Beiträge von yanni

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Oh, ich würde zu gerne mal einen Tag mit Herbert Pinnegar in seinen Gärten verbringen und ein paar Tipps von ihm erhalten. <3

    Gestern habe ich mit einem neuen Buch angefangen, Katzenauge von Margaret Atwood. Das wird ein paar Tage vorhalten, da die Schrift recht klein ist und das Buch 500 Seiten hat. Auch ist der Stil manchmal etwas anstrengend, da Atwood gerne bis ins kleinste Detail erzählt. Es geht um einen Rückblick in die Kindheit der Erzählerin, die sich wegen einer Ausstellung in Toronto aufhält, wo sie auch aufgewachsen ist. Wenn man die Vorstellungen betrachtet, die sie von ihrer alten Freundin Cordelia hat, dann kann die Freundschaft nicht nur von Wohlwollen geprägt gewesen sein. 8| Cordelia als Bettlerin, todkrank im Bett liegend und so fort.

    Margaret Atwood - Katzenauge


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    Ich lasse mal die ganze Zusammenfassung des Klappentextes beiseite und picke mir nur den letzten Satz heraus.

    Zitat

    Katzenauge ist ein großer Roman über die Kindheit und über die Freundschaft zweier Frauen.


    Mit Katzenauge ist eine Murmel aus Glas mit einer Blume in der Mitte gemeint. So eine Murmel ist auch auf dem Cover meiner alten Ausgabe des Fischer Verlages zu sehen.

    Das Buch ist in 15 Abschnitte eingeteilt, die ihrerseits in kleinere Kapitel unterteilt sind und umfasst etwa 500 Seiten.


    Die Geschichte beginnt mit diesen Zeilen:

    Zitat

    Die Zeit ist keine Linie, sondern eine Dimension, wie die Dimensionen des Raums. [...] Man blickt nicht an der Zeit entlang zurück, sondern in sie hinein wie durch Wasser. Manchmal kommt dieses an die Oberflaäche, manchmal jenes, manchmal gar nichts.

    Und so ist die Geschichte auch aufgebaut. Die Erzählerin Elaine ist zurück in ihrer Heimatstadt Toronto zu einer Retrospektive ihres künstlerischen Schaffens. Bedingt durch den Ort wird es auch zu einer persönlichen Retrospektive.


    Während Elaine sich auf die Ausstellung vorbereitet, schweifen ihre Gedanken zurück in ihre Kindheit und die Zeit des Erwachsenwerdens. Wir erfahren, dass sie einen älteren Bruder hat, mit dem sie zusammen mit den Eltern die ersten 8 Jahre ihres Lebens durch das Land zog, von einem Job ihres Vaters zum nächsten. Ihr Vater war Biologe und arbeitete während der Kriegsjahre in den kanadischen Wäldern. Dann bezog die Familie ein Eigenheim in Toronto und ihr Vater erhielt eine Stelle als Professor an der Universität.

    Bis dahin hatte Elaine fast keinen Kontakt zu gleichaltrigen Mädchen. In ihrer Vorstellung entsprechen sie den Figuren in ihren alten Lesebüchern.


    Elaine, inzwischen in den fünfzigern, ist Malerin, geschieden, in zweiter Ehe lebend, Mutter zweier erwachsener Töchter. Eine Frau also, die gut die Hälfte ihres Leben hinter sich hat und doch solche Gedanken mit sich herumschleppt:

    Zitat

    Und noch etwas anderes glaube ich: dass alle in meinem Alter erwachsen sind, während ich nur so tue als ob.

    Ein Satz übrigens, der mich zum Grinsen brachte, da mir der auch schon mal durch den Kopf ging. Irgendwo behält wohl fast jeder ein Stück Kindheit in sich zurück, denke ich.


    Cordelia ist die Freundin ihrer zurückliegenden Kindheit, die nun Objekt der seltsamsten Phantasien ist. Es scheint keine ungetrübte Freundschaft gewesen zu sein. Wer würde seine beste Freundin schon als Bettlerin wiedersehen zu wünschen oder als Opfer einer dahinraffenden Krankheit.


    50 Seiten detailreicher Erzählung liegen gerade hinter mir und manchmal fühle ich mich schon leicht erschlagen von diesem Stil. Aber nicht abgeschreckt.

    24.ABC

    c. Lies ein Buch, auf dessen Klappentext die Buchstaben X, Y und Z zu finden sind


    Vanessa Diffenbaugh - Weil wir Flügel haben


    Seit vierzehn Jahren arbeitet die dreiunddreißigjährige Letty von morgens bis abends, während ihre Kinder, Alex und Luna, von ihrer Mutter erzogen werden.

    (Und das alles schon im ersten Satz!)

    Mein derzeitiges Buch werde ich diesen Monat noch schaffen. :) Ich hab noch etwa 50 Seiten von Weil wir Flügel haben zu lesen. Nach meiner anfänglichen Schwierigkeit damit hat es mir bisher gut gefallen.


    Wir haben für diese Woche alle Einkäufe erledigt, daher kann das verlängerte Wochenende beginnen. Mal sehen, wie das Wetter wird. Ich hätte ja noch einiges im Garten zu tun. Aber auch einen ansehnlichen Bücherstapel für den Monat Mai aufgebaut. So ein Lesewochenende im Garten wäre ja nicht zu verachten. Nachdem unser "Wurzel-tisch" fertig ist, könnte man ihn mal einweihen.

    Momentan ist es hier noch sehr feucht - hat heute Mittag noch geregnet.


    Leseflaute ist überwunden und ich freue mich sehr darüber! :bang:

    Wunderbar! :thumbup:

    Ich überlege noch ob ich nur mit Zahlen oder mit konkreten Titeln plane. :lachen:

    Oh, das übernehme ich mal und werfe meine Monatsrundenbücher in den Topf.


    6 Bücher


    Judith Merkle Riley - Die Zauberquelle

    Beate Sauer - Der Geschmack der Tollkirsche

    Harald Braun - Das Gummistiefelgefühl

    Giles Milton - Die wundersame Nase des Edward Trencom

    Margaret Atwood - Katzenauge

    Katharina Mevissen - Ich kann dich hören


    Räusper, ich bin durch, liebe Anne, ich habe nur vergessen ein Buch mit Nummer zu versehen, daher ist es wahrscheinlich durchgerutscht. Das war der Elefant im Mückenland, die Nummer 4. Mit Der Pfau hatte ich mein 6. Buch gemeldet.

    Ich habe sogar die Hoffnung in diesem Monat auch noch Buch 7 zu vollenden. :saint:

    Ich habe mein 4.buch beendet..... das ich schon vor 3Jahren angefangen und immer wieder zur Seite gelegt habe


    Daniel Kampa (Hrsg) - Winterlesebuch

    Das ist doch ein schöner Erfolg. Ich hab auch so ein paar Dauerlesebücher. ^^

    Merkwürdig, obwohl die Reihe so stark beworben, ja gehypt wurde, kann ich damit gar nichts anfangen - die newsletter der einzelnen Bände haben da auch gar nichts dran ändern können... oder Rezensionen :verlegen: Bin gespannt, ob dir der Roman gefällt - wie auch immer, viel Spaß beim Lesen Dir gewünscht!

    Das ging mir bisher genau so. Ich könnte aber nicht mal sagen, woran es genau liegt. Ich hatte von Anfang an kein Interesse, obwohl ich sonst auch Familiengeschichten über mehrere Bände lese.



    Weil ich ja so brav an meiner Markby & Mitchell-Reihe lese, ist heute der neueste Band eingetroffen. ^^


    Ann Granger - Ein unerledigter Mord


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    Ist Dir bekannt, dass das eine Trilogie ist?

    Danke, Anne, das weiß ich nur zu gut. Die ersten beiden Teile habe ich vor gefühlt 20 Jahren gelesen. Da wird es endlich Zeit das Ganze abzuschließen, denke ich. An Teil 1 erinnere ich mich noch sehr gut, aber Teil 2 sollte ich vorher vielleicht noch mal querlesen. Es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich auf den dritten Band gestoßen bin. Das war sogar hier im Forum. :)