Beiträge von Kritty

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Ich bin kürzlich mit diesem Abschnitt fertig geworden und habe nun ein bisschen Ruhe um meine Gedanken/Notizen niederzuschreiben. Soviel ist das wohl garnicht, denn ich war vollkommen vertieft ;)


    Der Abschnitt hat mir gut gefallen, auch wenn die Entwicklungen natürlich schlimm sind - aber ohne Spannung wäre es ja langweilig, und ich bin auch ein bisschen froh, dass die Story nun ein bisschen "aufgemischt" wird. Spannungskurve und so!


    Das Politische war wichtig zu erfahren und zu lernen, auch wenn mich das am wenigsten interessiert hat muss ich zugeben. Es ist gut für mich, dass das hier nicht so übermäßig im Fokus liegt.

    Zwei Themen haben mich hingegen umso mehr interessiert - eines davon ist bei deinen Romanen ja generell ein wichtiges Thema, Melanie Metzenthin : Geschichte der Medizin. Allein schon beruflich finde ich das alles sehr spannend und da fand ich das mit der Hauttransplantation und so sehr spannend. Auch, wie sich verwaltungstechnisch alles entwickelt hat und so...


    Das andere Thema ist die Frauenhilfe/-bewegung. Wie Martha die junge Agathe unterstützt (die übrigens sehr authentisch beschrieben wird finde ich!) und wie sich da nach und nach langsam aber sicher etwas in dieser Hinsicht ändert und wie die Position der Frauen je nach Stand dargestellt wird - richtig toll.

    Ich glaube ich kann mich garnicht so gut ausdrücken grade aber ich hoffe es kommt rüber was ich meine.


    Dass Frauenberufe quasi als Übergang bis zur Eheschließung galten, das ist echt schlimm. Ist teilweise ja heute immer noch so, an anderen Orten der Welt...


    Eine Kleinigkeit die mich erschreckt hat: Dass Thomas Mann für den Krieg war...irgendwie habe ich darüber nie nachgedacht...


    Ein Zitat (bei mir auf S. 188) hat mich sehr stark zum Schmunzeln gebracht:


    Zitat

    "Manchmal wirkt die Anwesenheit von Frauen zivilisierend auf wütende Männer."


    :D


    Leider hat das Martha nichts genützt, diese Vermutung, denn sie hat trotzdem etwas abbekommen. Sehr mutig von ihr!


    Es war schön, Moritz wieder zu treffen - umso tragischer war es mitzukriegen, was ihm wiederfahren ist. :( Das ist mir nah gegangen. Es ist gut, dass er dann später für Martha da sein kann. Womit der nächste schlimme Punkt schon angesprochen ist: Paul. Ich hatte etwas Ähnliches ja schon befürchtet. Ich war sehr sicher, dass er nicht unbeschadet aus der ganzen Sache rauskommt, und ich habe nun natürlich Bedenken was die kommende Zeit angeht. Ich hoffe, die Familie übersteht das und kämpft sich tapfer durch. Der arme Paul! Und der arme Moritz...!

    Um Heinrich habe ich mir auch sehr Sorgen gemacht. Bisher ging ja alles soweit gut, aber ich weiß überhaupt nicht was noch passieren könnte. Theoretisch könnte er ja auch sterben. Uiuiui...


    Was Moritz angeht: Ich musste bei dem Versuch den der Arzt mit ihm vorhat an meine Arbeit denken - ich habe mit medizinischer Forschung zu tun und musste wieder an die Entwicklung der Medizin denken. Heute müsste man sich dafür wohl ein Votum einholen oder so ähnlich ;)

    Aber natürlich ist das die beste Möglichkeit, Moritz eine möglichst gute Heilungschance zu ermöglichen, dass er besser mit seinen Schmerzen und seiner Verletzung klarkommt.


    Dass Milli Moritz einen Brief geschrieben hat finde ich toll. Ich hoffe, die beiden treffen bald wieder aufeinander.


    Das ist auf meine Leseliste gewandert! Finde sowas interessant :) Danke fürs Beschreiben!

    Würde ein Buch zählen, das im viktorianischen England spielt und das ich auf die Teekanne beziehe finsbury? :D^^:saint:

    Das Buch würde zu der Zeit spielen, zu der van Gogh gelebt hat :/:D

    Wenn es Tee-Unterhaltungen gibt, gerne, und das haben ja die meisten Romane, die im viktorianischen England spielen. Die Lebenszeit van Goghs reicht dagegen nicht.



    Also es wurde schon ein paar Male zum Tee zusammengesessen und Teetassen erwähnt - aber ich bin mit dem Buch überraschenderweise eh schon fast fertig, also melde ich es doch nicht mehr an ;)


    Aber gut zu wissen, Danke! :)

    Hups, nun habe ich einen Beitrag gelöscht da ich dachte, er wäre hier falsch.


    Aber doch: Möchte mich hier dann doch wieder mit bescheidener Anzahl von 2 SuB-Büchern anmelden :)

    Ich wollte Bescheid geben, dass ich definitiv noch dabei bin und aber etwas hinterherhinke wie es scheint - ich bin kurz davor, Abschnitt 3 zu beenden. Mich hat es aus persönlichen Gründen kurz zu einer Ablenkung getrieben (liegt zu 100% nicht am Buch, das ist nach wie vor wundervoll ;)) und ich bin aber nach wie vor voll dabei.


    Wollte nur von mir hören lassen :)

    Ich gehöre ja generell eher zu den langsameren Leserinnen aber gebe trotzdem immer meinen Senf hinzu :saint::D:P


    Es ist schön, dass du dich in die Bücher vertiefen kannst! <3

    Ich bin auch immer sehr froh, wenn mich meine Bücher ablenken können. Wenn ich zu unkonzentriert für sie bin, dann gibt es immer noch Computerspiele oder Serien, aber die Bücher sind meine erste "Anlaufstelle"






    Ich bin zufrieden mit meinem Leseanteil derzeit. Ich zocke zwischendurch und konsumiere TV-/Youtubeinhalte, aber ich lese auch sehr viel, was mich freut. Denn meine aktuellen Bücher sind allesamt toll.

    Bei der Witcher-Reihe habe ich nach wie vor Freude (ich muss allerdings zugeben, dass ich mir immer mal wieder ein paar Seiten vorlesen lasse), und ich bin nun vollkommen in meiner aktuellen Clare-Reihe drin ("The Infernal Devices"). Und mein Leserundenbuch, der zweite Band der Hafenschwester-Reihe gefällt mir sehr gut. Bin also sehr zufrieden was das angeht :):)

    Gelesen und für überraschend gut befunden, vor allem, weil ich es im afrikaansen Original gelesen habe. Sprachlich faszinierend war auch, wie sehr die Protagonisten zwischen Afrikaans und Englisch hin und her sprangen. Hier ist ein (extremes) Beispiel:

    Zitat

    Nee, Benna. Here's an academic wat skielik 'n false passport het. How? I don't buy it. Here's dié innocent professor wat 'n hele ander Morris identity het, en hy maak sy Gmail skoner as 'n virgin se gewete? I mean, come on. Hier's en ou wat maande lank kwaai protest oor terrorists and organised crime, and than he goes suspiciously quiet? Hier's 'n middle-aged bok met 'n mooi jong blaartjie, but what can he offer her?

    Mal gucken, was ich als nächstes in dieser Monatsrunde unterbringen kann.


    Das ist ja faszinierend!

    Wer macht das auch gerade, Bücher noch einmal lesen, die einem in einer anderen Zeit etwas bedeutet haben?



    Ich habe das Buch, um das es in diesem Thread geht, (noch) nicht gelesen aber finde den Titel interessant. Deshalb habe ich deinen Beitrag durchgelesen und diese Frage entdeckt ;)

    Ich lese eigentlich immer wieder irgendwelche Bücher aus meiner Kindheit, manchmal auch Jugend (wobei da der Umfang der Bücher immer größer wird und ich deshalb dazu keine Zeit finde - da lese ich dann lieber für mich neue Werke...).

    Bei vielen Kinderbüchern habe ich nun natürlich einen erwachsenen Blick auf die Geschichten, und viele Bücher aus meiner Jugend finde ich nach wie vor toll, allerdings manchmal aus anderen Gründen.




    Dieses Buch hier wandert auf meine Lese-Liste.

    Start 2020:

    SuB = 164, SuHb = 3


    Ziel: auf 150 minimieren.:autsch:


    Monat Jan. Feb. Mär. Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
    gelesen -2-3-20-1-1001
    aussortiert -1-10-300010

    neu +6+7+1+1+40000
    Veränderung +3+3-1-2+3
    -10-1-1
    neuer Sub-Stand
    167170169167170169169168167
    Gehörte Hörbücher: 100010120
    Neue Hörbücher:
    0+40+30+2000
    Veränderung -1+40+3-1+2-1-10
    neuer Suhb-Stand:2669810988





    Ich habe "Clockwork Angel" von Clare zuende gelesen - ich führe es mal auf, auch wenn es ein erster Band ist. Aber ich bin schon am zweiten Teil dran und es ist ein Buch im Shadowhunter-Universum zu dem ich schon 3 der existierenden Bücher gelesen habe, also dachte ich, das ist schon ok so. Ich bin mir sehr sicher dass ich Band 2 noch dieses Jahr fertig lese.


    Wenn jemand aber ein Veto einlegt, zähle ich das Buch erstmal nicht ;)


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    Clockwork Angel von Cassandra Clare


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    Über das Buch

    Dieser Fantasyroman wurde 2010 erstmalig veröffentlicht. Er ist der erste Teil der "The Infernal Devices" Trilogie, einer Prequel-Reihe von "The Mortal Instruments". Die Reihe spielt ebenfalls in der Welt der Shadowhunters, diesmal allerdings im England des 19. Jahrhunderts.

    Diese Ausgabe zählt 486 Seiten.


    Inhaltsangabe:

    1878 Tessa reist von New York nach London, um ihren Bruder zu treffen. Dieser taucht jedoch nicht auf - stattdessen wird sie entführt und ihr wird ein Geheimnis offenbart, eines über sie selbst. Sie wird in den Strudel des örtlichen Shadowhunter-Instituts gezogen und befindet sich schon bald in Lebensgefahr, und in einer neuen Welt voller Vampire und Dämonen.


    Stil und meine Meinung:

    In diesem Buch findet man definitiv Clares Stil wieder: poetisch, detailreich, dramatisch, wunderschön und spannend. Schreibtechnisch finde ich diesen Reihenauftakt besser als den Teil der "Mortal Instruments"-Reihe den ich gelesen habe. Und auch inhaltlich finde ich das Setting sehr reizvoll. Die Charaktere sind gut gezeichnet - sie sind teilweise die Vorfahren von den Figuren, die wir aus der Hauptreihe bereits kennen, was ich toll finde. Die Ähnlichkeit zwischen dem Charakter Jace und einem der Figuren in diesem Buch ist dabei sehr auffällig, aber durch wichtige Unterschiede und andersartige Schicksale der beiden wirkt es meiner Meinung nach sehr glaubhaft.

    Die Spannungskurve ist, finde ich, gelungen, und der eine oder andere Twist hat mich überrascht (und geschockt, wenn ich ehrlich bin!).


    Was mir nicht so gefallen hat war das erneute Aufkommen schneller Liebe. Da es Clare ist habe ich das schon erwartet. Klar, es handelt sich genau genommen um Jugendliche, und je nachdem wie man charakterlich so ist verliebt man sich als jugendliche Person vielleicht schneller. Aber ich hätte für die Romantik-Themen gut noch einen Teil warten - vielleicht sogar auch ganz auf sie verzichten - können.

    Den Lesefluss hat das nicht gestört, man kann ja mit den Augen rollen und sich dann weiter lesend ins Getümmel stürzen.

    Ich habe die Figuren sehr lieb gewonnen und hatte nur ganz am Anfang Schwierigkeiten, mich in der Geschichte einzufinden. Das lag aber daran, dass ich von Beginn an die Charaktere aus "TMI" vermisst habe. Das hat sich dann aber gelegt ;)


    Ich bin schon an Band 2 dran und bin froh, diese Reihe begonnen zu haben, bevor ich mit TMI fortfahre.


    Ich gebe 4,5 Ratten.


    4ratten+:marypipeshalbeprivatmaus:

    Im Zeitkolorit ist es immer wichtig, in der wörtlichen Rede darzustellen, wie damals "normal" geredet wurde. Das, was man heute vielleicht als rassistisch empfinden würde, war vor 100 Jahren u.U. ein Ausdruck sehr großer Toleranz - weil sich der Blickwinkel eben immer mehr wandelt. Marthas Familie ist ja aufgeschlossen und tolerant, trotzdem verwendet sie natürlich zeitgemäß Worte wie Indianer oder das N-Wort - weil das damals völlig normal war und sich keiner was dabei dachte.


    Ja ich verstehe, was du meinst. Bei historischen Romanen fände ich es auch, zugegeben, unpassend oder verwirrend, wenn plötzlich jemand mit der Idee käme "Moment, ist das aber nicht total politisch inkorrekt?". Das mag es bei einigen Begriffen gegeben haben, aber bei dem alten Wort für amerikanische Ureinwohner kann ich es mir nicht vorstellen, dass andere, korrektere Begriffe irgendwie groß bekannt waren (ohne jetzt groß recherchiert zu haben).

