicke in die Geschichte der Kasten, was ich alles sehr spannend fand.



    Gleichzeitig fand ich den Anfang dieses Bandes etwas schleppend und langsam, was sich nach einiger Zeit zum Glück legte und einem Feuerwerk an Spannung wich. Besonders gefallen hat mir das Spiel mit dem Vertrauen. Bei einigen Charakteren wussten weder Stur noch ich, ob man ihnen trauen konnte oder nicht, ob sie verfeindet oder verbündet waren. Die Handlung ist eine Mischung aus der Atmosphäre des düsteren, mittelalterlichen Settings und einigen nervenaufreibenden Geschehnissen.



    Auch die Protagonisten konnten mich auf ganzer Linie überzeugen. Stur hat eine tolle Entwicklung durchlaufen und ist sehr gefühlvoll, obwohl sie dies nie direkt zugeben würde. Ihre Verbindungen zu Jasimir und Tavin haben sich auch spannend weiterentwickelt und sorgten bei mir für einige Gänsehautmomente. Die beiden mag ich sowieso sehr gerne und ich fand gerade zum Schluss hin die Konstellationen, Verbindungen und Momente sehr berührend. Dabei fand ich, dass das Ende dieses Bandes die Dilogie gut abgerundet und zu einem schönen Abschluss gebracht hat.



    Fazit


    Mit „Krähenzauber“ findet die Reihe um die Kasten von Sabor ein meiner Meinung nach rundes Ende. Die Geschichte der Kasten wird nochmal ebenso beleuchtet wie die Kaste der Krähen und auch die Protagonisten kommen erneut zusammen, um für das Recht aller zu kämpfen. Den Anfang des Buches fand ich etwas schleppend, aber der Rest war großes Kino. Mir gefiel die Konstellation aus Stur, Tavin und Jasimir sehr gut und vor allem am Ende fand ich diesbezüglich schön, dass es einen berührenden Moment gab.


    4 von 5 Sternen



    Reihen-Infos


    1. Knochendiebin


    2. Krähenzauber

    Düster und mit einem anderen Bild von Vampiren, Werwölfen, Elfen und Co!



    Klappentext


    „Eine Fantasy-Welt, die ihrer Magie beraubt wurde.


    Ein Privatdetektiv, der unsagbare Schuld auf sich geladen hat.


    Willkommen in Sunder City – wo Drachen vom Himmel fallen und Magier nicht mehr zaubern können!



    Niemand in Sunder City kann sich das Verschwinden von Professor Rye erklären, der 400 Jahre alte Vampir hat ein Herz aus Gold und wird nicht nur von seinen Schülern geliebt. Doch seit die Magie die Welt verlassen hat, ist in Sunder City nichts mehr so, wie es war: Drachen fallen vom Himmel, Sirenen werden von ihren Männern verlassen und Elfen schlagartig von den Jahrhunderten ihres Lebens eingeholt.


    Wenn irgendjemand Professor Rye helfen kann, dann der Privatdetektiv Fetch Phillips, der sich tagtäglich für die nun hilflosen magischen Geschöpfe einsetzt. Was keiner seiner Klienten ahnt: Es ist Fetchs Schuld, dass die Magie verschwunden ist …“



    Gestaltung


    Das Cover gefällt mir echt gut, was vor allem am Hintergrund liegt. Dieser sieht aus wie ein Straßennetz mit vielen Ortsbezeichnungen und Plätzen. Durch die rote und graue Farbe erkennt man in diesem feingliedrigen Straßennetz zudem eine große, graue Straße, welche sich quer über das Bild zieht und zwei rote Seiten voneinander trennt. Der weiße Titel fügt sich dabei in dieses Netz ein und hebt sich durch seine geschwungenen, runden Buchstaben von den geraden Linien, Kanten und Ecken ab.



    Meine Meinung


    Nachdem ich durch das Cover auf das Buch aufmerksam wurde, hat mich der Klappentext sofort gepackt. In „Der letzte Held von Sunder City“ geht es um den „Mann für alles“ Fetch Phillips, der für magische Wesen allerlei Aufträge erledigt. Seit die Magie in Sunder City verschwunden ist, haben es die magischen Wesen nämlich besonders schwer. Elfen werden von ihren Jahren auf der Erde eingeholt oder Drachen fallen flugunfähig vom Himmel. Keiner ahnt jedoch, dass Fetch selber mit dem Verschwinden der Magie zusammenhängt…



    In „Der letzte Held von Sunder City“ begegnete ich Fetch Phillips, einem von Schuldgefühlen geprägten Protagonisten, der im Grunde nur Gutes tun möchte als Sühne für seine Schuld. Dabei zeichnet sich Fetch jedoch auch jemand, der nach außen hin härter scheint, als er wirklich ist. In seinem Inneren ist er ein gebrochener, unsicherer Mann, der stets auf der Suche nach einer besseren Version seines Ichs ist. Ich fand Fetch als Hauptfigur wirklich interessant, weil er ganz anders war als die Protagonisten, die ich bisher von Büchern gewohnt war. Man konnte ihm sein Hadern und seine Abgründe anmerken, genauso wie seinen Wunsch, es besser zu machen. Das fand ich sehr greifbar dargestellt und gleichzeitig auch bewegend.



    Ebenso spannend war die Frage, was Fetch gemacht hat, um die Magie aus Sunder City verschwinden zu lassen. Hierdurch kam einiges an Spannung auf, da ich gerne Antworten auf all meine Fragen haben wollte. Diese wurden mit geschickt eingebundenen Rückblicken gegeben, die auch den Charakter von Fetch näher beleuchteten. Zudem dreht sich in diesem Band alles um Fetchs Detektivfall, der sich mit einem verschwundenen Vampir und einer Sirene befasst. Bei der Lösung des Falls muss Fetch einige Widrigkeiten und auch seine privaten Probleme überwinden, aber er ist stets bemüht, den Fall zu bearbeiten. Dessen Lösung fand ich schlussendlich auch interessant und gerade im Wechsel mit den Rückblenden wurde es auch nicht langweilig.



    Am besten hat mir die Idee gefallen, eine Welt zu erkunden, in der die gesamte Magie verschwunden ist. Was passiert mit den magischen Wesen wie Vampiren, Drachen, Sirenen und Co, deren Existenz auf Magie beruht? Wie entwickelt sich eine solche Stadt weiter? Auch die Rolle der Menschen in all diesen Geschehnissen fand ich gut durchdacht und mehr als glaubwürdig. Die Welt, die Luke Arnold hier erschaffen hat, fand ich trotz des Fehlens der Magie einfach magisch, da ich in eine mir ganz fremde Welt eintauchen konnte. Vor allem fand ich es auch erschreckend von all den magischen Wesen zu lesen, die in anderen Büchern immer als so stark gezeichnet werden, hier aber nur noch eine Hülle ihrer selbst sind. Durch dieses Bild übt „Der letzte Held von Sunder City“ eine faszinierende Anziehung aus, die mit konträren Darstellungsweisen von bekannten, gewohnten Figuren und Heldenbildern spielt.



    Fazit


    Ich fand es spannend, dass sich „Der letzte Held von Sunder City“ mit einem Protagonisten befasst, der nicht wie sonst üblich ein strahlender Held ist, sondern der mit eigenen Dämonen und der Schuld für das Schicksal und den Verlust vieler zu kämpfen hat. Die Geschichte ist ziemlich düster, manchmal vielleicht sogar zu düster, aber vor allem auch faszinierend aufgrund der Thematik. Die Überlegungen wie eine magische Welt ohne Magie aussehen würde, fand ich richtig spannend, genauso wie die Handlung. Diese ist durch den Detektivfall und die Rückblenden, die die Schuld des Protagonisten erklären, sehr spannend.


    Knappe von 5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Der letzte Held von Sunder City


    2. Totengraben (erscheint am 01.07.2021 auf Deutsch)

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    Der beste Band der Reihe führt zu einem krönenden Abschluss



    Klappentext


    „Um ihre Welt zu retten, müssen sich Pegasus, Einhörner, Zentauren, Kelpies und Menschen miteinander verbünden. Nur dann haben sie eine Chance gegen den machthungrigen Dromego!


    Während die Clans brüchige Allianzen formen, erfährt ganz Cavallon von einer Verschwörung: Die Zentauren haben die Clans seit hundert Jahren belogen!


    Doch den Clans bleibt nicht viel Zeit, um ihre Feindschaften zu begraben, denn Dromego setzt zu einem Angriff auf die Freie Stadt an. Ist das Bündnis der Clans stark genug, um ihn endgültig zu besiegen?“



    Gestaltung


    Mit der brennenden Stadt im Hintergrund wirkt das Cover schon sehr dramatisch. Auch der rot-orange glühende Himmel unterstützt diese Wirkung. Zudem gefällt mir, dass das Licht des Himmels in der Covermitte am hellsten ist, wo sich ungefähr die Stadt befindet. Im Bildvordergrund sieht man einen Zentauren und ein Mädchen, das auf die Stadt zeigt. Mir gefällt dabei auch die Landschaft im Bildvordergrund, da diese mit den Säulen und Ranken das Hintergrundmotiv schön einrahmt.



    Meine Meinung


    Da ich schon die ersten drei Bände der „Clans von Cavallon“-Reihe gelesen habe, kam ich nicht umhin auch den Finalband zu lesen. Immerhin wollte ich wissen, wie alles ausgeht! In „Das Vermächtnis der Zentauren“ schließen sich Menschen, Pegasus, Einhörner, Zentauren und Kelpies zusammen, um gegen Dormego eine Chance zu haben. Doch die Allianzen sind brüchig und genau dann erfahren alle davon, dass die Zentauren die Clans seit Jahrhunderten belogen haben. Doch es bleibt nicht viel Zeit, um alte Feindschaften beiseite zu legen, da Dormego zum Angriff übergeht…



    Ich hatte schon als ich den Klappentext gelesen habe hohe Erwartungen an die Geschichte und wurde nicht enttäuscht. „Das Vermächtnis der Zentauren“ ist ein Finalband, der die Reihe wie ein Feuerwerk abschließt. Für mein Empfinden beendet dieser Band all die Ereignisse der vorherigen Bände schlüssig und atemberaubend. Angesichts der Hintergründe und Entwicklungen zuvor gefiel es mir sehr gut, dass sich hier die verschiedenen Clans zusammenschließen, um Seite an Seite gegen den gemeinsamen Feind zu kämpfen.



    Doch trotz dieses Zusammenschlusses spürt man die unterschwelligen Feindschaften, das Misstrauen und die Skepsis noch. Das Bündnis ist brüchig und das schlägt auch auf die Atmosphäre. Vor allem als das Geheimnis der Zentauren vor ganz Cavallon ans Licht dringt, wird es hinsichtlich der Beziehungen zwischen den Figuren und Clans dramatisch, was Kim Forester sehr schön umgesetzt hat. Die Spannung knistert geradezu.



    Auch der Kampf mit Dormego, welcher den Höhepunkt der Reihe und dieses Bandes darstellt, war atemberaubend und voller Nervenkitzel. Besonders als jemand starb, mit dem ich nicht gerechnet hatte, saß ich mit offenem Mund und wild schlagendem Herzen vor dem Buch. Ungläubig und schockiert. Ein Wort, das das Finale für mich perfekt zusammenfasst ist nervenaufreibend. Die Kämpfe sind fesselnd und mitreißend, die Geschehnisse sind temporeich und voller Action. Teilweise waren die Ereignisse auch recht blutig, sodass ich das Buch nicht unbedingt sehr jungen Lesern empfehlen würde. Wer davor aber nicht zurückscheut, der wird mit einem Abschlussband belohnt, der actionreich, spannend, rasant, atemlos und nervenaufreibend zugleich ist. Wie der Kampf gegen Dormego ausgeht? Das muss jeder selber herausfinden…



    Fazit


    Für mich hat „Das Vermächtnis der Zentauren“ die Reihe rund um „Die Clans von Cavallon“ wunderbar abgerundet. Dieser Band ist von allen vier Bänden mein liebster, denn er ist spannend, voller Action und temporeich. Zudem gab es eine schockierende Überraschung, die mein Herz immer noch schmerzen lässt und die das Finale noch dramatischer und kämpferischer macht als es ohnehin schon war.


    5 von 5 Sterne!



    Reihen-Infos


    1. Die Clans von Cavallon – Der Zorn des Pegasus


    2. Die Clans von Cavallon – Der Fluch des Ozeans


    3. Die Clans von Cavallon – Im Bann des Einhorns


    4. Die Clans von Cavallon – Das Vermächtnis der Zentauren

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    Genial erzählt: ein eng verstricktes Geflecht aus Fragen, Antworten und neuen Fragen



    Klappentext


    „Eine tödliche Deadline, ein Wettlauf der Emotionen und eine riesige Liebeserklärung an das Leben.



    „Wenn ich ES jemals tue, geb ich dir die Kette zurück, Elli“, hatte Marilu geschworen.



    Zwei Jahre später freut sich Elli auf ihren Schulabschluss und hat sowohl Marilu als auch den Schwur vergessen. Doch dann findet sie die Kette in der Post. Der beiliegende Brief ist ein Hilferuf - und der Startschuss zu einem fiebrigen Roadtrip. Die Spur, die Marilu gelegt hat, bringt Elli und Marilus Bruder Lasse an ihre Grenzen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und allen wird klar: Marilu testet das Leben. Und Elli muss dafür sorgen, dass das Leben diesen Test besteht.“



    Gestaltung


    Passend dazu, dass es sich bei dem Buch um einen Roadtrip handelt, ziert das Cover eine Straße, die eine Rechtskurve macht. Die Umgebung auf Höhe der Straße verwischt sich dabei zu bunten Farben und verschwommenen Flecken, sodass nicht klar erkennbar ist, wo man sich befindet. Nur der hellblaue Himmel mit der dicken, düsteren Wolke ist klar erkennbar. Vor allem den Kontrast aus hellem Himmel und hellgrüner Wiese mit der dunklen Wolke finde ich gelungen und spannend, da es das emotionale Auf und Ab des Buches visualisiert.



    Meine Meinung


    Nachdem mich „Die Stille zwischen den Sekunden“ von Tania Witte (erzähltechnisch und generell) so begeistern konnte, war ich ungemein gespannt auf ihr neustes Werk. In „Marilu“ geht es um Elli, die sich auf ihren Schulabschluss freut, als sie von Marilu einen Brief mit einer Kette bekommt. Elli erinnert sich an die Bedeutung dieser Kette, denn Marilu wollte sie ihr zurückgeben, wenn sie es tut. So folgt Elli gemeinsam mit Marilus Bruder Lasse der Spur, die Marilu gelegt hat. Wenn sie Marilu rechtzeitig findet, kann sie sie vielleicht aufhalten und dafür sorgen, dass sie am Leben bleibt…ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…



    Der Klappentext deutet es schon an, aber trotzdem möchte ich es als Triggerwarnung nochmal deutlich erwähnen: es geht in diesem Buch um Selbstmord(gedanken) und psychische Erkrankungen. Das ist nicht für jeden etwas und darum sollten nur diejenigen, die sich dafür bereit fühlen, sich auch damit auseinandersetzen. In „Marilu“ hat Tania Witte diese Themen jedenfalls sehr aufwühlend und authentisch aufgegriffen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin den Blick auch auf das Umfeld von psychisch Betroffenen lenkt, indem sie Marilus Bruder eine Stimme gibt. Da Elli Marilu aus einer Klink kannte, erhalten aber auch die Betroffenen selber eine Stimme. Mir persönlich hat der Umgang er Autorin mit dieser ernsten Thematik gut gefallen, da sie mir als Leser viele Anknüpfungspunkte geboten hat, an denen ich in das emotionale Gefühlsleben der Charaktere blicken konnte.



    Sehr gut gefallen hat mir, dass der Leser auch bei „Marilu“ – ähnlich wie auch schon bei „Die Stille zwischen den Sekunden“ – die Handlung Stück für Stück entschlüsseln muss. Man wird mitten in das Geschehen geworfen und reimt sich schrittweise die Zusammenhänge und Hintergründe zusammen. Die Vergangenheit von Elli beispielsweise wird nur nach und nach aufgedeckt, sodass auch ihre Verbindung zu Marilu deutlich wird. Dies wiederum führt zu Marilu und ihrem Vorhaben und so weiter. All die Geschehnisse hängen zusammen und eröffnen sich erst nach und nach, was ich einfach genial erzählt finde. Das muss man erstmal schaffen, ein so eng verbundenes Geflecht an Handlungssträngen zu schaffen, die sich so klug erst nach und nach offenbaren.



    Auf diese Weise wollte ich auch unbedingt immer mehr und mehr wissen, denn die Antwort auf eine Frage führt zu einer neuen Frage, wodurch ich das Buch nur ungern aus den Händen gelegt habe. Obwohl ich durch den Klappentext ahnte, was Marilu vor hatte, merkte ich doch beim Lesen, dass ich eigentlich gar nichts wusste und das fand ich genial, denn so hat mich die Geschichte immer wieder überrascht und einfach mit sich gerissen. Die Handlung ist geheimnisvoll und gleichzeitig klar strukturiert, was eine faszinierende Mischung ist.



    Ein besonderes Highlight waren auch die Charaktere: Elli wirkte auf mich sehr stark und gleichzeitig zerbrechlich. Lasse, Marilus Bruder, konnte mich auch total überzeugen und sich in mein Herz stehlen. Aber auch Ellis Freund Tom und die augenscheinlich taffe Jule haben mich überzeugt. Dieses Quartett hat sich gut ergänzt und gleichzeitig hatte jede Figur eine ganze eigene Tiefe, die bei mir das Gefühl auslöste, dass ich jeden von ihnen sehr gut kennen würde.



    Fazit


    „Marilu“ ist ein feinfühlig erzähltes Buch, das sich mit psychischen Erkrankungen und Suizid auseinandersetzt. Besonders die Erzählart hat mir sehr gut gefallen, denn die Zusammenhänge zwischen den Figuren und Handlungssträngen ergeben sich erst nach und nach. So entfaltet die Geschichte eine Sogwirkung, die den Leser nicht mehr loslässt. Antworten auf Fragen führen zu neuen Fragen, was wiederum dafür sorgte, dass ich neugierig an den Seiten klebte. Auch die Charaktere fand ich überzeugend, denn jeder von ihnen hatte so viel Tiefe, dass ich das Gefühl hatte, als würde ich sie kennen.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Bringt frischen Wind in die Reihe


    Klappentext


    „Das magische Land wird von allen Seiten bedroht, seit der maskierte Mann hier die Herrschaft übernommen hat. Um ihn zu besiegen stellen Conner und Alex eine Armee mit den Figuren aus Conners Geschichten zusammen. Doch können starke Piraten, mächtige Cyborgs und fürchterliche Zombiemumien wirklich gegen die dunkle Verschwörung ankommen, die weit mehr als die Königreiche im magischen Land zu zerstören droht?


    Im fünften Abenteuer der Bestseller-Serie wird Conner und Alex im Kampf alles abverlangt. Zum Glück haben sie eine Waffe, mit der niemand auf der anderen Seite gerechnet hat: ihre Phantasie!“


    Gestaltung


    Dieses Mal ist der Hintergrund komplett schwarz gehalten, was meiner Meinung nach sehr schön zu den Illustrationen und deren Farbgebung passt. Die Hintergründe der Motive sind hauptsächlich in Lila gehalten, was mit dem Schwarz schön harmoniert. Die Illustrationen zeigen dabei schon, dass es in dem Buch wild und gefährlich hergeht: von Schiffsreisen mit Piraten über aus Sarkophagen kommende Mumien – hier passiert einiges!


    Meine Meinung


    Die „Land of Stories“-Reihe von Chris Colfer verspricht immer große Magie und super viel Spaß. In „Die Macht der Geschichten“, dem fünften und vorletzten Band, reisen Conner und Alex in Conners Geschichten, um mit diesen Figuren eine Armee aufzustellen. Ihr Ziel: den maskierten Mann besiegen und so das magische Land retten. So versuchen die beiden Piraten, Mumien und allerlei andere Kreaturen zusammenzurufen und zu kämpfen.


    Mir hat an diesem Band besonders gut gefallen, dass der Schauplatz nicht die Märchenwelt ist, sondern dass sich die Zwillinge in Conners Geschichten aufhalten. Hierdurch gab es einigen frischen Wind in der „Land of Stories“-Reihe. Conners Fantasie ist wirklich unglaublich, denn er hat sich einige abenteuerliche Geschichten ausgedacht. Mir gefiel es sehr, dass wir diese nun entdecken konnten und dass so auch ganz unbekannte Geschichten in die Buchreihe von Chris Colfer eingebracht wurden, die zuvor einige Märchenerzählungen aufgegriffen hat.


    In Conners Werken begegnen die Zwillinge Piraten, erleben Weltraumabenteuer, jagen nach einem magischen Glücksbringer und vieles, vieles mehr! Dabei geht es sehr turbulent und rasant zu, was mir gut gefallen hat. Eingebunden in dieses neue, spannende Setting werden auch altbekannte Gesichter wie Emmerich oder Rotkäppchen. Diese Figuren in Kombination mit neuen Charakteren aus Conners Geschichten stellten für mich eine perfekte Mischung aus neu und alt dar, welche mir große Freude beschert hat.


    Besonders gelungen fand ich auch dieses Mal wieder die Darstellung all der Figuren. Trotz dessen, dass Chris Colfer mittlerweile auf ein riesiges Repertoire an Charakteren zurückgreifen kann, schafft der Autor es dennoch jede Figur einzigartig und einmalig werden zu lassen und jeder genügend Raum zu geben. Ich habe immer das Gefühl, dass ich trotz der Menge an Charakteren jeden von ihnen gut kenne und viel über ihn oder sie weiß. Das schafft in meinen Augen nicht jeder.


    Fazit

    Auch mit „Die Macht der Geschichten“ hat Chris Colfer bei mir wieder voll punkten können. Dieses Mal überraschte er mich damit, dass die Geschichte in Conners selbstgeschriebenen Geschichten spielt, wodurch ganz neue Erlebnisse und Handlungen auf die Hauptfiguren und den Leser zukommen. Dies bringt frischen Wind in die Reihe. Aber auch altbekannte Gesichter haben ihre Auftritte und Momente zum Strahlen. Mir gefällt, wie der Autor es schafft, trotz der großen Anzahl an Figuren jeder von ihnen genügend Raum zu geben.


    5 von 5 Sternen!

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    Scribbles und Schreibstil vermitteln ein authentisches Gefühl



    Klappentext


    „HILFE!! Mein Leben ist ein Albtraum!



    Erst Anna-Constanza und ihre fiesen Mobbingattacken. Dann der Ärger mit Nael, meinem vermeintlichen Mister Perfect - den ich inzwischen selbst dann noch hassen würde, wenn er und ich die letzten Menschen auf der Welt wären. (Und momentan sieht es ganz danach aus …)



    Aber das Schrecklichste ist die Sache mit diesem Survivalcamp mitten im Atlantik! Drei Wochen mit fünf anderen Jugendlichen auf einer einsamen Insel ohne Internet. Wie zum Teufel können meine Eltern nur denken, das würde mir guttun? Gerade jetzt, wo ich seit Tagen von einem schwarzen Volvo verfolgt werde, der garantiert mit Papas mysteriösem Nebenjob zu tun hat? Aber keiner glaubt mir!!!



    Dabei sind die, die hinter mir her sind, definitiv gefährlich! Und inzwischen frage ich mich ernsthaft, ob ich das hier überleben werde …“



    Gestaltung


    Das Covermotiv erinnert an einen Sandboden, auf welchen man durch ein Blättergeflecht hindurch sieht. Mir gefällt am besten, dass auf den Blättern die coolen Zeichnungen und Scribbles der Illustratorin zu sehen sind. Am unteren rechten Rand kann man ein Tagebuch entdecken, welches schon erste Hinweise auf die Art des Buches liefert. Unheimlich wird es, wenn man dann den Blutfleck entdeckt, welcher auf den Titel zufließt.



    Meine Meinung


    Ich bin ein riesiger Fan von Miri D’Oro. Ihre Scribbles und Zeichnungen fand ich schon in „Wenn du vergisst“ atemberaubend. Darum habe ich mich riesig gefreut, dass die Künstlerin auch „Überleben für Anfänger“ mit ihrem unvergleichlichen Stil Leben eingehaucht hat. In dem Buch geht es um Mia, die mit einer Handvoll anderen Jugendlichen drei Wochen ein Survivalcamp auf einer einsamen Insel absolvieren soll. Dabei hat sie gerade schon genug um die Ohren: Mobbingattacken abwehren, Streit mit ihrem Schwarm Nael und dann wurde sie auch von einem schwarzen Auto verfolgt…



    Ich habe ja gerade schon erwähnt, dass ich Miri D’Oros Illustrationen liebe. Auch in „Überleben für Anfänger“ konnten mich die Scribbles total begeistern. Ich fand es klasse, wie sie teilweise im, um oder unter dem Text standen und diesen auch visuell aufgegriffen haben. Auf moderne, jugendliche Weise zeigen die Illustrationen, was die Protagonistin und Tagebuchverfasserin bewegt. Durch die jugendliche Art der Skizzen ergänzen sie den Text toll, da man wirklich das Gefühl bekommt, als hätte Mia sie selbst gezeichnet.



    Auch der Schreibstil der Autorin Franca Düwel unterstützt den Eindruck, als würde man wahrhaftig das Tagebuch eines Teenagers lesen. Die Art zu schreiben, denken und sprechen ist meiner Meinung nach wirklich so wie die eines Mädchens in dem Alter. Dabei besteht das Buch nicht nur aus Tagebucheinträgen, sondern auch mal aus E-Mails, sodass die Geschichte nur durch diese beiden Formen (Tagebucheintrag und E-Mail) erzählt wird. Das ist zwar zunächst etwas ungewohnt, aber gut umgesetzt.



    An der Geschichte hat mir sehr gefallen, dass ich als Leser hier wirklich im Dunkeln tappte. Ich hatte zwar Einblicke in Mias Gedankenwelt, das hat aber nicht unbedingt für Klarheit gesorgt. Ich wusste dadurch nur wie Mia sich fühlt und was sie denkt, aber ob ihre Gedanken beispielsweise richtig sind oder sie sich nicht vielleicht nur etwas einbildet, das musste ich herausfinden. Erst zum Schluss folgte eine Auflösung, wodurch ich das Buch zufrieden beenden konnte und zuvor gespannt an den Seiten klebte, da ich gespannt war, was sich schlussendlich hinter allem verbirgt.



    Fazit


    Die Zeichnungen und Scribbles von Miri D’Oro und der Schreibstil von Franca Düwel haben perfekt zu den Tagebucheinträgen und E-Mails gepasst, sodass ich bei „Überleben für Anfänger“ das Gefühl hatte wirklich das Tagebuch einer Jugendlichen zu lesen. Die Handlung ist bis zum Ende hin spannend, da nicht klar ist, ob die Protagonistin sich manches nicht doch einbildet. Ich hatte großen Spaß mit diesem Tagebuch-Krimi!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Wieder sehr abenteuerliche Fälle der „Knallharten Tauben“



    Klappentext


    „Die Knallharten Tauben lösen jeden Fall!



    Die Knallharten Tauben sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Stadt und ihre Bewohner gegen alle Gefahren zu verteidigen. Denn das Böse schläft nie! Von einem ziemlich gruseligen Geier werden sie mit einem neuen Fall beauftragt: Jemand hat doch tatsächlich das schöne Geiernest geklaut! Als den Tauben dann auch noch ein Menschenkind zuläuft und Bringers Familie entführt wird, ist das Chaos perfekt. Dabei wollen die Pickel – äh – PICKER doch einfach nur mal in Ruhe ihre Brotkrümel futtern …“



    Gestaltung


    Nach rot und grün ist der Coverhintergrund nun in knallig-strahlendem Blau gehalten. Mich bringt die dargestellte Szene schon zum Schmunzeln, weil die Taubengang ziemlich lustige, leicht panische Blicke drauf hat angesichts des sehr großen Vogels, welcher sogar Knochen isst. In Kontrast zu den Blicken der Taubengang steht das breite, zufriedene Grinsen des Vogels.



    Meine Meinung


    Die Knallharten Tauben sind zurück! In „Knallharte Tauben schießen den Vogel ab“ geht es darum, dass die Tauben einen neuen Fall zu lösen haben, denn das Geiernest wurde geklaut. Als wäre dieser Fall nicht schon genug, kommt noch allerlei Chaos dazu: den Tauben läuft ein Menschenkind zu und Bringers Familie wird entführt. Ob sie all diese Aufgaben und Probleme lösen können?



    Der neuste Band der Knallharten Tauben teilt sich in drei Teile. In jedem Teil geht es um ein Abenteuer bzw. einen zu lösenden Fall. Durch diese Dreiteilung wird die Geschichte für junge Leser schön übersichtlich zumal sie am Anfang auch in einer Art Inhaltsverzeichnis kurz aufgelistet wird. Mir gefällt an der „Knallharte Tauben“-Reihe sehr gut, dass auch die Geschichte sehr übersichtlich gestaltet ist. Die Illustrationen sind gut verständlich und visualisieren das Geschehene auf leicht verständliche Weise. Trotzdem sind die Zeichnungen cool, modern und vor allem aufsehenerregend.



    Das kann wiederum aber auch mit der spannenden Handlung zusammenhängen, denn die Tauben machen ihrem Namen alle Ehre. Sie leisten Detektivarbeit, führen geheime Einsätze durch und vollziehen dabei einige Stunts. Sich in von einer Stromleitung hängenden Schuhen verstecken und dann damit zum Angriff überzugehen ist eine ihrer leichtesten Übungen. Die Taten der Tauben sind sehr unterhaltsam und man freut sich beim Lesen schon immer auf ihre nächsten Einfälle.



    Die Geschichte wird aber nicht nur über die Bilder erzählt. Auch Text ergänzt sie. Dabei ist die Schriftart zum einen recht groß gehalten und gleichzeitig nicht zu erwachsen, sondern eher verspielt und ohne Serifen, was ich für junge Leser sehr gut finde, da solche Schriftarten leichter zu lesen sind. Die Sätze sind meiner Meinung nach leicht verständlich, was unter anderem an den kurz gehaltenen Sätzen mit leichtem Satzbau liegt. So können schon junge Leser die Abenteuer der Knallharten Tauben ohne Probleme selber lesen.



    Fazit


    Mir hat „Knallharte Tauben schießen den Vogel ab“ wieder sehr gefallen, denn die Abenteuer bzw. Fälle, die es dieses Mal zu lösen gilt, sind spannend und actionreich. Die Stunts und Taten der Tauben haben mich sehr gut unterhalten und ich war immer gespannt, was sie sich als nächstes einfallen lassen, um ihre Fälle zu lösen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Verbindung aus Illustrationen und Text fand ich auch wieder sehr gelungen, denn die Bilder visualisieren die Geschichte leicht verständlich, sind modern und werden ideal vom Text ergänzt.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Knallharte Tauben gegen das Böse


    2. Knallharte Tauben lassen Federn


    3. Knallharte Tauben schießen den Vogel ab

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    Mal ein völlig neuer Weltentwurf, der mich total begeistern konnte!



    Klappentext


    „Die Welt nach der Katastrophe



    Wie ist es, Regen, Schnee oder Sonne auf dem Gesicht zu spüren? Und wie sehen wechselnde Jahreszeiten aus und fühlen sich verschiedene Temperaturen an?


