Beiträge von Kritty

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Clockwork Princess von Cassandra Clare


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links



    Über das Buch

    Dieser Fantasyroman wurde 2013 veröffentlicht. Er ist der dritte und letzte Teil der "The Infernal Devices" Trilogie, einer Prequel-Reihe von "The Mortal Instruments". Die Reihe spielt ebenfalls in der Welt der Shadowhunters, diesmal allerdings im England des 19. Jahrhunderts.

    Diese Ausgabe zählt 569 Seiten.


    Inhaltsangabe:

    Der Widersacher aus den Teilen zuvor stellt Tessa und ihre neugefundene Familie nun wieder vor schlimme Gefahren und schwierige Hürden - sein Plan steht kurz vor der Erfüllung und Tessa scheint das letzte Puzzleteil zu sein. Bald ist nicht nur sie selbst in Gefahr, sondern auch Jem. Charlotte sieht sich mit drohenden Verlusten und purem Sexismus konfrontiert, während Will Herondale sich nach Glück sehnt, das er glaubt nie erleben zu können.


    Stil und meine Meinung:

    Dieser Band ist ein gebührender Abschluss dieser Trilogie und obwohl es einige traurige Momente, schlimme Szenen und Sorgen-reiche Passagen gibt, habe ich mich sehr sehr gut unterhalten gefühlt. Band 2 hat mir inhaltlich einen Ticken besser gefallen, aber der Schreibstil war nach wie vor wunderschön.

    Der Epilog war für mich am emotionalsten und ich werde sicherlich noch eine Weile an der Geschichte dieser Reihe nagen und über die einzelnen Figuren nachdenken. So mancher Verlust war schmerzhaft, manches, das sich zum Guten gewendet hat, heilt die Traurigkeit wieder.

    Einen klitzekleinen Abzug gibt es für die eine oder andere Szene die sich für mich nicht ganz logisch angefühlt hat.


    Zum Beispiel:



    Des Weiteren kam mir das Ende (die Lösung des "Problems") ein wenig zu schnell vor.


    Ich gebe dennoch 4,5 gute Ratten und bin sehr beeindruckt von dieser Reihe.

    Ich bin froh, diese zwischen Teil 3 und 4 von "The Mortal Instruments" eingeschoben zu haben, das fühlt sich sehr korrekt an.



    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Die Geschichte nimmt fahrt auf, wobei ich den zeitlichen Sprung zwischen Kapitel 4 und 5 ziemlich heftig fand. Ich brauchte einige Minuten, um mich zu orientieren. Ich kann mir vorstellen, dass das noch schlimmer ist, wenn man es an einem Stück liest?


    Ich war auch kurz verwirrt und habe sogar zurück geblättert um mich zu vergewissern, dass ich nichts überlesen habe. Ich hatte das nicht erwartet.



    Ach Geralt! Dabei ist Shani ja gar keine Magierin, oder? Alles was nicht bei 3 auf den Bäumen ist... aber irgendwie gefällt mir die kleine, freche Shani auch ziemlich gut neben den sehr selbstbewussten und beherrschten Magierin/Zauberinnen. Ist mal was anderes.


    Ich muss bei solchen Momenten/Szenen ganz oft an das Computerspiel denken. Beim ersten Witcher-Spiel sammelt man ja quasi Sammelkarten bzw. Porträts von Damen, mit denen man eine Nacht verbringt :D Alles von Hafen"hure" über "Einfache Magd" bis hin zu Figuren die wir hier auch schon kennengelernt haben. Die Zeichnungen sind dabei tatsächlich auch sehr freizügig :D

    Ich bin Cassandra Clare sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit bietet, wieder durch Bücher zu flutschen wie damals, als Jugendliche.

    Manche mögen das eine oder andere Klischée in ihren Werken kritisieren, ich persönlich mag ihre poetische (wenn auch hin und wieder melodramatische, angepasst an die Figuren) Schreibweise sehr gerne und habe die Personen, die ich bisher kennengelernt habe in ihren Büchern so gerne!


    Ich flutsche durch die Clare-Bücher, genieße mit Freude den Hafenschwester-Roman und Geralt von Riva amüsiert mich weiterhin. <3


    Trotz viel Stress auf der Arbeit und wieder Aufgaben bei meinem Ehrenamt, ich bin echt froh dass ich das balanciert bekomme. Nur Theater und meine Forenrollenspielerei fallen ein wenig hinten über, aber das stört mich gerade nicht so sehr. :)

    Martha ist OP-Schwester und recht handfest, psychiatrische Fälle sind nicht ihr Metier, die würde sie dann an Fachleute verweisen. Was die Hysterie angeht, wird die in "Mehr als die Erinnerung" am Rande mit behandelt, das spielt 1920.

    Ja, das war mir bewusst. Aber würde sie das für Humbug halten oder für korrekte Theorien? Wahrscheinlich schwierig zu beurteilen, wenn man nicht vom Fach ist...


    Ich habe "Mehr als die Erinnerung" gelesen und fand es toll. Von dir sind noch mehrere Bücher auf meiner Liste :)



    Du bist sehr großzügig was Teaser angeht, das kommt uns entgegen :P Der Textausschnitt macht definitiv Lust auf den nächsten Band <3

    Ich habe "Clockwork Angel" von Clare zuende gelesen - ich führe es mal auf, auch wenn es ein erster Band ist. Aber ich bin schon am zweiten Teil dran und es ist ein Buch im Shadowhunter-Universum zu dem ich schon 3 der existierenden Bücher gelesen habe, also dachte ich, das ist schon ok so. Ich bin mir sehr sicher dass ich Band 2 noch dieses Jahr fertig lese.



    Eh ja, und Band zwei war zwei Tage später dann gelesen:


    Clockwork Prince: Infernal Devices 2



    Das war schon lange nicht mehr so, dass ich so schnell durch ein 500-Seiten-Buch gejagd bin. Es war so toll <3

    (Ich habe überall nach dem Thread für dieses Buch gesucht, aber nur welche zu Teil 1 und 3 gefunden, nach 20 Minuten Such-Betätigung...)



    Clockwork Prince von Cassandra Clare


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Mojoreads
    Buch24.de
    LChoice (lokal)

    * Werbe/Affiliate-Links



    Über das Buch

    Dieser Fantasyroman wurde 2012 veröffentlicht. Er ist der zweite Teil der "The Infernal Devices" Trilogie, einer Prequel-Reihe von "The Mortal Instruments". Die Reihe spielt ebenfalls in der Welt der Shadowhunters, diesmal allerdings im England des 19. Jahrhunderts.

    Diese Ausgabe zählt 500 Seiten.


    Inhaltsangabe:

    Tessa, die während Band 1 in London angekommen ist um ihren Bruder zu finden, hat nun ein Zuhause im Londoner Institut der Schattenjäger gefunden. Noch immer liegt Bedrohung in der Luft und Tessa ist in Gefahr. Gleichzeitig sieht sich Will Herondale mehr und mehr mit einem eigenen Geheimnis konfrontiert, während Jem Carstairs Gesundheit immer mehr zu bröckeln beginnt. Ein Ultimatum bringt schließlich auch die Zukunft des Instituts zum Wanken: Charlotte wird als Leiterin der Schättenjäger dort infrage gestellt und sie müssen sich nun beweisen.


    Stil und meine Meinung:

    Zum Stil ist garnicht mehr viel zu sagen, denn dieser geht genauso weiter wie in Teil 1, und wer vertraut ist mit Clares Büchern, wird wissen was ich meine: poetisch, beschreibend, detaigetreu. Hin und wieder ein Hang zum Melodramatischen, wobei ich das generell ausblenden kann, bzw mich das garnicht so wirklich stört. Hier in diesem Band sind mir irgendwelche allzu triefenden Beschreibungen (à la "Augen wie der wellenreiche Ozean, in dem sich der Himmel mit seinen Zuckerwattenwolken spiegelt" oder so ähnlich - kein Zitat!) garnicht aufgefallen. Vielleicht hat es die garnicht so sehr gegeben.

    Ich habe diesen Teil sehr schnell verschlungen, weil ich besonders die Geschichte um Will spannend fand. Er ist natürlich ein Protagonist, den man in einige Klischée-Schubladen stecken könnte, und trotzdem hat er mich einige Male überrascht - und, zugegeben, genau diese Klischée-Schubladen finde ich für mich persönlich sehr reizvoll, das muss ich einfach gestehen. Zumal es hier einen Twist gab, den man möglicherweise erahnen könnte, und der trotzdem meiner Meinung nach sehr gut ist :)


    Ich hatte viel Freude an dem Buch und stelle einmal mehr fest, dass Clare echt gut auf meine Bedürfnisse passt :saint:


    Ich gebe volle 5 Ratten <3


    5ratten

    Oh, habe ich doch glatt vergessen auf "Antworten" zu klicken unten, aber mein Entwurf war noch da ;)



    Dass Martha allerdings nach einigen Jahren Pause im OP-Saal so ganz problemlos wieder OP-Schwester wird, ist ein wenig optimistisch


    Das hat mich sehr gefreut. Sie ist in ihrem Element :D


    Es gab damals sogar schon Kondome aus Gummi. Außer der US-Armee wurden bereits die Soldaten aller Armeen damit versorgt, um sich gegen Geschlechtskrankheiten zu schützen. Die Amis hatten im 1. WK die meisten Geschlechtskrankheiten. Im 2. WK kriegten sie dann auch Kondome umsonst. Außerdem war bei Frauen die Portiokappe beliebt - eine Urform des Diaphragmas. Die Berechnung der unfruchtbaren Tage war noch nicht möglich, weil man den Eisprung noch nicht berechnen konnte. Das kam erst in den 1940er Jahren.


    Danke für diesen Exkurs. Sehr interessant!

    (Eigentlich off-topic, und ich könnte auch googeln, aber: Wie ist das, war zu der Zeit deines Romans noch der Begriff der Hysterie im Kontext von Frauen aktuell? Ich weiß, dass der um einiges früher aufkam, aber eigentlich gab es da ja noch ein paar sogar im 20. Jahrhundert, die das thematisiert haben - oder? - und mich würde Marthas Einstellung dazu interessieren...)

    Die ersten Hauttransplantationen sind im 1. Weltkrieg entwickelt worden. Und die Gesichtschirurgie gab es in Ansätzen schon vorher. Hier mal ein interessanter Link - schaut euch die Fotos aber nicht beim Essen an:

    https://lisa.gerda-henkel-stif…eitschirurgie?nav_id=1031



    Danke für den Link. Ich interessiere mich brennend für so etwas (auch wenn ich es je nachdem gruselig / ein wenig eklig finde, aber mich fasziniert so etwas. Ich habe in der Charitée Berlin im Rahmen einer Geschäftsreise mir letztes Jahr auch so Gesichtswachsmasken angeschaut und eben diverse Dinge zur Geschichte der Plastischen (Gesichts-) Chirurgie angeschaut/erfahren. Da waren ähnliche Dinge zu sehen...


    Joseph liebt seinen Bruder und tut alles für ihn. Bei anderen Leuten ist er nicht so nett ;-)


    Joseph ist ein sehr interssanter Charakter, denn ich werde nicht ganz schlau aus ihm. Ich finde es eigentlich ganz gut, wie er sich benimmt, aber offensichtlich tut er zuweilen moralisch verwerfliche Dinge und sein Reichtum ist auf zwielichtigem Grund gebaut. Sehr interessant!

    Aber die Beziehung zwischen Geschwistern (insbesondere Brüdern!) war schon immer ein reizbolles Narrativen-Gebiet für mich, von daher...


    Heinrich gehört in diesem Band zu meinen Lieblingen. Der kleine Bruder von einst hat sich fix gemausert, nicht wahr?


    So sehr! :)

    Asterix bei den Briten ist natürlich genehmigt, Saltanah! Ich erinnere mich noch sehr gerne daran, dass ein Gefecht oder Spiel deshalb unterbrochen wird, damit die Briten, weil es Tee nicht gab, zumindest heißes Wasser trinken müssen.

    Jan Christophersens "Schneetage" sind ein wundervolles Buch, Valentine, ich erinnere mich jetzt nicht, glaube aber schon, dass es darin einen Stromausfall gibt. Falls ja, ist es genehmigt wegen der Kerzen. Lilli33, prima, trag ich ein. Kritty, wenn du willst, trage ich aber deinen


    Nein nein das passt :)

    Dankeschön

    Ja, im 1. Weltkrieg waren noch viele Intellektuelle begeistert. Viel mehr, als unter dem armen Volk, die es ja ausbaden mussten. Die Deutschen hielten eigentlich nie viel vom Krieg, deshalb musste Hitler auch regelrecht Feindbilder schüren, weil die Bevölkerung eigentlich auch damals kriegsmüde war. Und die Nazis haben aus dem 1. WK gelernt, dass die Versorgung zuhause immer sicher gestellt sein musste. im 2. WK haben Deutsche im Krieg nicht gehungert. Erst in der Nachkriegszeit ging das los. Das war meinem Vater auch immer wichtig zu betonen, während man im 1. WK auch im Krieg zu Hause hungerte.


    Das ist ja interessant, danke!



    Tja, inzwischen wäre er auf jeden Fall gestorben - oder 140 Jahre alt ;-)


    Da hast du wohl Recht ;)