Beiträge von Skyline

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    Leider gab es das typische Klischee einer begehrten Außenseiterin, aber sonst gut



    Klappentext


    „Eine Welt zwischen Engeln und Dämonen



    Als pechschwarze Flügel aus Brielles Rücken wachsen, ist klar, dass etwas völlig falsch läuft. Kann es sein, dass in ihr ein Dämon schlummert? Dennoch wird sie an der Fallen Academy der Engel aufgenommen. Mit ihren schwarzen Flügeln ist sie dort allerdings eine Außenseiterin. Da hilft es auch nicht, dass der attraktive Lincoln Grey ihr das Leben noch schwerer macht. Dann wird ihre Zugehörigkeit an der Academy von höchster Stelle angezweifelt, und damit ist das Chaos für Brielle perfekt ...“



    Gestaltung


    Das Cover finde ich mit den Federn und den dunklen Farbelementen vor dem weißen Hintergrund interessant. Am auffälligsten und schönsten sind die Flügel, die eine Mischung aus schwarzen Federn und lilafarbenen Strichen darstellen. Mir gefällt die sich sehr filigran und kaum sehbar abzeichnende Stadt neben den Flügeln auch gut. Außerdem finde ich, dass sich der Titel sehr gut in das Covermotiv einfügt.



    Meine Meinung


    Nachdem ich die Leseprobe von „Celestial City – Akademie der Engel: Jahr 1“ gelesen habe, war ich sehr angetan von der Geschichte und wollte unbedingt erfahren, wie es weitergeht. In dem Buch geht es um Brielle, der eines Tages schwarze Flügel wachsen. Sie wird an der Fallen Academy der Engel aufgenommen und gilt dort aufgrund ihrer Flügel als Außenseiterin. Als würde das nicht schon reichen, ist da noch Lincoln Grey, der ihr das Leben schwer macht. Zudem wird ihre Zugehörigkeit zur Academy angezweifelt…



    Mir hat schon der Beginn des Buches gut gefallen, denn die Geschichte ging mitten drin los. Ich war zunächst verwirrt und fragte mich, warum alle Figuren so eine bedrückte Stimmung hatten. Daher war ich direkt gebannt, denn es gab einige Andeutungen, dass Protagonistin Brielle ein grausames Schicksal erwarten könnte. Ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hatte und war direkt gebannt.



    Gut gefallen hat mir auch das Setting und der Aufbau der Welt von „Celestial City“. Die Idee von gefallenen Engeln, die auf der Welt gegen Luzifer gekämpft haben, ist ja generell kein neues Thema, aber die Autorin verknüpft dies mit der Idee, dass die Menschen mit deren Kräften in Berührung kamen und selber welche entwickelten. Dies fand ich spannend und es hat mich auch neugierig gemacht, welche Kräfte Brielle haben würde. Außerdem war ich sehr angetan von der Karte, die sich zu Beginn des Buches findet. Sie erleichtert die Orientierung und erzeugt eine gute Vorstellung der Welt.



    Etwas schade fand ich, dass in diese vielversprechende Idee die „typischen“ Fantasy-Jugendbuch-Grundzüge eingebaut wurden. So findet sich hier die allseits bekannte Heldin, die eine Außenseiterin ist, aber gleichzeitig von all den gutaussehenden Typen umschwärmt wird aufgrund ihrer Besonderheit. Hier hätte ich mir einfach Abwechslung gewünscht und nicht dieses typische Klischee. Dennoch konnte mich die Handlung mit ihren Kämpfen und dem interessanten Ende gut unterhalten und überzeugen.



    Der Schreibstil gefiel mir auch gut, denn es gibt an den passenden Stellen gut verständliche Erklärungen, die aber trotzdem noch Raum offen lassen für Fragen und eigene Vermutungen. Auch fand ich, dass die Sprache jugendlich gehalten ist, aber nicht zu sehr in starke Jugendsprache abdriftet.




    Fazit


    Etwas schade fand ich, dass sich in „Celestial City“ das typische Jugendbuchklischee einer von den gutaussehenden Jungs umschwärmten Außenseiter-Protagonistin wiederfand. Die Idee von gefallenen Engeln und Dämonen im Kampf und Menschen mit Engels- oder Dämonengaben gefiel mir allerdings gut. Das Setting war spannend und gut dargestellt. Auch die Handlung war durch Kämpfe und ein interessantes Ende überzeugend.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Celestial City - Akademie der Engel: Jahr 1


    2. Celestial City - Akademie der Engel: Jahr 2 (erscheint voraussichtlich am 29. Januar 2021)

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    Das Märchen ist zwar bekannt, aber trotzdem liest sich das Buch durch die Twists richtig spannend



    Klappentext


    „Nach dem Tod von Schneewittchens Mutter übernimmt ihre überall als "böse Königin" bekannte Stiefmutter die Herrschaft über das Schloss. Und Schneewittchen hält ihr hübsches Köpfchen still und gesenkt und versucht nicht aufzufallen.

    Aber als der Versuch, sie zu töten, gründlich schiefgeht, erwacht Schneewittchens Kampfgeist. Mit der Hilfe ihrer Zwerge und des freundlichen Prinzen, den sie nie wiederzusehen vermutet hätte, zieht sie in den Kampf gegen die Königin. Aber kann dieser überhaupt gelingen, wenn ihre Erzrivalin jeden ihrer Schritte kennt?“



    Gestaltung


    Ich finde das Cover total gelungen, weil man an dem Bildmotiv sofort erkennen kann, um welches Märchen es sich handelt. Dass man dabei bei der bösen Königin nur ihre Schattenumrisse erkennt und ihre Augen leuchtend hervorstechen, finde ich besonders beeindruckend, weil der Blick intensiv und beängstigend wird. Auch gefällt mir die Farbkombination aus gelbem Hintergrund und schwarzen Schattenumrissen mit farbigen Highlights im Vordergrund, welche den Wald darstellen.



    Meine Meinung


    Schon als ich zum ersten Mal von den „Twisted Tales“ gehört habe, war ich Feuer und Flamme. In „Spieglein, Spieglein“ wird die Geschichte von Schneewittchen erzählt. Allerdings mit dem Twist, dass sich diese Geschichte fragt, was wäre im Märchen passiert, wenn der Prinz von der bösen Königin vergiftet worden wäre. Schneewittchen versucht alles, um sich gegen die böse Königin zur Wehr zu setzen und bekommt dabei Unterstützung von den Zwergen und dem Prinzen. Doch die Königin kann jeden von Schneewittchens Schritten vorausahnen und außerdem schreckt sie nicht davor zurück, auch denen Schaden zuzufügen, die Schneewittchen liebt…



    „Spieglein, Spieglein“ wird abwechselnd aus den Perspektiven von Schneewittchen und der bösen Königin erzählt, was ich sehr erfrischend fand, da die böse Königin im herkömmlichen Märchen nicht zu Wort kommt. So konnte ich in beide Sicht- und Denkweisen eintauchen und gerade auch mehr über die Vorgehensweise und Motive der Königin erfahren, was ich sehr spannend fand.



    Gelungen fand ich auch, dass die Autorin dieses Buches – Jen Calonita – es schafft, das altbekannte Märchen mit vielen vielfältigen, kleinen, neuen Wendungen zu verbinden. Diese sorgen dafür, dass auch eingefleischte Schneewittchen-Fans, die das Märchen in und auswendig kennen, ihre Freude an der Geschichte haben, da es viele Neuerungen und Details zu entdecken gibt. Auch wenn das Märchen also so verläuft wie viele von uns es kennen, spürte ich beim Lesen trotzdem eine gewisse Aufregung und Neugierde angesichts der Twists.



    Ich fragte mich beim Lesen oft, was als nächstes geändert und anders eingebaut werden würde. Das fand ich echt cool! Außerdem war ich wirklich gespannt, welchen Änderungen ich begegnen würde, sodass ich der Geschichte von Schneewittchen aufmerksam folgte und gar nicht merkte, wie schnell ich mich doch dem Ende näherte. Ich finde, dass „Spieglein, Spieglein“ eine perfekte Geschichte ist, um dem Alltag zu entfliehen und in eine bekannte-unbekannte Märchenwelt einzutauchen, die einige Überraschungen parat hält!



    Fazit


    Mir gefällt die Idee der „Twisted Tales“ unglaublich gut, denn den bekannten Märchen werden so unbekannte Züge verliehen. In „Spieglein, Spieglein“ ist der Autorin dies wunderbar gelungen, da ich beim Lesen richtig neugierig war, welche Änderungen und Twists ich vorfinden würde. So las und las und las ich, bis ich plötzlich auf den letzten Seiten angelangt war. Besonders gerne mochte ich auch die Perspektivwechsel zwischen Schneewittchen und der bösen Königin. Auch entführte mich „Spieglein, Spieglein“ in eine mir zwar bekannte, aber trotzdem mit vielen Neuerungen versehene Märchenwelt, die mich den Alltag vergessen ließ! Ich freue mich schon riesig auf weitere „Twisted Tales“!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Andere Geschichten der Twisted Tales-Bücher:


    Dunkle Schatten


    As Old as Time (bereits auf Englisch erschienen)


    Part of Your World (bereits auf Englisch erschienen)


    Straight on till Morning (bereits auf Englisch erschienen)


    So this is Love (bereits auf Englisch erschienen)


    Conceal, don’t feel (bereits auf Englisch erschienen)


    Once upon a Dream (bereits auf Englisch erschienen)


    A whole new World (bereits auf Englisch erschienen)

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    Schade, dass der Klappentext so viel verrät



    Klappentext


    „Therese liebt die kleine Stadt auf der Insel am Ende der Welt. Sie liebt Tante Kath, von der sie Tiger genannt wird, ihre Freunde, die sie Resey rufen, und vor allem ihren besten Freund Wally, für den sie nur Champ ist, und der sie endlich, endlich geküsst hat. Doch dann geschieht das Undenkbare. Der strahlende Wally, die nächste große Football-Hoffnung der Schule, nimmt sich das Leben und Thereses Welt fällt in sich zusammen. Sie versucht alles, um nicht selbst zu fallen. Zum Glück gibt es Tante Kath und ihre Freunde, die Therese auffangen und ihr helfen weiterzuleben.“



    Gestaltung


    Die Gestaltung des Covers erinnert mich total an einen College-Pullover wie man ihn in amerikanischen Filmen oft sieht: die Schrift von Girl und Boy ist in dem dafür typischen Stil gehalten. Der Hintergrund erinnert tatsächlich auch stark an einen gestrickten Pullover. Mir persönlich gefällt allerdings die Farbe der dunkelgelben Buchstaben nicht so gut, da diese so dunkel vor dem hellblauen Hintergrund aussehen.



    Meine Meinung


    Da ich gerne zwischendurch realistische und ernsthafte Bücher lese, habe ich zu „Girl running, Boy falling“ gegriffen, da es in diesem Buch um das ernsthafte Thema des suizidalen Verhaltens geht.


    In dem Buch geht es darum, dass sich Thereses bester Freund Wally das Leben nimmt und dass dadurch für Therese eine Welt zusammenbricht. Immerhin hatte Wally sie endlich geküsst und er war eine große Football-Hoffnung…Therese trauert, aber zum Glück hat sie ihre Tante und ihre Freunde…



    Ich fand die Geschichte im Großen und Ganzen gut, muss aber auch sagen, dass ich durch den Klappentext schon viel von dem Inhalt des Buches wusste, da der Klappentext viel verrät. So blieben überraschende Wendungen für mich leider aus, weswegen ich zukünftigen Lesern empfehlen möchte, den Klappentext nicht zu lesen. Habt einzig die Trigger-Warnung, dass suizidales Verhalten im Buch vorkommt, im Hinterkopf und lest dann das Buch (wenn ihr euch auf die Geschichte einlassen möchtet). So seid ihr gewarnt, könnt euch aber noch überraschen lassen.



    Abgesehen davon, dass mir etwas die Überraschungen fehlten, konnte mich vor allem die Atmosphäre des Buches überzeugen, denn diese wandelt sich im Verlauf der Geschichte. So ist sie zu Beginn eher leicht und stellenweise gut gelaunt. Doch mit Fortschreiten wird sie düsterer und bedrückender, was unter anderem an den in der Trigger-Warnung erwähnten Geschehnissen liegt. Die Autorin hat durch die Stimmung des Buches die Gefühle der Protagonistin sehr greifbar gemacht, denn auch die Stimmung des Lesers wurde schwermütig.



