Beiträge von Skyline

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Wieder sehr abenteuerliche Fälle der „Knallharten Tauben“



    Klappentext


    „Die Knallharten Tauben lösen jeden Fall!



    Die Knallharten Tauben sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Stadt und ihre Bewohner gegen alle Gefahren zu verteidigen. Denn das Böse schläft nie! Von einem ziemlich gruseligen Geier werden sie mit einem neuen Fall beauftragt: Jemand hat doch tatsächlich das schöne Geiernest geklaut! Als den Tauben dann auch noch ein Menschenkind zuläuft und Bringers Familie entführt wird, ist das Chaos perfekt. Dabei wollen die Pickel – äh – PICKER doch einfach nur mal in Ruhe ihre Brotkrümel futtern …“



    Gestaltung


    Nach rot und grün ist der Coverhintergrund nun in knallig-strahlendem Blau gehalten. Mich bringt die dargestellte Szene schon zum Schmunzeln, weil die Taubengang ziemlich lustige, leicht panische Blicke drauf hat angesichts des sehr großen Vogels, welcher sogar Knochen isst. In Kontrast zu den Blicken der Taubengang steht das breite, zufriedene Grinsen des Vogels.



    Meine Meinung


    Die Knallharten Tauben sind zurück! In „Knallharte Tauben schießen den Vogel ab“ geht es darum, dass die Tauben einen neuen Fall zu lösen haben, denn das Geiernest wurde geklaut. Als wäre dieser Fall nicht schon genug, kommt noch allerlei Chaos dazu: den Tauben läuft ein Menschenkind zu und Bringers Familie wird entführt. Ob sie all diese Aufgaben und Probleme lösen können?



    Der neuste Band der Knallharten Tauben teilt sich in drei Teile. In jedem Teil geht es um ein Abenteuer bzw. einen zu lösenden Fall. Durch diese Dreiteilung wird die Geschichte für junge Leser schön übersichtlich zumal sie am Anfang auch in einer Art Inhaltsverzeichnis kurz aufgelistet wird. Mir gefällt an der „Knallharte Tauben“-Reihe sehr gut, dass auch die Geschichte sehr übersichtlich gestaltet ist. Die Illustrationen sind gut verständlich und visualisieren das Geschehene auf leicht verständliche Weise. Trotzdem sind die Zeichnungen cool, modern und vor allem aufsehenerregend.



    Das kann wiederum aber auch mit der spannenden Handlung zusammenhängen, denn die Tauben machen ihrem Namen alle Ehre. Sie leisten Detektivarbeit, führen geheime Einsätze durch und vollziehen dabei einige Stunts. Sich in von einer Stromleitung hängenden Schuhen verstecken und dann damit zum Angriff überzugehen ist eine ihrer leichtesten Übungen. Die Taten der Tauben sind sehr unterhaltsam und man freut sich beim Lesen schon immer auf ihre nächsten Einfälle.



    Die Geschichte wird aber nicht nur über die Bilder erzählt. Auch Text ergänzt sie. Dabei ist die Schriftart zum einen recht groß gehalten und gleichzeitig nicht zu erwachsen, sondern eher verspielt und ohne Serifen, was ich für junge Leser sehr gut finde, da solche Schriftarten leichter zu lesen sind. Die Sätze sind meiner Meinung nach leicht verständlich, was unter anderem an den kurz gehaltenen Sätzen mit leichtem Satzbau liegt. So können schon junge Leser die Abenteuer der Knallharten Tauben ohne Probleme selber lesen.



    Fazit


    Mir hat „Knallharte Tauben schießen den Vogel ab“ wieder sehr gefallen, denn die Abenteuer bzw. Fälle, die es dieses Mal zu lösen gilt, sind spannend und actionreich. Die Stunts und Taten der Tauben haben mich sehr gut unterhalten und ich war immer gespannt, was sie sich als nächstes einfallen lassen, um ihre Fälle zu lösen und für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Verbindung aus Illustrationen und Text fand ich auch wieder sehr gelungen, denn die Bilder visualisieren die Geschichte leicht verständlich, sind modern und werden ideal vom Text ergänzt.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Knallharte Tauben gegen das Böse


    2. Knallharte Tauben lassen Federn


    3. Knallharte Tauben schießen den Vogel ab

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    Mal ein völlig neuer Weltentwurf, der mich total begeistern konnte!



    Klappentext


    „Die Welt nach der Katastrophe



    Wie ist es, Regen, Schnee oder Sonne auf dem Gesicht zu spüren? Und wie sehen wechselnde Jahreszeiten aus und fühlen sich verschiedene Temperaturen an?


    Das alles ist der 16-jährigen Leyla völlig fremd, denn seit einer verheerenden Naturkatastrophe steht die Welt komplett unter Wasser. Leyla kennt nur das Leben im versunkenen London – bis ihr Vater festgenommen wird. Zum ersten Mal verlässt sie zusammen mit dem verschlossenen Ari ihre Heimat, um ihren Vater zu befreien. Doch die britische Regierung stellt sich ihnen in den Weg. Mit allen Mitteln will sie verhindern, dass Leyla eine dunkle Verschwörung aufdeckt.“



    Gestaltung


    Ich bin unglaublich verliebt in das Cover, denn ich finde es sehr kreativ und perfekt zur Geschichte passend. Mir gefällt, dass man mit dem Big Ben eins der Wahrzeichen Londons sieht und dass dieses auch zentral auf dem Cover zu erkennen ist. Über die Stadt ist eine Schicht Wasser gelegt, in welchem nicht nur Luftbläschen, sondern auch Quallen und ein Wal schwimmen. Der Titel wurde schön eingefügt in die Szene, wobei ich es toll finde, dass das „Water“ sich auch aufzulösen scheint. Umrahmt wird alles von Felsen und dunklem Lila mit helleren, violetten Reflexen.



    Meine Meinung


    Der Klappentext von „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ klang atemberaubend gut, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es geht darum, dass die Welt nach einer schlimmen Naturkatastrophe komplett im Wasser versunken ist. In dieser Welt wuchs Leyla im versunkenen London auf, sodass sie zum Beispiel nicht weiß, wie sich Regen oder Sonne anfühlen. Als ihr Vater festgenommen wird, macht sich Leyla zusammen mit Ari auf, um ihren Vater zu befreien. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Schliche, wodurch Leyla ins Visier der Regierung gerät…



    Der Weltentwurf von „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Durch eine Naturkatastrophe ist kein Leben an der Oberfläche mehr möglich, weswegen die Menschen im Wasser leben. Das war für mich mal eine komplett neues Erlebnis, eine Geschichte zu lesen, in welcher die Menschen nicht über, sondern unter Wasser leben. Diese faszinierende Idee geht aber noch weiter, denn sie ist nicht nur einnehmend und total erfrischend, sondern sie thematisiert auch den Klimawandel und seine Folgen. Dadurch geht das Buch ein wenig in den Bereich der Dystopien über, was mir sehr gefallen hat.



    Sowieso fand ich die Unterwasserwelt total faszinierend und anziehend, gleichzeitig aber auch unheimlich und bedrohlich. Das Leben unter Wasser ist voller Gefahren, die nicht nur von den Meereswesen ausgehen, sondern auch von den Menschen selber. Zudem bewies die Autorin große Kreativität und Einfallsreichtum, da sie auch futuristische Wesen erschaffen hat, die in dieser düsteren Welt leben und die für Spannung sorgen. Die Mischung ist unglaublich gut gelungen. Außerdem wirkte diese dystopische Welt trotz dessen, das sie so unglaublich und unwirtlich erscheint, ungemein real. Dies lag daran, dass die Autorin auch politische Verstrickungen und ernste Themen eingebaut hat, die sich in vielen Gesellschaften finden lassen.



    Neben dem Setting mochte ich aber auch die Handlung sehr gerne, da nach einer ruhigen Einführungsphase, in welcher ich Zeit hatte, mich in der neuen Weltordnung einzufinden, die Handlung durch die Festnahme des Vaters Fahrt aufnimmt. Dies führt dazu, dass sie London und damit die Sicherheit der Stadt verlässt. Ab diesem Zeitpunkt prickelte die Handlung für mich geradezu vor Spannung und tollen Momenten, denn es gab einige Gefahren, aber auch Geheimnisse zu lösen. Gerade letztere sorgten bei mir für große Neugierde, da es hier interessante Informationen und Rätselspaß gab. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, welcher mich nun hoffen lässt, dass die Fortsetzung schnellstmöglich auch hierzulande erscheint.



    Die Figuren mochte ich gerne, vor allem Leyla. Das Buch folgt bezüglich ihrer Entwicklung dem für Dsytopien typischen Muster (Hauptfigur verlässt Heimat, erkennt Missstände/Machenschaften der Regierung und wächst über sich hinaus). Ich hätte hier zwar auch gerne etwas von dem fantastischen Ideenreichtum der Autorin gesehen, konnte mit diesem Element als Mittel zum Zweck aber leben, immerhin wurde Leyla so eine mutige, starke Frau, die sich ihre eigene Meinung bildet. Und dies mochte ich an der Protagonistin sehr.




    Fazit


    Welch ein spektakulärer Auftakt! Ich mochte „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ unglaublich gerne. Der Weltentwurf sprühte vor Kreativität, neuen Einfällen und faszinierenden Möglichkeiten. Gleichzeitig ist er düster, voller Gefahren und mit ernsten Themen verknüpft. Aber nicht nur das Setting konnte mich völlig begeistern, auch die Handlung gefiel mir sehr. Die Protagonistin begibt sich auf ein gefährliches Abenteuer und enthüllt Geheimnisse, die überraschen. Dabei endet das Buch in einem Cliffhanger, der dafür sorgt, dass ich schon jetzt die Fortsetzung herbeisehne!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Water Rising – Flucht in die Tiefe


    2. Journey tot he Heart of the Abyss (erscheint am 26. Oktober 2021 auf Englisch)

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    Ein Roman zum Entspannen und Abschalten



    Klappentext


    „Ferien in den schottischen Highlands könnten so romantisch sein. Aber mitten im Winter?


    Egal, wenn Tante Mathilda die ganze Familie auf die Isle of Skye einlädt, müssen alle mit. Schließlich ist die Tante schwerreich und hat keine Erben. Enya ist auch gleich ganz verzaubert von Dunvegan Castle, seiner bewegten Vergangenheit und den skurrilen Bewohnern. Vor allem Jona, der Junge aus dem Dorf mit seinem zahmen Bären, geht ihr nicht aus dem Kopf. Tante Mathilda aber scheint ein dunkles Geheimnis zu haben. Denn sie war schon einmal hier. Vor genau 50 Jahren, in der magischen Nacht von Hogmanay, die sich nun wiederholen könnte …“



    Gestaltung


    Der Nebel und die darin verborgenen Blätter, welche das Mädchengesicht umgeben, deuten schon auf die entsprechende Portion Mystik hin, die sich in dem Buch verbirgt. Mir gefällt vor allem der Detailreichtum des Covers, denn man kann so viel entdecken wie beispielsweise die kleinen Regentropfen, in denen in manchen Diamanten liegen. Besonders schön finde ich auch die schottische Landschaft, die man am unteren Bildrand entdecken kann, da dies schon einen Eindruck des Flairs des Buches vermittelt.



    Meine Meinung


    Nachdem mich „Faye“ von Katharina Herzog so überzeugen konnte, konnte ich nicht an ihrem neuen Buch vorbeigehen. In „Die Nebel von Skye“ geht es um Enya, die ihre Tante in den schottischen Highlands besucht. Auf der Isle of Skye trifft Enya auch auf Jona, einen Jungen aus dem Dorf, der einen zahmen Bären besitzt. Seltsame Dinge scheinen auf der Insel vor sich zu gehen und auch Enyas Tante Mathilda scheint ein Geheimnis vor ihnen zu verbergen…



    Hach, was für ein schönes Setting. Ich würde mich nicht als riesigen Schottland-Fan bezeichnen, aber trotzdem hat Katharina Herzog es geschafft mich mit ihrem Roman an diesen mystischen Ort zu versetzen. Ich habe es genossen, die malerische Landschaft durch die Beschreibungen der Autorin zu erkunden und mir vorzustellen wie ich in mitten der Wiesen und der Highlands stehe. Bei mir wurde hier auf jeden Fall große Sehnsucht geweckt, die Orte selber einmal mit eigenen Augen zu sehen.



