Beiträge von yanni

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Oh, ich hab es geschafft. Der Blutadler ist gelesen. Selbst in Etappen fand ich es nervig und dann endet es auch noch so. Das schreit ja geradezu nach Teil 2. Ich weiß, dass ich den irgendwo in den Tiefen meiner Regale auf Englisch rumstehen habe. Aber das wäre gerade so ein Buch für die Wochenfrage. Nein, auf keinen Fall würde ich es mit auf eine einsame Insel nehmen. =O


    Dafür ist Der Pfau Balsam für meine Leserinnenseele. Mit dem werde ich mich auch gleich ins Bett verziehen. :lesen:

    Da würden mir so viele einfallen, dass man ganze Bibliotheken damit füllen könnte. ^^

    Angefangen bei diesen Selbsthilfebüchern, über Nackenbeißer bis hin zu bluttriefenden Vampiromanen.

    Weratundrina Du hast ein viel zu schlechte Meinung von dir. Wie Zank schon geschrieben hat, du bringst dich sehr viel ein und belebst das Forum auf deine Weise. Das merkt man doch schon daran, wie viele Rückmeldungen allein in diesem Thread kommen. Aussenseiterrollen spielen bestimmt mehr als du denkst. Einfach schon dadurch, dass sie Bücher lesen, die wir anderen eben nicht lesen. Und doch entspinnt sich immer mal wieder eine Diskussion. Das finde ich toll. Und an unseren kleine Marotten erkennen wir einander doch sogar. Ob es das Faible für maritime Bücher, Bücher von Wolfgang wer-noch-mal? ;), über Bücher in Sprachen, die man gar nicht spricht oder oder sind. Das macht so ein Forum doch erst bunt.

    Als Querbeetleserin finde ich sicher mehr Anknüpfungspunkte als jemand der nur ein Genre liest. Manchmal muss man auch warten, bis sich jemand findet, der ähnliches liest und sich dazu auch äußern mag, aber deswegen gibt hoffentlich niemand auf.

    Mir gefallen viele deiner Beiträge.

    Zank Dann lief es bei euch ähnlich wie bei uns ab. Die Kinder in diesem Alter sind einfach noch zu jung, um mit dem Begriff Tod etwas anfangen zu können. Aber ich denke, man sollte auch so kleine Kinder nicht davor "in Schutz nehmen". Denn ich habe die Erfahrung gemacht, wenn sie den Tod auch nicht wirklich begreifen, so entwickeln sie aber auch nicht wirklich Angst davor, wie manch Erwachsener hat, der vielleicht zu spät oder auf falsche Weise damit konfrontiert wurde. Wenn man selbst kein Drama darum macht, das soll nicht heißen, dass man den Kinder die Trauer nicht zeigen soll, dann gehen sie damit entspannter um. Das es nicht immer klappt, sehe ich an meiner jüngsten Tochter, die heute mit über 30 Jahren noch nicht mit dem Thema Tod umzugehen gelernt hat. Sie war schon immer sehr sensibel und konnte auch viele Kinderfilme nicht schauen, weil sie dann traurig wurde. Aber das scheint eine Eigenschaft zu sein, die sie nie ganz ablegen wird.


    Ich habe unserer Enkelin eine Foto von der Ente ausgedruckt, das sie sich in ihrem Zimmer irgendwo aufhängen konnte. Das hat ihr das Gefühl vermittelt, sie immer noch sehen zu können. Ab und zu ist sie noch ein wenig traurig, aber sie kann gut über das Thema sprechen. Ich bin froh darüber, dass wir die Möglichkeit hatte das Tier zu begraben. Viel schlimmer fände ich es, wenn man es irgendwie "beseitigen" müsste, weil es nicht anders geht.

    Von Annie Taylor habe ich vor Jahren mal in einem Buch gelesen, in dem drei Frauen dieses Abenteuer wagten. In diesem hier.

    Ich weiß noch, wie erstaunt ich war, dass die Dame in diesem Alter noch so ein Wagnis einging.

    Zank Wir hatten das Problem vor kurzem mit einer unserer Laufenten, die unserer Enkeltochter sehr gerne hatte. Die Ente starb und wir fragten uns, wie wir es ihr erzählten sollten. Ob sie die Ente mit uns zusammen begraben sollten oder besser nicht. Meine Tochter und ihr Lebensgefährte haben es uns überlassen, wie wir es ihr sagen sollten. Erst meinten sie, wir sollten ihr sagen, dass die Ente weggelaufen sei, das Kind ist zwar noch klein (3 1/2), aber nicht dumm. Sie hätte niemals geglaubt, dass die Ente weggelaufen wäre. Daher haben wir ihr gesagt, dass die Ente schwach war und daher gestorben ist. Wir haben sie zusammen mit ihr in einen Karton gepackt und sie durfte ihr noch einige Sachen dazu legen und dann haben wir sie begraben. Sie wollte wissen, was jetzt mit der Ente passiert. Daher haben wir ihr gesagt, dass die Ente gestorben ist und sie ihren Körper nicht mehr braucht. Sie wäre nun im Entenhimmel, da braucht sie ihn nicht mehr.

    Wir haben aber auch ein Bilderbuch mit dem Titel Die besten Beerdigungen der Welt, das wir zuvor zusammen gelesen haben.

    Bei der Beerdigung hat sie einmal zweifelnd und sehr traurig geschaut, daher haben wir ihr erklärt, dass die Ente nun unsichtbar ist und die anderen Enten und uns trotzdem sehen kann. Das hat sie dann getröstet. Und die Aussicht, dass wir zusammen mit ihr einen Erpel aussuchen würden, der die Stelle der toten Ente einnehmen würde. Sie durfte ihn mit uns abholen und einen Namen aussuchen. Die Vorfreude hat ihr den Abschied leichter gemacht.

    Zank Das tut mir leid, besonders für Little Zank.


    Diesmal habe ich richtig gewählt und Der Pfau liest sich wunderbar. :) Inzwischen ist der durchgedrehte Pfau tot. Und gerade damit beginnt die Geschichte so richtig in Fahrt zu kommen. So viel Ärger der lebende Pfau gemacht hat, so viel Probleme macht er tot. ^^

    Ich wage es fast nicht zu sagen, aber ich hab schon wieder daneben gegriffen. Blutadler von Craig Russell versprach ein spannender Krimi zu sein, der Plot las sich gut, aber der Stil ist nervig. Gestelzt und manchmal mit Klischees befrachtet, dass ich die Grillen bekomme. Wie oft der Autor darauf herumreitet, dass Jan Fabel halber Schotte ist, kann man gar nicht mehr zählen. Es mag auch sein, dass Craig Russell sich gut in Hamburg auskennt, aber wie er es beschreibt nervt einfach nur. Für britische Leser mag sich das super lesen, ich brauche dringend ein Zweitbuch zu Erholung. :rolleyes:


    Gewählt habe ich Der Pfau von Isabel Bogdan. Die Dame kenne ich bisher nur als Übersetzerin, aber was ich da bisher gelesen habe, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Damit erhoffe ich mir die Pechsträhne zu unterbrechen.


    Bei uns war heute nachmittag das Wetter so schön, wenn auch etwas kühl, dass ich es nicht lassen konnte und mein Wurzeltischchen noch mal mit Öl eingepinselt habe. Die Wurzel stammt von einer Fichte, die beim Sturm Anfang des Jahres umgefallen war. Wir haben sie dann etwas in Form gebracht und wollen sie nun vor unserer Sitzbank unterm Birnbaum als Tischchen nutzen. :thumbup:

    Jari hat im Grunde schon alles geschrieben. Eine tolle Idee, öde Umsetzung, völlig unglaubwürdig und von großer Freundschaft zwischen Mensch und Tier kann wohl auch nicht die Rede sein, wenn sogar schon der Transporter zum Schlachthof angefahren kommt.

    Wenn es sich nicht so schnell runter zu lesen gewesen wäre und nicht auf meiner TAMKA-Liste gestanden hätte, hätte ich es abgebrochen.


    Wirklich nichts das man weiterempfehlen kann.


    2ratten

    Guten Morgen 😘☕️

    Liebe Anne

    Ich wünsche dir alles gute und die nötige Zeit die du brauchst.
    Vielen Dank für die letzten Monate und ich hoffe dich bald wieder zu lesen 😘


    HoldenCaulfield

    Vielen Dank das du den Thread weiterführst 😘

    Dem würde ich mich gerne anschließen. :blume:


    Obwohl ich anfangs gezweifelt habe, ist Ein Elefant im Mückenland von Arto Paasilinna gelesen.

    Vor Jahren habe ich zwei Paasilinnas gelesen und die haben mir auch gefallen. Entweder hat sich mein Geschmack geändert oder das Buch war anders als die vorigen. Mit den Finnen steh ich eh ein wenig auf Kriegsfuß. :err: