Beiträge von Skyline

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    Ich bin dem Grishaverse verfallen! Leigh Bardugo schreibt wie eine Göttin!


    Klappentext

    „Niemand weiß, was der junge König von Ravka, während des blutigen Bürgerkrieges durchgemacht hat. Und wenn es nach Nikolai selbst geht, soll das auch so bleiben.

    Jetzt, wo sich an den geschwächten Grenzen seines Reiches neue Feinde sammeln, muss er einen Weg finden, Ravkas Kassen wieder aufzufüllen, Allianzen zu schmieden und eine wachsende Bedrohung für die einstmals mächtige Armee der Grisha abzuwenden.

    Doch mit jedem Tag wird in dem jungen König eine dunkle Magie stärker und stärker und droht, alles zu zerstören, was er aufgebaut hat. Schließlich begibt Nikolai sich mit einem jungen Mönch und der legendären Grisha-Magierin Zoya auf eine gefährliche Reise zu jenen Orten in Ravka, an denen die stärkste Magie überdauert hat. Denn nur dort besteht eine Chance, sein dunkles Vermächtnis zu bannen.

    Einige Geheimnisse sind jedoch nicht dafür geschaffen, verborgen zu bleiben – und einige Wunden werden niemals heilen.“


    Gestaltung

    Ich bin so verliebt in die Gestaltung des Covers und des gesamten Buches. Der Buchschnitt ist wieder farbig gehalten und auch das Format reiht sich wunderschön neben der Krähen-Dilogie von Leigh Bardugo ein. Dabei finde ich bei diesem Cover das goldene Funkeln richtig toll und das Motiv eines Wappens vor zwei Adlern und deren Flügeln sieht auch sehr gut aus. Dabei wird dies umrahmt von einem detaillierten Muster aus Blumen, Fantasytieren, Türmen und Schiffen, die dazu einladen, das Cover genauer zu entdecken.


    Meine Meinung

    Gott, ich liebe das Grishaverse einfach! Ich bin diesem ganzen Setting restlos verfallen und bin geradezu süchtig danach. Darum habe ich mich riesig über das deutsche Release von „King of Scars“ gefreut, denn in dieser Reihe geht es um Nikolai Lantsov! Erzähltechnisch setzt diese Reihe nach „Das Gold der Krähen“ ein und auch das Wissen der „Grischa“-Trilogie sollte vorhanden sein, um sich nicht selbst zu spoilern. Ich muss jedoch gestehen, dass ich diese Reihenfolge selber auch nicht ganz eingehalten habe, da ich auch zuerst die Krähen-Dilogie, dann „King of Scars“ gelesen und die „Grischa“-Bücher noch vor mir habe. Wer jedoch entschieden etwas gegen Spoiler hat, sollte sich unbedingt an die richtige Reihenfolge halten! Dennoch kann ich sagen, dass man „King of Scars“ auch so sehr gut verstehen kann.


    In „King of Scars“ ist es an Nikolai sein Königreich zu schützen und Ravkas Gelder wiederaufzufüllen, indem er Allianzen eingeht und als kluger König regiert. Doch in ihm wütet eine dunkle Magie, die immer mehr Kraft dazugewinnt. Er begibt sich mit der starken Grisha Zoya und einem Mönch auf eine Reise zu den magischsten Orten Ravkas, um die Kraft in sich zu bannen. Wird ihm dies gelingen? Wird er sein Königreich schützen können?


    Ich fand die Geschichte so aufregend, dass ich immer noch ganz kribbelig vor Aufregung und Freude bin, wenn ich an sie zurückdenke! Die Handlung war wieder so komplex, gut strukturiert und detailliert durchdacht, dass ich ganz hin und weg bin. Sie ist dicht erzählt und sehr atmosphärisch. Dabei ist die Geschichte auch voller Überraschungen und spannender Wendungen. Wie von Leigh Bardugo gewohnt explodiert dann alles in einem unglaublichen Finale, das mir den Atem genommen hat.


    Nikolai fand ich in „Das Gold der Krähen“ schon total cool und sympathisch. Hier in „King of Scars“ habe ich ihn aber noch fester in mein Herz geschlossen, da er so vielschichtig ist. Einerseits verkörpert er in sich eine starke, verwegene und mutige Seite, andererseits ist er aber auch verletzlich und durch seine düstere Magie auch ein wenig verunsichert. Er hat hiermit mein Herz im Sturm erobert.


    Auch die anderen Charaktere, die ihn begleiten, haben mir gut gefallen, weil ich beispielsweise Zoya genauer kennen lernen konnte. Auch gab es ein Wiedersehen mit einer Krähe, die ich schon in der Krähen-Dilogie sehr beeindruckend fand. Zudem habe ich es geliebt, dass die Figuren wieder als Gruppe agieren und es so auch um die verschiedenen Bindungen zwischen den Charakteren geht. Die Gruppendynamik habe ich schon bei den Krähen unheimlich geliebt und auch in „King of Scars“ fand ich wieder eine beeindruckende Gruppenstruktur vor.


    Fazit

    Ich liebe Leigh Bardugo! Ich liebe ihr Grishaverse! Und ich liebe „King of Scars“! Wenn ich an die Geschichte zurückdenke, werde ich sofort wieder ganz kribbelig vor Aufregung, weil die Handlung so bombastisch war. Sie war grandios durchdacht, wunderbar strukturiert und spannend bis zur letzten Sekunde. Die Charaktere sind eine Wucht und ihre Chemie untereinander ist wunderschön. Die Atmosphäre der Geschichte fand ich auch unbeschreiblich toll. Ich kann einfach nur schwärmen und „King of Scars“ jedem Fantasy-Fan wärmstens empfehlen!

    5 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. King of Scars

    2. ???

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    Schmerzlich und schön zugleich! Eine Geschichte, die von Herzen kommt!


    Klappentext

    „Als Jack auf einer Party Kate trifft, ist er hin und weg. Schließlich kann man nicht mit jedem Mädchen eine Nacht lang auf der Treppe sitzen und über Cap'n Crunch und das Leben reden. Es ist der perfekte Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte … bis Kate stirbt und alles endet. Oder nicht? Denn plötzlich sitzt Jack wieder auf der Treppe und Kate taucht auf, gesund und munter! Jack kann es nicht glauben, aber egal. Dies ist seine Chance, Kates Tod zu verhindern. Das Problem: Bei Zeitreisen hat jede Veränderung ungeahnte Folgen.“


    Gestaltung

    Am coolsten finde ich an dem Cover die Darstellung des Titels, denn „Immer wieder für immer“ wird als Kreis dargestellt, bei dem das erste und das letzte „immer“ sich überschneiden. So wird der Kreislauf des Buches toll visualisiert und man denkt auch gleichzeitig über den Titel nach. Das Motiv eines Paares auf einer großen Treppe, von dem man nur die Beine sieht, ist zwar farblich schön gewählt, aber ansonsten hebt es sich neben all den anderen Covern von jugendlichen Liebesromanen nicht ab.


    Meine Meinung

    Der Klappentext deutet eine „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Thematik an, weswegen ich neugierig auf die Geschichte wurde. Bei Zeitschleifen-Geschichten finde ich vor allem immer das Ende spannend, da mich interessiert, wie die Charaktere wieder aus dem Szenario entkommen. Auch in „Immer wieder für immer“ befindet sich Protagonist Jack in einer solchen Situation wieder. Er lernt bei einer Party Kate kennen und verliebt sich in sie. Die beiden scheinen perfekt zueinander zu passen, nur leider stirbt Kate. Das ist für Jack der Anfang, denn auf einmal findet er sich bei der Party wieder. Mit einer lebendigen Kate neben sich. Wird er es schaffen, Kate zu retten?


    Eigentlich wollte ich nur kurz in „Immer wieder für immer“ hineinlesen, um ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen und weil ich neugierig war. Kaum hatte ich jedoch die erste Seite gelesen, merkte ich, dass ich nicht mehr aufhören konnte. Mich nahm die Erzählweise des Buches gefangen, denn die Geschichte wird aus der Sicht von Jack erzählt. Diese männliche Perspektive fand ich total erfrischend und interessant, da die meisten Jugendbücher aus der Sicht der weiblichen Protagonistin verfasst sind. Jacks Sichtweise hat mir einfach unglaublich gut gefallen, weil ich ihm direkt angemerkt habe, wie wichtig Kate ihm ist.


    Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als würde Jack seine Gefühle auf der Zunge tragen, so schön wurden sie verbalisiert und für mich als Leser transportiert. In meinen Augen hat dazu auch der schöne Schreibstil von Justin A. Reynolds beigetragen, denn einerseits konzentriert sich der Autor auf die Gefühle, andererseits vermittelt er gleichzeitig eine Leichtigkeit beim Lesen, die mein Herz hat flattern lassen. So baut er auch immer wieder humorvolle, lustige Momente ein, die einfach dafür sorgen, dass ich die Geschichte mit einem Lächeln las, gegen das ich mich nicht wehren konnte.


    So wird die ernste Thematik des Buches auch bittersüß, denn die Geschichte verband die Traurigkeit eines Verlustes einer geliebten Person mit einer schönen Botschaft und einer positiven Sichtweise. Mit jeder Seite merkte ich, dass die Worte von Herzen kamen. „Immer wieder für immer“ ist eine Geschichte, die zeigt, dass man das Leben feiern und seine Erinnerungen wertschätzen sollte. Es geht um die Frage, was man tun würde, wenn man die Möglichkeit hat in der Zeit zurückzugehen und so die Zukunft zu verändern.


    Die Handlung rund um die Zeitschleife hat mir persönlich richtig gut gefallen, denn sie verläuft nicht geradlinig und einfach. Vielmehr vollziehen sich immer wieder Änderungen, die aus Jacks Wunsch entstehen, die Zukunft zu verändern. Auf diese Weise wurde die Handlung immer vielschichtiger und spannender. Zudem zeigt die Geschichte so aber auch, dass es zwecklos ist, die Zukunft verändern zu wollen und dass es viel wichtiger ist, das Hier und Jetzt zu genießen und hier sein Bestes zu geben. Mich haben Jacks Erlebnisse echt berührt und dabei habe ich insgeheim immer gehofft und gebangt, dass es ein gutes Ende nehmen würde. Dies sorgte dafür, dass ich die Geschichte im Endeffekt inhaliert habe und bis zum bittersüßen Ende an den Seiten klebte.


    Fazit

    „Immer wieder für immer“ ist eine schmerzliche und zugleich schöne Erzählung über den Wunsch, eine geliebte Person zu retten. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gefangen genommen. Mit dem wundervollen Erzähler, der seine Gefühle so einfühlsam transportiert, dass ich eine Gänsehaut hatte. Mit der ergreifenden Botschaft, die zeigt, dass es wichtig ist, die Gegenwart zu genießen. Mit der Handlung, bei der ich stets auf ein gutes Ende hoffte und mir nie sicher war, wie alles ausgehen würde. Mit den Worten, deren Ehrlichkeit ich spürte und die von Herzen kamen. Mit einfach allem.

    Ich bin immer noch total ergriffen von dieser Geschichte und empfehle sie jedem, der gerne gefühlvolle Geschichten liest, die unter die Haut gehen!

    5 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    Einzelband

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    Da es actionreicher war, hat mir dieser Band noch besser gefallen als der erste!


    Klappentext

    „Endlich ist Flinn Nachtigall offiziell Schülerin im Welten-Express, dem magischen Internatszug. Doch dass sie eines Tages die Welt verändern soll, mag sie kaum glauben. Auch ihre Freunde Pegs, Kasim und Fedor reagieren mit gemischten Gefühlen. Denn der gesamte Zug ist in Gefahr: ein geheimnisvoller Schatten treibt sein Unwesen und Maskierte sorgen für Chaos und Angst. Was ist los an Bord des Welten-Expresses?“


    Gestaltung

    Das Viadukt mit dem darüberfahrenden Zug vor dem großen Mond ist auch schon auf dem Cover des ersten Bandes zu sehen gewesen und ich finde es schön, dass dieses für den zweiten Band übernommen wurde. Auch die Charaktere, die vor dem Viadukt stehen, wurden übernommen. Allerdings haben sie dieses Mal andere Kleidung an, was mir gut gefällt. Zudem sind wieder verschiedene Tiere und Gegenstände zu sehen, die diese Szene umgeben. Dieses Mal sind sie jedoch stärker zu sehen. Mir persönlich gefällt auch das Gelb des Covers sehr gut.


    Meine Meinung

    Bereits den ersten Teil der „Weltenexpress“-Trilogie habe ich gerne gelesen und mich sehr über die Fortsetzung gefreut. Die Reihe wird verglichen mit einer Mischung aus Harry Potter und den His Dark Materials Büchern, was ich eine gute Umschreibung finde. In dieser Fortsetzung ist wieder einiges los an Bord des Welten-Expresses! Flinn ist nun offiziell eine Schülerin des magischen Internatszuges und ihr steht großes bevor, denn sie ist dazu bestimmt, irgendwann die Welt zu verändern. Zuvor muss sie jedoch erstmal herausfinden, was im Welten-Express los ist, denn Personen verschwinden, Schatten treiben ihr Unwesen und maskierte Gestalten sorgen für Chaos. Was ist nur los im Internatszug?


    Ich fand es toll, dass ich wieder in den Welten-Express einstiegen konnte, denn dieses Setting finde ich mehr als nur cool! Die Autorin Anca Sturm beschreibt diesen Zug auf sehr angenehme Art und Weise, sodass ich ihn vor meinem inneren Auge geradezu sehen konnte. Das Flair und die Atmosphäre gefielen mir dabei auch richtig gut, weil alles ein wenig urig wirkt und einfach heimelig-gemütlich. Außerdem sind auch die vorbeifahrenden Landschaften und Haltestopps schön beschrieben, sodass das Gefühl, ein Teil des fahrenden Zuges zu sein, noch verstärkt wird.


    Während ich beim ersten Band noch ein wenig das abenteuerliche Tempo vermisst habe, muss ich sagen, dass ich dies nun in „Zwischen Licht und Schatten“ gefunden habe, sodass mir diese Fortsetzung noch etwas besser gefallen hat als der ohnehin schon gute Vorgängerband. Im Endeffekt passiert hier stets etwas aufregendes, sodass sich eine fesselnde Szene mit der nächsten abwechselt. Besonders gefallen hat mir, dass ich auch selber aktiv wurde und gemeinsam mit den Figuren gerätselt habe, was im Welten-Express los ist. Die Ereignisse im Zug sorgen dabei manchmal sogar für Gänsehaut, weil es stellenweise sogar etwas gruselig wird.


    Der personale Erzähler folgt vorrangig Flinn, sodass ich diese Figur am besten kennen lernen konnte. Sie sucht noch immer ihren Bruder und hat auch sonst allerlei um die Ohren. Im ersten Band hatte ich das Gefühl, dass ich sie noch nicht wirklich kennen würde und auch in diesem Band ist dieses Gefühl noch nicht gänzlich verschwunden. Zwar habe ich einen tieferen Zugang zu ihr erhalten und mehr über sie erfahren, aber ich habe noch nicht das Gefühl, als hätte ich einen Draht zu ihr, sodass ich gespannt bin, wie sich dies im dritten Band entwickeln wird.


    Flinns Freunde fand ich wieder richtig cool, weil sie eine bunte Mischung aus lustigen, geheimnisvollen und einfallsreichen Figuren sind. Zudem gab es neue Charaktere, die ich nicht sofort einordnen konnte. Dadurch haben sie den Rätselspaß des Buches erhöht, weil für mich nicht klar war, welche Motive sie verfolgen und auf diese Weise das Überlegen und Spekulieren bei der Handlung angefacht wurde.


    Fazit

    Der zweite Band der Welten-Express Trilogie hat mir noch ein bisschen besser gefallen als der erste, weil für mich in „Zwischen Licht und Schatten“ die Handlung aufregender und temporeicher war. Es gab mehr Action und eine spannende Szene wurde immer direkt von der nächsten abgelöst. Dabei kam auch der Rätselspaß nicht zu kurz, denn im Internatszug passieren einige geheimnisvolle Dinge, die den Leser dazu anregen, mitzudenken und zu überlegen, welche Zusammenhänge es gibt…

    5 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Der Welten-Express

    2. Der Welten-Express – Zwischen Licht und Schatten

    3. ??? (erscheint voraussichtlich im Herbst 2020)

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    Vor allem die zweite Hälfte des Buches hat mir gut gefallen


    Klappentext

    „Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will…“


    Gestaltung

    Im Hintergrund erkennt man den BigBen und eine Brücke, die über die Themse führt. Davor schwebt ein Schattenumriss eines Mädchens in einem zerrissenen Kleid. Durch die Grautöne und den schwarzen Farbverlauf sieht diese Szene etwas gruselig aus. Ihre grünen Libellenflügel bringen zum Glück etwas Farbe in das Cover, sodass dieses nicht mehr ganz so unheimlich wirkt.


    Meine Meinung

    Endlich habe ich den ersten Band von Sandra Regniers „Pan-Trilogie“ gelesen! So lange schon war ich gespannt auf die Geschichte und nun habe ich mir selber einen eigenen Eindruck verschafft. In „Das geheime Vermächtnis des Pan“ geht es um Felicity, die nichtsahnend zur Schule geht. Bis eines Morgens ein neuer Schüler vor ihr steht: Leander. Frauenschwarm erster Güte, eine Intelligenzbestie und so gar nicht Felicitys Typ. Jedoch weicht er nicht mehr von ihrer Seite und zu allem Überfluss stellt sich dann noch heraus, dass Felicity laut einer alten Prophezeiung die Elfenwelt retten soll…


    Felicity ist die Protagonistin des Buches und ich fand sie durchaus sympathisch und liebenswürdig. Allerdings störten mich die typischen Klischees, die aufgegriffen wurden, ein wenig. So bezeichnet sich Felicity als Loser, wobei sie das in meinen Augen keineswegs ist. Auch gibt es an ihrer Schule die typische Clique rund um die coolen Kids, die natürlich mega unsympathisch sind. Ich hätte mir hier mehr Vielfalt abseits bekannter Wege gewünscht, vor allem weil Felicity einiges auf dem Kasten hat. Toll fand ich auch den Wortwitz und Humor, den sie in vielen Dialogen zur Schau stellte.


    Beim Lesen von „Das geheime Vermächtnis des Pan“ merkte ich dem Buch an, dass es sich hierbei um den ersten Teil einer Reihe handelte, denn die Geschichte nahm sich viel Zeit, die Hauptfiguren einzuführen und ihnen Raum zu geben. Dies fand ich grundsätzlich nicht schlecht, allerdings habe ich ein wenig auf die im Klappentext angedeuteten Elfen gewartet, weswegen ich ungefähr Zweidrittel des Buches das Gefühl einer inneren Ungeduld verspürte.


    Im letzten Drittel war es dann aber endlich soweit und ich war total gefangen von den Fantasyelementen des Buches. Ab diesem Moment war ich völlig versunken in die Geschichte und habe es genossen, wie das Tempo der Handlung zugenommen hat. Dabei hat es mir besonders gefallen, dass es gleichzeitig viele Andeutungen gab, während manches auch im Unklaren blieb. Auf diese Weise bin ich total gespannt auf den Folgeband und die Weiterentwicklung der Geschichte. Vor allem die Prophezeiung hat mich neugierig gemacht und ich bin tatsächlich völlig ahnungslos, wie die Geschichte weitergehen könnte.


    Fazit

    „Das geheime Vermächtnis des Pan“ ist ein schöner Auftaktband, der sich Zeit nimmt um die wichtigsten Figuren einzuführen und der mich vor allem mit seiner starken zweiten Buchhälfte begeistern konnte. Hier kommen endlich die Fantasyaspekte zum Tragen und ab da macht das Lesen enormen Spaß, weil es viel zu erfahren gibt und einiges aber auch im Unklaren bleibt. Dies sorgt dafür, dass ich unbedingt den zweiten Band lesen möchte!

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan

    2. Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan

    3. Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan

    Spin-Off 1: Die magische Pforte der Anderwelt

    Spin-Off 2: Das gestohlene Herz der Anderwelt

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    Die Protagonistin muss noch etwas reifen


    Klappentext

    Diese Superheldin rockt!

    Rina wächst wohlbehütet in der idyllischen Eastside auf. Doch ihre Sehnsucht nach Abwechslung und Abenteuer zieht sie immer wieder in die düstere Northside, wo Gangs regieren. Dort verliebt sie sich bei einem Konzert in den Rockstar Brynn. Und wird zunächst etwas unfreiwillig zu einer Superheldin, als sie ein Mädchen vor einem Überfall rettet und ein Video von ihrer Rettungsaktion im Fernsehen auftaucht. Die Presse gibt ihr den Spitznamen Alleycat. Als Alleycat streift sie schließlich Nacht für Nacht durch die Straßen der Northside und rächt das Unrecht. Doch wie lange kann das Leben als Phantom gut gehen? Und hat ihre Liebe zu einem Northside-Jungen eine Chance? Und wer ist der maskierte Junge, der sich Ash nennt und ihr in einer verhängnisvollen Nacht das Leben rettet?


    Gestaltung

    Passend zum Titel „Alleycat“ sieht man auf dem Cover eine Frauengestalt, deren Gesicht im Schatten verborgen ist und die eine Jacke mit Katzenohren trägt. So erhält man direkt einen ersten optischen Eindruck der Protagonistin. Dabei finde ich das Cover recht düster, was vor allem an dem schwarzen Rahmen liegt, der die Frauenfigur umgibt. Schemenhaft erkennt man im Hintergrund eine Stadt, wobei mir vor allem die grünen und blauen Farbtöne gefallen, die für etwas Helligkeit sorgen.


    Meine Meinung

    Als großer Fan von Superhelden, war „Alleycat“ für mich ein Muss! Ein wenig erinnerte mich der Klappentext an die Geschichte von Batman, sodass ich neugierig war. In dem Buch geht es um Rina, die nachts durch die dunklen Straßen der Northside streift und dort das Unrecht austreibt. Von den Nachrichten wird sie als Alleycat bezeichnet. Doch wie lange kann Rina dieses Doppelleben aufrechterhalten und was ist mit dem Jungen aus der Northside, in den sie sich bei einem Konzert verliebt hat?


    Bei einem Superhelden erwarte ich (egal ob männlich oder weiblich) eine starke Persönlichkeit, die mutig, kämpferisch und entschlossen ist und die weiß, was das Richtige ist. Bei Rina alias Alleycat traf diese Erwartung in meinen Augen allerdings nur teilweise zu. Sie hat die zuvor genannten Züge, denn in gewissen Momenten konnte ich sie beim Lesen ausmachen. Rina hat allerdings auch eine andere Seite, die ich nicht so gerne mochte, denn ich empfand sie zwischendurch auch immer wieder als recht quengelig.


    Gut fand ich, dass sie ein normales Mädchen und nicht mit irgendeiner besonderen Superheldenkraft ausgestattet ist außer ihrer Kampfkunst. Rina hat nämlich den schwarzen Gürtel, was sie für mich manchmal allerdings auch etwas zu oft raushängen ließ, wenn sie immer wieder die Namen bestimmter Kampfbewegungen benutzte, mit denen ich als Nichtkenner leider recht wenig anfangen konnte und die ich dann auch als anstrengend empfand, da sie meinen Lesefluss etwas unterbrachen.


    Ich fand die Balance zwischen Spannung und Romantik in der Geschichte gut, da immer wieder an verschiedenen Stellen der Love Interest des Buches aufgetaucht ist und dieses Liebes-Thema somit nicht zu vordergründig behandelt wird. Vielmehr ist es immer mal wieder ein Randthema, sodass sich die Handlung ausgewogen anfühlt. Dennoch fand ich diesbezüglich die Zerrissenheit von Rina etwas ungünstig, da ich es nicht mag, wenn eine Figur hin und herschwankt bezüglich ihrer Liebesgefühle für verschiedene Männer.


    Abgesehen von diesen Kleinigkeiten hat mir die Handlung aber gut gefallen, da es einiges spannendes zu erfahren gab und auch interessante Wendungen auftraten, die die Geschichte abwechslungsreich machen. Außerdem gefiel mir, dass in der Geschichte Geheimnisse eingebunden waren, die es mir ermöglichten zu spekulieren und zu raten, was hinter allem stecken könnte. Sowas mag ich einfach gerne!


    Fazit

    Bei „Alleycat“ habe ich eine Superheldin voller Kraft, Mut und Entschlossenheit erwartet, die ich teilweise bekommen habe. Rina hatte diese von mir erwarteten Züge, aber leider war sie auch noch etwas weichlich. Mir gefiel, dass sie gänzlich ohne Superkräfte auskommt und nur mit ihren Künsten des schwarzen Gürtels kämpft, auch wenn sie diesbezüglich ruhig weniger Fachbegriffe verwenden könnte. Ich denke einfach, das Rina noch etwas erwachsener werden muss. Die Handlung fand ich nicht nur unterhaltsam und gut ausgewogen was die Romantik und Spannung angeht, sondern auch geheimnisvoll.

    3 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Alleycat

    2. Alleycat – Sehnsucht und Verrat (erscheint voraussichtlich am 23.03.2020)

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    Was für eine erfrischende Protagonistin!


    Klappentext

    „Wir betreten das Schloss freiwillig.

    Wir betreten das Schloss unbewaffnet.

    Wir betreten das Schloss allein.


    Diese drei Gesetze hängen in jedem Haus in Bluehaven und jeder Bewohner kennt sie. Denn das Schloss ist der Eingang zu den Anderwelten. Und wer mutig genug ist, geht hinein, um dort Abenteuer zu erleben. Viele Jahrhunderte lang war das so. Doch vor vierzehn Jahren, in der Nacht des großen Bebens, hat das Schloss plötzlich John White und seine kleine Tochter Jane ausgespuckt. Seitdem ist das Tor verschlossen. Erst an dem Tag als die wütenden Inselbewohner Jane vor Gericht stellen wollen, erbebt die Erde erneut …“


    Gestaltung

    Das Cover finde ich richtig toll, weil die verschiedenen Grüntöne dem Bildmotiv eine gewisse Tiefe verleihen und sie toll miteinander harmonisieren. Die Tür, die am Ende eines langen Weges aus Treppen auf den Betrachter wartet, passt sehr gut zur Geschichte. Dabei gefällt es mir besonders gut, dass die Tür eingerahmt wird von den Ranken am linken und rechten Bildrand, welche in kleine Tannen zu münden scheinen. Das Highlight sind definitiv die pinken Hervorhebungen, da diese metallisch schimmern.


    Meine Meinung

    Als großer Fan von Fantasy- und Abenteuergeschichten, hatte mich der Klappentext von „Die Wiege aller Welten“ bereits mit den ersten Zeilen. In dem Buch geht es um den Ort Bluehaven, in dem ein Schloss den Eingang zu den sogenannten Anderwelten markiert. Es gibt Regeln für das Betreten des Schlosses und der Anderwelten. Doch seit nach einem Beben Jane und ihr Vater aus dem Schloss kamen, sind die Türen verschlossen. Als Jane Jahre später vor Gericht gestellt wird, bebt der Boden wieder, wie damals, als sie aus dem Schloss kam…


    Der Schreibstil von Jeremy Lachlan hat mir richtig gut gefallen, denn der Autor hat eine lockere Art die Geschichte zu erzählen. Die Sätze sind nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang und zu verschachtelt. Dabei bedient er sich einer jugendlichen Sprache, die modern ist und sich trotzdem ganz toll in das fantasyreiche Setting einfügt. Ich denke, dass auch Leser im Alter ab zwölf Jahren super mit dem Stil zurechtkommen und ihre wahre Freude an der Geschichte haben werden.


    Jane ist eine richtig coole Protagonistin! Sie ist alles andere als das typische Mädchen und das war beim Lesen total erfrischend. Jane ist klug, gewitzt und in gewisser Weise auch frech, denn sie weiß sich auszudrücken. So ist sie wunderbar schlagfertig und lässt sich nichts so einfach gefallen. Ihre Art hat mir beim Lesen große Freude bereitet und mehr als einmal dachte ich mir, dass ich mir von Jane eine Scheibe abschneiden sollte. Toll ergänzt wird sie von zwei weiteren Charakteren, die sich ebenfalls im Schloss befinden.


    Alle Bewohner von Bluehaven glauben, dass Jane und ihr Vater für die zahlreichen Erdbeben verantwortlich sind, die den Ort heimsuchen. Deswegen hat es das junge Mädchen nicht gerade leicht. Über die Handlung möchte ich gar nichts Näheres verraten, denn mich hat sie komplett in den Bann gezogen mit all den Überraschungen und der großen Portion Spannung. Der Klappentext kratzt im Endeffekt nur an der Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs, denn die Handlung von „Die Wege aller Welten“ bietet so viel mehr!


    Besonders gut gefallen hat mir die simple, aber grandiose Idee der Anderwelten. Durch ein Schloss kann man in unendlich viele andere Welten gelangen und dort alle möglichen Abenteuer erleben. Dies hat mir unglaublich gut gefallen, weil der Aufbau der Welt somit einerseits leicht zu verstehen ist, andererseits aber unendlich viele Möglichkeiten bietet, wenn man erstmal das Schloss betreten hat.


    Fazit

    Mir hat „Die Wiege aller Welten“ unglaublich gut gefallen, denn die Grundidee eines Schlosses, das den Weg zu vielen anderen Welten eröffnet, ist total genial. Die Handlung ist vielfältig, überraschend und voller Spannung. Protagonistin Jane ist dabei ein wahres Highlight, denn sie ist kein typisches Mädchen und mit ihrer Art total erfrischend. Ich bin nach dem Ende sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen mag!

    5 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Die Wiege aller Welten

    2. ???

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    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ein schönes Lesevergnügen


    Klappentext

    „Seit Jahrhunderten herrscht Krieg zwischen zwei Fraktionen von Magiern: Während die einen sich dem mächtigen Orden Ortus Aurea angeschlossen haben, fristen die anderen ein Schatten-Dasein im Untergrund. Zu ihnen gehört die junge Diebin Esta, die von ihrem Mentor ins New York des Jahres 1901 geschickt wird, um ein Buch zu stehlen, das als Waffe gegen den Orden dienen soll. Esta schließt sich einer Gang von Magiern an, die wie sie den Orden bekämpfen. Sie gewinnt deren Vertrauen und mehr – und weiß doch, dass sie jeden in der Vergangenheit betrügen muss, wenn sie die Zukunft retten will.

    Eine junge Diebin, das New York der Gangs und Gaslaternen und ein uralter Krieg der Magier.“


    Gestaltung

    In das Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt, weil ich es absolut stimmig finde. Mir gefällt die Kombination aus weiß-beigem Hintergrund und braunen bzw. bunten Ornamenten darauf. Dabei finde ich es sehr gelungen, dass alle vier Ecken mit Rauchschaden versehen sind und das Cover von einem geradlinigen Rahmen umgeben ist, der sich schön mit dem Rauch ergänzt. Das Symbol einer Schlange, die sich selber in den Schwanz beißt und deren Körper ineinander verschlungen ist, ist ein wahrer Eyecatcher. Dabei schimmern der Rahmen, das Schlangensymbol und die Umrandung des Titelschriftzugs, was ein besonders schönes Highlight ist.


    Meine Meinung

    Das wunderschöne Cover und der vielversprechend klingende Klappentext haben mich zum Lesen dieses Buches verlockt. Im ersten Band der „Die Rätsel des Ars Arcana“-Trilogie geht es um Esta, die zu den Magiern des Untergrundes gehört und von ihrem Mentor ins Jahr 1901 geschickt wird, um ein Buch zu stehlen, das ihnen im Krieg gegen die andere Fraktion von Magiern, den Orden der Ortus Aurea, helfen soll. In der Vergangenheit erschleicht sich Esta das Vertrauen einer Magiergang, mit dem Wissen, dass sie diese Menschen hintergehen muss, um die Zukunft zu retten…


    Ich muss sagen, dass ich den Einstieg in das Buch und ungefähr die erste Hälfte als ziemlich langatmig und anstrengend erlebt habe. Dies lag vor allem daran, dass ich die Geschichte zunächst nur schwer durchschaut habe und Schwierigkeiten dabei hatte, ihr zu folgen, weil sie mir aufgrund der fehlenden Spannung eintönig vorkam. Das Buch ist unterteilt in vier Teile, welche beispielsweise die Mission von Esta aufgreifen und das Leben der Gang von Magiern, denen sie sich anschließt. So lernt man verschiedene Ebenen kennen, die zwar interessant sind, aber mich nicht mitreißen konnten.


    Doch die zweite Hälfte des Buches wurde zunehmend besser, weil verschiedene Handlungsstränge zusammengezogen wurden und ich endlich die erste Hälfte und deren Aufbau verstehen konnte. Dabei gibt es einige Überraschungen und Wendungen, die das Lesen zum Vergnügen machen und für die trockene erste Hälfte entschädigen. Mir gefiel es dabei besonders, dass ich bangte, welche Figur auf welcher Seite stand und mir diesbezüglich immer unsicher war. Nach dem Ende freue ich mich auch schon auf die Fortsetzung, da ich gespannt bin, wie die Geschichte um die Magier weitergeht.


    Das Setting und die Idee der Geschichte fand ich von Anfang an nicht nur faszinierend, sondern auch richtig fesselnd. Die Verbindung von Magie und Zeitreisen hat mir gut gefallen und auch die Einbettung der Magier in einen Konflikt untereinander, da zwei Magiergruppen seit langer Zeit gegeneinander antreten. Das New York der Zeit um 1900 war dabei nicht nur interessant, sondern auch sehr schön beschrieben. Diese Zeit und vor allem der Ort passten für mich richtig gut zu den Magiern und deren Leben.


    Fazit

    Mit „Der letzte Magier von Manhattan“ ist Lisa Maxwell ein Auftaktband gelungen, der anfangs etwas schwerfällig ist und nur langsam in Gang kommt. Hat die Geschichte erstmal Tempo aufgenommen, weiß sie aber zu begeistern und richtig gut zu unterhalten. Dabei mochte ich vor allem die Idee, dass Magier mit Zeitreisen und dem New York um 1900 verbunden wurden, da dies zu einem stimmigen Gesamtbild geführt hat.

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Der letzte Magier von Manhattan

    2. The Devil’s Thief (bereits auf Englisch erschienen)

    3. The Serpent’s Curse (erscheint voraussichtlich am 07. April 2020 auf Englisch)

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    Eldenau sorgt für ein Gefühl von Heimat! Tolle Atmosphäre trifft auf spannende Handlung!


    Klappentext

    „Frida und Jannis könnten eigentlich den perfekten Sommer verbringen, wäre da nicht dieser eine Moment, der für Frida alles auf den Kopf stellt. Plötzlich erkennt sie sich selbst nicht wieder, schlimmer noch: Sie kann mit Jannis nicht darüber reden, was in ihr vorgeht.

    Immer öfter flüchtet sie sich ins Naturschutzgebiet, die Halbinsel, auf der wilde Pferde leben. Dort fühlt sie sich sicher, und dort freundet sie sich mit einem jungen Hengst an, der ihre Hilfe zu brauchen scheint. Schneller, als ihr lieb ist, steckt sie mitten in einem Abenteuer, in dem mehr auf dem Spiel steht als nur die Sicherheit der Wildpferde …“


    Gestaltung

    Mit den warmen Farbtönen passt das Cover wunderbar in die derzeitige Jahreszeit, denn die rot-braun Töne harmonieren sehr schön mit der Herbstlandschaft, durch welche das Pferd läuft. Dieses sieht kräftig aus in seiner Laufbewegung und das Fell hat eine wunderschöne Farbe: es schimmert in verschiedenen Brauntönen. Ich bin richtig verliebt in das Pferd! Auch der Reihentitel „Die Pferde von Eldenau“ fügt sich schön in das Gesamtbild ein. Auch der weiße Rahmen gefällt mir aufgrund seiner Details gut.


    Meine Meinung

    Als bekennender „Eldenau“-Fan stand es für mich außer Frage, ob ich den neuen Band lesen würde. Es ist für mich einfach eine Pflicht, denn ich tauche unheimlich gerne in die Welt von Frida und Jannis ab. Im neusten Band „Donnernde Hufe“ geht es darum, dass Frida nach einem unglücklichen Zufall eine große Veränderung durchmacht, über die sie mit niemandem reden kann. Nur bei den Wildpferden im Naturschutzgebiet findet sie Trost. Doch sie bemerkt seltsame Zustände bei den wilden Koniks: ihre Rippen stehen hervor und manche benehmen sich eigenartig. Was ist da nur los?


    Bereits die ersten Seiten von „Donnernde Hufe“ haben mich wieder voll in ihren Bann gezogen. Ich liebe einfach die Atmosphäre, die Theresa Czerny erschafft. Auch dieses Mal hat das Lesen der ersten Seiten bei mir ein Gefühl von Heimat und Wohlbefinden ausgelöst. Sobald ich mich zwischen den Pferden, dem Gut Eldenau und Jannis‘ Hof wiederfinde, bin ich einfach zufrieden. Es ist wunderschön, dass eine Geschichte ein solches Gefühl auslösen kann!


    Dabei habe ich immer richtiges Kopfkino, denn die Höfe, die Landschaft und all die Tiere sehe ich beim Lesen immer bildhaft vor mir. Dabei finde ich den Schreibstil der Autorin richtig toll, denn er lässt mich durch die Geschichte gleiten und er führt mich durch die Ereignisse. Das Lesen geht dabei so leicht von der Hand, dass man die Geschichte immer so schnell ausgelesen hat und dann sehnsüchtig auf den nächsten Band wartet. Auch die Figuren werden dabei so lebendig, dass sie sich wie meine eigenen Freunde anfühlen. Mir gefällt dabei auch sehr, wie die Beziehung zwischen Frida, Jannis, Max und Linh dargestellt wurde und wie intensiv das Band zwischen den Vieren ist. Diese Momente habe ich sehr genossen. Vor allem Max hat mich in diesem Band richtig überzeugt und er hat Jannis definitiv den Rang abgelaufen, weil er so süß ist!


    Beim Lesen hatte ich dieses Mal ein paar Kleinigkeiten entdeckt, die mich zum Stirnrunzeln gebracht haben. Beispielsweise streiten sich Jannis und Frida ein paar Mal. Ich habe zwar verstanden, dass Frida sich aufgrund ihrer Situation (zu der ich aufgrund von Spoilergefahr nichts sagen kann) von Jannis distanziert. Jedoch fand ich manch einen Streit etwas abrupt und in meinen Augen unverständlich. Dann fühlten sich in der ersten Hälfte des Buches sowohl Frida als auch Jannis aus für mich unverständlichen Gründen auf den Schlips getreten, haben einander böse Dinge an den Kopf geworfen und waren beide eingeschnappt. Gerade Jannis habe ich auch ein, zwei Mal ein paar Gedanken echt übel genommen.


    Auch fand ich die kleinen Erzählsprünge manchmal etwas abrupt, denn im einen Kapitel streiten die beiden sich noch, im nächsten Kapitel waren sie wieder miteinander versöhnt und dabei hat sich erst im Kapitelverlauf herausgestellt, dass etwas Zeit vergangen war. Vielleicht hätte man hier eher andeuten und sagen können, dass Zeit zwischen den Kapiteln vergangen ist. Auch beim Auftakt zum Ende störte mich die winzige Kleinigkeit, dass Jannis und Frida gleichzeitig erkannt haben, was mit den Koniks los ist. Ich hätte es besser gefunden, wenn es nur Jannis erkannt hätte, da er so manch eingeschnapptes Verhalten seinerseits wieder hätte gutmachen können und da Frida eher zufällig über die Lösung gestolpert ist, während Jannis gute Gründe hatte.


    Richtig gut fand ich, dass endlich die Wildpferde ihren großen Auftritt haben. Ich hatte große Freude, Frida bei ihrer Erkundung des Naturschutzgebiets zu begleiten und mehr über die Koniks zu erfahren. Dadurch, dass bei den Tieren allerdings etwas ganz und gar nicht zu stimmen scheint, wird auch wieder der Rätselfaktor schön angeregt, denn ich habe im Endeffekt die ganze Zeit überlegt, was mit ihnen los ist. Dabei gibt es immer wieder Andeutungen, aber auf des Rätsels Lösung bin ich dann doch erst im letzten Drittel gekommen. So wird das Lesen wunderbar spannend! Aber es geht nicht nur um die Wildpferde und deren Rettung, sondern auch immer wieder um süße Alltagsgeschichten, Fridas Probleme oder Jannis Situation mit Dari. So habe ich stets an den Seiten geklebt.


    Das Ende war ein bombastisches Finale. Wirklich. Ich bin immer noch ganz aufgeregt, wenn ich daran zurückdenke! Es wurde dramatisch und nervenaufreibend und spannend und so vieles mehr! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie toll ich das Finale fand. Es war wie ein Feuerwerk, bei dem man nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll! Dabei fand ich es umwerfend, dass viele der Charaktere eine wichtige Rolle beim großen Finale gespielt haben und dass jeder etwas beizutragen hatte. Auch stimmte mich das Ende vollkommen zufrieden, sodass ich das Buch mit einem seligen Lächeln schließen konnte.


    Fazit

    Eldenau ist für mich zu einem Zuhause geworden, in das ich mich zurückziehen kann und in dem ich mich unglaublich wohl fühle. Auch in „Donnernde Hufe“ hat Theresa Czerny mich wieder mit der zufriedenstellenden Atmosphäre umgehauen und mir dieses Mal auch neue Seiten von Eldenau gezeigt, denn ich durfte die Wildpferde genauer kennen lernen. Das Rätsel um das Wohlergehen der Herde hat dabei beim Lesen für große Spannung gesorgt und das Ende war wie ein Feuerwerk, bei dem ich nicht wusste, wo ich zuerst hinsehen sollte, weil alles so wunderschön und fantastisch war! Zwar gab es Kleinigkeiten, die mir nicht ganz so gut gefallen hatten, aber ehrlich gesagt meckere ich diesbezüglich auf wirklich hohem Niveau. Schlussendlich bleibt nur zu sagen, dass die „Eldenau“-Reihe für jeden Pferdefan ein Muss ist, aber auch Nicht-Reiter (wie ich) werden sich dem Charme, der wohligen Atmosphäre und den vielfältigen Abenteuern von Frida und Jannis nicht entziehen können!

    Gute 4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Die Pferde von Eldenau – Mähnen im Wind

    2. Die Pferde von Eldenau – Galopp durch die Brandung

    3. Die Pferde von Eldenau – Donnernde Hufe

    4. ???

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    Nicht ganz so gut wie der erste Band


    Klappentext

    „Cinder & Ella sind zurück!


    Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods - und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?“


    Gestaltung

    Die weiße Farbe des zweiten Bandes passt schön zum Türkisblau des ersten Bandes. Auch mag ich, dass wieder die Blumen in der Covermitte beibehalten wurden, wobei ihr Aussehen verändert wurde und es mehr Blumen zu sehen gibt. Dies finde ich toll, weil so das Aussehen der Reihe einheitlich gestaltet wurde und man sieht, dass die Bände zueinander gehören, aber dennoch kann man neue Details entdecken.


    Meine Meinung

    Nachdem mir „Cinder & Ella“ so gut gefallen hatte, war ich überrascht, dass es eine Fortsetzung geben würde. Gleichzeitig habe ich mich auch gefreut, denn ich wollte gerne wissen, wie es mit Ella und Cinder alias Brian nach ihrem Happy End weiter geht. So schweben die beiden in „Happy End – und dann?“ auf Wolke sieben, bis sie von der Realität eingeholt werden. Nicht nur dass der Alltagsstress und anderweitige Probleme anstehen, auch merkt Ella, dass es gar nicht so leicht ist, plötzlich im Rampenlicht zu stehen, denn Brian ist nach wie vor ein gefeierter und bekannter Star…


    Gut fand ich an diesem Band, dass aufgezeigt wird, wie Ella sich in ihrem neuen Leben als Starlet zurechtfindet. Es wird auch gezeigt, mit welchen Schwierigkeiten Stars zu kämpfen haben (krasse Fans, Reporter etc.). Ich fand es gut, dass dies thematisiert wurde, denn ich kann mir gut vorstellen, dass vielen jungen Menschen gar nicht bewusst ist, dass das Leben einer Berühmtheit auch Schattenseiten hat.


    Allerdings muss ich auch sagen, dass für mich der Fokus zu stark auf Ella als Star gelegt wurde. Ich habe es beispielsweise überhaupt nicht verstanden, warum Ella nun so gefeiert wird und sie so viele Fans hat. Sie ist nur die Freundin des beliebtesten Hollywoodschauspielers, aber selber ist sie weder eine Sängerin noch Schauspielerin. Also woher kommen die Fans und all die (Werbe-)Anfragen an Ella? Auch empfand ich das Ende des Buches als etwas zu knapp und zu wenig angesichts der in der ersten Buchhälfte dargestellten Ereignisse.


    Dafür fand ich es aber gut, dass Ella in all dieser Schwärmerei und dem Wirrwarr um sie herum sie selbst geblieben ist. Sie weiß was sie will und vertritt ihre klare Meinung, die sie auch äußert und somit so manch einem vor den Kopf stößt. Trotz all der Oberflächlichkeit des Showbusiness ist Ella Ella geblieben und nicht abgehoben, das fand ich sehr erfreulich und hat mich beim Lesen glücklich gemacht. Auch Brian ist in seinem Charakter konstant geblieben und mit seinem großen Verständnis und seiner Empathie total sympathisch.


    Fazit

    Die Fortsetzung von „Cinder & Ella“ zeigt was nach dem Happy End der beiden passiert. Zwar hätte es für mich diese Fortsetzung nicht zwingend geben müssen, aber dennoch war sie angenehm zu lesen. So zeigt „Happy End – und dann?“ beispielsweise schön die Schattenseiten des Ruhm auf, wobei mir persönlich der Fokus zu sehr auf Ella als Star lag und mir auch das Ende etwas zu kurz kam. Dafür blieb ihr Charakter schön konstant und Ella vertrat ihre Meinungen stets klar, was mir sehr gefallen hat.

    Gute 3 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Cinder & Ella

    2. Cinder & Ella – Happy End – und dann?

    Wie gut, dass der zweite Band schon erschienen ist und ich direkt weiterlesen kann


    Klappentext

    „In Rubens Heimatstadt herrscht der Schatten, ein mysteriöser und boshafter Mann. Seine Späher kontrollieren alles und jeden. Sie haben es auch auf die geheimnisvolle Taschenuhr abgesehen, die Ruben gefunden hat. Wenn man sie auf genau zwölf Uhr stellt und aufzieht, wird ihr Träger unsichtbar. Ruben macht sich das zunutze und verfolgt eine Spur bis zum Leuchtturm Point William. Dort lernt er Penny kennen, mit der er sich auf Schatzsuche in den alten Schmugglertunneln begibt. Doch sie finden keinen Schatz, sondern erfahren etwas viel Unglaublicheres: Es gibt noch eine zweite Uhr, und wer beide Uhren besitzt, kann nichts Geringeres als Unsterblichkeit erlangen. Ruben wird mit einem Schlag klar, wer im Besitz der zweiten Uhr sein muss.“


    Gestaltung

    In das Cover habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich mag die Farbgebung aus Blau, Schwarz und Gold richtig gerne, wobei ich es besonders toll finde, dass das Gold vom Titel und dem Kompass wirklich golden schimmert. Auch dass der Hintergrund hinter diesen beiden Elementen schwarz gehalten ist, finde ich wunderschön, weil dies den goldenen Effekt verstärkt und den Fokus auf die Szenerie am unteren Bildrand lenkt. Die gezeichneten Wellen und der Leuchtturm sehen einfach atemberaubend aus!


    Meine Meinung

    In „Secret Keepers – Zeit der Späher“ geht es um Ruben, der eine Uhr findet, die unsichtbar macht. Zusammen mit Penny macht er sich auf die Suche nach einen Schatz, bei der er von einer zweiten Uhr erfährt. Derjenige, der beide Uhren besitzt, wird unsterblich. Daher ist für Ruben schnell klar, dass der Schatten, ein böser Mann, der über Rubens Heimatstadt herrscht, im Besitz der zweiten Uhr sein muss, denn die Späher des Schattens sind hinter Rubens Uhr her…


    Eine Uhr, die unsichtbar macht, eine Schatzsuche und ein böser Feind, der nach Unsterblichkeit trachtet. Das ist der Stoff aus dem die Abenteuergeschichten gemacht sind, nach denen mein Herz trachtet. Ich hatte daher die Erwartung, dass es sehr rasant zugehen würde und insgesamt gesehen ist dies schon auch so gewesen, nur für mich persönlich hätte es gerne noch etwas mehr Rasanz sein dürfen. Zwar geht es turbulent zu, denn kaum dass Ruben die Taschenuhr gefunden hat, verstrickt er sich in immer mehr Probleme und Schwierigkeiten. Es geht sozusagen drunter und drüber und genau das ist super unterhaltsam und mehr als nur spannend! Aber hauptsächlich das Ende hat dann das von mir erwartete Tempo.


    Spannend sind auch die vielen Geheimnisse, mit denen das Buch gespickt ist. Übersetzt bedeutet der Titel „Secret Keepers“ Geheimniswahrer und dieser Name ist wahrlich Programm in dem Buch! So habe ich bis zum Ende gebannt an den Seiten geklebt und mitgerätselt. Manch eine Auflösung kam für meinen Geschmack vielleicht etwas zu schnell und plötzlich, aber dennoch ist es eine große Lesefreude, selber hinter die Rätsel zu kommen und zu überlegen, was hinter all den Mysterien stecken könnte.


    Protagonist Ruben ist 11 Jahre alt und ein aufgeweckter Junge, der seiner alleinerziehenden Mutter bei ihrer Geldnot helfen möchte. Vor allem die Beziehung zwischen Mutter und Sohn fand ich sehr gefühlvoll. Ruben ist eine tolle Hauptfigur, da er sich nicht von den Spähern des Schattens unterkriegen lässt und der Welt neugierig und mit offenem Herzen begegnet. Ich denke, dass gerade jüngere Leser sich gut mit ihm identifizieren können, da er ein ganz normaler Junge ist, der das Abenteuer sucht.


    Fazit

    „Zeit der Späher“ ist ein schöner Auftakt, bei dem sich die Spannung zunehmend steigert und vor allem im letzten Drittel die von mir erwartete hohe Rasanz aufweist. Die Abenteuer in der Geschichte haben mir gut gefallen und besonders die Geheimnisse habe ich geliebt, denn sie laden zum Mitdenken ein. Da der zweite und letzte Band am gleichen Tag erschienen ist, kann ich direkt weiterlesen und soviel sei verraten: der Klappentext von „Zeit der Jäger“ hat mich unglaublich neugierig gemacht.

    Gute 4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Secret Keepers 01 – Zeit der Späher

    2. Secret Keepers 02 – Zeit der Jäger

    Es könnte spektakulärer sein!


    Klappentext

    „Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Isabella Swan ihren Umzug in die langweilige, verregnete Kleinstadt Forks kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den undurchschaubaren und unwiderstehlichen Edward kennenlernt. Mit aller Macht fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und riskiert dabei mehr als ihr Leben …“


    Gestaltung

    Ich finde die neue Gestaltung der „Biss“-Bücher sehr ansprechend. Der erste Band ist reinweiß, sodass der rote Blutstropfen und die rote Schrift des Wortes „Biss“ richtig hervortreten und geradezu strahlen. Ich finde es schön, dass der Hintergrund nicht einfach schlicht Weiß gehalten wurde, sondern dass man ein Muster aus verschiedenen verschnörkelten Ornamenten erkennen kann.


    Meine Meinung

    Ich gehöre wohl zu den wenigen Menschen, die die Reihe rund um Bella und Edward noch nicht gelesen haben. Dafür kenne ich alle Filme, die ich gerne geschaut habe. Als die Filme damals in die Kinos kamen, habe ich sie immer sofort geschaut und zu der Zeit auch einmal den ersten Band begonnen, ihn jedoch nach 100 Seiten abgebrochen, weil ich das Buch einfach nur anstrengend fand. Nun habe ich beschlossen, der Geschichte eine zweite Chance bzw. einen zweiten Anlauf zu geben und es erneut zu probieren. Vielleicht muss ich einfach ein wenig älter sein, damit mir die Geschichte gefällt?


    Leider muss ich sagen, dass ich „Biss zum Morgengrauen“ auch jetzt noch anstrengend fand und ich mich ein wenig durchkämpfen musste. In meinen Augen passiert gut 200 Seiten lang erstmal gar nichts außer dass wir Bella kennen lernen und sie sich für die Cullens interessiert. Dieses Interesse sieht so aus, dass sie sie von weiten anschmachtet und beobachtet. Und das war für mich einfach zu wenig an Handlung. Ich brauche einfach mehr Action und Geschehnisse.


    Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es mir so erging, weil ich den Film und somit die grobe Handlung kenne und weiß, was mich erwartet. Ich könnte mir vorstellen, dass jemand, der die Geschichte noch nicht kennt, mit Bella mitfiebert und Vermutungen über die Cullens anstellt. Dies wiederrum würde in meinen Augen schon dafür sorgen, dass man gespannt die Geschichte verfolgt, weil man erfahren möchte, was es mit den Cullens auf sich hat.


    Bella fand ich im Großen und Ganzen interessant. Es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen und ihre Faszination für Edward und die Cullens nachzuempfinden. Dabei muss ich sagen, dass mit die Buch-Bella doch besser gefiel als die Film-Bella, weil ich im Buch durch die Erzählung aus Bellas Perspektive einen besseren Zugang zu ihr hatte und sie so für mich verständlicher wurde.

    Edward ist eher verschlossen und es brauchte etwas, bis ich mit ihm warm wurde. Dafür gefiel mir an ihm seine „altertümliche“ Art, da er ein wahrer Gentleman ist und das in gewisser Weise doch der Traum aller Frauen, oder? Ich jedenfalls mochte diese Art an ihm sehr!


    Die Darstellung und Idee der Vampire gefällt mir gut, weil sie so anders ist als die typischen Vampire aus anderen Vampirromanen. Vor allem die Lebensweise der Cullens und deren Einstellung zum Leben gefiel mir gut, weil ich finde, dass dies etwas ist, das man nicht im herkömmlichen Sinne von Vampiren erwarten würde. So zeigt die Autorin Vampire von einer neuen Seite, was beim Lesen Spaß macht und für Abwechslung sorgt.


    Fazit

    Ich bin stolz, dass ich nach Jahren nun endlich „Biss zum Morgengrauen“ komplett gelesen und durchgehalten habe, nachdem ich dem Buch nun eine zweite Chance gegeben habe. Für mich persönlich könnte die Handlung viel spektakulärer sein, indem einfach mehr passiert. Dafür habe ich durch die Lektüre nun ein besseres Verständnis von Bella erhalten und auch Edwards Gentleman-Allüren gefielen mir gut. Ebenso wie die interessante Idee der Vampire mit der Lebensweise der Cullens.

    Knappe 3 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Biss zum Morgengrauen

    2. Biss zur Mittagsstunde

    3. Biss zum Abendrot

    4. Biss zum Ende der Nacht

    Zusatz: Biss zum ersten Sonnenstrahl – Das kurze zweite Leben der Bree Tanner

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    Eine Geschichte zum Dahinschmelzen!


    Klappentext

    „Was ist, wenn das Leben kein Broadway-Stück ist? Und was, wenn doch?


    Ben und Arthur treffen zufällig vor einer Postfiliale aufeinander. Zufällig? Oder sind sie doch füreinander bestimmt? Ihr Kennenlernen und die ersten zarten Gefühle werden von ständigen Zweifeln überschattet.


    Mit Was ist mit uns, ihrem ersten gemeinsamen Roman, standen die beiden »heiß begehrten Superstars der Jugendliteratur« (Pastemagazine) Becky Albertalli und Adam Silvera wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste.“


    Gestaltung

    Ich finde den Zeichenstil des Covers total schön, weil die Zeichnungen einerseits total realistisch aussehen, andererseits kann man ihnen aber auch den leicht comichaften Stil ansehen. Die Farbgebung des Covers finde ich mehr als gelungen, da die hellen pastelligen Farben mit den dunkleren Farben der Kleidung der beiden Jungs schön harmonieren. Vor allem mag ich die Skyline im Hintergrund und die im Bildvordergrund dargestellte Szene.


    Meine Meinung

    „Was ist mit uns“ wollte ich sehr gerne lesen, weil ich die Bücher von Becky Albertalli, die ich bisher gelesen habe, richtig gut fand und leider bisher noch nichts von Adam Silvera gelesen hatte, dies jedoch gerne ändern wollte. Immerhin wurden die beiden im englischsprachigen Raum sehr gefeiert für ihre gemeinsamen Bücher. In „Was ist mit uns“ geht es um Ben und Arthur, die einander zufällig vor einer Postfiliale begegnen und direkt eine Verbindung zueinander spüren. Ihre Begegnung scheint schicksalshaft zu sein, doch ob die beiden wirklich zueinanderfinden werden?


    Die Geschichte von Ben und Arthur kann man einfach nur durchweg als zuckersüß bezeichnen. Wie die beiden zueinanderfinden und ihre gemeinsame Zeit ist einfach unglaublich niedlich, denn sie verbringen wahrliche Traumdates miteinander und haben eine schöne Zeit. Diese hat deswegen auch der Leser, wenn er Arthur und Ben bei deren Kennenlernen folgt und mit ihnen all die tollen Erlebnisse durchlebt. Man wünscht sich einfach auch genau solch einen Partner zu finden! „Was ist mit uns“ ist wahrlich eine Geschichte zum Dahinschmelzen und Schmachten.


    Aber es ist auch nicht alles nur heiter Sonnenschein, wie man nun zunächst denken mag. Die Geschichte hat auch Momente der Eifersucht, der Unsicherheiten und des Dramas (wenn auch nur ein klein wenig). Dies macht die Handlung und die Erlebnisse der Charaktere in meinen Augen auch real und authentisch, denn in welchem Leben läuft schon alles perfekt? Für mich war die Handlung manchmal sogar etwas zu lieb, weil ich teilweise dachte, dass ruhig etwas mehr hätte passieren dürfen. Zwar entschädigten die schönen Momente zwischen Ben und Arthur mich für diese Gedanken oftmals, aber manchmal waren sie doch da. Das Ende hat mich persönlich etwas zwiegespalten zurückgelassen, weil es recht offen ist und ich einerseits die Glaubwürdigkeit dahinter verstanden und gesehen habe, andererseits fand ich aber auch, dass Ben und Arthur den letzten Schritt hätten wagen können.


    Der Schreibstil der beiden Autoren hat mir auch richtig gut gefallen. Ich hatte beim Lesen nämlich nicht den Eindruck als sei das Buch von zwei Autoren geschrieben worden. Vielmehr fand ich, dass man beim Lesen denken könnte, dass es nur ein einziger Autor/eine einzige Autorin ist, welche/r die Geschichte von Ben und Arthur schreibt. Becky Albertalli und Adam Silvera haben hier in meinen Augen wahrlich ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das meiner Ansicht nach zeigt, wie gut die beiden sich beim Schreiben abgesprochen und ergänzt haben.


    Fazit

    Mit „Was ist mit uns“ haben Becky Albertalli und Adam Silvera einen zuckersüßen Roman geschrieben, der beim Lesen dafür sorgte, dass ich geradezu dahingeschmolzen bin, weil die zwei so niedlich zusammen waren. Manchmal hätte für mich persönlich ruhig etwas mehr passieren dürfen und auch das Ende hat mich etwas zwiegespalten, dafür beeindruckte mich der Schreibstil des Autorenduos. Es wirkte auf mich nämlich nicht so, als sei die Geschichte von zwei Autoren geschrieben worden, da beide Autoren so gut aufeinander abgestimmt waren.

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    Einzelband

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    Ernster als der Vorgänger und unglaublich gut!


    Klappentext

    „Seanna liebt das Meer. Nein, sie braucht es sogar. Nur wenn sie tief die salzige Luft einatmet, nur wenn sie sich ganz vom Geräusch der Wellen erfüllen lässt, kommen ihre Gedanken zur Ruhe. Dann kann sie für kurze Zeit vergessen, was vor einem Jahr passiert ist. Daher geht sie jede Nacht, sobald ihre Schicht im einzigen Pub des kleinen irischen Dorfes Castledunns vorbei ist, hinunter zum Strand – bis sie dort Niall Kennan begegnet, ihrem neuen Chef. Gegen ihren Willen fühlt sie sich von dem ruhigen Mann mit den faszinierenden Tattoos angezogen, und im Licht des Mondes beginnt etwas, das Seannas sorgsam errichtete Mauern einzureißen droht …“


    Gestaltung

    Von allen drei Bänden der Leuchtturm-Trilogie gefällt mir das Cover dieses Bandes nicht ganz so gut. Dass der Schriftzug des Titels im selben Stil gehalten wurde wie bei den anderen beiden Bänden finde ich gut, denn die Kombination aus geradliniger und handschriftlicher Schrift mag ich sehr gerne. Auch dass das Wort „Night“ in warmen Farben leuchtet, gefällt mir sehr. Der Hintergrund ist für mich jedoch etwas schwer zu erkennen, da ich nicht genau weiß, was er darstellen soll. Die Farbgebung mit dem Blauton finde ich dafür jedoch schön.


    Meine Meinung

    Nachdem ich „Find me in the Storm“ von Kira Mohn gelesen habe, war ich sehr angetan von der Geschichte rund um die Frauen in dem irischen Dorf an der Küste. „Save me from the Night“ befasst sich nun mit Seanna, die im ersten Band eine Nebenfigur war. Seanna findet am Meer Ruhe vor dem Sturm ihrer Gedanken, denn sie möchte die Zeit von vor einem Jahr vergessen. Am Strand begegnet sie auch ihrem neuen Chef Niall zum ersten Mal. Er löst etwas in ihr aus. Etwas, das sogar ihren Schutzwall einreißen könnte…


    Die Idee, dass „Save me from the Night“ nun die Geschichte von einer der Nebencharaktere aus dem ersten Band erzählt finde ich richtig cool. Vor allem weil ich Seanna so gerne mochte! In diesem Band gibt es so auch ein Wiedersehen mit den Charakteren aus dem ersten Band, die nun zu Nebenfiguren werden, denn der Fokus liegt auf Seanna. Diese lernte ich nun auch viel besser kennen! Ihr Charakter gefiel mir echt gut, denn auch wenn sie nach außen hin taff ist, hat sie eine weiche, verletzliche Seite und ein düsteres Geheimnis. Sie wirkte auf mich sehr authentisch und greifbar. Mit Seanna konnte ich mich gut identifizieren, da sie versucht, ihre Gefühle zu verschließen und nach außen nicht zu zeigen, wie sie sich innerlich fühlt.


    Ihr Loveinterest Niall ist wahrlich ein Traum von einem Mann. Nicht nur, dass er gut aussieht, er ist auch sensibel und empathisch. Für mich persönlich hätte er jetzt nicht so gut aussehen müssen, dass gefühlt jede Frau egal welchen Alters in Castledunns auf ihn steht, aber letztendlich habe ich auch nichts dagegen einzuwenden. Mir persönlich gefiel sein Charakter einfach so unglaublich gut, weil er Seanna wirklich sieht. Ich meine nicht nur rein äußerlich, sondern er scheint ein Gespür für ihre inneren Unruhen zu haben und sie beruhigen zu wollen. Das hat mich jedes Mal sehr ergriffen.


    Auch fand ich „Save me from the Night“ wesentlich bedrückender und in gewisser Weise auch düsterer als noch „Show me the Stars“. Dies liegt in meinen Augen am Thema, das in diesem Buch aufgegriffen wird, denn es ist ein sehr ernstes. Da dieses Thema mit Seannas Geheimnis zu tun hat, kann ich nicht näher darauf eingehen, um nichts zu spoilern, aber ich kann sagen, dass mir die Umsetzung gut gefallen hat. Ich fand sie realistisch und mir wurde in Ansätzen ermöglicht, einen Einblick in die Gefühlswelt eines Menschen, der schlimmes erlebt hat, ermöglicht.


    Fazit

    „Save me from The Night“ ist ernster und in gewisser Weise auch etwas düsterer als sein Vorgängerband. Die Thematik des Buches ist keine leichte, aber in meinen Augen wurde sie sehr realistisch und gefühlvoll umgesetzt. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich gut in die Situation hineinversetzen konnte und war von dem Buch sehr ergriffen. Vor allem Seanna hat mir richtig gut gefallen, da sie ihre taffe mit ihrer verletzlichen Seite sehr schön verbindet. Außerdem ist Niall ein Traum von einem Mann! Sein Charakter ist einfach toll und er gefiel mir ausgesprochen gut.

    5 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Show me the Stars

    2. Save me from the Night

    3. Find me in the Storm

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    Ich glaube, ich bin süchtig nach dieser Geschichte!


    Klappentext

    „Das magische Land der Geschichten wird von einer düsteren Bedrohung heimgesucht: Die böse Zauberin ist zurück und hat die Mutter der Zwillinge entführt, um sie alle zu erpressen. Alex und ihr Bruder Conner müssen erneut in das magische Land reisen, sonst sehen sie ihre Mutter womöglich nie wieder! Bald schon sind sie auf der Suche nach einem seltenen Artefakt, dem sogenannten »Stab des Staunens«. Um seine Kraft nutzen zu können, begeben sich die Geschwister an die am meisten gefürchteten Orte im ganzen magischen Land – denn nur so können sie der Zauberin Einhalt gebieten!“


    Gestaltung

    Eigentlich bin ich kein Fan von Lila, aber ich muss sagen, dass dieser Lilafarbton perfekt zum Cover passt, weil er etwas dunkler ist, aber trotzdem hell genug, um mit den schönen Illustrationen auf dem Cover zu harmonieren. Vor allem die Zeichnung von Alex und Conner gefällt mir sehr, weil die beiden vom Licht der Sonne angeschienen werden und durch ihre Pose sehr dynamisch aussehen. Das düstere, in der Luft schwebende Augenpaar wirkt bedrohlich und angsteinflößend, was perfekt zum Titel des Buches passt! Die Goldfolie ist wieder ein besonderer Augenschmaus, den ich nicht missen möchte.


    Meine Meinung

    Da mir schon der erste Band sehr gut gefallen hatte und ich das Setting von Chris Colfers „Land of Stories“-Reihe sehr gerne mochte, war ich gespannt auf die Fortsetzung. In „Die Rückkehr der Zauberin“ ist die Zauberin, wie der Titel schon sagt, zurück und sie hat die Mutter von Alex und Conner entführt. Aus diesem Grund reisen die beiden zurück in das magische Land, denn sie müssen ihre Mutter retten! Dafür begeben sie sich an einen der gefährlichsten Orte des magischen Landes und suchen ein seltenes Artefakt. Wird es ihnen gelingen, ihre Mutter zu retten und die Zauberin aufzuhalten?


    Ich bin nach wie vor total verliebt in die Ausstattung des Buches, denn schlägt man dieses auf, so begrüßt einen eine wunderschöne, farbig illustrierte Karte. Sie sieht nicht nur toll aus, sondern hilft auch beim Lesen, da man so das magische Land besser nachvollziehen kann. Auch gibt es zu Beginn eines jeden Kapitels eine tolle schwarz-weiße Illustration, die schön auf das folgende Kapitel einstimmt.


    Der Anfang von „Die Rückkehr der Zauberin“ ist zunächst ruhig, denn ich begleitete die Zwillinge in ihrem normalen Leben. Es ist ein Jahr seit den Geschehnissen des ersten Bandes vergangen und die zwei bestreiten ihren Alltag. Auch wenn hier nicht viel passiert, fand ich diesen Einstieg gut, weil sowohl die Zwillinge als auch ich zunächst in Sicherheit gewogen wurden, bis ihre Mutter verschwindet. Erst dann gelangen die Zwei wieder in das magische Land. Dies fand ich sehr glaubwürdig, denn es war nicht zu überstürzt.


    Von der Idee um das magische Land bin ich immer noch ganz fasziniert und gefesselt. Als großer Fan von Märchen jeglicher Art liebe ich es, ins magische Land einzutauchen und die Verbindungen zwischen all den Märchencharakteren zu entdecken. Dabei gefiel es mir besonders, dass wir in diesem Band uns bisher unbekannte Ecken der Welt erkunden und entdecken können. Vor allem auch schwer zugängliche Bereiche! Ich liebe es mit Conner und Alex durch das Land zu reisen und die verschiedenen Märchenwelten zu erleben. Das macht einfach großen Spaß! Besonders gefällt mir nach wie vor, dass Chris Colfer die Märchenwelten und -charakere lebendig werden lässt. Dinge, die in den Märchen angeschnitten oder ausgelassen werden, nehmen hier Gestalt an und laden zum Fantasieren ein.


    Auch die Handlung hat mir einfach super viel Freude bereitet! So empfand ich die Geschehnisse als sehr unvorhersehbar. Im Endeffekt konnte ich nicht einmal klar sagen, was als nächstes passieren würde und das war einfach genial. Vor allem die Frage, ob Alex und Conner es schaffen werden, die böse Zauberin zu besiegen, sorgt für enorme Spannung. Auch müssen die zwei großen Mut beweisen und einige Hürden überwinden. Dies sorgt für viel Action, aber auch für Gefühle wurde gesorgt, denn das Thema Freundschaft spielt eine wichtige Rolle.


    Fazit

    Chris Colfers „Land of Stories“ ist eine Reihe, die man einfach lieben muss. Die Märchencharaktere erhalten hier so viel Tiefe und werden geradezu lebendig. Das Setting ist traumhaft und mehr als faszinierend und die Handlung in „Die Rückkehr der Zauberin“ weiß mit Unvorhersehbarkeit zu überzeugen. Ich freue mich wahnsinnig auf den dritten Band und weitere Abenteuer im magischen Land!

    5 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Land of Stories: Das magische Land 1 – Die Suche nach dem Wunschzauber

    2. Land of Stories: Das magische Land 2 – Die Rückkehr der Zauberin

    3. Land of Stories: Das magische Land 3 – Eine düstere Warnung (erscheint am 29. Januar 2020 auf Deutsch)

    4. Beyond the Kingdoms (bereits auf Englisch erschienen)

    5. An Author‘s odyssey (bereits auf Englisch erschienen)

    6. Worlds collide (bereits auf Englisch erschienen)

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    Die Idee der Meerwesen an Land wird mit schönen Überraschungen und Wendungen versehen


    Klappentext

    „Regel Nummer 1: Bleibe nie nach Sonnenuntergang an Land zurück.


    Mellie kennt diese Regel gut, denn sie ist eine Wandlerin. An Land kann sie menschliche Gestalt annehmen, doch wenn sie es vor der Dunkelheit nicht in den schützenden See ihres Volks schafft, bedeutet das ihren sicheren Tod.

    Doch dann passiert das, was nicht passieren darf: Mellie strandet. Um an Land zu überleben, muss sie sich ausgerechnet ihrem größten Feind anvertrauen: Caleb ist ein Mensch und darf auf keinen Fall erfahren, wer – oder was – Mellie wirklich ist …“


    Gestaltung

    Ich bin nicht unbedingt ein Fan des Covers, da für meinen Geschmack ein wenig zu viel los ist. Der Hintergrund aus verschiedenen Blautönen und einer Welle (?) wird überlagert von einem goldgelben Fächermuster, das zwar nicht schlecht aussieht, aber mein Auge etwas überfordert. Eingebettet in dieses Muster ist das Portrait eines Mädchens, welches über seine Schulter schaut und dessen Blick ich etwas böse bis gelangweilt finde.


    Meine Meinung

    „Stranded – Im Bann des Sees“ wollte ich unbedingt lesen, da ich ein großer Fan von Meerwesen jeglicher Art bin. In dem Buch geht es um Mellie, die eine Wandlerin ist und in einem See lebt. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Rynn ist sie ein Scout, dafür verantwortlich den See zu schützen. Dafür kommen sie tagsüber an Land, mit der Regel nachts wieder zurück in den See zu steigen. Doch Mellie wird angegriffen und bleibt somit über Nacht an Land. Der Landbewohner Caleb hat sie gerettet und mit zu sich nach Hause genommen, doch Mellie traut ihm nicht. Dies muss sie allerdings, wenn sie sich wieder verwandeln können möchte, denn sie braucht seine Hilfe…


    Die Idee, dass ein Meerwesen an Land bewusstlos aufgefunden wird und in einer (Holz)Hütte erwacht fand ich nicht unbedingt neu, da sie mir schon vielfach begegnet ist. Dafür konnte mich die Umsetzung der Wasserwelt und der Verbindung des Sees mit dem Land überzeugen, denn bei den Meerwesen gibt es solche, die tagsüber an Land wandeln können und die die Schutzzauber des Sees überprüfen, durch die dieser vor den Menschen verborgen bleibt. Um diese Schutzzauber bildet das Buch eine interessante Geschichte mit Überraschungen, die bei mir mehr als nur Erstaunen entfacht haben. So fand ich das Rätsel um die Frage, wer die Schutzzauber beschädigt, sehr spannend, da es nicht nur zum Rätseln anregt, sondern später auch eine überraschende Wendung bereithält.


    Erzählt wird die Geschichte von Protagonistin Mellie in der dritten Person im personalen Erzählstil. So ist man als Leser immer nah an der Hauptfigur dran und erlebt mit ihr gemeinsam die Rätsel um die Schutzzauber sowie die für sie fremde Landwelt. Dennoch hatte ich zu Beginn einige Schwierigkeiten mich in die Erzählweise einzufinden, weil mir die Sprache etwas sperrig vorkam und ich gefühlt ziemlich oft Mellies Namen oder das Personalpronomen „sie“ las. Mit der Zeit fiel mir dies glücklicherweise nicht mehr so stark auf, sodass ich besser mit dem Schreibstil zurechtkam. Dabei gefielen mir die relativ kurzen Sätze, die das Erzählte zwar etwas abgehackt erscheinen ließen, die gleichzeitig aber auch zu den rauen Seebewohnern passten.


    Die Beziehung zwischen den besten Freunden Mellie und Rynn gefiel mir gut, da sie einander ein wenig necken und zu Höchstleistungen anspornen. Von klein auf kennen sich die beiden und da sie beide Wandler sind, die tagsüber an Land können, wurden sie auch beide als Scout, also als Beschützer, ausgewählt. Die Streiftouren an Land fand ich schön mitzuverfolgen, da die beiden sich trotz des Rätsels um die beschädigten Schutzzauber nicht den Spaß an den Landgängen nehmen ließen. Dabei gefiel mir persönlich Rynn besser als Mellie, da er fröhlich und aufgeschlossen ist, während ich Mellie als sehr stur empfunden habe. Oft möchte sie mit dem Kopf durch die Wand.


    Mellie trift an Land auch auf den Menschen Caleb, der alleine mit seinem Hund in einem Wald lebt und Mellie aus einer gefährlichen Lage hilft. Mir hat es gut gefallen, wie ich Caleb gemeinsam mit Mellie Stück für Stück kennen lernen konnte, denn so blieb er erst geheimnisvoll und mysteriös. Da Mellie sich vor Menschen in Acht nimmt, ist sie ihm gegenüber skeptisch, weswegen auch der Leser Caleb gegenüber verunsichert ist. Dies ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden war in meinen Augen realistisch, weil sie nicht zu schnell passierte.


    Fazit

    Abgesehen vom etwas holprigen Schreibstil hat mir der erste Band der „Stranded“-Reihe gut gefallen, da die typische Idee eines Meerwesens an Land mit vielen Überraschungen und spannenden Wendungen versehen wurde. Die Beziehungen zwischen Mellie und ihrem besten Freund aber auch zwischen Mellie und dem Menschen Caleb haben mir sehr gut gefallen, weil sie wunderbar dargestellt wurden. Die Handlung war nicht nur durch die Überraschungen spannend, sondern auch durch das Rätsel um die beschädigten Schutzzauber des Sees und durch die Frage, ob Mellie wieder zu ihrem Volk zurückkehren kann.

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Stranded – Im Bann des Sees

    2. ???

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    Dieses Buch ist magisch!

    Klappentext

    „Ein Ungleichgewicht bedroht die Welt. Eigentlich wird sie durch das Gleichgewicht von Gut und Böse, Licht und Schatten, Menschen und Ewigen zusammengehalten. Die Aufgabe der Ewigen ist es, diese Balance zu bewahren.

    Der Ewige Asher ist im Reich der Dunkelheit zu Hause. Normalerweise hält er sich aus den Angelegenheiten der Menschen heraus, bis sein alter Gegenspieler Tariel plötzlich Interesse an einem Mädchen zeigt: Mila. Zunächst nähert Asher sich ihr nur an, um die langersehnte Rache an Tariel zu nehmen. Aber dann entdeckt er, dass Mila besondere Kräfte besitzt. Kräfte, die ein Mensch gar nicht haben sollte. Und schon bald steht Asher vor einer schwierigen Entscheidung: Wird er das Mädchen, das er liebt, beschützen – selbst wenn das die gesamte Welt ins Chaos stürzen könnte?“


    Gestaltung

    Das Cover gefällt mir richtig gut! Ich finde vor allem die Skyline der Stadt Prag toll, die sich in Rauchschwaden auflöst, die zum Himmel empor steigen. Auch die Farbkombination aus schwarz und goldgelb finde ich sehr gelungen, wobei vor allem durch die verschiedenen gelb-braun Töne hinter der Skyline eine schöne Tiefe geschaffen wird. Auch die Lichteffekte am oberen Bildrand gefallen mir, da sie aussehen wie ein Himmel, der über der großen Flügelschwinge steht.


    Meine Meinung

    Tatsächlich habe ich von Ava Reed bisher eher ihre realistischen Jugendbücher gelesen und sehr gern gehabt, obwohl ich ein großer Fan von Fantasy bzw. Romantasy bin. Ihr neustes Buch „Ashes and Souls“ war daher eine Pflichtlektüre für mich, denn wen interessiert der Kampf von Gut gegen Böse nicht? In dem Buch geht es um Mila, die den Tod vorhersehen kann. Diese Fähigkeit weckt das Interesse vieler und so findet sich Mila mitten im Kampf zweier Seiten wieder…


    Das Setting des Buches ist Prag und das hat mir ungemein gut gefallen, denn Ava Reed fängt die Magie dieser Stadt mit ihren Worten auf unvergleichliche Weise ein. Ich war noch nie in Prag, konnte mir aber durch das Lesen von „Ashes and Souls“ sehr gut vorstellen, wie es sich anfühlen muss, durch die Gassen zu laufen, weil die Autorin das Setting sehr bildlich und atmosphärisch beschreibt. Insgesamt fand ich die Atmosphäre des Buches sehr einnehmend, da sie einerseits düster war, andererseits aber auch einen Hauch Licht transportiert hat. Es ist schwer zu beschreiben, aber wer das Buch liest, wird sehr schnell merken, was ich meine.


    Die Idee des Buches fand ich auch sehr ansprechend. Ich bin wie bereits gesagt ein großer Fan von Geschichten, die den Kampf von Gut gegen Böse bzw. Licht gegen Dunkel thematisieren. Ava Reed hat hier eine Welt erschaffen, von der man erst denken könnte, dass es um Engel geht. Aber es sind die sogenannten Ewigen, die hier im Balanceakt um das Schicksal der Welt von Bedeutung sind. Dies fand ich sehr spannend, wobei ich mir gerade zu Beginn eine etwas detailliertere Einführung in die Welt gewünscht hätte. Je weiter ich las, desto tiefer wurde ich aber in diese schöne Fantasywelt gesogen und ich bin sehr gespannt, was Ava Reed im zweiten Band für uns bereithalten wird.


    Die Handlung endete nämlich in einem fiesen Cliffhanger, der mich wünschen lässt, dass ich jetzt direkt Band zwei in den Händen halten könnte, um weiter zu lesen. An der Geschichte hat mir besonders gut gefallen, dass sie sich immer weiter gesteigert hat und immer spannender und spannender wurde. Die Ereignisse waren zu Beginn noch recht ruhig, aber Seite um Seite schraubt sich der Spannungsbogen in die Höhe, bis ich urplötzlich am Ende des Buches angelangte und gar nicht bemerkte, wie die Zeit verflogen ist! Sowas liebe ich bei Geschichten!


    Auch die Charaktere gefielen mir gut. Zum einen ist da Mila, die ihre Gabe eher als Fluch ansieht und die sofort mein Mitgefühl weckte. Aber auch ihre beiden Loveinterests Tariel und Asher haben mir gut gefallen, da die beiden alte Gegenspieler voneinander sind und so eine gewisse Spannung zwischen ihnen herrscht. Diese macht sie sehr interessant! Mir gefiel dabei auch, dass die Erzählweise des Buches auf die Perspektiven aller drei Charaktere eingegangen ist, denn so konnte ich in die Hauptfiguren eintauchen und hatte das Gefühl, sie besser kennen zu lernen. Dabei muss ich auch sagen, dass ich stets zwischen Team Tariel und Team Asher hin und her geschwankt bin und mich immer noch nicht für einen der beiden entscheiden konnte. Ich bin gespannt, ob sich dies in Band zwei ändern wird!


    Fazit

    Ava Reeds „Ashes and Souls“ war für mich der erste Fantasyroman, den ich von der Autorin gelesen habe und er hat mich komplett verzaubert. Angefangen beim wunderschönen Setting, das durch die bildhaften Beschreibungen der Autorin zum Träumen einlädt bis hin zum Cliffhanger am Ende bin ich völlig hingerissen von diesem Dilogieauftakt. Auch die Fantasywelt und die Idee der Ewigen haben mir gut gefallen, wobei ich mir anfangs genauere Beschreibungen hiervon gewünscht hätte. Die Handlung baut sich mit jeder Seite weiter auf, sodass sich der Spannungsbogen immer weiter in die Höhe schraubt und ich als Leser gar nicht merkte, wie schnell die Zeit beim Lesen verging!

    Knappe 5 von 5 Sterne!


    Reihen-Infos

    1. Ashes and Souls

    2. ???

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    Düsterer und spannender als der erste Band!


    Klappentext

    „Seit sie jede Nacht um diese Zeit aufwachen, haben Elena, Matt und Tima die Fähigkeit, mit der Tierwelt zu kommunizieren. Doch als sie bei einem ihrer nächtlichen Streifzüge einer seltsamen Fremden begegnen, begreifen sie: Ihre Begabung lässt sie nicht nur Tiere, sondern alle Sprachen verstehen. Das ermöglicht ihnen, die nahende Bedrohung zu erkennen, die zunächst die Hummeln in Angst versetzt und schließlich die ganze Welt gefährdet: Eine übernatürliche Macht ist dabei, Menschen und Tiere zu vernichten. Gemeinsam mit ihren tierischen Freunden versuchen die drei, die Einwohner der Stadt zu warnen und den gefährlichen Eindringling aufzuhalten.“


    Gestaltung

    Mir gefällt, dass die Gestaltung des Covers an die des ersten Bandes anlehnt. Im unteren Bildteil ist wieder der Schattenumriss einer Stadt mit Bäumen zu sehen, welche von vielen Vögeln umgeben sind. Zentral in der Covermitte ist der Mond abgebildet, vor dem der Titel wieder sehr gut zur Geltung kommt. Auch eine Tierzeichnung ziert den zweiten Band: eine Heuschrecke, die ich sehr schön detailliert gezeichnet finde. Die Farbe Grün harmoniert sehr schön im Regal neben dem Blau des ersten Bandes.


    Meine Meinung

    Nachdem mich der erste Band der „Nachtflüsterer“-Reihe von Ali Sparkes so gut unterhalten hatte, war ich gespannt auf die Fortsetzung. In „Die Bedrohung“ entdecken unsere Protagonisten Matt, Elena und Tima, dass sie als Nachtflüsterer nicht nur mit Tieren sprechen, sondern auch jede Sprache sprechen können. So erkennen sie als Erste eine dunkle Bedrohung, die alle Menschen und Tiere vernichten möchte. Werden sie und ihre Tierfreunde es schaffen, alle zu retten?


    Der Einstieg in den zweiten Band fiel mir leicht, denn die besonderen Gaben der Nachtflüsterer waren mir noch gut im Gedächtnis und da es direkt mit einer neuen Handlung losgeht, hatte ich keine Probleme. Dabei geht es trotzdem erst ruhiger zu, denn die neue Fähigkeit mit Menschen aller möglichen Sprachen zu kommunizieren wird erst entdeckt, ebenso wie die neue Bedrohung. So hatte ich Zeit, wieder mit den Figuren anzubändeln.


    Sobald Elena, Tima und Matt entdeckt haben, dass die Welt in großer Gefahr schwebt, geht die Handlung dann so richtig los und die Geschichte nimmt so richtig Fahrt auf. So geht es nicht nur recht düster, sondern vor allem unheimlich spannend weiter. Fragen wie „Werden die drei Kinder es schaffen, die Welt zu retten?“ schwebten beim Lesen die ganze Zeit in meinem Hinterkopf, sodass ich echt neugierig war, wie dieser Band ausgehen würde und gebannt weitergelesen habe.


    Die drei Protagonisten mag ich nach wie vor gerne, denn obwohl sie sehr verschieden sind, passen sie gut zueinander und haben gemeinsame Stärken wie Mut. Sie halten zusammen, sodass mir die Beziehung zwischen ihnen am besten gefiel, denn für meinen Geschmack könnte noch ein wenig genauer auf die einzelnen Figuren eingegangen werden, damit ich mir ein genaueres Bild von jedem der drei machen kann.


    Der Schreibstil des Buches ist dabei leicht verständlich, da die Sätze nicht zu verschachtelt und lang sind. Zudem liest sich der Text sehr flüssig, da ich an keiner Stelle ins Stocken geraten bin und immer das Gefühl hatte, alles auf Anhieb zu verstehen. Daher denke ich, dass Kinder beim selbstständigen Lesen des Buches großen Spaß haben werden, da der Text für sie gut zu verstehen sein wird.


    Fazit

    „Die Nachtflüsterer – Die Bedrohung“ ist etwas düsterer als der erste Band, aber dafür auch unheimlich spannend, denn der Leser fragt sich die ganze Zeit, ob die Protagonisten es schaffen werden, die Welt zu retten. Für mich hätten die einzelnen Kinder noch genauer beleuchtet werden können, aber die Beziehung untereinander kam dafür sehr gut zur Geltung. Der Schreibstil ist leicht und in meinen Augen kindgerecht, sodass dem Lesespaß kleiner Leser nichts im Wege steht!

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Die Nachtflüsterer – Das Erwachen

    2. Die Nachtflüsterer – Die Bedrohung

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    Unterhaltsame Lektüre trotz mancher Längen zwischendurch


    Klappentext

    „#completeaisling


    Auf den ersten Blick führt Aisling ein beschauliches Leben. Mit 28 wohnt sie noch bei ihren Eltern in ihrem Heimatort Ballygobbard und träumt, wovon man in dieser verschlafenen Kleinstadt so träumen kann: einem Ring am Finger und der ganz großen Liebe. Doch selbst ein gefangener Brautstrauß und ein romantischer Trip nach Teneriffa bewirken bei ihrem Freund nichts. Kurzerhand nimmt Aisling ihr Glück selbst in die Hand. Sie macht Schluss mit John und zieht nach Dublin zu ihrer hippen Kollegin Sadhbh. Die Folgen: neue, glamouröse Freundinnen (mit durchaus unglamourösen Problemen), ein Finanzskandal (mit dem sie hoffentlich nichts zu tun hat) und ein turbulentes Liebesdreieck (das in einem Viereck zu münden droht). Klingt nach Chaos? Klingt ganz nach Aisling!“


    Gestaltung

    Mit dem riesigen „OMG“ auf dem Cover sorgt dieses auf jeden Fall für Aufsehen. Dabei gefällt mir persönlich vor allem die Zeichnung der Protagonistin, die sich vor dem Titel positioniert bzw. leicht transparent in diesen übergeht. Auch finde ich die Farbgebung gelungen, da die dickgedruckten Buchstaben mit der Farbe der Konturen der Frauenzeichnung umrandet sind. Auch der restliche Titel und die Autorennamen sind in einer dazu passenden Farbe gehalten. So finde ich das Cover sehr außergewöhnlich und auffällig, weil es sich von anderen abhebt.


    Meine Meinung

    Auf „OMG, diese Aisling“ bin ich deswegen neugierig gewesen, weil die Beschreibung von Aisling im Klappentext einige Parallelen zu mir aufzuweisen schien und ich das Gefühl hatte, mich mit ihr identifizieren zu können. Dabei interessierte mich aber vor allem ihr „Ausbruch“, denn Aisling verlässt ihr geordnetes Leben in der Kleinstadt plötzlich und zieht in eine WG in Dublin mit ihrer Kollegin Sadhbh. Ab da geht es ziemlich chaotisch zu für die sonst so geordnete Aisling…


    Tatsächlich konnte ich Aisling ziemlich gut verstehen. Sie ist der Typ Mensch, der sein dreckiges Geschirr sofort wegräumt und beispielsweise das Geld für den Bus immer passend hat. Mit ihrem Freund war sie sieben Jahre zusammen, aber da sie sich eine Hochzeit und Kinder wünscht und von seiner Seite nichts kam, verlässt sie ihn. Angesichts ihres Charakters war dies ein ziemlich großer Schritt und ich habe ihn echt bewundert, weil ich denke, dass Aisling etwas tut, über das viele Menschen in ihrem Leben nachdenken. Mit dem Unterschied, dass Aisling nicht weiter darüber nachdenkt, sondern sich einfach traut und es wagt.


    Die Handlung fand ich insgesamt unterhaltsam. Es passieren allerlei Dinge, nachdem Aisling nach Dublin zieht. Jedoch gab es in der Geschichte zwischendurch auch immer wieder Phasen, in denen ich mich durch die Geschichte kämpfen musste. So werden beispielsweise ab und an irische Bräuche erzählt, die ich zwar interessant fand, die aber für das Vorankommen der Handlung nicht wichtig waren. Es gibt immer wieder Szenen, die die Handlung für mich etwas in die Länge zogen.


    Dennoch bin ich der Meinung, dass die Geschichte eine leichte Lektüre für zwischendurch ist, da Aislings Erlebnisse in Dublin unterhaltsam sind. Zudem ist die Geschichte locker und humorvoll erzählt, wodurch sie sich leicht lesen lässt. Außerdem fand ich es schön, Aisling dabei zu begleiten, wie sie über ihren Schatten springt, sich weiterentwickelt und erwachsen wird.


    Fazit

    Ich finde, dass „OMG, diese Aisling“ ein schöner Roman für zwischendurch ist, der durch seine lockere, humorvolle Art sehr gut unterhält. Auch wenn es zwischendurch immer wieder Szenen gibt, die die Handlung etwas in die Länge ziehen, kann die Geschichte durch die sympathische Aisling überzeugen. Auch ist es schön mitzuverfolgen, wie sie sich weiterentwickelt.

    Gute 3 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    Einzelband

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    Zäher Anfang, aber es lohnt sich am Ball zu bleiben!


    Klappentext

    „Prinzessin Catherine bereitet sich in Brigant auf ihre Hochzeit mit einem Mann vor, den sie nie getroffen hat.

    Ambrose, dem Leibgardisten, der heimlich in die Prinzessin verliebt ist, droht unterdessen das Henkersschwert.

    In Calidor ist der Diener March auf Rache an dem Mann aus, der für den Untergang seines Volkes verantwortlich ist.

    Edyon wird in Pitoria von seiner unbekannten Vergangenheit eingeholt.

    Und auf dem Nördlichen Plateau macht die junge Dämonenjägerin Tash eine mysteriöse Entdeckung.


    Die Leben dieser fünf jungen Menschen werden untrennbar miteinander verknüpft. Ihren Ländern droht Schlimmeres als der nahende Krieg und in ihren Händen ruht das Schicksal ihrer Welt...“


    Gestaltung

    Der rote Rauch, der sich aus dem unteren Bildrand nach oben emporschlängelt, sieht ein wenig bedrohlich aus. Gleichzeitig hat er aber auch etwas Verführerisches an sich, dem man sich nur schwer entziehen kann. Vor dem weißen Hintergrund kommt der Rauch zudem sehr gut zur Geltung. Sehr schön finde ich, dass das schwarz-weiße Schloss aus dem Rauch zu steigen scheint und es trotzdem noch ein wenig verdeckt ist.


    Meine Meinung

    Besonders interessant fand ich an dem Buch die im Klappentext erwähnten Figuren, da sie alle unterschiedliche Hintergründe haben. Ich wollte gerne mehr über sie herausfinden und erfahren, wie sie miteinander in Verbindung treten, denn in „Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant“ geht es um ein Land, in dem verschiedene Königreiche miteinander im Clinch stehen und die versuchen, die Macht zu erlangen. So sind Intrigen und Machtspiele an der Tagesordnung. In all dies sortieren sich Catherine, Ambrose, March, Edyon und Tash ein, die in verschiedenen Winkeln des Landes zunächst ihr eigenes Ding durchziehen. Jedoch sind die Jugendlichen miteinander verbunden, denn sie scheinen das Schicksal der Welt ändern zu können…


    Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach etwas ausufernd, da sie gerade zu Beginn sehr detailreich und ausführlich jede noch so kleine Kleinigkeit beschreibt. So gab es hier in meinen Augen manchmal ziemlich viele unwichtige Beschreibungen von Details, die weder für das Vorankommen der Handlung noch für das Verständnis wichtig waren. Dennoch gelingt es Sally Green gerade in Actionszenen die Sache auf den Punkt zu bringen, womit sie zeigt, dass sie es drauf hat. Mir gefiel es außerdem, dass die Autorin sehr bildhaft schreibt und so dafür sorgt, dass man sich alles gut vorstellen kann. Hilfreich hierbei ist auch eine Karte, auf der ich sehr schön die Bewegungen der Charaktere und der Handlung nachvollziehen konnte.


    Tatsächlich dauerte es für mein Empfinden recht lange, bis ich wirklich in der Geschichte drin war. Ich vermute, dass dies daran lag, dass die verschiedenen Kapitel sich jeweils um einen der fünf Charaktere drehten und dass so in der Handlung etwas hin und hergesprungen wurde. So dauerte es einfach ungefähr 150 Seiten bis ich die Hintergründe und Zusammenhänge einigermaßen durchblickt hatte. Sobald ich aber die Charaktere, die Welt und einige der Zusammenhänge besser verstanden hatte, wurde es dann auch richtig spannend. Das Durchhalten lohnt sich hier auf jeden Fall!


    Im Endeffekt passierte dann auch stets etwas Mitreißendes oder Fesselndes, wobei es durchaus auch brutal zugeht. Es werden Intrigen gesponnen oder Machtkämpfe ausgefochten und nicht selten leiden einige Figuren sehr. Dabei entwickelte sich dann ein Sog, der dafür sorgte, dass ich unbedingt das Ende erfahren wollte. Vor allem als die fünf erzählenden Figuren aufeinandertrafen, fand ich die Handlung spannend bis zum Schluss. Das Ende macht zudem enorme Lust auf die Fortsetzung, von der ich hoffe, dass sie auch bald ins Deutsche übersetzt wird.


    Fazit

    Auch wenn die Geschichte in meinen Augen einige Zeit braucht, bis sie Fahrt aufnimmt, kann „Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant“ schlussendlich doch noch mit einer sehr mitreißenden Handlung überzeugen. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sichtweise der fünf Protagonisten und sobald diese aufeinander treffen, wird es richtig spannend. Das Ende ist dann sehr fesselnd und ich möchte nun unbedingt erfahren, wie es in und mit Brigant weitergeht!

    4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant

    2. The Demon World (bereits auf Englisch erschienen)

    3. ??? (erscheint voraussichtlich 2020 auf Englisch)

    Die Geschichte löst eine gewaltige Traurigkeit beim Leser aus


    Klappentext

    „Ein Roman über das Erwachsenwerden, so berührend und großartig, dass man kaum atmen kann. Eine schmerzlich schöne Darstellung von Trauer und ein Lobgesang auf die Kraft der Wahrheit. Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.“


    Gestaltung

    Das Cover finde ich aufgrund der Zeichnung total schön. Das Mädchen, das sich den Arm über die Augen hält, visualisiert mit ihrer Pose sehr schön, dass sich die Protagonistin vor der Welt verstecken möchte. Auch mag ich den Zeichenstil unheimlich gerne und finde die Farbwahl sehr stimmig und beruhigend. Die kleinen weißen Punkte und der Hintergrund, der einen Strand darstellt, laden zum Erkunden ein.


    Meine Meinung

    Nina LaCour schreibt immer sehr gefühlvolle Geschichten und da sich ihr neues Jugendbuch „Alles okay“ mit dem Thema Trauer beschäftigt, war ich gespannt, wie sie dieses emotional umsetzen würde. Es geht um Marin, die ihren Großvater verloren hat. Die Trauer um ihn nimmt ihr all ihre Kraft, ihre Lebensfreude und ihren Lebensmut. So ist sie vor ihrem Leben geflohen und hat sich in die Einsamkeit zurückgezogen, bis ihre beste Freundin Mabel sie besuchen kommt. Mabel möchte Marin ins Leben zurückholen…wird ihr dies gelingen?


    Bereits die ersten Seiten der Geschichte strahlen eine unglaubliche, immense Traurigkeit aus. Beim Lesen spürte ich bei mir selber ein Gefühl der Schwere und eine tiefe, innere Trauer. Die Gefühle der Protagonistin übertragen sich geradezu auf den Leser. Ich finde, dass man sich dessen bewusst sein sollte, wenn man zu dem Buch greift, denn dieses Gefühl ist wirklich intensiv. Ich fand es erstaunlich, wie die Autorin es geschafft hat mit nur wenigen Worten einen solchen Effekt bei mir zu erzielen.


    Die Atmosphäre des Buches ist ziemlich bedrückend, was nicht zuletzt durch den schönen Schreibstil von Nina LaCour geradezu greifbar dargestellt wird. In den von der Autorin gewählten Worten schwingt auch viel mit, da nicht alles klar benannt wird und sich der Leser seine eigenen Gedanken machen kann. Dennoch ist die Geschichte vollkommen klar und man weiß einfach, was die Autorin dem Leser sagen und mit auf den Weg geben möchte.


    Für meinen Geschmack hätte das Ende etwas mehr Raum vertragen können, da die Traurigkeit des Buches fast schon überwältigend war und am Ende ein Lichtblick erfolgte, der mich aus den bedrückenden Gefühlen herausgeholt hat. Emotional gesehen hätte ich es gut gefunden, wenn ich zum Schluss ein wenig länger in dem Gefühl vom Ende hätte verbleiben können, bevor ich das Buch geschlossen habe.


    Die Beziehung der beiden besten Freundinnen fand ich sehr schön und ergreifend, denn Mabel ist für Marin da, auch wenn Marin sich ihr erst nach und nach anvertraut. Den Grund für Marins Resignation und Verhalten erfährt Mabel nämlich nur Stück für Stück und ich fand es schön, wie die Freundin für Marin da sein und ihr helfen möchte. Dabei sorgt diese schrittweise Gabe von Informationen auch dafür, dass die Geschichte spannend bleibt, da Marins Großvater ein Geheimnis hatte, das sie aus der Bahn geworfen hat…


    Fazit

    „Ales okay“ ist eine sehr einnehmende und traurige Geschichte, bei der sich die Gefühle der Protagonistin intensiv auf den Leser übertragen. Der Großteil der Handlung befasst sich mit Marins Traurigkeit, welche für eine bedrückende Atmosphäre sorgte. Das Ende sorgt für einen Hoffnungsschimmer, der für mich gerne etwas länger hätte sein dürfen. Insgesamt ist die Handlung ruhig und sie setzt vor allem auf die Gefühle, aber es kommt in meinen Augen durch das Geheimnis des Großvaters auch einiges an Spannung auf.

    Gute 4 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    Einzelband