Beiträge von irmi_bennet

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Leider kein Vergleich zu "Löcher"


    Drei Schüler einer einsam gelegenen Privatschule in Pennsylvania stoßen auf einer Abkürzung durch den Wald
    auf einen mysteriösen Schlammtümpel und infizieren sich mit unbekannten Erregern. Schlimmer Ausschlag und Blindheit sind die Folge, auch im Krankenhaus kann die Ursache nicht gefunden werden. Das Schlimmste: der Ausschlag ist hochansteckend und bald sind mehr Schüler und Bewohner des Ortes betroffen.
    Um eine Epidemie zu verhindern wird der Notstand ausgerufen.
    Ein Untersuchungsausschuss des Militärs befragt auch das nahegelegene Forschungsinstitut.
    Schnell steht fest: es handelt sich hier nicht um gewöhnliche Krankheitserreger in gewöhnlichem Schlamm …


    Zunächst lernen wir die Teenager Tamaya, Marshall und Chad kennen. Mit den typischen Highschoolkids können sich Jugendliche sicherlich schnell identifizieren, leider bleiben die Charaktere flach und blass. Tamaya ist die Außenseiterin, Marshall der Durchschnittstyp und Chad der Angeber und Unsympath. Die Mobbing Thematik wird kurz angeschnitten, ist aber für diese Geschichte nicht unbedingt von Belang.


    Die eigentliche Erzählung wird immer wieder unterbrochen von Interviewpassagen und Vernehmungsprotokollen im Reality-Stil, in denen wir Genaueres über den wissenschaftlichen und politischen Hintergrund zur Umweltkatastrophe von Heath Cliff, deren Entstehung und schließlich erfolgreichen Bekämpfung. Ich hätte es angenehmer empfunden, wenn der Lesefluss nicht immer wieder durch diese Passagen unterbrochen worden wäre und die, für den Leser notwendigen Infos in die eigentliche Geschichte geflossen wären.


    Alles in allem hat mich das neue Buch von Lous Sachar enttäuscht, weil es in keiner Weise mit dem Bestseller „Löcher“ vergleichbar ist bzw. mithalten kann. Hier fehlt leider alles, was mich bei „Löcher“ so begeistert hat: der hintergründige Humor, eine herrlich verrückte Geschichte, Spannung und interessante Charaktere sucht man in „Schlamm“ leider vergebens.


    Meine Altersempfehlung 12-14 Jahre


    :winken:


    3ratten


    Mittagessen mit Sveva:
    Ich musste lachen.. "Die heissersehnte Mahlzeit" entpuppte sich als Salat mit Tuna und Körnerbrot..da muss doch sein Gaumen gejubelt haben, nichts leichter als das, man fängt an zu meckern und das schlimm, das Sveva ein Glas an die Wand donnert.
    Ziel erreicht - Essen aus dem Weg gegangen..


    Ja, schnöder Salat - keinen Wein und Din A 4 Blätter aus dem Drucker als Platzdeckchen ! Ich musste so lachen! Das ist doch nix für einen Italiener! Der arme Cesare !!!


    Die Handlung rund um Emma berührt mich, weil es sicher vielen Frauen so geht. Man hört und liest es immer wieder. Was soll man tun, wenn man gebeten wird nichts zu unternehmen? Soll man trotzdem handeln zum Wohl der Misshandelten, bevor es zu spät ist? Eine schwierige Situation in der auch der Arzt lieber wegschaut. Oder ob er sich am Ende vielleicht doch mit der Polizei in Verbindung setzt? Kann die überhaupt etwas machen, wenn Emma keine Anzeige erstattet? Ich bin gespannt, wie sich die Situation im letzten Abschnitt entwickelt. Ihr Mann gehört ins Gefängnis und ich hoffe, dass er dort am Ende auch landet.


    Ich fand aber Cesares Vorschlag das Kind abzutreiben schon sehr erschreckend!
    Gottseidank kommt das für Emma nicht in Frage !!!
    Ich weiß gar nicht, wie das bei Ärzten mit der Schweigepflicht aussieht, wenn es sich um Erwachsene handelt. Dürfen sie sich dann darüber hinwegsetzen und der Polizei ihren Verdacht mitteilen?

    Den Abend bei Dante fand ich diesbezüglich sehr schön. Endlich spricht Cesare von seiner Liebe zu seinen Kindern in seiner ruppigen, aber auch ehrlichen Art. Ob Rossanas Anwesenheit ihm dabei geholfen hat?
    Die Sache mit dem Bild fand ich witzig und obwohl er wieder einmal grummelig reagiert, hängt er es sich doch in die Wohnung. :breitgrins:
    Wie es aussieht ist Dante der glücklichste und entspannteste Mensch in dieser Familie.


    Ah ja - das Essen bei Dante war wunderschön!
    Cesares Ansprache war soooo berührend! Endlich sagt er seinen Kindern, dass er sie liebt!
    Auch dann, wenn man es weiß: es ist immer sehr ergreifend, wenn die eigenen Eltern das laut aussprechen, dazu noch vor Freunden!
    Ich bin stolz auf Cesare! Bravo !!!


    Und aus ihm und Rossana scheint ja doch ein Paar zu werden? Es würde mich so freuen!

    Klar sind hier ein paar Szenen dabei, bei denen ich mir an den Kopf greife und denke, was für ein Spinner. Aber ganz ehrlich, wenn man sein Leben mit allen Einzelheiten preisgibt, kommen wir vermutlich alle so rüber, wenn nicht noch schlimmer. Jeder hat so seine Eigenheiten und sie sind nicht immer die besten ;)


    Ja aber SICHER! :zwinker:
    Und bis 77 habe ich noch ein paar Jährchen für noch mehr Bockmist, den ich bauen kann!


    Hat er das tatsächlich so hart ausgedrückt? Wenn ja, dann habe ich das schon wieder vergessen. :redface:
    Aber ich glaube auch nicht, dass er seine Frau gehasst hat.


    Ich habe bis jetzt nirgendwo gelesen, dass er seine verstorbene Frau "gehasst" hat, er hat vielleicht manches Mal sein Leben gehasst oder damit gehadert, er meint, er habe seine Frau nicht mehr geliebt ... aber er scheint das mit Leidenschaft zu verwechseln. Es "redet" doch immer noch mit ihr, obwohl sie nicht nicht mehr lebt ...


    Ich denke, Cesare wird nun im Rückblick auf sein Leben so Einiges zu verarbeiten haben - er liebt seine Kinder, seinen Enkel und für seine Frau hatte er sicherlich auch starke Gefühle - so ist das halt mit Menschen, die wie selbstverständlich für einen da sind ... das Glück muss man bei sich ( in sich ) selbst finden !!! Cesare grummelt momentan noch seinen verpassten Chancen im Leben hinterher! ;)

    Aber ja, jetzt seh ich ihn vor mir, er wäre mir durchaus vorstellbar.
    :smile:
    Ja Kandidaten gibt es wohl einige, Tommy Lee Jones zB..oder James Belushi..ich habe da erst einen Fil mit ihm gesehen, komme nicht drauf, wie er heisst, ist auch nicht zu finden. Er spielt einen Proll, säuft und raucht den ganzen Tag, Pferdewetten..was immer..dann kommt die Nachbarin, eine Krankenschwester und fragt ob er ihren Sohn hütet..
    Kennst du den? Oder war das ein anderer?
    :smile:


    Du meinst Bill Murray ;) Der Film heißt "St.Vincent" :winken:

    Und Emma ist durchaus empfänglich für Cesares Empathie - ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er ihr gegenüber ganz "normale" altersadäquate väterlich-freundschaftliche Gefühle entwickeln wird, der eine Abend war diesbezüglich durchaus vielversprechend. Und ich hoffe sehr, dass er ihr - vielleicht im Verein mit den beiden anderen alten Nachbarn - auch wirklich helfen können wird.


    Ich bin froh, dass Emma sich Cesare gegenüber offenbart hat! Er wird sicher schon überlegen, wie er ihr helfen kann ... ich denke auch, wenn alle Alten sich zusammentun, dann wäre ein Anfang gemacht. Allerdings könnte der gewalttätige Ehemann Emma ja überall auflauern, sie braucht also nicht nur eine sichere Zuflucht sondern MUSS den Typen anzeigen. Ich hoffe, es muss nichts wirklich noch Schlimmeres passieren, damit sie das tut. Ich war ehrlich schockiert, als sie Cesare beichtet, dass sie schwanger ist.


