Beiträge von anschu74

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ich sehe das auch so wie du. Ich würde sagen, beide haben die Aufgabe erfüllt.


    Und ich bin auch schon sehr gespannt darauf, ob Phileasson richtig liegt mit seiner Annahme, dass Beorn auf dem falschen Weg ist.


    Na selbstverständlich will Asleif richtig gewinnen und teilt natürlich Shayas Prophezeihungen mit Beorn. Was anderes hätte ich von ihm auch nicht erwartet. Das wohl!

    Was bleibt Euch im Gedächtnis? Wenn Ihr jetzt das zugeklappte Buch anschaut - was verbindet Ihr mit dem siebten Abenteuer unserer Drachenführer?

    Und was erwartet Ihr Euch für den nächsten Abschnitt der Wettfahrt? Welche Fragen brennen Euch unter den Nägeln?

    Besonders im Gedächtnis bleiben mir die zwei Szenen, die du oben schon erwähnst. Der überaus ambitionierte Schriftsteller und Zeichner aus dem Parainetempel:totlach: und natürlich und abolut unvergessen der Tod von Praislob. :heul:

    Mit dem siebten Abenteuer verbinde ich vor allem Hitze, Intrigen, Tod, Verlust, aber auch Spaß und Freude. Es gab viele schöne, besinnliche und lustige Momente. Im Gegensatz dazu aber auch sehr traurige und schmerzliche Szenen.

    Für den nächsten Abschnitt erwarte ich wieder viel Abenteuer, Spannung und witzige Szenen. Und hoffentlich die Beantwortung einiger Fragen die wir schon so lange stellen und deren Liste immer länger wird. (siehe Einführungsdiskussion zum Rosentemel) Am meisten unter den Nägeln brennt mir Salarin. Ich möchte jetzt langsam mal wissen, wer da in ihm steckt bzw. wer er wirklich ist.

    So diese Aufgabe ist vorbei, das Buch zu ende. Schade es ging jetzt dann doch alles ziemlich schnell.

    Der Aufenthalt in Tie'Shianna war sehr kurz, fast schon überstürtzt. Der Besuch im Rosentempel erschien sogar noch kürzer. Nachdem wir nun solange danach gesucht haben, der Weg dahin so beschwerlich und voller Verluste war ging mir das jetzt alles zu schnell.


    Aber ich beginne mal am Anfang des Kapitels. Der Übungskampf von Galayne und Gwenselah war interessant. Ich hatte mir allerdings irgendwie mehr vom Zusammentreffen von Vater und Sohn erhofft. Das Gespräch von Phileasson und Beorn wegen Zidaine war ja echt die Höhe. Wie Beorn das Ganze verdreht und Phileasson noch beinahe ein schlechtes Gewissen macht wegen der Sache im Himmelsturm. Beorn hat ja wohl auch schon den Tod der Mitglieder von Phileassons Ottajasko billigend in Kauf genommen, bei der Zerstörung der Eissegler zum Beispiel. :cursing:Und es funktiontiert auch noch. Phileasson gibt nach. Er sagt lediglich, dass er seine Recken nicht davon abhalten wird eine persönliche Fehde mit Zidaine zu haben.

    Die Ruinen von Tie'Shianna sind wirklich gut verborgen und können nur mit Hilfe eines Dschinns betreten werden. Und leider haben unsere Recken nur 2 kurze Stunden. Die Angst lebendig begraben zu werden, wenn sie es nicht rechtzeitig schaffen ist durch den über allen schwebenden Wirbel allgegenwärtig.

    Tie'Shianna ist ein trauriger Anblick. All die Schönheit liegt in Trümmern. Eine kleine Genugtung ist die Strafe die den Heerführer Kazak auferlegt ist. Ganz schon grausam, aber ich habe kein Mitlid mit ihm. Die zertörte Statue der Nutri besteht auf jeden Fall aus lebendem Stein und Phileasson und Salarin setzen sie wieder zusammen. Aber anscheinend doch umsonst. Salarin und Phileasson zusammen waren schon ein lustiges Zweierteam. :) Und dann überbringt Salarin eine Bitte des Elbrenell aus Ometheon. Ist das derjenige dessen Seele in Salarin weiterlebt?

    Berons Recken entdecken zufällig den Eingang zum Rossentempel und zum Glück beobachtet Ohm sie dabei. Dieser "Platz zum Nacktbeten" hat mit gefallen. Ich fand es sehr witzig, wie sich dann alle ausziehen und beten und dabei noch respektvoll verhalten sollen. Lustig fand ich auch Eilif, die ihre Axt nich loslassen will und fluchend vor einer unsichtbaren Wand steht. :wand: Irgendwie hatte ich ja gehofft, dass Zidaine nicht eingelassen wird zur Göttin der Gerechtigkeit, das sie nicht rein ist oder aber direkt von ihr bestraft wird. Das hätte mir gefallen. :evil:

    Dieser gruselige Obelisk war schon sehr unheimlich. Und er zieht Mirandola in seinen Bann. Ich hatte schon die Befürchtung, das Bernds "Mörderlaune8o" noch nicht genug Charaktere hat abtreten lassen und Mirandola die Nächste ist. Zum Glück kommt Phileasson noch rechtzeitig und zerrt sie weg. Doch es bleibt die Frage, was für Spuren diese Macht in Mirandola hinterlassen hat.:/

    Die Begegnung mit Orima ist dann wohl der lebendige Stein, der in dieser Aufgabe gemeint ist. Orima bittet beide darum Fenvarien zu finden. Und es hat den Anschein, als könne sie Beorn Gedanken lesen und beantworte seine Fragen. Ich frage mich, ob Salarin derjenige ist, von dem Orima spricht, "der bis zuletzt an Fenvariens Seite stand und um das Schicksal des Königs weiß". Möglich wäre es. Beorn denkt, dass die nächste Aufgabe darin besteht, Fenvarien zu finden und ergreift sofort die sich bietende Möglichkeit über das Flötenspiel in die Welt hinter den Nebeln zu kommen. Ist nun seine gesamte Ottajasko dorthin gebracht worden? Es scheint so, aber so richtig erschließt sich mir das nicht. Zidaine ja, sie ergreift noch seinen Arm, aber was ist mit dem Rest?

    Und dann stellt sich heraus, dass die nächste Aufgabe tatsächlich direkt mit Ben Aram zu tun hat. Die Aufgabe besteht sogar darin, ihm zu helfen und den Ort seiner Träume zu finden. Darauf wäre ich nie gekommen.


    Ich bin sehr gespannt, wie es nun weitergeht. Aber leider müssen wir nun erstmal eine ganze Weile warten, bis das Abenteuer fortgesetzt wird.||

    Lachen musste ich, als Halef Beorn bittet, Eilif zu sagen, keines der Kamele niederzuschlagen. Süß war auch, dass dann ausgerechnet Eilif so sehr um ihr Kamel Answin nachher trauert. Mit ihrem Verdacht, dass Galayne dem Kamel den Rest gegeben hat, als er ihm den Kopf getätschelt hat, hatte sie wohl gar nicht so unrecht. Evtl. wären die Kamele noch besser beieinander gewesen, wenn Galayne andere Möglichkeiten gehabt hätte, an Sikaryan zu kommen. Aber es war ja nun auch nicht so, dass er sich in der Wüste der Völlerei hingegeben hätte und von irgendwas muss er sich auch ernähren. O.k., Pardona hätte nicht unbedingt was abbekommen müssen :evil:

    Ja das war schon lustig. Und ich fand Eilif dann auch ziemlich süß, wie sie Answin umsorgt und ihm hintertrauert. Harte Schale, weicher Kern. Das Galayne sich von den Kamelen ernährt hat war für ihn eine Notwendigkeit. Sicher hätten die Kamele ansonsten bestimmt länger durchgehalten. Aber mit Pardona hast du Recht.

    Dass Halef Pardona den Spiegel vor das Gesicht hält, war schon etwas strange - aber gleichzeitig war ich doch auch erleichtert, dass wir sie nun erstmal los sind. Aber sind wir sie nun auch dauerhaft los?

    Ja ich bin auch froh, dass wir Pardona erstmal los sind. Aber ob es endgültig ist bezweifle ich schon.

    Beorn bei dem Handel um die Kamele :D. Das war schon lustig.Klar dass Beorn nicht für diese Art des Handelns geschaffen ist und ihrer schnell überdrüssig wird. Aber das ist ja auch das Erfolgsgeheimniseines guten Händlers bzw. Käufers. Der der den "Gegner" als erstes mürbe macht macht das besser Geschäft. Lustig fand ich auch die Namen der Kamele "Den Kaiserhof in Kamelen!" ^^ Und dann begleitet Halef Beorn auch noch. Und das nimmt dann kein gutes Ende ... zumindest für Pardona. Oh was bin ich jetzt traurig. 8o


    Schön fand ich, dass die Abbildungauf dem Cover auf der Reise durch die Wüste beschrieben wird.


    Das Fest zum Tag der Heimkehr und die rituelle Waschung(Wasserschlacht8o) vorher haben mir sehr gut gefallen. Ein harmonischer, ausgelassener und besinnlicher Moment in der Ottajasko. Und Pardona die die Rolle der Traviageweihten spielen muss und für alle kocht. Das hat sie selbst auch ein wenig zum kochen gebracht.


    In der Wüste ergeht es Beorn und seinen Recken dann aber ziemlich schlecht. Und Berengar hat sie in der Absicht in die Wüste geführt sie alle zu opfern, damit er als Letzter übrig bleibt und zurück zur Blauen Rose kommt.:thumbdown:Das es dann natürlich anders kommt war ja klar. Schießlich muss die Wettfahrt ja weiter gehen. Das ausgerechnet Halef dann Pardona einen Spiegel vors Gesicht hält und so den Atzlan hervorruft war schon überraschend. Aber irgendwie war die Szene auch süß, wie er da so über Pardonas Schönheit dichtet und sich selbst beweihräuchert für seine schönen Worte. Und dann ist er Schuld am Sandsturm, der sie alle ohne Pardonas Hilfe getötet hätte. Leider ist Lenya im Himmelsturm gestorben. Ich bin gespannt, wie es jetzt für Beorn weitergeht ohne Schiedsrichterin. Naja vielleicht bekommt er im nächstgelegenen Traviatempel eine neue Geweiht an die Seite gestellt.

    Die Elfen der Blauen Rose sind, wie von mir vermutet, die Shiannafeya. Und nachdem Galayne berichtet, dass sie ihnen den Largala'Hen zurückbringen helfen sie den Recken auch. Schön, dass wir den erwachsenen Gwenselah treffen. Und er scheint Nazanin zu mögen. :flirt:

    Und mit Galayne will er sich anscheinend anlegen. Ich bin gespannt wie es mit Vater und Sohn weitergeht. ZU Beorns Missfallen helfen die Shiannafeya nun auch Phileasson und fürhren sie in die Oase. Beide Ottajaskos müssen Kelch und Schwert gleichzeitig nach Tie'Shianna bringen. Das wird bestimmt ein fröhliches Wiedersehen und eine nette Zusammenarbeit. :haue:


    Wir treffen nun endlich Eddrik wieder, wenn auch nur kurz. Aber Tylstyr tut es sehr gut. Ich habe mich auch gefreut, Eddrik mal wieder zu treffen. Er lebt in der Oase und deutet in den Dünen die Zukunft. Na dann viel Erfolg dabei.

    Aber unsere Autoren lassen in diesem Teil ziemlich viele Ottajasko-Mitglieder sterben. Azrubat hat nicht lange überlebt. Sie wird hinterhältig ermordet. Schade. Ich hätte gern noch mehr von ihr gelesen. Aber in der kurzen Zeit war sie Phileasson von großem Nutzen, selbst noch in ihrem Tod. Ich hatte großes Verständnis für Phileasson, dass er sich rächen will. Aber Ohm überzeugt ihn zum Glück vom Gegenteil. Ohm Weg ist eindeutig der bessere. Überhaupt gefallen mir in diesem Teil die Gespräche zwischen Ohm und Phileasson besonders gut. Hier kommt ihre Freundschaft besonders gut hervor. Mal was ganz anderes. Mir ist aufgefallen, dass Ohm keinen typisch thorwalschen Nachnamen hat. Er hat kein "son" hintendran. Warum eigentlich? Ist das bei Skalden so üblich?


    Nun bin ich sehr auf das Zusammentreffen in der Blauen Rose gespannt und auf Tie'Shianna und den Rosentempel. Besonders darauf, wie Salarin dort empfangen wird. Ob sich dann wohl sein wahres Ich zu erkennen gibt?

    Lieber Bernd,

    vielen Dank für die Erläuterungen zu Praislobs Tod. Das ist interessant und tröstet ein bißchen. Ich finde es auch sehr schön zu lesen, wie Bernhard und du als Team funktioniert. Man merkt, dass ihr zwei sehr gut miteinander harmoniert. Das macht die Bücher auch so gut.

    So ich glaube, das war das Hammer Kapitel in diesem Buch. Dramatischer kann es wohl nicht mehr werden. 😮

    Da hast du absolut Recht.

    Ich muss gestehen, ich habe von den Vorgängen, die parallel neben dem Warten auf den Sonnenaufgang vor sich gingen, kaum etwas mitbekommen, ich war sowas von angespannt und habe gehofft, dass irgendwer auf den entscheidenden Hinweis kommt, wo Praioslob sich aufhält, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie der hätte aussehen können.

    So was wie in der Art, dass Tylstyr mal ganz schnell durch Praioslobs Augen sehen würde, weil sie ja zu dem Zeitpunkt den Verdacht hatten, sein und Alriks Verschwinden könnte zusammenhängen.

    Ja das ging mir auch so. Ich konnte mich auch kaum auf das Geschehen konzentrieren.

    Und wie Phileasson dann, als er erkannte, dass sich Praioslob brennend auf der Sonnenfackel befindet, so schnell wie möglich auf den Weg gemacht hat und alles daran gesetzt hat, seinen Kameraden zu befreien ... und auf dem Weg zurück nicht wahrhaben wollte, dass Praioslob nicht mehr lebt ;(

    Phileasson war ein echter Drachenführer, mutig und entschlossen, um ein Mitglied seiner Ottajasko zu retten ohne an sich selbst zu denken. Und bis zum Schluss voller Hoffnung, dass Praislob noch gerettet werden kann.

    Und dann die Bestattung erst ... Leute, da habe ich dann echt ein Taschentuch gebraucht: es war so rührend zu sehen, wieviel der Geweihte der Ottajasko bedeutet hat.

    Ich hab auch geweint. ;(

    Aber mich freut es, dass nun Azrubat ihre Reihen verstärkt. Ich dachte ja, dass Khordad sie hochkant rausgeworfen hätte, aber diese fiese Ratte hat sich noch was viel Schlimmeres für sie einfallen lassen. Ich war wirklich froh, dass sie sich gewehrt hat und fliehen konnte.

    Ich bin auch froh, dass Azrubat uns weiter begleitet.

    Die Szene mit Praioslob und der Tänzerin. Ich konnte es mitfühlen, wie schwer es ist loszulassen. Er denkt an Mirandola und ich glaube, die Beiden wären sich näher gekommen, wenn nicht.... :huh:;(

    Ja diese Szene hat mich auch sehr berührt. Und ich finde es auch sehr traurig, dass er sich nucn Mirandola zuwenden wollte und dann das ... :(

    Oder glaubt jemand jetzt noch, dass Zidaine dieses Abenteuer bis zum Ende überstehen kann?

    Ich nicht. Das gibt bestimmt noch einen mächtigen Showdown.

    Und der Abschied von Galandel, der sie zwar wieder verjüngte und sie weiß, dass es für sie die richtige Entscheidung ist, sie die Ottajasko aber dennoch auch vermisst. Dann noch das Zusammentreffen mit Galayne, bei dem sie ihn erkennt und dann doch auch wieder nicht. Dass er ihr die Phiole gegeben hat sehe ich als einen sehr großen Vertrauensbeweis an. Ich hoffe sehr, dass Galandel wohlbehalten bei ihren Schraten ankommen wird ... der Weg ist noch so lang. Und ich hoffe auch, dass wir vielleicht trotzdem nochmal was von ihr hören werden.

    Galandel hat uns nun verlassen. Ich wünsche ihr eine gute Reise. Hoffentlich hören wir nochmal von ihr. Ob sie gut angekommen ist, ob sie die Phiole irgendwann geöffnet hat ... Dass Galayne nur zurückgeblieben ist, um sich von Galandel zu verabschieden hätte ich auch nicht gedacht. Aber vielleicht kann ja Galayne nach der Wettfahrt auch zu den Schneeschraten gehen, um mit Galandel glücklich zu werden.....

    Was war Eure liebste Praioslob-Szene? Welcher Zug hat Euch an ihm am besten gefallen?

    Meine Lieblingszene ist die im Totenmeer wo Tylstyr, Praislob und Zidaine bei Vermis zusammen eingesperrt sind am besten. Seine Argumentation und die überraschende Wendung. Mir hat an Praislob am besten gefallen, dass er niemanden von vornherein verurteilt hat. Er hat immer versucht erstmal zu verstehen und dann zu urteilen. Er war nicht so ein fanatischer Geweihter, der nur auch de Sichtweise seiner Kirche gesetzt hat ohne nach links und rechts zu schauen. Praislob hat erkannt, dass die Welt nicht nur schwarz und weiß ist, sonder auch viele verschiedene Grautöne hat.

    :trost:

    Sei Dir gewiss: Er bleibt unvergessen.

    Danke für den Trost. :*

    Praislob bleibt unvergessen. Das wohl! :kommmalherfreundchen:

    Was für ein wahnsinnig spannendes, emotionales und dramatisches Kapitel.

    Es ist soviel passiert. Dieses Kapitel hat mich echt umgehauen.


    Es war ja schon zu erwarten, dass Zidaine es nun auf Praioslob abgesehen hat. Aber da ich immer so ein postiver Mensch bin hab ich irgendwie gehofft, dass er das trotzdem überlebt. Praioslobs wird von Zidaine grausam und völlig sinnlos ermordet. Als "Strafe" dafür, dass er Zidaine die Wahrheit vor Augen geführt hat. Und nur, damit sie für sich einen Weg findet weiter an ihrem Irrglauben mit dem Rachedämon festhalten zu können. :cursing::thumbdown: Zidaine ist wirklich abolut gestört. Ich habe viel Verständnis für sie aufgebracht, aber damit ist sie nun zu weit gegangen. Praioslob hatte nichts mit dem was ihr in Steinakr passiert ist zu tun. Wird Zidaine jetzt durch die Welt ziehen und jeden ermorden, der nicht in ihr Weltbild passt? Der ihr vorhält, dass sie falsch handelt? Es ist schrecklich, was ihr angetan wurde. Das steht ausser Frage. Aber sie ist jetzt auch nichts weiter als eine Mörderin. Sie ist auch nicht besser als ihre Peiniger vo damals. Und denen könnte man mit viel gutem Willen noch ihre Jugend, ihre Erziehung und Gruppenzwang mildernd anrechnen. Zidaine weiß genau was sie tut, sie ist kaltblütig und berechnend. Es ist schade um Zidaine, dass es so gekommen ist. Sie hatte die Wahl und eine Möglichkeit nach dem Gespräch mit Praioslob einen anderen Weg einzuschlagen. Sie hat sich für den für sie leichten Weg entschieden, damit sie sich nicht mit ihren Taten auseinandersetzen muss. Sie will sich nicht für ihre Morde vor sich selbst verantworten, aus Angst, Praioslob könnte Recht haben. Das ist ziemlich feige.


    Praioslobs Tod war grausam. Lebendig verbrannt. In der Fackel des Sonnengottes. Wie stark Praislob doch war. Er hat während dessen noch zu seinem Gott gebetet und sogar gesungen. Ich hoffe seine Seele ist jetzt an einem schönen Ort, vielleicht bei Shulinai. Was ich auch sehr traurig finde ist, dass Praislob nun endlich mit dem Tod von Shulinai abgeschlossen hat und er bereit war sich für Mirandola zu öffenen. Ich hätte den beiden gewünscht, dass sie zusammen glücklich werden. Die Szene in dem Zelt mit der Tänzerin und Praislob war sehr schön. Zartfühlend und doch stark.

    Die Beisetzung von Praislob zu lesen war für mich sehr schwierig. Einerseits fand ich es interessant bei einer solchen Beisetzung dabeizusein und zu erfahren, wie so etwas abläuft. Auch das Ritual mit dem Einlass vor der Boroni war interessant. Das Praislob solch einen speziellen "Sarg" bekommen hat gefällt mir. Die Opfergaben, die Praislob von den Mitgleidern der Ottajasko bekommt sind wunderschön, besonders berührt hat mich, das ihm Leomara ihre geliebte Kette, zum Adler geformt, mitgibt. Aber für mich war es auch schlimm dabeizusein. Da mein Papa letztes Jahr gestorben ist wühlt mich das sehr auf. Ich habe während dieser Szene geweint und getrauert. ;(


    Das Pferderenne war aufregend. Ich habe mitgefiebert. Es war spannend und ich habe nich sehr gefreut, dass es am Ende doch ein ehrliches Rennen war, wo der beste Reiter gewonnen hat. Die Rettung von Alrik war blutig. Ich konnte mir die glückliche blutbesudelte Irulla gut vorstellen. Auch die Meuchler, die sich beim Anblick eines "ehrlichen" Todes, mit Blut und Gewalt übergeben mussten<X.... Ja es ist schon was anderes, als so ein Mord aus dem Hintergrund. Phileasson hat die Intrigen und Machtspiele der Erhabenen schnell gelernt und sich so die Silberflamme zurückgeholt und zu Hablet eine Art Freundschaft aufgebaut.


    Azrubat wird also von ihrem Ehemann nicht verstoßen sondern er will sein "Eigentum nun in Bestitz nehmen". Das hätte ich nicht gedacht. Was für ein Ekel Khordad doch ist und seine erste Frau ist auch nicht besser.:cursing: Aber Azubat setzt sich zur Wehr und entledigt sich ihres Ehemanns. Das hat sie gut gemacht. Und nun ist sie in Philassons Ottajasko bestimmt eine Bereicherung. Auf jeden Fall ist dort frei und kann jede Waffe tragen, die sie möchte und wird auch garantiert nicht der neue Besitz von irgendeinem Mann. Das gefällt mir.


    Und nun geht die Reise endlich weiter. Fort aus Fasar und auf in die Khôm.

    ;(;(;(;(;(;(;(;(

    Ich bin total fertig. Ich kann es nicht glauben. Praioslob ist tot. Ermordet von Zidaine. Ich war echt kurz davor das Buch an die Wand zu werfen und der Phileasson-Saga den Rücken zu kehren.

    Ich muss jetzt erstmal alles sacken lassen.

    Morgen schreibe ich meinen Beitrag zu diesem Kapitel.

    ;(;(;(;(;(;(;(;(

    Jetzt überschlagen sich die Ereignisse aber. Diese Ferkinas sind schon heftig. Sie erinnern mich ein wenig an die wilden Dothraki aus GoT. Dieses Spiel ist ja schon ganz schön grausam. Ich möchte nicht wissen, wieviel Menschen und Tiere bei diesem Spiel schon ihr Leben gelassen haben. Als erwähnt wird, das Azrubat nicht zum vereinbartem Treffen erschienen ist hab ich mir schon Sorgen gemacht und gedacht, dass da etwas nicht stimmt. Aber auf das, was dann kam, darauf wäre ich nie im Leben gekommen. Ich war schon geschockt, als sich das weiße Etwas als lebende Ziege entpuppte, aber dann .... ne das geht ja gar nicht. Ich hoffe mal, dass Azrubat jetzt von ihrem "liebevollem:cursing:" Ehemann befreit ist und sich der Ottajasko anschließen kann. Die Leidenschaft von Mirandola und Praioslob für Pferde finde ich toll beschrieben.

    Ha, die blinde Reshalia steckte tatsächlich mit Hableds Dieben unter einer Decke - das ist doch alles eine Mischpoke :cursing:
    Es hat mir gut gefallen, wie Vascal sich ihr gegenüber nicht die Wurst vom Brot hat nehmen lassen und klar gesagt hat, wie er das alles sieht.

    Dieses Gespräch hat mir auch gut gefallen. Einerseits Praioslob, der sich als Übersetzer fragt, was das Ganze soll und dann Vascal, wie er mal wieder schlau genug ist die Intrige zu erkennen und ins Positive für seine Ottajasko zu lenken.


    Praioslobs Reitkünste haben sich schnell herumgesprochen. Toll, das Praioslob sein Versprechen der Ottajasko gegenüber hält. Aber was anderes hätte ich von ihm auch nicht erwartet. Tylstyrs Gespräch mit dem Obersten der Praioskirche war sehr aufschlussreich für mich. Jetzt sehe ich ein wenig klarer, was in ihm vorgeht.


    Was will Tylstyr im Praiostempel eigentlich, eine Antwort auf die Frage was ein gerechtes Urteil für Zidane ist und warum setzt er es mit sich selbst gleich.

    Diese Frage ist nicht ganz unwichtig. Sie ist einer der Gründe, aus denen Tylstyr in diesem Band keine Innenperspektive hat - es soll nicht zu leicht sein, auf seine Motivation zu kommen, und eine gewisse Unsicherheit soll in der Leserschaft bleiben. Ich denke aber, dass man auf die richtige Antwort kommen kann ... ;)

    Ich glaube er zweifelt gerade an sich selbst. An seiner Welt, seinen Gefühlen, und das gehört nun mal die Magie dazu. Eigentlich sehr spannend, weil ja eine selbstkritische Hinterfragung von sich selbst nicht gerade zu den Stärken der Magier gehört. Und gibt es ein gerechtes Urteil für Zidaine? Schließlich ist sie auch nur ein Produkt ihrer Umwelt. Ich kann ihren Zorn auf die ganze Welt im Allgemeinen und auf die Jungmänner im Besonderen schon verstehen.

    Ich denke, dass Tylstyr auch nach einer gerechten Strafe für sich selbst sucht. Er fühlt sich sehr schuldig an dem, was Zidaine passiert ist. Dass er sie nicht, wie versprochen, gerettet hat und sie so noch tiefer in den Abgrund gestoßen hat. Ich denke aus diesem Grund trägt er auch wieder eine Kette aus Möwenknochen. Auch sehe ich es ähnlich wie Senara. Er stellt gerade allles in Frage. Das war schon zu erkennen, als er das Gespräch damals in dem Praiostempel (ich weiß jetzt nicht mehr den Ort oder den Buchband wo das war) mit dem dortigen Oberhaupt hatte. Er fargt sich, wie gerecht die Welt wirklich ist und wer in der Lage ist, diese Gerechtigkeit so auszuüben, dass sie auch wirklich gerecht zu jedem ist. Eigentlich müsste das ja die Praiskirche sein. Aber das kann in seinen Augen auch nicht vollkommen sein, weil dann sein Magiertum falsch und etwas Verwerfliches wäre. Dem kann er so natürlich nicht zustimmen, weil er ja weiß, dass dem nicht so ist.


    Die ersten Einblicke in das Pferderennen waren interessant und spannend. Und natürlich gibt es auch hier am Ende keinen wirklichen Sieger nach Leistung, sondern nur durch Intrigen und Drohungen. Was für eine falsche und intrigante Stadt Fasar doch ist. Ich bin gespannt, ob Phileasson sich auf das Angebot von Hablet einlässt, um die Silberflamme zurückzubekommen. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass Hablet dieses Schwert nie wieder freiwillig herausrücken wird. Egal was für Versprechen er auch macht.


    Galandel hat ein neues/altes Lebensziel gefunden. Das war überraschend. Wird sie jetzt wieder jünger? Verlässt sie die Gemeinschaft umgehend? Wer weiß, vielleicht begegnet sie ja noch Galayne, der ist ja zurückgeblieben, und beide wandern gemeinsam zu Insel der Schneeschrate zurück. Galandel-Mutter-der-Schrate und Galayne-Vater-der-Schrate ....:herz::schneemann:



    Ich hatte zwar die ganze Zeit gedacht, dass sie vielleicht ein neues Lebensziel findet. Nicht aber, dass sie zu einem früheren zurückkehren kann.

    Ja ich hätte auch nicht gedacht, dass Galandel zu einem früheren Lebensziel zurückkehren kann.



    Bei Beorn ist auch eine Menge los. Und sicher bereut er jetzt, dass er sich auf Hablet eingelassen hat. Diese Befreiungsaktion kommt ihn nun teuer zu stehen. Hablet hat einen Konkurrenten geschwächt und einen Sündenbock dafür gefunden. Schade, das Nazanin nun nicht mehr am Pferderennen teilnehmen kann. Ich habe mich für sie gefreut, als sie so glücklich über ihren Sieg war. Aber ich kann Beorn durchaus verstehen. Gegen hinterhältige Meuchler hat man wenig Chancen. Und dann gibt Beorn Zidaine eine Antwort auf ihre Frage. Damit hat sie garantiert nicht gerechnet. Er möchte sie heiraten. :herz: Nun ist sie am Zug. Da bin ich gespannt.


    Dieser Berengar ist irgendwie seltsam. Aber es klingt auch nicht so verkehrt. Bei den "blauen Rosen" musste ich an die Shiannafeya denken. Ob er von diesem Elfenvolk gefunden wurde? Sie haben ja früher auch den Kelch und das Schwert der Orima in ihrem Besitz gehabt. Möglich ist es schon, dass er der richtige Prophet ist. Vielleicht sind ja auch beide Propheten die richtigen. Und haben den gleichen Ort zu unterschiedlichen Zeiten /Bedingungen gefunden?


    Und die arme Lenya. Hoffentlich überlebt sie.



    Hehe, wie Zidaine diesen aufgeblasenen Boten von Habled eingeschüchter hat, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen :evil:

    Ja das war toll. :lachen:

    Habled ist der Herr der Meuchler und Diebe ... wer sagt uns denn, dass die Hahnenköpfe und Meuchler nicht von ihm kommen?

    Das würde mich nicht überraschen. Aber es könnte auch sein, dass Beorn mit der Befreiung der Kinder einen anderen Erhabenen so derartig erzürnt hat, dass er die Meuchelmörder geschickt hat. Und dafür dann an Hablet bezahlt, das er ja der Herr der Meuchler ist. So verdient Hablet gleich doppelt.

    das Wichtigste ist, dass sie nicht in Fasar bei der fetten Qualle bleibt, denn dann wäre Lailaths Opfer völlig umsonst gewesen.

    Das wohl! :five::kommmalherfreundchen:

    Neben Hableds Leuten könnte es auch dieser Atzlan sein, oder? Das war doch kein Zufall, dass er sich ausgerechnet in dem Moment in der Unterkunft aufhält. Andererseits lauert er in Spiegelbildern, kann er dann einfach so Leif und ein Pferd angreifen? Ich denke, der Schatten, der Leif angegriffen hat, war in jedem Fall menschlich. Andererseits wirkte der Atzlan im Himmelsturm bei Oryzaar doch auch recht stofflich.

    Das denke ich eher nicht. Ich habe so das Gefühl, dass er nur durch einen Spiegel in die reale Welt gelangen kann. Solange diese abgedeckt sind ist sozusagen die Tür zu. Im Himmelsturm konnte er raus, weil dort die Spiegeltüren offen sind.

    So ich hab jetzt nochmal nachgelesen:

    Seite 185 in Nordwärts: "Ihr dürft eure Konkurrenten behindern, aber es ist euch verboten, sie zu töten."


    Ob sich das jetzt nur auf Beorn und Phileasson bezieht oder auf die gesamten Ottajaskos, da bin ich mir nicht sicher. Aber ich würde meinen auf alle Mitglieder. Sonst würde ja nicht von Konkurenten (Plural) die Rede sein.

    Zitat von Röllchen


    Da muss mir jetzt gerade noch mal jemand auf die Sprünge helfen (Nordwärts ist schon so lange her...): Wurde in den Wettkampfregeln nicht festgelegt, dass die Mitglieder der Ottajaskos sich nicht gegenseitig töten dürfen?

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe ist es so, dass nur Phileasson und Beorn sich nicht gegenseitig töten bzw. von Mitgliedern der Ottajaskos getötet werden dürfen.

    Der Aufstieg zu Thomeg Atherion war wirklich lang und beschwerlich. Gefallen hat mir der Dschinn als Führer. Ansonsten erschließt sich mir der Sinn dieser Szene noch nicht so recht. Aber das kommt ja vielleicht später noch. Oder es diente nur der Erinnerung Abduls an Eddrik. Mirandolas Gedanken und Bilder während des Aufstiegs fand ich interessant. Schade, dass sie bisher immer soviel Pech mit Männern hatte.


    Der Besuch von Paioslob und Vascal im "Turm der Geheimnisse" hat mir da besser gefallen. Sehr spitzfindig diese Cazil. Aber ich mag sie nicht sonderlich. Leider und auch nicht wirklich überraschend für mich, finden sie kein Heilmittel gegen Galandels altern.


    So nun ist die Silberflamme und ein sehr großer Teil der Reisekasse Hablets Dieben zum Opfer gefallen.;( (Das es so kommt wusste ich schon. Diese Stelle wurde auf der Buchmesse von Bernd und Bernhard gelesen. War sehr amüsant.) Aber mich ärgert es schon, dass es so gekommen ist.:cursing: Die Szene ansich, vor allem Salarin und auch Phileassons Reaktion waren köstlich.:D

    Hoffentlich hat es doch noch etwas Gutes und Phileasson hat den Propheten gefunden. Und wie es aussieht wollen sie nun am Pferderennen teilnehmen. Ob Mirandola wohl als Reiter mitmacht? Das wäre doch mal was.


    Beorn und die Sklavenhändler. In dem Fall bin ich 100prozentig auf Beorn Seite. Ich habe kein Mitleid mit diesen Ungeheuern. Die armen Kinder. Das ist echt schrecklich.:cursing: Zidaines Kampf in diesem Tunnel war gut beschrieben. Allerdings gefällt mir Zidaines Denkeweise so gar nicht. Sie will sich nicht eingestehen, dass sie keinen Pakt mit dem Herrn der Rache hat. Sie macht weiter mit dem morden. Und nun scheint sie Praioslob auch noch auf ihre Liste zu setzen. Ein klein wenig kann ich Zidaine auf verstehen bzw. nachvollziehen, warum sie von ihrem Standpunkt nicht so abweichen kann. Dann müsste sie sich eingestehen, dass ihre ganzen Rachemorde allein auf ihr Konto gehen, dass es keine Opfer für den Rachedämon waren. Ihr ganzes bisheriges Leben verlöre damit seinen Sinn, die Grundlage für ihr Handeln. Zidaine wurde durch Praioslob der Boden unten den Füßen weggezogen. Die Wahrheit zu akzeptieren fällt Zidaine extrem schwer. Das wäre aber der erste Schritt für sie zur Heilung und um das ganze abzuschließen.


    Aber ich konnte nicht mehr vor Lachen, als Salarin mit rotem Lendentuch, das er auch noch hochhält, im fast Adamskostüm angeschwebt kommt und seinem König den Diebstahl meldet. 😂🤣

    Ja dieses Bild ist einfach göttlich. :D


    Diese Reshalias scheint mit den Dieben unter einer Decke zu stecken.

    Auf diesen Gedanken bin ich noch gar nicht gekommen, aber es könnte durchaus passen.


    Mal sehen, ob Abdul noch mehr von seiner Begegnung mit Eddrik erzählen kann. Hach, ich fand es jedenfalls schön, dass Tylstyrs früherer Meister so immer wieder in Erscheinung tritt.

    Ich hoffe ja, dass diese Erinnerungen ein Hinweis darauf sind, dass wir Eddrik schon bald wieder begegnen werden.

    Flashmob à la Aventurien ^^

    :D

    Na super, nun sind tatsächlich die Reisekasse und die Silberflamme wet :cursing: Ich muss gestehen, das frustriert mich jetzt schon ein wenig. Da hat Phileasson endlich mal etwas mehr Glück als Beorn damit, Geld für die Reise aufzutreiben und schwupps, ist es weg.

    Ja das geht mir auch so. Ich bin gespannt, wie es mit der Silberflamme jetzt weitergeht. Ob Hablet sie wirklich an Beorn übergibt oder ob Phileasson vielleicht noch einen Weg findet sie zurückzubekommen. Einer von beiden muss Selflanatil haben, sonst wird es siche nicht möglich sein alle Aufgaben zu erfüllen. Der Kelch und das Schwert sind sicher unbedingt notwenig.

    Ich finde, es gibt für sie immer weniger Argumente, überhaupt noch in Fasar zu bleiben, zumal sie sich nicht so schnell unter Khordads Augen trauen sollte.

    Da stimme ich dir zu. Aber kann Azrubat so ohne weiteres einfach ihren Mann/Besitzer verlassen? Wenn es so einfach wäre, warum hat sie es nicht schon längst getan?

    Ich nehme es Habled nicht ab, dass er nur aus Mitleid mit den armen Kindern diese Typen hat ermorden lassen. Dafür hätte er schließlich auch seine eigenen Leute darauf ansetzen können.

    Da gebe ich dir Recht. Da steckt garantiert noch mehr dahinter.

    Was ich völlig vergessen hatte: dass wir den Rosentempel bereits auf dem Grund des Sees von Niamh Goldhaar gesehen hatten, das war mir überhaupt nicht mehr präsent gewesen.

    Ja das war mir auch total entfallen.

    Ich habe das auch so in Erinnerung. Lenya wurde von Pardona in eine Art Schlaf versetzt, wo sie alles miterlebt, was auf der Wettfahrt passiert. Damit es dann später einen reibungslosen Übergang gibt.


    Deine anderen Fragen sind interessant. Das wüsste ich auch gern.

    So nun hab ich, nach zwei Tagen Ferienausflügen mit meiner Tochter wieder etwas Zeit für die Leserunde. Das Kapitel hab ich ich seit zwei Tagen fertig, nur keine Zeit zum Posten gehabt.


    Nun sind wir in Fasar angekommen. Eine interessante Stadt, mit einer strengen Hierarchie, die unseren Thorwalern wohl eher nicht zusagt. Mal sehen, was da so noch für Erlebnisse auf die Ottajaskos draufzukommen.

    Beorn verliert keine Zeit und schmiedet gleich mal Pläne für die Rückgewinnung der Silberflamme. Hablet ist mir nicht sonderlich sympathisch und ich denke auch, dass er sehr gefährlich ist. Er wirkt, durch sein Äußeres schwach, aber das kommt ihm nur zugute, so wird er schnell mal unterschätzt. Ich bin gespannt, wer da ermordet werden soll, als Gegenleistung für die Hilfe und ob Beorn das wirklich macht. Allerdings, sollte er sich weigern, wird ihm das sicher sehr schlecht bekommen. Obwohl ich aus dem Gespräch der beiden keine direkte Zusage von Beorn bezüglich der "Gegenleistung" mitbekommen habe. Oder ist mir was entgangen? :/


    Soll ich mit Eilif nun Mitleid haben oder nicht? Ich glaube, ich habe eher mit dem armen Kamel Mitleid ^^ Ich muss ja schon immer grinsen, wenn erwähnt wird, wie unwohl sie sich fühlt. Aber die Kamelfaust gefällt ihr ja ganz gut ^^

    Also mit dem Kamel hatte ich auf jeden Fall Mitleid.

    Ich stelle sie mir von der Statur vor wie diese Brienne Ritterin in GoT mit noch ein wenig mehr Muckies. :P

    Ja das passt ganz gut.



    Ich musste allerdings auch bei der Szene lachen, als Beorn wegen dem "Lustgreis" so prusten musste :D

    Ja diese Szene fand ich auch lustig. :D

    Einerseits würde ich es Galayne ja schon gönnen, dass er wieder mehr von den Anderen akzeptiert wird, aber wäre das wirklich der Fall? Oder würde man ihm nicht vielmehr das Schwert vorenthalten, weil er es ja schon einmal verloren hat?

    Wenn die Silberflmme wieder in Beorns Besitz übergeht wird das für Galayne wahrscheinlich nichts an seinem Stand in der Ottajasko ändern. Ich denke auch nicht, das Beorn ihm die Silberflamme nochmal anvertraut. Sollte Beorn das Schwert mit Hilfe von Hablet wieder zurückbekommen war das ja nicht Galaynes Verdienst, also warum sollte sich die Mannschaft dann ihm gegenüber anders verhalten? Wenn allerdings Galayne die Silberflamme zurückbringen würde sähe es wahrscheinlich anders aus.


    Phileasson bezieht im Tempel der Rahja Unterkunft und nicht in der Karawanserei von Hablet. Das finde ich schon mal gut. Azrubat mag ich. Und sie scheint eine gute Hilfe zu sein.


    Ich bin gespannt, welche Rolle Azrubat neben dem Dolmetschen noch spielen wird. Evtl. wäre es ja was für sie, wenn sie sich der Ottajasko anschließen udn somit ihrem Ehemann entfliehen könnte, für den sie eh nur Verachtung übrig hat?

    Da bin ich auch gespannt. Ich würde mich freuen, wenn sie sich der Ottajasko anschließt. Ich finde sie interessant und würde gern mehr von ihr lesen.


    Das, was Sila von sich gibt, passt besser zu der ganzen Wettfahrt und erscheint auch ein wenig klarer - aber den Preis, den die Prophetin für die Reise in die Wüste verlangt, ist schon etwas extrem. Kein Wunder, dass sich niemand gemeldet hat, sie zu begleiten.

    Das mit den beiden Prophetinnen ging mir irgendwie etwas zu schnell, auch wenn die Geschichten der Beiden ganz gut ins Geschehen passen. Aber ich glaube so einfach ist es nicht. Es gibt doch tausende Propheten in Fasar. Und Blind mit Silas durch die Wüste? Nee echt nicht. :|

    Ja was ich von den beiden Propheten halten soll weiß ich auch noch nicht so recht. Ich denke nicht, dass einer der beiden es schon die bzw. der eine Prophet der die Wahrheit spricht ist. Ich frage mich auch, ob es nur ein Prophet für beide Ottajaskos ist oder pro Ottojasko einer. Was wenn es nur einer ist? Dann geht der andere wohl leer aus und kann die Aufgabe nicht erfüllen? Oder müssen beide nur dem Propheten zuhören ohne dass der Prophet die Recken führen muss? Oder müssen etwas Phileasson und Beorn dem einen Prophten dann zusammen in die Wüste folgen? :/

    Auf jeden Fall würde ich Sila schon mal nicht begleiten. Blind durch die Wüste und dann die restliche Wettfahrt noch absolvieren. Das geht gar nicht.


    Wie geht es wohl mit Pardona weiter? Anscheinend wird der Namenlose jetzt doch etwas ungeduldig. Er will, dass Pardona zurückkommt und setzt einen Atzlan auf sie an. Was das wohl für ein Wesen ist? Und warum soll Pardona zurückkommen? Geht es wirklich darum, dass sie die Elfenstadt nicht betreten soll oder steckt da noch mehr dahinter? Wenn ja, warum soll Pardona Tie'Shianna nicht betreten? Hat er Angst, dass Pardona sich dann von ihm abwenden könnte und wieder zu den "guten Hochelfen" überläuft? Kann sie das überhaupt?