Beiträge von Kritty

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Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Zwischenstand bei mir: Mir gefällt alles soweit gut und ich finde die Trainingseinheiten von Geralt und Ciri irgendwie recht liebenswert. Man kann von der Entscheidung, Ciri zu trainieren, halten was man will, aber ich finde Geralt geht irgendwie niedlich mit ihr um.


    Vielleicht ist "niedlich" das falsche Wort für Geralt oder sein Verhalten :D XD Aber vielleicht versteht ihr was ich meine. Dann wiederum verlangt er ihr oft ganz schön viel ab...Man könnte natürlich generell die ganze Sache in Frage stellen, aber ich gehe da garnicht mit einer Einstellung ran die auf unsere Welt anzuwenden ist, sondern eben auf die Fantasiewelt rund um Geralt...


    Aus irgendeinem Grund fand ich diesen Abschnitt sehr beeindruckend/schön/interessant:


    Zitat von Bei mir S. 129f

    <<Das glaube ich. Aber ich bin dafür nicht edel genug. Und nicht tapfer genug. Ich tauge nicht zum Soldaten und zum Helden. Die quälende Furcht vor Schmerz, Verkrüppelung oder Tod ist nicht der einzige Grund. [... ]. Ich bin Hexer. Ein künstlich erschaffener Mutant. Ich töte Ungeheuer. Für Geld. Ich beschütze Kinder, wenn mich die Eltern dafür bezahlen. [...] Und selbst wenn die Welt in Trümmer fällt, was ich nicht für wahrscheinlich halte, werde ich auf den Trümmern der Welt so lange Ungeheuer töten, bis ein Ungeheuer mich tötet. [...]<<

    Ich weiß nicht, diese Selbstbeschreibung fand ich irgendwie spannend und habe Buch-Geralt definitiv schon sehr in's Herz geschlossen als Figur.


    Was Triss teilweise so erzählt finde ich echt erschreckend. Sie hat einiges durchgemacht, Yennefer wohl auch. Dass sie allerdings allergisch auf Magie reagiert - habe ich das richtig verstanden? - finde ich fast ein bisschen amüsant.

    Ach ja, da war ja noch die Beschreibung der Wohnung mit dem WC. Und die Diskussion, ob ein WC in der Wohnung wirklich hygienisch sein kann. Ich kann mir schon vorstellen, dass es damals angezweifelt wurde.


    Wie weiter oben erwähnt hat mich das auch nachdenklich gemacht und mich hat das fasziniert. Ich kann das auch ein Stück weit nachvollziehen, diesen Gedankengang! Ich musste in diesem Kontext auch daran denken dass man zuerst dachte Autos seien gefährlich, oder Züge. Also dass die Schnelligkeit dem Gehirn (oder dem Herzen) schadet, irgendwie sowas.


    Ganz ehrlich: irgendwie nervt Martha diesbezüglich und ich verstehe ihren Bruder durchaus, dass er sie fast zurückweist! Marthas Zweifel an Li-Mings Vergangenheit oder ihre Gefühle für Heinrich mögen ja durchaus begründet ein, aber das ist doch wirklich Heinrichs Angelegenheit. Er ist ja eigentlich kein naiver Idiot, der unüberlegt heiratet


    Ich kann Martha da sehr gut verstehen und ich an ihrer Stelle wäre wohl auch ein bisschen enttäuscht gewesen. Und es ist zwar Heinrichs Angelegenheit - aber es hat ja auch irgendwie mit der Familie zu tun. Wenn beispielsweise Li-Ming schlechte Absichten hätte und es Heinrich daraufhin schlecht gehen würde, wäre auch die Familie betroffen. Außerdem möchte man die jüngeren Geschwisterchen vor Schlechtem bewahren, und da hätte ich selbst mich zB vielleicht garnicht so sehr zurückhalten können wie es Martha dann schlussendlich tut (muss ich gestehen...weiß nicht, kann es nicht so einschätzen ;)). Ich kann aber auch verstehen wenn Marthas Verhalten da auffällt. Das hat mir gut gefallen. Martha ist ja kein perfekt geschliffener Diamant, sondern hat wie alle anderen auch Ecken und Kanten.


    Was mich mal interessieren würde - ich habe ja hier ein coloriertes Video mit alten Aufnahmen vom Imperator eingestellt. Hättet ihr euch das auch ungefähr so nach meinen Beschreibungen vorgestellt?



    In meinem Kopf sah so ähnlich aus, ja. Aber es sah auch sehr stark aus wie die Titanic, quasi. Da das das einzige große Schiff ist von dem ich weiß wie es aussah... :D


    Ich gestehe, dass ich bei Karl und Heinrich ein wenig in Klischees verfallen bin, den als beide nicht den Mund aufbekommen und hoffen, dass sich das "Problem" von selbst löst, dachte ich schon auch, dass das wieder mal typisch Mann ist :D


    Dieser Kommentar hat mich zum Schmunzeln gebracht ;) Da ist was Wahres dran! :)

    Ich bin nun ein Weilchen mit Abschnitt 1 fertig und notiere nun erst meine Gedanken, bevor ich mich euren Beiträgen widme.



    Ich habe sehr schnell zurück zu Martha und den anderen bekannten Gesichtern gefunden und es war schön, sie wieder zu "sehen". In Martha erkenne ich sogar noch das junge Mädchen das wir in Band 1 begleitet haben - ich sage "sogar", da ich das nicht für selbstverständlich halte, bei eine Reihe die mit Zeitsprüngen arbeitet und mehrere Jahrzehnte abdeckt.

    Martha ist erwachsen geworden und hat nun eine eigene Familie, und trotzdem erkenne ich vieles in ihr wieder.


    Die Beschreibungen sind interessant, gerade auch im Hinblick auf die Modernisierungen die sich immer mehr verbreiten. Vieles hat für mich Dinge in eine interessante Perspektive gerückt. Zum Beispiel die Frage, ob eine Toilette in der Wohnung unhygienisch sei. Man kann sich diesen Gedankengang heute nicht so vorstellen, in der Regel (obwohl es natürlich noch einige Menschen gibt die ihre Toilette draußen haben z.B., auf der Welt).



    Marthas Kinder finde ich entzückend.

    Zitat von S. 14

    >>Aber das schmeckt gar nicht so gut, die essen das nur, weil es sich sonst keiner leisten kann.<<

    >>Dann sind die dumm<<, sagte Rudi. >>Ich ess doch lieber, was mir schmeckt, wenn ich mir alles leisten kann.<<


    Rudi scheint ein aufgeweckter Junge zu sein, er erinnert mich ein bisschen an Heinrich als Junge :D



    Super finde, ich dass du, Melanie Metzenthin , zwar das reale Leben gezeichnet und dargestellt hast, aber eben auch Einblicke in ein paar Leben gegeben hast bisher, die sich "abseits" der Gesellschaft abgespielt haben und aber genauso real waren. Beispielsweise Lida, und natürlich das spannende Dreigespann von Milli und ihren zwei Männern ;) Das finde ich ganz großartig und wichtig. Denn es gab sowas schon lange und immer und ich finde es toll wenn so etwas dargestellt wird.


    Auch die Thematik mit den Halbwaisen, der Familie Schwenke - sehr sehr spannend. Ich habe mit dem Thema Pflegekinder (hier Kostkinder, wieder was gelernt!) privat zu tun und fand es allein aus dieser Perspektive sehr interessant! Ich hoffe für die Schwenke-Kinder (und auch die Mutter) geht alles so gut wie möglich aus und wir erfahren weiterhin von ihrem Leben.


    Woran ich einen wahren Narren gefressen habe waren alle Sachen auf dem Schiff. Ich finde sowas immer sehr faszinierend - eine eigene Welt auf einem Schiff. Ob die Klasseneinteilung fair ist sei mal dahingestellt, aber ich mochte es sehr wie das Ganze beschrieben wurde. Und ich habe von Anfang an an die Titanic gedacht - ich war dann erfreut, als sie erwähnt wurde und Vergleiche gezogen wurden.


