Beiträge von niklas-1804

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    Gael Faye
    Kleines Land
    Piper Verlag
    224 S., gebunden
    20,00 Euro



    Klappentext:


    »Bevor all das geschah, von dem ich hier erzählen werde, gab es nur das Glück, das nicht erklärt werden musste. Wenn man mich fragte, wie geht es dir, habe ich geantwortet: gut.« Damals traf sich Gabriel mit seinen Freunden auf der Straße, erlebte seine Kindheit wie in einem paradiesischen Kokon. Bis seine Familie zerbrach und fast zur selben Zeit sein kleines Land, Burundi, bei einem Militärputsch unvorstellbare Grausamkeiten erdulden musste. Und seine Mutter den Verstand verlor. Zwanzig Jahre später erst, nach der Flucht mit seiner Schwester in ein fernes, fremdes Frankreich, kehrt Gabriel in eine Welt zurück, die er längst verschwunden glaubte. Doch er findet dort etwas wieder, das er für unwiederbringlich verloren hielt.



    Gabriel ist der Sohn eines französischen Bauunternehmers und einer Tutsi aus Ruanda. Zusammen leben sie in einer Stadt in Burundi ein friedliches und ruhiges Leben.
    Er ist der typische 10-jährige, der gerne mit seinen Freunden unterwegs ist, um seine "Abenteuer" zu erleben. Gabriel ist super charakterisiert und macht eine tragische und bewundernswerte Entwicklung durch.
    Denn dann kommt der Bürgerkrieg und verändert sein Leben komplett...
    Der Roman ist einfach wunderbar, bewegend und berührend geschrieben. Die Atmosphäre, das afrikanischen Wetter, die Natur und auch die Menschen, die Gabriel umgeben, detailgtreu und einfach atmosphörisch geschrieben. Und mittenrein treffen die Beschreibungen des Krieges und die Verzweiflung von Kindern, die zu schnell zu Erwachsenen werden müssen.
    Kleines Land ist ein absolut lesenswerter Roman voller Traurigkeit, Gefühl und Hoffnung.



    Fazit:
    Bewegend und berührend!


    Titel an Forumskonventionen angepasst (illy)

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    Armstrong, Kelleys
    Dunkles Omen: Ein Cainsville-Thriller
    Heyne Verlag
    592 S., TB
    9,99 €



    Klappentext:


    Olivia Taylor-Jones führt ein Leben wie aus dem Märchen: Sie ist schön, sie ist reich und sie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit einem aufstrebenden jungen Politiker. Doch dann zerbricht ihre heile Welt in tausend Scherben, als sie durch einen Zeitungsartikel in der Boulevardpresse erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern wegen mehrfachen Mordes im Gefängnis sitzen. Um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden, reist Olivia in den Heimatort ihrer Eltern – nach Cainsville. Doch in dem hübschen kleinen Städtchen sind die Dinge so gar nicht, wie sie zu sein scheinen …



    "Dunkles Omen" ist ein leicht mystisch und paranormal angehauchter Thriller, der einen starken Einstieg und ein gelungenes Ende bietet, aber teilweise Schwächen im Mittelteil aufzeigt.
    Der Leser wird sofort in die Geschichte hineingeschmissen, man begleitet Olivia in ihrem aktuellen Leben, bis sie - recht schnell, schon nach wenigen Seiten - die Nachricht erhält, wer sie eigentlich ist. Von dort an verändert sich die Hauptfigur, zeigt immer wieder Vorgeschichte und wirkt dadurch, dass sie sich immer weiter entwickelt, authentisch. Neben ihr ist mit Gabriel ein Anwalt eine weitere große Rolle, die sich immer mehr in den Mittelpunkt zu drängen versucht. Man weiß auch am Ende nicht richtig, welche Rolle Gabriel spielt, einiges - im Positiven wie Negativen - wird angedeutet, doch das wird wohl erst im nächsten Band der Reihe um das mysteriöse kleine Örtchen namens Cainsville aufgelöst.
    Apropos Cainsville: Der Ort ist sehr schön atmosphärisch. Durch Raben, Krähen und Gargoyles (nicht lebendig, es geht um die Steinfiguren ;-)) wird ihm ein mystischer Mantel umgelegt und diese Mystik wird das ein oder andere Mal auch aufgegriffen, um Olivia zu verunsichern.
    Der Schreibstil ist schön locker und leicht, man kann die Story flüssig und schnell runterlesen, trotz knapp 600 Seiten. Und das ist auch der einzige Kritikpunkt: In den 600 Seiten zieht sich die Geschichte gerade in der Mitte ein bisschen. Dort lernt man zwar die Charaktere noch ein bisschen besser kennen und die mystische Stimmung, die Geheimnisse und das Unheilvolle in der Atmosphäre wird mehr aufgegriffen und ausgebreitet, allerdings eben mit Langatmigkeit verknüpft.
    Dennoch bin ich schon jetzt gespannt auf den zweiten Teil, der vom Klappentext so etwas ganz anderes verspricht. Ich hoffe, dass man dort den Ort Cainsville und dessen Geheimnisse noch ein bisschen mehr kennenlernt.



    Fazit: Ein ordentlicher Thriller mit Hang zur Mystik. Allerdings mit ein bisschen zuuuu viel Details im Mittelteil.