    Das alles ist der 16-jährigen Leyla völlig fremd, denn seit einer verheerenden Naturkatastrophe steht die Welt komplett unter Wasser. Leyla kennt nur das Leben im versunkenen London – bis ihr Vater festgenommen wird. Zum ersten Mal verlässt sie zusammen mit dem verschlossenen Ari ihre Heimat, um ihren Vater zu befreien. Doch die britische Regierung stellt sich ihnen in den Weg. Mit allen Mitteln will sie verhindern, dass Leyla eine dunkle Verschwörung aufdeckt.“



    Gestaltung


    Ich bin unglaublich verliebt in das Cover, denn ich finde es sehr kreativ und perfekt zur Geschichte passend. Mir gefällt, dass man mit dem Big Ben eins der Wahrzeichen Londons sieht und dass dieses auch zentral auf dem Cover zu erkennen ist. Über die Stadt ist eine Schicht Wasser gelegt, in welchem nicht nur Luftbläschen, sondern auch Quallen und ein Wal schwimmen. Der Titel wurde schön eingefügt in die Szene, wobei ich es toll finde, dass das „Water“ sich auch aufzulösen scheint. Umrahmt wird alles von Felsen und dunklem Lila mit helleren, violetten Reflexen.



    Meine Meinung


    Der Klappentext von „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ klang atemberaubend gut, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es geht darum, dass die Welt nach einer schlimmen Naturkatastrophe komplett im Wasser versunken ist. In dieser Welt wuchs Leyla im versunkenen London auf, sodass sie zum Beispiel nicht weiß, wie sich Regen oder Sonne anfühlen. Als ihr Vater festgenommen wird, macht sich Leyla zusammen mit Ari auf, um ihren Vater zu befreien. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Schliche, wodurch Leyla ins Visier der Regierung gerät…



    Der Weltentwurf von „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Durch eine Naturkatastrophe ist kein Leben an der Oberfläche mehr möglich, weswegen die Menschen im Wasser leben. Das war für mich mal eine komplett neues Erlebnis, eine Geschichte zu lesen, in welcher die Menschen nicht über, sondern unter Wasser leben. Diese faszinierende Idee geht aber noch weiter, denn sie ist nicht nur einnehmend und total erfrischend, sondern sie thematisiert auch den Klimawandel und seine Folgen. Dadurch geht das Buch ein wenig in den Bereich der Dystopien über, was mir sehr gefallen hat.



    Sowieso fand ich die Unterwasserwelt total faszinierend und anziehend, gleichzeitig aber auch unheimlich und bedrohlich. Das Leben unter Wasser ist voller Gefahren, die nicht nur von den Meereswesen ausgehen, sondern auch von den Menschen selber. Zudem bewies die Autorin große Kreativität und Einfallsreichtum, da sie auch futuristische Wesen erschaffen hat, die in dieser düsteren Welt leben und die für Spannung sorgen. Die Mischung ist unglaublich gut gelungen. Außerdem wirkte diese dystopische Welt trotz dessen, das sie so unglaublich und unwirtlich erscheint, ungemein real. Dies lag daran, dass die Autorin auch politische Verstrickungen und ernste Themen eingebaut hat, die sich in vielen Gesellschaften finden lassen.



    Neben dem Setting mochte ich aber auch die Handlung sehr gerne, da nach einer ruhigen Einführungsphase, in welcher ich Zeit hatte, mich in der neuen Weltordnung einzufinden, die Handlung durch die Festnahme des Vaters Fahrt aufnimmt. Dies führt dazu, dass sie London und damit die Sicherheit der Stadt verlässt. Ab diesem Zeitpunkt prickelte die Handlung für mich geradezu vor Spannung und tollen Momenten, denn es gab einige Gefahren, aber auch Geheimnisse zu lösen. Gerade letztere sorgten bei mir für große Neugierde, da es hier interessante Informationen und Rätselspaß gab. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, welcher mich nun hoffen lässt, dass die Fortsetzung schnellstmöglich auch hierzulande erscheint.



    Die Figuren mochte ich gerne, vor allem Leyla. Das Buch folgt bezüglich ihrer Entwicklung dem für Dsytopien typischen Muster (Hauptfigur verlässt Heimat, erkennt Missstände/Machenschaften der Regierung und wächst über sich hinaus). Ich hätte hier zwar auch gerne etwas von dem fantastischen Ideenreichtum der Autorin gesehen, konnte mit diesem Element als Mittel zum Zweck aber leben, immerhin wurde Leyla so eine mutige, starke Frau, die sich ihre eigene Meinung bildet. Und dies mochte ich an der Protagonistin sehr.




    Fazit


    Welch ein spektakulärer Auftakt! Ich mochte „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ unglaublich gerne. Der Weltentwurf sprühte vor Kreativität, neuen Einfällen und faszinierenden Möglichkeiten. Gleichzeitig ist er düster, voller Gefahren und mit ernsten Themen verknüpft. Aber nicht nur das Setting konnte mich völlig begeistern, auch die Handlung gefiel mir sehr. Die Protagonistin begibt sich auf ein gefährliches Abenteuer und enthüllt Geheimnisse, die überraschen. Dabei endet das Buch in einem Cliffhanger, der dafür sorgt, dass ich schon jetzt die Fortsetzung herbeisehne!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Water Rising – Flucht in die Tiefe


    2. Journey tot he Heart of the Abyss (erscheint am 26. Oktober 2021 auf Englisch)

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    Ein Roman zum Entspannen und Abschalten



    Klappentext


    „Ferien in den schottischen Highlands könnten so romantisch sein. Aber mitten im Winter?


    Egal, wenn Tante Mathilda die ganze Familie auf die Isle of Skye einlädt, müssen alle mit. Schließlich ist die Tante schwerreich und hat keine Erben. Enya ist auch gleich ganz verzaubert von Dunvegan Castle, seiner bewegten Vergangenheit und den skurrilen Bewohnern. Vor allem Jona, der Junge aus dem Dorf mit seinem zahmen Bären, geht ihr nicht aus dem Kopf. Tante Mathilda aber scheint ein dunkles Geheimnis zu haben. Denn sie war schon einmal hier. Vor genau 50 Jahren, in der magischen Nacht von Hogmanay, die sich nun wiederholen könnte …“



    Gestaltung


    Der Nebel und die darin verborgenen Blätter, welche das Mädchengesicht umgeben, deuten schon auf die entsprechende Portion Mystik hin, die sich in dem Buch verbirgt. Mir gefällt vor allem der Detailreichtum des Covers, denn man kann so viel entdecken wie beispielsweise die kleinen Regentropfen, in denen in manchen Diamanten liegen. Besonders schön finde ich auch die schottische Landschaft, die man am unteren Bildrand entdecken kann, da dies schon einen Eindruck des Flairs des Buches vermittelt.



    Meine Meinung


    Nachdem mich „Faye“ von Katharina Herzog so überzeugen konnte, konnte ich nicht an ihrem neuen Buch vorbeigehen. In „Die Nebel von Skye“ geht es um Enya, die ihre Tante in den schottischen Highlands besucht. Auf der Isle of Skye trifft Enya auch auf Jona, einen Jungen aus dem Dorf, der einen zahmen Bären besitzt. Seltsame Dinge scheinen auf der Insel vor sich zu gehen und auch Enyas Tante Mathilda scheint ein Geheimnis vor ihnen zu verbergen…



    Hach, was für ein schönes Setting. Ich würde mich nicht als riesigen Schottland-Fan bezeichnen, aber trotzdem hat Katharina Herzog es geschafft mich mit ihrem Roman an diesen mystischen Ort zu versetzen. Ich habe es genossen, die malerische Landschaft durch die Beschreibungen der Autorin zu erkunden und mir vorzustellen wie ich in mitten der Wiesen und der Highlands stehe. Bei mir wurde hier auf jeden Fall große Sehnsucht geweckt, die Orte selber einmal mit eigenen Augen zu sehen.



    Besonders die Beschreibungen und der Schreibstil von Katharina Herzog haben mich wieder mehr als verzückt. Ich habe schon in „Faye“ die Art zu schreiben bewundert und genossen, aber jetzt habe ich die Worte einfach nur in mich aufgesogen. Ich konnte beim Lesen richtig gut entspannen und abschalten, weil die Worte sich runterlasen wie Butter. So angenehm, melodisch und watte-weich waren die Worte und der Satzbau! Ich komme richtig ins Schwärmen, wenn ich daran zurückdenke.



    Zusammen mit Protagonistin Enya erkundete ich nicht nur die Highlands, sondern auch das Schloss ihrer Tante und hier passierten einige unheimliche Dinge! Ich fand es spannend, den Geheimnissen mit der Protagonistin auf den Grund zu gehen und mich hier mitnehmen zu lassen in eine Geschichte, die Spannung und Romantik gleichermaßen beinhaltet und gekonnt miteinander verbindet. Ich flog geradezu durch die Handlung, da die Rätsel meine Neugierde weckten und auch die Familiengeschichte sowie Enyas Verbindung mit all dem für eine große Portion Spannung sorgte! Ich fand aber auch, dass der Spannungsbogen im Mittelteil zeitweise recht gleichbleibend blieb. Hier hätte ich mir kleine Ausschläge nach oben gewünscht. Das letzte Drittel hat dafür einen riesigen Sprung nach oben gemacht und für Hochspannung gesorgt!



    Aber nicht nur die Mischung aus spannenden, mysteriösen und romantischen Szenen hat mit gut gefallen. Auch das Gefühl, dass ich geradezu durch die Seiten rase ohne dabei gehetzt zu werden, fand ich grandios. Ich habe mich beim Lesen einfach wohlgefühlt, was auch an Enya und Jona lag. Die beiden fand ich zum einen interessant, zum anderen auch ungemein sympathisch. Jona war auch etwas geheimnisvoll, da ich seine Intentionen nicht sofort durchblicken konnte. Das hat einen großen Reiz auf mich ausgeübt, weil ich bei ihm immer etwas unsicher war und daher gerne mehr über ihn wissen wollte.



    Fazit


    Mit ihrem neuen Jugendromantasy-Roman „Die Nebel von Skye“ hat Katharina Herzog mit ihrem Schreibstil dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen total entspannt habe. Die schönen schottischen Landschaften und die anschaulichen Beschreibungen haben für malerische Bilder in meinem Kopf gesorgt. Im Mittelteil war mir die Handlung etwas zu gleichbleibend, aber das Ende und die wundervolle Mischung aus Romantik, Spannung und Mystik haben mich total gefangen genommen.


    4 von 5 Sterne!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Berauschende Handlung und interessantes Worldbuilding



    Klappentext


    „Nichts kann sie töten



    Bitte lass mein Blut rot sein, bitte lass mein Blut rot sein, bete ich.


    Als goldenes Blut aus ihren Adern fließt, ist für Deka klar, dass sie nie dazugehören wird. Wegen ihrer dunklen Hautfarbe galt sie schon immer als Außenseiterin. Doch dann kennzeichnet ihr goldenes Blut sie als Alaki, als Dämon. Nur ein Dekret des Kaisers von Otera kann sie retten: Er stellt eine Armee aus den beinahe unsterblichen Alaki zusammen. Deka wird zur Kriegerin ausgebildet und lernt dabei nicht nur zu kämpfen, sondern auch die Gebote infrage zu stellen, durch die sie als Frau ihr Leben lang unterdrückt wurde.“



    Gestaltung


    Das Cover gefällt mir nicht nur deswegen gut, weil rot meine Lieblingsfarbe ist, sondern auch weil ich die Farbkombination mit Gold sehr gerne mag. Vor allem leuchtet das Gold vor dem Rot und Schwarz im Hintergrund richtig schön und sticht hervor, was mir gut gefällt. Auch mag ich die Idee, dass das Mädchengesicht mit goldenen Highlights (Lippenstift, Nagellack und Farbe an den Fingerspitzen) versehen ist.



    Meine Meinung


    Da die Geschichte von „Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut“ sehr kämpferisch klang, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es geht darum, dass Deka eine Alaki ist, denn sie hat goldenes Blut. Dadurch wird sie nicht nur aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe zur Außenseiterin, sondern auch weil sie nun als Dämon gekennzeichnet ist. Sie wird vom Kaiser in seine Armee aus Alaki berufen und zur Kriegerin ausgebildet. Dabei beginnt sie jedoch auch die Regeln zu hinterfragen, die sie bislang immer unterdrückt haben…



    Das Setting von „Die Göttinnen von Otera“ fand ich ziemlich interessant, denn es war unglaublich vielfältig. Westafrikanisch angehauchte Landschaften und Orte trafen auf magische Wesen und ein Magiesystem einer fesselnden Fantasywelt. Die Kombination dieser ganzen Aspekte fand ich richtig gelungen und total einnehmend, weil so eine Welt erschaffen wurde, die ich gerne erkundet habe und in die ich richtig abgetaucht bin.



    Dabei herrscht in der Gesellschaft das Patriachat vor, sodass es auch um Themen wie Unterdrückung geht. Mir hat all dies richtig gut gefallen, gleichzeitig fehlte mir aber auch immer ein kleines bisschen an „Mehr“. Ich fand die Erklärungen gut und auch verständlich, aber mir fehlte es doch irgendwie an Bildern im Kopf. Da „Golden wie Blut“ jedoch der Auftaktband einer Trilogie ist, kann ich mir gut vorstellen, dass in den beiden Folgebänden weitere Informationen folgen werden und ich dort mein „Mehr“ finden werde.



    Die Handlung fand ich atemberaubend. Es wird teilweise auch ziemlich brutal und gewalttätig, aber gleichermaßen auch ermutigend, denn Dekas Geschichte verkörpert ein Gefühl des Empowerment, da sie beginnt, ihre Interessen selbstbestimmt zu vertreten und so in anderen Hoffnung schürt. Gleichzeitig ist die Handlung aber auch durch ihre Rasanz total mitreißend, denn es gab immer wieder überraschende Twists oder auch zum Nachdenken anregende Momente. Für mich macht die Kombination verschiedener Elemente in der Handlung den ersten Band von „Die Göttinnnen von Otera“ zu einer ganz besonderen Geschichte, denn hier wird mitreißende Fantasy mit Gesellschaftskritik verbunden.



    Fazit


    Mir hat „Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut“ sehr gut gefallen, da ich das Setting und das Worldbuilding sehr ansprechend und interessant fand. Bezüglich der Gesellschaft fehlte mir stellenweise ein wenig das „Mehr“, wobei ich hier auf die Folgebände setze. Besonders die Handlung konnte mich mit ihrer Mischung aus kämpferischer Action, hohem Tempo und zahllosen Momenten an Atemlosigkeit mitreißen. Auch ernstere Themen werden hier gekonnt eingebunden und sorgen für eine interessante Mischung, die dafür sorgt, dass ich mich auf die Fortsetzung freue!


    Gute 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut


    2. Die Göttinnen von Otera – Purpur wie Rache (erscheint am 01. Oktober 2021 auf Deutsch)


    3. Die Göttinnen von Otera – Schwarz wie Tod (erscheint am 01. Oktober 2022 auf Deutsch)

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    Ein schöner Abschluss einer komplexen Reihe



    Klappentext


    „Düster, dystopisch, gesellschaftskritisch – das fulminante Finale der Elbendunkel-Dilogie



    Ash hat es geschafft: Sie ist Teil der Dunkelelben-Rebellen und wird auf Anordnung von Dusk, ihrem Vater und Rebellenführer, ausgebildet. Doch nicht alle sind mit ihrer Aufnahme einverstanden und bald gerät Ash in ein Geflecht aus Intrigen. Ihr Gegenspieler ist ausgerechnet Darel, für den sie keine romantischen Gedanken mehr haben darf, denn jeder glaubt, dass er ihr Halbbruder ist. Im Kampf gegen die Unterdrückung durch die Menschen entfernen sie sich immer weiter voneinander. Doch als ihr Stiefvater Jago zum alles entscheidenden Schlag gegen die Elben ausholt, müssen die beiden zusammenarbeiten, ob sie wollen oder nicht …“



    Gestaltung


    Ich mag die Gestaltung dieser Reihe sehr gerne. Mir gefällt vor allem, dass in dem das Cover „durchtrennenden“ Streifen eine Stadt zu erkennen ist. Die Skyline, Gebäude und die Brücke fügen sich toll in den rauchigen Streifen ein und verleihen dem Cover auch Tiefe, da man das Gefühl hat, in die Ferne blicken zu können. Die Farben der Stadt sind dieses Mal dunkler gehalten, denn das Lila dominiert. Auch mag ich es, dass in den helleren Flecken der Titel bzw. Autorinnenname zu sehen ist.



    Meine Meinung


    Da ich die Welt, die Rena Fischer in „Elbendunkel“ erschaffen hat, sehr gerne mochte, musste ich auch in Erfahrung bringen, wie die Dilogie endet. In „Kein Weg zu dir“ wird Ash in den Reihen der Dunkelelben-Rebellen ausgebildet, was jedoch nicht von jedem gern gesehen wird. Zu Darel darf sie keine romantischen Gefühle mehr hegen, da er als ihr Halbbruder angesehen wird. Doch im Kampf gegen die Unterdrückung müssen die beiden zusammenarbeiten…



    Dieser Abschlussband setzt genau am Ende des ersten Bandes an, sodass es direkt weitergeht und man nur durch ins Geschehen eingestreute Wiederholungen an bisherige Erlebnisse erinnert wird. Die Handlung an sich ist aber auch ziemlich rasant, sodass es Spaß macht, sie zu lesen. Gleichzeitig fand ich sie auch ein wenig überwältigend, da es viele verschiedene Personen gibt, mehrere Erzählstränge und -perspektiven und ich so die Übersicht manchmal etwas aus den Augen verlor, wenn ich nicht konzentriert am Ball blieb. Es gab zwar auch eine Art Glossar mit allen wichtigen Figuren, aber dies war am Ende des Buches, wodurch man immer hin und her blättern müsste.



    Abgesehen davon konnte mich der Abschluss dieser Dilogie aber gut unterhalten und meiner Meinung nach auch alles zu einem runden Ende bringen. Da ich beim Lesen gerne miträtsel und eigene Theorien aufstelle, hat es mir Spaß gemacht, dass die Autorin diesbezüglich zwar einige Hinweise gibt, aber diese immer so gestaltet, dass man als Leser nie genau weiß, worauf alles hinauslaufen wird bzw. was Intentionen bestimmter Figuren sind. Dadurch wird die Spannung in der Geschichte auch immer aufrechterhalten.



    Nach wie vor begeistert bin ich von dem Setting des futuristischen San Francisco und von der Einarbeitung der Dunkel- und Lichtelben in die „normale“ Welt. Dabei werden Elemente der nordischen Mythologie aufgegriffen und da ich diese Mythologie sehr interessant finde, kam ich hier natürlich auf meine Kosten. Zudem gefiel es mir, dass „Kein Weg zu dir“ tiefere Einblicke in die Zusammenhänge und die Hintergründe gibt, sodass sich die Puzzleteile der Geschichte nach und nach zusammensetzen.



    Fazit


    Mit „Elbendunkel“ hat Rena Fischer eine Dilogie geschrieben, die mir aufgrund ihres außergewöhnlichen Settings und der Einwebung der nordischen Mythologie gut gefallen hat. Die Reihe ist jedoch auch recht komplex, sodass ich gerade bei „Kein Weg zu dir“ manchmal etwas den Überblick über Figuren und Handlung verloren habe, wenn ich mich nicht voll konzentriert habe. Die Handlung ist vor allem dadurch spannend, dass man als Leser mitdenken kann, da nie eindeutig ersichtlich ist, welche die Intentionen einiger Figuren sind oder wohin die Handlung laufen würde.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Elbendunkel – Kein Weg zurück


    2. Elbendunkel – Kein Weg zu dir

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    Spannende Fragen treiben den Lesefluss an



    Klappentext


    „Sein Vater ist weg, einfach so verschwunden. Spurlos. Klar, leicht war es mit ihm schon länger nicht mehr. Nicht umsonst musste Josh die Schule abbrechen, um seinen Vater im Hotel zu unterstützen. So läuft das eben im Familienunternehmen. Und seit sein Bruder nach Neuseeland ausgewandert ist, trägt Josh eh schon mehr Verantwortung, als ihm lieb ist. Für Josh steht fest: Er muss seinen Vater finden. Immerhin auf seine Freunde kann er sich verlassen, die sind sofort dabei. Leider haben die aber auch die etwas seltsame Kia im Schlepptau, die fest davon überzeugt ist, dass Joshs Vater nicht zufällig verschwunden ist …“



    Gestaltung


    Passend zum Setting des Buches, einem Hotel, ziert das Cover eine Rezeptionsklingel, die durch die restliche Gestaltung des Covers so aussieht als sei sie ein UFO. Unterhalb der Klingel strahlt ein Lichtkegel nach unten und in diesem steht der Buchtitel in einer Schriftart, die mich an eine Handschrift erinnert. Drumherum sind kleine, blaue Wellen, die an das Meer erinnern. Die Farbgebung ist mit blau, weiß, beige und grau sehr schlicht gehalten.



    Meine Meinung


    Von Andreas Thamm habe ich bereits „Heldenhaft“ gelesen und da mich schon der Titel seines neuen Werkes neugierig gemacht hat, habe ich auch dazu gegriffen. In „Wenn man so will, waren es die Aliens“ geht es um Josh, der seinem Vater im Familienunternehmen, einem Hotel, helfen muss und deswegen die Schule abgebrochen hat. Nun ist sein Vater jedoch einfach so verschwunden, weswegen Josh und seine Freunde nach ihm suchen. Kia, eine von Joshs Freunden, ist jedoch sicher, dass das Verschwinden von Joshs Vater kein Zufall war…



    An der Handlung hat mir gut gefallen, dass die Frage nach dem Verschwinden des Vaters immer im Hinterkopf des Lesers ist. Joshs Vater ist vom einen auf den anderen Tag einfach weg und so versucht Josh zusammen mit seinen Freunden herauszufinden, wo sein Vater sein könnte. Warum lässt der Vater einfach so sein Hotel und seinen Sohn zurück? Diese Frage interessierte mich sehr. Genauso neugierig war ich aber auch, ob Josh und Co den Vater am Ende ihrer Suche finden würden.



    Diese beiden Fragen sorgten bei mir dafür, dass ich das Buch neugierig bis zum Ende durchlas. Gleichzeitig fand ich die Geschichte an manchen Stellen aber auch etwas holprig oder anstrengend. Ich hatte manchmal einfach das Gefühl, als hätten mich die Figuren nicht wirklich erreicht oder als hätte ich keinen Draht zu ihnen aufgebaut. Josh schildert die Geschichte, sodass man schon seine Gefühle und Gedanken kennen lernt, aber trotzdem hatte ich das Gefühl als würde er mich damit nicht so ganz erreichen.



    Auch seine Freunde blieben für mich etwas blass. Er ist unterwegs mit seinen Kumpel Lasse und Fips, die so zwar mit Josh unterwegs sind und die mit ihm nach seinem Vater suchen, aber mir fehlte bei ihnen irgendwie die Tiefe. Gerade weil sie seine besten Freunde sind und eben in der gesamten Handlung vorkommen, hätten sie für meinen Geschmack mehr Raum für ihre Charaktere benötigt. Kia, ein etwas sonderbares Mädchen, begleitet die Jungs. Sie ist durch ihre Ideen und ihren Glauben an Aliens sehr auffällig und stielt den Jungs manchmal die Show.



    Gut fand ich die Themen, die im Buch verarbeitet werden, denn „Wenn man so will, waren es die Aliens“ befasst sich nicht nur mit Freundschaftsbeziehungen und der Wichtigkeit dieser für junge Menschen, sondern auch mit Familienbanden. Joshs Familienleben ist nicht ganz leicht, denn als Jugendlicher übernimmt er schon viele Aufgaben und Sorgen, die eigentlich eher auf Seiten der Erwachsenen liegen sollten. So ist auch Verantwortung ein wichtiges Thema im Buch, welches im Zusammenhang mit Joshs Leben und dem Leben seines Vaters verdeutlicht wird.



    Fazit


    Mit „Wenn man so will, waren es die Aliens“ hat Andreas Thamm viele ernste und spannende Themen wie Freundschaft, Familie und Verantwortung aufgegriffen, welche junge Menschen heutzutage bewegen. Die Hauptfigur und seine besten Freunde blieben mir persönlich etwas zu blass bzw. fiel es mir schwer, zu ihnen eine Bindung aufzubauen. Dafür fand ich die Handlung gut strukturiert und aufgebaut, denn die Fragen, warum Joshs Vater verschwand und ob die Jugendlichen ihn finden werden, sorgen für große Neugierde beim Lesen.


    4 von 5 Sternen!



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    Wieder super unterhaltsam, turbulent und optisch genial aufbereitet



    Klappentext


    „Letztes Jahr hat mein Dad mich in die Provinz verschleppt, aber jetzt setzt er noch eins drauf. Er will nach Japan! JAPAN!


    Drei Gründe, warum Japan gar nicht geht:

    1) Dort isst man nur Sushi und faltet Origami (glaube ich zumindest!)

    2) Meine beste Freundin Leonie ist 10.000 Kilometer entfernt

    3) Henri ist nicht bei mir (mein Vielleicht-Freund?!)


    Aber kümmert das meinen Dad? NEIN! Damit ich nicht völlig im Selbstmitleid versinke, muss dringend ein neues Tagebuch her, dem ich die ganzen Vollkatastrophen anvertrauen kann. Denn sonst habe ich ja niemanden in Japan. Außer Sam – diesen total coolen und süßen Jungen …“



    Gestaltung


    Durch den schwarzen Hintergrund kommen all die bunten Blumen so richtig gut zur Geltung. Sie scheinen geradezu zu leuchten in ihren intensiven gelb, pink und weiß Tönen. Auch die anderen Skizzen von japanischen Sandalen und Papierschiffen strahlen auf dem Cover sehr schön. Deswegen gefällt mir dieses Cover noch etwas besser als das rosafarbene Cover des ersten Bandes. Die Gestaltung wirkt nicht mehr ganz so kindlich, sondern schon etwas jugendlicher.



    Meine Meinung


    Nach Fannys turbulentem ersten Tagebuch-Abenteuer, das mir großen Spaß gemacht hat, habe ich mir auch die Fortsetzung angesehen und dass es in dieser nach Japan geht, hat mich riesig gefreut, da ich das Land sehr faszinierend finde. In „Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“ begleitet Fanny ihren Vater nach Japan, was für sie anfangs eine Totalkatastrophe ist. Immerhin ist dann nicht nur ihre beste Freundin kilometerweit weg, sondern auch Fannys Fast-Freund Henri. Auch in Japan vertraut sie sich ihrem Tagebuch an und dann ist da auch noch Sam…



    Zunächst muss ich auch wieder ganz begeistert von der wundervollen Aufmachung dieser Tagebuchgeschichte schwärmen. Die Seiten sind alle wunderschön illustriert und die Farben harmonieren auf jeder Seite perfekt miteinander. Es gibt sehr hübsche Skizzen, aufklappbare Pläne, herausnehmbare Briefe und wunderschönes Lettering, sodass das Lesen sehr interaktiv und erlebnisreich wird. Mir persönlich gefiel auch sehr, wie mit verschiedenen Schriften gearbeitet wurde, da so das Lesen gefühlsmäßig sehr abwechslungsreich wurde. Es ist wieder ein richtiges Abenteuer, Fannys Tagebuch zu lesen!



    Fanny erzählt ihrem Tagebuch all ihre Erlebnisse, Empfindungen und Gedanken. Dabei werden die Geschehnisse in dem Tagebuch so geschildert, dass sich für den Leser ein roter Faden bildet und man die Geschichte auch als eine solche empfindet, obwohl Fanny immer wieder ihre Kommentare hinzufügt. Gerade dadurch wird die Handlung auch ziemlich witzig, denn Fanny hat einen unvergleichlichen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat. Mir persönlich gefällt diese Erzählweise in Form des Tagebuches richtig gut, denn es ist einfach mal etwas ganz anderes, eine Geschichte so zu erfahren.



    Die Erlebnisse in diesem Band sind wieder sehr turbulent, ereignisreich und super unterhaltsam. In Fannys Leben wird es jedenfalls nicht ruhig und gediegen, sondern es geht die Post ab. Sie erlebt so allerlei und hält auch wieder mit ihren unterhaltsamen Gedanken und Sprüchen nicht zurück. Der Handlungsort hat mir persönlich auch sehr gut gefallen und ich fand es klasse, dass man auch in Fannys Tagebuch Elemente von Japan wiederfinden konnte: so konnte man hier und dort japanische Schriftzeichen entdecken, die dem Tagebuch die entsprechende Atmosphäre verliehen haben.



    Fazit


    In Fannys neustem Abenteuer geht es auf nach Japan! Dabei verfolgt man als Leser die Erlebnisse von Fanny wieder in ihrem charmanten, unterhaltsamen Tagebuch. Auch in „Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“ gibt es wieder interaktive Extras, wunderschöne Skizzen und tolles Handlettering. Dieser Augenschmaus ist ein Genuss für die Seele, welcher ergänzt wird durch eine turbulente Geschichte mit Höhen, Tiefen und einer großen Menge Humor.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte


    2. Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte

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    Auch Rubys neustes Abenteuer ist wieder super unterhaltsam und spannend



    Klappentext


    „Ruby lebt auf einer windumtosten Insel. Dort kümmert sie sich um verletzte Tiere und magische Fabelwesen …


    Seit Ruby herausgefunden hat, dass sie eine Pooka ist, ist auf Patch Island nichts mehr wie es einmal war. Rubys faszinierende Gabe, sich in ein Tier verwandeln und mit ihnen sprechen zu können, sorgt für Unruhe unter den Fabelwesen: Einer Pooka kann man nicht trauen! Deswegen steht auch ihre Praxis leer – und das, obwohl eine mysteriöse Krankheit die Fabelwesen befällt. Mit ihrem Freund Noah an der Seite begibt sich Ruby auf die Suche nach ihren Eltern, um mehr über ihre Gabe zu erfahren. Sie muss das Vertrauen der Fabelwesen zurückgewinnen – das Schicksal der magischen Welt hängt davon ab.“



    Gestaltung


    Das Cover des dritten Bandes ziert wieder das Portrait von Ruby, dieses Mal mit einem Tier im Arm. Über Ruby sieht man wieder Äste und Blätter, die im Vergleich zu den vorherigen Bänden wieder leicht verändert wurden. Mir gefällt, dass die Cover einander ähneln und vom Stil her gleich gehalten sind, aber dennoch unterschiedlich sind. Hübsch finde ich auch, dass sich die Hintergrundfarbe von Band eins über Band zwei bis nun hin zu Band drei im ähnlichen Farbschema befindet, sich aber stufenweise ändert. So ergibt sich ein toller Farbverlauf im Buchregal!



    Meine Meinung


    Nachdem ich so begeistert war vom zweiten Teil der „Ruby Fairygale“-Reihe, habe ich mich riesig auf den dritten Band gefreut. In „Das Geheimnis der Tierwandler“ ist nun klar, dass Ruby eine Tierwandlerin ist. Sie kann mit Tieren sprechen und sich auch verwandeln. Das sorgt aber auch für Probleme, denn die Fabelwesen trauen Tierwandlern, sogenannten Pooka nicht. Darum bleibt auch die Tierarztpraxis leer, trotz geheimnisvoller Krankheit, die die Fabelwesen befällt. So ist es nun an Ruby, das Vertrauen der Fabelwesen zurückzugewinnen und mehr über ihre Fähigkeit herauszufinden…



    Besonders gut gefallen hat mir, dass dieser Band endlich mehr über Rubys Vergangenheit und ihre Familie enthüllt hat. Durch ihre Fähigkeiten als Pooka war ich sehr gespannt, was es mit Rubys Geschichte auf sich haben könnte. Diesbezüglich stellt die junge Protagonistin gemeinsam mit Noah einige Nachforschungen an, die sie aufs Festland führen und durch die sie den geheimnisvollen Flynn kennen lernen.



    Besonders Noahs Reaktion auf Flynn hat mich gut unterhalten, da ich hier doch ein wenig die Eifersucht gerochen habe, die von Noah aus ging…hier werden also erstmals romantische Gefühle deutlich, was für mich eine glaubhafte Entwicklung darstellt und was meiner Meinung nach auch gut zum Alter der Protagonisten passt. Zudem stellt Autorin Kira Gembri die Gefühle der beiden Figuren glaubwürdig und authentisch dar, was mir sehr gefallen hat. Es wurde nichts überstürzt, es war nicht kitschig-schmalzig, sondern in meinen Augen genau passend.



    Mir hat es sehr gut gefallen, wie Kira Gembri hier einige Enthüllungen offenbart und gleichzeitig immer wieder mit Wendungen überrascht, die mich jedes Mal aufs Neue erstaunt haben. Zudem wird es wieder ziemlich spannend und alles andere als langweilig, denn neben Rubys Familiengeschichte geht es auch um die Fabelwesen, die von einer rätselhaften Krankheit befallen werden. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob Ruby es schafft, ihnen zu helfen.



    Fazit


    Auch mit „Das Geheimnis der Tierwandler“ hat Kira Gembri mich wieder sehr gut unterhalten. In Rubys drittem Abenteuer erfahren wir endlich mehr über ihre Vergangenheit, Familie und ihre Geschichte, was ich richtig spannend fand, da mir hier einige Fragen unter den Fingernägeln brannten. Als wäre das nicht schon spannend genug, hat „Das Geheimnis der Tierwandler“ aber noch einiges mehr zu bieten. So kommen in diesem Band auch die Gefühle zwischen Ruby und Noah mehr zum Tragen, wobei dies meiner Meinung nach auf eine sehr glaubwürdige Art und Weise transportiert wird.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Ruby Fairygale – Der Ruf der Fabelwesen


    2. Ruby Fairygale – Die Hüter der magischen Bucht


    3. Ruby Fairygale – Das Geheimnis der Tierwandler

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    Wieder sehr spannend mit der Kombination aus vielen verschiedenen Bereichen



    Klappentext


    „Nia hat sich entschieden: Um bei ihrem Windpferd Pan bleiben zu können, ist sie mit in die Zeitschleife gegangen und lebt nun im alten, vergessenen Teil von Windheim. Zunächst scheint es so, als hätte sie die richtige Entscheidung getroffen, denn um nichts in der Welt will sie ihre Zeit mit Pan eintauschen. Aber dann kommt es zu einem Zwischenfall mit einem der Windpferde. Endlich erwacht Nia aus ihrer Trance. Wie konnte sie sich so lange täuschen lassen? Und wie kann sie Pan beschützen? Gemeinsam mit Hannes schmiedet sie einen gefährlichen Plan …“



    Gestaltung


    Umrandet wird das Cover wieder von dem hübschen Rahmen aus dunklem Hintergrund mit filigranem Muster drauf. In der Mitte ziert eine Wiese mit bewaldetem Rand das Cover, wobei der Titel in weißem Licht erstrahlt aus dem ein Pferd auf den Betrachter zuzulaufen scheint. Über dem Titel dieses Bandes sieht man das schwarze Pferd in einer eleganten, steigenden Pose und darüber der goldfarbene Titel.



    Meine Meinung


    Nachdem mir schon die ersten beiden Bände große Freude bereitet haben, kann ich natürlich nicht anders, als auch den dritten Band zu lesen. In „Gefangen im Wind der Zeit“ geht es darum, dass Nia nun bei ihrem Windpferd Pan in der Zeitschleife lebt. Sie fühlt sich zunächst wohl in Windheim, doch nach einem Zwischenfall mit einem der Windpferde erkennt Nia, dass sie sich hat täuschen lassen von der idyllischen Ruhe Windheims. Um Pan und die Windpferde zu schützen, schmiedet Nia gemeinsam mit Hannes einen Plan…



    Obwohl ich wahrlich kein typisches Pferdemädchen bin, überzeugten mich dennoch die Momente zwischen Nia und ihrem Windpferd Pan wieder sehr. Die Beziehung zwischen Pferd und Mensch beschreibt die Autorin Sabine Giebken ganz toll und meiner Meinung nach auch sehr einfühlsam. Ich mag diese Szenen immer sehr gerne, weil sie eine angenehme Stimmung verbreiten und mir ein sanftes Lächeln ins Gesicht zaubern.



    Doch die „PaNia“-Reihe ist noch mehr als schöne Momente zwischen Pferd und Reiter. Die Handlung ist auch geheimnisvoll und spannungsgeladen. Dieses Mal blickt Nia hinter die Kulissen Windheims und die Idylle des Ortes, sodass sie eine Gefahr für die Windpferde erkennt. Dies sorgt für einiges an Spannung, vor allem gen Ende des Buches. Gerade zum Schluss erwartet den Leser ein spannender Showdown, bei dem man das Buch kaum aus den Händen legen kann.



    Mir gefällt nach wie vor auch der Fantasy-Mystery-Aspekt der Reihe gut, welcher in diesem Band auch nochmal schön ausgearbeitet wurde. Nia lebt nun in der Zeitschleife in Windheim und dieser Ort wird gerade zu Beginn des Buches auch super toll beschrieben. Man hat geradezu Kopfkino. Jedenfalls finde ich die Vielfalt einfach klasse und bin auch in „Gefangen im Wind der Zeit“ wieder ganz geflasht von all den tollen Ideen und der Verbindung verschiedener Genres. Von daher: auch wenn ihr vielleicht denkt „Ach, wieder eine Pferdegeschichte…“ und euch nicht als Pferdefan bezeichnet, greift trotzdem zu den „PaNia“-Büchern, denn diese Geschichten sind viel, viel mehr als man auf den ersten Blick denken mag!



    Fazit


    Auch in „Gefangen im Wind der Zeit“ hat Sabine Giebken wieder eine spannende Geschichte geschrieben, die viele verschiedene Dinge miteinander verbindet: wunderschöne, berührende Pferdemomente, einige Gefahren, Spannung, Geheimnisse und eine tolle Atmosphäre. Mir gefällt es sehr, dass hier so viele unterschiedliche Aspekte aufeinandertreffen und miteinander verwoben werden. Gerade zum Ende hin wird der dritte Band nochmal höchst spannend mit einem Finale, das für Herzrasen sorgt.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. PaNia – Die Legende der Windpferde


    2. PaNia – Im Bann der Windhüter


    3. PaNia – Gefangen im Wind der Zeit

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    Vereint in sich alles, was mein Herz begehrt!



    Klappentext


    „Violet lebt in der perfekten Stadt. In einer Stadt voller Rätsel und Geheimnisse. Und nur sie allein kann hinter die Fassade blicken!



    Willkommen in Perfect – einem Ort, an dem nichts ist, wie es scheint! Die Bewohner tragen rosafarbene Brillen, trinken speziellen Tee und führen ein Leben in Gehorsam. Auf den ersten Blick ist alles makellos, ordentlich und geradezu märchenhaft. Doch nachts patrouillieren Hüter durch die Straßen, die ein düsteres Geheimnis bewahren. Violet setzt alles daran, das Mysterium zu ergründen. Schnell erkennt sie, dass Fantasie und Erinnerungen dabei die stärksten Waffen sind. Aber die Fantasie folgt ihren eigenen Gesetzen …“



    Gestaltung


    Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich habe mir im Vergleich das Originalcover angesehen und finde diese Version viel schöner, denn die dargestellte Szene sieht schon richtig magisch und fantasiereich aus. Das passt hervorragend zur Geschichte! Das Mädchen mit der rosafarbenen Brille auf dem Kopf leuchtet dem Bildbetrachter entgegen. Umgeben wird sie von fliegenden Blättern, die der Szene eine leicht unheimliche Stimmung einhauchen. Die Farben sind dabei sehr schön aufeinander abgestimmt.



    Meine Meinung


    Wer könnte diesem traumhaft schönen Cover schon wiederstehen? Ich jedenfalls nicht. Auch die Handlung klang für mich total vielversprechend, sodass ich „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“ unbedingt lesen wollte. In dem Buch geht es um eine Stadt namens Perfect, in welcher die Menschen rosa Brillen tragen und sich die ganze Zeit perfekt benehmen. Nur Violet versucht hinter die Kulissen zu blicken und als sie einen Jungen trifft, wird ihr klar, dass ihre Eltern nicht die einzigen sind, die sich sonderbar verhalten…



    Ich liebe Geschichten, in denen es rätselhaft wird und die mir Mysterien präsentieren, die es zu lösen gilt. Da werde ich liebend gern zum Detektiv, der seine Spürnase einsetzen muss. Und genau so eine Geschichte ist „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“! Von Anfang an präsentiert die Geschichte dem Leser Rätsel, die dafür sorgen, dass nicht nur die Neugierde geweckt wird, sondern auch das detektivische Gespür. Ich zumindest wollte unbedingt hinter die Fassade der perfekten Stadt Perfect blicken.



    Hier stellte ich nicht nur einige Theorien auf und war unglaublich gespannt, ob ich Recht behalten sollte, sondern ich wurde auch von einem wundervollen Abenteuer mitgerissen. Die Handlung ergänzt die Rätsel und Mysterien durch eine große Portion an Spannung und lebhaften Ereignissen. So wird die Geschichte geradezu mitreißend, weil ich als Leser das Gefühl hatte mitten in der Geschichte zu stecken und an der Seite von Violet ein Abenteuer nach dem anderen zu erleben.



    Besonders gut gefallen hat mir die Kombination aus Mystery, Krimi und Fantasy. Diese Mischung hat sich wunderbar ergänzt und beim Lesen nicht nur große Freude bereitet, sondern auch eine Sogwirkung entfaltet, in der ich gänzlich aufgegangen bin. Die Atmosphäre konnte mich ebenso überzeugen, denn einerseits hatte ich das Gefühl, als würde es zwischen den Buchseiten nur so knistern aufgrund all der Geheimnisse und andererseits war es auch ein wenig düster-bedrückend.



    Zudem gefiel mir die Protagonistin Violet sehr gut. Sie ist ein junges Mädchen, das hinter den Schein blickt und die sich so leicht nichts vormachen lässt. Sie hinterfragt die Geschehnisse und ist nicht auf den Kopf gefallen, sodass sie die perfekte Begleiterin ist in einer Stadt, in welcher es augenscheinlich wie am Schnürchen läuft. An Violets Seite erlebt der Leser ein fesselndes, fantasiereiches Abenteuer mit Geheimnissen, die es zu knacken gilt. Die Antworten setzen sich nach und nach wie bei einem Puzzle zusammen, aber selbst dann ist „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“ noch voller Witz, Charme und Spannung, so dass es bis zur letzten Seite wunderbar unterhaltsam ist.