    So, ab jetzt wird es immer mehr philosophisch, was ja bei so einer langen Lebensgeschichte, auf die man zurückblicken kann, auch kein Wunder ist. Cesare ist intelligent und kann Vergleiche ziehen, wie es ihm früher, wegen mangelnder Erfahrung einfach nicht möglich wahr.
    Er hat sich da in ein Mädel verguckt, die ihn eher als seelischen Mülleimer missbraucht hat, wie es drauf an kam, machte sie einen Rückzieher, sie wolle sich für den richtigen Mann aufsparen, ok, ihre Sache, aber den armen Cesare einfach so steil in der Kurve abzuservieren..


    Und trotzdem trauert er diesem Mädchen aus seiner Jugendzeit hinterher ... weil er sie nicht "haben" konnte? Die drei Frauen, die er zeit Lebens nicht ins Bett bekam, die sind für ihn die Wichtigsten? Seine Ehefrau eher weniger ??? ( die hat er ja, wie er zugibt, sofort nach der Geburt der Kinder schon betrogen )


    Da hat Cesare bei mir ein paar Sympathiepunkte gelassen !
    Vielleicht ist das auch eine Mentalitätssache - aber ich möchte da jetzt kein Klischee bedienen. ( auch wenn ich ausreichend Erfahrung mit einem Südländer als Lebenspartner habe ;) )


    Ja, den Film "Besser geht's nicht" kenne ich, habe ich schon oft gesehen und ich mag ihn sehr! Ein richtiges Ekelpaket wird zum Gutmenschen - aber wirklich schön erzählt! ;)
    Kennst Du "Ein Mann und sein Hund"? Dieser Film ( obwohl allgemein eher als mittelmäßig rezensiert ) ist wahnsinnig rührend und da zeigt sich Belmondo von einer ganz anderen Seite!
    Ich denke, es gibt einige Schauspieler, die ich mir in der Rolle des Cesare vorstellen kann.


    OH!!!!!


    Vielleicht sollte ich mir doch mal einen Kindle zulegen ....

    Ich denke Cesare mag sie sehr, auch wenn ihre Liebesdienste nicht umsonst sind, irgendwie hat er das Gefühl, sie auch mal zum Essen einzuladen zu müssen, er würde gerne etwas mehr wissen, über die nicht mehr ganz so junge Rosanna..naja..für ihn immer noch jung genug..ich nehme an, bei einer jungen Frau würde er sich unwohl fühlen, hier kann er loslassen..
    Der alte Herr ist noch rüstig und es steht ihm frei, wie er seiner Einsamkeit den Schwung nimmt.
    :-)
    Mir gefällt das Buch schon gut, ich mag Cesare! Jack Nicholson sehe ich da vor mir..
    :zwinker:


    Ich denke auch, dass Cesare sie irgendwo mag, aber er betont immer wieder, dass sie eine Prostituierte ist und malt sich die Situation nicht schön. Seine Essenseinladung bereut er ja schon bald wieder ( jetzt kann er nciht mehr zurück ), denn eigentlich hat er keine Lust mit Rosanna Privates über die Kinder zu bequatschen.


    Und weil der grantige Alte im Inneren ja gar nicht so grantig ist, sehe ich da eher Jean Paul Belmondo. ;)


    Ich habe auch mal losgelegt, allerdings ist meine Reaktion zunächst (noch) um einiges verhaltener als die meiner Vorschreiberin. Ich bin mir noch gar nicht so sicher, was ich von Cesare und vom Buch im allgemeinen halten soll.


    Ein alter Herr, der meint, unkonventionell bzw. den Geheimnissen des Lebens auf die Spur gekommen zu sein: ist das tatsächlich so? Er ist bestimmt nicht der Einzige, der sich seinen Lebensabend mit ein bisschen Sex - gekauft oder ungekauft - versüsst und der meint, seine Kinder durchschauen zu können.


    Hmmm - Philosophisches sehe ich da bei Cesares Gedankengängen eigentlich nicht. Hatte das Buch denn den Anspruch? Cesare möchte selbst nach außen hin den Griesgram geben, der er ja eigentlich nicht ist. Er will einfach in Ruhe seinen Lebensabend verbringen, niemandem "nur" einen Gefallen tun - aber dann kümmert er sich ja doch um seinen Enkel.
    Diese Sex-Gedanken und die Liaison mit Rossanna - da weiß ich nicht so genau, ob ich das lesen will! ;) Zumindest die Einzelheiten muss ich nicht wissen - schön, dass die Beiden jetzt immer den Spiegel abhängen! ( hoffentlich!)




    Dass Cesare und seine Nachbarn ein Auge auf Emma haben, ist nett.


    Cesare wollte sich doch eigentlich nicht mehr einmischen ... tut es aber doch! Ich finde es auch toll, dass er ( obwohl er immer wieder betont, essei ihm alles egal ) sich um seine Nachbarn sorgt. Um Emma, aber auch um die Katzenlady und den Alten eine Etage tiefer ... er macht sich ja doch Sorgen!
    Cesare ist ein Guter, obwohl er das ja gar nicht sein will!
    Ich mag ihn.


    Im Moment finde ich alles noch ein ganz kleines bisschen langweilig, wenn auch durchaus liebenswert.


    Ja, es ist ein ruhiges Buch! Bisher ...

    Das Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen! :breitgrins:
    Hier meine Leseeindrücke - ohne Spoiler!


    https://literaturschock.de/lit…x.php?thread/37766.0.html
    http://www.lovelybooks.de/auto…8-w/rezension/1186668029/
    http://wasliestdu.de/rezension…riller-ich-bin-begeistert
    https://www.facebook.com/irmgard.hahn/posts/1023408131025359


    amazon und weltbild folgen noch, sobald freigeschaltet ...


    Noch einmal DANKE für die Stunden voller Spannung - zu Recht ein Bestseller!

    Wenn Rachel von ihrem Platz im Pendlerzug von Ashbury nach London fährt, hält der Zug immer kurz in Witney. Dort stehen einige Häuser so nah an den Gleisen, dass man fast in die Fenster der dortigen Anwohner, auf jeden Fall aber auf ihre Terrassen und in ihre Gärten sehen kann. Rachel beobachtet im Besonderen ein junges verliebtes Paar. Um ihren eigenen Liebeskummer zu vergessen fantasiert Rachel sich in das Leben des offenbar glücklichen Paares und glaubt bald, die Beiden zu kennen. Bei jedem Stopp des Zuges – morgens und abends – hofft sie, „ihr“ Traumpärchen sehen zu können. Doch dann geschieht etwas, das sie völlig aus der Fassung bringt. Rachel vermutet, etwas über ein Verbrechen erfahren zu haben. Liegt sie damit richtig?

    Zunächst musste ich bei diesem Setting an Hitchcocks berühmtes „Fenster zum Hof“ denken. Denn auch Rachel kann ihren Beobachtungen und vagen Vermutungen nicht wirklich trauen und findet zunächst kein Gehör. Mehr darf man eigentlich überhaupt nicht verraten!


    Das Besondere an dieser Geschichte: sie wird aus drei Perspektiven erzählt und ähnelt vom Aufbau her ein wenig an den Bestseller „Gone Girl“ - allerdings ohne an dieses anzulehnen oder zu kopieren. Ganz langsam fügen sich die drei Sichtweisen diverser Erlebnisse für den Leser ineinander und entwirren ein hochspannendes Puzzle. Ich tappte lange Zeit ebenso im Dunkeln wie die Protagonistin, die eine Erinnerung vermisst und deshalb die korrekten Beobachtungen aus dem Zug nicht richtig deuten kann. Immer wieder sorgten unvorhersehbare Wendungen für eine Spannung, die sich bis zum Schluss so weit steigert, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.


    Ein Suspense Thriller vom Feinsten!


    Ich bin begeistert und freue mich, dass die Filmrechte schon lange verkauft sind. Ich bin sicherlich bei den ersten Zuschauern im Kinosaal!


    5ratten