    Hier eine Frage: War es denn tatsächlich so, dass nach der Titanic-Tragödie Maßnahmen ergriffen wurden um eine ähnliche Katastrophe zu vermeiden? Also wurde sich quasi daran ein "Beispiel" genommen und irgendwas Bestimmtes im Schiffsbau verändert? Ich schätze schon...


    Die Einführung von Li-Ming fand ich spannend und ich habe mich zeitweise gefragt, ob das vielleicht problematisch werden könnte - von wegen Rassismus oder so. Aber ich fand alles sehr authentisch und ich selbst werde auch nicht so hundertprozentig aus ihr schlau. Ich bin froh, dass das geregelt werden konnte denn ich hänge an Marthas Vater und möchte nicht, dass er unglücklich wird.


    Was ich auch gut finde ist, dass sich Martha immer ihrer Privilegien bewusst bleibt und dankbar ist, aber trotzdem diese auch genießen kann und glücklich ist, sie zu haben. Auch bei der Ankunft in NY findet sie das, was sie vorfindet ja super & schön, bevorzugt aber ihren eigenen Lebensumstand.


    Insgesamt ein sehr toller erster Abschnitt und ich fühlte mich gleich wohl, bin schnell in das Geschehen gekommen und habe mich gefreut die Leute wieder zu treffen. Natürlich muss alles erst in Fahrt kommen, die Spannungskurve ist also erst langsam am Steigen, ich finde es aber so gut wie es ist.

    Ich schreibe gerade an Band 3 - der wird dicker als die beiden ersten Bände, weil er die Weimarer Republik und das 3. Reich umfasst. Ich habe heute gerade mit dem 3. Reich begonnen. Der Verlag wollte gern, dass es eine Trilogie wird, ansonsten hätte ich gern einen eigenen Band für die Weimarer Republik und einen für das 3. Reich gemacht. Aber es klappt auch so. Dass ich das kann, habe ich ja mit "Im Lautlosen" gezeigt, der Roman umfasste ja auch die Zeit von 1926 bis 1945. Hafenschwester 3 soll von 1923 bis 1945 gehen und einen Epilog gibt es 1955 .


    Die Recherche kann ich jetzt gar nicht so genau pro Buch zeitlich benennen, weil ich ja vieles schon für andere Bücher recherchiert habe oder vorher wusste, aber so im Schnitt könnte ich sagen, an reiner Zeit, wenn ich es zusammenpacken würde, wäre es wohl ein halbes Jahr Recherche pro Buch.



    Das wird spannend, ich freue mich schon sehr auf auf die Fortsetzung (obwohl ich ja nun wirklich erst am Anfang von diesem Teil bin ;)), da ich es mag wenn mir Figuren ans Herz wachsen und ich sie beim Leben "beobachten" kann.


    Ich bin mit diesem Abschnitt ganz bald fertig und werde dann meine Gedanken niederschreiben. Habe wegen der Spoiler noch nicht alle Kommentare durchgelesen.


    Bisher finde ich alles ganz ganz prima und war aber zum Beispiel auch überrascht, dass Marthas Bruder nun ein erwachsener, verheirateter Mann auf See ist - nun ja, es war zu erwarten, aber wie das so ist mit kleinen Geschwistern... :D Ich kenne das ;)

    Anne gab es eigentlich bestimmte Themen die in der DDR besonders beliebt waren, so verschiedene Phasen oder so?


    Also so wie vor einigen Jahren als es zum Beispiel so viel Vampir-Literatur gab im Bereich von Young Adult. Und natürlich die Dystopien-Phase, usw. Vielleicht verstehst du was ich meine, ich erkläre es vielleicht schlecht.

    Ich hatte es letztens mit jemandem davon ob vielleicht beispielsweise "Freiheit" ein festes Thema hätte sein können, aufgrund der Umstände, oder ob Grenzen und Einschränkungen eine wiederkehrende Thematik waren. Oder ob russische Sage als Basis stark beliebt waren :P


    Ich dachte du kennst dich da vielleicht aus, da habe ich dich Google vorgezogen ;)

    Teil 1 ist schon lange auf meiner Lese-Liste und ich habe von mehreren Menschen gehört (bzw gelesen), die diesen 2. Band nicht so toll finden. Sowas ist immer sehr schade, da man die Figuren liebgewonnen hat...


    Bin mal gespannt wie mir die Reihe gefallen wird. Wenn ich sie dann mal endlich lese. :S

    Also ich würde Rittersporn definitiv "followen" :D:P



    Vesemir Ist mir übrigens auch manchmal nicht so geheuer. Dass er Triss als Kind missbraucht hat glaube ich aber irgendwie nicht, seltsamerweise habe ich das so garnicht gesehen bzw. empfunden...



    Alles klar danke :)



    Ich glaub, hier liegt ein Missverständnis vor - ich meinte natürlich den Mythos, dass Gluten an sich ungesund sei.

    Ich habe Zöliakie (diese Glutenunverträglichkeit) und der benannte Mythos hatte für mich ein paar schlechte Folgen in der Vergangenheit. Dass Menschen denken, Nahrung die Gluten enthält sei ungesund und es wird darauf verzichtet - aber eben nicht komplett, da nehmen manche das dann nicht so ernst, dabei sollte das bei den Menschen mit Glutenunverträglichkeit natürlich ernstgenommen werden :)


    Alles gut, ich wollte nur das Kochbuch einschätzen. :) Und dass sie ein kleines Wunder ist das steht fest.

    War jetzt keine Kritik oder so... :blume:

    Ich liebe Süßkartoffeln, mir wurde dieses Kochbuch mal angeboten aber da in kaum Kochbücher nutze habe ich abgelehnt.

    Es gibt aber sicherlich tolle Rezepte darin.

    Ich habe letztens eine Art Süßkartoffel-Pommes gemacht, sehr lecker.



    Das hier verstehe ich jedoch nicht:


    Zitat

    Diese Wurzel wird leider noch immer unterschätzt, dabei ist sie ein kleines Wunder. Sie ist ballaststoff- und vitaminreich und dabei noch glutenfrei.



    Finde jetzt nicht so "Wunder"-sam dass sie glutenfrei ist, das sind normale Kartoffeln und alle Gemüsesorten und die meisten Wurzeln ja auch. Ich hoffe, das Buch wirbt nicht damit dass insbesondere die Süßkartoffel glutenfrei und unterstützt dann damit den Mythos dass Gluten an sich (bei ausgeglichener Ernährung) Teufelswerk ist. Das nervt mich nämlich bei richtig modernen Kochbüchern manchmal, da entstehen viele Missverständnisse draus.


    Wird dazu was in dem Buch gesagt? :)

    hier habe ich noch einen Zusatz nach ein paar Tagen "über-den-Abschnitt-nachdenkens":



    Stimmt, guter Punkt.

    Ich finde, ja, dass beide eine gewisse Daseinsberechtigung haben - aber bisher hat wohl Triss mehr Sympathiepunkte gesammelt, bei mir. Und dass obwohl ich Yennefer nicht so schlimm finde wie offenbar die meisten.. :D

    Ich mag Triss :D Sie hat defintiv eine beeindruckende Energie und Aura, zumindest nehme ich das so wahr, durch die abgetippten Worte hindurch.

    Meine Meinung stimmt vielleicht nicht in allen Punkten mit ihrer überein aber sie setzt sich für Ciri ein und..keine Ahnung, sie strahlt einfach was Starkes und Interessantes aus.


    Es kommen wichtige Dinge zur Sprache die ich irgendwie nicht erwartet hatte.

    Ich bin dafür diesmal mit den ersten beiden Kapiteln durch aber habe mir - für maximales Lesevergnügen und wegen mangelnder Zeit - keine Notizen gemacht.


    Ich muss in mich gehen bevor ich meine Gedanken loswerde. :D


    Zank Hab noch drücke dir die Daumen dass du ganz bald bisschen ruhige Zeit für sich hast. Kommt bestimmt demnächst! Geralt findet sicher den Weg zu dir... ;)