    Fazit


    Mir hat „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“ große Freude bereitet, denn die Geschichte vereint in sich alles, was mein Herz begehrt: Witz, Charme, Spannung, Geheimnisse und fantasiereiche Ideen. In der augenscheinlich perfekten Stadt Perfect geht es nicht mit rechten Dingen zu, da sich die Menschen alle so seltsam perfekt verhalten, dass es nicht mehr normal ist. Protagonistin Violet geht diesen Seltsamkeiten auf den Grund und auch der Leser hat eine wahre Freude an den Geheimnissen, die sich erst nach und nach offenbaren!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Rätselhafte Ereignisse in Perfect – Hüter der Fantasie


    2. ???


    3. ???

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    Das Ende sorgt dafür, dass ich den nächsten Band bitte sehr schnell lesen möchte



    Klappentext


    „Ein zerbrechlicher Friede.


    Eine düstere Prophezeiung.


    Und das Chaos wartet im Herzen des Sturms …



    Der Fantasy-Roman »Das Vermächtnis der besonderen Kinder« ist das fünfte Abenteuer für Jacob Portman, seine Freundin Emma und die Ymbryne Miss Peregrine



    Auf dem Totenbett beauftragt der geheimnisvolle H – Jacobs letzte Verbindung zu seinem geliebten Großvater Abe – Jacob mit einer unmöglichen Mission: Er soll die Besondere Noor Pradesh zu einer geheimnisvollen Verbündeten namens V bringen, von der Jacob nur den Namen kennt. Noor steht im Mittelpunkt einer uralten Prophezeiung, die den Untergang aller Besonderen vorhersagt. Sie wird von mächtigen Gegnern gejagt und die wenigen Hinweise, die Jacob zu V führen sollen, sind mehr als verwirrend. Gefangen zwischen alten Feinden und einer neuen Bedrohung, wird die Zeit knapp für Jacob und seine Freunde …“



    Gestaltung


    Ganz in gewohnter „Die besonderen Kinder“-Manier ziert auch das Cover des neusten Bandes eine alte Fotografie. Ein Kind sitzt an einem Tisch, doch die Beine kann man nicht sehen, was erst bei genauerem Hinsehen auffällt, da man zuerst das Gesicht anschaut. Die dominierende Farbe dieses Mal ist ein dunkles Rot, was mir gut gefällt, da ich diese Farbe gerne mag. Der typische Rahmen verziert und umrahmt Fotografie und Titelschriftzug wieder.



    Meine Meinung


    Mit „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ liegt nun schon das fünfte Buch dieser besonderen Reihe vor und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, gedanklich wieder zu Jacob und Co reisen zu können. In dem neusten Band wird Jacob von H beauftragt die Besondere Noor zu einer Verbündeten namens V zu bringen. Noor steht in Verbindung zu einer alten Prophezeiung, die das Ende der Besondren voraussagt. Leider ist diese Mission alles andere als einfach, denn Jacob weiß nichts über V außer ihrem Namen…



    Da es bei mir schon etwas her war, dass ich den vierten Band gelesen hatte, hatte ich zu Beginn leichte Startschwierigkeiten, da „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ direkt an seinen Vorgänger anknüpft. Es dauerte etwas, bis ich wieder ganz in der Geschichte drin war. Sobald dies aber der Fall war, war das besondere Feeling dieser Geschichten wieder da. Auch „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ hat ein unvergleichliches Flair, was meiner Meinung nach einfach an der Grundidee liegt: die besonderen Kinder, die Hollows…dieses ganze Konzept hat etwas einnehmendes, was durch die Verbindung des Übernatürlichen mit der realen Welt nochmals verstärkt wird.



    Gefreut hat mich auch das Wiedersehen mit Jacob, Emma, Miss Peregrine und all den anderen Besonderen. Ich finde es so schön zu verfolgen, wie zwischen dieser Gruppe familiäre Bande bestehen, obwohl keine Blutsverwandtschaft besteht. Die Beziehungen zwischen diesen Charakteren wurden wieder greifbar dargestellt und besonders der Zusammenhalt war spürbar. Jacob, Emma, Hugh, Olive und all die anderen unterstützen sich und stehen zueinander, komme was wolle.



    Und das, was da kommt, ist groß, denn die Mission, V zu finden, ist sehr schwer. Aber das ist noch nicht alles. In „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ geht es um mehr als um die Suche nach V, sodass ich überrascht wurde angesichts der Wendung der Geschichte. Zudem sorgen die neuen Charaktere für frischen Wind in diesem Universum, von dem ich als Leser das Gefühl habe, es schon gut zu kennen. Das Ende dieses Bandes ist recht offen, sodass ich ungeduldig auf den sechsen und anscheinend auch letzten Band warte.



    Fazit


    Mit „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ hat Ransom Riggs eine tolle Fortsetzung geschrieben, die vor allem mit dem offenen Ende für nervöses Warten auf den nächsten Band sorgt. Nach leichten Startschwierigkeiten bin ich doch wieder gefangen genommen worden von dem besonderen Flair und der unvergleichlichen Atomsphäre dieser Geschichte. Die Handlung nimmt einen unerwarteten Twist ein und sorgt so für große Spannung. Besonders toll fand ich das Wiedersehen mit den altbekannten Figuren und die familiären Beziehungen zwischen ihnen.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die Insel der besonderen Kinder


    2. Die Stadt der besonderen Kinder


    3. Die Bibliothek der besonderen Kinder


    4. Der Atlas der besonderen Kinder


    5. Das Vermächtnis der besonderen Kinder


    6. The Desolations of Devil’s Acre


    Zusatzband: Die Legenden der besonderen Kinder

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    Hätte für mich noch etwas mehr Gas geben können, aber insgesamt gut



    Klappentext


    „Eine skeptische Studentin, die plötzlich einem echten Geist gegenübersteht.



    Ein begabter Tarotleger, der sich vor der Zukunft fürchtet.



    Eine junge Hexe, die ihre Begabung verflucht.



    Ein stolzer Wasserhexer, der die Wahrheit sucht.



    Sie alle haben einen Herzenswunsch - und als das sagenumwobenene Artefakt Talus auftaucht, scheint die Erfüllung ihrer größten Träume zum Greifen nah. Aber ein so mächtiger Gegenstand ruft auch böse Mächte auf den Plan. Und je näher sie Talus kommen, desto dunkler werden die Geheimnisse, die das Artefakt enthüllt.“



    Gestaltung


    Mir gefällt sehr, dass der hellgelbgraue Würfel von hellblauen Nebelschwaden umgeben ist, da diese den Würfel magisch aussehen lassen. Auch die verschiedenen Muster auf den Würfelseiten sorgen für dieses Aussehen. Vor dem dunklen Hintergrund hebt sich der Würfel auch sehr schön hervor. Besonders gut gefällt mir der rustikale Wohnsitz am unteren Bildrand, welcher auf einer Klippe steht, da dieser als Fotografie einen interessanten Kontrast zum Würfel bildet.



    Meine Meinung


    Mit „Talus“ ist Liza Grimm nun zurück und dieses Mal befasst sie sich mit Hexen. Das hat mich neugierig gemacht, weswegen ich zu ihrem neuen Buch gegriffen habe. In „Talus“ geht es um das gleichnamige Artefakt, welches von einer Hexe erschaffen wurde und dazu fähig ist, den sehnlichsten Herzenswunsch zu erfüllen. Dies ist natürlich verlockend und so sind nicht nur die vier Protagonisten auf der Suche nach Talus. Die große Macht des Artefakts zieht natürlich auch das Böse an…



    In „Talus“ präsentiert sich dem Leser ein vielschichtiges und komplexes System aus Magie und Nicht-Magie. Die Hexen leben versteckt unter den Menschen und werden durch die Einhaltung bestimmter Gesetze davor geschützt, dass die Menschen von ihrer Existenz erfahren. Glaubt man intensiv an Magie, wird es leichter, die in unserer Welt versteckte magische Welt zu sehen. Diese Idee ist grundsätzlich nicht neu, aber mir gefiel, dass sich die Hexen dabei in verschiedene Clans einteilen und dass es so unterschiedliche „Hexen-Typen“ gibt. Besonders die Elementarhexen fand ich richtig cool. Aber generell war es hier die Mischung aus den verschiedenen Arten, die die Hexenwelt für mich zu einem coolen Erlebnis gemacht hat.



    Erzählt wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven. So folgt man als Leser beispielsweise der Gebräuhexe Lu, dem Elementarmagier Noah oder Erin, die keinerlei magische Fähigkeiten besitzt. Diese Perspektivwechsel fand ich vor allem dadurch spannend, dass zunächst keinerlei Verbindung zwischen den Charakteren zu bestehen schien und man erst nach und nach tiefer in die Geschichte der Figuren eintaucht. Dabei spielt auch der Tarotleger Kaito eine besondere Rolle. Durch verschiedene Symbole am Kapitelanfang war dabei immer ersichtlich, wer das jeweilige Kapitel erzählt, sodass es leicht ist, sich in den Perspektiven zu Recht zu finden. Mir gefiel es dabei auch gut, dass ich so zunächst verschiedenen Erlebnissen beiwohnte und immer nur Stück für Stück erfuhr, wie es bei der jeweiligen Figur weiterging.



    Die Charaktere sind dabei bunt zusammengewürfelt und stammen aus verschiedensten Bereichen der magischen Welt. Mir persönlich gefiel Erin am besten, weil ich mich ihr als „Normalo“ mit dem Wunsch, auch magische Fähigkeiten zu besitzen, am nächsten gefühlt habe. Am interessantesten fand ich Kaito und seine Verbindung zu den Hauptfiguren. Das Setting in Schottland, genauer gesagt Edinburgh, hat mir sehr gut gefallen, was vor allem auch daran lag, dass Liza Grimm die Atmosphäre des schottischen Ortes in meinen Augen sehr authentisch eingefangen hat.



    Die Handlung glich teilweise einem spannenden Krimi, wobei ich jedoch auch sagen muss, dass ich die Geschichte etwas langsam erzählt fand. Mir fehlte manchmal etwas das Tempo, denn ich hatte immer mal wieder den Eindruck, als würde die Geschichte zwischenzeitlich immer wieder den Fuß vom Gas nehmen und gemächlich vor sich hinfahren. Dennoch interessierte mich die Auflösung des Falls und es war auch nicht so, dass ich mich gelangweilt hätte. Vielmehr ist es ein stimmiges Ganzes, das in einem Cliffhanger endet, der Lust auf den Folgeband macht.



    Fazit


    Auch wenn die Handlung für mich gerne mehr Gas hätte geben dürfen, so fand ich „Talus“ insgesamt trotzdem sehr stimmig und spannend (vor allem das Ende!). Dabei gefielen mir besonders die Perspektivwechsel zwischen den Hauptfiguren, da durch diese die Handlung aufregend wurde aufgrund der wechselnden Situationen und der so beim Leser aufgebauten Neugierde. Ich fand auch die magische Welt und die „Hexentypen“ toll und den Schauplatz passend und atmosphärisch. Ich bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen könnte.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Talus


    2. ???