Beiträge von Martina

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Also, eins muss man Emma lassen, Mut hat sie schon, wenn sie sich in eine geschlossene Psychiatrie einweisen lässt. Aber hätte ich das gesagt vor so vielen Kollegen, nee, ich glaube nicht. Das mit dem Friseur, das ist ja echt krass, aber wie kommt dort ein Hotelzimmer hin? Und wer ist die geheimnisvolle Russin? Ich glaube, die spielt noch eine Rolle!
    Jedenfalls sehr viel Spannung!

    Es ist von Anfang an spannend, aber im Moment auch schwer zu durchschauen. Man weiß gar nicht so recht, was Realität ist und was nur in Emmas Kopf geschieht.


    Der Vater ist ein Choleriker, so dass Emma Angst vor ihm hat. Aber sie sehnt sich auch nach seiner Beachtung. Daher der ominöse Arthur. Doch dann ist da der Typ mit Helm.


    Irgendwann hat es dann eine Therapie gegeben.


    Nun ist sie Gastrednerin mit einer verblüffenden Offenbarung und danach in einem Hotelzimmer, das es angeblich nicht gibt. Sie hat das Zimmer genau untersucht und doch gibt es da den Spruch auf dem Spiegel. Aber es kommt noch schlimmer. Sie wird Opfer des „Friseurs“, der schon andere Frauen auf dem Gewissen hat. Wieso sind die anderen Frauen gestorben, Emma aber nicht?


    Sie landet in einer geschlossenen Anstalt, aber ihr Anwaltsfreund sorgt dafür, dass sie zu ihm in die Kanzlei kommt. Ungewöhnlich! Welche Interessen verfolgt er? Obwohl sich Emma bei ihm wohlfühlt, kommt mir dieser Mensch suspekt vor.


    Emma ist traumatisiert, aber sie ist mir bisher auch nicht besonders sympathisch, so dass sich mein Mitgefühl in Grenzen hält.


    Mal sehen, ob mein Bauchgefühl richtig ist.

    Ich bin fast durch mit Schlaf nicht, wenn es dunkel wird von Joy Fielding. Die Protagonistin Terry möchte ich ordentlich durchschütteln. :grmpf:Was sie gerade mit einer ihrer Patientinnen macht, verrate ich nicht, falls noch jemand das Buch lesen möchte.


    Heute ist bei uns in der Essener Innenstadt ein Zombie-Walk. Hingehen tun ich aber nicht, auch wenn sich jeder dort schminken lassen kann. :Kreuz:


    Da nehme ich mir lieber die Muffins von Zank. Habt einen schönen Leseabend. :hexe:

    Bin gestern gar nicht zum Lesen gekommen, macht aber nichts. Ich lebe ja in einer WG, erst haben wir gemeinsam gefrühstückt und Kakerlaken-Poker gespielt, passt ja ganz gut zu Halloween. :breitgrins: Dann hatten wir Redaktionssitzung für unsere Hauszeitung, Bibelkreis und abends war ich zu meinem kreativen Schreibkurs. Als ich nach Hause kam, bin ich in mein Bett gefallen. :zwinker:


    Habe aber heute früh mit Schlaf nicht, wenn es dunkel wird von Joy Fielding begonnen. Darin geht es um eine Krankenschwester, die eine junge Untermieterin aufnimmt. Man ahnt aber schon zu Anfang, dass mit dieser jungen Frau etwas nicht stimmt.

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    Also vorweg - Charlotte Link kann wirklich schreiben. Der Schreibstil und die Struktur des Buches sind so gut wie immer. Aber ich habe ein Problem mit Buechern, wo ich nicht eine einzige Person finde, die ich sympatisch finde. Alle Protagonisten dieses Buches moechte ich nicht in meinem Bekanntenkreis haben; entweder sind sie so dumm, dass man sie permanent schuetteln moechte oder total verantwortungslos. Nur zwei Beispiele: Janet wird sehr einfach mit ihrem Drang, allem davon zulaufen und ihrer voelligen Verantwortungslosigkeit erklaert, Karen ist ein eindimensionaler Stereotyp, der sich in etwa so benimmt, wie ein Spiessbuerger sich die "linke Szene" vorstellt und der Rest ist auch nicht besser. Stoerend und unoetig fand ich auch den Mord an Dana, der in keinem Zusammenhang mit dem Rest des Buches steht und auch nicht aufgeklaert wird. Der Ausgang des Buches hat seine eigene Logik, ist aber zu klischeehaft, um wirklich zu befriedigen.
    Und wenn ein englischer Polizeibeamter in Frankreich einen unbewaffneten Zivilisten erschiesst, in der Annahme, dass eventuell eine Geiselnahme passieren koennte, dann haette ich mehr als einen Zweizeiler dazu erwartet. Hoechstwahrscheinlich waere das ganze Buch besser gewesen, wenn es 100 Seiten mehr gehabt haette und damit die Moeglichkeit, intensiver sich mit einzelnen Charaktaeren und Situationen auseinander zu setzen und sie tiefgruendiger und damit glaubwuerdiger zu machen.


    1ratten

    foenig , vielen herzlichen Dank für das Rezept. Werde ich sicherlich einmal ausprobieren, auch Low Carb klingt gut. :winken:


    Weiterhin viel Erfolg beim Häkeln. :stricken:


    Hasenpfote , fand beide Bücher von Tommy Jaud sehr unterhaltsam. :breitgrins:


    Habe noch Ich vermisse dich von Harlan Coben begonnen, bin aber nicht weit gekommen. Heute nachmittag kam die Sonne raus, deshalb bin ich eine Stunde spazieren gegangen


    Nun, ist das verlängerte Wochenende schon so gut wieder vorbei, hat mir Spass mit euch gemacht. Habt noch einen schönen Abend. :winken: