Beiträge von anschu74

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Die Trilogie um die Macht auf und im Berg Ianapat geht in die zweite Runde.

    Die Geschichte geht nahtlos weiter und ich war sofort wieder im Geschehen gefangen. Im zweiten Teil werden bisher bekannte Charaktere weiterentwickelt und der Leser lernt neue Facetten der Figuren kennen und lieben oder hassen. Die Intrigen um die Macht gehen weiter. Während die Handlung des ersten Teils vorwiegend auf und um den Berg Ianapat gespielt hat lernen wir in diesem Teil nun endlich auch einiges über das Innere des Berges. Der Kampf um die Macht und die Änderung der Gesellschaft gipfeln in einer Revolution.

    Die Magie des Berges ist auch in diesem Teil ein wesentlicher Bestandteil und wir lernen mehr darüber. Die Zauber, die mit dem Stein möglich sind sind aufregend und spannend. Die Ströme der Magie gleichen Gezeiten. Gezeiten bestehen aus Ebbe und Flut. Bisher wurde eine Ebbe der Magie auf magische Weise verhindert. Nun wollen einige Revoluzzer diese magische Barriere aufheben. Wird es ihnen gelingen und welche Konsequenzen wird ein Gelingen haben?


    Der 2. Teil ist sehr spannend und fesselnd. Durch die Kämpfe ist das Buch sehr energiegeladen. Aber es gibt auch kleine ruhige und besinnliche Momente. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Das macht die Geschichte sehr ausgewogen. Es werden einige Fragen aus dem ersten Teil beantwortet. Diese Antworten werfen aber, typisch Robert Corvus eben, nur noch mehr Fragen auf. Nun bin ich sehr gespannt auf den dritten Teil.

    5ratten

    Was erwartet Ihr vom Abschlussband?

    Die Auflösung der noch ungelösten Fragen und Rätsel. Es wird dann hoffentlich tiefer in den Berg gehen und wir lernen endlich etwas mehr über die Geister und ih "ewiges Leben" im Berg. Ich bin gespannt, wie es mit Semire und Brotan weitergeht. Ein Happy End für die beiden und das ungeborene Kind wäre schön. Aber allzu viel Hoffnung möchte ich da nicht hineinsetzten. Wir wissen ja, wer der Autor ist.


    Ich bin überrascht, dass die Revolution quasi schon in Band 2 ihr erfolgreiches Ende nimmt.

    Also für mich ist das noch nicht wirklich ein erfolgreiches Ende der Revolution. Eher ein erfolgreicher Anfang. Wie es am Ende ausgeht bleibt abzuwarten.

    Und was ist das für ein seltsames Wesen mit den Steinsäulen als Beinen und den aneinanderliegenden Ringen, in denen sich dieser "Klumpen" wie geschmolzenes Metall dreht? Ist das auch eine Art Herz? Haben wir dieses Bild nicht schon mal an einer anderen Stelle gesehen? Die anderen Geistern halten sich in dessen Nähe auf, ist das so eine Art Leit-Geist?

    Ja das Wesen hab ich ganz vergessen. Da frage ich mich auch, was das ist. Und irgendwie hab ich auch das Gefühl, sowas ähnliches schon gesehen zu haben. Ich weiß nur nicht wo und in welchem Zusammenhang.

    Emala - das war ja klar, dass sie sich nicht darum schert, was nun mit den Graviliern geschieht bzw. sich nicht um das Chaos am Berg kümmert, sondern nur an ihre eigene Unsterblichkeit denkt.

    Ja voll typisch. :thumbdown::cursing:

    Kyrin, Quilûn und Semire wollen das bisherige Herrschaftssystem stürzen und Golars Traum von der Freiheit umsetzen, während die Gravilier sich als die neuen Grafen usw. des Berges sehen. Das wird noch jede Menge blutiger Konflikte geben, zumal Emala sich als Führerin der Gravilier in den Berg abgesetzt hat.

    Das wird noch sehr spannend. Da bin ich echt neugierig, wie es weitergeht. Wahrscheinlich nicht besonders harmoinsch.....

    Ja, jetzt präsentiert uns Bernd ein kleines Happy End, damit sich nachher der vernichtende Schlag noch schlimmer anfühlt =O:evil:

    Oh =O damit könntest du durchaus Recht haben.

    Was wird Tarima machen, die inzwischen zu einer Witzfigur wurde (ganz drastisch ausgedrückt), wenn sie erkennt, dass Brotan als Imagolem plötzlich wieder ein Bewusstsein hat?

    Sie wird auf jeden Fall mächtig sauer sein. Aber was soll sie schon groß gegen einen Imagolem ausrichten können? Da ist Brotan jetzt wohl in der besseren Position.

    Ist er das? Kann es nicht auch sein, dass er sich in einer ähnlichen Position gesehen hat? Eine Frau zu haben, die ich nur mit einem Liebeszauber an mich binden kann, die eigentliche einen anderen geliebt hat und deren Eltern der Meinung waren sie müsse unbedingt einigermaßen standesgemäß heiraten? Wissen wir, ob das seine Idee war? Und selbst wenn, er weiß, dass jedes Wort von ihr gelogen ist, was ihn betrifft, dass er in einer Scheinwelt ohne echte Wärme lebt. Er kann noch nicht mal um die Liebe seiner Frau kämpfen, den wenn er das Halsband abnimmt, sehen wir ja was passiert. Sicher ist er ein Sch..kerl, aber ich wollte diesen Aspekt einfach mal nennen.

    Was das angeht hast du natürlich Recht. Diese Fragen sind schon berechtigt. Aber es ändert nichts daran, was Anthurel für ein Mensch ist.

    Andererseits, scheint Bernd sein Herz für die einzig wahre Liebe gefunden zu haben, die unsterbliche Liebe - da kann alles passieren auch ein rosa-glitzernde Happy End :breitgrins:

    Damit würde Bernd uns echt eiskalt erwischen :D

    Stimmt.:D

    Rasant, aufregend und spannend geht der zweite Teil zu ende. Wie von mir erwartet bricht die Revolution und somit das große Chaos aus.


    Kyrins Weg zum Kristallherz des Ianapat war nervenaufreibend. Ich war mir aber sicher, dass sie es schaffen wird. Nur war ich mir nicht sicher, ob sie das Ganze überlebt. Zum Glück wurde sie gerettet. Diesen Zerstörungszauber in Heuschreckenform fand ich sehr passend. Einerseits weil so ein Heuschreckenschwarm ja ansich schon ein großes Zerstörungspotential hat und andererseits weil das Kristallherz von einer steinernen Ranken gefangen gehalten wird. Ich habe allerdings den "Wächter" der beim ersten Besuch dort war vermisst. Wo ist der denn abgeblieben? Das Kyrin das Herz des Berges nicht befreien kann ohne, dass die Geister davon Wind bekommen war klar. Die sind ganz schön sauer geworden. So einem wütenden Geist möchte ich auch nicht begegnen. Können die Geister eigentlich im Berg überleben, wenn sich das Kristallherz die Magie wiederholt?


    Die Zerstörung, die mit dem Rückfluß der Magie einhergeht ist verheerend. Ich stelle mir das vor, wie eine im Krieg zerbombte Stadt. Es muss ziemlich schrecklich sein. Aber das Aufwecken der schlafenden Seelen der Imagolems durch die Zerstörung dieser Metallscheibe mit dem Wappen der Schneegrunds ist schon ein genialer Schachzug von Graf Golar. Die Seelen wäre auf jeden Fall erweckt worden entweder von einem Eingeweihten oder durch die Zerstörungswut der Feinde.


    Endlich wird das Geheimnis um Alita gelüftet. Es ist also ein Liebeszauber. Jetzt wird mir auch klar, warum sich Alita nie gewehrt hat und Anthurel sich ihrer so sicher war. So ein A...... Mistkerl. :cursing: Ob Alita wohl ihren Luhk wiederfindet. Ich sehe da eher schwarz. Wer weiß, ob er nicht sicherheitshalber aus dem Weg geräumt wurde.


    Emala bekommt die gewünschte Zaubererwerkstatt. Nur nicht so ganz in dem Zustand wie sie es gern gehabt hätte. Geschieht ihr Recht. :breitgrins:

    Allerdings hab ich nicht so ganz verstanden, warum diese Spinne so ein Problem ist. Ich dachte die ist auch nur ein Zauber und durch die Umkehrung harmlos bzw. zerstört wurden.


    Quilûn und Erlyk werden wieder vereint. Derrek war mir jetzt richtig sympatisch. Wieviel er wohl wusste/weiß von dem was wirklich vor sich ging/geht? Würde er dann immernoch auf Quilûn Seite kämpfen?


    Semire und Brotan erleben ein "kleines Happy End". Das finde ich schön.


    Die Schlußszene mit Erlyk, der blauen Blume und Quliûn hat mir sehr gut gefallen. Ein kleiner ruhiger Moment in all den Chaos.

    Hier muss natürlich die übliche Frage hin: Was denkt Ihr - wie geht's aus?

    Das ist schwierig. Ich denke dieser Teil wird mit dem Beginn der Revolution enden. Und das wird sicher ein ziemliches "Spektakel" werden. Sollte es Kyrin gelingen, die Ströme der Macht umzukehren wird das für sehr viel Chaos sorgen. Wer weiß, was allein dadurch alles zerstört wird und wie viele Opfer es fordern wird.

    Werden denn dann die Imagolems überhaupt nocht "funktionieren" können, also auch Brotan?

    Laut dem was Kyrin sagt schon: "Die Imagolems können die ihnen innewohnende Magie halten, weil sie beseelt sind."

    Und wie sieht es mit den Versteinerten aus, würde sich der Zauber dann auch aufheben?

    Das würde mich auch interessieren.


    Wie verheerend muss die Wirkung auf die Imagolems sein, wenn Sie wieder zu Bewusstsein kommen. Mir düngt, dass dies weder für ihre Führer noch für sie ein glückliches Ende nimmt.

    Das stelle ich mir sehr schrecklich für die Seelen der Imagolems vor.

    (und mindestens noch ein weiterer Zauber ...).

    Jetzt bin ich sehr stark am überlegen, welchen Zauber du meinst. :/

    Bei manchen Kindern ist das vielleicht genau die Definition, die sie für den Begriff "Eltern" geben würden. :err:

    Mit dieser Vermutung liegst du bestimmt nicht falsch. :D

    wie soll dann eine gewisse Ordnung wiederhergestellt werden? Wie soll diese Ordnung aussehen? Und wer soll für sie sorgen?

    Ich erinnere mich an eine Geschichtsstunde, in der unser Lehrer meinte, der kritischste Moment in einer Revolution sei der, in dem die siegreichen Revolutionäre versuchen, eine neue Ordnung zu etablieren.

    Das ist irgendwo auch einleuchtend. Solange man gegen eine bestehende Ordnung kämpft, muss man sich mit seinen Mit-Revolutionären nur einig darüber sein, was man nicht will. Danach geht es aber darum, positiv festzulegen, was man stattdessen will ... Da kann einem schnell der ganze Laden um die Ohren fliegen.

    Ja das ist die große Frage: Wie geht es nach der Revolution weiter? Wie wird alles für alle besser? Das ist mit Sicherheit der schwierigste Teil einer Revolution.

    Quliûn Gespräch im Berg in der Kammer der Schneegrunds war schon spannend und erschreckend zugleich. Da verlangen die Geister doch tatsächlich, dass Quilûn nun gegen die Blitzdorn intregiert, wegen einer Fehde der Geister im Berg, weil sie irgendetwas haben wollen was Quilûn nicht zu interessieren braucht. Das ist doch wohl .... da fehlen mir doch glatt die Worte. Diese Ränkespiele sind ja katastrophal. Das nimmt ja nie ein Ende. Und Quilûns Eltern sind solch einer Fehde der Geister zum Opfer gefallen. Also diese ganze Gesellschaft im und auf dem Berg ist doch echt krank. Da kann ich nur hoffen, dass die Revolution gelingt und es dann besser wird für alle.


    Kyrin hat also für jeden ihrer Imagolem einen Zauber geschaffen, der ihr Bewusstsein aus ihrem Schlaf aufweckt. Das klingt interessant und ich bin sehr gespannt, ob das alles so funktioniert und welche Folgen das dann hat.

    Das Kyrin dann doch mal der Kragen platzt ist für mich nur allzu verständlich. Semire und Quilûn sind ja echt gerade zu nichts zu gebrauchen. Da musste ja mal jemand etwas unternehmen. Und Kyrin hat Erfolg. Semire schließt sich sogar der Sache der Revolution an. Allerdings nur weil Kyrin in ihr die Hoffnung weckt, dass sie irgendwie Brotan zurückbekommt. Ob das so gelingt? Sollte sich das Ganze als falsch herausstellen wird Semire das sicher nicht so ohne Weiteres hinnehmen. Das könnte böse für Kyrin enden. Als Kyrin sich dann auch noch damit einverstanden erklärt Erlyk als Geisel an Emala auszuliefern hab ich innerlich aufgeschrien. Das ist doch wohl das Letzte! Da hat mich Kyrin doch schon sehr enttäuscht, obwohl ich sie wirklich sehr mag.


    Das die Revoluzzer nun gemeinsame Sache mit Emala machen bereitet mir irgendwie Bauchschmerzen. Ich bin mir nicht sicher, ob das so gut ist. Emala kann man nicht trauen. Die hat ihre ganz eigenen Gründe für die Erstürmung des Berges. Und die haben garantiert nichts mit der Befreiung bzw. Heimführung ihres Volkes zu tun. Sie ist ja geradezu besessen davon, die Zauberwerkstatt einzunehmen.


    Quilûn, Kyrin und Abuliar finden das Kristallherz im Berg. Dieses Dornenband um den Kristall ist doch bestimmt ein Zauber, der verhindert, dass die Magie zurück in den Berg bzw. den Kristall fließen kann. Es macht auf mich den Eindruck, dass dieses Kristallherz sich ausdehnt, wenn die Magie zurückfließt und zusammenzieht wenn sie ausströmt. Und die Magie wird über diese Adern zum Herz bzw. davon weg gepumpt. Wie ein Blutkreislauf. Dieses Dornenband scheint diesen Zyklus zu verhindern. Schrumpft das Herz dann dadurch immer mehr? Weil es gibt ja nur Magie ab aber es kommt nichts zurück. Das kann ja nicht ewig so weitergehen. Interessant fand ich, dass wir Quilûns Retter dort begegnen. Was hat es mit ihm auf sich?


    Semire ist von Brotan schwanger. Da haben wir ja Recht gehabt mit unserer Vermutung. Und nun hat sie, dank Kyrin eine neue Idee im Kopf. Da sie jetzt weiß, dass Brotans Seele quasi noch vollständig ist und alles außer den Instinkten schläft, will sie Brotan irgendwie zurückholen. Sie möchte mit ihm und dem Kind ein gemeinsames Leben. Und sie will für ihr Kind "einen Vater aus Fleich und Blut". Wessen Körper will sie Brotans Seele einpflanzen? Etwa Quilûns? Das würde mich nicht überraschen. Vielleicht spielt ja in diesem Zusammenhang die Quadra noch eine wichtige Rolle? Auf jeden Fall wird es da noch spannend.

    Semire hilft nun den Revoluzzern und schmiedet fleißig Intrigen, um die Tiefen Häuser gegeneinander auszuspielen.


    Abuliar fliegt auf und wird von Agohn freudig verurteilt. Darauf hat Agohn doch nur gewartet. Eine Möglichkeit Abuliar aus dem Weg zu räumen. Abuliar ist sehr tapfer und verrät Kyrin nicht. Auch Kyrin beweist mal wieder, wie stark sie ist, als sie dabei mithelfen muss Abuliar in einen Weinenden Mann zu verwandeln. Diese Szene war traurig und spannend und rührend zugleich. Ich hatte sehr viel Mitleid für Abuliar und Kyrin.

    Oh wie typisch für Bernd! Erst setzt er alles daran, dass wir Leser eine Figur ins herz schließen und dann bringt er diese hinterrücks um! :evil:


    Aber ich fange mal am Anfang des Abschnitts an. Kyrin und Abuliar wollen den Wahrheitsgehalt von Bulgadohms Aussagen prüfen, mit einem magischen Lügendetektor. Coole Idee. Nur leider geht sie nach hinten los. Und am Ende ist Bulgadohm tod. Diese ganze Szene war sehr spannend. Die schrecklichen Erinnerungen von Kyrin, wie das Volk unter den Adligen zu leiden hat waren echt hart. Da traten mir auch die Tränen in die Augen. Was für eine grausame Welt.


    Die Hochzeit von Quilûn und Semire findet tatsächlic statt. Aber die Zeremonie ist nicht wirklich romantisch. Es war interessant und wir sind mal etwas tiefer in den Berg gekommen. Das hat mir gefallen. Dieses Einsetzen und Einritzen des Steinplättchen über dem Herzen war irgendwie seltsam und ich fand es komisch, dass dieser Geist soviel grausame Freude an den Schmerzen der beiden hatte. Aber vielleicht war diese hämische Freude auch daher, dass dieser Geist von Semires Doppelleben weiß und es ihr zu verstehen gibt durch die eingeritze Rose. Nur was hat es nun zu bedeuten, dass die Geister davon wissen? Ist das gut oder schlecht?


    Die Verwandlung von Doryam in einen Unsterblichen. Das fand ich spannend zu lesen. Nun wissen wir endlich auch, wie das so abläuft. Diese unterirdische Kaverne war schön, aber irgendwie unwirklich. Blumen und Schmetterling tief im Berg, damit hätte ich so jetzt nicht gerechnnet. Und dann dieses Verschmelzen mit dem Stein.:huh: Hat Doryam eigentlich irgendwelche Beruhigungsmittel bekommen?


    Der Arenakampf .... also das Elaimon derjenige ist, der Brotan hinterrücks umbringt damit habe ich so gar nicht gerechnet. Da war ich völlig perplex. Erst rettet brotan ihn noch und sagt er ist ein Freund und dann sowas. Pfui Teufel, das ist böse. Das Tarima das Volk mit gartis Lammspießen besticht, damit sie Brotans Tod fordern ist nicht überraschend aber Elaimons Tat schon. Der arme Brotan. ;( Ich denke allerdings, dass Brotan nun als Imagolem, als besonderer Imagolem von Kyrin, noch eine wichtige Rolle spielen wird. Da bin ich mal gespannt.


    Semire ist völlig fertig nach Brotans Tod, gefühlsleer. Ich hatte kurzzeitig die Befürchtung sie würde sich in den Tod stürzen. Bei dem Zusammentreffen mit den drei Männern hab ich schon Schlimmes befürchtet, abre dann kommt die "allte" Semire doch wieder zum Vorschein und setzt den Kerlen ganz schön zu, einen tötet sie sogar. Allerdings weiß ich noch nicht, was genau Brotans Tod jetzt bei ihr an Veränderungen hervorruft. Ich habe da so meine Bedenken....


    als nächstes werden die Unsterblichen doch sicherlich Nachwuchs haben wollen

    Vielleicht ist sie ja von Brotan schwanger

    Das ist auch meine Überlegung. Das würde mich nicht überraschen.


    Die Unsterblichen bleiben weiterhin sehr undurchschaubar, ich kann sie einfach nicht einschätzen.

    Ja aus denen werde ich auch nicht schlau.


    Aber woher wissen sie das? Wissen sie wirklich alles ? Ich glaube ja eher an Spione

    Das habe ich mich ebenfalls gefragt ... die Vorstellung, dass Steinwände quasi Ohren haben, über die die Unsterblichen alles mitbekommen können, finde ich ziemlich gruselig. Spione wären da doch handfester.

    Ja die Vorstellung, dass die Unsterblichen in allem was aus Stein ist sein können und alles mitbekommen finde ich auch ziemlich gruselig. Da sind mir die Spione auch lieber.


    Ob sie noch einen weiteren Kopf holen?

    Darauf bin ich auch gespannt.

    Einerseits brenne ich zwar auch darauf, Antworten zu bekommen, aber andererseits ist es auch ein verdammt hohes Risiko.

    Ja ob das wirklich so gut ist, da bin ich mir auch nicht so sicher.


    Falls er doch als Imagolem weiterlebt, bin ich gespannt, ob sich starke Gefühle, wie seine Liebe zu Semire, dann irgendwie bemerkbar machen werden.

    Darauf bin ich auch gespannt. Ich denke auf jeden Fall, dass Brotans Geschichte noch nicht zu ende ist.

    Mit ihm gab es keinen Alltag, kein Erlebnis, dass irgend etwas relativiert hätte, und die Verliebtheit war noch frisch und kein Stückchen abgenutzt. I

    Ja die erste Liebe und der erste Liebeskummer sind heftig. Es hat sich schon so mancher Teenager aus Liebeskummer etwas angetan. Wenn meine Tochter ihren ersten richtigen Liebeskummer hat davor fürchte ich mich schon jetzt....:S

    Es prüfe, wer sich ewig bindet ... :evil:

    Nach der Äußerung habe ich schlimme Befürchtungen ...8|

    Tragisch finde ich, dass der Pfeil durch Kyrin geschaffen wurde.

    Ja das finde ich auch.

    Nun verstehe ich auch, warum er Semire davon nichts erzählt hat, sie hat sich damit arrangiert, in dem höfischen Intrigenspiel gekonnt zu agieren. Jetzt aber mit ihrer Liebe zu Brotan könnte ihr eine Realisierung der Pläne ihres Vaters zugute kommen, denn dann könnte solche eine Beziehung deutlich realisierbarer sein wie unter den gegebenen Umständen.

    Das stimmt. Jetzt wird so einiges klarer.

    ich habe immer noch nicht kapiert, wie das Spiel genau funktioniert :D

    Willkommen im Club. :five: Ich auch nicht.

    Steckt da ihr Mann dahinter? Mich wundert es nämlich schon die ganze Zeit, dass er so überhaupt nicht eifersüchtig ist, wenn Alita und Quilûn ständig zusammenstecken. Vielleicht liegt das an dem Band mit dem Stein, dass er sie so irgendwie in der Hand hat.

    Das wäre auch eine Möglichkeit. Das würde dann wohl bedeuten, das dieser Zauber nur dann greift, wenn Anthurel nicht bei ihr ist? Kann sie ihn dann abnehmen, wenn sie bei ihm ist? Trägt sie ihn freiwillig? Irgendwie passt da meiner Meinung nach etwas nicht. Ich denke, da steckt noch mehr bzw. was anderes dahinter. Ich kann nur nicht sagen was.

    Schade, dass doch sehr schnell ausgeblendet wurde, wie Semira ihre Unschuld verliert, so ein bisschen Prickel wäre doch noch nett gewesen

    Das finde ich auch. Ich hätte da auch gern etwas mehr drüber gelesen.

    Da kommt meine romantische Ader durch. <3

    Aber richtig ausgelebt hast du sie nicht. Sonst hätten wir Leser etwas mehr über das Liebesspiel der beiden lesen dürfen....

    Wir benötigen als eine Art riesiger Friedens-Joint, damit alle Ruhe geben.

    Da fallen mir spontan die Quabiten aus Perry Rhodan ein. Vielleicht können wir die ja kurz mal importieren. 8o:D

    wer weiß, ob der Berg dann nicht zu einer Art "Gegenschlag" ausholt.

    In die Richtung denke ich auch. Irgendetwas hält das Kristallherz gefangen. Und der Berg begehrt dagegen auf. Daher auch diese Beben usw. Ich denke, dass sich der Berg bald für seine "Beschränkungen" rächen wird.

    Frage in die Runde: Wer von Euch erwartet bei dieser Geschichte ein schönes nettes romantisches Happy End?

    Nein. Wir wissen ja, wer der Autor ist. 8o Kannst du überhaupt solche Bücher schreiben?

    Die Frage spiele ich gern zurück: Bei dem, was Ihr bisher über die Welt und die "Lage der Nation" wisst - was wäre der positivste Ausgang, den Ihr Euch vorstellen könnt?

    Typisch, eine Frage mit einer Gegenfrage beantworten und die Leserunde zur Disskusion anregen. Das gefällt mir so an den Leserunden mit dir.

    Kurzfassung des Ideals: Gleichstellung für alle, die Befreiung des Berges, die Gravilier wieder zurück in ihrer alten Heimat, Frieden und Wohlstand für alle. Und jeder darf lieben wen er möchte. Happy End für alle. Das wird nur nicht passieren.

    Also realistisch ist auf eine gelungene Revolution und eine Änderung des Machtgefüges auf dem Berg zu hoffen. Aber wahrscheinlich mit sehr großen Opfern verbunden.

    Im Gegenteil: Schraubt Eure Erwartungen nach oben - jetzt geht's erst richtig los! 8)

    Naja ... je höher desto tiefer der Fall ....:/

    Naja wo ist oben, das ist hier doch die Frage :evil:

    Das hast du Recht.

    Ein spannendes, romantisches und aufschlussreiches Kapitel.


    Die Verlobungszeremonie fand ich toll. Gut beschrieben, faszinierender Zauber mit diesen "Schweberüstungen". So eine hätte ich auch gern. mit diesen großen Flügeln musste ich an Engel denken. Ich bin gespannt, ob diese Eheschließung auch tasächlich zustande kommt. Ich hab da so meine Zweifel. Noch dazu, wo beide sich nun jetzt zu Anderen hingezogen fühlen. Und beides Menschen, die sie eigentlich nicht haben dürfen. Das wird noch spannend.


    Quilûn fühlt sich zu Alita hingezogen. Inwieweit das auch für Alita auf Quilûn zutrifft weiß ich nicht. Vielleicht hat sie ihn nur gewähren lassen weil er der Graf ist? Ich frage mich allerdings, was es mit diesem Halsband auf sich hat. Auf jeden Fall etwas mit Magie, schließlich ist diese steinerne Rose ist doch bestimmt irgendein Zauber. Nur was für einer? Ein Schutzzauber vor einer Krankheit, so wie Quiûn vermutet oder etwas ganz anderes?


    Das Aufnahmeritual von Brotan in die Gladiatrengemeinde hat mir gut gefallen. Etwas brutal, aber trotzdem passend und nachvollziehbar. Auch schient sich zwischen Brotan und Elaimon eine Art Freundschaft oder Bündnis zu entwickeln. Das gefällt mir. Brotan entwickelt sich zum Publikumsliebling. Das überrascht mich nicht.


    Semire und Brotan.:love: Wie schön. Erst ein bißchen Katz und Maus spielen und dann "fall in love". Das hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es war vorauszusehen, dass Brotan eine Partie Flug und Fall gewinnt und die Rose entblättert. Allerdings hat Semire da etwas nachgeholfen. ;) Zum Glück hatte Brotan genug Verstand, die kleinen Gesten zu deuten. Ich war auch nicht überrascht, dass Brotan in der Rose vom Lustgarten Semire erkannt hat. Er hat eine gute Beobachtungsgabe, ihm entgehen Kleinigkeiten und Details nicht. Der Tanz der beiden war sehr romantisch.:tanzen:


    Diese Hinrichtung von Jasita war schrecklich. Sie tat mir unendlich leid. Wie grausam das war. Da hätte ich an ihrer Stelle den Levitationszauber gleich über dem Abgrund ausgespuckt um zu Tode zu stürzen, als mich vorher noch steinigen zu lassen. Und dann wird sie noch von denen gesteinigt, denen sie vorher helfen wollte. :(


    Kyrin offenbart nun endlich Golars ware Absichten und seinen Traum von einem gleichberechtigten Leben auf dem Berg. Das passt zu ihm. Und natürlich hat sie keinerlei Problem Quilûn mit ins Boot zu holen. Das passt einfach richtig gut zusammen. Und Golar war schon sehr fleißig. Die Revolution beginnt in kleinen Gruppen und verbreitet sich so weiter. Ein schlauer Plan. Nur leider auch tödlich für Golar. Der Zauber von Kyrin tötet am Ende Golar. Das ist schrecklich traurig. Die arme Kyrin. Mit dem Wissen, dass es ihr Zauber war, der Golar das Leben gekostet hat muss sie nun leben.

    Diese Szene haben wir im Lektorat überarbeitet, weil zunächst nicht klar war, dass es sich bei dem Bären um das Tier handelt, das man bei Erlyks Befreiung im ersten Band gefangen genommen hat. Deswegen stehen jetzt Tarimas erklärende Aussagen im Buch.

    Das es sich um "den" Bären handelt war mir anfangs auch nicht klar. Die Erkenntnis kam erst durch Tarimas Aussagen.

    "Perfekt füreinander sein" und "keine Zukunft haben" klingt wie ein Widerspruch ... :/

    Ja und nein .... ich meine dass sie vom Wesen her ideal füreinander sind. Sie denken ähnlich, haben ähnliche Interessen, ergänzen sich

    gegenseitig .... passen einfach wie Topf und Deckel zusammen. Leider können sie aber nicht "offiziell" als Paar zusammen auftreten, weil es die gesellschaftliche Schranken nicht erlauben. Es muss eine heimliche Liebe sein. Und darum haben sie keine richtige Zukunft/Perspektive. Leider.

    Semire ergreift die günstige Gelegenheit um mit alten Traditionen zu brechen. Sie befreit sich und zeigt offen, wem der Sieg von Haus Schneegrund zu verdanken ist. Das gefällt mir. Die Reaktion von Semire auf Brotan fand ich nicht wirklich überraschend, irgendwie hab ich sowas schon geahnt. Die beiden sind perfekt füreinander. Nur leider haben sie als Paar keine Zukunft. Aber vielleicht kann sich Semire ja Brotan als Liebhaber nehmen? Ich denke bei den Römern war das nicht ungewöhnlich, dass ein guter Arenakämpfer als Liebhaber in so manches Bett geholt wurde.


    Die Zweckehe zwischen Quilûn und Semire erscheint mir durchaus sinnvoll. Wer weiß, ob Graf Golar nicht genau sowas bezweckt hat mit der Wahl seines Nachfolgers? Auch Quiliûn scheint sich langsam an seine Grafenrolle heranzutasten. Die Idee,, wie man Doryam loswird ist genial. Mal sehen was die beiden noch so gemeinsam erreichen. Da bin ich gespannt. Und das es eine Zweckehe ohne körperliche Nähe sein wird steht außer Frage.


    Kyrin holt Abuliar mit ins Boot. Auf den wäre ich ja so gar nicht gekommen. Aber sie macht das schon clever. Und dass Abuliar und Agohn keine Freunde sind ist ein Bonus obendrauf. Ich bin sehr gespannt, ob die beiden das Kristallherz des Berges finden.


    Brotans Arenakampf war sehr aufregend. Aber der Bär tat mir auch leid.


    Quilûn geht mit den Lichtknechten in den Berg und arbeitet mit. Das gefällt mir. Ich kann durchaus nachvollziehen, das sich Quilûn, trotz der Gesteinsmassen um ihn herum, im Berg frei fühlt. Frei von den Zwängen, den Intrigen, .... Mal sehen, was da so im Berg passiert. Auf den Gang in den Berg freue ich mich sehr und ich bin mega gespannt. Wer weiß, ob Quilûn nich seine Eltern irgendwei dort unteb trifft. Oder den Geist, der ihm damals geholfen hat? Vielleicht erfahren wir ja den Grund für diese Hilfe....


    Ein bisher sehr spannendes Buch. Es fällt mir oft schwer es wegzulegen. Leider hat die Schule wieder angefangen und ich habe nicht ganz soviel Zeit zum lesen wie ich gern hätte. Ich klettere irgendwie ziemlich langsam hinter euch her ....


    Beeindruckend fand ich auch den Geheimeingang, hatte ein bisschen was Harry Potter.

    Ja da musste ich auch an das Büro von Dumbledoor denken. Oder das reisen im

    Kamin mit diesem Flugpulver.

    Noch viel mehr habe ich Teppiche geknüpft - das konnte ich nämlich gemeinsam mit meiner Mutter machen, es war eines ihrer Hobbies. Heute liegt einer der Teppiche, die wir gemeinsam geknüpft haben, vor meinem Bett.

    Das finde ich süß. :love:

    Ob er immer noch seine Eltern sucht? Und auch finden wird?

    Das frage ich mich auch.

    Der Hammer war dann, wie der Alte den Schreiber Lastonn abkanzelt, so dass sich dieser ganz flott trollt und die beiden Magier in Ruhe lässt :D:D Wie die beiden die Karte ausfindig machen, fand ich faszinierend und sehr magisch, auch wenn ich bei der Backpfeife für die Leserin lachen musste.

    Ja die Szene fand ich auch sehr lustig. :D

    Sein Sohn ist das beste Mittel, ihn zu erpressen.

    Oh das ist mir noch gar nicht so richtig aufgefallen, dass Doryam droht erlyk etwas anzutun. :verlegen: Wie gut das es euch gibt.:*

    Alita Blitzdorn tut mir aufrichtig Leid. Sie ist dermaßen in dieser Tretmühle namens Ehe gefangen. Ich könnte verstehen, wenn sie sich ihres Mannes entledigt, nein, ich wünsche es ihr sogar. Sie würde doch gut zu Quilûn passen, was meint Ihr? Ich denke auch dieses Verhalten ihres Bruders wird Kyrin davon abhalten, sich ihm zu öffnen.

    Ja Alita tut mir auch leid. Ich würde ihr wünschen, dass sie Anthrel mal Paroli bietet. Aber das wird wohl nie passieren.

    Denkt Ihr, dafür ist Alita "der Typ"?

    Nein absolut nicht.

    Denkt Ihr, Quilûn und Alita würden zusammen passen?

    Hm schwer zu sagen. Aber ich glaube eher nicht. Sie sind beide keine starken Persönlichkeiten. Sie könnten sich nicht gegenseitig stützen. In der derzeitigen Situation, in der sich Quliûn befindet wäre das eher verheerend.


    Er erwähnt ein Herz aus Kristall, das in dem Granit schlägt und jene, die weit unten ruht. Wer oder was ist "jene" tief unten im Berg? Wird der Berg nun zunehmend zornig über die "Pfuscherei" der Magier mit seiner Macht? Der Gravilioner erwähnt immer wieder, dass man dem Berg mit Demut begegnen muss. Welche Rolle spielen aber dabei die Geister, die im Berg leben und die doch die Magier und Tiefen Häuser unterstützen? Gehören sie eigentlich gar nicht in den Berg?


    Gut gefallen haben mir auch die Zweifel Quilûns, was den Gang in den Berg angeht, die er Doryam gegenüber kundtut.

    Ja das fand ich auch toll. Dieser Gang in den Berg ist nicht das non-plus-ultra.

    Da stellt sich die Frage, was Kyrins Ziel ist. Je nachdem, was sie erreichen will, gibt es unterschiedliche Leute, bei denen sie Hilfe suchen kann. Wenn es im Kern um die Magie geht - wäre es dann klug, an Steinmeister Agohn als den mächtigsten Zauberer des Berges heranzutreten?

    Auf gar keinen Fall an Agohn wenden. Dem trau ich keinen cm übre den Weg.

    Ist das so?

    Der Vergleich zu Kokain wurde ja schon gezogen. Es gibt reiche Leute, die regelmäßig Kokain nehmen und damit gut "funktionieren", es sogar als leistungssteigernd erleben. Echte Probleme kommen dann auf, wenn sie sich ihren Stoff nicht mehr leisten können. In Quilûns Fall steht ihm aber das Vermögen von Haus Schneegrund zur Verfügung - dafür dürfte er sich eine Menge Quadra besorgen können ...

    Aber ist die dauerhafte Einnahme von Kokain nicht irgendwann tödlich?

    Die Gedenkfeier ist der Moment, in dem ich dachte "Ja, deswegen hat der Graf den Maler ausgesucht..." Seine selbstlose Geste mit der Freigabe der Geiseln ist genau das Gegenteil dessen, was vom Establishment erwartet wurde. Er sieht die Welt nicht nur anders, er handelt auch anders.

    Ja da hast du Recht.

    Quilûn gönnt sich mal eine kleine Auszeit und lässt sich von Zimilia Eisklamm verführen. Doch diese hat natürlich dafür Gründ, die Quilûn erst später erklärt werden. Diese klein Szene bei der Trauerfeier von Graf Golar machte mal wieder deutlich, wie wenig Quilûn über die Welt des Adels weiß und wie naiv Quilûn dem ganze eigentlich gegenübersteht. Die Trauerfeier von Graf Golar war interessant. Es war schön zu lesen, wie solch eine Zermonie am Ianapat abläuft. auch der Gegensatz zu der kleineren Trauerfeier von Domor war gut gesetzt, sodass man ein gutes Bild davon bekam, wieviele Menschen zu Graf Golars Beisetzung gekommen waren.

    Dass Quliûn sich Gedanken über die Zukunft seines Sohnes macht ist verständlich. Er liebt Erlyk sehr und hat Angst, dass ihn dieser plötzliche Adelsstand noch einsamer macht als er eh schon ist. Fürst Doryam ist einfach nur ätzend. Ein machtgieriger, hinterlistiger Feigling. Ihn mag ich ganz und gar nicht. Und er kann Quilûn garantiert noch sehr gefährlich werden, wenn er ihn nicht bald in die Schranken weist. Leider sieht es ganz danach aus, dass Quliûn nur mit Hilfe der Dämpfe der Quadra in der Lage ist sich als Graf zu behaupten. Wenn das mal nicht ein böses Ende nimmt....


    Kyrin wandelt auf gefährlichen Pfaden. Ich bin mir nicht sicher, ob sie Buldagohm trauen sollte. Und erst recht nicht, ob es klug ist noch mehr Köpfe aus dem Dunkelsee zu holen. Es sieht doch sehr danach aus, dass die Gravioner dann wieder die Macht übernehmen wollen (werden?). Andererseits scheint es so, dass, wenn diese Ströme der Macht weiter so "gestaut" werden wohl alles zerstört wird. Was natürlich auch ein Katasrophe werden würde. Es ist schon eine ziemliche Zwickmühle. Vorausgesetzt Buldagohm sagt die Wahrheit. Dass Kyrin die Macht des Gravioners doch sehr unterschätzt hat zeigt sich darin, dass er das Gedächtnis von Asmodel lesen kann. Wer weiß, wozu er noch in der Lage ist. Und wozu erst alle Gravioner zusammen in der Lage sind .... Und Semire konnte Kyrin auch nicht täuschen mit ihrer angeblichen Vision. Das war kein sehr kluger Schachzug von Kyrin. Vielleicht wäre es ja besser, wenn Kyrin Semire ins Vertrauen zieht. Dann hätte sie sicher mehgr Handlungsfreiheit und ich denke schon, dass Semire Kyrin unterstützen würde.


    Oh und der arme Brotan, welch grausame Methode, die Seele im Körper gefangen zu halten. Jetzt nützt ihm noch nicht mal eine Flucht aus der Arena. Was würde passieren, wenn er mit diesem Käfig um sein Herz flieht und dann irgendwo anders stirbt? Wird seine Seele dann für immer in seinem toten Körper gefangen gehalten? Die Demonstration von Tarima mit dem armen Vogel war sehr grausam. Was kann denn der arme Vogel dafür? Das fand ich schrecklich. Tarima wird mir immer unsympatischer. Sie ist von Rachsucht und Hass getrieben. Wer weiß wo das noch hinführt.


    Diese Beratung mit den Unsterblichen war spannend. Und der Beschluss, die Fehde beizulegen und die verfeindeten Häuser für eine Weile zu trennen ist sicher klug. Aber dass die arme Bürger mit überteuerten Abgaben dafür zahlen sollen ist nicht richtig.

    Es gibt einen speziellen Grund, aus dem Quilûn besonders stark auf die Quadra anspricht ...

    Aha ... na da bin ich ja mal gespannt.

    Was für Änderungen soll er denn anstreben?

    Vielleicht eine Gleichstellung von Frauen und Männern? Selbst in unserem Mittelalter war es nicht gänzlich ausgeschlossen, dass weibliche Nachkommen geherrscht haben. Das wäre zumindest mal ein Anfang.

    Was denkt Ihr: In welchem Alter hatte Semire vergleichbare Kenntnisse über das Leben des Adels, wie Quilûn sie gegenwärtig hat?

    Ich denke, dass Semire das schon in ihrer frühestens Kindheit lernen musste. Es wurde ihr quasi mit in die Wiege gelegt.

    Quilûn ist nun auf dem Berg im Tiefen Haus Schneegrund angekommen. Und nun muss er lernen, was es heißt DAS Oberhaupt eines Tiefen Hauses zu sein - ein Graf. Das wird ein langer und steiniger Weg. Die ganzen Intrigen und Taktiken des Adels, die unausgesprochenen Dinge zu erfassen. Und dann ist da anscheinend noch ein anderes Problem - die eingeatmeten Dämpfe der Quadra haben doch größere Konsequenzen als ich gedacht hätte. Sie scheinen eine Art Rauschmittel zu sein und Quilûn ist jetzt wohl irgendwie süchtig danach. Semire erkennt das und will aus Quliûn einen Süchtigen machen, damit sie ihn wie eine Marionette steuern kann, solange es notwendig ist, um ihn dann später dezent "hinter einem Vorhang" verschwinden zu lassen:grmpf:. Hoffentlich kommt es nicht soweit. Ich wünsche mir, dass Quilûn einen Weg findet sich als Graf zu behaupten und vielleicht ein paar Änderungen bewirken kann.


    Kyrin findet einen Weg mit dem Kopf des Gravioners zu kommunizieren. Der Zauber, den sie da meißelt ist wirklich genial. Das was Budagom über die Sröme der Macht erzählt und dass der Stein lebt klingt sehr spannend. Das macht mich ziemlich neugierig. Nun bin ich gespannt, wie bzw. ob sie die Forderung von Buldagohm umsetzt oder vielleicht einen Weg findet es nicht tun zu müssen. Auf jeden Fall muss Kyrin sehr vorsichtig sein. Agohn (irgendwie denke ich bei dem Namen immer an Argwohn) könnte für Kyrin sehr gefäjrlic werden und anscheinend hat er sie in sein Blickfeld gerückt. Im Moment geht es ihm vielleicht ja nur um die Steinbrenner aberb wer weiß.... Ich traue Agohn auf jeden Fall nicht über den Weg. Es würde mich nicht wundern, wenn er mit einem anderen Tiefen Haus unter einer Decke steckt und den Zauber der Steinbrenner darum unbedingt haben will.


    Semire gefällt mir aber auch nicht. Sie weiß doch, dass der Maler sich nicht darum gerissen hat, Erbe desvreiches zu werden. Sie redet aber mit ihm, als sei er genauso ein machtgieriger Dummkopf wie dieser Frauenschänder.

    Die Art, wie Semire mit Quilûn redet gefiel mir auch nicht sonderlich. Sie weiß genau, dass er ihr und ihrer Erfahrung mit dem Adel nicht gewachsen ist. Sie behandelt ihn wie ein Kind, von oben herab. Ich kann Semire sicher auch ein Stück weit verstehen - Quliûn hat das, was sie immer wollte. Aber Quliûn wollte diese Macht nie und ist logischerweise völlig überfordert. Ich würde es schöner finden, wenn beide einen Weg finden zusammen zu arbeiten und gemeinsam Haus Schneegrund führen.

    Findest du? Ich hatte eher den Eindruck, dass sie viel zu viel Angst hat, dass Quilûn nicht ehrgeizig genug ist, die Macht zu halten, auch weil er einfach noch zu naiv ist, da er sich mit den ganzen Hofintrigen natürlich nicht auskennt; er hatte damit bisher nie was zu tun gehabt. Und sie will natürlich auch nicht, dass ein Anderer vom Haus Schneegrund oder seiner Verbündeten die Macht an sich reißt und ihr damit jeglicher Einflussnahme beraubt.

    Ja Angst hat Semire wahrscheinlich auch irgendwie. Angst davor, das Jemand Quliûn die Macht wegnimmt und über Haus Schneegrund herrscht. Jamand, den sie dann nicht beieinflussen kann. Dann hat sie gar keine Macht mehr und muss wohl oder übel einen mächtigen Mann ehelichen.

    Aber ein wenig mehr habe ich mir von Quilûn schon erwartet und denke, Golar auch.

    Ich hatte auch etwas mehr Hoffnung und Erwartungen in Quilûn gesetzt.

    Aber gleichzeitig wissen wir ja auch, dass er einfach keine Chance hat, wenn ihm niemand hilft. Wie soll er durch dieses ganze Geflecht an Intrigen und Verbündeten durchblicken und jedem Fallstrick aus dem Weg gehen.

    Ja das ist auf jeden Fall so. Ich hoffe, dass er da noch jemanden (Semire???) findet.

    Semire wäre vermutlich der bessere Graf des Hauses, aber hier fehlt Ihr die Weitsicht, dass eine Allianz mit Quilûn vielleicht mehr bringen könnte als sein Steuern.

    Leider sieht es im Moment ganz danach aus.

    Damit hast du recht, womöglich ist sie wirklich das kleinste Übel, ich hoffe ja immer noch auf eine "besondere" Verbindung zwischen den beiden, einfach aus dem Umstand heraus, dass sie ihm damals das Leben gerettet hat.

    Das mit der "besonderen" Verbindung hoffe ich auch.

    Das wird noch in diesem Band passieren - versprochen. ;)

    Da bin ich sehr gespannt drauf. Meine Grubenlampe und die passende Seilschaft liegen bereit

    Wir steigen nahtlos wieder in die Geschichte ein. Das gefällt mir. Ich war sofort wieder am Ianapat und leider auch im Krieg und in den Intrigen der Mächtigen.

    Semire ist wirklich sehr taff und geht mit erhobenem Schwert voran. Die Krieger kämpfen tapfer mit ihr und beschützen sie. Schade, dass sie die Anerkennung, die Semire eigentlich verdient, nicht bekommt. Ich kann aber verstehen, dass die Denk- und Verhaltensweise dieser Gesellschaft sich nicht von heute auf morgen ändern wird/kann. Aber ich hege die Hoffnung, dass es noch passieren wird. Semire hat dafür auf jeden Fall einen Grundstein gelegt. So wie Kyrin zu ihr sagt: "Und sie werden davon erzählen. Jedenfalls, wenn man sie nicht auslacht, weil sie einem schwachen Weib Bewunderung zollen."

    Die Schalcht war sehr spannend und gut beschrieben. Semire ist eine gute Taktikerin und versteht es Pläne zu entwickeln. Dadurch gewinnen sie diese Schlacht. Die Szene in der Semire erkennt, das der Krieg eine schmutzige und hässliche Angelegenheit ist hat mir gut gefallen. Es macht Semire sehr menschlich.

    Die Cleroniten sind die Einzigen, die sich nicht in das Machtgefüge und die Intrigen verstricken lassen. Sie sind neutral und können diese Position auch ohne Probleme halten, da jeder irgendwann einen Heiler braucht. Das finde ich gut.

    Brotan tut mir leid. Ich hoffe, dass er es irgendwie schafft zu entfliehen. Ich möchte nicht, dass seine Seele irgendwann in einen Imagolem gesperrt wird.

    Kyrin hat einen Kopf aus dem See geborgen. Nun bin ich sehr gespannt, wie es ihr gelingt das Verständigungsproblem zu beheben.


    Was will sie mit dieser Macht anfangen? Macht korrumpiert und viel Macht korrumpiert viel....

    Ja ein wenig nachdenklich hat es mich auch gemacht. Aber ich denke nicht, dass Kyrin ein Mensch ist, der nach Macht strebt. Meiner Meinung nach passt das nicht zu ihr.

    Eine Frage in die Runde: Wie seht Ihr die Beziehung von Kyrin und Semire? Kann man da von Freundschaft sprechen? Ist es eher Respekt? Oder gar Vorsicht und Misstrauen?

    Und eine zweite Frage: Ist es immer vernünftig, an einer Freundschaft festzuhalten?

    Die Beziehung von Semire und Kyrin sehe ich derzeit nicht als eine Freundschaft. Eher Vorsicht und Misstrauen, gespickt mit ein wenig Respekt für die Leistungen die beide bisher gebracht haben. Aber da Kyrin eine Untergebene von Semire ist ist es sicher schwierig für sie eine auf Freundschaft basierende Beziehung zu Semire aufzubauen. Und Semire weiß, dass Kyrin irgendein geheimes Projekt im Auftrag ihres Vaters hat, ein Geheimnis, welches Semire noch nicht einordnen kann. Woher soll Semire wissen, ob es nicht etwas ist, was Semire schaden könnte?


    Ob es immervernünftig ist an einer Freundschaft festzuhalten? Hat Freundschaft immer etwas mit Vernunft zu tun? Freundschaft besteht zu einem großen Teil aus Gefühlen. Die sind selten vernünftig, aber sehr oft gesünder für die Psyche wenn wir auf sie hören. Ich denke es kommt auch immer auf die Art der Freundschaft an. Wie tief sie ist. Und an einer wirklich richtigen, tiefen Freundschaft halte ich fest auch gegen jede Vernunft.

    Ich dachte wirklich, Semire würde da drin ausflippen und ja, irgendwo habe ich gehofft, sie würde die Männer wirklich abhalten bzw. sie bestrafen. Ohne Kyrins Einflussnahme hätte sie garantiert auch etwas unternommen - und auch wenn ich befürchte, dass Kyrin recht hat, hätte ich mich wohl sehr schwer getan, ihrem Rat zu folgen.

    Ja das dachte ich auch. Ich fand es auch schlimm, dass Semire den Frauen nicht helfen konnte. Aber ich denke, dass Semire sich, was solch ein Verhalten in der ZUkunft betrifft, bestimmt noch etwas einfallen lässt um sowas zu vehinder ohne dabei als typisch schwaches Weib abgestempelt zu werden.

    Es ist ja auch mega-anstrengend, z.B. freue ich mich darüber, dass sich Kyrin und Semire scheinbar etwas näher kommen, aber gleichzeitig müssen sich beide mit irgendwelchen Hintergedanken rumschlagen, was der Andere vielleicht vorhaben könnte. Ganz ehrlich, ich glaube, da würde ich mich irgendwann freiwillig im See versenken lassen, wenn man dort dann viellecht seine Ruhe hat :D

    Das geht mir auch so. Das wäre kein Leben für micht. Immer auf der Hut, niemandem trauen .... Hilfe

    Ich möchte auf so eine artichoke Leben, aber dafür gibt es heute Mobbing. Es gibt wohl immer Menschen, die anderen gern in den Rücken schießen.

    Da hast du leider verdammt Recht. Und Mobbing ist etwas, was extrem tiefe und schwerwiegende Wunden in der Seele/Psyche hinterlässt.