    Reflektierte Leser*innen wissen, was Sache ist! :)



    Ja, Martha lässt das so stehen, sie will keinen Streit mit Milli, auch wenn sie nicht in allem ihrer Meinung ist. Andererseits kann sie verstehen und akzeptieren, warum ihre Freundin so denkt. Freundschaft bedeutet ja auch, sich trotz unterschiedlicher Meinungen zu mögen und zu respektieren.


    Ich verstehe Martha da, zumal sie ja das Leid von Milli damals stark mitbekommen hat und sich so auch sicherlich gut für sie freuen kann.

    Ich wäre gerne dabei, allerdings möchte ich mich zu nichts verpflichten da ich nicht weiß wie es zeitlich bei mir aussieht.


    Ich möchte also hiermit mein Interesse bekunden, aber würde mich dann spontan einklinken und mir das EBook dann auch selbst besorgen :)

    Ich wollte diesen Thread nicht unkommentiert lassen von mir ;)

    Es ist alles freiwillig 😉. Freu mich über jede Teilnahme


    Dass es freiwillig ist weiß ich, aber ich möchte nicht zusagen und mich dann nicht / kaum an der Lese-Runde beteiligen können, deshalb habe ich darauf mal hingewiesen. Man möge mich also vorerst lieber eingeklammert lassen :D

    Ich kaufe mir das Ebook und wäge dann je nach Zeit ab, ob ich mich beteiligen kann und lese im Notfall einfach mit. Ich denke, das ist die beste Lösung =)

    Wenn ich immer wieder in Romanen aus der Zeit lese, wie begeistert manch junger Mann gewesen ist, wenn es zum Krieg kommen würde, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Wie kann man sich freiwillig in einen Krieg stürzen wollen und vor allem den Glauben haben, zu gewinnen.


    Das finde ich auch sehr schlimm und für mich natürlich nicht verständlich. Aber ich bin ja auch nicht aus der Zeit und da gab es sämtlich andere Einflüsse. Ich beobachte das manchmal noch bei Menschen aus den USA und anderen Orten, wo Patriotismus und die melodramatische Vaterlandsliebe irgendwie größer geschrieben wird als in meinem Umfeld. Und die gehen dann teilweise freiwillig, was früher ja nun mal echt nicht immer so war!... Da muss ich immer den Kopf schütteln.



    Martha hat schon so viel gesehen, die erschüttert nix mehr ;-) . Und mal ganz ehrlich - ist es nicht eine faszinierende Fantasie, gleich zwei attraktive Männer zu haben :-) ?


    Da musste ich eben schmunzeln ;)

    Ich kenne tatsächlich in meinem Realleben Menschen die mit mehreren Menschen/Männern in einer Beziehung leben oder gelebt haben XD



    Oh ha, das hätte ich mir gar nicht so vorgestellt. Ich hätte gedacht die holen sich ihr Essen an der Klappe ab und müssen damit auf die Kajüte. Ich lese zu viel Mittelalter Romane, da hängt man manches Mal mit den Jahrhunderten und der Entwicklung ( im Kopf) hinterher :D


    Ich hab mir so einen Speisesaal auch wesentlich weniger "aufgeräumt" vorgestellt. Luxuriös ist es ja nicht, aber immerhin schaut es recht ordentlich aus! Ich hab meine Vorstellungen einfach zu sehr aus "Titanic" :)



    Ich habe mich auch bei dem Gedanken ertappt, dass ich den Speisesaal der 3. Klasse mir anders vorgestellt habe. Aber ich denke, meine (unsere?) Vorstellung ist arg von Filmen beeinflusst, wie ysa ja schon angedeutet hatte. Ich denke nicht in allen Schiffen war die dritte Klasse in nur mittelmäßigem Zustand und mit Ratten oder so..

    Die Fahrt war ja so super toll und spannend beschrieben!

