Beiträge von anschu74

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Die Jagt um den Titel "König der Meere" geht in die nächste Runde


    Der fünfte Band der Wettfahrt war wieder einmal sehr spannend und voller Überraschungen.


    Phileasson und Beorn sind nun seid langem mal wieder auf See. Sie sollen einen Seeschlangenzahn beschaffen und reisen dazu ins turbulente und etwas verrückte Maraskan bzw. ins Perlenmeer. Das Erbeuten eines solchen Zahnes stellt unsere Recken vor unterschiedliche Herausforderungen. Der Foggwulf und auch Beorn gehen diese Aufgabe jeder auf unterschiedliche Weise an. Beorn beschafft sich ein Schiff indem er einen Freund belügt und Phileasson heuert bei einem Kapitän an, der auf der rachsüchtigen Suche nach der gelben Rirgit, einem Seeungeheuer, ist. Wir lernen in diesem Band das schrille, exotische, verrückte, laute, chaotische, bunte, farbenfrohe Maraskan und seine Bewohner, sowohl die zweibeinigen als auch die vielbeinigen kennen. Der Dschungel Maraskan ist gefährlich und selbst die schönsten Insekten dort entpuppen sich schnell als tödlich.

    In diesem Band werden die Charaktere der Figuren sehr schön weiterentwickelt und vertieft. Es gibt zum Beispiel tiefere Einblicke in Shayas Seelenleben, was mich persönlich sehr gefreut hat, da Shaya eine meiner Lieblingsfiguren ist. Auch gibt es in diesem Teil wieder einige sehr lustige Szenen. Die aufregenden Kampfszenen sind spannend und bildhaft erzählt und ich als Leser fühlte mich immer mittendrin im Geschehen.

    Alles in allem ist auch dieses Abenteuer wieder mal sehr gelungen. Die Geschichte wird spannend erzählt, so dass ich als Leser das Buch teilweise nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich bin schon sehr gespannt, wie diese Wettfahrt weitergeht.


    5ratten

    Die Jagd nach dem Titel "König der Meere" geht spannend weiter


    Die Abenteuer von Phileasson und Beorn um den Titel "König der Meere" gehen spannend weiter. Der vierte Band hat mir auch wieder sehr gut gefallen.
    Diesmal müssen die Recken die geheimnisvolle Sillberflamme finden, von der sie nicht einmal genau wissen, um was es sich dabei handelt. Es wird schnell klar, das diesmal nur einer von beiden den Punkt für das Lösen der Aufgabe holen kann. Dadurch wird der Wettlauf um so spannender.
    Auch in diesem Band werden die unterschiedlichen Charaktere der beiden Ottakjaskos wieder gut herausgearbeitet. Philleasson und Beorn gehen diesmal unterschiedliche Wege, um die Silberflamme zu erringen. Dabei wird sehr deutlich, wo die jeweiligen Prioritäten und Herangehensweisen liegen. Ich finde das sehr spannend. Beide Drachenführer haben die gleiche Aufgaben, besuchen die gleichen Orte und lösen die ihnen dort begegnenden Abenteuer auf unterschiedliche Weise. So lernt der Leser die Orte und Gegenden auch zu verschiedenen Zeiten und aus verschiedenen Perspektiven kennen. Auf diese Art lernen wir Aventurien noch besser kennen.
    Die Beziehungen der einzelnen Mitglieder untereinander sind gut beschrieben und die Konflikte und Zuneigungen bringen dem Leser die Figuren immer näher. Ich persönlich fiebere, leide oder freue mich mit meinen Lieblingsfiguren immer mit.
    Es gibt wieder spannende Kämpfe, interessante Begegnungen und neue Charaktere.
    Besonders mag ich auch den Humor, der mich als Leser immer wieder zum Lachen bringt. Auch die bildhafte Sprache und die wunderschönen Beschreibungen sind immer sehr gelungen.
    Alles in allem wieder ein spannendes Abenteuer.


    5ratten

    Zum Buch


    Die spannende Wettfahrt geht in die 3. Runde. Es gibt eine neue Aufgabe, die gelöst werden soll.
    In diesem Teil der Phileasson-Saga reisen Asleif Phileasson und seine Ottjasko über Land und müssen sich neuen aufregenden Abenteuern stellen. Unter den Nivesen ist eine gefährliche und hochgradig ansteckende Seuche ausgebrochen. Diesem "gesichtslosen Feind" müssen sich unsere Recken nun stellen. Hier hilft kein Schwert und auch die beste Kampferfahrung ist nutzlos. Werden sie diese Aufgabe meistern?
    Beorn Asgrimmson und seine Ottajasko hingegen sitzen weiterhin im Himmelsturm fest. Sie werden von Pardona versklavt und zur Arbeit in den unterirdischen Glasschmelzen gezwungen müssen sie unter schwersten Bedingungen ein trostloses Dasein fristen. Wird ihnen die Flucht gelingen, um die Wettfahrt um den Titel "König der Meere" wiederaufnehmen zu können?


    meine Meinung


    Auch der dritte Teil dieser Saga hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine spannende Wettfahrt, mit vielen unerwarteten Wendungen und faszinierenden Figuren. Ich hatte viel Spaß beim lesen. Die handelnden Charaktere sind vielseitig, unterschiedlich und teilweise sehr tiefgründig. Mit jedem Teil gewinnen die Figuren weiter an Tiefe und Charakter und wachsen dem Leser immer mehr ans Herz. Mir gefällt sehr gut, wie die Autoren die Figuren darstellen. Auch die Bildsprache des Buches ist sehr schön. Mir als Leser ist es sehr leicht gefallen, mir die verschiedenen Gegenden und Szenen vorzustellen. Auch der Humor kommt in diesem Teil nicht zu kurz. Es gibt einige Szenen, bei denen ich herzhaft lachen musste.
    Ein wundervolles Buch für jeden, der gerne Fantasy liest.


    5ratten

    Die Wettfahrt um den Titel "König der Meere" geht weiter. Auf zu Runde (Aufgabe) zwei ....


    zum Inhalt:
    Asleif Phileasson und Boern der Blender haben in "Nordwärts" ihre erste Aufgabe erfolgreich gelöst. Nun müssen sie in der zweiten Aufgabe die Geheimnisse des Himmelsturmes erkunden. Keiner weiß, was ihn erwartet oder worin die Geheimnisse bestehen. Mit erreichen des Himmelsturmes beginnt für die Ottajaskos ein Abenteuer, wie sie es noch nie erlebt haben. Unsere Mannschaften werden an die Grenzen ihrer Vorstellungen über das Leben und das, was darüber hinaus möglich ist geführt. Wäre so manches Geheimnis vielleicht besser nicht entdeckt worden?


    zum Buch:
    Der "Himmelsturm" ist ein Ort voller Magie, Mysterien, Geheimnissen, Dunkelheit, Grausamkeit, aber es gibt auch sehr viel Schönheit und faszinierende Einblicke in das frühere Leben der Elfen dort in ihrem Turm. Das Abenteuer, welches unsere Recken diesmal zu meistern haben ist gänzlich anders als in "Nordwärts". War die erste Aufgabe noch klar umrissen und eindeutig ist das ergründen der Geheimnisse des Himmelsturmes eher ein vages Unterfangen. Es gibt so viele Geheimnisse, das man eigentlich nie wirklich weiß, wann bzw. ob die Aufgabe erfüllt ist. Unsere Recken müssen viele Kämpfe bestehen und viele Rätsel lösen. Der Himmelsturm ist ein Ort voller Gefahren und es gibt keine Möglichkeit zu entrinnen, außer sich der Herausforderung im Kampf zu stellen. Das ist natürlich für jeden echten Thorwaler das reinste Vergnügen, aber so manchmal wird auch der hartgesottenste Thorwaler an seine Grenzen geführt. Der Leser erkundet mit den Ottajaskos den Himmesturm von der Spitze bis in die tiefsten Tiefen und doch kommen wir nicht bis ganz nach unten. Bei der zeitgleichen Ankunft der beiden Mannschaften finden sie jeden Menge tote Elfen, alles deutet auf eine große Schlacht vor langer Zeit hin. Doch wer hat gegen wen gekämpft und warum? Der Turm scheint seit Jahrhunderten verlassen und doch gibt es noch immer Überreste der einstigen Schönheit des Himmelturmes. Es gibt magische Lichter, warme Bäder und Gärten, in denen die Pflanzen nur so wuchern oder wundervolle Wandgemälde, die vom vergangenen Leben der Elfen erzählen. Doch ist der Turm tatsächlich unbewohnt? Je tiefer wir in die Geheimnisse des Turmes eindringen, desto mystischer, gefährlicher und gruseliger wird es.
    Wir lernen im zweiten Teil der Reise unsere Helden und Reisegefährten besser kennen und werden von so Manchem überrascht. Salarin zum Bsp. entwickelt ungeahnte Fähigkeiten und in Beorn steckt nicht nur ein rauhbeiniger Thorwaler.


    meine Meinung:
    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannungsgeladen und der Leser hat kaum Gelegenheit zum Atemholen. Da das Buch hauptsächlich an einem Ort spielt gibt es wenig Ruhemomente, es herrscht immer eine unterschwellige Anspannung. Was noch dadurch verstärkt wird, das ein häufiges Aufeinandertreffen von Beorn und Phileasson einfach unvermeidbar ist. Der Leser weiß das ganze Buch über nie genau, was als nächstes passiert. Es gibt viele Überraschungen und unglaubliche Entdeckungen, die zu verarbeiten, bleibt kaum genug Zeit, bevor das nächste Abenteuer schon hinter einer der vielen Türen des Himmelsturmes wartet.


    5ratten

    Beginn eines spannenden Abenteuers


    Inhalt:
    Phileasson und Beorn sind die größten Drachenbootführer Thorwals. Doch wer ist der beste? Um diese Frage endgültig zu klären werden beide auf eine Wettfahrt geschickt. Sie sollen Aventurien in 80 Wochen umrunden und dabei verschiedene Aufgaben lösen. Der Sieger dieses Wettlaufs wird König der Meere und ist auf Lebenszeit der beste Seefahrer. "Nordwärts" erzählt vom Beginn und der Erfüllung der ersten Aufgabe und ist der Auftakt einer auf 12 Bände angelegten Serie.


    zum Buch:
    "Nordwärts" ist ein sogenannter DSA-Roman. Die Geschichte beruht auf einem Rollenspiel. Ich selbst habe keine Rollenspielerfahrungen und mir war Aventurien und alles was damit zu tun hat völlig fremd. Es ist aber auch nicht notwendig. Das Buch steht für sich und kann problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden. "Nordwärts" ist von zwei Autoren geschrieben. Ich als Leser konnte aber keine verschiedenen Schreibstile ausmachen. Die Geschichte liest sich flüssig und es gibt keine erkennbaren Übergänge. Die Schreibstile der beiden Autoren fließen so gut ineinander, das dieses Buch auch genauso gut von nur einem Autor geschrieben sein könnte.
    "Nordwärts" ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Dieses Buch hat auf mich eine extreme Sogwirkung und das aus der Hand legen war fast unmöglich. Die Charaktere sind vielseitig, es gibt Haudegen, Skurile, Sensible, schüchterne und unsichere Figuren. Manche Protagonisten haben mir eine Gänsehaut verursacht, andere wiederum haben mich zum Lachen gebracht. Es gibt auf jeden Fall sehr viele charismatische und spannende Charaktere, auf deren weitere Entwicklung ich sehr gespannt bin. Die Vielseitigkeit der handelnden Personen, die Ecken und Kanten, die menschlichen Schwächen, die kleineren oder größeren Geheimnisse, welche hier und da angedeutet werden, machen die Geschichte zu einem großen Lesevergnügen. Es gibt, wie im wahren Leben, eben nicht nur schwarz oder weiß, sondern auch viele Grauzonen, wo der Leser sich, je nachdem, welche Erfahrungen er mitbringt, mit identifizieren kann oder sie ablehnt. Dieses Buch regt zu vielen Diskussionen an.
    Der Prolog des Buches ist relativ lang und etwas schockierend und der Leser fragt sich, was das ganze mit der eigentlichen Wettfahrt zu tun hat. Aber im Verlauf der Geschichte wird der Zusammenhang schnell klar. Im ersten Teil dieser Wettfahrt begleiten wir hauptsächlich das Drachenboot von Phileasson, auch "Foggwulf" genannt und lernen seine Mannschaft kennen und lieben. Von Beorn dem "Blender" erfahren wir nur wenig, aber das, was wir von ihm und seiner Mannschaft erleben und kennenlernen verheißt nichts Gutes. Beorn ist meiner Meinung nach kein Sympathieträger und eher als der "Bösewicht" angelegt. Es gibt auch Magier und Elfen, welche für den "zauberhaften" Aspekt der Geschichte sorgen und für mich den Fantasiebereich wunderschön ansprechen. Die Abenteuer, die unsere Seefahrer erleben sind bildhaft dargestellt und ich als Leser konnte mir alles sehr gut vorstellen, das Salz auf der Haut schmecken, den Wind im Gesicht spüren, die Anspannung, die Ängste, die Freude und Erleichterung. Die für mich neue Welt Aventurien wird in schönen Bildern dargestellt und lädt teilweise zum verweilen ein, aber manchmal möchte man auch am liebsten nur wegrennen. Diese Buch steckt voller Überraschungen und man sollte sich lieber nirgendwo allzu wohlfühlen, denn das kann schnell ins Gegenteil umschlagen....


    meine Meinung:
    Ich bin begeistert von der Sogwirkung und dem andauernden Spannungspegel der die ganze Geschichte über aufrecht gehalten wird. Ich hatte viel Freude beim lesen und bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.


    :tipp: 5ratten

    Ich habe das bei Amazon probiert. Aber wenn ich auf Kommentar als Link klicke öffnet sich nur ein Fenster, bei dem ich einen Kommentar zum Beitrag abgeben kann ...


    Ich habe gerade noch meine Rezi auf der Literaturschock Hauptseite eingestellt. Wie bekomme ich das da mit dem Direkt-Link hin?

    Inhalt:


    Finch und Violet, beide 17 Jahre, gehen auf die selbe Schule. Violet gehört zu den beliebten Schülern und Finch ist der Außenseiter, den alle nur "Freak" nennen. Beide haben, oberflächlich betrachtet, nichts gemeinsam. Trotzdem finden sie sich zufällig gemeinsam am Rande des Abgrunds, auf dem Glockenturm der Schule wieder. Beide überlegen zu springen. Finch gelingt es, dass Violet es schafft wieder zurück in die Sicherheit hinter das Geländer zu klettern. Dies ist der Beginn einer Freundschaft, aus der sich eine tiefe Verbindung entwickelt. Violet, traumatisiert durch den Unfalltod ihrer Schwester, schafft es mit Finchs Hilfe, wieder zurück ins Leben zu finden. Finch, hat tiefer gehende Probleme und wird im Lauf der Geschichte immer tiefer in die Dunkelheit gezogen.


    meine Meinung:


    Eins vorneweg, es handelt sich bei diesem Buch nicht um eine leichte Teenie-Lektüre. Dieses Buch geht in die Tiefe und befasst sich mit dem Tabuthema Tod. Mir persönlich hat das Buch SEHR gut gefallen. Ich habe Finch und Violet sofort in mein Herz geschlossen und die beiden gern begleitet. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Finch und Violet erzählt. Beide werden gut beschrieben und der Leser bekommt gute Einblicke in ihr Seelenleben. Die Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie ist lustig, nachdenklich, berührend und tieftraurig.
    Dieses ist einfach bezaubernd. Eine Geschichte zweier junger Menschen, die, jeder auf seine Weise und doch irgendwie zusammen, versuchen ihren Weg im Leben zu finden.


    :tipp: 5ratten


    In dieser Hinsicht kann ich mich dir nur anschließen! Das Buch ist unglaublich traurig aber auch in gleichem Maße bezaubernd, und hat mich sehr berührt.


    Da bin ich ganz bei euch und eurer Meinung.



    Ich finde es auch sehr gut, dass die Autorin sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat und auch das Buch so ausgegangen ist, wie es ausging. Ich weiß aus meinem persönlichen Umfeld, dass es öfter zu Selbstmorden kommt als man denkt und auch das "totschweigen" und die Tabuisierung danach ist keine Seltenheit, was wirklich traurig ist.


    Das kenne ich aus meinem Umfeld leider auch. Es ist hart und sooo verdammt schwer nachzuvollziehen.
    Aber ich find es auch toll und mutig von der Autorin dieses Thema aufzugreifen und zu "Enttabuiesieren".

    Ich habe das Buch jetzt auch zu ende gelesen. Ich bin ziemlich .... sprachlos ... traurig ....


    Es deutet ja schon frühzeitig auf einen Selbstmord hin, aber trotzdem hat ein winzig kleiner Teil von mir immernoch gehofft, dass Violet Finch noch rechtzeitig findet.


    Ja über die Schüler auf der Beerdigung und auch bei dem "Schrein" in der Schule habe ich mich auch geärgert. Aber vielleicht ist es ja auch so, dass es den einen oder anderen doch wachgerüttlet hat. Traurig ist nur, dass es immer erst zum schlimmsten kommen muss, bevor sich etwas ändert.


    Ich finde es toll, wie Violet es schafft, mit dem Tod von Finch fertig zu werden. Ihre letzte Wanderung hat mir auch sehr gut gefallen. Es hat geholfen, den Schock zu überwinden und der Geschichte einen harmonischen Ausklang gegeben. Glücklich bin ich aber über das Ende auch nicht. Aber na ja im wahren Leben gibt es auch nicht immer ein Happy End.


    Das Nachwort der Autorin hat mir auch gut gefallen. Es hilft auch zu verstehen, warum sie dieses Buch geschrieben hat. Ich hoffe, dass es auch vielen Menschen helfen kann.


    Ich selbst habe Erfahrungen mit Depressionen. Meine Oma war im Alter manisch Depressiv und hat auch versucht, sich umzubringen. Meine Mutter hat Depressionen, die aber behandelt werden. Mit Hilfe der Medikamente und einer entsprechenden Therapie in eine Klinik geht es ihr gut und sie kaommt mit dieser Erkrankung gut zurecht. Aber bis es soweit war, war es für uns alle ein langer und teilweise schwieriger Weg. Ich selbst war auch eine Zeit lang in einer Tagesklinik, weil ich psychich von meinem ehemalige Chef "kaputtgespielt" (gemobbt) wurde. Ich weiß daher aus eigener Erfahrung, wie schnell man in ein dunkles Loch fallen kann und wie schwer es ist, da wieder herauszukommen. Ich habe zu dieser Zeit durchaus mit dem Gedanken gespielt, mit meinem Auto gegen einen Baum zu fahren. Was mich abgehalten hat war der Gedanke an meine kleine, damals 5jährige Tochter.

    Wow, was für ein Abschnitt. Es war ein Auf und Ab der Gefühle ....


    Ich finde den Jupiter-Pluto-Gravitationseffekt total schön. :herz:
    Die Liebe zwischen Finch und Violet vertieft sich soweit, dass sie alles um sich herum vergessen. Leider hat das böse Konsequenzen. Sie dürfen sich nicht mehr sehen. Ich kann verstehen, wie sich Violets Eltern gefühlt haben und dass die Nacht der Horror für sie gewesen ist. Aber sie sind doch angeblich so gegen Verbote und wollen lieber reden. Warum machen sie das in diesem Fall nicht auch? Klar im ersten Moment reagieren sie nur emotional, aber wenn sich alles beruhigt hat und der Kopf wieder "eingeschaltet" ist sollten sie doch in der Lage sein, mit Violet und Finch in Ruhe darüber zu reden. Das Verbot, dass die beiden sich nicht mehr sehen dürfen in für die Katz. Logischerweise treffen sie sich jetzt heimlich. Was ist damit gewonnen?


    Leider ist dieses Verbot auch das Tüpfelchen auf dem i, das bei Finch die "Schlafphase" auslöst. Es ist gut, dass wir jetzt mehr über Finchs Krankheit erfahren. Leider ist trotzdem keine wirkliche Hilfe in Sicht. :sauer: Es zeugt für Finchs starke Bindung und großes Vetrauen in Violet, dass er ihr von seinem Problem und seinen Phasen erzählt. Nur wird sie in der Lage sein, ihm zu helfen?


    Als Finch die Schlaftabletten genommen hat ist mir beim lesen fast das Herz stehen geblieben! Zum Glück ist er dann ins Krankenhaus um sich helfen zu lassen. Nur leider unter falschem Namen und mit der sofortigen Flucht danach. So kann von dort auch keine Hilfe kommen.


    Überrascht war ich davon, dass Finch Amanda bei der Selbsthilfegruppe trifft. Da sieht man mal wieder, es ist nicht immer alles so, wie es auf der ersten Blick scheint. Sie scheint durch ihr Verhakten in der Schule und bei Freunden auch nur ihre eigenen Probleme kaschieren zu wollen. Wie Teenager das halt so machen, aus Angst vor Ausgrenzung. Leider! Ich fand es toll von ihr, dass sie Violet von Finchs Selbstmordversuch erzählt. Vieleicht erkennt Violet ja so, wie ernst Finchs Problem/Krankheit ist und kann Hilfe organisieren. Ich hoffe es soooo sehr ..... (Aber leider sehe ich nicht, dass es so kommen wird.)


    Ich fand es so traurig, wie sie regelrecht zusammenzuckt, als Finch sie umarmt, weil so etwas in ihrer Familie einfach nicht üblich ist :sauer: Und da sind ja nicht nur Finch und Kate, die beide halbwegs erwachsen sind, sondern auch noch Decca, die wirklich noch eine Mutter bräuchte.


    Ja ich fand es auch sehr traurig, dass in dieser Familie Zuneigung und Umarmungen unüblich sind. :sauer:


    Ich denke mittlerweile auch, dass es sich bei Finch Erkrankung um (eine Art) Depression handelt (= schwarze Gedanken, schwarzes Zimmer, Selbstmordgedanken), aus der Violet, wie bei der Szene am Blauen Loch, ihn kurzfristig rausholen kann.
    Ich befürchte aber, dass Violet alleine nicht reichen wird, da muss schon eine richtige Behandlung und Medikation gemacht werden. Und selbst dann kann man nicht von 100%igem Erfolg ausgehen. Ich ahne schlimmes.



    Finch ist wirklich ein liebenswerter Kerl - und hochintelligent. Aber ich fürchte, all das wird nicht ausreichen, um ihn zu retten. Und auch die Liebe nicht.



    Doch dann kommt die Situation beim Schwimmen... hier wird klar, dass auch Violet es derzeit nicht schafft Finch komplett aus seinem Loch zu holen... Er braucht Hilfe und zwar ganz, ganz schnell!
    Irgendwie hab ich das Gefühl das nimmt ein böses Ende... :-( und das gefällt mir gar nicht!


    Ich sehe das genauso wie ihr. Ich habe auch große Angst um Finch. Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses Buch für ihn kein Happy End beinhaltet. Er braucht dringend professionelle Hilfe. Das was Violet ihm an Hilfe gibt wird auf dauer nicht ausreichen, Finch "WACH" zu halten.

    Ich finde, auch die Erwachsenen werden jetzt genauer gezeichnet und bekommen etwas Profil. Das habe ich bis jetzt fast etwas vermisst. Denn schließlich müssen doch auch Violets Eltern leiden und sie haben sicherlich viel Verständnis für ihre Tochter und wollen ihr helfen. Sie ist ja jetzt auch ihr einziges Kind.


    Ja das Verhalten von Violets Mutter fand ich auch klasse. Und mir gefällt auch, dass wir die Eltern von Violet jetzt besser kennenlernen.