    Gut gefallen hat mir auch, dass obwohl das Buch aus Thereses Sicht in der Ich-Perspektive geschildert wird, auch Eindrücke in Wallys Innenleben gegeben werden. Es gibt nämlich immer wieder kleine Briefe von ihm, die eindrücklich zeigen, dass es Wally nicht so gut geht, wie alle denken. Diese Briefe haben mich oft wirklich schlucken lassen. Ich fand sie vor allem auch deswegen so ergreifend, weil durch sie klar wird, dass er eine Fassade aufrecht erhalten hat, hinter der er seine wahren Gefühle versteckt hat bis es für ihn nicht mehr ging.



    Neben dem suizidalen Verhalten geht es aber vor allem auch um das, was dieses Verhalten bei anderen auslöst. Thereses Trauerbewältigung ist ein Prozess in der Geschichte, den ich nachvollziehbar dargestellt fand und der in meinen Augen auch sehr authentisch war. Vor allem ihre Gefühle und ihre Versuche, das Warum zu verstehen, konnte ich gut nachempfinden, da die Autorin hier gezeigt hat, wie schwer es für Therese ist, da sie immer dachte, Wally gut zu kennen.



    Fazit


    Etwas schade fand ich, dass der Klappentext so viel von der Geschichte verrät, denn so wurde mir ein wenig die Überraschung genommen. Ich hätte es besser gefunden, wenn es nur eine Trigger-Warnung gegeben hätte und der Klappentext ungenauer gewesen wäre. Doch beeindruckt hat mich an „Girl running, Boy falling“ der Wandel in der Stimmung des Buches von locker-leicht zu schwermütig-bedrückt. Besonders beeindruckend fand ich Wallys Briefe, die Eindrücke in seine wahren Gefühle gegeben haben.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Der beste Band der Reihe (und dabei sind die anderen Bände schon richtig gut!)



    Klappentext


    „Noch immer darf Apollo nicht auf den Olymp zurückkehren! Denn noch immer warten zwei uralte Orakel, die er aus dem Zugriff des bösen Triumvirats aus römischen Kaisern befreien muss. Doch zunächst muss Apollo mit seinen neuen Freunden ins Camp Jupiter, um bei der Verteidigung des Camps zu helfen und das Weissagungshuhn Ella zu schützen. Und dann geht die Reise weiter, tief unter die Erde, direkt in die Gruft eines weiteren grausamen Kaisers …“



    Gestaltung


    Das Covermotiv ist total cool gezeichnet und richtig spannend zu betrachten. Man sieht viele Raben und den Himmel. In dieser Szenerie klettert ein Junge an einer hohen Säule hinauf, wobei man nicht mal den Boden sehen kann. Mir gefällt besonders gut, wie die Raben, die Wolken und das Spiel mit Licht und Dunkel die dargestellte Szenerie einrahmen. Dabei finde ich auch die Farbgebung sehr schön mit der Kombination aus Lila, Rosa und Gelb, die an den Auf-/Untergang der Sonne erinnert.



    Meine Meinung


    Es geht weiter, endlich! Ich hab mich so über den neusten Band von „Die Abenteuer des Apollo“ gefreut, denn ich mag diese Reihe echt gern und war nach „Das brennende Labyrinth“ gespannt, wie es weitergehen würde mit unserem „gefallenen“ Gott. In „Die Gruft des Tyrannen“ hilft Apollo mit seinen Freunden bei der Verteidigung von Camp Jupiter und vom Weissagungshuhn Ella. Als wäre das nicht schon abenteuerlich genug geht es dann aber noch unter die Erde in die Gruft des Tyrannen, ein weiterer grausamer Kaiser, denn es warten noch zwei Orakel auf ihre Befreiung…



    Okay, wo fang ich an? Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieser Band für mich der bisher Beste der gesamten Apollo-Reihe ist! Ich fand die anderen Bände schon gut, aber diesen hier fand ich nochmal ein Stück besser, was vor allem an Apollo lag. In den drei Bänden zuvor merkte man ihm noch seine göttliche Position an, aber hier ist er so viel menschlicher als je zuvor. Er ist nahbarer geworden und hat sich total entwickelt. Apollo ist sogar bereit, sich für diejenigen, die er mag, einzusetzen und sein Leben für sie zu riskieren. Wow, das ist echt eine Entwicklung, die mir unter die Haut ging! Jetzt mag ich ihn noch mehr als ohnehin schon.



    Ich finde es sowieso immer wieder toll, wie Rick Riordan in seinen Buchreihen zu den letzten Bänden hin eine Steigerung einbaut und diese noch spannender, noch tiefergehender, noch emotionaler und noch humorvoller zu gestalten. Ehrlich gesagt hatte ich bei der Apolloreihe damit aber irgendwie so gar nicht gerechnet, da schon die ersten drei Bände auf einem gleichbleibend guten, hohen Niveau waren. Diese Steigerung hat mich überrascht und mich richtig mitgerissen!



    Auch mochte ich Apollos und Megs Beziehung in diesem Band so richtig gerne, denn ich fand, dass man in „Die Gruft des Tyrannen“ richtig spüren konnte, wie die zwei zusammengewachsen sind. Sie sind füreinander da, können auf den jeweils anderen zählen und sich auf ihn/sie verlassen. Sie sind zusammen stark und das hat mich total berührt. Außerdem fand ich die Wiedersehen mit alten Bekannten, aber auch das Kennenlernen mit neuen Figuren schön, weil es so eine wunderbare Balance zwischen neu und alt gab.



    Die Handlung konnte mich vollends gefangen nehmen und überzeugen. Sie ist durch gefährliche Situationen nicht nur spannend, sondern auch durch viele unerwartete Überraschungen unglaublich mitreißend! Im Grunde passiert ständig etwas neues, sodass es nie langweilig wird und ich auch kaum bis gar keine Lesepausen einlegen konnte, weil ich immer so dauer-neugierig war, wie es denn nun weitergehen würde. Zudem glänzt Rick Riordan hier wieder mit seiner gekonnt spritzigen Prise Humor, die mich mehr als einmal zum Lachen brachte und mir gute Laune bescherte!



    Fazit


    Also „Die Gruft des Tyrannen“ ist eindeutig der beste Band der „Die Abenteuer des Apollo“-Reihe! Apollo ist in diesem Band so sympathisch und so herzig, dass ich ihn noch mehr liebgewonnen habe als ohnehin schon. Er ist menschlich geworden und seine Beziehung zu Meg hat mich auch sehr berührt. Außerdem ist die Handlung so spannend, dass ich beim Lesen keine Pausen einlegen konnte, weil ich immer sofort wissen musste, wie es weiter geht! Ich freue mich schon jetzt auf das fünfte und abschließende Abenteuer von Apollo! (und hoffe, dass Rick Riordan niemals aufhören wird zu schreiben!)


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die Abenteuer des Apollo – Das verborgene Orakel


    2. Die Abenteuer des Apollo – Die dunkle Prophezeiung


    3. Die Abenteuer des Apollo – Das brennende Labyrinth


    4. Die Abenteuer des Apollo – Die Gruft des Tyrannen


    5. The Tower of Nero (erscheint voraussichtlich 2020 auf Englisch)

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    Der Anfang ist sehr gestreckt, aber dann voller Action und Dramatik



    Klappentext


    „Von der eleganten Londoner Soirée zum rauschenden Ball – und unter dem Abendkleid verborgen ein tödlich scharfes Schwert: In Cordelia Carstairs Brust wohnen zwei Seelen. Denn eigentlich sollte die junge Schattenjägerin heiraten. Sie jedoch plant eine Zukunft als Dämonenjägerin – auch in ihren Kreisen eher unüblich Anfang des 20. Jahrhunderts. Während Cordelia noch mit ihrem Schicksal und der aussichtslosen Liebe zu James Herondale hadert, bricht Unheil über Londons Schattenjäger herein: Scheinbar unbesiegbare Dämonen drohen die Stadt zu überrennen. Und Cordelia muss erfahren, was der wahre Preis für Heldentum ist ...“



    Gestaltung


    Das Cover finde ich total interessant und aufsehenerregend, denn die Rückansicht des Mädchens ist vor allem durch ihr langes, wehendes Haar und das verspielte Kleid sehr detailreich. In den Haaren sind Ahornblätter, die den Wind verbildlichen. Am besten gefällt mir persönlich jedoch der Hintergrund mit dem wunderschönen Zaun mit seinen Goldverzierungen, die auch voller Details stecken. Die Farbgebung aus olivgrün, braun und rot-orange passt auch gut zueinander.



    Meine Meinung


    Wieder gibt es eine neue Reihe von Cassandra Clare und ihrem Schattenjäger-Universum. Natürlich kann ich nicht die Finger davon lassen, denn zu einem Abstecher in die Welt der Nephilim, Dämonen und Schattenweltler kann ich einfach nicht nein sagen. „Chain of Gold“ spielt zeitlich vor der Reihe um Tessa Gray. Es geht um Cordelia Carstairs, die vergebens in James Herondale verliebt ist und die eigentlich heiraten sollte. Doch Cordelia möchte lieber Dämonen jagen. Als unbezwingbar erscheinende Dämonen über Londons Schattenjäger hereinfallen, muss Cordelia lernen, was es heißt, ein Held zu sein…



    Etwas überfordert war ich mit der Fülle an Figuren in „Chain of Gold“. Ich bin es von Cassandra Clare gewohnt, dass es einige Charaktere gibt, aber diese wurden oft erst nach und nach im Verlauf der Reihe eingeführt. Hier musste ich mich gleich im ersten Band zwischen Cordelia, James, Matthew, Thomas, Christopher, Grace und noch einigen Figuren mehr zu Recht finden. Dabei fehlte mir für meinen Geschmack etwas die Tiefe der Bindung, die ich zu den Charakteren aufbauen konnte, denn diese war nicht so intensiv wie beispielsweise zuvor bei Clary, Jace, Alec und Isabell oder bei Emma und Julian. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass dies im weiteren Verlauf der Reihe besser werden könnte.



    Generell mochte ich die Figuren aber unheimlich gerne, da es dieses Mal auch wieder sehr unkonventionelle und besondere Charaktere gab. Beispielsweise ist da Anna, die durch ihre Art sehr hervorstach. Oder aber Lucie, die mit ihrer besonderen Gabe mein Interesse weckte. Auch fand ich Grace sehr spannend, weil sie ziemlich geheimnisvoll war. Auch Cordelia selbst konnte meine Sympathien gewinnen, weil ihre Wünsche für mich sehr nachvollziehbar waren. Auch die anderen Figuren fand ich sehr angenehm und freundlich, sodass ich mir hier im Folgeband noch mehr Informationen über sie alle erhoffe und mich richtig darauf freue, sie alle genauer kennen zu lernen.



    Die Handlung kam mir gerade zu Beginn sehr gestreckt vor. Das Buch hat um die 700 Seiten und zieht sich anfangs etwas, sodass ich hier manchmal dachte, dass ein paar Kürzungen nicht schlecht gewesen wären. Dafür geht es dann ungefähr ab der Hälfte gewohnt spannend zu, da hier die von den Schattenjäger-Büchern bekannte Action und Dramatik losgeht. Ein Kampf ums Überleben entbrennt und die Schattenjäger müssen zeigen, was in ihnen steckt…



    Fazit


    Insgesamt hatte ich meine Freude mit „Chain of Gold“, denn Geschichten aus dem Schattenjäger-Universum sorgen meiner Meinung nach immer durch ihre Kämpfe und die dramatische Handlung für Spannung. Zwar dauerte es hier etwas, bis es dazu kam, aber ab der Hälfte glänzt „Die letzten Stunden“ mit einer von Cassandra Clare gewohnten Dramatik, die den Leser nicht mehr loslässt. Die Figuren fand ich auch alle sehr vielversprechend und sympathisch, wobei es auch ziemlich viele waren, sodass ich noch nicht zu jedem eine tiefere Bindung eingehen konnte. Dennoch denke ich, dass diesbezüglich „Chain of Iron“ Abhilfe schaffen kann, sodass ich mich riesig auf die Fortsetzung freue!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Chain of Gold – Die letzten Stunden


    2. Chain of Iron (erscheint voraussichtlich 2021 auf Englisch)


    3. Chain of Thorns (erscheint voraussichtlich 2022 auf Englisch)

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    Ideal für den Unterricht, wenn man z.B. differenzieren möchte!



    Klappentext


    „Tono lebt auf Bangka, einer echten Schatzinsel, denn hier gibt es so viel Zinn in der Erde wie sonst nirgends auf der Welt. Tag für Tag muss Tono in der Zinn-Mine seines Onkels schuften und nach dem wertvollen Edelmetall tauchen. Tonos einzige Flucht sind die alten Comics seines Vaters. So kann er in die Welt der Superhelden abtauchen und die schreckliche Mine vergessen. Wenn er doch nur selbst Superkräfte hätte! Als Tono eines Tages einen schimmernden roten Stein in der Tiefe am Meeresboden entdeckt, ahnt er noch nicht, dass dieser sein Leben für immer verändern wird.“



    Gestaltung


    Das dargestellte Motiv auf dem Cover finde ich sehr interessant, was vor allem an dem pink leuchtenden Loch im Bodenliegt, auf das eine Figur mit ausgestreckter Hand zu schwimmt. Die lilafarbenen Lichtreflexe und die dunklen Steine, die diese Szene umgeben sorgen für den gewissen Hauch an Mystik, was mir gut gefällt. Der hellblaue Hintergrund bringt dafür wieder etwas Helligkeit in die Gestaltung.



    Meine Meinung


    Schon als ich zum ersten Mal von den superlesbaren Büchern des Beltz Verlages gehört habe, war ich gespannt auf dieses Format. Da mich bei „Jäger in der Tiefe“ vor allem der spannende Klappentext angesprochen hat, habe ich dieses als meine erste superlesbare Lektüre ausgewählt. Und so viel sei schon mal verraten: es war bestimmt nicht meine letzte! In „Jäger in der Tiefe“ geht es um Tono, der für seinen Onkel arbeitet und Zinn aus einer Mine holt. Trost spenden ihm die alten Superhelden-Comics seines Vaters. Bis er eines Tages einen roten Stein findet, der Tonos Wünsche in greifbare Nähe rückt…



    Mir gefällt das Konzept der superlesbaren Bücher richtig gut. Zum einen ist der Text nämlich einfach gehalten, sodass Leser, die noch Schwierigkeiten haben, mit einfachen Sätzen und übersichtlichen Textblöcken nicht überfordert werden. So ist das Lesen einfach und verständlich. Dazu tragen auch das große Schriftbild und die Illustrationen, die Geschehnisse im Text aufgreifen und visualisieren, bei. Die Geschichten sind dabei immer an unterschiedliche Altersklassen angepasst, sodass auch für ältere Kinder mit Leseschwierigkeiten noch interessante und spannende Themen vorhanden sind.



    Ich finde auch den Preis unschlagbar, denn für wenig Geld erhält man hier richtig viel! Meiner Meinung nach sind die superlesbaren Geschichten ausgesprochen gut geeignet für den Einsatz in der Schule (beispielsweise bei der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Kindern mit Leseschwierigkeiten oder auch Kindern, die noch nicht so lange Deutsch sprechen). Das Lesen wird hier aber nicht nur durch den gelungenen Textaufbau und die Kombination mit Illustrationen gefördert.



    In meinen Augen tragen auch die Geschichten maßgeblich dazu bei. „Jäger in der Tiefe“ ist für ein Lesealter ab 11 Jahren empfohlen. Ich finde diese Empfehlung sehr passend, denn das Thema des Buches ist durchaus anspruchsvoller, auch wenn man dies beim Lesen kaum bemerkt dank der angenehm leichten Erzählweise. Mir persönlich gefiel zwar der Stil der Illustrationen nicht ganz so gut, da dieser doch etwas erwachsener gehalten war, aber das ist ja Geschmackssache.



    Bei „Jäger in der Tiefe“ wird eine spannende Superheldengeschichte auf aufregende Art und Weise erzählt. Dabei bietet das Buch viele Anknüpfungspunkte z.B. für den Unterricht. So lassen sich beispielsweise Kinderarbeit, die schlechten Lebensbedingungen oder auch die Verbindungen zur Konsumgesellschaft aufgreifen. In meinen Augen sind dies Dinge, die für Kinder ab 11 Jahren durchaus spannend sind, da sie ihr Leben mit dem von anderen aus der Altersgruppe vergleichen können und ein Bewusstsein für die Umwelt entwickeln können.



    Fazit


    In meinen Augen eignen sich die superlesbaren Geschichten und vor allem auch „Jäger in der Tiefe“ sehr gut für den Unterricht, wenn man beispielsweise differenzieren möchte und Kinder in der Klasse hat, die noch Schwierigkeiten beim Lesen haben. Durch die große Schrift, die leichten Sätze und die Illustrationen (die meinen Geschmack nicht so ganz getroffen haben) wird das Lesen nämlich erleichtert. Die Handlung ist dabei spannend geschrieben und sehr anziehend. Außerdem bietet sie viele Anknüpfungspunkte für den Unterricht und für die Kinder, da Themen aufgegriffen werden, die Kinder um die 11 Jahre interessant finden.


    Gute 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

    Mir gefiel vor allem die Idee der Nachtalben und des Wettkampfes



    Klappentext


    „Als Sheera festgenommen und in den Palast der Hochalben gebracht wird, fürchtet sie um ihr Leben. Denn sie ist nicht nur eine gesuchte Diebin, sondern auch eine Nachtalbe – ein geächtetes Wesen der Dunkelheit. Ihre Festnahme hat allerdings einen anderen Grund: Sheera soll an einem Wettstreit um den Königsthron teilnehmen. Wenn sie das tödliche Spiel überleben will, darf sie niemandem vertrauen – weder ihren adeligen Konkurrentinnen noch dem jungen Kommandanten der Armee. Doch Sheera wird schon bald einem weitaus gefährlicheren Feind gegenüberstehen: dem Kronprinzen des Menschenreichs …“



    Gestaltung


    Am besten gefallen mir die Regentropfen, die das Cover überziehen und vom oberen Bildrand runterzufallen scheinen, denn in diesen sind verschiedene, schöne Muster versteckt. Außerdem schimmern sie und heben sich so vom Rest des Covers ab. Farblich ist die Gestaltung auch sehr harmonisch gehalten mit den Beigetönen, in denen sich warme Grau-Braun-Töne wiederfinden. Die Frau in dem eleganten grauen Kleid fügt sich auch passend in das Gesamtbild ein.



    Meine Meinung


    Von Jennifer Alice Jager habe ich schon mehrere Bücher gelesen, mit denen ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht habe. Daher war ich auch neugierig auf ihr neustes Werk: „Chroniken der Dämmerung – Moonlight Touch“. In diesem Auftaktband einer Dilogie geht es um Sheera, die eine Nachtalbe ist und die an einem Wettstreit um den Königsthron teilnehmen soll. In diesem Spiel, in dem es um Leben und Tod geht, darf sie niemandem vertrauen…



    An „Moonlight Touch“ gefiel mir besonders die Idee der Geschichte und dass die Protagonistin eine Nachtalbe ist. Diese Wesen sind als Diebe und Wesen der Nacht verschrien. Ich fand es spannend, dass Sheera sich durch diese Abstammung von anderen Büchern des Jugendbuchgenres abhob, da zumindest mir persönlich Nachtalben so noch nicht untergekommen sind. Auch die Idee mit dem tödlichen Spiel hat mir gefallen, da dies für einiges Spannungspotenzial sorgte.



    Dieser Wettkampf um den Königsthron ist hart und Sheera wird gezwungen, daran teilzunehmen. Dabei lernt sie schnell, dass sie niemandem trauen darf, wodurch auch der Leser den Figuren nicht wirklich über den Weg traut und lieber skeptisch und vorsichtig ist. Dies fand ich sehr gelungen, weil ich durch diese Zweifel an den Figuren immer aufmerksam war und rätselte, wem ich trauen kann und was die Motive der Charaktere sind. Auch die Aufgabe, die Sheera lösen soll, sorgt für Nervenkitzel, da diese mit großen Hürden verbunden ist.



    Sheera trifft außerdem auf den Kronprinzen des Menschenreiches: Lysander. Er ist eine Figur, die ich sehr interessant fand, weil er schwer zu durchblicken ist. Er wirkt bedrohlich und gefährlich, was vor allem daran liegt, dass seine Motive und Intentionen im Unklaren liegen und ich ihn nur schwer einschätzen konnte. Vor allem ist er als Mensch jemand, mit dem Alben wie Sheera seit jeher in Konflikt stehen und aneinander geraten…



    Vor allem gefiel mir auch, dass „Moonlight Touch“ aus den Perspektiven sowohl von Sheera als auch von Lysander erzählt wird. Zu Beginn waren die Zusammenhänge zwischen beiden Charakteren noch nicht klar, weswegen beide Perspektiven dafür gesorgt haben, dass ich mir schon einige Theorien ausmalte. Später fand ich es sehr hilfreich und spannend, Einblicke in beide Figuren zu erhalten, da ich so das Gefühl hatte, ihnen beiden nah zu sein.



    Fazit


    Mit Sheera hat „Moonlight Touch“ eine starke Protagonistin, die sich dadurch von anderen Jugendbuchheldinnen abhebt, dass sie eine Nachtalb ist. Dies fand ich sehr faszinierend und spannend, vor allem auch deswegen, weil Alben im Konflikt mit den Menschen stehen. Spannend wird es aber auch durch den Wettstreit um den Thron und die damit verbundenen Hürden. Beispielsweise vertraut man als Leser den Figuren nicht wirklich und liest sehr aufmerksam mit, weil die Charaktere teilweise schwer einzuschätzen sind. Nach dem Ende bin ich auch sehr gespannt, wie sich die Geschichte im Folgeband weiterentwickeln wird.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Chroniken der Dämmerung – Moonlight Touch


    2. Chroniken der Dämmerung – Midnight Soul (erscheint am 29. Januar 2021)

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    Ein perfektes Glücklich-mach-Buch mit wichtiger Botschaft!



    Klappentext


    „Der Garten ist verkauft! Die Nachricht trifft Hugo völlig unvorbereitet. Nicht nur, dass der Schrebergarten das Einzige ist, was ihm von seinem Opa geblieben ist, dort lebt auch sein Bienenvolk. Während Hugo verzweifelt nach einem neuen Zuhause für seine summenden Freunde sucht, traut Merle ihren Augen nicht. Eine Biene sendet ihr Notsignale. Was sollte das Insekt ausgerechnet von ihr wollen? Denn für Merle sind Bienen wegen ihrer Allergie vor allem eins: gefährlich! Deshalb sollte sie die Botschaften am besten ignorieren. Doch die Biene lässt nicht locker …“



    Gestaltung


    Das Cover strahlt richtig gute Laune aus, was nicht nur an den fröhlichen Gelbtönen liegt, sondern auch an der süßen Gestaltung. Ich finde die Idee, den Hintergrund mit vielen kleinen Bienenwaben zu versehen richtig toll! Die große, weiße Bienenwabe davor betont dann so schön den Titel und das süße Motiv eines Bienenstocks mit vielen kleinen Bienen drum rum. Niedlich finde ich auch die Idee, dass das „SOS“ des Titels als gestrichelte Linie die Flugbahn einer Biene darstellt!



    Meine Meinung


    Das fröhliche Cover sticht sofort ins Auge, aber mich hat vor allem der Klappentext von „SOS – Mission Blütenstaub“ neugierig gemacht, denn in dem Buch geht es um Hugo und Merle, die beide eine besondere Beziehung zu Bienen haben. Hugo sucht eine neue Heimat für das Bienenvolk aus dem Schrebergarten seines Großvaters, da der Garten verkauft ist. Merle hingegen reagiert allergisch auf Bienen, doch ausgerechnet ihr scheinen die kleinen Insekten Notsignale zu senden…



    Schon als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich eine leise Ahnung, dass es in diesem Buch auch magisch zu gehen könnte und das tut es wahrlich auf mehreren Ebenen! Zum einen ist da Merle mit ihrer Bienenallergie, die jedoch auf besondere Weise eine intensive Bindung mit den Insekten eingeht. Dieser „übernatürliche“ Aspekt hat mir sehr gut gefallen, weil er unter anderem dazu geführt hat, dass sich Merles Leben von Grund auf geändert hat. Aber auch die Bienen bekommen so eine intensive Stimme, was ich sehr spannend fand, da man die kleinen Tiere sonst sehr schnell unterschätzt.



    Zum anderen war aber auch die Handlung in meinen Augen mehr als magisch, denn sie enthielt nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch so viel Lehrreiches. Das Thema Nachhaltigkeit und die hohe Bedeutung von Bienen für unsere Umwelt wird in diesem Buch richtig schön aufgegriffen und in der Handlung verarbeitet. Ich hatte einen richtig hohen Lerneffekt ohne dass ich mich dabei belehrt fühlte. Ich fand die Botschaft des Buches auch für Kinder richtig greifbar und toll aufbereitet, denn „SOS – Mission Blütenstaub“ zeigt auf leicht verständliche Weise, wie wichtig die Natur für uns Menschen ist und dass wir alle einen Beitrag zu ihrem Erhalt leisten können.



    Dabei war die Handlung vor allem dadurch spannend, dass ich so einige Fragen im Kopf hatte, deren Antworten ich gerne auf den Grund gehen wollte. Beispielsweise fand ich Merles neue Fähigkeit mehr als interessant und ich wollte immer mehr über diese herausfinden. Aber auch die Frage, ob es Hugo gelingen wird, den Bienenstock zu retten, hat mich total gepackt, da diese Rettung mehr als einmal auf Messers Schneide stand. Wird es ihm gelingen, die Bienen zu retten? Ich fieberte hier richtig mit und genoss die Auflösung zum Schluss in vollen Zügen.



    Auch das Thema Freundschaft und Zusammenhalt spielt in „SOS – Mission Blütenstaub“ eine wichtige Rolle und wird in meinen Augen sehr schön umgesetzt. Gerade zwischen Merle und Hugo war ihre Verbindung geradezu spürbar. Ich fand es toll, wie sie sich für Hugo und seine Bienen einsetzt und so durch ihre Taten zeigt, wie wichtig ihr nicht nur der Erhalt des Bienenstocks, sondern auch Freundschaft ist. Zusammen sind Merle und Hugo ein klasse Team, das mich mit ihren Ideen und Einfällen zur Rettung des Bienenstocks mehr als überzeugt hat.



    Fazit


    In „SOS – Mission Blütenstaub“ geht es um Freundschaft, Zusammenhalt, Mut, Nachhaltigkeit und Naturschutz. Das ist eine schöne Mischung, die wichtige Themen miteinander verbindet. Mir gefiel besonders, wie die Botschaft über Nachhaltigkeit und die Bedeutung der Bienen für die Umwelt in den Text integriert wurde, denn ich konnte viel lernen und war dabei voll und ganz in der spannenden Geschichte gefangen. „SOS – Mission Blütenstaub“ hat die Formel für ein perfektes Glücklich-mach-Buch gefunden, denn diese Geschichte zaubert jedem Leser ein Lächeln ins Herz.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Ein etwas ernüchterndes Ende



    Klappentext


    „Nach einem alles verändernden Sommer kehrt Arlo Finch zu seiner Familie nach Pine Mountain zurück. Doch statt auf den anstehenden Schulwechsel kann Arlo sich nur auf eins konzentrieren: Mithilfe seiner magischen Fähigkeiten endlich seinen Vater aus China zurückzuholen. Doch damit das gelingt, muss er den mysteriösen Eldtrich entgegentreten und die stellen Arlo vor eine unlösbare Aufgabe: Entweder er rettet seine Familie und Freunde oder die Long Woods. Egal wie er sich entscheidet, am Ende werden beide Welten nie mehr dieselben sein.“



    Gestaltung


    Nach einem vorrangig blauen und einem vorrangig roten Cover ist nun Grün die dominierende Farbe. Mir gefällt, dass die Gestaltung auf eine Hauptfarbe zurückgreift, aber dennoch so viele Details offenbart, die auch mit anderen Farben glänzen. Besonders fällt dieses Mal die Illustration von Protagonist Arlo ins Auge, der zwischen Bäumen und Wasserfällen einen sehr ernsten Blick aufgesetzt hat. Am besten gefällt mir der Kontrast zwischen der grünen Idylle im oberen Bildmotiv und der kargen Höhlenlandschaft darunter.



    Meine Meinung


    Nachdem mir der zweite Band der Arlo Finch Reihe so gut gefallen hatte, war ich gespannt, was im Finale passieren würde. „Arlo Finch – Im Königreich der Schatten“ ist der dritte und letzte Band der Reihe und dieses Mal sieht Arlo sich schweren Entscheidungen gegenüber. Er möchte mit seinen magischen Fähigkeiten seinen Vater zurückholen. Dafür muss er vor die Eldtrich treten und diese geben ihm eine Aufgabe, die für Arlo unlösbar scheint: er soll sich zwischen der Rettung seiner Familie und Freunde und der Rettung der Long Woods entscheiden…



    Ich fand diesen Band wieder so wundervoll abenteuerreich! Ich habe es richtig genossen mit Arlo ein letztes Mal in eine Welt voller Magie und Geheimnisse einzutauchen und so dem Alltag zu entfliehen! Mir hat es wieder sehr gut gefallen, dass all die Mysterien in dieser Geschichte dazu einladen, mitzurätseln und zu versuchen, die Geheimnisse zu entschlüsseln. Für Rätselfans ist diese Reihe also genau das Richtige, denn man kann beim Lesen mitdenken, um den Lösungen auf die Spur zu kommen.



    Etwas gewundert habe ich mich beim Lesen darüber, dass dieser Band der Abschlussband sein soll, denn beim Lesen fühlte es sich gar nicht wie ein Ende an. Dafür wurden so viele Fragen aufgeworfen oder offen gelassen, dass ich nach dem Zuklappen des Buches erstmal recherchiert habe, ob es vielleicht doch noch eine Fortsetzung oder ein Spin Off geben würde. Diesbezüglich fand ich jedoch keine Informationen, sodass ich etwas ernüchtert bin, da mir dieser Finalband nicht das Gefühl eines Abschlusses gegeben hat.



    Gut fand ich dafür wieder die magisch knisternde Atmosphäre des Buches, denn diese ist ziemlich greifbar und präsent. Auch ist sie für ein Kinderbuch etwas düster (aber nicht zu sehr), was für besonderen Nervenkitzel sorgt. Zudem mag ich die Beschreibungen vom Autor John August gerne, da er sehr anschaulich erklärt und die Geschichte auch eine schöne Naturverbundenheit offenbart. Ich finde, dass man sich beim Lesen dieser Geschichte wie in eine andere Welt versetzt fühlt.



    Fazit


    Obwohl sich dieser Trilogieabschluss nicht wie ein Ende anfühlte, mochte ich die Handlung von „Arlo Finch – Im Königreich der Schatten“ gern. Dies lag vor allem daran, dass mich die Geschichte wieder dazu eingeladen hat, mitzudenken und zu rätseln, was hinter den verschiedensten Mysterien stecken mag. Außerdem ist die Atmosphäre sehr greifbar und die Natur ist sehr schön eingebunden. Ich konnte beim Lesen dieses dritten Bandes jedenfalls wunderbar abschalten und meinen Alltag hinter mir lassen.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Arlo Finch – Im Tal des Feuers


    2. Arlo Finch – Im Bann des Mondsees


    3. Arlo Finch – Im Königreich der Schatten

    Ein rundum gelungener Auftaktband



    Klappentext


    „Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.


    Der Auftakt der Midnight Chronicles


    449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...“



    Gestaltung


    Besonders gut gefällt mir das goldene Schimmern und Glitzern auf dem Cover, denn die Schrift des Reihennamens „Midnight Chronicles“ ist nicht nur hervorgehoben, sondern sie funkelt auch ganz toll. Ebenso wie die feinen Glitzerpartikel, die das Cover überziehen. Ich mag auch den hellen Hintergrund aus hellblau, weiß und hellgrau Tönen gerne, da dieser durch die Farbmischung sehr interessant aussieht.



    Meine Meinung


    Die Autorinnen Laura Kneidl und Bianca Iosivoni lese ich gerne und da sie nun gemeinsam eine Reihe veröffentlichen, kann ich natürlich nicht ungelesen daran vorbeigehen. In den „Midnight Chronicles“ geht es um Roxy, die entflohene Seelen jagt, um sie in die Unterwelt zurückzuschicken. Ihr neuster Auftrag besteht darin in 449 Tagen genau 449 Seelen zurückzuschicken. Als wäre diese Mission nicht schon unmöglich genug, soll sie auch noch auf Shaw aufpassen. Shaw war von einem Geist besessen und erinnert sich nicht an seine Vergangenheit, doch Roxys Herz erobert er auch ohne Erinnerung. Dies ist jedoch mehr als gefährlich für sie…



    „Schattenblick“, wie der Titel des ersten Bandes der „Midnight Chronicles“ heißt, konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und unterhalten, was vor allem daran lag, dass dieser Band alles enthalten hat, was ich gerne lese! Mir gefiel das Konzept der Hunter, das sehr vielschichtig und spannend war und das ich total faszinierend fand. Tatsächlich habe ich mir beim Lesen mehr als einmal gewünscht, in diese spannende Fantasywelt eintauchen zu können und diesen Wunsch löst nicht jedes Buch bei mir aus!



    Mir gefiel die Handlung richtig gut, denn es gibt einige Geheimnisse und Rätsel zu erkunden und zu lösen. So entdeckte ich nicht nur die Welt der Hunter, sondern auch die Mysterien um die geflohenen Seelen und vieles, vieles mehr! Dadurch macht das Lesen sehr großen Spaß, da ich mir zwar meine eigenen Gedanken machte, aber dennoch immer wieder überrascht wurde. Hier wird ein großes Feuerwerk an Spannung aus dem Hut gezaubert!



    Auch Roxy und Shaw mochte ich auf Anhieb richtig gerne. Roxy ist eine taffe Frau, die sehr detailreich ausgearbeitet wurde und die durch viele Kleinigkeiten ungemein sympathisch wird, da sie sehr nahbar ist. Sie überzeugt durch ihre widerstandsfähige Art ebenso wie durch ihre ehrliche, hilfsbereite und uneigennützige Ader. Mit Shaw bin ich auch sofort warm geworden und das obwohl er ein sehr geheimnisvoller Charakter ist. Durch seine in den Schatten liegende Vergangenheit ist er mysteriös, aber gleichzeitig fand ich es super, dass ich an seiner Seite die Welt der Hunter erkunden konnte. Ganz besonders gut hat mir aber gefallen, wie sich die Beziehung zwischen Roxy und Shaw entwickelt, da diese nicht überstürzt wird und sich in meinen Augen sehr authentisch entwickelt.



    Fazit


    Mit „Schattenblick“ ist der Auftaktband der „Midnight Chronicles“ wahrlich rundum gelungen, denn dieser Band entführte mich in eine faszinierende Welt, die ich unheimlich gern erkundet habe. Auch die Hauptfiguren Roxy und Shaw habe ich direkt in mein Herz geschlossen, weil sie so sympathisch waren. Die Beziehung zwischen beiden entwickelte sich für mein Empfinden auch sehr realistisch und greifbar, sodass ich die Gefühle zwischen ihnen sehr gut nachempfinden konnte. Zudem ist die Handlung mehr als spannend, da es einige Geheimnisse und Mysterien zu lösen gibt. Ich freue mich schon wahnsinnig auf „Blutmagie“ und die Fortsetzung dieser tollen Reihe!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Midnight Chronicles – Schattenblick


    2. Midnight Chronicles – Blutmagie (erscheint voraussichtlich am 24.02.2021)


    3. Midnight Chronicles – Dunkelsplitter (erscheint voraussichtlich am 25.08.2021)


    4. Midnight Chronicles – Seelenband (erscheint voraussichtlich am 23.02.2022)


    5. Midnight Chronicles – Todeshauch (erscheint voraussichtlich am 25.05.2022)


    6. Midnight Chronicles – Nachtschwur (erscheint voraussichtlich am 24.08.2022)

    Zwar etwas lange Kapitel und zu langatmiger Schreibstil, dafür aber hervorragende Idee!



    Klappentext


    „Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever – ein Marketingtraum für das weiße Haus. Nur auf diplomatischer Ebene hapert es bei Alex leider ein wenig. Bei einem Staatsbesuch in England eskaliert Alexʼ schwelender Streit mit dem britischen Thronfolger Prinz Henry. Als die Medien davon Wind bekommen, verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den USA und England rapide. Zur Schadensbegrenzung sollen die beiden jungen Männer medienwirksam ihre Versöhnung vortäuschen.


    Doch was, wenn Alex und Henry dabei feststellen, dass zwischen ihnen eine Anziehung existiert, die über eine Freundschaft weit hinausgeht?


    Plötzlich steht nicht nur die Wiederwahl von Alexʼ Mutter auf dem Spiel …“



    Gestaltung


    Ich finde die Zeichnungen von Henry und Alex auf dem Cover schön, da mir zum einen gefällt, dass ich so einen ersten Eindruck von ihnen bekomme und zum anderen finde ich die Pose der beiden cool. Dass im Titel das Wort „blue“ passenderweise Blau geschrieben ist, gefällt mir auch gut, ebenso wie der weiße Rand um das Cover. Einzig mit der roten Schrift des Autorennamens auf dem rosa Hintergrund hadere ich etwas, weil ich es schwer zu lesen finde.



    Meine Meinung


    Ich habe „Royal Blue“ in einer Instagram-Leserunde gelesen und war vor allem wegen der interessanten Idee des Buches neugierig auf die Geschichte. In dem Buch geht es um den Sohn der Präsidentin der USA Alex und den britischen Prinzen Henry. Beide stehen im Hauptinteresse der Medien und aus einem anfänglichen Streit zwischen beiden entwickelt sich schnell mehr. Was passiert wenn die Öffentlichkeit davon erfährt?



    Mir gefiel vor allem die Idee, dass sich die Kinder der bekanntesten Köpfe der USA und Großbritanniens begegnen und später ineinander verlieben. Dass es in der Welt von „Royal Blue“ zum ersten Mal eine Präsidentin in den USA gibt, fand ich auch sehr erfrischend und passend. Auch fand ich es interessant, dass es zwischen den USA und Großbritannien einen derartigen Austausch über Alex und Henry gibt, gefiel mir sehr.



    Etwas schade fand ich jedoch, dass zum einen die Kapitel immer so lang und ausufernd waren. Ich bin ein Leser, der gerne bis zum Kapitelende liest und nur dann sein Lesezeichen ins Buch legt, um andere Dinge zu beginnen. Hier habe ich jedoch gefühlt gelesen und gelesen und gelangte erst nach langer Zeit ans Kapitelende. Ich denke, dies hängt mit dem sehr ausführlichen Schreibstil zusammen. Ich finde es generell gut, wenn die Geschichte detailreich dargestellt wird, aber zu genau und mit zu vielen Informationen ausgeschmückt darf es dann auch nicht sein, weil mir dann der Kopf schwirrt.



    Dafür fand ich aber Alex und Henry sehr gelungen. Die beiden waren sympathisch und ihre Chemie sehr stimmig. Eigentlich fand ich sogar, dass die Bindung zwischen beiden geradezu greifbar war. Sie waren perfekt für einander, was mir gut gefallen hat. Auch mochte ich die Dialoge zwischen beiden gerne, da diese spritzig waren. Ebenso fand ich die anfänglichen Chats erfrischend und ich hätte mich gefreut, davon noch mehr zu lesen. Wer gerne eine aufheiternde, erfrischende Liebesgeschichte lesen möchte, der sollte sich dem Charme von Henry und Alex ergeben und ihre Geschichte verfolgen!



    Fazit


    Auch wenn ich die langen Kapitel und den etwas zu ausführlichen Schreibstil von „Royal Blue“ nicht ganz so gerne mochte, so habe ich Alex und Henry umso mehr gemocht! Beide ergänzen sich toll und die Chemie zwischen ihnen ist mehr als stimmig, da ihre Bindung zueinander richtig spürbar ist. Außerdem mochte ich die Idee des Buches, dass es eine Präsidentin in den USA gibt und dass ihr Spross Beziehungen zum britischen Thronfolger hegt!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Ich freu mich schon auf den zweiten Band!


    Klappentext


    "A) Ich habe es in der U-Bahn liegenlassen (okay, okay, ich fahre nie mit der U-Bahn …)


    B) Schlimmer: Es ist mir aus der Tasche gerutscht, direkt vor dem Eingang der Schule (OMG, bitte nicht!)


    C) Eine Katastrophe von unglaublichem Ausmaß: Du bist mein Dad!


    In diesem Jahr ging so ziemlich ALLES schief. Und ich weiß nur eins: Ohne dich, liebes Tagebuch, hätte ich das niemals geschafft!“



    Gestaltung

    Von der Gestaltung des Covers bin ich richtig begeistert, den die Pastellfarben sind toll aufeinander abgestimmt und erzeugen ein harmonisches Gesamtbild. Besonders cool finde ich die Auslassung in der Covermitte, durch die man auf eine Illustration von einem jungen Mädchen blickt. Umgeben wird sie von vielen Blüten und Blättern, die sich vor dem rosa Hintergrund einfügen.


    Meine Meinung


    Mit der auffälligen Gestaltung sticht „Fanny Cloutier“ auf jeden Fall sofort ins Auge und auch der witzige Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht! In dem Buch geht es um die fast 15jährige Fanny, die Tagebuch schreibt und dort all ihre Erlebnisse, Gedanken, Sorgen und Zeichnungen festhält. Vor allem ihr teilweise recht chaotisches Leben mit ihrem exzentrischen Vater ist das Thema in ihrem Tagebuch, sodass es ein Albtraum wäre, wenn es jemand (oder gar ihr Vater!) in die Hände bekommen würde…


    Total begeistert bin ich von der Aufmachung und Gestaltung von „Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte“, denn das Buch hat nicht nur ein besonderes Format mit abgerundeten Ecken, sondern auch jede Menge genialer farbiger Illustrationen. Protagonistin Fanny zeichnet gerne und gut und da dieses Buch ihr Tagebuch ist, findet man jede Menge Zeichnungen darin. Diese sind sehr beeindruckend und hübsch. Das Cover gibt dabei schon den ersten Farbhinweis auf die Innengestaltung.


    Ich fand vor allem gelungen, dass Text und Illustrationen einander schön ergänzt haben. Es war immer ein ausgewogenes Verhältnis, sodass das Lesen gerade für Kinder zum Spaß wird, weil sie auch Illustrationen bestaunen können. Zudem gibt es aber auch Extras wie ausklappbare Bilder. Ich kam beim Lesen aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn es gab so viele schöne Illustrationen zu entdecken, die das Gefühl, ein Tagebuch (oder Bulletjournal) zu lesen, total real und authentisch gemacht haben. Ich hatte jedenfalls mehr als einmal das Gefühl, als würde ich ein echtes Tagebuch von jemand anderem in den Händen halten.


    Aber auch die Geschichte an sich, die Fanny erzählt, hat mir gut gefallen, denn im Grunde geht es um „alltägliche“ Probleme einer Jugendlichen. So alltäglich solche Probleme eben sein können, wenn man damit konfrontiert wird, dass der eigene Vater für ein paar Monate nach Japan muss und man selber bei einer unbekannten Tante unterkommen soll. Solche und auch viele andere Dinge beschäftigen Fanny in ihrem Tagebuch und der Leser ist hautnah dabei und kann ihre Ansichten und Gedanken direkt mitverfolgen.


    Diese Erzählart sorgte unweigerlich dafür, dass ich Fanny auf Anhieb mochte, denn sie ist ein kesses Mädchen, das in ihrem Tagebuch von ihrem Leben erzählt. Ihre Art in ihr Tagebuch zu schreiben ist genauso turbulent und aufregend wie sie selber, sodass es eine pure Freude ist, „Fanny Cloutiers“ Tagebuch zu lesen. Außerdem hat sie eine total coole, lockere und humorvolle Art zu erzählen, wodurch auch ihre Alltagssorgen wie Schwärmereien oder das Chaos in der Schule zu einigen unterhaltsamen Lesestunden führen!


    Fazit


    Ich habe mich sehr gefreut, als ich festgestellt habe, dass „Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte“ ein erster Band ist, denn dieser war einfach nur grandios! Die Handlung ist turbulent und spaßig erzählt und durch Fannys chaotisches Leben mehr als unterhaltsam. Außerdem sorgen die vielen Illustrationen in Form von Skizzen oder hübschem Handlettering für das Gefühl, ein echtes Tagebuch von jemandem zu lesen! Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Erzählung in Tagebuchform, sondern ein echtes Erlebnis!


    5 von 5 Sternen!

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    Ein Ortswechsel bringt frischen Wind in die Geschichte



    Klappentext


    „Im Meer wartet die Freiheit, aber auch große Gefahr – Band 2 der aufregenden »Stranded«-Reihe von Kate Dylan


    Mellie will ihr Seevolk um jeden Preis von der brutalen Herrschaft des Titanen befreien. Doch die letzte Rettungsaktion hätte sie beinahe ihr Leben gekostet. Um Hilfe zu holen muss sie ihren geliebten See verlassen, um in den wilden Gewässern Kanadas und in den schimmernden Tiefen vor Hawaii Verbündete zu finden.

    Mellie darf sich dabei nicht ablenken lassen. Schon gar nicht von ihren widerstreitenden Gefühlen für Rynn, ihrem ehemals besten Freund, oder für Caleb, der sie mehr als einmal gerettet hat. Denn ihre Feinde sind überall, und bald steht Mellie vor einer schrecklichen Entscheidung.“



    Gestaltung


    Schade finde ich, dass wieder genau dasselbe Mädchen das Cover ziert, denn schon beim ersten Band gefiel mir ihr böser, gelangweilter Schulterblick nicht sonderlich. Ich hätte es besser gefunden, wenn zumindest ihre Pose und ihr Ausdruck verändert worden wären anstatt genau dasselbe Bild zu verwenden. Der Hintergrund ist recht interessant, allerdings für mein Auge noch wilder als der Hintergrund des ersten Bandes. Wieder sieht man einige Wellen (?), die von einem weißen Linienmuster überlagert sind.



    Meine Meinung


    Nach dem ersten Band der „Stranded“-Reihe war ich neugierig wie es mit Mellie und ihrem Seevolk weitergeht. In „Das Versprechen des Meeres“ möchte Mellie die Herrschaft des Titanen beenden, indem sie sich Verbündete sucht. Sie begibt sich in die Gewässer Kanadas und Hawaiis. Dabei drohen ihre Gefühle für Rynn und Caleb sie abzulenken, was in der aktuellen Situation sehr gefährlich ist, denn Mellies Feinde lauern überall…



    Da „Das Versprechen des Meeres“ direkt an den Geschehnissen aus „Im Bann des Sees“ ansetzt, musste ich erst mein Gedächtnis etwas anschmeißen. Ich fand mich dann jedoch schnell wieder in der Geschichte um Mellie ein und wurde von einem sehr spannungsgeladenen Anfang mitgerissen. Gut fand ich, dass sich die Protagonistin nicht nur sprichwörtlich in neue Gewässer aufmacht. Sie reist zu einem anderen Volk, um hier Verbündete zu suchen und so weiten sich die Handlung und das Setting unweigerlich aus. Dies fand ich sehr ansprechend.



    Die Handlung empfand ich nach der kurzen Eingewöhnungsphase als spannend, was vor allem an der Frage und Unsicherheit lag, ob Mellie das Seevolk würde retten können. Diesbezüglich ließ sich nämlich während des Lesens kaum eine klare Vorhersage treffen, wodurch der Spannungsbogen aufrecht gehalten wurde. Auch gab es spannende Kämpfe und vor allem die Figuren sorgten für unterschwellige Spannung.



    Dabei kommen in diesem Band die Beziehungen zwischen Caleb, Rynn und Mellie auch sehr gut zum Tragen. Besonders Caleb hat mir wieder sehr gut gefallen, da nicht nur Mellie, sondern auch der Leser, ihm gegenüber nun Vertrauen gefasst hat. Er ist eine Art Ruhepol, denn er steht stets hinter Mellie und unterstützt sie. Die Bindung zwischen den beiden ist spürbar und wird durch Calebs teilweise neckische Art auch aufgelockert, sodass es einfach schön ist, ihn und Mellie zusammen zu erleben.



    Rynn hat mir in diesem Band ja schon ein wenig leidgetan, da er nach seinem Verrat nun wirklich alles daran setzt, sich wieder mit Mellie zu versöhnen. Dies machte ihn mir wieder sympathisch, wobei ich vor allem auch Mellie gut verstehen konnte, die unsicher ist, ob sie ihm noch trauen kann. Das Verhältnis der beiden ehemals besten Freunde ist zerrüttet und sorgt für Spannung, da es auch immer wieder zu kleinen Meinungsverschiedenheiten kommt.



    Fazit


    Mit „Stranded – Das Versprechen des Meeres“ führt Kate Dylan ihre Reihe um das Seevolk ansprechend weiter. Durch einen Ortswechsel wird frischer Wind in die Geschichte gebracht und auch die Handlung empfand ich als schwer vorauszusagen, auch wenn ich anfangs etwas brauchte um mich wieder einzufinden. Dabei gefielen mir vor allem die Figurenbeziehungen sehr gut, da zwischen Mellie und Caleb eine schöne Harmonie herrscht, während Rynn alles versucht, um wieder mit Mellie an ihre Freundschaft anzuknüpfen.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Stranded – Im Bann des Sees


    2. Stranded – Das Versprechen des Meeres

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    Noch besser als der schon grandiose erste Band!



    Klappentext


    „Ruby lebt auf einer windumtosten Insel. Dort kümmert sie sich um verletzte Tiere und magische Fabelwesen …



    Endlich ist Ruby nicht mehr allein auf der Insel! Ihr neuer Freund Noah darf den Sommer über auf Patch Island bleiben. Zusammen mit Rubys Großmutter Nana kümmern die beiden sich nicht nur um Tiere, sondern auch um verletzte Fabelwesen. Als Nana plötzlich aufs Festland muss, sind Ruby und Noah auf sich allein gestellt – ausgerechnet jetzt findet Ruby heraus, dass sie eine besondere Gabe hat! Kann sie damit die mysteriösen Machenschaften der Vertretungs-Tierärztin stoppen? Gut, dass Ruby Noah an ihrer Seite hat – und natürlich ihren treuen Wolfshund, einige schlaue Feen und einen Haufen Kobolde!“



    Gestaltung


    Nach dem hellgrünen Hintergrund begrüßt den Betrachter nun ein blauer Hintergrund, der auch wieder sehr schön das rotorangene Haar von Protagonistin Ruby betont. Ich finde es total toll, dass ihr Pullover farblich so schön auf den Hintergrund abgestimmt ist (oder der Hintergrund auf ihren Pullover?). Auch mag ich wieder den Schriftzug der Reihe, der erneut von einem Rankenkranz eingerahmt wurde.



    Meine Meinung


    Nachdem mir schon der Auftaktband der Ruby Fairygale Reihe so gut gefallen hatte, war ich sehr erfreut, dass es eine Fortsetzung gibt. In „Die Hüter der magischen Bucht“ erhält Ruby Unterstützung von ihrem Freund Noah. Diese Unterstützung hat sie auch dringend nötig, denn ihre Großmutter muss aufs Festland. So bleiben die Kinder alleine auf Patch Island mit einer Vertretungstierärztin. Diese scheint jedoch geheime Pläne zu haben und als wäre das nicht schon rätselhaft genug, findet Ruby heraus, dass sie eine besondere Gabe hat…



    Soviel vorweg: ich fand diesen Band noch besser als den ohnehin schon gelungenen ersten Teil! Dies lag vor allem an all den Geheimnissen und Rätseln, denen ich dieses Mal auf die Spur kommen konnte. Durch den Besuch von Rubys Großmutter auf dem Festland gibt es eine Vertretungstierärztin und diese sorgt für gehörige Spannung! Sie scheint mysteriöse Machenschaften zu planen und Ruby und Noah versuchen, sie aufzuhalten. Wird es ihnen gelingen? Diese Frage schwebte mir immer im Kopf herum und machte mich unglaublich neugierig auf den Fortgang der Geschichte.



    Zudem entwickelt sich bei Ruby eine besondere Gabe, die bei mir auch für eine riesige Portion Neugierde sorgte! Rubys Gabe hat mir echt gut gefallen und auch wie sie in die Geschichte eingebaut wurde, fand ich richtig klasse. Zudem spielt auch ihre Herkunft eine Rolle, wodurch es auch bei Ruby einige Rätsel zu lösen gibt, die für große Lesefreude sorgen! Neben all den Rätseln und Geheimnissen gibt es auch Wiedersehen mit liebgewonnenen Figuren.



    Beispielsweise mit Fergus oder generell den Charakteren von Patch Island und den Fabelwesen der Pflegestation. Dabei kommt auch wieder der charmante Humor nicht zu kurz, der in Dialogen immer wieder aufblitzt und für lustige Unterhaltung sorgt. Auch das irische Feeling hat Kira Gembri meiner Meinung nach wieder richtig atmosphärisch und schön eingefangen. Mit einem Fünkchen Magie versieht die Autorin hier einen Ort, der passender nicht sein könnte für die herzige Geschichte rund um die Fabelwesen!



    Besonders toll fand ich in diesem Band auch Noah, der zu Beginn des ersten Bandes noch eine etwas andere Rolle innehatte. Er hat meiner Meinung nach eine richtig tolle Entwicklung durchlaufen. In diesem Band gibt es mehr als einen Moment, der mir vor Augen führte, was für ein guter Freund er für Ruby geworden ist! Auf ihn kann man sich verlassen und er und Ruby sind zu einem richtigen Team zusammengewachsen.



    Fazit


    Ich fand diesen zweiten Band der „Ruby Fairygale“-Reihe noch besser als den schon grandiosen ersten Band! In „Die Hüter der magischen Bucht“ ist der Rätselspaß enorm, denn sowohl um Ruby ranken sich einige interessante Geheimnisse als auch um die bösen Pläne der Vertretungstierärztin. Bezüglich dieser wird es auch hochspannend, da man sich fragt, ob es Ruby und Noah gelingen wird, die Tierärztin aufzuhalten. Den Charme und Humor aus dem ersten Band findet man auch in diesem Band wieder, ebenso wie den wunderschönen Schreibstil von Kira Gembri, das magische Setting und die sympathischen Charaktere!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Ruby Fairygale – Der Ruf der Fabelwesen


    2. Ruby Fairygale – Die Hüter der magischen Bucht

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    Mit Asher hatte ich leichte Probleme



    Klappentext


    „Sie wollte niemals zurückkehren. Er wollte sie nie gehenlassen …


    Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire. Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gut aussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen …“



    Gestaltung


    Wie schön dieses Cover einfach ist! Ich finde den blau-grünen Hintergrund mit den weißen und gelben Lichteffekten in Form von Punkten total hübsch. Auch gefällt mir der gelbe Titelschriftzug davor, da dieser sich einerseits vom Hintergrund abhebt, andererseits aber auch schön mit ihm verschmilzt. Das Handlettering des Titels gefällt mir auch sehr gut, da die Schrift gut zu lesen ist und gleichzeitig stylisch aussieht.



    Meine Meinung


    Ich habe mich zuallererst in das Cover verliebt und danach wurde durch den Klappentext meine Neugierde geweckt, da ich schon mal eine Liebesgeschichte zwischen zwei Charakteren, die etwas ähnliches waren wie Stiefgeschwister, gelesen hatte. In „It was always you“ geht es um Ivy, die auf ein Internat geht, nachdem ihre Mutter starb und ihr Stiefvater sie dorthin abgeschoben hatte, weil sie sich immer mit ihrem Stiefbruder Asher stritt. Nun kehrt sie nach Hause zurück und begegnet auch Asher wieder, der widerstreitende Gefühle in ihr wachrüttelt.



    Sehr gut gefallen haben mir die Handlettering-Seiten, die im Buch verteilt sind. Hier finden sich in schöner Handschrift tolle Zitate und Sätze, die an Sprüche oder Lebensweisheiten erinnern. Dabei fand ich, dass diese Seiten auch an den passenden Stellen in der Geschichte eingesetzt wurden. Zudem hatten sie einen Bezug zu „It was always you“, da sie dem Journal der Protagonistin Ivy entspringen. Aus Ivys Ich-Perspektive wird auch die Geschichte erzählt, sodass ich als Leserin sie gut kennen lernen konnte.



    Ich persönlich fand es manchmal trotzdem schwer, Ivys Gedanken an bestimmten Stellen nachzuvollziehen. Dies war meist dann der Fall, wenn sie auf ihren Stiefbruder Asher trifft, für diesen ins Schwärmen gerät und in meinen Augen dann ihr Gehirn ausschaltet. Dann handelte sie ohne wirklich zu reflektieren und zu denken, was mögliche Konsequenzen ihres Handelns sein könnten. Insgesamt fand ich sie aber trotzdem in ihrem Handeln und Denken konsistent und verständlich. Generell hätte ich es aber auch hilfreich und spannend gefunden, ab und an in Ashers Sichtweise einzutauchen, um Einblicke in seine Gedanken zu erhalten.



    Asher blieb für mich nämlich etwas undurchsichtig und in seinen Handlungen schwer nachzuvollziehen. In meinen Augen verhielt er sich teilweise recht wenig verantwortungsvoll, obwohl er schon Mitte zwanzig ist und das war etwas, womit ich mich doch ein wenig schwer tat. Trotzdem konnte er auch charmant und süß sein, was mich dann doch wieder zum Schmelzen brachte. Bei ihm war ich tatsächlich ziemlich hin und her gerissen, was mich im Nachhinein denken ließ, dass ich mich da vermutlich ähnlich wie Ivy fühlte.



    Die Handlung wurde für mich vor allem dadurch spannend, dass einerseits zwischen Ivy und Asher aufgrund ihrer Geschwisterbindung Liebesgefühle eigentlich verboten sind und durch den Grund für Ivys Stiefvater, sie zurück zu holen. Durch die verbotenen Gefühle wird es ziemlich brisant und in gewisser Weise auch spannend, weil man sich fragt, wie und vor allem in welche Richtung sich die Beziehung zwischen den beiden Geschwistern entwickeln wird.



    Fazit


    In „It was always you“ steckt eine Vielzahl an Themen: neben einer Familiengeschichte verbirgt sich auch die verbotene Liebe zwischen Stiefgeschwistern in diesem Buch. Ich fand die Frage, wie sich die Beziehung zwischen Ivy und Asher entwickeln würde echt spannend. Etwas gestört hat mich allerdings, dass Ashers Handlungen teilweise für mich unverständlich waren, da er meiner Meinung nach oft recht verantwortungslos gehandelt hat. Die Seiten mit Handlettering-Sprüchen fand ich super in das Buch integriert, da die Sprüche zum Inhalt passten und sie eine Bedeutung in der Geschichte haben.


    Knappe 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. It was always you


    2. It is alway love (erscheint am 15.September 2020 auf Deutsch)

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    Hat mir enorm gut gefallen aufgrund der Rätsel in der Geschichte



    Klappentext


    „Sie hören dich denken. Doch du kannst sie nicht verstehen. Noch nicht.



    Seit einem erschreckenden Erlebnis auf einem Waldausflug mit der Schule ist Noomi nicht mehr dieselbe. Erinnerungsfetzen, die berauschend, aber auch verstörend sind, führen sie immer wieder zurück zu diesem Tag im Wald. Seitdem ist etwas mit ihr passiert, und sie muss herausfinden, was dort geschehen ist. Warum kann sie sich nicht erinnern? Warum fühlt sie sich seitdem den Tieren so nah?



    Ein geheimes Experiment.


    Vier jugendliche Straftäter.


    Menschlich handelnde Tiere im Wald.


    Die Evolution am Wendepunkt – FEEL NATURE!“



    Gestaltung


    Was für ein Cover! Wow! Ich bin total beeindruckt von den Farben. Die satten, kräftigen Grüntöne harmonieren richtig schön mit dem Goldgelb der Schrift des Titels. Hierbei gefällt mir vor allem, dass das W unten zu leuchten scheint und auch die Ranken sowie Vögel, die aus dem Titel herausranken bzw. fliegen, finde ich richtig toll. Das Covermotiv mit dem düsteren Wald, den darin zu entdeckenden Tieren und den verschiedenen Ebenen mag ich auch unheimlich gerne, weil es nicht nur zum Buchinhalt passt, sondern einfach bombastisch aussieht.



    Meine Meinung


    Hinter dem Autorenduo Ella Blix verbergen sich Tania Witte und Antje Wagner und da ich von Tania Witte bereits ein Buch gelesen und davon total begeistert war, habe ich mir „Wild – Sie hören dich denken“ genauer angesehen. Der Klappentext klang auch ungemein vielversprechend und geheimnisvoll, denn in „Wild“ geht es um Noomi, die nach einem Schulausflug nicht mehr dieselbe ist. Sie fühlt sich Tieren nah und hat Erinnerungen, die sie wieder zurück in den Wald vom Schulausflug führen…



    Die Handlung fand ich richtig spannend, denn Noomi ist absichtlich in das Arbeitscamp „Feel Nature“ gegangen, um Antworten auf ihre Fragen nach dem Schulausflug zu erhalten. In „Feel Nature“ trifft sie auf Flix, Olympe und Ryan und schnell stellen die vier Jugendlichen fest, dass in dem Camp merkwürdige Dinge vorgehen. Nicht nur, dass Gegenstände verschwinden, auch die Tiere verhalten sich merkwürdig… So ist in „Wild – Sie hören dich denken“ eine konstant hohe Spannung vorhanden, denn im Grunde verbirgt jede Seite neue Rätsel.



    Ich bin immer noch total begeistert davon wie rätselhaft, geheimnisvoll und mysteriös dieses Buch war. Ich liebe sowas einfach und bei diesem Buch bin ich voll auf meine Kosten gekommen! Ganz besonders cool fand ich die Kapitel, die aus der Ich-Perspektive von jemand unbekanntem erzählt wurden, da hierdurch das Rätseln noch mehr angefeuert wurde. Ansonsten ist „Wild“ nämlich aus der personalen Sicht der vier jugendlichen Protagonisten erzählt, sodass die Kapitel des/der Unbekannten für einige Fragezeichen und wildes Spekulieren sorgten.



    Durch die Perspektivwechsel konnte man auch super in alle vier Charaktere hineinschlüpfen und sie kennen lernen. Besonders gut gefiel mir der Schreibstil des Autorinnenduos und ganz ehrlich? Hätte ich nicht gewusst, dass hinter Ella Blix Antje Wagner und Tania Witte stecken, hätte ich gedacht, hier wäre eine einzige Autorin am Werk gewesen. Das Buch ist total dicht erzählt, liefert Einsichten in die Gedanken und Gefühle der Figuren und schafft eine unglaublich tolle Atmosphäre.



    Diese geheimnisvolle Aura der Handlung geht nämlich auch auf den Leser über und so spürt man die Mystik beim Lesen geradezu. Ich fand die Handlung so ungemein spannend, dass ich mich beim Lesen total vergessen habe und zum Beispiel gar nicht gemerkt habe, wie die Zeit vergangen ist. Ich wollte unbedingt herausfinden, was es mit den seltsamen Geschehnissen im Camp „Feel Natural“ auf sich hat und auch was mit den Veränderungen ist, die Noomi an sich bemerkt.



    Super gelungen fand ich auch, dass ich beim Lesen absolut überrascht wurde von all den Wendungen, die die Geschichte einnahm. Dadurch dass der Klappentext auch nicht viel verrät, wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde und das war ein wunderbares Erlebnis beim Lesen, denn ich tappte völlig im Dunkeln und konnte mich so beim Lesen richtig überraschen lassen. Aber nicht nur das! Es gab beim Lesen auch einige Gänsehaut-Momente! Einfach toll gemacht!



    Fazit


    Mich hat Ella Blix mit „Wild – Sie hören dich denken“ total begeistern können, denn der Klappentext verrät so gut wie gar nichts, sodass das Buch total überrascht mit der Richtung, die es einnimmt. Mir hat das Entdecken der Geschichte riesige Freude bereitet, denn im Grunde ist „Wild“ ein riesiges Abenteuer. Ein Abenteuer, das vor Mysterien und Rätsel nur so strotzt. Ich fand es klasse, dass ich hier Vermutungen aufstellen konnte und trotzdem immer wieder überrascht wurde.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Ich hoffe, die Fortsetzung kommt bald!



    Klappentext


    „Eine witzige Abenteuergeschichte über sieben fantastische Geschwister – bunt, skurril und wunderbar überdreht


    Die Problemskis sind eine ganz besondere Familie: Jedes der sieben Kinder ist an einem anderen Wochentag geboren und verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten. Da ist Sal, der die wunderbarsten Nebelpflanzen wachsen lassen kann, oder sein Bruder Dufte mit seinen 365 stinkreichen Pupsvarianten. Als das geliebte Zuhause der Problemskis mit einem lauten Krawumms auseinanderfällt, ziehen die Geschwister kurzerhand in das alte Haus Nr. 7 ihres verschollenen Großvaters. Und durchkreuzen damit die Pläne von Desdemona von O‘Pinion, die es auf einen angeblich im Haus verborgenen Schatz abgesehen hat. Die Kinder müssen nun beweisen, dass sie tatsächlich die Erben sind – doch für die Problemskis ist natürlich kein Problem zu groß!“



    Gestaltung


    Auf dem Cover kann man in bunten Kreisen die Porträts der titelgebenden unzertrennlichen Sieben sehen, sodass man beim Lesen direkt ein Bild vor Augen hat, wie die Kinder aussehen. Mir gefällt die Farbgebung des Covers echt gut, denn die Farben sind nicht zu knallig und intensiv, sondern eher pastellig gehalten. Nur das kleine Haus am unteren Bildrand fällt mit seinen sonnengelben Fenstern richtig auf, wobei ich die Zeichnung hübsch finde, da sie ein wenig retromäßig aussieht und so zu den Pastellfarben passt.



    Meine Meinung


    Ich mag Geschichten, in denen die Figuren besondere Fähigkeiten haben und da „Die unzertrennlichen Sieben“ echt cool klang, habe ich voller Vorfreude zu diesem Buch gegriffen. Es geht um die sieben Geschwister der Familie Problemski. Jedes Kind ist an einem anderen Wochentag geboren und hat andere Fähigkeiten. Nachdem die Kinder ihr Zuhause aus Versehen in die Luft gejagt haben, ziehen sie in das alte Haus ihres verschollenen Großvaters. Doch sie müssen erst beweisen, dass sie die Erben sind, denn Desdemona von O’Pinion wollte eigentlich einen im Haus verborgenen Schatz finden…



    Zunächst muss ich ja sagen, dass ich die Familie Problemski total gerne mochte beim Lesen. Die Kinder sind total verschieden und doch merkt man den Familienzusammenhalt beim Lesen durch die Seiten hinweg. Mir gefiel vor allem wie authentisch die Familie dargestellt wurde, denn es herrscht nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen. Auch gibt es mal Streit oder Zankereien, aber dennoch halten die Geschwister zusammen und lieben einander. Beim Lesen fühlt man sich als Teil dieser Familie! Dabei zeigt das Buch auch sehr schön, wie wichtig es ist, als Familie zusammenzuhalten und einander den Rücken zu stärken.



    Auch gefielen mir die verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften der Geschwister richtig gut, weil die Kinder einfach nur abgefahren und crazy sind. Es macht total Spaß beim Lesen zu erkunden, welches Geschwisterkind wie drauf ist und was es besonders beherrscht. Hier wird auch schon mit Kontrasten und Stereotypen gespielt, denn wenn ein Kind beispielsweise besonders hübsch ist, mag dieses Kind gleichzeitig unheimliche Dinge. Mir fällt für diese Kinder echt nur ein Wort zur Beschreibung ein: abgefahren. Es ist einfach so witzig, sie bei ihren verrückten Einfällen und ihrem Leben zu begleiten.



    Die Handlung ist aber nicht nur skurril oder abgefahren, sondern auch spannend. So leben die Kinder zurzeit alleine, weil die Eltern auf einer Expedition sind und als die Kinder in das Haus des Opas ziehen, sehen sie sich einigen Schwierigkeiten gegenüber. Die Nachbarin hatte nämlich den Plan einen angeblich im Haus versteckten Schatz zu finden und nun kommen ihr die Kinder in die Quere. Gibt es diesen Schatz wirklich? Hier ist Rätselraten angesagt! Auch versucht die Nachbarin die Kinder mit allen Mitteln voneinander zu trennen, aber wird ihr dies gelingen? Das Ende ist offen und lässt mich gebannt auf die Fortsetzung wartend zurück!



    Fazit


    Mir hat „Die unzertrennlichen Sieben“ echt gut gefallen, weil die sieben Geschwister total unterschiedlich und abgefahren sind. Abgefahren in einem guten Sinn, denn es macht einfach Spaß sie bei ihren verrückten Unternehmungen zu begleiten und dabei trotzdem die Geschwisterliebe zu spüren. Besonders gerne mochte ich die vermittelte Botschaft, dass Familien zusammenhalten sollten und dass man dieses Gefühl des Zusammenhalts beim Lesen richtig spüren konnte. Nach dem Ende bin ich jetzt allerdings richtig gespannt, wie die Geschichte der Problemskis weiter geht…


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die unzertrennlichen Sieben


    2. Carnival Catastrophe (bereits auf Englisch erschienen)


    3. Island in the Stars (erscheint voraussichtlich am 11. August 2020 auf Englisch)

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    Zwar etwas langatmig, aber auch emotional sehr packend



    Klappentext


    „Der einzige Weg aus der Dunkelheit ist, ein Feuer zu entzünden



    Schwer verletzt liegt die 17-jährige Moonbeam im Krankenhaus und sieht sich einem Psychologen und einem FBI-Agenten gegenüber. Sie, die zu den wenigen Überlebenden nach der schrecklichen Brandkatastrophe gehört, soll erzählen, wie das Leben war auf der Farm der Gotteslegionäre. Wie ist es zu dem schrecklichen Feuer gekommen, wie zu der Schießerei zwischen den Gotteslegionären und der Polizei? So viele sind gestorben. Zögerlich öffnet sich Moonbeam, glaubt, dass man ihr helfen will, und fängt an zu erzählen, wie das Leben vor dem Feuer war und wie das Leben sich danach anfühlt. Eine Sache aber kann sie nicht erzählen. Doch sie muss aussprechen, was sie getan hat, will sie nicht daran zerbrechen.“



    Gestaltung


    Vor allem durch das intensive Rot fällt das Cover schon von weitem auf. Das Besondere ist in meinen Augen jedoch das haptische Erlebnis, denn sowohl die kleinen schwarzen Punkte als auch das Streichholzhaus und die Schrift fühlen sich rau wie der Anzünder einer Streichholzschachtel an. Das passt richtig gut zur Handlung und ist ein tolles Highlight bei der Gestaltung!



    Meine Meinung


    Ich fand vor allem den Klappentext spannend und wurde neugierig, sodass ich „After the Fire“ lesen wollte. In dem Buch geht es um die 17jährige Moonbeam, die einer religiösen Sekte angehörte. Doch es gab ein Feuer, das das Lager der Gläubigen zerstörte und eine Schießerei mit der Polizei, bei der viele Menschen starben. Moonbeam war mittendrin und hat versucht, Kinder zu retten. Nach diesem schrecklichen Ereignis ist sie im Krankenhaus und erzählt, was sie erlebt hat. Und was sie selbst getan hat.



    Ich habe schon einmal eine Reihe über eine Glaubenssekte gelesen und war trotz des recht ungewöhnlichen Themas vor allem von der knisternden Spannung angetan. Daher war ich gespannt, wie mir „After the Fire“ gefallen und wie sich hier die Spannung aufbauen würde. Gut gelöst fand ich die Unterteilung der Geschichte in Kapitel, die das Davor und das Danach schilderten. Es wird abwechselnd erzählt, was vor Moonbeams Krankenhausaufenthalt passiert ist und wie es ihr nach dem Krankenhausaufenthalt ergeht.



    Ich fand gerade die Wechsel zwischen den Zeitebenen gut, weil diese die Geschichte auflockerten. Wäre sie in aufeinanderfolgenden Blöcken erzählt worden, wäre mir die Handlung auch zu viel auf einmal geworden. So sind es oft gerade die angesetzten Wechsel, die für Spannung sorgen, da oftmals an Stellen gewechselt wird, die den Leser neugierig auf den Fortgang stimmten. Vor allem interessierte mich, was es mit dem Feuer auf sich hatte und auch einige Ereignisse um einen Freund der Protagonistin fand ich total fesselnd.



    Gleichzeitig muss ich aber auch sagen, dass mir die Handlung stellenweise etwas trocken und langatmig erschien. Dies war vor allem dann der Fall, wenn Moonbeam lange erklärte und erzählte, um auf ein Ereignis hinzuführen. Die Ereignisse an sich waren dafür sehr spannend geschildert. Vor allem die emotionale Ebene ist in diesem Buch erschütternd, wenn man liest, was in der Sekte vor sich gegangen ist. Teilweise ist mir das Blut in den Adern gefroren, da die Erlebnisse von Moonbeam von einer Atmosphäre der Angst und Bestrafungen gezeichnet ist.



    Besonders gelungen ist Will Hill hier die Darstellung von Moonbeam, denn während sie ihr Leben schildert, bemerkt sie gar nicht, dass ihre Erlebnisse nicht normal sind. Das, was sie als Normalität kennt, ist für uns Leser, die das Sektenleben aus ihrer Schilderung erfahren, teilweise sehr schockierend. Durch den Psychologen und den FBI-Agenten, die Moonbeam zuhören, wird dies auch sehr schön verdeutlicht. Besonders beklemmend fand ich auch wie nüchtern sie berichtet, denn sie zeigt kaum Gefühle, was ich aufgrund ihrer Geschichte aber auch sehr nachvollziehbar fand.



    Fazit


    Ich finde, dass „After the Fire“ ein raffiniert erzählter Jugendthriller ist, der vor allem auf die Emotionalität setzt. Durch die nüchterne Art der Protagonistin zu erzählen, entsteht eine beklemmende Stimmung, die immer wieder durch Gänsehaut und Schockmomente ergänzt wird, wenn Moonbeam von ihrem Leben erzählt (das für den Leser alles andere als normal ist). Einzig, dass die Handlung sich stellenweise sehr langatmig anfühlte, wenn Moonbeam zu bestimmten Erlebnissen hinführte, fand ich etwas schade. Dafür sind dann aber die Erlebnisse in der Sekte oder auch bei der Schießerei bzw. beim Brand total packend beschrieben.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


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    Schicksalsschlag mit packender Höchststpannung



    Klappentext


    „Die Nacht, in der Jack starb, hat Remys Leben für immer verändert. Denn in dieser Nacht hat sie nicht nur ihre große Liebe verloren – von nun an muss Remy auch an allem zweifeln, woran sie je geglaubt hat. Jack wurde erschossen, von Remys bester Freundin Elise. Doch Remy kann sich an die entscheidenden 14 Minuten dieser Nacht einfach nicht erinnern. Elise beteuert, dass Jacks Tod ein Unfall gewesen ist, also sagt Remy das bei ihrem Polizeiverhör aus. Schließlich wäre Elise niemals zu einem Mord fähig – oder etwa doch?“



    Gestaltung


    Das Cover finde ich sehr auffällig und eindringlich, denn mit der schwarz-weiß Fotografie eines Mädchenkopfes und der Uhr vor ihrem Gesicht hebt es sich von sonstigen Covern von Jugendbüchern sehr ab. Vor allem der Kontrast zu den roten Highlights fällt sofort auf, da sie die Blicke auf sich ziehen. Vor allem die Idee die „14 Minuten“ des Titels als Digitalanzeige der Uhr darzustellen, finde ich super.



    Meine Meinung


    Durch den Klappentext bin ich auf „14 Minuten gelogene Wahrheit“ aufmerksam geworden, denn schon dieser löste in mir den Wunsch aus, mehr über die Geschichte herauszufinden. In dem Buch geht es um Remy, deren Freund Jack von ihrer besten Freundin Elise erschossen wurde. Allerdings erinnert Remy sich nicht genau an die Nacht in der es passierte, denn die entscheidenden 14 Minuten sind wie aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Elise beteuert jedoch, dass es ein Unfall war. Kann sie ihrer besten Freundin trauen oder nicht?



    Wow, die Handlung hat mich total gefesselt. Ich bin total beeindruckt davon, wie verstrickt die Ereignisse sind! In „14 Minuten gelogene Wahrheit“ erlebt der Leser zum einen das Rätsel um Jacks Tod und Elises Verstrickung darin. Zum anderen gibt es auch Rückblicke zum Kennenlernen und der Entwicklung der Freundschaft zwischen Elise und Remy. Diese Erzählschichten greifen wirklich spannend ineinander, sodass die Autorin Sarah Lyu es vor allem durch den Charakter von Elise schafft, Spannung aufzubauen.



    Bei Elise war ich mir nämlich nie sicher, was ich von ihr halten sollte, sodass meine Gefühle immer schwankten. Ich fragte mich, ob sie die Wahrheit sagte und ob ich ihr trauen konnte. Vor allem bezüglich Jacks Tod ist vieles unklar und einiges auch nicht ganz stimmig, sodass ich geradezu darauf brannte, was in den 14 Minuten, an die Remy sich nicht erinnern kann, genau passiert ist. Hierdurch wartete ich gespannt auf die Auflösung, die auch weiter am Ende kam, sodass ich bis dahin vor Erwartung innerlich geradezu knisterte und mir die wildesten Theorien ausmalte.



    Die Auflösung bezüglich der 14 Minuten fand ich dann zwar logisch und passend für ein Jugendbuch, aber irgendwie hatte ich etwas Ausgefalleneres oder Imposanteres erwartet. Gleichzeitig liefert das Ende aber auch eine gewisse Zufriedenheit, da alle Rätsel und Ungewissheiten beiseite geschafft wurden, sodass ich das Buch mit einem guten Gefühl zuklappen konnte.



    Sehr schön fand ich auch, dass neben den Geheimnissen um Jack und Elise auch auf Remys Umgang mit dem Verlust ihres Freundes eingegangen wird. Die Gefühle und die schwere der Situation waren manchmal für mich als Leserin schwer zu ertragen, sodass ich mich fragte, wie Remy es schaffte, damit umzugehen. Die Autorin hat hier die emotionale Welt von Remy sehr greifbar eingefangen und stellenweise geradezu auch auf den Leser übertragen.



    Fazit


    Durch das Rätsel, was in den 14 Minuten passiert ist, an die Protagonistin Remy sich nicht erinnern kann, kommt es zu Höchstspannung. Dabei kommt auch die emotionale Seite nicht zu kurz. Vor allem auch die Undurchsichtigkeit von Elise ist es, die den Leser von „14 Minuten gelogene Wahrheit“ zum Grübeln anregt und die tausend Fragen aufwirft. So wartete ich gebannt auf die Auflösung, die ich persönlich etwas aufsehenerregender erwartet hätte, die aber gleichzeitig für ein rundes, zufriedenstellendes Ende sorgt.


    Gute 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Recht langatmig, aber mit interessanten Charakteren



    Klappentext


    „Das Königreich Lathien, einst Teil eines mächtigen Kaiserreichs, wird von Dürre und König Tiban beherrscht, einem grausamen Tyrannen. Die Menschen hungern, Räuberbanden ziehen durch das Land, Kinder werden verstoßen und Rebellion liegt in der Luft.

    Ukalion, der illegitime Bastard des Königs, möchte seinen verhassten Vater stürzen und begibt sich in die ehemalige Kaiserstadt Ycena. Einst war sie prunkvoll und voller Leben, nun stehen nur noch von alter Hexerei verseuchte Ruinen – und der alptraumhafte Palast. In ihm soll noch immer die Kaiserstochter schlafen, seit sie vor 600 Jahren vom Zirkel der 13 Zauberinnen in einen ewigen Dornröschenschlaf versetzt wurde. Den Legenden zufolge wird ihr Retter die dreizehn Königreiche wieder vereinen und Kaiser werden.

    Auch Tyra, die ehemalige Duftfinderin, hat die Fährte aufgenommen. Sie jagt den rätselhaften Mann, der ihren Sohn entführt hat und allem Anschein nach ein Hexer ist – oder etwas noch Schlimmeres. Welche Pläne hat er mit dem kleinen Jungen? Und Tyras Kind ist nicht das einzige, das er in seine Gewalt bringt …“



    Gestaltung


    Das Cover finde ich geheimnisvoll und düster. Die Dornenranken, die sich aus der Covermitte nach vorne hin aus einem Kreis hinausranken, passen sehr gut zu Buchinhalt und Titel. Außerdem gefällt mir die Farbgebung mit dem dunklen, fast schwarzen Grün. Der Kreis wird umgeben von einer Art Mauer oder Wand, in welcher ein interessantes Muster zu sehen ist.



    Meine Meinung


    Da „Dornenthron“ eine Neuinterpretation des bekannten Märchens „Dornröschen“ ist, war ich gespannt, wo und wie sich das Märchen zwischen den Seiten wiederfinden lassen würde. In dem Buch geht es um das Königreich Lathien, das von einem Tyrannen beherrscht wird. Ukalion ist der uneheliche Sohn des Königs und er versucht die Kaisertochter zu finden, die angeblich im Palast in der Hauptstadt schläft. Wird sie gerettet, kann angeblich das Königreich wiedervereint werden. Auch Tyra ist auf der Suche, denn ein Mann hat ihren Sohn entführt…



    Die Idee des Buches fand ich gut, wobei ich ein wenig mit der Umsetzung gehadert habe. Für mich fühlte sich die Geschichte nämlich etwas langatmig an, was meiner Meinung nach an sehr ausführlichen Beschreibungen und vielen Details lag. Ich fand an manchen Stellen, dass die Geschichte sich etwas zog und auf der Stelle trat. Gleichzeitig halfen aber die genauen Beschreibungen dabei, sich gerade die düstere, einnehmende Welt von „Dornenthron“ gut vorstellen zu können, was ich als hilfreich empfand.



    In „Dornenthron“ treffen mehrere Figuren aufeinander, die ihre Geschichten erzählen und die man als Leser auf ihrem Weg begleitet. Ich fand es gut, dass die Balance zwischen den Charakteren sehr ausgewogen gehalten wurde und dass jeder Geschichte eines jeden Charakters Gewicht beigemessen wurde. Dabei gab es auch einige berührende Schicksale und Hintergründe, die den Figuren meiner Meinung nach Tiefe gegeben haben und die dafür sorgten, dass ich eine Verbindung zu den Charakteren aufgebaut habe.



    Gut gefallen hat mir auch, dass in dem Buch die Perspektiven der verschiedenen Figuren eingenommen werden, denn kapitelweise wird zwischen diesen gewechselt. Es war meiner Ansicht nach auch sehr gelungen, wie dies gemacht wurde, denn ich wusste immer, wer gerade erzählt und konnte so tiefer in dessen Hintergrundgeschichte und Ziele eintauchen. Auf diese Weise verstricken sich nach und nach auch die Erlebnisse der Figuren. Ich ging jedoch von einem Einzelband aus, weswegen ich nach Beendigung des Buches etwas überrascht wurde, dass es wohl eine Fortsetzung geben soll.



    Fazit


    Leider empfand ich „Dornenthron“ als etwas langatmig, da sich die Handlung für mich vom Gefühl her etwas in die Länge gezogen hat. Die Figuren haben mir dafür jedoch gut gefallen und ich mochte es richtig gerne, dass aus ihren verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. So lernte ich nach und nach ihre Schicksale kennen und erlebte mit, wie sie sich ineinander verstrickten.


    Knappe 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Dornenthron


    2. ???