Beiträge von Skyline

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Lasst euch warnen von der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes - bleibt gesund!

Aber wer jetzt hier weiter Panik verbreitet, bekommt eine Zwangs-Forenpause verordnet!

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    Wow! Befasst sich mit einem ernsten Thema, das unter die Haut geht!



    Klappentext


    „Joe hat seinen Bruder seit zehn Jahren nicht gesehen, und das aus dem schlimmsten aller Gründe. Ed sitzt in der Todeszelle.


    Aber jetzt wurde Eds Hinrichtungsdatum festgelegt und Joe ist wild entschlossen, diese letzten Wochen mit seinem Bruder zu verbringen, egal, was andere Leute denken ...



    Geschrieben von Carnegie-Medal-Gewinnerin Sarah Crossan, wirft dieser ergreifende, aufwühlende, großherzige Roman wichtige Fragen auf: Welchen Wert misst man dem Leben bei? Was kann man vergeben? Und wie verabschiedet man sich?“



    Gestaltung


    Am Cover mag ich die Farben total gerne. Auch wenn ich normalerweise gelb und blau nicht so schön zusammen finde, passen diese Farben bei diesem Cover gut zusammen, denn durch den Farbverlauf gibt es im Farbübergang auch Grüntöne, die alles sehr stimmig erscheinen lassen. Auch erinnert das Cover so an einen Himmel, bei dem die Sonne gerade auf- oder untergeht. Die kleinen Sterne und die Baumlandschaft darauf passen auch zu diesem Motiv.



    Meine Meinung


    Von Sarah Crossan habe ich schon „Nicu & Jess“ gelesen, welches mir gefallen hatte und da ich das Thema ihres neuen Buches faszinierend fand, habe ich gerne zu diesem gegriffen. In „Wer ist Edward Moon?“ geht es um den 17jährigen Joe, dessen zehn Jahre älterer Bruder in der Todeszelle sitzt und mit einer Giftspritze hingerichtet werden soll. Joe reist zu Edward, um sich von ihm zu verabschieden…



    Das Besondere an „Wer ist Edward Moon?“ ist die Erzählweise, denn die Geschichte wird in Versen erzählt. So liest man die Seiten rasend schnell weg, da durch die Versform nur wenige Worte auf einer Seite stehen. Ich persönlich musste mich dieses Mal erst ein wenig mit dem Erzählstil anfreunden, da ich zu Beginn auch die Dialoge und Joes Erzählungen etwas sperrig fand.



    Das Thema des Buches hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn auch wenn es bei uns in Deutschland keine Todesstrafe gibt, so ist diese Thematik dennoch aktuell, da sie in einigen Ländern noch vorhanden ist. Sarah Crossan zeigt in ihrem Buch sehr emotional, ehrlich und in meinen Augen auch realistisch, wie bedrückend die Situation eines Familienangehörigen in der Todeszelle ist. Dabei fand ich es sehr ergreifend, dass auch Einschübe aus der Vergangenheit der Brüder gezeigt wurden und ich so erfahren habe, dass die beiden eine enge Beziehung zueinander hatten.



    Diese ist es auch, die dafür sorgt, dass ich als Leser mit Edward hoffte und bangte, wenn sein Anwalt einen Aufschub der Ausführung der Todesstrafe beantragte. Auch die Belastungen von Edward in dieser Situation wurden für mich sehr gut dargestellt, sodass ich auch die Atmosphäre der Geschichte als sehr belastend empfunden habe. Ich fand es gut, dass die Autorin es mit wenigen Worten schafft, die Situation für ihre Leser so greifbar darzustellen.



    Fazit


    Mit dem ernsten und außergewöhnlichen Thema eines Gefangenen in der Todeszelle, ist „Wer ist Edward Moon?“ eine Geschichte, die nachdenklich stimmt. Die Thematik hat die Autorin sehr eindringlich und ehrlich geschildert, wobei sie es mit wenigen Worten schafft, eine ergreifende Atmosphäre zu erschaffen. Mit der Versform musste ich erst etwas warm werden, aber die Geschichte an sich konnte mich wirklich fesseln und mir in meinen Augen realistisch aufzeigen, wie es sich anfühlt, wenn ein Familienmitglied in der Todeszelle sitzt.


    4 von 5 Sternen!

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    Die Mischung macht’s! Hier kommt alles zusammen, was das Herz begehrt!



    Klappentext


    „Eigentlich ist Airin die Ausgeglichenheit in Person. Doch der neueste Gast in ihrem Bed&Breakfast an der irischen Westküste bringt sie ganz schön aus der Ruhe. Joshua Hayes ist ein umschwärmter TV-Star, und auch Airin fühlt sich schnell zu ihm hingezogen. Dabei passt er so gar nicht in ihr Leben, das gerade durch einen erbitterten Familienstreit schon kompliziert genug ist. Es wäre völlig unvernünftig, für diesen ebenso undurchsichtigen wie charmanten Mann Gefühle zu entwickeln. Und nahezu hirnverbrannt, auf die ungewöhnliche Wette einzugehen, die Josh ihr vorschlägt …“



    Gestaltung


    Von den Covern dieser Trilogie bin ich insgesamt sowieso komplett überzeugt, aber das Cover von „Find me in the Storm“ ist wirklich atemberaubend. Der Himmel im Hintergrund mit seinen Farben sieht aus wie der bei einem Sonnenuntergang. Die Wolken erzeugen dabei eine Tiefe, durch die das Motiv die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Außerdem gefällt es mir sehr, wie die Wolken den Titel umranden und teilweise auch verstecken.



    Meine Meinung


    Nachdem mir schon die ersten beiden Bände der Leuchtturm-Trilogie von Kira Mohn gut gefallen hatten, war ich unglaublich neugierig auf den dritten Band, der mich schon durch sein wunderschönes Cover beeindruckt hat. Außerdem dreht sich dieser Band hauptsächlich um Airin, da sie die Protagonistin in „Find me in the Storm“ ist. Airin mochte ich schon zuvor richtig gerne. Sie hat ein Herz für ihr Bed and Breakfast und ist sehr sympathisch.



    An diesem Band hat mir besonders gut die Wette zwischen Airin und dem männlichen Love-Interest Joshua gefallen, denn diese hat richtig Schwung in die Handlung gebracht. Habe ich am ersten Band noch kritisiert, dass mir die Handlung etwas zu ruhig war, hat es mir bei diesem Reihenabschluss an nichts gefehlt. Es wurde dabei nämlich nicht nur durch die Wette spannend, sondern auch durch die Familienprobleme, die die Hauptfigur mit sich brachte.



    Airins Familie ist zerstritten und droht sich über diesen Streit zu entzweien. Dies bringt auch Tiefe in die Handlung und zeigt zudem, dass Airin auch eine Bürde mit sich herumträgt. Dabei fand ich die Balance schön, die zwischen diesen bedeutenden, familiären Momenten und leichteren Szenen gehalten wurde. Es war eine schöne, angenehme Mischung aus lockerem Witz, großen Gefühlen, Authentizität und Familienproblemen.



    Die Charaktere gefielen mir auch gut. Airin habe ich schon erwähnt und in diesem Band konnte ich sie noch besser kennen lernen, was mir gut gefallen hat. Aber auch Joshua fand ich toll. Er ist ein berühmter Star mit vielen Fans und Bewunderern. So verfällt auch Airin ihm und ich als Leserin konnte ihre Gefühle voll und ganz nachvollziehen. Ich fand Joshua total interessant und wollte stetig mehr über ihn erfahren.



    Fazit


    Für mich war „Find me in the Storm“ ein toller Abschluss der Leuchtturm-Trilogie. Airin war mir schon in den vorherigen beiden Bänden sympathisch, aber in diesem Band hat sich meine Sympathie nochmals gesteigert. Auch Joshua, ihren männlichen Love-Interest, fand ich unglaublich interessant. Zudem gefiel mir die Handlung in diesem Band sehr gut, da sie eine wunderschöne Mischung aus allen für mich als Leser wichtigen Elementen ist. So ist die Handlung gefühlvoll, stellenweise humorvoll aufgelockert, authentisch und vieles, vieles mehr!


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Show me the Stars


    2. Save me from the Night


    3. Find me in the Storm

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    Ein krasses Verwirrspiel, bei dem ich mich gebannt auf die Suche nach der Wahrheit begab



    Klappentext


    „Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf den Tod ihrer beiden Töchter folgte, nicht mehr ansprechbar und ein dauerhafter Pflegefall.

    Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und darin offenbart sich Lowen Schreckliches ...“



    Gestaltung


    Ich finde das Cover total schön! Mir gefällt die Wolke im Hintergrund richtig gut, weil sie gar nicht aussieht wie eine Wolke, sondern wie eine Welle aus Sand, die unter Wasser ist. Die Farbgebung gefällt mir auch richtig gut mit der Kombination aus rosa und lia, da dies nicht zu mädchenhaft ist und an einen Sonnenauf- bzw. -untergang erinnert. Dazu passt auch der hellblaue Himmel über der Wolke. Besonders hübsch finde ich auch, dass der Titel leicht verschwimmt und mit Kontrasten versehen ist. Auch die Vögel passen zur Himmeloptik. Ein echter Blickfang!



    Meine Meinung


    Da ich schon einige Bücher von Colleen Hoover gelesen habe und „Verity“ aber nach etwas ganz anderem klang als den bisherigen Werken der Autorin, war meine Neugierde geweckt. In „Verity“ geht es um Lowen, die die Werke der Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben soll. Die Autorin ist nämlich seit einem Unfall ein Pflegefall. Lowen recherchiert im Haus der Crawfords und lernt auch Veritys Ehemann Jeremy kennen, der Gefühle in ihr auslöst. Dann findet sie Veritys Tagebuch und entdeckt ein schreckliches Geheimnis…



    Ich hatte beim Lesen eine Gänsehaut! Der Anfang war schon total spektakulär und irgendwie auch beklemmend. Ich fand, dass man hier direkt gemerkt hat, dass Colleen Hoover eine andere Seite von sich zeigt als die, die sie bei ihren bisherigen Büchern gezeigt hat. Die ersten Seiten von „Verity“ beginnen mit einigen Schockmomenten und sorgen dafür, dass der Leser an den Seiten klebt. Mir stand der Mund offen und ich war echt direkt gefesselt.



    Mir gefielen auch das Flair und die Atmosphäre des Buches sehr, weil es irgendwie düsterer wirkt als die anderen Werke der Autorin, die ich gelesen habe. Ich hatte beim Lesen immer so ein leichtes Gefühl von Unwohlsein und Angst oder Grusel, weil ich nicht wusste, was als nächstes auf mich zukommen würde. Eigentlich bin ich ein ziemlicher Angsthase, aber ich finde hier, dass dieses Gefühl beim Lesen total anziehend ist und dass Colleen Hoover es schafft, mich dadurch noch neugieriger zu machen!



    Etwas irritierend fand ich allerdings die meisten Namen. Es beginnt schon beim Namen der Protagonistin: Lowen. Ich lese immer aus Versehen Löwen und das stört mich doch ein wenig. Jeremy ist bisher der einzige Name, den ich gut lesen und aussprechen kann. Bei Lowen beispielsweise habe ich keine Ahnung, wie ich es in meinem Kopf lesen soll und wie der Name klingen soll, was ich schade finde. Zwar sind außergewöhnliche Namen gerade modern und total in (man denke nur daran, wie manche Stars ihre Kinder nennen), aber ich tat mich einfach schwer mit dem Lesen, wenn ich hier auch so verrückte Namensgebungen entdecken musste.



    Den Charakter von Lowen fand ich interessant. Sie ist eher ruhig und introvertiert, was ich gut verstehen kann und womit man sich gut identifizieren kann. Jeremy fand ich etwas schwer einzuschätzen, da er so viel Schlimmes erlebt hat und trotzdem noch so...selbstbewusst und normal war...ich fragte mich bei ihm immer: wäre man an Erlebnissen wie seinen nicht schon längst irgendwie mit Spuren gekennzeichnet? Er sorgte bei mir also für einiges an Rätseln. Allerdings mochte ich beide zusammen nicht so gerne, weil er immer noch ein verheirateter Mann ist und sie sich zum Ende hin ziemlich übertrieben verhalten hat. Sie hat meiner Meinung nach Grenzen überschritten.



    Was mir auch gut gefallen hat, war die Unsicherheit bezüglich all der Zusammenhänge und dieses Gefühl, dass noch etwas Großes passieren würde. Dies sorgte richtig dafür, dass man rätselt und überlegt, was passieren könnte und ob Verity beispielsweise wirklich in diesem pflegebedürftigen Zustand ist oder nur so tut. Da ist man als Leser richtig bei der Sache und spekuliert. Sowas liebe ich einfach! Ist Verity hier diejenige, die alle hinters Licht führt und grausame Dinge getan hat oder wird sich uns doch zeigen, dass es Jeremy war? Oder war es eine Figur, die dann aus dem Hut gezaubert wird und von der wir noch nichts ahnen? Ich war so gespannt auf die Auflösung!



    Fazit


    Insgesamt fand ich „Verity“ nicht einfach nur spannend, sondern vor allem aufregend. Dafür hat das Rätselraten der Geschichte gesorgt und die Unsicherheit, welche Figur der Wahrheit entspricht und welche nicht. So klebte ich an diesem Buch, um zu erfahren, was schlussendlich die Auflösung ist und überlegte stets mit, verwarf aber auch immer wieder meine Theorien. Nicht so gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Lowen und Jeremy, weil mir Lowens Verhalten am Ende extrem erschien und weil er ein verheirateter Mann ist. „Verity“ ist ein krasses Verwirrspiel, das dem Leser schockierende Abgründe zeigt, bei denen er sich nie sicher sein kann, was der Wahrheit entspricht…


    Knappe 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Spaßige Unterhaltung durch kreative Einfälle



    Klappentext


    „Briefe, wer schreibt denn heute noch Briefe! Und so einen verrückten hat Kev noch nie bekommen. Wer ist bloß die Große Grüne Neune, die ihm parallele Grüße schickt? Er soll sich in den 13. Stock begeben, obwohl das graue Hochhaus nur zwölf Etagen hat? Kev kann das alles nicht glauben, aber als er schließlich doch auf den Kaugummi mit der aufgemalten 13 drückt, trägt ihn der Aufzug direkt in das Abenteuer seines Lebens!“



    Gestaltung


    Das Cover finde ich herrlich verrückt und vor allem die Farbkombination aus Lila und Gelb ist auffällig und die knalligen Farben finde ich super passend. Auch gefällt mir der Stil der Illustrationen sehr, wobei ich vor allem die Idee mag, dass am oberen Bildrand Hochhäuser und ein Junge zu sehen sind, der anscheinend von oben herabfällt. Besonders der Titelschriftzug mit seinen bunten Farben und seiner dicken Schriftart sticht hervor.



    Meine Meinung


    Der verrückt klingende Titel hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich fand, dass sich auch die Geschichte echt abgefahren anhörte, sodass ich „Kevin und das Wurmloch im 13. Stock“ gerne lesen wollte. In dem Buch geht es um Kevin, der einen absurden Brief bekommt, in dem er aufgefordert wird, in den 13. Stock zu kommen, obwohl das Hochhaus nur zwölf Etagen hat. Im Fahrstuhl drückt er dann auf ein Kaugummi mit einer aufgemalten 13 und dann sieht er sich plötzlich dem Abenteuer seines Lebens gegenüber…



    Ich fand die Geschichte tatsächlich richtig unterhaltsam und hatte beim Lesen großen Spaß. Dies lag vor allem daran, dass all die Ideen in der Geschichte richtig abgefahren und verrückt, gleichzeitig aber auch unglaublich kreativ sind. So gibt es ein Multiversum und Kevin wurde als Kontaktperson auserwählt, denn die Erde hat etwas ganz Besonderes: Schokolade! Da musste ich schon grinsen und so ging es mir auch bei vielen anderen der tollen Ideen in dieser Geschichte. Außerdem wird die Handlung sehr abenteuerlich…



    Auch die Figuren habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Vor allen unseren Protagonisten Kevin. Kevin ist ein Junge, der von anderen gemobbt wird. Er ist etwas fülliger und hat kaum Freunde. Allein damit hat er schon mein Herz erweicht, denn ich mag es gar nicht, wenn man jemanden mobbt und so hatte Kevin sofort meine Sympathie und mein Mitgefühl, da ich absolut verstehen konnte, wie es ihm geht. Aber auch seine große Fantasie und seine Art fand ich total cool, denn während andere vermutlich durchgedreht wären angesichts der Erkenntnis eines Multiversums, reagiert er einfach cool und gelassen. Ein echt genialer Held!



    Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch durch Kevins Reise durch die verschiedenen Universen auch unterschiedliche Gesellschaftsformen darstellt. So wird man meiner Meinung nach beim Lesen auch ein wenig dazu angeregt, zu überlegen und hinterfragen, wie unsere Erde denn von anderen wahrgenommen wird. Auch die Verteilung von arm und reich spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Dabei finde ich durchaus, dass auch Kinder schon die Andeutungen verstehen können.



    Fazit


    Mir hat „Kevin und das Wurmloch im 13. Stock“ beim Lesen viel Freude bereitet, denn die Ideen des Autors sind total kreativ und es macht einfach Spaß, in das Multiversum abzutauchen. Ich fand die Handlung abenteuerlich und spannend, aber vor allem habe ich wirklich die Einfälle geliebt. Auch Kevin fand ich toll, da er als Protagonist echt sympathisch ist und man sich mit ihm identifizieren kann.


    5 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Ich bin total angetan von dieser zauberhaft-schönen Geschichte!



    Klappentext

    „Luftpiraten sind grauhäutig, griesgrämig und streiten für ihr Leben gerne. Keiner blitzt und donnert besser als Luftpiratenlehrer Adiaba. Bis Zwolle zu ihm kommt: ein Weißer Luftpirat ohne Blitzauge, friedfertig und freundlich. Unwillkürlich schließt Adiaba den kleinen Kerl ins Herz und nimmt ihn bei sich auf. Ohne zu ahnen, dass ausgerechnet dieser Junge unfassbaren Mut beweisen und die Welt der Luftpiraten gehörig auf den Kopf stellen wird …“



    Gestaltung


    Schon die Gestaltung des Covers versprüht den besonderen Charme dieses Buches, denn man sieht darauf Luftpiraten und einen Drachen in mitten von vielen, vielen Wolken. Durch diese Wolken kommt eine gewisse Tiefe in das Bildmotiv hinein, denn die verschiedenen Blautöne erwecken den Anschein von verschiedenen Wolkenschichten. Die Zeichnung der Figuren ermöglicht schon einen ersten Eindruck des Stils in dem Buch. Außerdem gefällt mir die silbrig-glänzende Schrift des Titels.



    Meine Meinung


    Seit ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, wusste ich, dass ich es lesen wollte. „Luftpiraten“ ist das von mir wohl am sehnlichsten erwartete Buch des Frühjahrs 2020. Dies lag vor allem an der außergewöhnlich klingenden Geschichte, denn in „Luftpiraten“ geht es um eben diese. Luftpiraten haben eine graue Haut und sie sind griesgrämig. Sie können Gewitter verursachen. Adiaba ist ein solcher Luftpirat. Doch eines Tages kommt Zwolle zu ihm und Zwolle ist genau das Gegenteil aller Luftpiraten: er ist weiß, freundlich und streitet gar nicht gerne. Genau deswegen ist er es auch, der die Welt der Luftpiraten umkrempelt…



    Ich bin total angetan von all den wunderschönen und besonderen Illustrationen, die das Buch durchziehen. Die Illustratorin Lena Winkel arbeitet mit verschiedenen Graustufen und Blautönen. Dabei sticht vor allem ihr einzigartiger Zeichenstil ins Auge, der meiner Meinung nach filigran-elegant ist. Die Illustrationen begleiten die Geschehnisse und die Geschichte, sodass es beim Lesen immer wieder etwas zu entdecken gibt und gleichzeitig auch eine tolle visuelle Unterstützung vorhanden ist. Durch diese kann man sich die Geschichte noch besser vorstellen. Außerdem sorgen die Motive für eine zauberhafte Atmosphäre.



    Richtig begeistert haben mich auch all die kreativen Einfälle von Autor Markus Orths. Die Welt der Luftpiraten ist einfallsreich, vielfältig und es gibt so viel zu entdecken! Ich liebte all die Ideen und das besonders fantasievolle Flair der Geschichte. Die Luftpiraten leben in den Wolken und so begegnet dem Leser ein Setting der ganz besonderen Art. Ich tauchte in eine fremde Welt ein, die ich mir durch die tollen Beschreibungen aber auch richtig gut vorstellen konnte. Auch all die Fantasiewesen, die es in „Luftpiraten“ gibt, haben mich geflasht und in Staunen versetzt. Hier begegneten mir Einfälle, auf die ich selber im Leben nicht gekommen wäre und die mich in eine Welt entführt haben, die mich super meinem Alltag entfliehen ließ.



    Die Gesellschaft der grauen Luftpiraten hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Obwohl die Luftpiraten streitlustig und mies drauf sind, sind sie ein total cooler Haufen. Auch die Erzählweise des Buches unterstützt diesen magischen Charakter der Geschichte, denn wie Markus Orths seine Geschichte erzählt ist einfach zauberhaft. Es hat ein wenig den Flair einer Märchenerzählung, aber ohne zu altbacken zu wirken. Vielmehr ist es modern, mit all den Begrifflichkeiten, die passend zur Welt der Luftpiraten erschaffen wurden. So habe ich beim Lesen gedacht, dass ich ein modernes Märchen lese.



    Die Handlung ist in meinen Augen bedingt für jüngere Leser ab 8 Jahren geeignet, weil ich schon finde, dass sie einiges abverlangt. Es geht durchaus auch brutaler zu und ich denke, dass einige im Text versteckte Andeutungen nicht unbedingt verstanden werden. So geht es beispielsweise auch um Toleranz, Andersartigkeit und Freundschaft. Themen, die ich für junge Menschen wichtig finde und die das Buch für mich als erwachsene Leserin richtig toll aufbereitet hat. Hier kann man viel zwischen den Zeilen entdecken und auch zum Nachdenken wird man angeregt, was ich immer gerne mag. Dabei verschwimmt der ernste Charakter oftmals durch all die fabelhaften Einfälle, denn es gibt so vieles zu entdecken und zu bestaunen, dass man die Geschichte einfach nur genießt. Es macht richtig viel Spaß, all die tollen Orte und Wesen zu erkunden!



    Fazit


    Meine Erwartungen an „Luftpiraten“ waren enorm hoch und das zurecht, denn dieses Buch ist wahrlich magisch. Zwischen den Buchdeckeln warten nicht nur filigran-elegante Illustrationen, die den Text toll unterstützen, sondern auch eine Geschichte voller Magie und Zauber. Die Ideen und Einfälle sind besonders. Sie sind kreativ und verzauberten mich sofort. Auch die Erzählweise ist märchenhaft-magisch, wodurch ich beim Lesen in eine völlig andere Welt abtauchte. Ich weiß gar nicht, wie ich noch sagen soll, wie toll ich dieses Buch fand, aber eins weiß ich gewiss: „Luftpiraten“ ist eine Geschichte voller Zauber und Wunder, die die Leser gefangen nimmt.


    5 von 5 Sternen!

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    Eine Geschichte über das Leben, die das Leben schreibt



    Klappentext


    „Die 18-jährige Sanni hat bisher ein wildes, freies Leben geführt, bei dem Partys, Alkohol, Drogen und Sex auf der Tagesordnung standen. Mit dem Abitur in der Tasche interessiert es sie nicht, was nach dem Sommer sein wird. Niko beschäftigt hingegen, wie er es seinen strengen Eltern rechtmachen kann. Doch trotz aller Unterschiede verbindet Sanni und Niko eine ganz besonders tiefe Freundschaft – die vor allem für Niko mehr als nur Freundschaft ist.

    Alles ändert sich, als die beiden unverhofft miteinander im Bett landen. Zum ersten Mal konfrontiert Niko Sanni mit seinen Gefühlen und stellt sie vor die Wahl: Beziehung oder ein Ende der Freundschaft. Sanni ist hin- und hergerissen, empfindet sie doch auch mehr für Niko. Aber kann Sanni für die Liebe wirklich ihre Freiheit aufgeben?“



    Gestaltung


    Mir gefällt das Cover richtig gut, was vor allem am Kontrast zwischen den verspielt-süßen Blumen und dem knalligen „Fucking“ im Titel liegt. Dies wirkt gegensätzlich und passt trotzdem gut zueinander. Die blauen Blumen gefallen mir sehr, weil sie realistisch aussehen und durch die verschiedenen Blautöne auch Schattierungen entstehen. Davor fügt sich der Titel sehr schön ein, wobei sich das knallig pinke „Fucking“ abhebt.



    Meine Meinung


    An „C’est la fucking vie“ interessierte mich vor allem die Thematik des Buches, denn es geht um die besten Freunde Sanni und Niko, die recht unterschiedlich sind. Sanni ist unbeschwert und genießt ihr freies Leben. Niko hingegen möchte eine Freundin haben und es seinen Eltern rechtmachen. Auch ist er in Sanni verliebt. Als die beiden gemeinsam im Bett landen, stellt er sie vor die Wahl: entweder Sanni geht mit ihm eine Beziehung ein oder aber sie können nicht mehr befreundet sein. So muss Sanni sich entscheiden: kann sie sich auf Niko einlassen oder ist ihr ihre Freiheit wichtiger?



    Sanni verkörpert wohl genau den Gedanken, den viele junge Menschen für die Zeit nach ihrem Schulabschluss haben: das Leben in vollen Zügen genießen. Feiern. Party machen. Nicht an Morgen denken. Da ich selber nie dieser Typ war, konnte ich mich mit Sanni zunächst nicht so wirklich anfreunden. Sie war mir zu sorglos und hat zu wenig an ihre Zukunft gedacht. Dafür aber regelmäßig an Sex und Partys. Ich fand es dann aber gut, dass sie durch Niko und die Wahl, vor die er Sanni stellt, ernster wurde. Sie hat auf einmal bemerkt, dass ihr Leben nicht nur aus Unbeschwertheit besteht, sondern dass auch Entscheidungen dazugehören.



    Auf diese Weise zeigt „C’est la fucking vie“ dass Entscheidungen zum Leben dazugehören und dass man sich ihnen nicht einfach entziehen kann, auch wenn man es vielleicht möchte. Den Kopf wie ein Vogelstrauß einstecken hilft aber nichts, denn Sanni muss sich entscheiden, da sie Niko sonst so oder so verliert. Niko fand ich richtig toll. Er ist in meinen Augen ein ausgewogener Charakter, der zwar versucht, es anderen recht zu machen, der aber auch für sich einsteht, denn er mag Sanni. Darum stellt er sie vor die Wahl, anstatt seine Gefühle länger stillschweigend mit sich herumzutragen.



    Besonders interessant war auch der Erzählstil, denn das Buch ist in der Ich- bzw. Du-Perspektive geschrieben. Aus Sannis Sicht wird erzählt was passiert, doch sie spricht Niko mitten im Erzähltext direkt an. Beispielsweise folgt auf eine wörtliche rede ein „sagst du“. Das fand ich beim Lesen zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, weil es so außergewöhnlich ist. Aber mit der Zeit kam ich in einen Lesefluss herein und dann fand ich diese besondere Art zu erzählen echt spannend und cool.



    Fazit


    „C’est la fucking vie“ ist eine Geschichte über das Erwachsen werden, über die Zeit nach dem Schulabschluss und darüber dass Entscheidungen zum Leben dazugehören. Mir gefiel diese Botschaft gut und auch der besondere Erzählstil des Buches hat mir gut gefallen, auch wenn ich mich erst daran gewöhnen musste. Zudem fand ich Niko ganz toll, da er für sich und seine Wünsche einsteht. Auch Sanni war interessant und nachdem ich sie erst nicht so mochte, bin ich schlussendlich doch mit ihr warm geworden.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

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    Dieses Buch macht Mut und zeigt, dass man die Menschen akzeptieren sollte wie sie sind



    Klappentext


    „Eine Geschichte über Mut, Anderssein und Geschlechterklischees - für Mädchen ab 10 Jahren.


    Karly ist groß. Viel größer als alle in ihrer Klasse, Jungs eingeschlossen. Vor allem Draufgänger Rocky reißt gerne vor den anderen Witze über sie. Da steht Karly im wahrsten Sinne des Wortes drüber – denn von oben hat man eindeutig den besseren Überblick! So entdeckt sie auch schnell, dass Rocky gar nicht der ist, der er vorzugeben scheint. Heimlich beobachtet sie ihn beim Tanzen – und wie gut er das kann! Aber Jungs und Tanzen? Das geht in den Augen der Leute gar nicht. Karly beschließt, ihm zu helfen und schmiedet im Schmutzky-Park um die Ecke einen grandiosen Plan. Denn sie weiß nur zu gut, wie das mit den Vorurteilen so ist …“



    Gestaltung


    Besonders auffällig ist das rote Band, das sich wie ein Banner über das Cover zieht und auf dem der Titel geschrieben steht. Mir ist es jedenfalls sofort ins Auge gestochen, weswegen ich auch als erstes den Titel gelesen habe. Dann erst habe ich mir die Zeichnung des Mädchens und des Jungens angesehen, die durch das rote Band turnen. Ich finde es hübsch, wie verwoben das Covermotiv ist und dass es eine Einheit darstellt. Auch hebt sich das Rot sehr stark von den Blau- und Gelbtönen ab.



    Meine Meinung


    Ich habe mich sehr gefreut, dass es eine neue Geschichte von Uticha Marmon gibt, denn ich habe von der Autorin bereits „Marienkäfertage“, „Als Opapi das Denken vergaß“ und „Josis wilde Welt“ gelesen. Alle drei Bücher mochte ich gerne, weswegen ich gespannt auf das neuste Werk der Autorin war, welches als Geschichte über Mut, Anderssein und Geschlechterklischees angeteasert wurde. Dies hat mich angesprochen, da ich solche Geschichten in Kinderbüchern immer spannend finde.



    In „Karly, Rocky und der große Schmutzky-Plan“ geht es um Karly, die die Größte aus ihrer Klasse ist. Sie überragt wirklich alle und wird deswegen auch gerne mal geärgert. Vor allem Rocky hat Karly gegenüber fiese Kommentare parat. Aber Karly steht darüber und überblickt die Lage gekonnt, denn sie beobachtet Rocky beim Tanzen und nimmt ihn unter ihre Fittiche. Um ihm zu helfen, schmiedet sie im Schmutzky-Park einen Plan, denn das Klischee „Jungs tanzen nicht“ ist ein Vorurteil, dem Rocky entgegensteht…



    Ich fand das Buch echt gut, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich mir ein klein wenig mehr erhofft und erwartet habe. Ich hatte irgendwie mehr in Bezug auf die beworbenen Geschlechterklischees erwartet und nicht einfach nur den Stereotyp, dass es Jungs, die tanzen, schwer haben. Dennoch fand ich es gut, dass mit Rocky ein Charakter im Buch vorhanden ist, der einerseits versucht Stärke und Unnahbarkeit zu zeigen (indem er Karly ärgert), während er so aber gleichzeitig versucht seine weiche Seite zu verbergen. Ich finde, dass dies auf einfache Weise verdeutlicht, dass hinter jedem Menschen mehr steckt, als es zunächst den Anschein hat…



    Aber richtig gut gefallen hat mir die Mobbingthematik und die Aufarbeitung dieses Themas, denn Karly ist eine Protagonistin, die sich Kommentaren und Sprüchen über ihre Größe entgegen sieht. Anders als andere lässt sie sich davon aber einfach nicht unterkriegen und auch nicht großartig einschüchtern, was ich wirklich beeindruckend fand, denn während andere tief verletzt wären und sich zurückziehen würden, steht Karly über allem. Sie hat einen großartigen Gerechtigkeitssinn und geht meiner Meinung nach richtig toll mit dem Mobbing um.



    Ich finde, dass man hier wirklich schön lernen kann, wie man mit Mobbing umgehen sollte und so ist Karly ein schönes Vorbild für Kinder. Außerdem ist „Karly, Rocky und der große Schmutzky-Plan“ in meinen Augen ein echtes Mutmachbuch, das Kindern, die auch geärgert werden, meiner Meinung nach Hoffnung gibt und zeigt, dass es oftmals Vorurteile sind, die einer menschlichen Meinung zugrunde liegen und nicht unbedingt die Person an sich bewertet wird. Karly steht für mehr Akzeptanz und dass jeder Mensch so respektiert werden sollte, wie er ist.



    Fazit


    Auch wenn ich bezüglich der beworbenen Geschlechterklischees etwas mehr erwartet habe, konnte mich „Karly, Rocky und der große Schmutzky-Plan“ überzeugen. Die Geschichte ist kurzweilig und liest sich schnell weg. Dabei gibt es aber schöne Botschaften und wichtige Themen. Gerade das Thema Mobbing wird hier auf spannende Weise verarbeitet, denn durch Protagonistin Karly wird gezeigt, wie man mit Hänseleien umgehen kann und dass man eigentlich jeden Menschen so akzeptieren sollte wie er ist. Meiner Meinung nach hat Uticha Marmon hier ein wunderschönes Mutmachbuch geschaffen!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband (?)

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    Futuristisches Abenteuer der Extraklasse! Ich bin total geflasht!



    Klappentext


    „Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …“



    Gestaltung


    Ziemlich cool finde ich den lilafarbenen Buchschnitt, da dieser in krassem Kontrast zu dem hauptsächlich weißen Hintergrund des Covers steht. Das Covermotiv besteht aus einem Kreis, in welchem ein gezeichnetes Mädchengesicht zu sehen ist. Ich persönlich mag es nicht so gerne, dass es wieder ein Mädchengesicht ist, finde es aber gut, dass es gezeichnet ist. Am unteren Rand des farbigen Kreises sieht man die Umrisse einer Stadt. Diese gefällt mir am besten.



    Meine Meinung


    An „Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss“ faszinierten mich direkt der Klappentext und die Idee des Buches. Es geht um Elaine, die in einer Welt lebt, in der ein Vortex die Welt verändert hat. Seitdem gibt es Menschen mit besonderen Fähigkeiten und das sogenannte Vortexrennen. An diesem nimmt auch Elaine teil. Doch im Vortex wird eine Kraft in ihr geweckt. Eine Kraft, die alles verändern könnte.



    Die Idee von Energiewirbeln, die über die Erde zogen und diese sowie die Menschen verändert haben, fand ich richtig genial, weil es in meinen Augen eine total frische, unverbrauchte und neuartige Idee ist. Auch mochte ich all die Konsequenzen, die sich aus dem Vortex ergeben haben. Beispielsweise für den Weltentwurf und die Charaktere. So ist das Setting in „Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss“ leicht dystopisch und auf jeden Fall futuristisch, was ich total gerne mochte. Es war einfach super spannend!



    Auch die Handlung schließt sich perfekt an diese Grundidee an, denn auch hier erwartet den Leser einiges an neuen, kreativen Einfällen, die beim Lesen einfach Spaß machen. Die Geschichte ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite, was unter anderem an verschiedenen Geheimnissen liegt, die es zu entdecken gilt. Auch gibt es eine Art böse Macht, die unterschwellig agiert und die es zu besiegen gilt. Kurzum: die Handlung ist ein reines Abenteuer, das unberechenbar ist, da ich als Leser nie wusste, was als nächstes auf mich zukommen würde.



    Die Machtverhältnisse und der Aufbau der Welt waren auch richtig toll erklärt und beschrieben. Nicht zu einfach und auch nicht zu komplex. Vielmehr mit genau dem richtigen Maß an Erklärungen und Beschreibungen. So konnte ich mir alles richtig gut vorstellen und gleichzeitig in die Welt eintauchen. Ich fühlte mich beim Lesen teilweise so, als würde ein Kinofilm vor meinem inneren Auge ablaufen, was meiner Meinung nach für den genialen Schreibstil der Autorin Anna Benning spricht. Einnehmend und mit knisternder, atmosphärischer Spannung beschreibt sie ein Zukunftsszenario, das beim Lesen eine riesige Anziehung ausübt.



    Fazit


    „Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss“ ist ein bombastischer Trilogieauftakt, welcher für enormen Lesespaß sorgt. Die Einfälle und Ideen dieser Geschichte sind frisch und unverbraucht und so macht es Spaß, alles zu entdecken. Der Schreibstil der Autorin malt dabei Bilder wie auf einer Leinwand in den Kopf hinein. Die Handlung ist dabei ein atemberaubendes Abenteuer bis zum Schluss. Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr abwarten, bis diese Reihe endlich weiter geht!


    5 von 5 Sternen!

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    Etwas vorhersehbar, aber das Ende ist eine Wucht


    Klappentext

    „Eine Liebe für die Ewigkeit?


    Mila befindet sich mitten im ewigen Kampf zwischen Licht und Schatten. Ihre große Liebe Asher versucht alles, um sie aus den Fängen des grausamen Rólan zu befreien. Doch Rólan ist nicht der Einzige, der Milas Kräfte für sich nutzen will. Um sich selbst und ihre Freunde zu beschützen, macht sie sich auf die Suche nach dem Ursprung ihrer Gabe. Und was sie dabei herausfindet, bedroht nicht nur ihre gemeinsame Zukunft mit Asher, sondern auch das Schicksal der gesamten Welt.


    Seit Jahrhunderten hat sich Asher aus den Problemen der Ewigen herausgehalten. Doch dann ist Mila aufgetaucht. Unsterblich hat er sich in das Mädchen mit den besonderen Kräften verliebt. Aber sowohl die Seite der Dunkelheit als auch die des Lichts sind hinter ihr her. Asher bleibt nichts anderes übrig, als sich einzumischen, denn für Mila würde er alles tun: Für sie bittet er sogar seinen Bruder Elarian um Hilfe. Selbst ein Bündnis mit seinen Feinden geht er für sie ein. Für Mila würde er die gesamte Welt ins Chaos stürzen – aber wird das ausreichen?“


    Gestaltung

    Ich bin so ein großer Fan des Covers und freue mich, dass das Motiv von Prag und dem Flügel auch für den zweiten Band übernommen und nur gespiegelt wurde bzw. die Skyline der Stadt leicht verändert wurde. Dabei gefallen mir nach wie vor die Rauchschwaden, die von der Stadt aufsteigen, richtig gut. Auch finde ich es schön, dass die beiden Cover, wenn man sie nebeneinander legen, ein Gesamtbild ergeben und sich die Flügel nebeneinander ergänzen. Die Farbgebung dieses Bandes finde ich auch sehr hübsch, weil sie intensiver und auffälliger ist.



    Meine Meinung

    Hach, was hab ich mich gefreut, dass es mit „Ashes and Souls“ nun endlich weiter geht! In „Flügel aus Feuer und Finsternis“ geht Mila ihrer Gabe genauer auf den Grund, denn sowohl die Seite des Lichts als auch die Seite der Dunkelheit sind hinter ihr her. Sie ist noch immer Gefangene von Rólan und Milas Geliebter Asher setzt alles daran, sie aus Rólans Fängen zu befreien. Doch das was Mila über ihre Gabe herausfindet, stellt nicht nur ihre Zukunft mit Asher in Frage, sondern ist auch für das Schicksal der Welt entscheidend…


    In diesem Band wird der Kampf zwischen Licht und Dunkel weitergeführt, denn Mila sollte als Mensch nicht die Gabe besitzen, die sie aber nun einmal hat. Daher soll dieser „Fehler“ beseitigt werden und so entspinnt sich wieder ein Geflecht aus verschiedenen Auseinandersetzungen, was ich ziemlich spannend war. Diesbezüglich muss ich aber leider auch sagen, dass ich die Handlung manches Mal etwas vorhersehbar empfand.


    Dies lag daran, dass sich leichte Parallelen zu den Geschehnissen des ersten Bandes entdecken ließen, die wiederum beim Lesen das Gefühl weckten, als würde sich manches wiederholen. Zum Glück gab es aber durch Ashers Bruder Elarian Abwechslung! Asher setzt wirklich alles daran, Mila zu beschützen und so bittet er sogar Elarian um Hilfe. Hierdurch kommt dann frischer Wind in die Geschichte, die mir sonst zu vorhersehbar verlaufen wäre.


    Besonders gut gefiel mir, dass die Auflösung um Milas Gaben und den Grund ihrer Besonderheit, am Romanende erfolgte. Die Erkenntnis war spannend gestaltet und gut in die Geschichte verwoben. Vor allem weil ich beim Lesen darauf brannte, mehr zu erfahren und mich doch ganz bis zum Schluss gedulden musste. So blieb es in meinen Augen wirklich bis zur letzten Seite spannend. Auch fand ich das Ende authentisch und greifbar, denn es stellte mich zufrieden. Es ist nicht zu perfekt, sodass ich mir gut vorstellen konnte, dass alles diesen Verlauf nimmt.


    Fazit

    Der Abschlussband der „Ashes and Souls“-Dilogie hat mir insgesamt gut gefallen, wobei ich die Handlung stellenweise etwas vorhersehbar empfand. Dennoch konnte Asher mich mit seiner Liebe für Mila und seinen Taten überzeugen. Vor allem sein Bruder bringt auch frischen Wind mit sich. Das Ende war für mich das Highlight von „Flügel aus Feuer und Finsternis“, denn die Spannung schraubt sich bis zur letzten Seite immer höher und dann folgt die Auflösung, auf die ich so brannte. Hier gefiel mir vor allem wie authentisch und echt alles endete, denn das Ende stimmt zufrieden, auch wenn nicht alles so rund läuft, wie man zunächst denkt...

    4 von 5 Sternen!

    Nicht ganz so gut wie die Vorgänger, aber trotzdem noch gut



    Klappentext

    „Endlich: das spektakuläre Finale der großen »Scythe«-Trilogie Drei Jahre sind vergangen, seit mit Scythe Goddard ein Scythe der neuen Ordnung die Macht ergriffen hat, und seit der Thunderhead verstummt ist – für alle Menschen, bis auf Grayson Tolliver. Gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Citra und Rowan und auf ein wirkliches Happy End in der scheinbar perfekten Welt? Stell dir eine Welt vor, in der Armut, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben. Die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe: sie allein entscheiden, wer sterben muss. Und nicht alle Scythe halten sich an die alten Regeln … Limitierte Erstauflage mit Wendeumschlag!“


    Gestaltung

    Ich bin total begeistert davon, dass die gebundene Ausgabe ein Wendecover hat (soweit ich weiß nur in der ersten Auflage). So passt der Schutzumschlag zu meiner Version der ersten beiden Bände! Ich finde die alte Gestaltung ja tatsächlich schöner, weil mir das metallische Funkeln des Covers so gut gefällt, da dies im Regal so schön hervorsticht. Auch mag ich die klaren Linien und die Arbeit mit den Negativen unheimlich gerne. Die neue Covergestaltung ist – soweit ich weiß – die der englischen Originalversion.


    Meine Meinung

    Oh nein, in diesem Band geht alles zu Ende! Ich habe definitiv ein Problem mit Abschieden. Vor allem von liebgewonnenen Buchreihen wie der „Scythe“-Trilogie von Neal Shusterman. Ich wollte den Band unbedingt lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Gleichzeitig wollte ich den Band am liebsten nicht lesen, damit ich mich noch nicht verabschieden muss. Das Gefühl hat mich innerlich zerrissen, aber im positiven Sinn, denn nur wirklich geniale Bücher schaffen es, ein solches Empfinden bei mir auszulösen.


    Tatsächlich fand ich diesen Band etwas durchwachsen, denn er hatte in meinen Augen seine Höhen, aber auch seine Tiefen. So war ich beispielsweise etwas skeptisch, dass ich bei dem gut 600 Seiten schweren Buch erstmal lange, lange warten musste bis Citra und Rowan wieder auftauchten. Das hat mir persönlich etwas zu lange gedauert. Generell fand ich sowieso dass sich manches in der Handlung etwas in die Länge zog und dass man ruhig etwas hätte kürzen können.


    Außerdem ist die Handlung ziemlich komplex, was ich nicht schlecht fand, denn so gab es ungemein viel zu entdecken und erleben. Außerdem zeigte dies den großen Einfallsreichtum von Neal Shusterman. Gleichzeitig ist es manchmal aber auch schwer, den Überblick über alles (sowohl die große Anzahl an Figuren als auch all die Geschehnisse) zu behalten. Das Lesen erfordert so einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit. Nichtdestotrotz ist alles in sich rund und in meinen Augen beantwortet das Ende auch alle noch unter den Fingernägeln brennenden Fragen, wodurch ich die Reihe zufrieden abschließen konnte.


    Dennoch konnte mich Neal Shusterman wieder mit seinem Schreibstil und den leicht gesellschaftskritischen Tönen in diesem Werk überzeugen und abholen. Der Autor schreibt nüchtern, was gut zu den dystopischen Zügen der Geschichte passt. Außerdem baut er immer mal wieder auch kleine Sprüche ein, die zum Grinsen anregen ohne jedoch die Ernsthaftigkeit der Situation aus den Augen zu verlieren.


    Gefallen hat mir, dass auch neue Charaktere in die Handlung eingearbeitet wurden. Auf diese Weise kam es zu neuen Denkanstößen, Ansichtsweisen und interessanten Spannungen oder auch Konflikten. Dies sorgt auch nochmal für frischen Wind, da das Geflecht aus altbekannten Charakteren aufgelockert wird. Das Wiedersehen mit den bekannten Figuren hat mir auch wieder sehr gefallen, da man ihnen anmerkt, dass sie sich weiterentwickelt haben. Vor allem nach dem Zeitsprung von drei Jahren, denn „Das Vermächtnis der Ältesten“ spielt nach den umstürzenden Ereignissen des zweiten Bandes.


    Fazit

    „Das Vermächtnis der Ältesten“ war in meinen Augen nicht ganz so gut wie seine beiden Vorgänger, was unter anderem an der Länge der Handlung lag, die sich in meinen Augen passagenweise etwas zu sehr zog. Dennoch merkte man der komplexen Geschichte an, wie ausgeklügelt sie war und wie viele Gedanken hinter ihr steckten. Beeindruckend fand ich auch die Kombination aus neuen und alten Charakteren, die eine schöne Mischung dargestellt hat. Auch konnte dieser Band die Reihe für mich zu einem zufriedenstellenden Abschluss bringen.


    4 von 5 Sternen!

    HoldenCaulfield Danke für den Tipp! Das werde ich ausprobieren!

    Ich ging davon aus, dass bei "Forum" das ganze Forum durchsucht wird, aber wenn die Suche dann doch nur das Unterforum durchforstet, erklärt sich auch, warum mir oft angezeigt wird, es gäbe keinen Beitrag zur Suche.

    Ich habe oft auch schon das jeweilige Unterthema selber durchforstet, weil ich mir bei einigen Büchern nicht vorstellen konnte, dass es kein Thema dazugeben sollte.

    HoldenCaulfield

    Entschuldige, deine Nachricht wurde mir nicht angezeigt, weswegen ich nicht geantwortet habe. Ich nutze jedes Mal die Suchfunktion und suche zunächst den Autorennamen (achte dabei auch auf Groß- und Kleinschreibung). Wenn mir dann angezeigt wird, dass es keinen Thread gibt, suche ich nach dem Buchtitel (ebenfalls mit Groß- und Kleinschreibung) und im dritten Schritt nochmal mit Untertitel (sofern vorhanden). Wenn bei allen drei Suchanfragen angezeigt wurde, dass es keinen Thread gibt, erstelle ich einen, weil ich dann davon ausgehe, dass es keinen gibt.

    Vielleicht gebe ich ja etwas falsch ein bei der Suchfunktion oben rechts (ich achte auch darauf, dass vorne "Forum" steht)?


    Aber ich versichere, dass ich die Suchfuntion nutze und das habe ich auch schonmal geantwortet vor einiger Zeit und da bereits nach Tipps zur Suche gefragt.

    Tolle Kombination aus Realität und Fiktion!


    Klappentext

    „Die ganze Wahrheit über Dornröschen, Schneewittchen & Co: Chris Colfers große internationale Bestsellerserie!


    In Alex und Conners drittem Abenteuer im Land der Märchen stoßen sie auf eine jahrhundertealte Botschaft, die von niemand anderem als den Brüdern Grimm persönlich stammt. Dahinter verbirgt sich ein großes Rätsel, das sie lösen müssen, um das Märchenland vor dem Untergang zu bewahren – und das das Leben der Geschwister für immer verändern wird …“


    Gestaltung

    Da rot meine Lieblingsfarbe ist, finde ich die Farbwahl des dritten Bandes natürlich besonders gelungen. Aber auch wenn ich rot nicht toll finden würde, würde mir die Farbwahl gefallen, weil die rote Farbe hervorragend zu dem Drachen auf der Covermitte passen. Diesen finde ich total cool und wie Alex und Conner in kämpferischer Pose davor stehen sowieso! Auch mag ich all die anderen Zeichnungen der Märchenfiguren auf diesem Cover echt gerne, weil sie realistisch und trotzdem märchenhaft aussehen. Die goldenen Rahmen überzeugen zudem durch ihre Optik.


    Meine Meinung

    Ich hab mich sehr gefreut als der dritte Band der magisch-märchenhaften Buchreihe von Chris Colfer ins Deutsche übersetzt wurde. Die „Land of Stories: Das magische Land“-Reihe ist eine Buchreihe, die die Märchenwelt lebendig werden lässt und die mich beim Lesen immer an die Abenteuer von früher erinnert, die ich in meiner Kindheit geliebt habe. Im Vorgängerband endete die Handlung mit einigen spannenden Fragen. So blieb Alex im Märchenreich, während Conner in unsere Welt zurückgekehrt ist.


    Die Frage, ob die beiden Geschwister sich wiedersehen würden, schwebte so immer als Spannungsmagnet über der Geschichte, denn ich wollte gerne wissen, wie es mit ihnen weitergehen würde. In diesem Zusammenhang hat mir besonders gut gefallen, dass Chris Colfer seine Geschichte zunächst aus beiden Welten erzählte. So konnte ich in der Märchenwelt die Erlebnisse von Alex verfolgen und in der Realität Conner begleiten. Diese Kombination beider Welten war spannend und abwechslungsreich zu gleich, was mir gut gefallen hat.


    Auch der Humor und der schöne Schreibstil vom Autor sind in diesem Band wieder unverkennbar und genauso schön wie in den Bänden zuvor. Besonders das Märchenland beschreibt er total anschaulich und märchenhaft. Aber auch die Orte in der Realität hat Chris Colfer toll aufgegriffen und beschrieben, denn Conner reist durch Europa. Hier schafft es der Autor die Sehenswürdigkeiten und Städte so zu beschreiben, dass ich sie mir richtig gut vorstellen konnte und mich teilweise so fühlte, als würde ich an Conners Seite stehen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich noch lieber im Märchenland war, da dieses einfach magisch und bezaubernd ist!


    Die Handlung hat mir in diesem Band aber auch gut gefallen, was nicht nur an den beiden Handlungsorten und der zuvor erwähnten, neugierig machenden Frage lag. Auch entwickelt sich die Geschichte durchaus spannend. Es gibt Überraschungen und für mich sogar noch viel wichtiger actionreiche Szenen, in denen es teilweise auch kämpferisch zugeht. Dabei folgt ein Ereignis dem nächsten. Es geht also Schlag auf Schlag zu, wodurch die Geschichte sehr rasant und temporeich wird. So liebe ich das!


    Fazit

    Genauso märchenhaft und spannend wie schon in den beiden ersten Bände geht es auch in „Land of Stories: Das magische Land 3 – Eine düstere Warnung“ zu! Mir hat besonders die Kombination aus Märchenwelt und unserer normalen Realität gefallen. Aber auch die Handlung war super rasant und spannend. So ist stets etwas passiert – entweder etwas Actionreiches oder Überraschendes. Auch der anschauliche Schreibstil und Humor des Autors fehlten keineswegs!

    5 von 5 Sternen!

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    Die Autorinnen zeichnen mit ihrem tollen Schreibstil ein wunderbares Setting



    Klappentext


    „Jeden Tag hofft Harper, dass ihr Freund Phoenix aus dem Koma erwacht. Sie ahnt nicht, dass seine Krankheit magischer Natur ist: Phoenix wird in der Traumstadt Noctaris gefangen gehalten. Als der arrogante Cajus Harper anbietet, sie nach Noctaris zu führen, lässt sie sich notgedrungen darauf ein —und gerät in ein gefährliches Abenteuer voller verwirrender Gefühle. Denn in Noctaris kann niemand seine geheimsten Sehnsüchte verbergen ..."



    Gestaltung


    Das Cover finde ich insgesamt sehr schick, wobei mir am besten alles um das Mädchengesicht herum gefällt. Das dunkle Blau passt toll zur Nachtthematik des Buches und all die Sterne darauf sehen umwerfend aus. Auch mag ich, dass die große Zwölf etwas heller dargestellt ist und dass sie sich so abhebt. Die Blume am Bildrand und die Wolken sorgen für verspielt-verträumte Details. Am Mädchengesicht gefällt mir am besten, dass das eine Auge von der Zwei umrundet und so nochmal betont wird.



    Meine Meinung


    Tatsächlich gehöre ich wohl zu den wenigen Menschen, die bisher noch kein Romantasy-Buch von Rose Snow alias Carmen und Ulli gelesen haben. Ich hatte es mir immer vorgenommen, denn schließlich hört man viel positives, aber bisher doch nie die Zeit gehabt. Mit „12 — Das erste Buch der Mitternacht" hat sich das nun geändert. Mein einziges Buch des Autorinnen-Duos war eins ihres Pseudonyms Anna Pfeffer, aber dies hatte mir auch schon gut gefallen, weswegen ich gespannt war, wie mir nun „Das erste Buch der Mitternacht" gefallen würde.



    In dem Buch geht es um Harper, deren Freund im Koma liegt und die nachts von seltsamen Träumen heimgesucht wird. Als sie Cajus kennen lernt, scheint er die Lösung für all ihre Probleme zu kennen: wenn sie ihn ins Traumreich Noctaris begleitet, kann sie ihren Freund Phoenix retten, da er dort gefangen gehalten wird. Nur leider ist dieses Abenteuer gefährlich und Harpers Gefühle fahren zudem noch Achterbahn...



    Die Idee dieser Traumstadt und dass Phoenix dort gefangen gehalten wird, fand ich gut. Vor allem gefiel mir das aus diesem Setting resultierende Abenteuer, dem sich Harper stellt, denn sie möchte ihrem Freund helfen. Doch nicht nur durch die Gefahren und das geheimnisvolle Reich Noctaris wird das Buch spannend, auch die wirre Sehnsuchts- und Gefühlswelt von Harper sorgt für Wirbel, wodurch die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch unterhaltsam wird.



    Mir gefiel Harper als Protagonistin zudem richtig gut, weil ich sie gut verstehen konnte und mich teilweise sogar mit ihr identifiziert habe. Etwas schade fand ich, dass Cajus auf mich recht unsympathisch wirkte mit seiner eingebildeten, arroganten Art. Das machte es mir schwer, ihn zu mögen. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr erkannte ich zwar seinen inneren, weichen Kern, aber ich mag solche Typen generell einfach nicht so gerne. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte gleich seine sympathische Seite gezeigt. Aber ich bin ja schon froh, dass er sie überhaupt


    rausgelassen hat.



    Der Schreibstil des Autorinnen-Duos hat mir sehr zugesagt, denn sie vereinen Wortwitz, Charme und schöne Beschreibungen in einem. Durch die kurz gehaltenen Kapitel hatte ich zudem das Gefühl beim Lesen sehr schnell voranzukommen, wodurch mir das Lesen noch mehr Spaß gemacht hat, weil die Geschichte geradezu an mir vorbeiflog. Die Kombination aus Erlebnissen am Tag und in Noctaris bei Nacht war zudem schön abwechslungsreich, wodurch ich mich beim Lesen bestens unterhalten gefühlt habe.



    Fazit


    „12 — Das erste Buch der Mitternacht” ist ein interessanter Auftakt, der mir vor allem mit seinem Setting gut gefallen hat. Die Traumstadt Noctaris ist ein spannendes Szenario, das beim Lesen für einige Abenteuer und Entdeckungen sorgt. Dabei fand ich es auch gut, dass auch die Gefühlswelt der Protagonistin beleuchtet wurde. Bei Cajus brauchte ich ziemlich lange, bis ich mit ihm warm wurde, aber schlussendlich war ich froh, dass er doch noch seine gute Seite gezeigt hat. Die Handlung ist zudem spannend mit der Verbindung aus Abenteuer und sehnsuchtsvollen Gefühlen.


    Sehr gute 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. 12 — Das erste Buch der Mitternacht


    2. 12 — Das zweite Buch der Mitternacht (erscheint am 1. Juni 2020)

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    Nicht ganz so gut wie die Vorgänger, aber trotzdem noch gut



    Klappentext


    „Endlich: das spektakuläre Finale der großen »Scythe«-Trilogie Drei Jahre sind vergangen, seit mit Scythe Goddard ein Scythe der neuen Ordnung die Macht ergriffen hat, und seit der Thunderhead verstummt ist – für alle Menschen, bis auf Grayson Tolliver. Gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Citra und Rowan und auf ein wirkliches Happy End in der scheinbar perfekten Welt? Stell dir eine Welt vor, in der Armut, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben. Die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe: sie allein entscheiden, wer sterben muss. Und nicht alle Scythe halten sich an die alten Regeln … Limitierte Erstauflage mit Wendeumschlag!“



    Gestaltung


    Ich bin total begeistert davon, dass die gebundene Ausgabe ein Wendecover hat (soweit ich weiß nur in der ersten Auflage). So passt der Schutzumschlag zu meiner Version der ersten beiden Bände! Ich finde die alte Gestaltung ja tatsächlich schöner, weil mir das metallische Funkeln des Covers so gut gefällt, da dies im Regal so schön hervorsticht. Auch mag ich die klaren Linien und die Arbeit mit den Negativen unheimlich gerne. Die neue Covergestaltung ist – soweit ich weiß – die der englischen Originalversion.



    Meine Meinung


    Oh nein, in diesem Band geht alles zu Ende! Ich habe definitiv ein Problem mit Abschieden. Vor allem von liebgewonnenen Buchreihen wie der „Scythe“-Trilogie von Neal Shusterman. Ich wollte den Band unbedingt lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte ausgeht. Gleichzeitig wollte ich den Band am liebsten nicht lesen, damit ich mich noch nicht verabschieden muss. Das Gefühl hat mich innerlich zerrissen, aber im positiven Sinn, denn nur wirklich geniale Bücher schaffen es, ein solches Empfinden bei mir auszulösen.



    Tatsächlich fand ich diesen Band etwas durchwachsen, denn er hatte in meinen Augen seine Höhen, aber auch seine Tiefen. So war ich beispielsweise etwas skeptisch, dass ich bei dem gut 600 Seiten schweren Buch erstmal lange, lange warten musste bis Citra und Rowan wieder auftauchten. Das hat mir persönlich etwas zu lange gedauert. Generell fand ich sowieso dass sich manches in der Handlung etwas in die Länge zog und dass man ruhig etwas hätte kürzen können.



    Außerdem ist die Handlung ziemlich komplex, was ich nicht schlecht fand, denn so gab es ungemein viel zu entdecken und erleben. Außerdem zeigte dies den großen Einfallsreichtum von Neal Shusterman. Gleichzeitig ist es manchmal aber auch schwer, den Überblick über alles (sowohl die große Anzahl an Figuren als auch all die Geschehnisse) zu behalten. Das Lesen erfordert so einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit. Nichtdestotrotz ist alles in sich rund und in meinen Augen beantwortet das Ende auch alle noch unter den Fingernägeln brennenden Fragen, wodurch ich die Reihe zufrieden abschließen konnte.



    Dennoch konnte mich Neal Shusterman wieder mit seinem Schreibstil und den leicht gesellschaftskritischen Tönen in diesem Werk überzeugen und abholen. Der Autor schreibt nüchtern, was gut zu den dystopischen Zügen der Geschichte passt. Außerdem baut er immer mal wieder auch kleine Sprüche ein, die zum Grinsen anregen ohne jedoch die Ernsthaftigkeit der Situation aus den Augen zu verlieren.



    Gefallen hat mir, dass auch neue Charaktere in die Handlung eingearbeitet wurden. Auf diese Weise kam es zu neuen Denkanstößen, Ansichtsweisen und interessanten Spannungen oder auch Konflikten. Dies sorgt auch nochmal für frischen Wind, da das Geflecht aus altbekannten Charakteren aufgelockert wird. Das Wiedersehen mit den bekannten Figuren hat mir auch wieder sehr gefallen, da man ihnen anmerkt, dass sie sich weiterentwickelt haben. Vor allem nach dem Zeitsprung von drei Jahren, denn „Das Vermächtnis der Ältesten“ spielt nach den umstürzenden Ereignissen des zweiten Bandes.



    Fazit


    „Das Vermächtnis der Ältesten“ war in meinen Augen nicht ganz so gut wie seine beiden Vorgänger, was unter anderem an der Länge der Handlung lag, die sich in meinen Augen passagenweise etwas zu sehr zog. Dennoch merkte man der komplexen Geschichte an, wie ausgeklügelt sie war und wie viele Gedanken hinter ihr steckten. Beeindruckend fand ich auch die Kombination aus neuen und alten Charakteren, die eine schöne Mischung dargestellt hat. Auch konnte dieser Band die Reihe für mich zu einem zufriedenstellenden Abschluss bringen.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Scythe – Die Hüter des Todes


    2. Scythe – Der Zorn der Gerechten


    3. Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten

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    Ein schöner Auftakt mit angenehmen Setting



    Klappentext


    „Seine Welt ist die der Royals - voller Skandale und Geheimnisse. Sich in ihn zu verlieben war nie Teil ihres Plans. Auf dem königlichen Pferdegestüt der Royal Horses kreuzen sich ihre Wege ...



    Greta will nur noch weg: weg von ihrer Schule und weg von ihren Freunden, die sie so unendlich enttäuscht haben. Da kommt ihr der Ferienjob auf dem Gestüt der Royals gerade recht. Mit Pferden hat Greta zwar nichts am Hut - und mit Prinzen und Prinzessinnen noch viel weniger -, aber das Schloss der Königsfamilie lässt ihr Herz trotzdem höher schlagen. Doch schon am ersten Tag gerät sie mit Edward, dem Pferdetrainer, aneinander. Er ahnt, dass sie ein Geheimnis hat und will es um jeden Preis ans Licht bringen. Als kurz darauf auch Prinz Tristan auf dem Gestüt auftaucht, wird Gretas Leben endgültig durcheinandergebracht. Zu spät merkt sie, dass sie geradewegs dabei ist sich zu verlieben - ausgerechnet in den Jungen, von dem sie sich eigentlich fernhalten wollte.“



    Gestaltung


    Das Besondere an dem Cover von „Kronenherz“ ist, dass es funkelt und schimmert. Es gibt goldene Highlights und der cremeweiße Hintergrund glitzert, wenn man das Buch im Licht bewegt. Das ist echt cool! Vor allem mag ich die Farbkombination aus warmen Weißtönen und den goldenen Mustern darauf sehr. Im Kontrast dazu steht der blaue Titel, welcher sich so zwar gut abhebt, aber mir persönlich hätte vielleicht eine andere Farbe besser gefallen.



    Meine Meinung


    Yay, eine neue Pferdegeschichte! Ich lese im Moment gerne solche Bücher und fand bei „Kronenherz“ vor allem die Verbindung mit dem Königshaus interessant. Außerdem interessierte mich das Geheimnis der Protagonistin Greta, welches im Klappentext erwähnt wurde. Um dieses Geheimnis dreht es sich auch zu Beginn des Buches – allerdings ohne, dass der Leser genaueres erfährt. Vielmehr flüchtet Greta aus ihrem alltäglichen Leben in ihren Ferienjob auf dem königlichen Gestüt. So bleibt es doch durchaus spannend!



    Das Setting dieses Pferdegestüts der Royals hat mir gut gefallen, denn die Autorin beschreibt das Leben auf dem Hof atmosphärisch und authentisch. Ich habe beim Lesen oft gedacht, dass man den Zeilen die Liebe der Autorin für die Tiere anmerken konnte. Das Leben und der Alltag auf dem Gestüt haben mir jedenfalls gut gefallen und teilweise hab ich mich sogar dabei erwischt, wie ich mir gewünscht habe, selber mitten auf dem Pferdegestüt zu stehen…



    Interessant wurde die Handlung durch das Geheimnis um Greta und ihre Flucht. Was genau ist passiert? Was verbirgt sie? Das trieb mich beim Lesen an und sorgte für einige Rätseleien von meiner Seite aus. Was ich jedoch etwas schade fand, war, dass Greta, die eigentlich nichts mit Pferden am Hut hat, schnell eine besondere Bindung zu diesen Tieren hat und auf dem Gestüt geradezu aufblüht. Für Greta hab ich mich gefreut, ja. Aber ich fand diese Entwicklung doch etwas klischeehaft und ausgelutscht, da sie in vielen Pferdegeschichten auftaucht. Dafür konnte ich aber gut mit Greta mitfühlen und mich in sie hineinversetzen, was zum einen an ihrer Ich-Perspektive lag und zum anderen an dem lockeren Schreibstil der Autorin.



    Auch der Loveinterest Edward war etwas klischeebehaftet, da er in das Muster mysteriös, geheimnisvoll und abweisend-kühl mit verstecktem, weichen Kern passt. Trotzdem war die Liebesgeschichte in dem Buch süß und nicht zu kitschig, worüber ich froh war, weil sie so total authentisch war und dies gut zum Buch passte. Am Romanende gibt es einige Enthüllungen und mich hat es neugierig gemacht, wie es mit Greta und den Royals weitergehen mag…



    Fazit


    Das Setting des royalen Pferdegestüts hat mir richtig gut gefallen. Vor allem konnte ich mich beim Lesen von „Kronenherz“ auch gut in diesen Schauplatz einfühlen. Etwas schade fand ich, dass die Protagonistin das typische Pferdebuch-Muster einer Protagonistin ohne Pferdekenntnisse, die aber eine Verbindung zu den Tieren hat, aufgegriffen hat. Doch trotz dieses Klischees konnte mich „Kronenherz“ überzeugen und unterhalten. Vor allem habe ich es geliebt, die Geheimnisse der Figuren zu ergründen!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Kronenherz


    2. Kronentraum (erscheint voraussichtlich im Herbst 2020)


    3. ???

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    Ich bin nun sehr gespannt auf das Finale!



    Klappentext


    „Gnadenlos, düster und erschütternd: Terras Kampf gegen die Menschheit spitzt sich immer mehr zu, das Ende der Welt steht kurz bevor!



    Chaos regiert die Welt, Terras verheerende Naturkatastrophen haben Millionen von Menschen in den Tod geschickt und die Grenzen zwischen den einzelnen Existenzebenen aufgesprengt. Naturgeister und andere Wesen gelangen in die Menschenwelt und werden zu einer weiteren Bedrohung für die Überlebenden. In Tokio gibt es nur einen Menschen, der die Zerstörungswut der Erdmutter überlebt hat, doch Ayumi ist längst nicht sicher. Verfolgt von dämonischen Wesen, würde sie die zerstörte Stadt am liebsten verlassen. Doch sie muss ihre Angst überwinden und zusammen mit den Meliad versuchen, das Elekreen-Kraftwerk abzuschalten. Denn in einer Vision wird ihr klar, was Terra Mater vorhat. Nur Ayumi und die anderen Jugendlichen aus ihrer Vision, die genauso verzweifelt für die Menschheit kämpfen, können deren Untergang noch verhindern.“



    Gestaltung


    Das düster-dystopische Landschaftsbild, das auch schon den Hintergrund der ersten beiden Bände zierte, wird auf dem Cover dieses Bandes fortgeführt. So sieht man wieder zerstörte Hochhäuser, die von Pflanzen umgeben sind. Der Kontrast aus blau-grauer Stadt und grüner Natur gefällt mir richtig gut. Auch finde ich den Himmel toll und dass sich der Titelschriftzug in diesen schön einfügt, sich aber gleichzeitig auch durch das metallische Funkeln abhebt. Auch finde ich es eine tolle Idee, dass jedes Cover der Bände einen anderen Protagonisten zeigt.



    Meine Meinung


    Die Idee von Jennifer Alice Jagers „Terra“-Vierteiler ist sehr aktuell, denn sie befasst sich mit dem Gedanken, dass wir keinen anderen Planeten wie die Erde haben und dennoch unachtsam mit unserer Heimat umgehen. Die Natur holt sich in diesen Büchern zurück, was ihr gehört und es wird immer dramatischer. Gerade dies gefällt mir so gut an der Reihe und diesem Band, denn die Geschehnisse spitzen sich immer weiter zu und werden gefährlicher. Immer mehr Menschen kommen durch die Naturkatastrophen ums Leben und die Situation wird brenzlig, da nun auch noch mehr Naturgeister ebenso wie dämonische Wesen auf die Erde gelangen…



    Durch die verschwommene Grenze zwischen dystopisch angehauchter Literatur und Fantasyelementen wird das Abenteuer von den vier Jugendlichen in ein atemberaubendes Setting gehüllt, denn es ist wirklich spannend, die Zerstörung der Zivilisation und der Menschheit mitzuverfolgen. Dabei kämpfen die Jugendlichen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln für die Menschheit, doch es sieht sehr aussichtslos aus. Hierdurch fand ich es besonders interessant, denn ich fragte mich beim Lesen andauernd, ob es überhaupt eine Chance für die Menschen gibt.



    Durch diese Frage, die mir stets im Hinterkopf schwebte, klebte ich geradezu an den Seiten und konnte auch etwas langatmigere Stellen überstehen, denn solche gab es meiner Meinung nach auch ab und an in diesem Band. So fand ich es etwas trocken, dass die vier Jugendlichen nacheinander ähnliche Entdeckungen machten. Ich verstehe, dass dies absolut logisch ist, da die Vier immerhin auf unterschiedlichen Kontinenten leben, aber da ich als Leser schon mehr wusste, hatte ich manchmal das Gefühl, dass manche Erkenntnis ausführlich und langwierig thematisiert wurde.



    Das Ende dieses Bandes hat mir dafür riesige Lust auf den nächsten und finalen Band „Afterglow“ gemacht, denn ich möchte unbedingt erfahren, wie der Kampf um die Erde ausgeht und ob es vielleicht ein friedliches Zusammenleben zwischen ihr und den Menschen geben könnte. Bisher kann ich mir auch nicht vorstellen, wie es weitergehen könnte und genau dies macht auch einen großen Reiz der Geschichte aus, denn ich finde die Handlung unvorherhsehbar!



    Fazit


    Mit „Collapse“ ist der „Terra“-Vierteiler spannend fortgesetzt worden, denn durch die Naturkatastrophen gelangen nun auch dämonische Gestalten auf die Welt. So wird das dystopische Setting mit Fantasy gemischt, wodurch das Lesen noch mehr Spaß macht. Es gab für mich zwar auch kleinere Längen, aber die konnte ich gut verkraften, da die Handlung in meinen Augen unvorhersehbar ist und mir immer verschiedene Fragen im Kopf schweben, auf die ich unbedingt Antworten erhalten möchte! Zum Glück dauert es nicht mehr lange, bis der letzte Band erscheint!


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Terra #1 – Awakening


    2. Terra #2 – Rising


    3. Terra #3 – Collapse


    4. Terra #4 – Afterglow (erscheint am 10. März 2020)

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    Ich hätte am liebsten sofort die Fortsetzung!



    Klappentext


    „Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt – und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen.

    Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst …“



    Gestaltung


    Dass der Diamant, der in der Covermitte zu sehen ist, richtig funkelt und schimmert, finde ich super. Besonders gut gefallen mir die Splitter, die im und rund um den Diamanten zu sehen sind, weil diese total aufregend aussehen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Skyline im Hintergrund ist nur angedeutet und man muss wirklich aufmerksam hinsehen, um genaueres zu erkennen, was ich auch sehr interessant finde.



    Meine Meinung


    Als ich zum ersten Mal von „Falling Skye: Kannst du deinem Verstand trauen?“ hörte, musste ich sofort an Veronica Roths „Die Bestimmung“ denken. Da ich diese Trilogie sehr gemocht habe, war klar, dass ich auch „Falling Skye“ lesen muss, um herauszufinden, wie mir dieses Buch gefallen wird.



    Die Idee dieser Reihe, in welcher in den USA die Menschen in Rationale und Emotionale unterteilt werden, fand ich ziemlich spannend. Gerade die Frage, ob eine solche Unterteilung beispielsweise in Führungsriegen von Firmen oder in der Politik nicht vielleicht besser wäre, empfand ich als sehr spannend. Oftmals entdeckte ich beim Lesen von „Falling Skye“ Ansätze und Parallelen, die sehr nah an unserer Zeit und den aktuellen Strömungen waren. Dies hat mir beim Lesen oftmals eine Gänsehaut beschert, denn so wirkt die eigentlich fiktive Welt des Buches unfassbar real.



    Ich bin ein Leser, der es actionreich-rasant liebt. Für meinen Geschmack fokussierte sich die Handlung allerdings etwas zu intensiv auf die Prüfungen, die die Menschen in die Kategorien einteilen. Ich muss aber auch gestehen, dass dies Meckern auf hohem Niveau ist, denn ich verstehe auch den Grund, warum die Prüfungen sich über das gesamte Buch erstreckten.



    Immerhin konnte ich auf diese Weise gemeinsam mit Protagonistin Skye hinterfragen, was der Sinn und Zweck der Testung ist. Ich konnte spekulieren und rätseln. Auch als die Mädchen, die in der Punkterangliste sinken, verschwinden, ist der Rätselfaktor groß, was mir wiederum großen Spaß gemacht hat, weil ich so mehr erfahren und herausfinden wollte, wie alle Stricke miteinander verbunden sind. So konnte ich gemeinsam mit Skye einem großen, spannenden Geheimnis auf die Spur kommen.



    Und trotzdem dachte ich irgendwie die ganze Zeit beim Lesen, dass wir doch noch mehr erleben müssten als die Testung…dieser kleine Gedanke im Hinterkopf lies mich einfach nicht los. Dabei waren die Prüfungen aber auch echt abgefahren, sodass ich auch sagen kann, dass es nicht langweilig wird. Vielmehr geht es ziemlich abwechslungsreich zu und gerade das Aufdecken und Aufspüren der Geheimnisse macht wirklich Spaß. Bis der Schluss kommt. Der Schluss sorgte bei mir dafür, dass ich am liebsten jetzt sofort den zweiten Band in den Händen halten würde, um zu erfahren, wie es weitergeht, denn die letzten Seiten von „Falling Skye“ deuten großes an.



    Fazit


    Oh man, nach dem Ende möchte ich unbedingt lesen, wie es weitergeht mit Skye! Gerade die letzten Seiten haben eingeschlagen wie eine Wucht, denn hier schwang einfach mit, dass noch einiges auf uns wartet. Aber auch durch die abwechslungsreichen Ereignisse in „Falling Skye: Kannst du deinem Verstand trauen?“ konnte mich die Geschichte überzeugen. Zwar nagte in meinem Kopf immer wieder der Gedanke, dass sich das ganze Buch mit der Prüfung befasst, aber dennoch gefiel mir gerade die Idee der Einteilung der Menschen in rational und emotional Denkende. Auch fand ich es genial gemacht, dass ich gemeinsam mit der Protagonistin auf die Erkundung von Geheimnissen gehen konnte!


    Sehr gute 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Falling Skye: Kannst du deinem Verstand trauen?


    2. ???