Beiträge von Rissa

Leserunde mit Tobias O. Meißner ab 06.09.2019: Evil Miss Universe [Gesellschaftskritische Romantic Comedy]
Literaturschock positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.


    790 oder 1130 Seiten ist schon ein Unterschied, der vielleicht nicht nur am Layout liegt. Hmmmmm.


    Überwiegend schon. Die alten Ausgaben haben wesentlich mehr Text auf einer Seite stehen als die neuen. Rechnet mal alleine die Anzahl der Zeilen um, dann würde man bei der alten Übersetzung auf etwa 950 Seiten kommen statt 799. Da ist aber noch nicht mit eingerechnet, dass bei größerer Schrift ja auch weniger Buchstaben in einer Zeile stehen. Und dann werden aus den 330 Seiten Unterschied ganz schnell nur noch 150.


    Ich habe mal die ersten Seiten verglichen, über "Blick ins Buch" der neuen Übersetzung mit meiner alten. Und dabei habe ich festgestellt, dass mal hier, mal da ein halber Satz fehlt oder Barbara Schnell eine kompliziertere Übersetzung gewählt hat als das alte Übersetzerteam. So kommen die fehlenden Zeilen dann auch zusammen.
    Ganze Szenen sollen dagegen nicht fehlen, von den "bis zu 25%" die auf der Homepage von Diana Gabaldon erwähnt werden, ist das weit entfernt.


    Ich hatte gehofft, dass der nächste Reader ein Farbdisplay hat. Da dies nicht der Fall ist und ich mit meinem Kindle Paperwhite ganz zufrieden bin wird das wohl nicht eine meiner nächsten Investitionen :zwinker: .


    Das wird wohl noch eine Weile dauern, bis die ein Farbdisplay hinbekommen, das in etwa der Qualität der jetzigen SW-Displays entspricht und genauso wenig Energie verbraucht. Es gab ja ein paar Reader mit Farbdisplay, nur war da eben die Akkulaufzeit ähnlich der von Tablets, also um sieben Stunden. Und das will heute keiner mehr, wenn er bei SW das Vielfache davon haben kann.


    Ich finde die Idee von dem Oasis eigentlich ganz nett: Gewicht so verteilt, dass er leichter wirkt als er tatsächlich ist, weil man die Seite mit dem Schwerpunkt in der Hand hält, egal, ob es die rechte oder linke Hand ist, eine Hülle mit integriertem Akku, so dass der Reader immer wieder nachgeladen wird, ohne dass man ihn direkt an den Strom anschließen muss, ein angeblich noch besser ausgeleuchtetes Display...


    Aber abgesehen davon, dass ich mich nicht an Amazon binden will und außerdem mit meinem Shine ganz zufrieden bin, finde ich den Preis dann doch extrem hoch. Wie viele Bücher, egal ob Print oder Digital, man sich dafür kaufen kann...

    Dass der Button oft als "Like"-Button missverstanden oder zum Abstrafen genutzt wird weiß ich.
    Es ist doch aber so, dass es doch sehr verführt, nicht hilfreich zu klicken, wenn da schon ganz viele andere auf nicht hilfreich geklickt haben, ob das nun daran liegt, dass die Rezi wirklich nicht hilfreich ist oder weil man selbst anderer Meinung ist sei mal dahingestellt.


    Aber besonders bei negativen Rezensionen sieht man es doch häufiger, dass es neben den "ich fand das Buch aber toll und widerspreche dir"-Klicks auch genügend "hilfreich"-Klicks gibt.
    Als Beispiel nenne ich mal meine Rezension zu Die Täuferin von Jeremiah Pearson. Sechs von acht Personen sind der Meinung, dass die Rezension hilfreich ist. Bei den anderen beiden gehe ich mal von "ich bin anderer Meinung"-Klicks aus.


    Wenn ich so eine Rezension sehe und gleichzeitig erkennen kann, dass ein Großteil der Leute, hier drei Viertel, der Meinung sind, dass die Rezension ihnen geholfen hat, dann würde ich mir diese Rezension genauer anschauen und überlegen, ob die erwähnten Punkte auch für mich relevant sind. Sehe ich aber nur, dass insgesamt sechs Personen auf hilfreich geklickt haben, dann sagt das ja nichts über das Verhältnis aus, und es kann sein, dass es sechs von sechzig sind, dann fänden nur zehn Prozent die Rezi relevant, für den Rest wäre sie Schrott.
    Ohne die Relation kann die Information über die Anzahl der Hilfreich-Klicks auch komplett gestrichen werden bzw. sich auf das Profil beschränken.

    Das habe ich auch schon bemerkt. In den Profilen kann man das noch nachschauen, aber eben nicht mehr direkt bei den Rezensionen sehen.
    Für den normalen Leser, der sich einfach nur inspirieren lassen will, ist das nicht so schön, weil man so eben nicht erkennt, wie relevant eine Rezension nun tatsächlich ist. Also ob die Rezension jetzt auch vielen anderen Lesern geholfen hat oder eben nicht. Fünf Hilfreich-Klicks können ja bedeuten, dass die Rezension sehr hilfreich war (5/5), aber genauso gut, dass sie absoluter Mist ist (5/100). Anhaltspunkte geben da nur die Anzahl der anderen Rezensionen sowie das Datum der Rezension, mehr aber auch nicht.
    Andererseits verleitet eine 5/100 schon dazu, da eine 5/101 draus zu machen, während die neutrale Aussage, dass fünf Personen diese Rezi hilfreich fanden, dies nicht so stark herausfordert.
    Naja, mal schauen, ob das so beibehalten wird.

    Das wäre ja sonst auch ziemlich sinnfrei, denn insbesondere an Wälzern wird man ja einen längeren Zeitraum lesen. Der Vorteil von Papego ergibt sich ja dadurch, dass man eben immer zwischen Papier und dem Smartphone wechseln kann, um beispielsweise die Zugfahrten zur Arbeit zu nutzen. Man muss nur immer daran denken, die entsprechende Seite zu scannen.


    Ich hoffe doch sehr, dass es kostenlos bleibt, kann mir aber nicht vorstellen, dass da eine Gebühr eingeführt wird. Schließlich soll die App ja unter anderem den Verkauf der Printbücher fördern, was nicht der Fall wäre, wenn da dann plötzlich doch wieder zusätzliche Kosten entstünden.


    Spätestens nach 25% müssten sich diese Leute das Buch ja auch kaufen, um weiterlesen zu können.


    Oder sie gehen am nächsten Tag wieder in die Buchhandlung...
    Für diejenigen, die beispielsweise jeden Tag mit dem Zug fahren, wäre es ein Leichtes, in der Bahnhofsbuchhandlung vorbeizuschauen und da mal eben die betreffenden Seiten abzuscannen. Viele Buchhandlungen bieten dazu noch kostenloses WLAN - vielleicht nicht gerade am Bahnhof, aber wenn ein McD daneben ist, dann kann man deren Netz nutzen...
    Aber wer so viel "kriminelle Energie" verwendet, um ein Buch gratis zu lesen, der würde dann wohl auch andere illegale Wege finden, an das Buch zu kommen.


    Noch sind keine Bücher dabei, die ich lesen würde, aber ich finde die Idee alleine schon sehr interessant und kann es kaum abwarten, das auch mal auszuprobieren. Und so hoffe ich, dass die Exklusivität auf den Piper-Verlag wirklich nicht sehr lange anhält und sich auch andere Verlage für das System interessieren.

    Ich habe schon lange eine gut gefüllte Merkliste bei denen. Schon alleine aus dem Grund, dass ich dann eben bei solchen Aktionen nicht lange rumsuchen muss, welches Buch ich gerne hätte und ob sie das auch gerade da haben. Und immer mal wieder bestellt auch ein Freund und fragt bei uns, ob wir noch etwas brauchen. Da Rebuy ja nicht immer alle Bücher vorrätig hat, ist das eine Möglichkeit, das eine oder andere Buch zu bestellen, das bei der letzten eigenen Bestellung gerade nicht da war. Ohne Merkliste wäre das eine zeitintensive Sucherei.


    Meine Bestellung ist heute übrigens angekommen. Von einigen Büchern, die "sehr gut" sein sollen, bin ich doch ein wenig enttäuscht, während an anderen, die nur "gut" sein sollen, kaum etwas zu sehen ist. Am Ende gleicht sich das wieder aus, so dass ich im Großen und Ganzen mit der Bestellung zufrieden bin.

    Ich habe die ja auf der Merkliste stehen. Da ging das dann ganz schnell, die von dort wieder in den Einkaufswagen zu schieben. Es waren aber auch nur 15 Bücher, davon eins für meinen Freund, weil ich vorerst nicht ganz so viele Bücher kaufen will, sondern nur die, die ich unbedingt brauche. Also habe ich Reihen vervollständigt bzw. weiter aufgefüllt.
    Die ganzen Schnäppchen für unter einem Euro, die ich gerne hätte, aber nicht ganz dringend brauche, kann ich dann kaufen, wenn der SuB die magische Grenze von 200 unterschritten hat.

    Das hatte ich auch, bzw. erst wollte ich bestellen, habe dann die Bezahlart und die Rechnungsadresse noch geändert, dann noch einen Gutscheincode eingetippt (OSTERRABATTE, das gibt ab 30€ nochmal 7€ geschenkt), und aus irgend einem Grund hat der die ganzen Änderungen vor dem Abschicken wieder rückgängig gemacht. Ich wollte aber weder über Vorkasse bezahlen noch auf die 7€ verzichten, also habe ich storniert, wieder alles in den Warenkorb gepackt, dann war der plötzlich wieder leer, obwohl ich nicht weg war, also ein drittes Mal.


    Das hat dann endlich geklappt. Durch die Versandkostenersparnis und den Gutschein hat sich das richtig gelohnt, dadurch habe ich immerhin fast elf Euro gespart, so dass es mir die dreifache Eingabe schon Wert war.

    Es geht ja bei Papego nicht nur darum, die richtige Stelle zu finden, das ist bloß ein zusätzlicher Service.


    Vielmehr ist es ja so, dass man in der Regel nicht Ebook und Papierbuch zum selben Buch besitzt. Entweder kauft man sich das Papierbuch und kann dann nur zu Hause lesen bzw. muss das Buch mitschleppen, oder aber man hat die Ebook-Leselizenz gekauft und das Papierbuch befindet sich nicht im Besitz. Oder aber man nutzt Umwege wie Skoobe oder die Onleihe, um beide Ausgabenarten parallel zu nutzen, aber das wird eher die Ausnahme sein. Sogenannte Bundle-Lösungen, bei denen man ein Buch kauft und gleichzeitig einen Code für den Ebook-Download erhält, wurden ja schließlich verboten, und wer gibt denn bitte zwei Mal Geld für ein Buch aus?


    Bei Papego ist der Service, dass man sich ein Buch kauft und dann eben unterwegs weiterlesen kann, ohne weitere Ausgaben zu haben (außer natürlich eventuelle Gebühren bei der Übertragung der Daten). Dafür hat man dann eben Abstriche darin, dass es eben nur etwa 100 Seiten bzw. bis zu 25% sind, die die App zur Verfügung stellt.


    Mrs.MiaWallace : Wie nutzt du denn Papierbuch und Ebook parallel?

    Für mich wäre dies schon recht interessant.
    Bisher war ich noch mit einem alten Tastenhandy unterwegs, aber da das jetzt nach neun Jahren den Geist aufgegeben hat, ist mein erstes Smartphone auf dem Weg zu mir. Ich muss da zwar noch schauen, wie gut man darauf lesen kann - wahrscheinlich längst nicht so gut wie auf dem Reader - aber für immer mal wieder wäre das doch recht interessant.


    Für lange Zugstrecken oder Urlaubsreisen würde ich wohl auch weiterhin den Reader bevorzugen. Aber für die Pausen auf der Arbeit könnte ich mir das schon gut vorstellen. Das Handy hat man doch sowieso dabei, dann muss man nicht noch ein weiteres Gerät oder das Buch mitschleppen, man hat keine zusätzlichen Ausgaben, die Entscheidung zwischen Ebook und Print fällt weg (ich bevorzuge den Besitz der Print-Ausgaben, muss die gelesenen Bücher im Regal stehen haben, Ebooks zählen da nicht. Für Rezensionen und Leserunden bevorzuge ich ebenfalls Print, doch fürs private Lesen sind Ebooks so viel praktischer...).


    Jetzt müssten nur möglichst schnell möglichst alle Verlage mitmachen und auch ihre Backlist Papego-fähig aufnehmen lassen. Denn mit Büchern von Piper alleine werde ich kaum glücklich werden, davon interessieren mich einfach zu wenige.

    Danke!


    Das sind unsere "Problem-Billys", bei denen wir plötzlich die Regalböden und Aufsatzregale nicht mehr nachkaufen konnten, weil die in Buche so kurzfristig (gerade mal ein halbes Jahr nach Modellumstellung der Billys) aus dem Programm genommen wurden. Aber ein handwerklich begabter Vater und ein sehr kulantes Ikea, das uns die speziellen Bodenträger gratis zugeschickt hat, haben dafür gesorgt, dass wir zumindest genügend Böden haben.


    Allerdings fehlt immer noch eine Leselampe, aber da werden wir bestimmt auch bald eine Lösung finden.

    Im gesamten Jahr 2014 habe ich etwa 90€ ausgegeben (davon 25€, die ich von Arvelle für eine Bloggeraktion geschenkt bekommen habe), im Jahr 2015 waren es sogar nur 43€.
    In diesem Jahr, also in 1,5 Monaten, waren es dagegen schon über 30€.


    Insgesamt bin ich schon sehr sparsam, was den Kauf von Büchern angeht, und kaufe auch wirklich nur die Bücher, die ich unbedingt haben möchte. An Mängelexemplar-Tischen kann ich trotzdem nicht vorbei gehen, ohne einen Blick darauf zu werfen, es könnte ja ein Wunschbuch dabei sein...
    Ein monatliches Budget habe ich dabei nicht, das schwankt insgesamt sowieso sehr stark, manche Monate habe ich nicht einen einzigen Neuzugang, in anderen Monaten sind es dafür dann mal gleich zehn neue Bücher auf einen Schlag.

    Hehe, dass die Männer nicht so gerne die Anleitungen lesen habe ich auch schon festgestellt. Da wird dann gerne erst einmal einfach ausprobiert, und erst wenn es nicht hinhaut wird nachgelesen...
    Bei weißen Regalen geht es ja eigentlich noch, dass man da Abdecker findet, ob es nun Etiketten oder irgend etwas anderes ist, was man darüber kleben kann.
    Andererseits hat es so den Vorteil, dass du auch etwas Schweres auf das Regal stellen kannst, ohne dass du Bedenken haben musst, dass der Deckel nach unten ausreißt. Das könnte nämlich theoretisch passieren, wenn man den Deckel nach Anleitung einbaut - zumindest ist das bei den uralten Ikea-Regalen (keine Billys) in meinem Jugendzimmer mal passiert, bei fest eingebauten Zwischenböden, die jemand falsch herum eingebaut hat.


    Die weißen Billys sehen übrigens richtig toll aus! Wir haben unsere in Buche im Prinzip genau so stehen, wenn auch in Form von 80 - 40 - 80 - Eck40 - 80, und nicht neben dem Fenster, sondern neben der Tür. Der Poäng steht davor, es fehlt nur noch vernünftiges Leselicht, damit aus der Regalecke auch eine Leseecke werden kann.

    Du meinst doch diese grauen Dinger, wo man die Schrauben reindreht?
    Die sollten eigentlich bei den hohen Regalen nicht sichtbar sein, weil die von oben in den Deckel eingesetzt werden, nicht von unten. Bei den kleinen Billys ist das anders, da wird der Deckel anders herum eingesetzt.
    Ich habe gerade extra nochmal nachgeschaut, was in der Bauanleitung steht und wie es bei uns aussieht.

    Die Königin - Susan Kay

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    Die Königin - Patricia Bracewell

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    Was für ein kreativer deutscher Titel. Ok, es geht in beiden Romanen um englische Königinnen, aber muss man sich als deutscher Verlag auf so einen generischen Titel einschießen? Der erste Roman über Elizabeth I. heißt im Original Legacy, der zweite über Emma von der Normandie The Price of Blood, beides klingt in meinen Ohren interessanter als das langweilige Die Königin.


    Den Titel wird es bestimmt noch öfter geben, auch in anderen Genres. Bei der Suche ist mir spontan
    Trudy Canavaon - Sonea 3: Die Königin

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    untergekommen.


    Der Titel hat zudem noch einen weiteren Nachteil: Bei der Suche stolpert man über ganz viele andere Bücher wie Die Königin des Feuers, Die Königin der weißen Rose, Die Königin der Drachen... Das erschwert die Suche nach dem eigentlichen Buch doch sehr.

    Ok, gerne doch!


    Literaturschock Hauptseite: http://www.literaturschock.de/…erlin-krieger-des-nordens
    Literaturschock großes Bücherforum: https://literaturschock.de/lit…x.php?thread/39588.0.html
    Lovely Books: http://www.lovelybooks.de/auto…des-Nordens-1216399443-w/
    Büchertreff: http://www.buechertreff.de/thr…rlin-krieger-des-nordens/
    Wasliestdu: http://wasliestdu.de/rezension…r-auch-einigen-schwaechen
    Histo-Couch: http://www.histo-couch.de/jona…-krieger-des-nordens.html (Rezension von "Rissa", 13.01.2016)


    Mein Blog: http://lesezeit.tevalon.de/jonas-herlin-krieger-des-nordens/


    Amazon: http://www.amazon.de/review/R9…tore=books#wasThisHelpful



    Weltbild und Bol werden nachgereicht.


    Zusätzlich habe ich die Rezi im Bloggerportal veröffentlicht, aber da hattest du ja gesagt, dass die Links nichts bringen.


    Nachtrag:
    Bol: http://www.bol.de/shop/home/su…Y&timestamp=1453987708891 (Rissa, 13.01.2016)


    Weltbild hat die Rezension immer noch nicht veröffentlicht, obwohl ich sie noch ein zweites Mal eingetragen habe. Das wird also wohl nichts mehr.