    Besonders die Beschreibungen und der Schreibstil von Katharina Herzog haben mich wieder mehr als verzückt. Ich habe schon in „Faye“ die Art zu schreiben bewundert und genossen, aber jetzt habe ich die Worte einfach nur in mich aufgesogen. Ich konnte beim Lesen richtig gut entspannen und abschalten, weil die Worte sich runterlasen wie Butter. So angenehm, melodisch und watte-weich waren die Worte und der Satzbau! Ich komme richtig ins Schwärmen, wenn ich daran zurückdenke.



    Zusammen mit Protagonistin Enya erkundete ich nicht nur die Highlands, sondern auch das Schloss ihrer Tante und hier passierten einige unheimliche Dinge! Ich fand es spannend, den Geheimnissen mit der Protagonistin auf den Grund zu gehen und mich hier mitnehmen zu lassen in eine Geschichte, die Spannung und Romantik gleichermaßen beinhaltet und gekonnt miteinander verbindet. Ich flog geradezu durch die Handlung, da die Rätsel meine Neugierde weckten und auch die Familiengeschichte sowie Enyas Verbindung mit all dem für eine große Portion Spannung sorgte! Ich fand aber auch, dass der Spannungsbogen im Mittelteil zeitweise recht gleichbleibend blieb. Hier hätte ich mir kleine Ausschläge nach oben gewünscht. Das letzte Drittel hat dafür einen riesigen Sprung nach oben gemacht und für Hochspannung gesorgt!



    Aber nicht nur die Mischung aus spannenden, mysteriösen und romantischen Szenen hat mit gut gefallen. Auch das Gefühl, dass ich geradezu durch die Seiten rase ohne dabei gehetzt zu werden, fand ich grandios. Ich habe mich beim Lesen einfach wohlgefühlt, was auch an Enya und Jona lag. Die beiden fand ich zum einen interessant, zum anderen auch ungemein sympathisch. Jona war auch etwas geheimnisvoll, da ich seine Intentionen nicht sofort durchblicken konnte. Das hat einen großen Reiz auf mich ausgeübt, weil ich bei ihm immer etwas unsicher war und daher gerne mehr über ihn wissen wollte.



    Fazit


    Mit ihrem neuen Jugendromantasy-Roman „Die Nebel von Skye“ hat Katharina Herzog mit ihrem Schreibstil dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen total entspannt habe. Die schönen schottischen Landschaften und die anschaulichen Beschreibungen haben für malerische Bilder in meinem Kopf gesorgt. Im Mittelteil war mir die Handlung etwas zu gleichbleibend, aber das Ende und die wundervolle Mischung aus Romantik, Spannung und Mystik haben mich total gefangen genommen.


    4 von 5 Sterne!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Berauschende Handlung und interessantes Worldbuilding



    Klappentext


    „Nichts kann sie töten



    Bitte lass mein Blut rot sein, bitte lass mein Blut rot sein, bete ich.


    Als goldenes Blut aus ihren Adern fließt, ist für Deka klar, dass sie nie dazugehören wird. Wegen ihrer dunklen Hautfarbe galt sie schon immer als Außenseiterin. Doch dann kennzeichnet ihr goldenes Blut sie als Alaki, als Dämon. Nur ein Dekret des Kaisers von Otera kann sie retten: Er stellt eine Armee aus den beinahe unsterblichen Alaki zusammen. Deka wird zur Kriegerin ausgebildet und lernt dabei nicht nur zu kämpfen, sondern auch die Gebote infrage zu stellen, durch die sie als Frau ihr Leben lang unterdrückt wurde.“



    Gestaltung


    Das Cover gefällt mir nicht nur deswegen gut, weil rot meine Lieblingsfarbe ist, sondern auch weil ich die Farbkombination mit Gold sehr gerne mag. Vor allem leuchtet das Gold vor dem Rot und Schwarz im Hintergrund richtig schön und sticht hervor, was mir gut gefällt. Auch mag ich die Idee, dass das Mädchengesicht mit goldenen Highlights (Lippenstift, Nagellack und Farbe an den Fingerspitzen) versehen ist.



    Meine Meinung


    Da die Geschichte von „Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut“ sehr kämpferisch klang, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Es geht darum, dass Deka eine Alaki ist, denn sie hat goldenes Blut. Dadurch wird sie nicht nur aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe zur Außenseiterin, sondern auch weil sie nun als Dämon gekennzeichnet ist. Sie wird vom Kaiser in seine Armee aus Alaki berufen und zur Kriegerin ausgebildet. Dabei beginnt sie jedoch auch die Regeln zu hinterfragen, die sie bislang immer unterdrückt haben…



    Das Setting von „Die Göttinnen von Otera“ fand ich ziemlich interessant, denn es war unglaublich vielfältig. Westafrikanisch angehauchte Landschaften und Orte trafen auf magische Wesen und ein Magiesystem einer fesselnden Fantasywelt. Die Kombination dieser ganzen Aspekte fand ich richtig gelungen und total einnehmend, weil so eine Welt erschaffen wurde, die ich gerne erkundet habe und in die ich richtig abgetaucht bin.



    Dabei herrscht in der Gesellschaft das Patriachat vor, sodass es auch um Themen wie Unterdrückung geht. Mir hat all dies richtig gut gefallen, gleichzeitig fehlte mir aber auch immer ein kleines bisschen an „Mehr“. Ich fand die Erklärungen gut und auch verständlich, aber mir fehlte es doch irgendwie an Bildern im Kopf. Da „Golden wie Blut“ jedoch der Auftaktband einer Trilogie ist, kann ich mir gut vorstellen, dass in den beiden Folgebänden weitere Informationen folgen werden und ich dort mein „Mehr“ finden werde.



    Die Handlung fand ich atemberaubend. Es wird teilweise auch ziemlich brutal und gewalttätig, aber gleichermaßen auch ermutigend, denn Dekas Geschichte verkörpert ein Gefühl des Empowerment, da sie beginnt, ihre Interessen selbstbestimmt zu vertreten und so in anderen Hoffnung schürt. Gleichzeitig ist die Handlung aber auch durch ihre Rasanz total mitreißend, denn es gab immer wieder überraschende Twists oder auch zum Nachdenken anregende Momente. Für mich macht die Kombination verschiedener Elemente in der Handlung den ersten Band von „Die Göttinnnen von Otera“ zu einer ganz besonderen Geschichte, denn hier wird mitreißende Fantasy mit Gesellschaftskritik verbunden.



    Fazit


    Mir hat „Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut“ sehr gut gefallen, da ich das Setting und das Worldbuilding sehr ansprechend und interessant fand. Bezüglich der Gesellschaft fehlte mir stellenweise ein wenig das „Mehr“, wobei ich hier auf die Folgebände setze. Besonders die Handlung konnte mich mit ihrer Mischung aus kämpferischer Action, hohem Tempo und zahllosen Momenten an Atemlosigkeit mitreißen. Auch ernstere Themen werden hier gekonnt eingebunden und sorgen für eine interessante Mischung, die dafür sorgt, dass ich mich auf die Fortsetzung freue!


    Gute 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die Göttinnen von Otera – Golden wie Blut


    2. Die Göttinnen von Otera – Purpur wie Rache (erscheint am 01. Oktober 2021 auf Deutsch)


    3. Die Göttinnen von Otera – Schwarz wie Tod (erscheint am 01. Oktober 2022 auf Deutsch)

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    Ein schöner Abschluss einer komplexen Reihe



    Klappentext


    „Düster, dystopisch, gesellschaftskritisch – das fulminante Finale der Elbendunkel-Dilogie



    Ash hat es geschafft: Sie ist Teil der Dunkelelben-Rebellen und wird auf Anordnung von Dusk, ihrem Vater und Rebellenführer, ausgebildet. Doch nicht alle sind mit ihrer Aufnahme einverstanden und bald gerät Ash in ein Geflecht aus Intrigen. Ihr Gegenspieler ist ausgerechnet Darel, für den sie keine romantischen Gedanken mehr haben darf, denn jeder glaubt, dass er ihr Halbbruder ist. Im Kampf gegen die Unterdrückung durch die Menschen entfernen sie sich immer weiter voneinander. Doch als ihr Stiefvater Jago zum alles entscheidenden Schlag gegen die Elben ausholt, müssen die beiden zusammenarbeiten, ob sie wollen oder nicht …“



    Gestaltung


    Ich mag die Gestaltung dieser Reihe sehr gerne. Mir gefällt vor allem, dass in dem das Cover „durchtrennenden“ Streifen eine Stadt zu erkennen ist. Die Skyline, Gebäude und die Brücke fügen sich toll in den rauchigen Streifen ein und verleihen dem Cover auch Tiefe, da man das Gefühl hat, in die Ferne blicken zu können. Die Farben der Stadt sind dieses Mal dunkler gehalten, denn das Lila dominiert. Auch mag ich es, dass in den helleren Flecken der Titel bzw. Autorinnenname zu sehen ist.



    Meine Meinung


    Da ich die Welt, die Rena Fischer in „Elbendunkel“ erschaffen hat, sehr gerne mochte, musste ich auch in Erfahrung bringen, wie die Dilogie endet. In „Kein Weg zu dir“ wird Ash in den Reihen der Dunkelelben-Rebellen ausgebildet, was jedoch nicht von jedem gern gesehen wird. Zu Darel darf sie keine romantischen Gefühle mehr hegen, da er als ihr Halbbruder angesehen wird. Doch im Kampf gegen die Unterdrückung müssen die beiden zusammenarbeiten…



    Dieser Abschlussband setzt genau am Ende des ersten Bandes an, sodass es direkt weitergeht und man nur durch ins Geschehen eingestreute Wiederholungen an bisherige Erlebnisse erinnert wird. Die Handlung an sich ist aber auch ziemlich rasant, sodass es Spaß macht, sie zu lesen. Gleichzeitig fand ich sie auch ein wenig überwältigend, da es viele verschiedene Personen gibt, mehrere Erzählstränge und -perspektiven und ich so die Übersicht manchmal etwas aus den Augen verlor, wenn ich nicht konzentriert am Ball blieb. Es gab zwar auch eine Art Glossar mit allen wichtigen Figuren, aber dies war am Ende des Buches, wodurch man immer hin und her blättern müsste.



    Abgesehen davon konnte mich der Abschluss dieser Dilogie aber gut unterhalten und meiner Meinung nach auch alles zu einem runden Ende bringen. Da ich beim Lesen gerne miträtsel und eigene Theorien aufstelle, hat es mir Spaß gemacht, dass die Autorin diesbezüglich zwar einige Hinweise gibt, aber diese immer so gestaltet, dass man als Leser nie genau weiß, worauf alles hinauslaufen wird bzw. was Intentionen bestimmter Figuren sind. Dadurch wird die Spannung in der Geschichte auch immer aufrechterhalten.



    Nach wie vor begeistert bin ich von dem Setting des futuristischen San Francisco und von der Einarbeitung der Dunkel- und Lichtelben in die „normale“ Welt. Dabei werden Elemente der nordischen Mythologie aufgegriffen und da ich diese Mythologie sehr interessant finde, kam ich hier natürlich auf meine Kosten. Zudem gefiel es mir, dass „Kein Weg zu dir“ tiefere Einblicke in die Zusammenhänge und die Hintergründe gibt, sodass sich die Puzzleteile der Geschichte nach und nach zusammensetzen.



    Fazit


    Mit „Elbendunkel“ hat Rena Fischer eine Dilogie geschrieben, die mir aufgrund ihres außergewöhnlichen Settings und der Einwebung der nordischen Mythologie gut gefallen hat. Die Reihe ist jedoch auch recht komplex, sodass ich gerade bei „Kein Weg zu dir“ manchmal etwas den Überblick über Figuren und Handlung verloren habe, wenn ich mich nicht voll konzentriert habe. Die Handlung ist vor allem dadurch spannend, dass man als Leser mitdenken kann, da nie eindeutig ersichtlich ist, welche die Intentionen einiger Figuren sind oder wohin die Handlung laufen würde.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Elbendunkel – Kein Weg zurück


    2. Elbendunkel – Kein Weg zu dir

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    Spannende Fragen treiben den Lesefluss an



    Klappentext


    „Sein Vater ist weg, einfach so verschwunden. Spurlos. Klar, leicht war es mit ihm schon länger nicht mehr. Nicht umsonst musste Josh die Schule abbrechen, um seinen Vater im Hotel zu unterstützen. So läuft das eben im Familienunternehmen. Und seit sein Bruder nach Neuseeland ausgewandert ist, trägt Josh eh schon mehr Verantwortung, als ihm lieb ist. Für Josh steht fest: Er muss seinen Vater finden. Immerhin auf seine Freunde kann er sich verlassen, die sind sofort dabei. Leider haben die aber auch die etwas seltsame Kia im Schlepptau, die fest davon überzeugt ist, dass Joshs Vater nicht zufällig verschwunden ist …“



    Gestaltung


    Passend zum Setting des Buches, einem Hotel, ziert das Cover eine Rezeptionsklingel, die durch die restliche Gestaltung des Covers so aussieht als sei sie ein UFO. Unterhalb der Klingel strahlt ein Lichtkegel nach unten und in diesem steht der Buchtitel in einer Schriftart, die mich an eine Handschrift erinnert. Drumherum sind kleine, blaue Wellen, die an das Meer erinnern. Die Farbgebung ist mit blau, weiß, beige und grau sehr schlicht gehalten.



    Meine Meinung


    Von Andreas Thamm habe ich bereits „Heldenhaft“ gelesen und da mich schon der Titel seines neuen Werkes neugierig gemacht hat, habe ich auch dazu gegriffen. In „Wenn man so will, waren es die Aliens“ geht es um Josh, der seinem Vater im Familienunternehmen, einem Hotel, helfen muss und deswegen die Schule abgebrochen hat. Nun ist sein Vater jedoch einfach so verschwunden, weswegen Josh und seine Freunde nach ihm suchen. Kia, eine von Joshs Freunden, ist jedoch sicher, dass das Verschwinden von Joshs Vater kein Zufall war…



    An der Handlung hat mir gut gefallen, dass die Frage nach dem Verschwinden des Vaters immer im Hinterkopf des Lesers ist. Joshs Vater ist vom einen auf den anderen Tag einfach weg und so versucht Josh zusammen mit seinen Freunden herauszufinden, wo sein Vater sein könnte. Warum lässt der Vater einfach so sein Hotel und seinen Sohn zurück? Diese Frage interessierte mich sehr. Genauso neugierig war ich aber auch, ob Josh und Co den Vater am Ende ihrer Suche finden würden.



    Diese beiden Fragen sorgten bei mir dafür, dass ich das Buch neugierig bis zum Ende durchlas. Gleichzeitig fand ich die Geschichte an manchen Stellen aber auch etwas holprig oder anstrengend. Ich hatte manchmal einfach das Gefühl, als hätten mich die Figuren nicht wirklich erreicht oder als hätte ich keinen Draht zu ihnen aufgebaut. Josh schildert die Geschichte, sodass man schon seine Gefühle und Gedanken kennen lernt, aber trotzdem hatte ich das Gefühl als würde er mich damit nicht so ganz erreichen.



    Auch seine Freunde blieben für mich etwas blass. Er ist unterwegs mit seinen Kumpel Lasse und Fips, die so zwar mit Josh unterwegs sind und die mit ihm nach seinem Vater suchen, aber mir fehlte bei ihnen irgendwie die Tiefe. Gerade weil sie seine besten Freunde sind und eben in der gesamten Handlung vorkommen, hätten sie für meinen Geschmack mehr Raum für ihre Charaktere benötigt. Kia, ein etwas sonderbares Mädchen, begleitet die Jungs. Sie ist durch ihre Ideen und ihren Glauben an Aliens sehr auffällig und stielt den Jungs manchmal die Show.



    Gut fand ich die Themen, die im Buch verarbeitet werden, denn „Wenn man so will, waren es die Aliens“ befasst sich nicht nur mit Freundschaftsbeziehungen und der Wichtigkeit dieser für junge Menschen, sondern auch mit Familienbanden. Joshs Familienleben ist nicht ganz leicht, denn als Jugendlicher übernimmt er schon viele Aufgaben und Sorgen, die eigentlich eher auf Seiten der Erwachsenen liegen sollten. So ist auch Verantwortung ein wichtiges Thema im Buch, welches im Zusammenhang mit Joshs Leben und dem Leben seines Vaters verdeutlicht wird.



    Fazit


    Mit „Wenn man so will, waren es die Aliens“ hat Andreas Thamm viele ernste und spannende Themen wie Freundschaft, Familie und Verantwortung aufgegriffen, welche junge Menschen heutzutage bewegen. Die Hauptfigur und seine besten Freunde blieben mir persönlich etwas zu blass bzw. fiel es mir schwer, zu ihnen eine Bindung aufzubauen. Dafür fand ich die Handlung gut strukturiert und aufgebaut, denn die Fragen, warum Joshs Vater verschwand und ob die Jugendlichen ihn finden werden, sorgen für große Neugierde beim Lesen.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Wieder super unterhaltsam, turbulent und optisch genial aufbereitet



    Klappentext


    „Letztes Jahr hat mein Dad mich in die Provinz verschleppt, aber jetzt setzt er noch eins drauf. Er will nach Japan! JAPAN!


    Drei Gründe, warum Japan gar nicht geht:

    1) Dort isst man nur Sushi und faltet Origami (glaube ich zumindest!)

    2) Meine beste Freundin Leonie ist 10.000 Kilometer entfernt

    3) Henri ist nicht bei mir (mein Vielleicht-Freund?!)


    Aber kümmert das meinen Dad? NEIN! Damit ich nicht völlig im Selbstmitleid versinke, muss dringend ein neues Tagebuch her, dem ich die ganzen Vollkatastrophen anvertrauen kann. Denn sonst habe ich ja niemanden in Japan. Außer Sam – diesen total coolen und süßen Jungen …“



    Gestaltung


    Durch den schwarzen Hintergrund kommen all die bunten Blumen so richtig gut zur Geltung. Sie scheinen geradezu zu leuchten in ihren intensiven gelb, pink und weiß Tönen. Auch die anderen Skizzen von japanischen Sandalen und Papierschiffen strahlen auf dem Cover sehr schön. Deswegen gefällt mir dieses Cover noch etwas besser als das rosafarbene Cover des ersten Bandes. Die Gestaltung wirkt nicht mehr ganz so kindlich, sondern schon etwas jugendlicher.



    Meine Meinung


    Nach Fannys turbulentem ersten Tagebuch-Abenteuer, das mir großen Spaß gemacht hat, habe ich mir auch die Fortsetzung angesehen und dass es in dieser nach Japan geht, hat mich riesig gefreut, da ich das Land sehr faszinierend finde. In „Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“ begleitet Fanny ihren Vater nach Japan, was für sie anfangs eine Totalkatastrophe ist. Immerhin ist dann nicht nur ihre beste Freundin kilometerweit weg, sondern auch Fannys Fast-Freund Henri. Auch in Japan vertraut sie sich ihrem Tagebuch an und dann ist da auch noch Sam…



    Zunächst muss ich auch wieder ganz begeistert von der wundervollen Aufmachung dieser Tagebuchgeschichte schwärmen. Die Seiten sind alle wunderschön illustriert und die Farben harmonieren auf jeder Seite perfekt miteinander. Es gibt sehr hübsche Skizzen, aufklappbare Pläne, herausnehmbare Briefe und wunderschönes Lettering, sodass das Lesen sehr interaktiv und erlebnisreich wird. Mir persönlich gefiel auch sehr, wie mit verschiedenen Schriften gearbeitet wurde, da so das Lesen gefühlsmäßig sehr abwechslungsreich wurde. Es ist wieder ein richtiges Abenteuer, Fannys Tagebuch zu lesen!



    Fanny erzählt ihrem Tagebuch all ihre Erlebnisse, Empfindungen und Gedanken. Dabei werden die Geschehnisse in dem Tagebuch so geschildert, dass sich für den Leser ein roter Faden bildet und man die Geschichte auch als eine solche empfindet, obwohl Fanny immer wieder ihre Kommentare hinzufügt. Gerade dadurch wird die Handlung auch ziemlich witzig, denn Fanny hat einen unvergleichlichen Humor, der mich immer wieder zum Schmunzeln und Lachen gebracht hat. Mir persönlich gefällt diese Erzählweise in Form des Tagebuches richtig gut, denn es ist einfach mal etwas ganz anderes, eine Geschichte so zu erfahren.



    Die Erlebnisse in diesem Band sind wieder sehr turbulent, ereignisreich und super unterhaltsam. In Fannys Leben wird es jedenfalls nicht ruhig und gediegen, sondern es geht die Post ab. Sie erlebt so allerlei und hält auch wieder mit ihren unterhaltsamen Gedanken und Sprüchen nicht zurück. Der Handlungsort hat mir persönlich auch sehr gut gefallen und ich fand es klasse, dass man auch in Fannys Tagebuch Elemente von Japan wiederfinden konnte: so konnte man hier und dort japanische Schriftzeichen entdecken, die dem Tagebuch die entsprechende Atmosphäre verliehen haben.



    Fazit


    In Fannys neustem Abenteuer geht es auf nach Japan! Dabei verfolgt man als Leser die Erlebnisse von Fanny wieder in ihrem charmanten, unterhaltsamen Tagebuch. Auch in „Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte“ gibt es wieder interaktive Extras, wunderschöne Skizzen und tolles Handlettering. Dieser Augenschmaus ist ein Genuss für die Seele, welcher ergänzt wird durch eine turbulente Geschichte mit Höhen, Tiefen und einer großen Menge Humor.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Leben einen Kopfstand machte


    2. Fanny Cloutier – Das Jahr, in dem mein Herz verrücktspielte

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    Auch Rubys neustes Abenteuer ist wieder super unterhaltsam und spannend



    Klappentext


    „Ruby lebt auf einer windumtosten Insel. Dort kümmert sie sich um verletzte Tiere und magische Fabelwesen …


    Seit Ruby herausgefunden hat, dass sie eine Pooka ist, ist auf Patch Island nichts mehr wie es einmal war. Rubys faszinierende Gabe, sich in ein Tier verwandeln und mit ihnen sprechen zu können, sorgt für Unruhe unter den Fabelwesen: Einer Pooka kann man nicht trauen! Deswegen steht auch ihre Praxis leer – und das, obwohl eine mysteriöse Krankheit die Fabelwesen befällt. Mit ihrem Freund Noah an der Seite begibt sich Ruby auf die Suche nach ihren Eltern, um mehr über ihre Gabe zu erfahren. Sie muss das Vertrauen der Fabelwesen zurückgewinnen – das Schicksal der magischen Welt hängt davon ab.“



    Gestaltung


    Das Cover des dritten Bandes ziert wieder das Portrait von Ruby, dieses Mal mit einem Tier im Arm. Über Ruby sieht man wieder Äste und Blätter, die im Vergleich zu den vorherigen Bänden wieder leicht verändert wurden. Mir gefällt, dass die Cover einander ähneln und vom Stil her gleich gehalten sind, aber dennoch unterschiedlich sind. Hübsch finde ich auch, dass sich die Hintergrundfarbe von Band eins über Band zwei bis nun hin zu Band drei im ähnlichen Farbschema befindet, sich aber stufenweise ändert. So ergibt sich ein toller Farbverlauf im Buchregal!



    Meine Meinung


    Nachdem ich so begeistert war vom zweiten Teil der „Ruby Fairygale“-Reihe, habe ich mich riesig auf den dritten Band gefreut. In „Das Geheimnis der Tierwandler“ ist nun klar, dass Ruby eine Tierwandlerin ist. Sie kann mit Tieren sprechen und sich auch verwandeln. Das sorgt aber auch für Probleme, denn die Fabelwesen trauen Tierwandlern, sogenannten Pooka nicht. Darum bleibt auch die Tierarztpraxis leer, trotz geheimnisvoller Krankheit, die die Fabelwesen befällt. So ist es nun an Ruby, das Vertrauen der Fabelwesen zurückzugewinnen und mehr über ihre Fähigkeit herauszufinden…



    Besonders gut gefallen hat mir, dass dieser Band endlich mehr über Rubys Vergangenheit und ihre Familie enthüllt hat. Durch ihre Fähigkeiten als Pooka war ich sehr gespannt, was es mit Rubys Geschichte auf sich haben könnte. Diesbezüglich stellt die junge Protagonistin gemeinsam mit Noah einige Nachforschungen an, die sie aufs Festland führen und durch die sie den geheimnisvollen Flynn kennen lernen.



    Besonders Noahs Reaktion auf Flynn hat mich gut unterhalten, da ich hier doch ein wenig die Eifersucht gerochen habe, die von Noah aus ging…hier werden also erstmals romantische Gefühle deutlich, was für mich eine glaubhafte Entwicklung darstellt und was meiner Meinung nach auch gut zum Alter der Protagonisten passt. Zudem stellt Autorin Kira Gembri die Gefühle der beiden Figuren glaubwürdig und authentisch dar, was mir sehr gefallen hat. Es wurde nichts überstürzt, es war nicht kitschig-schmalzig, sondern in meinen Augen genau passend.



    Mir hat es sehr gut gefallen, wie Kira Gembri hier einige Enthüllungen offenbart und gleichzeitig immer wieder mit Wendungen überrascht, die mich jedes Mal aufs Neue erstaunt haben. Zudem wird es wieder ziemlich spannend und alles andere als langweilig, denn neben Rubys Familiengeschichte geht es auch um die Fabelwesen, die von einer rätselhaften Krankheit befallen werden. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob Ruby es schafft, ihnen zu helfen.



    Fazit


    Auch mit „Das Geheimnis der Tierwandler“ hat Kira Gembri mich wieder sehr gut unterhalten. In Rubys drittem Abenteuer erfahren wir endlich mehr über ihre Vergangenheit, Familie und ihre Geschichte, was ich richtig spannend fand, da mir hier einige Fragen unter den Fingernägeln brannten. Als wäre das nicht schon spannend genug, hat „Das Geheimnis der Tierwandler“ aber noch einiges mehr zu bieten. So kommen in diesem Band auch die Gefühle zwischen Ruby und Noah mehr zum Tragen, wobei dies meiner Meinung nach auf eine sehr glaubwürdige Art und Weise transportiert wird.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Ruby Fairygale – Der Ruf der Fabelwesen


    2. Ruby Fairygale – Die Hüter der magischen Bucht


    3. Ruby Fairygale – Das Geheimnis der Tierwandler

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    Wieder sehr spannend mit der Kombination aus vielen verschiedenen Bereichen



    Klappentext


    „Nia hat sich entschieden: Um bei ihrem Windpferd Pan bleiben zu können, ist sie mit in die Zeitschleife gegangen und lebt nun im alten, vergessenen Teil von Windheim. Zunächst scheint es so, als hätte sie die richtige Entscheidung getroffen, denn um nichts in der Welt will sie ihre Zeit mit Pan eintauschen. Aber dann kommt es zu einem Zwischenfall mit einem der Windpferde. Endlich erwacht Nia aus ihrer Trance. Wie konnte sie sich so lange täuschen lassen? Und wie kann sie Pan beschützen? Gemeinsam mit Hannes schmiedet sie einen gefährlichen Plan …“



    Gestaltung


    Umrandet wird das Cover wieder von dem hübschen Rahmen aus dunklem Hintergrund mit filigranem Muster drauf. In der Mitte ziert eine Wiese mit bewaldetem Rand das Cover, wobei der Titel in weißem Licht erstrahlt aus dem ein Pferd auf den Betrachter zuzulaufen scheint. Über dem Titel dieses Bandes sieht man das schwarze Pferd in einer eleganten, steigenden Pose und darüber der goldfarbene Titel.



    Meine Meinung


    Nachdem mir schon die ersten beiden Bände große Freude bereitet haben, kann ich natürlich nicht anders, als auch den dritten Band zu lesen. In „Gefangen im Wind der Zeit“ geht es darum, dass Nia nun bei ihrem Windpferd Pan in der Zeitschleife lebt. Sie fühlt sich zunächst wohl in Windheim, doch nach einem Zwischenfall mit einem der Windpferde erkennt Nia, dass sie sich hat täuschen lassen von der idyllischen Ruhe Windheims. Um Pan und die Windpferde zu schützen, schmiedet Nia gemeinsam mit Hannes einen Plan…



    Obwohl ich wahrlich kein typisches Pferdemädchen bin, überzeugten mich dennoch die Momente zwischen Nia und ihrem Windpferd Pan wieder sehr. Die Beziehung zwischen Pferd und Mensch beschreibt die Autorin Sabine Giebken ganz toll und meiner Meinung nach auch sehr einfühlsam. Ich mag diese Szenen immer sehr gerne, weil sie eine angenehme Stimmung verbreiten und mir ein sanftes Lächeln ins Gesicht zaubern.



    Doch die „PaNia“-Reihe ist noch mehr als schöne Momente zwischen Pferd und Reiter. Die Handlung ist auch geheimnisvoll und spannungsgeladen. Dieses Mal blickt Nia hinter die Kulissen Windheims und die Idylle des Ortes, sodass sie eine Gefahr für die Windpferde erkennt. Dies sorgt für einiges an Spannung, vor allem gen Ende des Buches. Gerade zum Schluss erwartet den Leser ein spannender Showdown, bei dem man das Buch kaum aus den Händen legen kann.



    Mir gefällt nach wie vor auch der Fantasy-Mystery-Aspekt der Reihe gut, welcher in diesem Band auch nochmal schön ausgearbeitet wurde. Nia lebt nun in der Zeitschleife in Windheim und dieser Ort wird gerade zu Beginn des Buches auch super toll beschrieben. Man hat geradezu Kopfkino. Jedenfalls finde ich die Vielfalt einfach klasse und bin auch in „Gefangen im Wind der Zeit“ wieder ganz geflasht von all den tollen Ideen und der Verbindung verschiedener Genres. Von daher: auch wenn ihr vielleicht denkt „Ach, wieder eine Pferdegeschichte…“ und euch nicht als Pferdefan bezeichnet, greift trotzdem zu den „PaNia“-Büchern, denn diese Geschichten sind viel, viel mehr als man auf den ersten Blick denken mag!



    Fazit


    Auch in „Gefangen im Wind der Zeit“ hat Sabine Giebken wieder eine spannende Geschichte geschrieben, die viele verschiedene Dinge miteinander verbindet: wunderschöne, berührende Pferdemomente, einige Gefahren, Spannung, Geheimnisse und eine tolle Atmosphäre. Mir gefällt es sehr, dass hier so viele unterschiedliche Aspekte aufeinandertreffen und miteinander verwoben werden. Gerade zum Ende hin wird der dritte Band nochmal höchst spannend mit einem Finale, das für Herzrasen sorgt.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. PaNia – Die Legende der Windpferde


    2. PaNia – Im Bann der Windhüter


    3. PaNia – Gefangen im Wind der Zeit

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    Vereint in sich alles, was mein Herz begehrt!



    Klappentext


    „Violet lebt in der perfekten Stadt. In einer Stadt voller Rätsel und Geheimnisse. Und nur sie allein kann hinter die Fassade blicken!



    Willkommen in Perfect – einem Ort, an dem nichts ist, wie es scheint! Die Bewohner tragen rosafarbene Brillen, trinken speziellen Tee und führen ein Leben in Gehorsam. Auf den ersten Blick ist alles makellos, ordentlich und geradezu märchenhaft. Doch nachts patrouillieren Hüter durch die Straßen, die ein düsteres Geheimnis bewahren. Violet setzt alles daran, das Mysterium zu ergründen. Schnell erkennt sie, dass Fantasie und Erinnerungen dabei die stärksten Waffen sind. Aber die Fantasie folgt ihren eigenen Gesetzen …“



    Gestaltung


    Das Cover gefällt mir richtig gut. Ich habe mir im Vergleich das Originalcover angesehen und finde diese Version viel schöner, denn die dargestellte Szene sieht schon richtig magisch und fantasiereich aus. Das passt hervorragend zur Geschichte! Das Mädchen mit der rosafarbenen Brille auf dem Kopf leuchtet dem Bildbetrachter entgegen. Umgeben wird sie von fliegenden Blättern, die der Szene eine leicht unheimliche Stimmung einhauchen. Die Farben sind dabei sehr schön aufeinander abgestimmt.



    Meine Meinung


    Wer könnte diesem traumhaft schönen Cover schon wiederstehen? Ich jedenfalls nicht. Auch die Handlung klang für mich total vielversprechend, sodass ich „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“ unbedingt lesen wollte. In dem Buch geht es um eine Stadt namens Perfect, in welcher die Menschen rosa Brillen tragen und sich die ganze Zeit perfekt benehmen. Nur Violet versucht hinter die Kulissen zu blicken und als sie einen Jungen trifft, wird ihr klar, dass ihre Eltern nicht die einzigen sind, die sich sonderbar verhalten…



    Ich liebe Geschichten, in denen es rätselhaft wird und die mir Mysterien präsentieren, die es zu lösen gilt. Da werde ich liebend gern zum Detektiv, der seine Spürnase einsetzen muss. Und genau so eine Geschichte ist „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“! Von Anfang an präsentiert die Geschichte dem Leser Rätsel, die dafür sorgen, dass nicht nur die Neugierde geweckt wird, sondern auch das detektivische Gespür. Ich zumindest wollte unbedingt hinter die Fassade der perfekten Stadt Perfect blicken.



    Hier stellte ich nicht nur einige Theorien auf und war unglaublich gespannt, ob ich Recht behalten sollte, sondern ich wurde auch von einem wundervollen Abenteuer mitgerissen. Die Handlung ergänzt die Rätsel und Mysterien durch eine große Portion an Spannung und lebhaften Ereignissen. So wird die Geschichte geradezu mitreißend, weil ich als Leser das Gefühl hatte mitten in der Geschichte zu stecken und an der Seite von Violet ein Abenteuer nach dem anderen zu erleben.



    Besonders gut gefallen hat mir die Kombination aus Mystery, Krimi und Fantasy. Diese Mischung hat sich wunderbar ergänzt und beim Lesen nicht nur große Freude bereitet, sondern auch eine Sogwirkung entfaltet, in der ich gänzlich aufgegangen bin. Die Atmosphäre konnte mich ebenso überzeugen, denn einerseits hatte ich das Gefühl, als würde es zwischen den Buchseiten nur so knistern aufgrund all der Geheimnisse und andererseits war es auch ein wenig düster-bedrückend.



    Zudem gefiel mir die Protagonistin Violet sehr gut. Sie ist ein junges Mädchen, das hinter den Schein blickt und die sich so leicht nichts vormachen lässt. Sie hinterfragt die Geschehnisse und ist nicht auf den Kopf gefallen, sodass sie die perfekte Begleiterin ist in einer Stadt, in welcher es augenscheinlich wie am Schnürchen läuft. An Violets Seite erlebt der Leser ein fesselndes, fantasiereiches Abenteuer mit Geheimnissen, die es zu knacken gilt. Die Antworten setzen sich nach und nach wie bei einem Puzzle zusammen, aber selbst dann ist „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“ noch voller Witz, Charme und Spannung, so dass es bis zur letzten Seite wunderbar unterhaltsam ist.



    Fazit


    Mir hat „Rätselhafte Ereignisse in Perfect“ große Freude bereitet, denn die Geschichte vereint in sich alles, was mein Herz begehrt: Witz, Charme, Spannung, Geheimnisse und fantasiereiche Ideen. In der augenscheinlich perfekten Stadt Perfect geht es nicht mit rechten Dingen zu, da sich die Menschen alle so seltsam perfekt verhalten, dass es nicht mehr normal ist. Protagonistin Violet geht diesen Seltsamkeiten auf den Grund und auch der Leser hat eine wahre Freude an den Geheimnissen, die sich erst nach und nach offenbaren!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Rätselhafte Ereignisse in Perfect – Hüter der Fantasie


    2. ???


    3. ???

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    Das Ende sorgt dafür, dass ich den nächsten Band bitte sehr schnell lesen möchte



    Klappentext


    „Ein zerbrechlicher Friede.


    Eine düstere Prophezeiung.


    Und das Chaos wartet im Herzen des Sturms …



    Der Fantasy-Roman »Das Vermächtnis der besonderen Kinder« ist das fünfte Abenteuer für Jacob Portman, seine Freundin Emma und die Ymbryne Miss Peregrine



    Auf dem Totenbett beauftragt der geheimnisvolle H – Jacobs letzte Verbindung zu seinem geliebten Großvater Abe – Jacob mit einer unmöglichen Mission: Er soll die Besondere Noor Pradesh zu einer geheimnisvollen Verbündeten namens V bringen, von der Jacob nur den Namen kennt. Noor steht im Mittelpunkt einer uralten Prophezeiung, die den Untergang aller Besonderen vorhersagt. Sie wird von mächtigen Gegnern gejagt und die wenigen Hinweise, die Jacob zu V führen sollen, sind mehr als verwirrend. Gefangen zwischen alten Feinden und einer neuen Bedrohung, wird die Zeit knapp für Jacob und seine Freunde …“



    Gestaltung


    Ganz in gewohnter „Die besonderen Kinder“-Manier ziert auch das Cover des neusten Bandes eine alte Fotografie. Ein Kind sitzt an einem Tisch, doch die Beine kann man nicht sehen, was erst bei genauerem Hinsehen auffällt, da man zuerst das Gesicht anschaut. Die dominierende Farbe dieses Mal ist ein dunkles Rot, was mir gut gefällt, da ich diese Farbe gerne mag. Der typische Rahmen verziert und umrahmt Fotografie und Titelschriftzug wieder.



    Meine Meinung


    Mit „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ liegt nun schon das fünfte Buch dieser besonderen Reihe vor und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, gedanklich wieder zu Jacob und Co reisen zu können. In dem neusten Band wird Jacob von H beauftragt die Besondere Noor zu einer Verbündeten namens V zu bringen. Noor steht in Verbindung zu einer alten Prophezeiung, die das Ende der Besondren voraussagt. Leider ist diese Mission alles andere als einfach, denn Jacob weiß nichts über V außer ihrem Namen…



    Da es bei mir schon etwas her war, dass ich den vierten Band gelesen hatte, hatte ich zu Beginn leichte Startschwierigkeiten, da „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ direkt an seinen Vorgänger anknüpft. Es dauerte etwas, bis ich wieder ganz in der Geschichte drin war. Sobald dies aber der Fall war, war das besondere Feeling dieser Geschichten wieder da. Auch „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ hat ein unvergleichliches Flair, was meiner Meinung nach einfach an der Grundidee liegt: die besonderen Kinder, die Hollows…dieses ganze Konzept hat etwas einnehmendes, was durch die Verbindung des Übernatürlichen mit der realen Welt nochmals verstärkt wird.



    Gefreut hat mich auch das Wiedersehen mit Jacob, Emma, Miss Peregrine und all den anderen Besonderen. Ich finde es so schön zu verfolgen, wie zwischen dieser Gruppe familiäre Bande bestehen, obwohl keine Blutsverwandtschaft besteht. Die Beziehungen zwischen diesen Charakteren wurden wieder greifbar dargestellt und besonders der Zusammenhalt war spürbar. Jacob, Emma, Hugh, Olive und all die anderen unterstützen sich und stehen zueinander, komme was wolle.



    Und das, was da kommt, ist groß, denn die Mission, V zu finden, ist sehr schwer. Aber das ist noch nicht alles. In „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ geht es um mehr als um die Suche nach V, sodass ich überrascht wurde angesichts der Wendung der Geschichte. Zudem sorgen die neuen Charaktere für frischen Wind in diesem Universum, von dem ich als Leser das Gefühl habe, es schon gut zu kennen. Das Ende dieses Bandes ist recht offen, sodass ich ungeduldig auf den sechsen und anscheinend auch letzten Band warte.



    Fazit


    Mit „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“ hat Ransom Riggs eine tolle Fortsetzung geschrieben, die vor allem mit dem offenen Ende für nervöses Warten auf den nächsten Band sorgt. Nach leichten Startschwierigkeiten bin ich doch wieder gefangen genommen worden von dem besonderen Flair und der unvergleichlichen Atomsphäre dieser Geschichte. Die Handlung nimmt einen unerwarteten Twist ein und sorgt so für große Spannung. Besonders toll fand ich das Wiedersehen mit den altbekannten Figuren und die familiären Beziehungen zwischen ihnen.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Die Insel der besonderen Kinder


    2. Die Stadt der besonderen Kinder


    3. Die Bibliothek der besonderen Kinder


    4. Der Atlas der besonderen Kinder


    5. Das Vermächtnis der besonderen Kinder


    6. The Desolations of Devil’s Acre


    Zusatzband: Die Legenden der besonderen Kinder

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    Hätte für mich noch etwas mehr Gas geben können, aber insgesamt gut



    Klappentext


    „Eine skeptische Studentin, die plötzlich einem echten Geist gegenübersteht.



    Ein begabter Tarotleger, der sich vor der Zukunft fürchtet.



    Eine junge Hexe, die ihre Begabung verflucht.



    Ein stolzer Wasserhexer, der die Wahrheit sucht.



    Sie alle haben einen Herzenswunsch - und als das sagenumwobenene Artefakt Talus auftaucht, scheint die Erfüllung ihrer größten Träume zum Greifen nah. Aber ein so mächtiger Gegenstand ruft auch böse Mächte auf den Plan. Und je näher sie Talus kommen, desto dunkler werden die Geheimnisse, die das Artefakt enthüllt.“



    Gestaltung


    Mir gefällt sehr, dass der hellgelbgraue Würfel von hellblauen Nebelschwaden umgeben ist, da diese den Würfel magisch aussehen lassen. Auch die verschiedenen Muster auf den Würfelseiten sorgen für dieses Aussehen. Vor dem dunklen Hintergrund hebt sich der Würfel auch sehr schön hervor. Besonders gut gefällt mir der rustikale Wohnsitz am unteren Bildrand, welcher auf einer Klippe steht, da dieser als Fotografie einen interessanten Kontrast zum Würfel bildet.



    Meine Meinung


    Mit „Talus“ ist Liza Grimm nun zurück und dieses Mal befasst sie sich mit Hexen. Das hat mich neugierig gemacht, weswegen ich zu ihrem neuen Buch gegriffen habe. In „Talus“ geht es um das gleichnamige Artefakt, welches von einer Hexe erschaffen wurde und dazu fähig ist, den sehnlichsten Herzenswunsch zu erfüllen. Dies ist natürlich verlockend und so sind nicht nur die vier Protagonisten auf der Suche nach Talus. Die große Macht des Artefakts zieht natürlich auch das Böse an…



    In „Talus“ präsentiert sich dem Leser ein vielschichtiges und komplexes System aus Magie und Nicht-Magie. Die Hexen leben versteckt unter den Menschen und werden durch die Einhaltung bestimmter Gesetze davor geschützt, dass die Menschen von ihrer Existenz erfahren. Glaubt man intensiv an Magie, wird es leichter, die in unserer Welt versteckte magische Welt zu sehen. Diese Idee ist grundsätzlich nicht neu, aber mir gefiel, dass sich die Hexen dabei in verschiedene Clans einteilen und dass es so unterschiedliche „Hexen-Typen“ gibt. Besonders die Elementarhexen fand ich richtig cool. Aber generell war es hier die Mischung aus den verschiedenen Arten, die die Hexenwelt für mich zu einem coolen Erlebnis gemacht hat.



    Erzählt wird das Buch aus verschiedenen Perspektiven. So folgt man als Leser beispielsweise der Gebräuhexe Lu, dem Elementarmagier Noah oder Erin, die keinerlei magische Fähigkeiten besitzt. Diese Perspektivwechsel fand ich vor allem dadurch spannend, dass zunächst keinerlei Verbindung zwischen den Charakteren zu bestehen schien und man erst nach und nach tiefer in die Geschichte der Figuren eintaucht. Dabei spielt auch der Tarotleger Kaito eine besondere Rolle. Durch verschiedene Symbole am Kapitelanfang war dabei immer ersichtlich, wer das jeweilige Kapitel erzählt, sodass es leicht ist, sich in den Perspektiven zu Recht zu finden. Mir gefiel es dabei auch gut, dass ich so zunächst verschiedenen Erlebnissen beiwohnte und immer nur Stück für Stück erfuhr, wie es bei der jeweiligen Figur weiterging.



    Die Charaktere sind dabei bunt zusammengewürfelt und stammen aus verschiedensten Bereichen der magischen Welt. Mir persönlich gefiel Erin am besten, weil ich mich ihr als „Normalo“ mit dem Wunsch, auch magische Fähigkeiten zu besitzen, am nächsten gefühlt habe. Am interessantesten fand ich Kaito und seine Verbindung zu den Hauptfiguren. Das Setting in Schottland, genauer gesagt Edinburgh, hat mir sehr gut gefallen, was vor allem auch daran lag, dass Liza Grimm die Atmosphäre des schottischen Ortes in meinen Augen sehr authentisch eingefangen hat.



    Die Handlung glich teilweise einem spannenden Krimi, wobei ich jedoch auch sagen muss, dass ich die Geschichte etwas langsam erzählt fand. Mir fehlte manchmal etwas das Tempo, denn ich hatte immer mal wieder den Eindruck, als würde die Geschichte zwischenzeitlich immer wieder den Fuß vom Gas nehmen und gemächlich vor sich hinfahren. Dennoch interessierte mich die Auflösung des Falls und es war auch nicht so, dass ich mich gelangweilt hätte. Vielmehr ist es ein stimmiges Ganzes, das in einem Cliffhanger endet, der Lust auf den Folgeband macht.



    Fazit


    Auch wenn die Handlung für mich gerne mehr Gas hätte geben dürfen, so fand ich „Talus“ insgesamt trotzdem sehr stimmig und spannend (vor allem das Ende!). Dabei gefielen mir besonders die Perspektivwechsel zwischen den Hauptfiguren, da durch diese die Handlung aufregend wurde aufgrund der wechselnden Situationen und der so beim Leser aufgebauten Neugierde. Ich fand auch die magische Welt und die „Hexentypen“ toll und den Schauplatz passend und atmosphärisch. Ich bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen könnte.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Talus


    2. ???

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    Wieder ein geniales Kinderbuch von Ross Welford!



    Klappentext


    „Ein kleines verschlafenes Dorf in der Wildnis von Northumberland wird erschüttert, als die zwölfjährige Tammy spurlos verschwindet. Nur ihr Zwillingsbruder Ethan weiß, wo seine Schwester sich in Wirklichkeit befindet und dass sie in Sicherheit ist. Doch er muss dieses Geheimnis für sich bewahren, denn sonst wird er seine Schwester niemals wiedersehen. In einem Raumschiff macht sich Ethan zusammen mit seinem Freund Iggy, der mysteriösen (und sehr haarigen) Hellyann und dem dressierten Huhn Suzy auf den Weg, um seine Schwester zurückzuholen. Eine außergewöhnliche Suche beginnt, die Ethan weiter bringt, als je ein Mensch gekommen ist.“



    Gestaltung


    Mir gefällt, dass das Cover sich mit der Schriftart und der Illustrationsart vom Stil her in die Reihe der anderen Bücher des Autors einfügt. Der farbige Buchschnitt darf dabei natürlich nicht fehlen: dieses Mal in knalligem Orange! Dies steht schön in Kontrast zu dem dunklen Blau des Covers, welches wiederum an einen Sternenhimmel erinnert und so gut zur Geschichte passt. Auch die dargestellte Szene eines Raumschiffs, welches auf die Schattenumrisse dreier Kinder leuchtet, passt hervorragend.



    Meine Meinung


    Von Ross Welford habe ich bisher alle seine im Coppenrath Verlag erschienenen Werke gelesen, sodass für mich auch „Das Kind vom anderen Stern“ zum Pflichtprogramm gehörte. In dem Buch geht es um das Verschwinden von Tammy, von der nur ihr Zwillingsbruder Ethan weiß, wo sie sich befindet. Gemeinsam mit seinen Freunden Iggy, dessen Huhn Suzy und der seltsamen Hellyann begibt er sich in einem Raumschiff auf eine abenteuerliche Reise, um Tammy zurückzuholen…



    Mit seinem neusten Buch hat Ross Wellford wieder ein Werk erschaffen, dass eine abgefahrene Geschichte beinhaltet. Hat sich der Autor schon dem Thema Zeitreisen oder Unsichtbarkeit gewidmet, geht es nun mit Aliens und einem Raumschiff ab ins All! Dabei vermischt der Autor diesen spannenden Handlungsstrang mit alltäglichen Themen und Problemen, die dagegen total „normal“ erscheinen. Dies ergibt eine interessante Mischung, die mir gut gefallen hat.



    Richtig cool fand ich die Erzählweise des Buches, denn es wird aus zwei verschiedenen Ich-Perspektiven erzählt. Dies klingt nun zunächst nicht sehr besonders, doch wenn man sich die Erzähler genauer ansieht, wird schnell klar, was daran so cool ist: zum einen wird die Geschichte aus Ethans Perspektive geschildert und zum anderen aus der Sichtweise von Hellyann, die eine Außerirdische ist. Diese Verbindung aus Bekanntem und Unbekanntem hat mir sehr gefallen, da so eine menschliche Sicht auf eine außerirdische Sicht trifft.



    Mir gefiel Hellyann vom Charakter her zudem sehr gut, denn sie ist mutig und vor allem hilfsbereit, da sie Ethans Schwester Tammy gerne helfen möchte und dazu ihr Raumschiff nutzt. Auch Ethan fand ich nett, wobei er für mich immer etwas hinter Hellyann stand. Auch sein Freund Iggy und dessen Huhn Suzy sind mit von der Partie und wurden von dem Autor gut ausgearbeitet und mit eigenen Charaktereigenschaften versehen, sodass sich die Figuren voneinander abhoben.



    Die Handlung ist sehr wild, denn es gibt einige Wendungen und Überraschungen, die das Lesen zu einer großen Freude machen, da sie immer wieder für Spannung und frischen Wind sorgen. Aber auch so gibt es einige rasante Geschehnisse, die dafür sorgen, dass man an den Seiten klebt. Zudem ist die Geschichte humorvoll und sehr unterhaltsam. Auch sehr einfallsreiche Ideen sorgen für einigen Lesespaß!



    Fazit


    Mit „Das Kind vom anderen Stern“ hat Ross Welford wieder ein Kinderbuch geschrieben, das durch seine abgefahrene Idee in Kombination mit alltäglichen Problemen und unserer „normalen“ Welt hervorsticht. Die Charaktere waren durchweg sympathisch und der Erzählstil mit den zwei Ich-Perspektiven von denen eine einer Außerirdischen gehört, fand ich klasse. Die Handlung ist zudem spannend, humorvoll, einfallsreich und mitreißend!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Das Liebesdreieck war nicht meins, aber der Rest schon



    Klappentext


    „Die magische Fantasy-Liebesgeschichte rund um Abby, Tristan und Bastian geht rasant und spannend weiter.



    Wenn der Junge, der deine Seele gestohlen hat, die Macht bekommt, auch dein Herz zu stehlen, dann kann das nur Ärger bedeuten. So wie bei Abby Woods. Seit Bastian Tremblay ihre Liebe für ihn verraten hat, indem er ihr einen Teil ihrer Seele stahl, erkennt sie sich selbst kaum wieder. Sie entdeckt eine neu erwachende Kraft in sich und kämpft mit ihren widerstreitenden Gefühlen. Und Bastians draufgängerischer Bruder Tristan ist ihr dabei keine Hilfe, denn seine tröstliche Nähe fühlt sich nicht so verkehrt an, wie sie es sollte. Als dann noch ein Ring ins Spiel kommt, der Liebe wecken und Hass schüren kann, muss Abby erkennen: Einem Tremblay traut man nicht.“



    Gestaltung


    Da rot meine Lieblingsfarbe ist, freue ich mich natürlich sehr, dass der zweite Band ganz in dieser Farbe gehalten ist. Den Farbverlauf von dunkel nach hell finde ich auch richtig hübsch. Zudem mag ich das marmorierte Muster, welches sich auch auf dem farbigen Buchschnitt weiterzieht. In dem diagonal über dem Cover stehenden Titel sieht man auch dieses Mal ein Augenpaar. Die intensiven Augenbrauen lassen darauf schließen, dass es sich um die Augen eines jungen Mannes handelt.



    Meine Meinung


    Nachdem mir schon der Auftaktband von Emily Bolds neuer Romantasy-Trilogie aufgrund des übernatürlichen Touches gut gefallen hatte, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Nachdem ihr ihre Seelenweben genommen wurden, spürt sie, dass etwas in ihr anders ist. Als wäre das nicht schon genug, ist emotionales Chaos vorprogrammiert, da Abby noch immer zwischen den beiden Tremblay Brüdern steht. Einerseits liebt sie Bastian, andererseits ist aber auch Tristan sehr verführerisch…



    Ich muss ehrlich gestehen, dass mich die Dreiecksbeziehung in diesem Band sehr genervt hat. Abby schwenkt andauernd zwischen Bastian und Tristan hin und her, weil sie sich nicht zwischen den beiden Brüdern entscheiden kann. Ich kann ja verstehen, dass man emotional Zerrissen ist, aber irgendwann sollte auch Abby sich mal für einen der beiden entscheiden, denn so ist es niemandem fair gegenüber. Angesichts dessen, dass dies schon der zweite Band ist, erwartete ich deutlich weniger Liebesdrama...stattdessen steigerte dieser Band das Liebesdreieck jedoch noch.



    Dieser fahle Beigeschmack wurde glücklicherweise dadurch geschmälert, dass die Weben genauer ausgebaut wurden. Es gab neue Informationen und Erklärungen. So erfuhr ich beispielsweise mehr über die verschiedenen Arten und deren Auswirkungen. Diese Idee des Buches gefällt mir nach wie vor sehr, denn ich finde sie neuartig und erfrischend. Zudem gefallen mir auch die Fähigkeiten von den Tremblays gut, da diese faszinierend sind.



    Im Fokus der Handlung steht eindeutig die Liebesbeziehung, sodass Fans von romantischen Gefühlen, die auch gerne Dreiecksgeschichten mit starkem Wechsel mögen, voll auf ihre Kosten kommen. Davon abgesehen gibt es aber auch spannungsgeladene Momente. Vor allem das Ende hat mir aber sehr gefallen, da die Handlung hier nochmal an Tempo zulegt und es auch einige Wendungen gibt. So macht mich das Ende dieser Fortsetzung sehr neugierig auf den Abschlussband.



    Fazit


    Die Liebesgeschichte rund um die Dreieckskonstellation aus Abby, Bastian und Tristan hat mir in „Stolen – Verwoben in Verrat“ nicht so gut gefallen, da es zu viel des Guten war und ein zu starkes Hin-und-Her-Schwanken enthielt. Dafür konnten mich aber die Informationen rund um die Weben und vor allem das Ende dieses Bandes entschädigen. Gerade zum Schluss wurde die Handlung richtig temporeich und mitreißend.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Stolen – Verwoben in Liebe


    2. Stolen – Verwoben in Verrat


    3. ???

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    Schön abwechslungsreich und toll illustriert



    Klappentext


    „Malvina Moorwood ist clever, vorlaut und ziemlich fix – und das nicht nur, wenn es darum geht, den Nachtisch zu verputzen. Als ihre Eltern beschließen, das alte Familienschloss zu verkaufen, steht für Malvina sofort fest: Das kommt gar nicht in die Tüte! Mit Spürsinn, Geschick und einer gehörigen Portion Verwegenheit stürzt sie sich zusammen mit ihrem Freund Tom in ein haarsträubendes Abenteuer zur Rettung Moorwood Castles. Dabei stolpert sie nicht nur über einen waschechten Geist und einen alten Familienfluch, sondern auch über eine Karte, die einen vielversprechenden Schatz in Aussicht stellt …“



    Gestaltung


    Das Covermotiv finde ich total süß, denn das kleine Mädchen und der Hund sind wirklich niedlich gezeichnet. Außerdem sehen sie abenteuerlustig und entdeckerfreudig aus! Die anderen Illustrationen wie das Schloss im Nebel, der Rabe oder der Totenkopf deuten auf eine leicht gruselige, aber spannende Kriminalgeschichte im Stile Sherlock Holmes hin. Mir gefallen diesbezüglich auch die gewählten Farben sehr gut, denn mit dem dunklen Blau und den Goldornamenten wird die Atmosphäre toll unterstrichen.



    Meine Meinung


    Nachdem mich das Cover von „Malvina Moorwood“ verzaubert hat, kam ich nicht um die Geschichte drum rum. In dem Buch geht es um Malvina, die in einem alten Schloss wohnt, Moorwood Castle. Als ihre Eltern beschließen, den Familienwohnsitz zu verkaufen, beschließt Malvina alles dagegen zu tun. Wird es ihr mit ihrer Cleverness und der Unterstützung ihres Freundes Tom gelingen, ihr Zuhause zu retten? Und was hat es mit dem alten Fluch, dem Geist und der mysteriösen Schatzkarte auf sich…?



    Besonders überzeugen konnte mich die Handlung, denn wie erwartet eröffnete sich mir hier ein Detektivschmöker mit Rätseln und Geheimnissen vom Feinsten. Zusammen mit Malvina und ihrem Freund Tom entdeckte ich spannendes über Moorwood Castle und Malvinas Familie. Auch Spuk war hier zu finden, wobei ich diesen für ein Kinderbuch angemessen und nicht zu gruselig fand. Zudem gab es aber auch eine passende Portion Komik und Humor, die das Lösungen-Suchen aufgelockert haben.



    Erzählt wird das Buch aus der Ich-Perspektive von Malvina, was ich passend fand, da man so in die Protagonistin hineinschlüpfen kann und die Zielgruppe des Buches sich noch besser mit dem Mädchen identifizieren kann. Den Satzbau und die Wortwahl fand ich manchmal etwas erwachsen, was mir persönlich gut gefallen hat, aber ich denke, dass jüngere Leser sich vielleicht schwer tun könnten mit langen Sätzen, die teilweise noch ineinandergeschoben waren.



    Das Setting des Buches passte für mich auch wie die Faust aufs Auge zur Geschichte, denn Moorwood Castle ist ein Schloss, das wie gemacht ist für Detektiv-, Geister- und Abenteuergeschichten! Dabei wird das Schloss sehr anschaulich beschrieben, sodass ich es mir wunderbar vorstellen konnte. Aber auch die Handlung konnte ich mir wunderbar vorstellen, was nicht zuletzt an den schönen Illustrationen lag, die jedes Kapitel begleiten. Diese visualisieren die Geschehnisse sehr ansprechend.



    Fazit


    „Malvina Moorwood – Das Geheimnis von Moorwood Castle“ ist eine abwechslungsreiche Geschichte voller Humor, Spannung, Rätsel, Abenteuer und einer Prise Spuk. Die Geschichte kann super unterhalten und wird durch tolle Illustrationen visualisiert. Sprachlich ist sie meiner Meinung nach anspruchsvoll für jüngere Leser, aber für etwas ältere perfekt geeignet. Das Setting hat mir auch sehr gefallen, da es wie die Faust aufs Auge zur Handlung passte!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Malvina Moorwood – Das Geheimnis von Moorwood Castle

    Nach schleppendem Anfang, macht das Ende große Lust auf die Fortsetzung!



    Klappentext


    „Romantisch, gefährlich, mitreißend – Die Liebe zwischen Amaia und Noár muss sich beweisen!


    Als Goldene Erbin und Verlobte des Schattenprinzen ist Amaia den Mächtigen in Cassardim ein Dorn im Auge. Auf ihrer Reise durch die Fürstentümer muss sie deshalb nicht nur die höfischen Intrigen überleben, sondern auch diverse Mordanschläge. Besonders in der Schattenfeste, wo Liebe als Schwäche gesehen wird, schwebt Amaia in großer Gefahr. Um sie zu schützen, ist Noár gezwungen, erneut zu dem skrupellosen Prinzen zu werden, den alle so fürchten. Doch wieder einmal ist nichts, wie es scheint, sodass nicht nur Amaias Herz auf eine harte Probe gestellt wird.“



    Gestaltung


    Nachdem das Mädchen auf dem ersten Cover von den Proportionen her etwas seltsam aussah, bin ich froh, dass es beim zweiten Band diesbezüglich anders aussieht. Einzig der Kopf des jungen Mannes sieht durch die Tätowierung am Hals stark betont aus und sticht daher sehr ins Auge. Die dargestellte Szenerie gefällt mir aber sehr gut, da die Titelgebende schwarze Treppe aufgegriffen wurde und der Blitzsturm im Hintergrund für besondere Effekte sorgt.



    Meine Meinung


    Nachdem mir der Weltenentwurf und die Idee von „Cassardim“ im ersten Band so gut gefallen hatten, war ich unfassbar neugierig auf die Fortsetzung. In „Jenseits der schwarzen Treppe“ geht es nun darum, dass Amaia als goldene Erbin das Ziel von Mordanschlägen und Intrigen wird, da sie für viele eine Bedrohung darstellt. Um sie zu schützen, verstellt Noár sich und wird wieder zu dem kalten Prinz, der er war…



    Ich war froh, dass es in diesem Band anfangs eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse des ersten Bandes gab, da ich mich so leichter erinnern und wieder in die Geschichte einfinden konnte. Den ersten Abschnitt dieses Bandes fand ich persönlich jedoch etwas schleppend und zäh. Danach überzeugte mich die Handlung dann wieder mit einiger Rasanz, packenden Ereignissen und einer großen Schippe an Emotionen. Das Ende ließ mich dann etwas zwiegespalten zurück, da es in mir ein wenig das Gefühl weckte, als hätte es mehr Zeit benötigt, um bestimmte Dinge zu verdauen und zu verarbeiten. Es wirkte auf mich etwas schnell, aber ich bin gespannt, ob es da im nächsten Band vielleicht noch Aufarbeitungen geben wird.



    Der Schreibstil von Julia Dippel hat mir wieder sehr gefallen, denn die Autorin schreibt schnörkellos elegant und anschaulich. So düster oder temporeich die Geschehnisse auch sein mögen, ich konnte sie mir immer sehr gut vorstellen und mich auch gut zu Recht finden. Zudem mag ich den Humor, der immer mal wieder aufblitzt und Leichtigkeit und Lebendigkeit in die Handlung bringt. Auch das Setting beschreibt die Autorin sehr atmosphärisch und bildlich.



    Der Schauplatz hat mir persönlich wieder sehr gut gefallen, denn Cassardim fand ich schon im ersten Band klasse, aber hier sogar nochmal besser. In „Jenseits der schwarzen Treppe“ lernte ich bestimmte Gebiete näher kennen und konnte sie mir noch besser vorstellen. Zudem überzeugte mich auch wieder der große Einfallsreichtum von Julia Dippel, die ihrer Welt hier noch mehr Tiefe verleiht.



    Fazit


    Mit „Jenseits der schwarzen Treppe“ geht die Geschichte rund um Amaia in die nächste Runde. Nach einem eher schleppenden ersten Abschnitt wird die Handlung richtig spannend, denn dann gibt es einige mitreißende Ereignisse und interessante Überraschungen. Das Ende macht mich persönlich sehr neugierig auf die Fortsetzung. Der Schauplatz erhält in diesem Band noch mehr Tiefe und auch der Schreibstil der Autorin war wieder erste Sahne!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke


    2. Cassardim – Jenseits der schwarzen Treppe


    3. ???

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    Ein glanzvoller Abschluss, der keine Wünsche offenlässt



    Klappentext


    „Der große Showdown an der Ellingham Academy!



    Drei Todesfälle in der Gegenwart, drei Morde in der Vergangenheit und bei allen besteht eine Verbindung zu Milliardär Albert Ellingham und seiner exklusiven Schule. Als sich die Beweise verdichten, ist es für Stevie Bell an der Zeit, endlich das zu tun, wofür sie an die Ellingham Academy gekommen ist: den größten Kriminalfall des Jahrhunderts aufklären – und einen Mörder überführen.



    Stevie hat den Entführer von Alice gefunden. Doch noch sind nicht alle Fragen beantwortet. Lebt Alice Ellingham noch? Und wie hängt ihr Verschwinden mit den Todesfällen in der Gegenwart zusammen? Als sich ein weiterer Unfall ereignet, soll das Internat evakuiert werden. Aber Stevie ist sich sicher: Dieses Rätsel kann sie nur am Schauplatz des Verbrechens lösen. Gemeinsam mit ihren Freunden versteckt sie sich in der Schule. Was jedoch niemand ahnt: Dort sind sie nicht nur einem heftigen Schneesturm ausgeliefert, sondern auch einem Mörder, der keine Skrupel kennt …“



    Gestaltung


    Vor dem schwarzen Hintergrund hebt sich der hellgelbe Titel der Ellingham Academy wieder sehr strahlend hervor. Dieses Mal präsentiert das Cover einen Sessel vor einem Kamin, wodurch die orangene Farbe meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl ist, da diese so aussieht als würde das Kaminfeuer das Zimmer erhellen. An der Wand kann man eine Botschaft entdecken, wodurch der Titel dieses Abschlussbandes visuell aufgegriffen wird, was ich eine tolle Idee finde.



    Meine Meinung


    Nach all dem Rätselraten in den ersten beiden Bänden, wollte ich unbedingt die Auflösung aller Mysterien erfahren und habe daher neugierig zu „Die Botschaft an der Wand“ gegriffen. In diesem dritten und letzten Band geht es an der Seite von Stevie darum, die Morde und Todesfälle der Vergangenheit und Gegenwart aufzulösen. Alle stehen im Zusammenhang mit Albert Ellingham und seiner Academy. Was wird uns dieser Band schlussendlich offenbaren?



    Über die Handlung möchte und kann ich gar nicht so viel verraten, denn immerhin ist „Die Botschaft an der Wand“ der Trilogieabschluss. Doch ich kann zumindest sagen, dass es auch in diesem Band wieder einiges zu rätseln gibt. Gleichzeitig erhielt ich aber auch einige Antworten, die doch auch immer wieder mit neuen Fragen gepaart wurden, sodass das Lesen dieses letzten Bandes brisant spannend war. Während die Protagonistin den Ellingham-Fall weitgehend geklärt hatte, bleibt noch das aktuelle Geschehen aufzuklären und auch hier gibt es einiges an Mysterien.



    Besonders gefreut hat mich, dass die Auflösung aller Rätsel mit Klarheit und Logik erfolgte, denn ich konnte der Geschichte und ihren Erklärungen gut folgen und alles nachvollziehen. So gibt es auch Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und die Ermittlungen sind interessant. Es geht zwar nicht besonders actionreich oder rasant zu, aber dennoch weiß die Autorin Maureen Johnson die Leser an die Geschichte zu fesseln.



    Beispielsweise gelingt ihr dies durch die Verbindung der verschiedenen Zeitebenen aus vergangenen und gegenwärtigen Geschehnissen. Aber auch gefühlvollere Momente sorgen dafür, dass es beim Lesen abwechslungsreich und packend bleibt. Wer gerne Detektivgeschichten a la Sherlock Holmes mag, der sollte sich die „Ellingham Academy“-Trilogie nicht entgehen lassen. Es ist ein klug erzählter, erzähltechnisch klasse ausgearbeiteter und spannend umgesetzter Mystery-Krimi für Meisterdetektive mit Vorliebe für geheime Rätsel.



    Mir persönlich gefiel auch die Protagonistin Stevie wieder sehr gut, denn sie ist eine sehr untypische Protagonistin, die in der Masse der Jugendbücher eindeutig heraussticht! Sie ist jemand wie du und ich, ein normales Mädchen, das vielleicht als ein wenig schrullig bezeichnet werden könnte. Es fällt ihr schwer, mit Mitmenschen in Austausch zu bleiben, sie ist ein wenig in sich gekehrt und traut sich selbst nicht so viel zu. Dennoch ist sie klug und hat eine unvergleichliche Beobachtungsgabe, sodass sie zeigt, dass jeder Stärken hat. Zudem fand ich es toll, dass sie in diesem Band zu sich selbst steht und erkennt, was sie alles drauf hat.



    Fazit


    Mit „Die Botschaft an der Wand“ führt Maureen Johnson ihre „Ellingham Academy“-Trilogie zu einem gelungenen Abschluss, welcher die rätselhaften Mordfälle an der Schule spannend aufklärt. Die Handlung ist ruhig, aber gleichzeitig voller Enthüllungen, interessanter Ermittlungen und Überraschungen. Protagonistin Stevie gefiel mir zudem wieder sehr gut, da sie aus der Masse heraussticht und durch ihre Art sympathisch ist. Wer gerne Rätsel löst und Geschichten im Stil von Sherlock Holmes mag, der sollte der „Ellingham Academy“ einen Besuch abstatten!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Ellingham Academy – Was geschah mit Alice?


    2. Ellingham Academy – Die geheimnisvolle Treppe


    3. Ellingham Academy – Die Botschaft an der Wand

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    Eine ereignisreiche Fortsetzung mit einigen Erkenntnissen



    Klappentext


    „Emilia und Ben wurden entführt. In den Fängen des Quecksilberordens sollen sie den Tria-Bund schließen und das Voynich-Manuskript entschlüsseln. Dabei kommt es jedoch zu einem Zwischenfall, und auf einmal scheint alles, was die Orden zu wissen geglaubt haben, hinfällig. Doch die Quecks geben nicht auf und lassen Emilia keine Wahl: Gemeinsam mit Ben muss sie nach Kaleidra reisen - zum Ursprung aller Alchemisten -, wohlwissend, dass sie sich dadurch in große Gefahr begeben. Aber die Zeit arbeitet gegen sie, und die beiden stoßen mehr und mehr an ihre Grenzen. Denn Herz und Verstand sind nun mal nicht immer einer Meinung ...“



    Gestaltung


    Das Covermotiv sowie die Titelschrift sind dieselben wie schon beim ersten Cover, doch das Symbol in dem Kreis am unteren Ende des Musters wurde gewechselt. Zudem ist die Hauptfarbe des Covers nun nicht mehr grün, sondern Lilablau. Mir gefallen die Lichtpunkte und -reflexe am oberen Bildrand sehr gut, weil diese das dunkle Cover aufhellen und besonders machen.



    Meine Meinung


    Nach dem ersten Band von „Kaleidra“ habe ich mich sehr auf das Weiterlesen gefreut. In dieser Fortsetzung erfahren wir, wie es mit Emilia und Ben nach ihrer Entführung weitergeht. Die Quecks wollen, dass sie das Manuskript entschlüsseln und nach Kaleidra reisen…diese Reise ist jedoch mit großen Gefahren verbunden. Und nicht nur das, auch einige Überraschungen stehen dem Leser noch ins Haus…



    Gut gefallen haben mir hier wieder die Figuren und die mit ihnen verbundenen Überraschungen. Mein Herz schmerzte immer noch von der Enthüllung um eine Figur aus dem ersten Band und diesbezüglich fieberte ich dieses Mal umso mehr mit. Ich fand es toll, dass es hier einiges an Dramatik und Überraschungen gab, die mich mehr als einmal kalt erwischt haben. Emotional wurde ich hier wirklich voll abgeholt! Zudem mag ich es, dass ich mir als Leser bei manchen Figuren nicht sicher sein kann, welcher Seite ich sie zuordnen soll. Dies sorgte dafür, dass ich neugierig war und viele Vermutungen aufstellte.



    Auch die Handlung fand ich spannend, denn es passiert so einiges! Das Buch ist ziemlich ereignisreich mit einigen Aufgaben und Rätseln, die gelöst werden wollen, und all den Enthüllungen rund um bestimmte Entwicklungen. Zudem gab es zwischenzeitlich aber auch immer wieder kleinere Erholungspausen, in denen ich mich von den spannenden Erlebnissen und auch den teilweise schockierenden Offenbarungen erholen konnte.



    Zudem gefiel mir die Thematiken, die in „Wer die Seele berührt“ aufgegriffen wurden. Diesbezüglich kann ich nichts genaueres sagen, ohne zu spoilern, aber hier hat die Autorin einiges offenbart, was mit Emilia zu tun hatte, was mich überrascht hat und was einigen an spannenden Diskussionsstoff bietet. Ebenso sind die Ziele des Bösewichts für mich noch nicht ganz klar und offenkundig, sodass ich gespannt bin, was mich diesbezüglich im letzten Band erwarten wird.



    Fazit


    Mit „Kaleidra – Wer die Seele berührt“ hat Kira Licht eine spannende Fortsetzung ihrer „Kaleidra“-Trilogie geschaffen, die mich wieder ganz in ihren Bann ziehen konnte. Es ging direkt spannend weiter und blieb glücklicherweise auch konstant aufregend. Ab und an waren kleine Ruhepausen eingebaut, in denen man sich als Leser erholen konnte von all den schockierenden Überraschungen und den mitreißenden Ereignissen. Ich freue mich nun auf den dritten und letzten Band, in dem hoffentlich alles geklärt und zu einem runden Ende geführt wird!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Kaleidra - Wer das Dunkel ruft


    2. Kaleidra - Wer die Seele berührt


    3. Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt

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    Zwar keine komplett neue Welt, aber dennoch toll umgesetzt



    Klappentext


    „Um mich herum sah die Meeresoberfläche aus wie flüssiger Goldstaub. Die Zeichnung auf Aris' Brust schien sich direkt aus dem goldenen Wasser seine Haut hinaufzuschlängeln. Magisch. Wunderschön. Und unfassbar anziehend. Er schüttelte sich das Wasser aus den Haaren. »Atmen!«, sagte er mit leisem Lachen.



    Das bisschen Sturmflut ... Ella ist fest entschlossen, sich ihren Cornwall-Urlaub in Grannys Cottage nicht verderben zu lassen. Als sie jedoch einen vermeintlichen Surfer vor dem Ertrinken rettet, ist in ihrem Leben plötzlich nichts mehr wie vorher. Denn der geheimnisvolle Aris stammt aus einer ganz anderen, mythischen Welt. Ella stürzt in ein Abenteuer voller Wunder und Schrecken. Und nicht nur ihr Herz gerät dabei in höchste Gefahr ...“



    Gestaltung


    An dem Cover gefällt mir sehr, dass es mit einem metallisch schimmernden Glanzlack veredelt wurde. Der Schattenumriss der Mädchengestalt funkelt im Licht und dies untermalt meiner Meinung nach die Unterwasserwelt, welche man in dem Schattenumriss entdecken kann. Die Unterwasserszenerie mag ich zudem sehr gerne, weil sie mit den Lichtreflexen und Wasserblasen sehr lebendig aussieht. Umrandet wird alles von einem hellen, beigefarbenen Hintergrund, welcher mit einem Muster übersäht ist, das mich an Fischschuppen erinnert.



    Meine Meinung


    Da ich Geschichten, die einen Zusammenhang zum Meer aufweisen, gerne lese, war ich neugierig auf „Meeresglühen – Geheimnis in der Tiefe“. In diesem Debüt geht es um Ella, die in Cornwall Urlaub macht und dort einen Surfer vor dem Ertrinken rettet. Dass diese Rettungsaktion ihr Leben komplett verändern würde, damit hätte Ella im Leben nicht gerechnet, denn Aris stammt aus einer Welt voller Mythen und Legenden…



    Was den Romantikfaktor der Geschichte anging, muss ich sagen, dass gerade der männliche Protagonist Aris hier voll punkten konnte. Er ist ein netter Junge, gutaussehend noch dazu und er verzaubert mehr als einmal durch romantische Worte, die nicht nur das Herz der Protagonistin höher schlagen lassen. Ich glaube jedes Mädchen wünscht sich, solche Worte zu hören, wie Aris sie mehr als einmal Ella entgegenbringt. Die Liebesbeziehung zwischen beiden ist auch gut ausgestaltet, auch wenn sie für mich persönlich etwas zu schnell ging. Ich mag es lieber, wenn sich die romantischen Gefühle Zeit lassen und sich im Verlauf der Reihe entwickeln. Hier ging es für meinen Geschmack etwas schnell zu.



    Wie bereits angedeutet, fand ich Aris sehr sympathisch und toll. Er ist zunächst etwas geheimnisvoll, zeigt aber schnell all seine guten Seiten. Protagonistin Ella hingegen wirkte auf mich manchmal ein wenig wie ein Elefant im Porzellanladen, denn in meinen Augen war sie nicht sehr feinfühlig. So haut sie teilweise Kommentare gegenüber Aris‘ Welt und Mitlebewesen raus, die mich erstaunt haben und die Ella nicht sehr tolerant wirken ließen. Ich überlegte beim Lesen jedoch, ob Ella vielleicht absichtlich so dargestellt wurde, um im Verlauf der Reihe eine Entwicklung bei ihr zu zeigen, die deutlich macht, dass Ella offener wird und sich von Vorurteilen verabschiedet. Diesbezüglich bin ich sehr neugierig.



    Die Handlung hat mich sehr gut unterhalten, denn meiner Meinung nach war hier eine schöne Harmonie aus rasanteren Momenten voller Spannung und Action sowie ruhigeren Szenen geschaffen. Zudem fand ich es gut, dass teilweise auch witzige Sprüche und Humor eingebunden wurden, welche mich zum Schmunzeln brachten, sodass die Geschichte auch hierdurch aufgelockert wurde und ihren ganz eigenen Charme versprühte. Die Unterwasserwelt gefiel mir zudem sehr, denn hier wurde sich einer alten Legende bedient, die gut in die Geschichte eingearbeitet wurde. Auch die Beschreibungen der Welt fand ich sehr angenehm und anschaulich, denn ich konnte mir das Unterwasserreich gut vorstellen.



    Fazit


    Mit „Meeresglühen – Geheimnis in der Tiefe“ hat Anna Fleck einen alten Mythos aufgegriffen und anschaulich in ihre Geschichte eingebunden. Zwar ist die Legende und die damit verbundene Welt nichts neuartiges, aber dennoch gefiel mir die Umsetzung. Mit der Protagonistin hatte ich persönlich leichte Schwierigkeiten, aber ich bin neugierig, ob sie sich weiterentwickeln wird. Die Liebesgeschichte fand ich trotz dessen, dass sie für mich etwas schnell passierte, sehr romantisch und die Handlung konnte mich gut unterhalten mit der ausgewogenen Balance aus Rasanz und Erholung.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Meeresglühen – Geheimnis in der Tiefe


    2. ???


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    Schöne Verbindung von phantastischer Fiktion und Realität



    Klappentext


    „Dem Wind zuflüstern, Gewitter in Kesseln brauen und Tsunamis verhindern – das alles gehört zu den Aufgaben der Wetterhexen. Seit die 16-jährige Robin von ihrem Volk verbannt wurde, vermisst sie all das schmerzlich. Von ihrer eigenen Familie gejagt, ist sie in der Menschenwelt untergetaucht. Bis der charmante Sturmjäger Aaron ihre Hilfe benötigt, um ihre Küstenstadt vor Donnerdrachen zu retten. Doch was Robin nicht weiß: Es steht noch weitaus mehr auf dem Spiel …“



    Gestaltung


    Ich mag die warmen gelb-orange Töne, die so gut in die herbstliche Jahreszeit passen, total gerne. Vor allem gefällt mir aber das Motiv mit dem Stein, auf dem Text gedruckt steht und den Buchseiten, zwischen denen der Stein wie ein Fels in der Brandung aufragt. Das Mädchen auf dem Stein gefällt mir vor allem aufgrund ihrer Pose sehr, da diese standhaft und durch die geöffneten Arme positiv aussieht. Die Blitze im Hintergrund und die wirbelnden Blätter passen auch sehr gut zum Buchinhalt.



    Meine Meinung


    Von Mechthild Gläser habe ich schon viele Bücher gelesen (wenn nicht sogar alle) und daher hat es mich ganz besonders gefreut, dass sie mit „Die Worte des Windes“ ein neues Werk geschrieben hat. In dem Buch geht es um Robin, die aus dem Clan der Wetterhexen verbannt wurde und die in die Menschenwelt geflohen ist. Eines Tages braucht der Sturmjäger Aaron ihre Hilfe, um eine Stadt zu retten, doch das war längst nicht alles…



    Die Idee des Magiekonzeptes in diesem Buch hat mir unglaublich gut gefallen, denn es gibt sogenannte Wetterhexen, die das Wetter beeinflussen und beherrschen können. Sie können bestimmte Wetterphänomene verhindern und verändern. Die Umsetzung wie sie dies tun, fand ich richtig gelungen und auch die Beschreibungen der Magie und der Welt der Hexen. Ich persönlich habe schon viele Arten von Hexen in Büchern kennengelernt, aber soweit ich mich erinnern kann, ist dies das erste Mal, dass ich von einer derartigen Magie von Hexen lese.



    Mit den Wetterhexen einher geht auch das Thema Klimawandel, welches in diesem Buch aufgegriffen wird. Die Verschmutzung und Zerstörung der Umwelt wird thematisiert und auch Probleme wie die Erderwärmung werden verdeutlicht. Auf diese Weise vermischt „Die Worte des Windes“ seine Fantasyhandlung mit ganz realen, aktuellen und für die Leser greifbaren Problemen, da viele der Themen bezüglich des Klimawandels in den momentanen Nachrichten zu hören sind. Dabei wird das Thema so aufgegriffen, dass man nicht das Gefühl hat, ein belehrender Zeigefinger würde über einem schweben. So ist das Buch auch richtig aktuell, wobei mir vor allem einfach die Verbindung von Phantastik und Realität sehr gut gefallen hat.



    Die Handlung fand ich im Großen und Ganzen auch gut und unterhaltsam, aber für meinen Geschmack streckte sie sich doch ein wenig. Die Geschehnisse zogen sich manchmal hin und wurden für mein Empfinden in die Länge gezogen. Dennoch konnten mich beispielsweise die Dialoge bei Laune halten. Diese waren ein wahres Schmuckstück, da sie sehr witzig und spritzig waren. Mehr als einmal musste ich schmunzeln oder sogar lachen. Außerdem gefiel mir die Chemie zwischen Robin und Aaron sehr.



    Fazit


    Mit „Die Worte des Windes“ hat Mechtild Gläser eine neue Fantasygeschichte geschrieben, die phantastische und fiktive Elemente wie die Wetterhexen mit dem brandaktuellen Thema Umweltverschmutzung und Klimawandel verbindet. Diese Verknüpfung fand ich sehr ansprechend und angenehm, weil ich nicht das Gefühl hatte, belehrt zu werden, sondern vielmehr eine unterhaltsame Geschichte mit wichtigem Beigeschmack gelesen habe. Zwar fand ich die Handlung stellenweise etwas in die Länge gezogen, aber insgesamt gut und vor allem die Dialoge mit ihrem Witz hervorragend!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband