Beiträge von Lunas Leseecke

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Du meinst er will sich dem Verlust von Eleonore, seiner Ehefrau, nicht stellen? Oder missverstehe ich dich?


    Genau, ich glaube in seinem Inneren weiß er, dass er sich von Éléonore verabschieden sollte, fürchtet sich aber davor und ergreift deshalb jeden Strohhalm.


    Die Frage ist ja überhaupt, ob jemand der hirntot ist überhaupt wieder lebensfähig ist? Ich hatte es so verstanden, dass nur die Geräte sie am Leben erhalten, all sein Mühen müsste also absolut hoffnungslos sein.


    Also medizinisch ist jemand der Hirntod ist, nicht mehr lebensfähig ist, und wird nur noch durch Maschinen am Leben erhalten. Ich meine aber eher, dass Éléonore ja vorher schon so unglücklich war. Vielleicht ist sie froh, endlich von ihrem Schmerz erlöst zu sein.

    So, ich habe den zweiten Abschnitt auch durch. Und ich muss sagen, dass meine Sympathie für Nicolas irgendwie schwindet, obwohl er mir sehr Leid tut. Aber er erscheint mir irgendwie feige und auch seine Suche in Rom ist doch eigentlich nur eine Flucht, weil er sich dem Verlust von Clara nicht stellen kann.


    Jetzt erfahren wir auch, wie er wieder auf Giovanna trifft. Traurig, dass sie und ihre Mutter so entzweit sind. Ich wüsste allerdings gerne, ob Nicolas Vater wohl wusste, dass Giovanna eine Tochter hatte? Wenn sie schon 1983 verrückt wurde, nachdem sie die Affäre mit Charles hatte, muss es Giovanna ja schon vorher gegeben haben. Es stand nirgendwo wie alt sie ist, oder?



    Die Angst von Nicolas, dass man die Geräte abstellt, bevor er zu seiner Liebsten kommt, das konnte ich sehr gut nachvollziehen. Aber gibt es denn überhaupt noch Hoffnung für sie oder macht er sich etwas vor?


    Also ich glaube, er macht sich was vor. Mal ganz abgesehen davon, dass Éléonore ja mittlerweile Hirntod ist, glaube ich nicht, dass sie glücklich wäre ins Leben zurückzukehren.
    Sie war ja anscheinend auch vorher nicht glücklich, weil sie der Tod von Samuel und auch diesem anderen Kind so belastet hat. Dass die Nicolas dort solche Vorwürfe gemacht hat, deutet ja auch daraufhin, dass sie nicht mehr so sanftmütig und verständnisvoll ist, wie sie zu Anfang beschrieben wurde.
    Und dann noch diese Erwähnung von Nicolas, dass er nicht so voller Wut hätte ins Auto steigen sollen. Ist er verantwortlich für den Unfall? Und war es vielleicht auch gar kein versehen. Ich hoffe wir erfahren noch, was wirklich passiert ist. Und dann hat der Arme auch noch Malaria...der ist wirklich gebeutelt...



    Die Entstehungsgeschichte der Partitur fand ich einfach zauberhaft und sie hatte etwas von einer Sage. Das Schicksal der Geschwister Maria und Antonio ging mir sehr nahe.


    Die hat mir auch gut gefallen, endlich wissen wir, wo die Partitur ihren Anfang nimmt. Und dass sie bereits andere Leben zerstört hat. Bisher macht es auf mich ganz den Eindruck, dass sie mehr schadet als nützt und ich hoffe, Nicolas wird sich nicht seiner Verzweiflung ergeben und Giovanna drängen, sie für ihn zu singen.


    Insgesamt fand ich den Abschnitt sehr spannend. Endlich klärt sich, wer der geheimnisvolle Verfolger ist. Und der Kardinal ist tatsächlich noch - mehr oder weniger - am Leben.
    Ich habe allerdings nicht ganz verstanden, was diese Geschichte von den Magiern sollte, die das andere Kind so grausam ermordet haben. Hat das noch einen tieferen Sinn?

    Meinst du? Müsste der nicht schon ziemlich alt sein?


    Joa, wahrscheinlich steinalt, wenn das ganze 25 Jahre her ist. Aber wer weiß was für Auswirkungen das Lied tatsächlich hat? Vielleicht hat es ihn ja irgendwie verjüngt.
    Ich frage mich sowieso, was es mit diesem Lied auf sich hat. Da Clara ja anscheinend jeden Tag wieder für den Kardinal singen sollte, scheint die "Heilung" ja nicht von Dauer gewesen zu sein. Kann die Musik Éléonore dann überhaupt retten, oder würde sie aufwachen, nur um dann erneut ins Koma zu fallen?

    Einen schönen guten Morgen,


    ich habe gestern natürlich auch direkt den ersten Abschitt gelesen, und fand ihn schon sehr schön.


    Der Schreibstil ist sehr angenehm und da es ja eine Art Brief-Tagebuch ist, die Nicholas an Éléonore richtet, fühlt man sich als Leser auch wirklich irgendwie in ihrer Position. Nachdem die ersten Zeitsprünge überstanden waren, die ja zuerst ein wenig verwirren, bin ich dann auch gut in das Buch reingekommen.


    Der arme Nicolas tut mir sehr Leid, Frau im Koma, Vater ein Scheusal, und, wenn ich das richtig interpretiert habe, der Sohn tot. Kein Wunder, dass er sich da an jeden Strohhalm klammert, der ihm irgendwie Hoffnung verspricht.


    So, meine Zitierfunktion scheint nicht zu funktionieren, weil ich dass jetzt zu Fuß machen muss, leider ohne Datum.


    [quote author=rubenselfe]
    Vor allem konnte ich die Andeutungen zu Afrika und Mahabé nicht so recht einordnen, und frage mich warum das immer wieder angesprochen wird und ob es eine Verbindung zu der Geschichte mit der Partitur gibt.
    [/quote]


    Das fand ich auch verwirrend. Man hat ja erfahren, dass sie 8 Jahre in Afrika gelebt haben, und Mahabé war anscheinend ihre Vermieterin? Aber warum hat Nicolas sie dann im Radio gehört? Oder hat er sich dass auch nur eingebildet, wie schon bei dem Unfall? Vielleicht wird ja noch eine Verbindung offen gelegt.


    [quote author=rubenselfe]
    Sehr überraschend und etwas seltsam war für mich noch, dass der gemeinsame Sohn erst auf Seite 64 das erste Mal Erwähnung findet, und das auch nur in einem Halbsatz.
    [/quote]


    Das hat mich auch gewundert. Es ist ja vorher nie die Rede von einem Kind, und dann wird nicht mal erklärt, was denn mit dem Kind geschehen ist. Sehr mysteriös, aber ich hoffe, wir bekommen noch eine Antwort. Vielleicht trauert er ja auch einfach zu sehr, um über das Kind nachzudenken?


    [quote author=nicigirl85]
    Das Ganze ist doch recht abgefahren, dass Musik so eine Kraft und Magie haben soll, aber wer weiß das schon wirklich?
    [/quote]


    Also so eine heilende Wirkung würde ich der Musik auch nicht zusprechen, aber die Idee finde ich gar nicht so abwegig. Ich kenne mich ein bisschen mit Musik aus, und spiele schon seit Jahren selber ein Instrument. Es gibt so fantastische Stücke, die zum Teil ja auch unsere Emotionen beeinflussen können. Ich habe z.B. auch ein bestimmtes Lied, wenn ich es höre spielt sich vor meinem inneren Auge eine ganze Geschichte ab. Da ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zu Heilung. :zwinker:


    Das Gefühl, beobachtet zu werden, dass Nicolas hat, ist das wohl schon der Kardinal? Und ist es der gleiche Kardinal, für den Clara gesungen hat? Die ärmste tut mir wirklich Leid, aber all zu Unglücklich wirkt sie in ihrem Wahnsinn eigentlich gar nicht.


    Insgesamt fand ich den Abschnitt schon sehr stimmungsvoll, auch wenn ich irgendwie das Gefühl hatte, der der Klappentext schon ein Spoiler ist, weil so gar nicht mehr die Frage aufkommen kann, ob Nicolas doch noch auf Giovanna trifft, dass wissen wir ja jetzt schon. Irgendwie schade.

    Ich komm erst morgen nach Hause und hoffe, dass es dort auf mich wartet :-)


    Gibt es hier auch extra Abschnitte in die das Buch unterteilt wird? Und wenn ja, kann vielleicht jemand einen Link dorthin posten? Über die Suchfunktion finde ich nichts, und mein Orientierungssinn im Forum ist noch nicht besonders gut. :redface:

    Im 2. Band der Silber-Trilogie kommen einige Probleme auf Liv und Henry zu. Liv und ihre Schwester fangen langsam an, in bei der Familie Spencer einzuleben. Leider haben sie die Rechnung ohne die Großmutter der Familie gemacht. Das „Biest in Ocker“ wird kurzerhand in „Bocker“ umbenannt und stößt mit ihrem Verhalten nicht gerade auf Offenheit. Denn sie sieht die Familie Silber lediglich als schmarotzende Emporkömmlinge und kann sich mit der Wahl ihres Sohnes nicht gut abfinden.


    Neben den Problemen mit Bocker hat Liv im 2. Band aber noch ganz andere Probleme, denn in den Traumkorridoren fühlt sie sich immer wieder bedroht und beobachtet. Außerdem taucht plötzlich der mysteriöse Senator Tod Nord in den Korridoren auf, der zu allem Überfluss auch noch die Namen von Liv und Henry kennt. Zusätzlich fängt auch noch Livs Schwester Lia plötzlich an zu Schlafwandeln und gerät dabei in gefährliche Situationen. Schnell wird Liv und Henry klar, dass sich jemand in Mias Träumen herumtreibt, und sie absichtlich in Gefahr bringt.


    Doch damit nicht genug, auch Henry scheint Geheimnisse vor Liv zu haben, und ihre junge Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt…und auch Secrecy, weiß mehr, als Liv lieb ist.


    Zunächst beginnt alles recht friedlich, jetzt wo Annabel in einer psychischen Einrichtung steckt, doch das ändert sich natürlich schnell. Liv und Henry treiben sich weiterhin nachts auf den Korridoren herum und ihre Begegnung mit Senator Tod Nord war wirklich fantastisch. Der Senator ist ein sehr ulkiger Zeitgenosse, und ich musste immer Lachen, sobald er mit seinem Schlapphut um eine Ecke kam.
    Die arme Mia tat mir sehr Leid, die Sache mit dem Schlafwandeln hat sie ganz schön mitgenommen und sie ist dabei ja auch wirklich in gefährliche Situtationen geraten.


    Und endlich erfahren wir, gemeinsam mit Liv, auch endlich mal etwas mehr über Henry und seine Familienverhältnisse. Er scheint es ja ganz schön schwer zu haben, dennoch hätte er Liv gegenüber schon etwas offener sein können. Er hat sie ganz schön zappeln lassen. Zum Glück ist ja immer Grayson zur Stelle, um Liv zu trösten. Ich hab mir oft gewünscht, das Liv ein wenig selbstbewusster an die Sache herangeht, aber da eine Beziehung noch sehr neu für sie ist, ist sie doch eher zurückhaltend, was ich ehr schade finde. Grayson hingegen wird mir immer sympathischer. Er ist ein unglaublich toller Charakter, loyal und mit einem großen Herz. Er gehört definitiv zu meinen Favouriten.


    Insgesamt finde ich die Charaktere sehr gut gelungen, und jeder ist irgendwie für das Gesamtbild der Story wichtig, sei es nun Persephone oder das Bocker. Die Interaktionen der Figuren lassen die Geschichte sehr dynamisch und authentisch wirken, was mir sehr gut gefallen hat. Und es ist schön zu beobachten, wie sich die einzelnen Charaktere weiterentwicken.


    Fazit


    Silber – Das zweite Buch der Träume ist eine gelungene Fortsetzung, die mich wieder super unterhalten hat. Liv und Mia sind einfach sehr liebenswerte Charaktere und geben dem Ganzen zusammen mit den anderen Chrakteren eine tolle Dynamik. Kerstins Schreibstil ist einfach schön und gespickt mit viel Humor, ich habe mich wieder sehr gut amüsiert. Ich freue mich schon auf den dritten Teil und hoffe, dass wir endlich erfahren werden, wer Secrecy ist.


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    Ach ich liebe Hörbücher. Perfekt zur Untermalung lästiger zeitraubender Tätigkeiten wie z. B. Bügeln, auch wenn ich das persönlich fast nie tue.


    Ich höre Hörbücher am liebsten beim Autofahren, vor allem da ich häufig für lange Strecken unterwegs bin, wo schnell mal ein paar Stunden zusammenkommen. Da schafft man immer ordentlich was.


    Letzte Woche habe ich auf der Autofahrt zu meinen Eltern gerade Percy Jackson - Der Kampf um das Labyrinth zuende gehört. Auf der Rückfahrt gibt es dann den nächsten Band. Percy Jackson - Die letzte Göttin

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    Um den Willen ihres verstorbenen Mannes zu erfüllen und ihre Tochter Tess in den Besitz ihres Erbes zu bringen, reist die junge Witwe Samantha mit ihrer Tochter Theresa aus den Staaten nach England. Dort soll ihre Tochter Tess unter der Obhut des Earl of Bedington ein Jahr verbringen und einen passenden Ehemann finden. Selbstverständlich widerstrebt es Sam zutiefst, ihre einzige Tochter den Händen eines Fremden zu überlassen. Da hilft es auch nicht gerade, das Simon St Clair-Denham, der Earl of Bedington ein übelgelaunter Eigenbrötler ist, der vom Besuch der Damen nicht besonders angetan ist. Zum Glück gibt es ja noch Simons Sohn Henry, mit dem Tess schnell einige Gemeinsamkeiten entdeckt, während Samantha und Simon wie Katz und Maus sind...
    Der erste Band von Devon Cream Tea hatte es wirklich in sich. Es gab lauter verwirrende Entwicklungen, und erst nach und nach werden die Fäden entwirrt. Einige Entwicklungen fand ich zwar vorhersehbar, wenn man genau aufgepasst hat und die Hinweise zusammen-gepuzzelt hat, aber es war auch ein Teil des Reizes zu verfolgen, wann denn den Protagonisten wohl auch endlich mal ein Licht aufgehen würde. Insgesamt war alles sehr gut durchdacht und schlüssig.


    Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben und die häufigen Perspektivwechsel ermöglichen dem Leser einen vielseitigen Blickwinkel auf die Protagonisten. Man erfährt so insbesondere viel über Samantha und Simon. Simon hat Samantha gegenüber ja zuerst starke Vorurteile, und ich hätte mir sehr gewünscht, dass sie ihm einfach mal eine runterhaut und ihm sagt, was für ein verstockter Esel er eigentlich ist. Natürlich hat der Ärmste ja auch so sein Päckchen zu tragen, aber dass entschuldigt halt nicht alles. Besonders sympathisch waren mir Simon's Schwester Margaret „Midge“ und Bertie. Margaret ist einfach eine sehr bewundernswerte Person, die trotz eines schweren Unfalls, von dem sie sich nie richtig erholt hat, nicht von ihrer Würde und ihrem Lebensmut eingebüßt hat. Sie ist dabei ebenso ein Sturkopf wie ihr Bruder, hat aber auch ein unglaublich großes Herz. Und Bertie ist natürlich ganz speziell, eine Frau die herumläuft wie ein Mann und Oldtimer repariert. Einfach fantastisch. Ich freue mich schon sehr, auf ihre Geschichte.


    Negativ fand ich, dass das Buch am Anfang ein klein wenig verwirrend war, dass sowohl Tess als auch Henry ihre Eltern mit ihren Vornamen angeredet haben. Das war wirklich sehr ungewohnt und ist mir auch persönlich nicht geläufig. Im weiteren Verlauf des Buches hat es sich glaube ich auch zunehmend verloren.


    Weiterhin ist mir aufgefallen, dass Henry auch gerne mal zu Harry wurde, was mich dann doch ein wenig verwirrt hat. Netterweise hat mich Susanne dann darauf hingewiesen, dass es sich dabei um einen Kosenamen handelt. Wusstet ihr, dass Prinz Harry eigentlich auch Henry heißt? Also mir war das bisher entgangen :-D


    Jetzt aber wieder zu positiven Dingen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass nicht nur eine Geschichte erzählt wird, sondern dass sich insbesondere zum Ende des Buches hin eine weitere Handlung entspannt, die dann im zweiten Band in den Vordergrund rückt. Damit wird ein sehr guter Übergang zwischen den einzelnen Teilen geschaffen, was mir sehr gut gefallen hat und den Übergang in den zweiten Band erleichtert.


    Fazit


    Insgesamt fand ich „Die Englische Hochzeit“, den ersten Teil der Devon Cream Tea Reihe sehr gelungen. Er vereint das Flair einer Regency-Liebesgeschichte mit modernen Protagonisten. Die Story ist gut durchdacht, die Charaktere gut ausgearbeitet und individuell. Ein rundes Lesevergnügen, das mir sehr viel Freude bereitet hat, der Reihe bleibe ich definitiv erhalten.


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    Hallöchen,


    eine sehr schöne Rezension. Ich würde das Buch auch gerne noch lesen, die Leseprobe hatte mir nämlich gut gefallen. :-)
    Das alles sehr geradlinig ist, ist ja ein bisschen schade, aber ich hoffe die Charaktere machen das einfach wieder wett.


    Liebe Grüße,
    Luna