    Ich glaube ich habe im Thread zum ersten Abschnitt schon geschrieben wie ich diesen Teil fand (da bin ich durcheinander gekommen, da ich bereits im zweiten Abschnitt war - Entschuldigung... XD)


    Ein Part der mir in Erinnerung geblieben ist, ist beispielsweise die Beschreibung der Klassen und in dem Rahmen die Erläuterung zu den "Neu-Reichen". Das fand ich im Film "Titanic" als Kind irgendwie schon lustig und einleuchtend, dass sich diejenigen, die ganz plötzlich reich geworden sind, ganz anders verhalten als die "korrekten Reichen", und aus deren Sicht unangenehm auffallen. Als Kind habe ich das so gesehen, dass man Gutes aus beiden Welten hat: Finanzielle Unabhängigkeit und man kann sich trotzdem benehmen wie man möchte (aus meiner kindlichen Sicht eben). Dass das thematisiert wurde fand ich nett ;)


    Großartig fand ich auch, dass Millis Geschichte nun erzählt wurde. Ich bin nach wie vor fasziniert und froh, was das Gespannt der zwei Männer und ihr angeht. So können alle Beteiligten zufrieden sein. Auf lange Sicht könnte das möglicherweise Schwierigkeiten geben was die Kinder angeht, aber so ist das... ich bin gespannt ob wir das noch irgendwie mitkriegen...


    Inzwischen kann ich nicht mehr so ganz einschätzen, ob ich Millis Einstellung zum Thema Reichtum vs. Armut gut finden soll. Aber ich verstehe vollkommen warum sie eine derartige Einstellung hat, dass sie hart gekämpft hat und Risiken eingegangen ist und somit der Meinung ist, andere könnten das auch schaffen. Ich weiß nicht, ob ich so eine Einstellung haben könnte, aber ich war auch nie in Millis Situation und kann das somit nicht beurteilen. Auch hier finde ich es wieder sehr beeindruckend, dass Martha keine Diskussion mit ihrer alten Freundin beginnt. Sie hält sich quasi raus. Ich hätte sicherlich angefangen, mit Milli zu diskutieren ;) Ich bin zwar sehr harmoniebedürftig, aber da würde ich zumindest meine Meinung loswerden wollen, und arme Leute wie die Schwenkes besprechen. "Jeder ist seines Glückes Schmied" ist, finde ich, nicht pauschal auf alle Menschen gleich anwendbar, auch wenn die Phrase in ihrer Basis wohl schon auch stimmt.


    Ich fand auch sehr gelungen, wie Millis Veränderung bei ihrer Ankunft in den USA beschrieben wurde. Am Anfang mutig aber natürlich noch etwas verunsichert und ein wenig ängstlich, und dann blüht sie mehr und mehr auf, findet ihren Platz. Das fand ich sehr eindrucksvoll und ich haben großen Respekt für sie.

    Melanie Metzenthin hattest du für Milli eigentlich eine Art historisches Vorbild? Entschuldige wenn du das schon einmal beantwortet hast und ich es entweder vergessen oder überlesen habe...


    Ganz toll fand ich die Thematisierung der Sklaven und der Kolonien. Da hat Paul seinen Kindern wichtige Dinge vermittelt, die mir schon bei der Erwähnug der Amerikanischen Ureinwohner im Kopf herumgespukt sind. Dass die Kinder (und auch die Erwachsenen) aus der Zeit natürlich noch anders von "Indiandern" reden und denken als wir heute ist klar. Ich fand es aber umso schöner, dass das eine oder Andere hier angesprochen wurde und mit dem Thema gut und kurzweilig umgegangen wurde.


    Prima, dass Martha und Li-Ming nun ein wenig zueinander finden und besser kennenlernen! Ich finde es schön, dass Heinrichs Frau von sich erzählt hat. Die Sache mit den Lotusblüten war mir bekannt aber ich habe das zum Anlass genommen und habe mal wieder ein bisschen rumgegoogelt - es hat mich, wenig überraschend, gegruselt. Ich finde es so schrecklich und kann mir das garnicht vorstellen, wie weh das tun muss! Ich habe mir letztens einen kleinen Zeh angeknackst und fand das ja schon für ein paar Tage echt schmerzhaft... unglaublich.



    Ein schöner Abschnitt, ich hatte viel Freude. Insbesondere, dass man endlich wieder Milli getroffen hat und erfahren hat, wie es ihr so ergangen ist, wie sie dahin gekommen ist wo sie nun ihr Leben so anders als damals verbringt.

    Ich finde gut, dass man von Marthas erfährt, wie sie selbst diesem Leben nicht ganz so 100%ig zugeneigt ist und dass sie bis zu einem bestimmten Punkt Vorbehalte gegenüber Milli hat. Das macht sie ein wenig "kantiger". Sie ist ja insgesamt ein sehr positiver Charakter, nach dessen Eigenschaften man vielleicht auch streben soll/möchte, und bisher wurden noch nicht so richtige Makel offensichtlich. Da fand ich diesbezüglich diese Abschnitte, mit der Ankunft in eine ihr fremden Welt und das Annähern an Li-Ming sehr interessant.