Beiträge von irmi_bennet

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Das Buch hat ja viele gute Kritiken ... aber ...


    Was soll ich sagen? Ich bin enttäuscht!


    Ich fieberte dem Buch entgegen, so lange hatte ich keinen Stephen King mehr gelesen und nun sollte die Geschichte um Danni Torrance weitererzählt werden, dem kleinen Jungen aus "Shining". Ich habe sicher deshalb auch so etwas wie Shining, Dead Zone oder Friedhof der Kuscheltiere erwartet, das sind die Romane, die mir von King in Erinnerung geblieben sind, also natürlich keine Literatur dafür aber Spannung pur !!!


    Die erzählte Geschichte könnte mit einigen Korrekturen aber allenfalls einen leidlich spannenden Jugendroman abgeben. ( dafür die 3 Punkte - als Horrorthriller gäbs nur einen ) Inspirationen hat sich King bei Harry Potter und den Biss-Büchern geholt - darf man ja - aber hier zu offensichtlich.
    Spannend fand ich nichts, ein wirklicher Höhepunkt fehlt, denn den "Countdown"auf dem "Dach der Welt" kann man als solchen nicht bezeichnen. Ich habe mich durch das Buch gequält, weil es ein Weihnachtsgeschenk meines Mannes war.


    Eines noch: man lernt sehr viel ( zu viel! ) über das System und die Arbeit der Anonymen Alkoholiker und das ist für die Geschichte ziemlich unerheblich und sicherlich mit ein Grund dafür, dass ich mich stellenweise richtig schlimm gelangweilt habe. Vielleicht bin ich einfach ein wenig zu erwartungsfroh an die Sache gegangen - oder zu streng mit dem Autor ! Ich wollte einen spannenden Roman und bekam stellenweise nur eine oberflächliche Aufarbeitung von Kings eigenem Alkoholismus und das hat mich genervt. Dass es so kommen wird weiß man, wenn man die beiden Zitate hinter der Widmung liest.


    Von mir gäbe es drei Leseratten ( wenn ich wüsste, wie man sie hier einfügt ... )
    :winken:

    Ich danke Dir! Mache ich! :smile:
    Ich hatte das Buch unter Science Fiction vermutet ( und noch keinen Thread gefunden ) weil dort auch "The Rising" von Felix A. Münter besprochen wurde!


    :winken:


    Irmi

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    Sein Vorname ist das Aufregendste im Leben des 17jährigen Ernesto Schmitt.


    Seine Eltern waren einst politisch engagierte Freigeister, jetzt sind es nur noch Spießer.


    Er lebt auf dem platten Land irgendwo in Niedersachsen in einem langweiligen Kaff namens Semmenbüttel und leistet Sozialstunden ab, indem er das große Grundstück eines Altenheims pflegt.


    Mit der Liebe klappt es auch nicht so richtig, denn seine Angeschwärmte Frida ist nun mit dem Klassenschönling zusammen. Ernestos Traum von einer Karriere als Filmemacher liegt in weiter Ferne, jetzt ist erstmal einen Sommer lang Langeweile angesagt.


    Da kommt Ernestos Onkel Alfonso aus Argentinien gerade recht. Der kauzige Alte mit den etwas anderen „Lebensweisheiten“ steht irgendwann plötzlich vor Ernestos Haustür und hat zudem noch einen riesigen unerzogenen Hirtenhund im Schlepptau. Und der will aus bestimmten Gründen unbedingt auf die Hundeaustellung nach Bad Diepenhövel. Mit einem alten rostigen Fiat macht sich das merkwürdige Trio auf den Weg durch die Lüneburger Heide.


    Mit hat diese leise aber witzige Mischung aus Roadtrip-Story und Coming-of-Age Geschichte mit Happy End sehr gut gefallen. Es hat mich selbst an den ersten Urlaub im ersten Auto erinnert ( bei mir war es eine Ente ) - wo schiefgegangen ist, was schiefgehen kann. Aber am Ende hat es sich gelohnt, denn man wächst an Begegnungen und Erlebnissen.


    Alfonso eröffnet dem jungen trotzigen Ernesto neue Sichtweisen auf das Leben. Ein Leben, das noch vor ihm liegt. Die weite Welt ist überall, auch in der Lüneburger Heide.


    4 Leseratten für dieses Buch! Eine klare Empfehlung!

    Das Buch ist wundervoll! Das mehrfach preisgekrönte und in viele Sprachen übersetzte Buch ist sicherlich nicht nur für Kinder im Vorlesealter geeignet, die sich an den Bildern und der Geschichte in Reimform erfreuen, sondern gerade auch für ältere Kinder.
    Mein Sohn ist nun schon 9 und ab und zu schaut er sich sein altes Grüffelo Buch noch an.
    Die vielschichtige Fabel von der kleinen Maus und dem Fantasiewesen Grüffelo lässt sich umfangreich interpretieren und bietet wie jede Fabel viel Stoff für Diskussionen um diverse Themen auf verschiedenen Ebenen.


    Das hier finde ich sehr interessant:


    Der Verlag Beltz hat für den Grundschulunterricht eine Downloadbroschüre verfasst.


    Diese möchte ich allen Lehrern ans Herz legen, die den Grüffelo als Lektüre ins Auge gefasst haben. http://www.beltz.de/fileadmin/…tdownload/999-9-44342.pdf

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    In ferner Zeit hat die Menschheit den Weltraum für sich erobert. Wir tauchen hier sofort ein in die Geschichte und befinden uns auf Aborra. Der junge Iloy lebt mit seinem Vater auf diesem kleinen Siedlungsplaneten von Anthor. Doch Iloy ist kein gewöhnlicher Mensch, er ist ein Mischling – seine Mutter war ein Ink. So wird er, wie sollte es anders sein, auf der Schule gemieden und gemobbt. Er ist größer und weitaus intelligenter als seine Mitschüler, obwohl er mit 13 Jahren um 4-5 Jahre jünger ist als seine Klassenkameraden. Besonders Erren, der privilegierte Sohn des Administrators von Aborra, hat es auf ihn abgesehen. Als die schöne Anthorianerin Laith an der Schule auftaucht und sich beide in sie verlieben, ist das Unglück vorprogrammiert.


    Welches Geheimnis trägt Laith mit sich?


    Was passierte mit den hochentwickelten Ink?


    Weshalb versteckt sich sein Vater mit ihm auf diesem hinterletzten Planeten?


    Die Story im Buch ist spannend und entwickelt sich schnell. Nach und nach erfährt man mehr über Iloys Herkunft und die Gefahr, in der er und sein Vater sich befinden. Auch sehr actionreiche Passagen fehlen nicht, denn friedlich bleibt es auf Aborra nicht. Bald muss nicht nur Iloy um sein Leben fürchten.


    Die Hauptcharaktere dieses außergewöhnlichen Science Fiction Romans sind Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Iloy, das eigentlich geschlechtslose Wesen, entdeckt, wie er sich auch körperlich verändert und welche ganz besonderen Fähigkeiten er hat.


    Eine wunderbare und sehr interessante Coming-of -Age Geschichte verpackt in einen fantastischen Zukunftsroman.


    Das Volk der Ink erinnern mich ein wenig an die Na'vi von Pandora aus dem Film „Avatar“ - ihre Haut ist zwar nicht blau, aber auch sie sind groß, schlank, flink und äußerst gelenkig und geschickt. Auch sind die Ink sehr friedliebend und äußerlich scheinen sie auch den Na'vis ähnlich zu sein, mit ihren langen schwarzen Haaren.


    Die von der Autorin erschaffene Welt und die Entwicklung des Protagonisten Iloy hat mir gut gefallen. Neben der tollen Zukunftsgeschichte behandelt das Buch Themen wie Liebe, Freundschaft, Familie, Einsamkeit und Verlustangst und eignet sich so sehr für ein Lesealter ab 14 Jahren. Ein Jugend-Science Fiction Buch, das man aber auch gut als Erwachsener lesen kann!


    Ein gelungenes Erstwerk der Autorin ( sicherlich noch etwas holprig an einigen wenigen Sttellen ), von der ich gerne noch mehr hören/lesen würde!


    Das Buch ist sowohl als e-book als auch als Printversion erschienen!

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    „Fahren Sie nie in die Antarktis! Unter keinen Umständen!“


    Warum?


    Der immer klamme Journalist Nigel White nimmt an der Antarktis Expedition des Millionärs Bailey teil. Dort soll der kettenrauchende Schreiberling den Fund eines riesigen Meteoriten dokumentieren. Doch gar nichts läuft glatt. Am Basislager angekommen erwartet die Crew das nackte Grauen …


    Die etwas schnoddrige Erzählweise aus der Ich-Perspektive des Protagonisten erinnert mich ein wenig an Chandlers Privatdetektiv Philip Marlowe und war mir deshalb sofort sympatisch.


    Eigentlich hat Nigel White keine große Lust auf eine Schiffsreise ans eiskalte Ende der Welt, zumal er unter Seekrankheit und ständigem Nikotinentzug leidet. Aber er braucht das Geld und Bailey bezahlt nicht schlecht. Das Buch nimmt Fahrt auf, als die Teilnehmer der Expedition auf ein verlassenes Basislager stoßen. Was ist hier passiert? Wo sind die Wissenschaftler?


    Hätte ich nicht alle drei Verfilmungen von Campells Kurzgeschichte „Das Ding aus einer anderen Welt“ gesehen, hätte mich Arcadia sicherlich noch mehr gefesselt. Da sich die Storys zu Beginn sehr ähneln war ich schon auf Alles gefasst!


    Dennoch birgt das Buch solide Spannung und auch zeitweise humorvolle Unterhaltung durch die drei sehr unterschiedlichen Hauptcharaktere: White, der ahnungslose Reporter, Jyrki, der mutige Haudrauf und Maria, die intelligente aber ängstliche Wissenschaftlerin.


    Die Geschichte hat eigentlich noch etwas mehr Potential, ich hätte mir am Ende einige genauere Erklärungen gewünscht.


    Für Liebhaber des Genres Science Fiction vermisch mit Horror ist dieser Thriller eine Empfehlung.

    Hier habe ich meine Rezi einmal herausgesucht:


    Der Kriminalpsychologe Martin Schwartz, der mittlerweile als verdeckter Ermittler arbeitet, erhält eines Tages eine verstörende Nachricht. Von einer schrulligen alten Dame, die mehr oder weniger ihren Lebensmittelpunkt auf dem Kreuzfahrtschiff "Sultan of the Seas" hat, erfährt er, dass ein Mädchen, welches vor Monaten auf eben diesem Schiff verschwand, wie aus dem Nichts wieder aufgetaucht ist. In der Hand einen Teddybären .. Schwarz lässt alles liegen und stehen, um die Ermittlungen auf dem Schiff aufzunehmen. Grund: er selbst hat vor 5 Jahren seine Frau und seinen Sohn bei einem Unglück auf diesem Schiff verloren. UNd der Teddybär, den das plötzlich aufgetauchte Mädchen bei sich hat gehört eindeutig seinem Jungen ... Eine nervenaufreibende Ermittlung beginnt - auf einem Kreuzfahrtschiff, das so groß ist, wie eine kleine Stadt ...



    Ein typischer Fitzek, konstruiert, spannend, manchmal unglaubwürdig und oft ein bisschen over the top. ;-) Wer Fitzek mag, dies ist eines seiner guten Bücher!
    Ich habe den Thriller verschlungen, manchmal den Kopf geschüttelt, aber muss einfach zugeben: man ist von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Und eine Überraschung folgt der nächsten. Undurchschaubarer Thriller mit tollem Setting und sehr überraschendem Ende!



    Nicht ganz unverdient auf der Bestsellerliste!

    Mein Sohn hatte im letzten Jahr ( da war er 8 ) einen Auszug dieses Buches in der Schule gelesen. Ich kann mich vage erinnern, glaube, es war das erste Kapitel. Er hat die Geschichte damals nicht verstanden.
    Weil mir der Text gefiel habe ich das Buch gekauft. Zusammen gelesen haben wir es erst vor einigen Wochen ( Bennet ist jetzt 9 ) und ich habe ihm dazu immer wieder erklärt, worum es ging und wie unsere Gesellschaft mit behinderten Kindern in den 70ern noch umging.
    Das Buch bietet - auch wenn es alt und vielleicht in einigen Punkten überholt ist - dennoch enormen Gesprächsstoff zwischen mir und meinem Sohn. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass meine ältere Tochter mit Kindern wie dem Hirbel arbeitet. :)
    Wir lieben das Buch, obwohl es traurig endet.

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    Emily lebt mit ihren Eltern in einer amerikanischen Kleinstadt direkt am Waldrand.


    Sie ist eigentlich ein ganz normaler Teenager, der die Highschool besucht, Freunde hat …


    doch eines Abends ist ihr Leben plötzlich eine Hölle.


    Ihr Vater bringt ein totes Mädchen aus dem Wald nach Hause und alles sieht danach aus, das ihr geliebter Papa die Schulkameradin von Emily getötet hat. Er kann sich an nichts erinnern.


    Er ist als Soldat mit einer posttraumatischen Belastungsstörung aus dem Afghanistan Krieg heimgekehrt und hat seit Jahren immer wieder sogenannte „Flashbacks“, die ihn ins damalige Kriegsgeschehen zurückwerfen. War es auch in dieser Nacht so?


    Das „Darkwood“ genannte Waldstück war Emily immer vertraut, doch nun ist alles anders, die Natur erscheint ihr wild und düster. Was ist in dieser Nacht dort geschehen? Kann es wirklich sein, dass ihr liebevoller Vater ein Mörder ist?


    Auch der Schulkamerad Damon war an diesem Abend mit dem getöteten Mädchen im Wald und kann sich nicht erinnern, er war high von Alkohol und Drogen. Die tote Ashlee war seine Freundin.




    So beginnt das Jugendbuch von Lucy Christopher, ein hochspannender düsterer psychologischer Thriller, der weniger auf Schockmomente oder blutrünstige Szenerien setzt. Abwechselnd wird aus Emilys und Damons Erzählperspektive offenbart, wie die beiden Jugendlichen sich fühlen und wie sie verzweifelt nach der Wahrheit dieser Nacht suchen.


    Während Emily versucht ihren Vater zu entlasten, sucht Damon nach Erinnerungsfetzen, die ihm beweisen, dass nicht er selbst mit Ashlees Tod zu tun hat.


    Bruchstückhaft kommen die beiden Teenager dieser Wahrheit immer näher und ziehen den Leser tief hinein in psychologische Abgründe, so dunkel wie der Wald bei Nacht. Darkwood birgt die Geheimnisse aller Protagonisten, im Wald müssen Emily und Damon danach suchen.


    Der Perspektivwechsel der Erzählung zwischen Emily und Damon lässt den Leser – besonders im letzten Viertel des Buches – völlig atemlos zwischen hin-und hergeworfenen Erkenntnissen staunen, schaudern, hoffen. Spannend bis zum dramatischen Ende.


    Wer war Ashlee und warum musste sie sterben? Das ist nur eine Frage, die die Geschichte stellt. Das birgt sehr viel mehr, weil die Charaktere der Hauptpersonen sehr gut gezeichnet sind.


    Unbedingte Leseempfehlung für ( nicht nur ) junge Bücherfresser - allerdings m.E. erst ab 16.

    Ich habs gelesen!
    Ich fand den Krimi ganz unterhaltsam.
    Ist halt ein typischer Fitzek, konstruiert, spannend, manchmal unglaubwürdig und oft ein bisschen over the top. ;-)
    Wenn Fitzek bisher nicht Deinem Geschmack entsprochen hat - es wird nicht anders oder besser! :breitgrins:

    1. Goethe: Faust I. ( musste ich lesen! )


    2. Thomas Mann: Buddenbrooks. ( gerne gelesen ! )


    3. Melville: Moby Dick. (gemeint ist nicht eine gekürzte Kinderversion) - leider nur als Kinderversion gelesen ;)


    4. Tolstoi: Krieg und Frieden. ( angefangen, abgebrochen - es steht nicht mehr in meinem Regal )


    5. Joyce: Ulysses. ( englische Ausgabe ungelesen im Regal, ob ich es jemals lesen werde ... ? )


    6. Harry Potter, Band 1 ( gelesen und vorgelesen )


    7. Eco: Der Name der Rose ( zwei Mal gelesen )

    8. Kerkeling: Ich bin dann mal weg ( nicht gelesen, werde ich auch nicht lesen, interessiert mich so gar nicht )


    9. Kehlmann: Die Vermessung der Welt ( nicht gelesen, würde ich aber ganz gerne )


    10. Schätzing: Der Schwarm ( kein Interesse an dem Buch )


    :winken:

    Inhaltsangabe des Verlags:


    „ Kalifornien 1970. Bean Holladay und ihre ältere Schwester Liz sind Teenager, als ihre geniale Mutter mal wieder von der Bildfläche verschwindet. Für die Mädchen zunächst nicht weiter beunruhigend. Sobald Probleme am Horizont auftauchen, ergreift ihre Mutter die Flucht. Doch dieses Mal scheint die Sache ernst zu sein …
    Nachdem die Fürsorge bei den Mädchen auftaucht, wissen sie, dass sie sich schnellstens aus dem Staub machen müssen. Mutterseelenallein legen sie den langen Weg nach Byler, Virginia, zurück, dem Heimatort ihrer Mutter. Dort betreten sie eine Welt, die anders ist als alles, was sie bisher erlebt haben. Sie lernen ihren verschrobenen, aber liebenswerten Onkel Tinsley kennen, erfahren erstmals, dass ihre Mutter aus einer wohlhabenden Familie stammt, und erkunden staunend das familieneigene Anwesen. Bean und Liz gefällt es in ihrer neuen Umgebung, sie merken jedoch bald, dass sie in dem konservativen Ort zuweilen anecken. Und weil sie sich nichts gefallen lassen, haben sie plötzlich den mächtigsten Mann der Gemeinde gegen sich. Ein mitreißender Roman über zwei mutige Mädchen, die sich gegen die Welt der Erwachsenen auflehnen.“


    Mein Leseeindruck:


    Ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn an „Schloss aus Glas“ erinnert fühlte und sich das Buch deshalb etwas zäh für mich anging. Eine ähnliche Geschichte, kannte man ja schon … nur hier ist sie rein fiktional und wirkt anfangs sehr konstruiert.


    Ab ca. Seite 100 entwickelt sich die Story aber langsam. Die beiden Mädchen leben sich auf dem Lande ein, lernen ihre Familie kennen und fühlen sich wohl in der Kleinstadt, in der die Zeit scheinbar irgendwo in den 50ern stehen geblieben ist. Aber das geregelte Leben gefällt den Mädchen, die bisher nur das unstete Leben mit ihrer durchgeknallten Hippie-Mutter kannten. Die Liebe und Zuneigung, die sie von ihrem Onkel und ihrer Tante erfahren, saugen sie wie Schwämme in sich auf.


    Sie finden Arbeit und besuchen die dortige Highschool. Erstmalig dürfen auch Schwarze die Schule besuchen, aber Vorurteile und Rassismus sind tief verankert bei den Kleinbürgern im tiefen Virginia. Plötzlich lernen sie die andere Seite des vordergründig so liebenswerten Städtchens kennen. Hier konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Berührend, spannend, aufreibend und interessant ist die Geschichte um die beiden Mädchen im Alter von ca. 13 und 16 Jahren, von denen sich vor allem die jüngere Bean stark und mutig für Gerechtigkeit einsetzt: Sie wird zum Vorbild für die Bewohner des Städtchens, die sich ebenfalls gegen Unterdrückung und Ausbeutung auflehnen und so als Zeichen für eine neue Perspektive im Leben – nicht nur der beiden Protagonistinnen.


    Eine schöne, gut erzählte Geschichte, die aber leider nicht ganz mit Walls Biographie „Schloss aus Glas“ verglichen werden kann und darf. Ich würde 4,5 Leseratten geben, denn ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn es der Geschichte zeitweise etwas an Tiefe fehlt.

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    Klappentext:


    "Ein Roman über Seelenverwandtschaften, über die kleinen Geheimnisse, die einen Menschen so liebenswert und charmant machen. Ein Roman über die große Liebe und die Umwege, die zu ihr führen …“
    Laure und Laurent sind sich nie begegnet. Beide leben in Paris. Eines Morgens findet Laurent eine elegante Damenhandtasche – augenscheinlich gestohlen und achtlos weggeworfen. Die Tasche verrät ihm zwar nicht den Namen der Besitzerin, doch ihr Inhalt gibt einiges über sie preis: Fotos, ein altmodischer Spiegel, ein Roman mit Widmung des Autors und ein rotes Notizbuch, in dem die Unbekannte ihre geheimsten Gedanken und Träume festgehalten hat. Laurent ist fasziniert von dieser Frau, immer mehr verliebt er sich in ihre Gedanken. Also beschließt er, sich auf die Suche nach ihr zu machen. Aber wie soll er sie finden?"


    Leseeindruck:


    Wir sind in Paris. Laure wird vor ihrem Haus überfallen und ihre Handtasche wird geraubt.


    Nun steht sie am Abend ohne ihren Hausschlüssel vor ihrer Wohnungstür. Im Hotel auf der anderen Straßenseite findet sie Unterschlupf für die Nacht, aber dort erkennt sie erst das Ausmaß des Raubs. Sie wurde am Kopf getroffen und blutet. Laure wird am nächsten Tag bewusstlos vom Zimmermädchen aufgefunden …


    Laurent, Buchhändler aus Leidenschaft findet eines morgens eine lila Lederhandtasche. Sie sieht teuer aus, eine Brieftasche findet er nicht, die Mühen, sie bei der Polizei abzugeben fruchten nicht. Also nimmt er die Tasche mit nach Hause und leert sie. Er findet viele Gegenstände, die zwar so Einiges über die Tascheneignerin aussagen, aber ihren Namen oder ihre Adresse nicht verraten. Laurent beschließt, die Besitzerin zu finden und macht sich mit Hilfe seiner Tochter ( die mich an „Amelie“ erinnert ) auf detektivische Weise an die Arbeit. Dabei verliebt er sich immer mehr in die geheimnisvolle Besitzerin der ganzen Kleinode und eines kleinen Buchs mit Listen und Gedanken … tatsächlich scheint die Unbekannte eine Seelenverwandte zu sein.


    Ob Laurent und Laure wohl zueinander finden?


    Fazit:


    Eine sehr schön und leicht geschriebene, ganz wunderbare, typisch französische Liebesgeschichte. Leicht, elegant, amüsant und intelligent. - und vor allem: hoffnungslos romantisch und trotzdem fernab von Kitsch!


    Eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die noch an die große Liebe glauben!


    Zudem eine wunderschöne Bindung mit dem Buchcover in Komplementärfarben und dem bunten Einband.

    Dieses Buch lese ich auch gerade. Ich bin eigentlich durch das wunderschöne Cover und die besondere Bindung ( mit dem Seitenschutz! ) darauf aufmerksam geworden, obwohl es heißt: don't judge a book by his cover. Aber ich war neugierig!
    Ich bin gerade ungefähr in der Mitte des Romans, bisher gefällt er mir sehr gut. Ein ganz eigener Schreibstil, intensiv - und durch die zwei Erzählebenen etwas Besonderes. Ich werde nächste Woche dann auch gerne meinen Leseeindruck des gesamten Buches hier posten.

    Ich habe das Buch auch vor einiger Zeit gelesen.
    Wenn man ohne große Erwartungen an die Lektüre herangeht ist das ein unterhaltsamer Schmöker!


    „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen gehört zur Weltliteratur. Zumindest eine der zahlreichen Verfilmungen kennt nahezu jeder. Er gibt uns noch heute einen Einblick in die Gesellschaft und Problemchen etwas betuchterer Familien Ende des 18.Jahrhunderts.


    „Im Hause Longbourn“ spielt zu gleicher Zeit im gleichen Hause und erzählt die Geschichte dieses Mal aus der Sicht der Dienstboten, die ganz andere Nöte umtreiben.Da bekommen die Sorgen der Familie Bennet, die hauptsächlich darin bestehen, gute und standesgemäße Partien für ihre Töchter zu finden, ein ganz anderes Gewicht.


    Das Leben der Dienstboten ist hart und besteht nur aus Arbeit und ein wenig Schlaf.


    In Longbourn, dem Haus der Bennets sorgen der Butler und die Hausdame Mr. Und Mrs. Hill sowie die beiden Mägde Sarah und Polly dafür, dass gekocht, Wäsche gewaschen, die Pferde und Schweine versorgt und die Bennet-Mädchen für Einladungen zum Dinner oder ab und Zu auch Bälle und Feste aufgebrezelt werden.


    Doch auch die Magd Sarah hat Träume. Sie möchte mehr als nur das kleine Glück und träumt von einer Zukunft im fast unerreichbaren London. Als der junge James überraschend eine Stelle als Hausdiener bei den Bennets antritt, wirbelt das den tristen Alltag Sarahs ganz schön durcheinander. James scheint ein Geheimnis zu umgeben, das Sarah unbedingt aufdecken will.


    Es ist nicht zwingend notwendig, dass man Austens Roman gelesen hat. Die Herrschaften spielen in diesem Buch keine große Rolle, auch wenn man Überraschendes erfährt, vor allem über Mr. Bennet. Hier geht es um Sarah und die anderen Dienstboten.


    Dieses Buch ist ein unterhaltsamer, wenig anspruchsvoller historischer Schmöker mit eigenständiger Geschichte um Sarah und die anderen Dienstboten Ende des 18. Jahrhunderts in England. Es geht um Liebe, um Intrigen, um Krieg und Schicksal – und mit dem unvermeidbaren Happy End. Wer Bücher wie „Die Wanderhure“ oder „Die Kastellanin“ mochte, der wird auch „Im Hause Longbourn“ lieben, auch wenn es hier etwas ruhiger zugeht als im Mittelalter. Es wird geliebt und gelitten! ( und das ist ja die Hauptsache )


    Und Leser heißt ja nicht automatisch Freiexemplar-Bewerber :zwinker:


    Ja, liebe Dani, das ist mir sehr wohl bewusst! :smile:


    Dass es aber zwei voneinander getrennte Foren sind, nicht.
    Zumal es ja zum großen Teil die gleichen Gesichter sind, die mir hier begegnen!
    Ich bitte um Nachsicht, dass ich mich hier getäuscht und einfach so in Eure Runde gedrängt habe!
    Jetzt fühle ich mich fast schon ein bisschen schlecht dabei ... entschuldigt.

    Das Buch wurde ja verfilmt. Ich habe jetzt vor 2 Tagen gelesen, dass Russland die Ausstrahlung des Hollywood Streifens un russischen Kinos verboten hat. Sollte am Donnerstag dort anlaufen. Das macht den Krimi für mich jetzt noch interessanter. :zwinker:

    Ich habe gerade erfahren, dass ich meine Rezensionen auch hier veröffentlichen kann/soll. Ich dachte immer leserunden.de und literaturschock.de sei ein und dasselbe Forum. ;) Also deshalb verspätet meine Rezi!



    Die erfolgreiche Staatsanwältin Nina erhält einen anonymen Brief, der nur einen einzige Satz zum Inhalt hat : „Ich kenne Dein Geheimnis 1992“ Nina weiß sofort – es ist ernst. Doch was hat sie zu verbergen? Der Leser weiß bald, dass Nina und ihre Clique 1992 einen Pakt geschlossen haben: die „Sache“ darf nie bekannt werden, alle werden schweigen! Als sie ein zweiter Brief erreicht, in dem nur eine Adresse eines Eifeldorfes genannt wird ist Nina zunächst erleichtert – ein schlechter Scherz einer ihrer Freunde von damals? Als 6 der 7 Cliquemitglieder nacheinander im Dorfkrug des einsamen Örtchens Mauel auftauchen stellt sich bald heraus, dass es sich nicht um ein harmloses Klassentreffen handelt. Alle haben den Brief erhalten. Ein Unbekannter spielt ein grausames Spiel, das seine Opfer fordert. Und alle wissen, was der Grund dafür sein könnte … Da findet die Gruppe den ersten Toten ...
    Wohl manchem wird das Gerüst dieser Geschichte bekannt vorkommen. Der – auch verfilmte -
    Klassiker „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ wird in vielen Punkten zitiert – wohl auch als Hommage an die "Vorlage" spielt er in Teilen in den 90ern.
    Und doch ist „Mordsommer“ ganz anders. Ähnlich ist as "10-kleine-Negerlein Prinzip" und die Tatsache, dass der Leser auch hier bis zur allerletzten Buchseite eifrig mitraten kann, wer nun der Initiator, Briefschreiber und somit vielleicht auch der Mörder ist und was er vorhat. Und doch bietet dieser Thriller viel Neues. Besonders spannend sind die verschiedenen Erzählstränge – drei Perspektiven bestehend aus Vergangenheit, Gegenwart und Gedanken eines der Protagonisten. Immer neue Geheimnisse und Missverständnisse werden uns vom Autoren als falsche ( und richtige! ) Fährten angeboten. Von Kapitel zu Kapitel erfahren wir mehr über das Geheimnis der Vergangenheit, dass die Jugendlichen verband und ihnen zum Verhängnis wird. Dabei spielen auch die verschachtelten Beziehungen der Protagonisten untereinander eine große Rolle.
    Der – auch real existierende - Schauplatz ist für einen Thriller ideal gewählt, ein Ort, von dem es kein Entkommen gibt. Der Mörder ist unter ihnen.


    Mich hat dieses Buch gepackt, auch wenn die Geschichte in anderer Form schon erzählt wurde. Ein absolut gelungener Thriller, der sich durchaus mit Bestsellern wie Fitzek messen kann. Fast jedes Kapitel endet mit einem kleinen ( oder großen! ) Cliffhanger, das macht diesen Psychothriller zu einem wahren Pageturner, den man am Stück zu Ende lesen möchte.
    Sicherlich nicht mein letztes Buch von Rudi Jagusch, eine echte Entdeckung für mich!


    Das war meine erste Leserunde hier und gleich ein so tolles Buch!
    Dankeschön dafür!
    :winken:


    Was Holden meint: An der Leserunde kannst du sehr gerne teilnehmen, für die Bewerbung um ein Freiexemplar musst du hier im Forum aber noch ein paar Beiträge schreiben :winken:


    Oh in Ordnung. Ich bin im Forum leserunden.de aktiv und dachte, das gehört hier alles zusammen. Bei Leserunden wird unter "Neuigkeiten" für dieses Buch hier um Leser geworben. Ist aber nicht schlimm, dann beachtet meinen Beitrag hier einfach nicht! :winken:


    Ich könnte aber meine Rezensionen auch hier verlinken ... aber ... ist schon gut.

    Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt interessiert es mich sehr.
    Zum Krankheitsbild der Schizophrenie gehören ja auch Wahnbilder und Halluzinationen.
    Ist der "tote Burder" eine Abspaltung der Persönlichkeit des Protagonisten?
    Hört sich interessant an ...


    Wenn es in Ordnung ist, dass ich eher zur Generation Eltern gehöre, dann würde ich mich hier noch schnell anmelden.


    Mein derzeitiges Buch bei leserunden.de werde ich heute noch beenden. :-)


    Gerne mit der Verlosung des Freiexemplars! ;)