    Ein neuer SANDERSON!!! :banane: :flirt:
    Den muss ich einfach lesen! Die anderen Bücher von ihm kenne ich großteils, an diese Reihe habe ich mich bisher nur mit Band 1 gewagt. Da dieser Roman aber unabhängig sein soll, bin ich umso mehr gespannt!
    Rezensieren würde ich auf meinem Blog, auf amazon, Facebook und Twitter, Lovelybooks, Wasliestdu, hier und auf der Hauptseite!
    Deshalb: Ich! Hier! Hallo! :winken: :jakka:


    Muss leider krankheitsbedingt meine Anfrage zurückziehen :(


    Ja, ich habe den ersten Teil gelesen! Und gliebt! Und deshalb höre ich mir immer noch andauernd das Hörbuch dazu an - das geht immer! "Eierlikörtage" konnte mich super unterhalten und deshalb bin ich umso mehr auf das zweite geheime Tagebuch von hendrik gespannt!
    Rezensieren würde ich es auf meinem Blog, Amazon, Facebook, Twitter, Lovelybooks, Wasliestdu, hier und auf der Hauptseite.


    Muss leider krankheitsbedingt meine Anfrage zurückziehen! :(

    Klappentext:
    Der Hamburger Musikalienhändler und Cellist Aaron Stern muss 1939 Deutschland ohne seine Tochter verlassen. Eine verhängnisvolle Odyssee beginnt. Er findet in keinem Land sichere Aufnahme und gerät in die Fänge der Nationalsozialisten. Nach leidvollen Erfahrungen als Schiffsflüchtling und Lagermusiker kehrt er schließlich nach Hamburg zurück. Eine berührende und abenteuerliche Suche nach seiner Tochter beginnt.



    Trotz oder gerade wegen des sachlichen und nüchternen Schreibstils der Autorin Dagmar Fohl, konnte mich ihr Roman "Alma" berühren und begeistern.
    "Alma" ist kein neues Buch - bzw. kein neues Thema, denn schon der ein oder andere Roman existiert, der in dieses Genre und zu diesem Thema passt. Dennoch kann sich dieser dünne Roman von seinen Mitläufern absetzen - durch mehrere entscheidende Punkte, wie eben schon erwähnt, den besonderen Schreibstil, den man mögen kann, aber nicht muss. Und doch trägt er wesentlich zur geschichte von Aaron Stern und seiner Tochter bei.
    Flucht - ein Thema, das nicht aktueller sein könnte. Gerade mit dem Vorwort schafft das Buch, den Leser in den Bann zu ziehen - und bietet den perfekten Einstieg in die Lektüre.
    Dort begegnet der Leser dem Protagonist Aaron Stern - dem Hauptcharakter. Aaron Stern wirkt authentisch, sympatisch und vor allem hatte er eines: Tiefe. Man konnte mit ihm mitfühlen, mitfiebern, war berührt und mitgenommen.
    Alles in allem ein perfekter Roman - trotz oder vielleicht auch wegen der geringen Länge -, der alles auf den Punkt bringt! Chapeau!



    Fazit: Starker Roman mit super Plot, authentischer Charakteren und einer angenehmen Erzählweise! Berührend, emotional, begeisternd!

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    Sadowsky, Nina
    Be my Girl
    Penguin Verlag
    320 S., broschiert
    13,00 €



    Klappentext:
    Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen. Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Je mehr Ellie erfährt, desto tiefer wird sie in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war …



    Der Thriller begann auf den ersten Seiten wirklich ganz nett, nahm dann aber immer mehr ab. Der Wechsel zwischen den Sichten "Damals" und "Heute" gelingt der Autorin zu Beginn der Handlung gut und erzeugt eine gewisse Spannung, vor allem aber auch Interesse, weil der Leser wissen will, was geschehen ist und wie die beiden Handlungsstränge miteinander zusammenhängen.
    Der Schreibstil, der den Leser mit einbezieht, wirkt am Anfang etwas sperrig. Man muss sich daran wirklich gewöhnen und mir hat er persönlich nicht unbedingt zugesagt. Das ist aber Geschmackssache.
    Was ich aber auf jeden Fall vermisst habe, war die Tiefe, die Charakterisierung und Entwicklung der beiden Protagonisten Rob und Ellie. Sie wirken recht flach und wenig authentisch. Gerade bei diesem Beziehungsthema hätte ich mir deutlich mehr Tiefe der Protagonisten gewünscht.
    Die Story plätschert dann ab der Mitte auch nur noch vor sich hin bzw. nimmt eine Wendung, die die Handlung eher unattraktiv werden lässt und wenig mit einem Psychothriller zu tun hat.



    Fazit:
    Insgesamt ein eher durchschnittliches Debut mit wenig Höhen. Da gibt es auf dem Markt zu viele ähnliche Bücher, die "Be my Girl" storytechnisch abhängen!

    Ein neuer SANDERSON!!! :banane: :flirt:
    Den muss ich einfach lesen! Die anderen Bücher von ihm kenne ich großteils, an diese Reihe habe ich mich bisher nur mit Band 1 gewagt. Da dieser Roman aber unabhängig sein soll, bin ich umso mehr gespannt!
    Rezensieren würde ich auf meinem Blog, auf amazon, Facebook und Twitter, Lovelybooks, Wasliestdu, hier und auf der Hauptseite!
    Deshalb: Ich! Hier! Hallo! :winken: :jakka: