Beiträge von Lerchie

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Das fand ich auch nicht ganz o.k. von Edda; klar, sie steht unter Druck, aber wenn nachher herauskommt, dass sie die Verdächtige weder über ihre Rechte aufgeklärt noch ihr ermöglicht hat, einen Anwalt hinzuzuziehen, ist die Frage, wie rechtsgültig das ganze dann wieder ist.

    Genau, denn dann ist es das eben nicht.

    Umso erstaunlicher finde ich es, dass sie sich ausgerechnet immer wieder mit ihrem Vorgänger Sebastian austauscht, da ist sie ja völlig offen; will aber gleichzeitig nicht, dass irgendwer von diesen Gesprächen mitbekommt.

    Das ist logisch, denn wenn sie mit einem Toten spricht, dass lässt einen doch wundern. Zumal sie wirklich regelrecht mit ihm 'spricht' jedoch eben nie eine Antwort bekommt, logischerweise.

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    Was wird aus Irene?

    Aufgrund einer ungeheuerlichen Enthüllung von Franz’ Vater, flieht die schwangere Irene vor ihrem Bräutigam ohne Angabe von Gründen. Sie bringt ihren kleinen Sohn zur Welt und fängt in einer Textilfabrik zu arbeiten an. Die Bedingungen dort sind schlimm, und Irene arbeitet bis zur Erschöpfung. Sie lernt den Arbeiterführer Josef kennen, der ihr wieder etwas Geborgenheit gibt. Sie liebt Franz noch immer, aber beginnt trotzdem eine Beziehung mit Josef. Doch kann sie Franz‘ Verlust überwinden?


    Meine Meinung

    Das Buch schließt beinahe nahtlos an den Vorgängerband an. Es ist der zweite Band der Trilogie in der es um Irene und Franz sowie diverse historische Feinheiten geht. Ich war in der Geschichte wieder schnell drinnen. Auch ließ sich das Buch dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils der Autorin – es gab keine Unklarheiten im Text – leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unterbrechung im Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Irene, von der ich verstehen kann, weshalb sie geflohen ist ohne irgendjemandem zu sagen wohin. Und dann in Pauline Gerban, die erst aufbegehrte, bis sie merkte, dass sie so nicht weiterkommen würde. Auch kann ich verstehen, dass Irene ihrem Fränzel einen Vater geben wollte, auch wenn sie Josef nicht liebte. Madeleines – Franzens Schwester – hat sich in ihrem Charakter absolut nicht geändert und blieb genauso unsympathisch wie vordem. Aber nicht mehr davon, all dies soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Das Buch ist wieder von Anfang an spannend geschrieben und diese hält sich auch bis zum Ende. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.


    5ratten

    Ihre Träume hatte sie doch erst nachdem Greta da war. Warum belastet sie das so? Da ich immer noch von einer Leihmutter ausgehe, war das Geld dafür bestimmt?

    Ich denke auch, der Dreh- und Angelpunkt ist Greta.

    Dass das Geld für eine Leihmutter bestimmt war, kann ich mir auch gut vorsstellen

    Das kann ich mir auch vorstellen.


    Zumindest Lasse hat nun ausgesagt, obwohl seine Geliebte so eine Show gemacht hat. Na ja, am Ende kann man es nachvollziehen. Ist ja blöd, wenn einen der Schwager beim Fremdgehen erwisch

    Das konnte ich letztendlich auch verstehen.

    Wenn ich jemanden als Freundin bezeichne - obwohl mir das viel zu früh gewesen wäre - dann weiß ich doch zumindest den vollständigen Namen und wo sie wohnt. Nicht nur in Rerik, sondern die Heimatanschrift.

    Wobei man da ja durchaus auch fehlerhafte Angaben machen kann. Wenn ich ein falsches Spiel treiben möchte, dann gebe ich halt einen falschen Namen, falsche Adresse und eine falsche Handynummer an. Das zu wissen ist ja kein Garant dafür, dass die neue Freundin auch echt ist.

    Da hast du natürlich auch weider recht.

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    Ein Superfinale

    Die magische Gesellschaft steht vor dem Aus. Der Dämon treibt sein zweites Regnum gnadenlos voran. Dass der Kerker zerbrochen ist und die Welt in Asche zu vergehen droht, ahnt niemand. Ein Mitstreiter stirbt und es scheint keine hoffnung mehr für den Widerstand zu geben. Oder vielleicht doch?


    Meine Meinung

    Dieses Buch ist der finale Band der Reihe 12 Häuser der Magie von Andreas Suchanek. Ich habe schon sehr gespannt darauf gewartet und wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen, und durch den gewohnt unkomplizierten Schreibstil des Autors – keine Unklarheiten im Text – ließ sich das Buch auch leicht und flüssig lesen. Nichts störte den Leserfluss. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Freunde versuchten alles, um den Dämon zu besiegen, es wurde immer aussichtsloser. Immer zu zweit versuchten sie zu ergründen, wer er eigentlich ist bzw. wer er war. Und dann gab es da noch Ines die die Machtgier ergriffen hatte. Was alles passierte, und ob es letztendlich doch noch gut ausging, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden Fall hatte das Buch ein überraschendes Ende, denn Andreas Suchanek ist immer für Überraschungen gut. Aber das Ende finde ich klasse, zumal es ja ein Fantasy-Roman ist. Ich habe dieses spannende und fesselnde Buch mit Begeisterung gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen, mich in seinen Bann gezogen und sehr gut unterhalten. Von mir daher eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.:tipp:

    5ratten

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    Spannender dritter Band

    1918 soll es Frieden mit Russland geben. Auf Konstantin ist ein Mordanschlag verübt worden und es ist fraglich, ob er dies noch erleben wird. Doch die Dorflehrerin Rebecca Kurscheid pflegt ihn aufopferungsvoll. Das Gut ist hoch verschuldet und der Graf ist verzweifelt. Gräfin Feodora will Katharina zur Hochzeit mit dem schauderhaften Kerl Ludwig, einem Neffen des Kaisers, zwingen. So soll Greifenau überleben. Doch Katharina ist unsterblich verliebt in Julius, einen Industriellensohn. Sie flieht kurz vor der Hochzeit. Aber in Berlin gerät sie in die wirren der Novemberrevolution. Der Kaiser ist geflohen und der Krieg zu Ende.



    Meine Meinung

    Das Buch schließt nahtlos an den zweiten Band an. Ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte hinein zu kommen. Durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin – es gab keine Unklarheiten i9m Text – konnte ich das Buch auch leicht und flüssig lesen. Nichts störte den Lesefluss. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Katharina, die wie eine Gefangene gehalten wurde, weil sie den Prinzen nicht heiraten wollte. Doch mit einer List gelang ihr letztendlich die Flucht. In Konstantin, der Rebecca trotz ihres Widerstandes unbedingt heiraten wollte. Der von ihr gepflegt wurde, wovon niemand wissen durfte. Warum? Das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. In Alexander, Katharina half, so gut er konnte und von ihr ein Versprechen dafür bekam. Wen ich nicht sonderlich mochte, war die hochnäsige Tochter Anastasia, die gut verheiratet war, die Gräfin selbst, die nicht wahr haben wollte, was dieser Lümmel Ludwig von Preußen für ein Mensch war und ihre eigene Tochter für Geld opfern wollte, letztendlich noch Nikolaus, der nicht viel besser war. Den Grafen mochte ich auch nicht sehr, denn er ließ sich von seiner Frau mitziehen. Die Bediensteten waren mir durchweg sympathisch, zumindest in diesem Buch. Es ist spannend geschrieben vom Anfang bis zum Ende. Das Buch hat mich gefesselt und ich bin richtig in die Geschichte eingetaucht. Von der historischen Seite her habe ich einiges erfahren, was ich noch nicht wusste. Es hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Daher von hier eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

    5ratten



    Hat der Mordfall Julia Beyer wirklich etwas mit dem Tod von Lucy zu tun? Lucy hat zweimal höhe Beträge abgehoben, wofür? Julia Beyer war schwanger gewesen, aber mit einem Sohn. Ansonsten hätte ich wirklich auf die Idee kommen können, dass Greta Julias Kind gewesen sei. Im Buch stand nur, dass Rebecca Greta ‚bekommen‘ habe, nicht dass sie sie geboren hat. Und so wie die Dinge liegen, war doch Finn der Vater von dem Baby dieser Julia. Oder habe ich das missverstanden?


    Wer waren die beiden Frauen, die Lasse streiten gehört hat? Er hat ja nur die eine Person gehört. Wenn es Becca und Lucy waren, dann hat er wohl Becca gehört, denn sie ist definitiv die lautere der beiden gewesen. Vielleicht wollte Rebecca wirklich Lucy verlassen? Aber diejenige, die sagte‚ das kannst du doch nicht machen‘ war ja eigentlich die die lauter gesprochen hatte, also eigentlich Rebecca. Vielleicht war es umgekehrt und Lucy wollte Becca verlassen, was diese nicht verkraften konnte. Ehrlich gesagt, habe ich noch keine Ahnung…


    Ich will jetzt wissen, was da passiert ist, und lese weiter

    Emma Timm mag ich bisher noch nicht so sehr. Ich finde sie überheblich, keiner kann es so gut wie sie, leicht arrogant. Ich bin gespannt, ob sich meine Meinung ihr gegenüber noch ändert.

    Das ging mir auch gleich so.


    Was Lucy Rebecca zum Ende des ersten Abschnitts gebeichtet hat, weiß ich immer noch nicht. Vielleicht, dass sie Julia kennt – oder mehr? Ich bin gespannt.

    Das bin ich auch.

    Lasse scheint aber auch etwas gesehen zu haben, bekommt von seiner Chefin jedoch einen Maulkorb verpassst. Ich hoffe sehr, dass er sein Gewissen doch noch die Oberhand gewinnt und er sagt, was er gesehen hat.

    Ich hoffe auch, dass er noch redet.

    Aber wie Lucys Albträume reinpassen, habe ich keine Ahnung.

    Was verursacht Lucy Albträume? Das muss ja etwas sehr Schlimmes sein.

    Tatsächlich hat mein Gehirn festgefahrene Strukturen - ich lese ständig Hitler statt Hilter .....

    Das ging mir am Anfang auch so. Jetzt passe ich explizit auf.

    Paul:

    Eure Überlegungen zu Paul haben mich ein wenig irritiert. Für mich war bis jetzt sonnenklar, dass er der früh verstorbene Sohn von Lucy und Rebecca ist. An eine andere Möglichkeit wie die eines Ehemannes oder so habe ich überhaupt nicht gedacht.

    Auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen. Zu diesem Zeitpunkt (im fünften Monat) hatte ich für meine Kinder noch keinen Namen...

    Irgendwo erzählt Rebecca, dass sie ab den Moment, als Lucy ihr Greta das erste Mal in die Arme gelegt hatte, sie sich in sie verliebt hatte oder tiefe Gefühle für sie empfand. Das klingt für mich eher dafür, dass entweder Lucy die leibliche Mutter ist oder keine von beiden.

    Genau dieser Satz hat mich ins Zweifeln gebracht, ob Greta wirklich Rebeccas leibliche Mutter ist.

    leibliche Tochter meintest du wohl. Ich habe da gar nicht darauf geachtet, aber du hast recht, es steht nirgends was von geboren.

    Ich hatte gleich bei Julia ein ungutes Gefühl. Da habe ich auch Rebecca nicht verstanden, die in so kurzer Zeit eine Fremde so nah an sich herankommen lässt und sie als Freundin bezeichnet, ihr so viel erzählt, obwohl sie nicht einmal deren Nachnamen weiß.

    Das ist auch etwas, was ich nicht verstanden habe. Wenn ich jemanden als Freundin bezeichne - obwohl mir das viel zu früh gewesen wäre - dann weiß ich doch zumindest den vollständigen Namen und wo sie wohnt. Nicht nur in Rerik, sondern die Heimatanschrift.

    Was wollte Lucy so dringend mit Finn Hofmeister besprechen?

    Das hätte ich auch gerne gewusst.

    Edda ist jetzt nicht unbedingt die größte Sympathieträgerin, aber ich glaube sie macht einen guten Job als Polizistin. Klar, Rebecca hat ihre Frau verloren, das ist sicherlich ein Grund, warum man eine Person bei einer Befragung nicht unbedingt so an die Wand nageln muss. Andererseits steht Rebecca aber auch ein klein wenig unter Verdacht, etwas mit der Sache zu tun zu haben. In dem Fall musste Edda Druck ausüben, wie sonst bekommt man jemanden dazu, eine Tat zu gestehen? Ihr Zusammenbruch schien mir aber echt zu sein.

    Du hast natürlich recht, sie musste Druck ausüben. Aber manchmal ist es eben auch zuviel, man muss wissen, wann man aufhören muss.

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    Eine mürrische Zimmergenossin

    Die 12-jährige Rosalie ist glücklich, denn sie hat ein Stipendium auf dem Pferdeinternat Blossom Hill bekommen. Dort verliebt sie sich gleich in die schöne Stute Princess Valentine. Doch sie hat einer garstige Mitbewohnerin im Zimmer: Die Spanierin Carmen ist reich, besitzt zwei Pferde. Doch warum ist sie ständig schlecht gelaunt und schweigsam? Dann passiert durch Carmens Schuld ein Unfall und die ganze Klasse gerät in Lebensgefahr. Doch dadurch kommt Rosalie Carmens Kummer auf die Spur. Werden die beiden Mädchen doch noch Freundinnen werden?


    Meine Meinung

    Mal gleich vorweg: Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mir gleich super gefallen. Es ist ein Kinder/Jugendbuch ab dem Alter von etwa zehn Jahren und ich lese solche Bücher ab und an sehr gerne. Natürlich ist der Schreibstil unkompliziert, das heißt es gibt keine Unklarheiten im Text. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst mal in Rosalie, die sich riesig über das Stipendium an diesem Reitinternat freute, denn Rosalies Mutter hätte sich das selbst nicht leisten können, ihr diese Schulgebühren zu bezahlen. Dann in Carmen, die sich von ihrem Vater praktisch vernachlässigt fühlte. Doch dieser musste arbeiten auch wenn er reich war. Und Carmen sah ihn nicht allzu oft. Und nun wurde er auch noch versetzt und konnte sie nicht mitnehmen, was Carmen aber nicht akzeptieren wollte. Doch mehr davon beim Lesen des Buches. Mit den anderen Mädchen freundete sich Rosalie schnell an. Das Buch war interessant und auch spannend. Auf jeden Fall hat es mich gefesselt und ich konnte richtig in die Geschichte eintauchen. Ich freue mich riesig auf Band zwei. Von mir eine Leseempfehlung, durchaus auch an Erwachsene, und die volle Bewertungszahl


    5ratten

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    Bisher bestes Buch der Reihe

    1934 in London. Die Queen beauftragt Lady Georgie, den neu entdeckten Erben des Herzogs von Eynsford, der direkt aus dem australischen Busch kommt, für die Londoner High Society in Form zu bringen. Georgie ist erst die 35. In der Thronfolge und nicht die vornehmste, doch wie man isst und welches Besteck man wann benutzt, das kann sie ihm durchaus beibringen. Einigen stößt die Entdeckung des neuen erben sauer auf, auch dem Herzog selbst. Damit hat Georgie nicht gerechnet. Als Jacks Messer plötzlich im Rücken des Herzogs steckt ist das Chaos da und der Schuldige gefunden. Aber Georgie glaubt nicht daran, dass Jack den Herzog getötet hat.


    Meine Meinung

    Für mich ist dieses Buch das bisher beste der Reihe. Und ich habe sie vom ersten Buch an verfolgt. In der Geschichte war ich wieder, dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils der Autorin ohne Unklarheiten im Text, schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Als die Queen Georgie diesen Auftrag gab, freute sich diese, denn sie ist mittellos, wird von Ihrem Bruder nicht unterstützt und muss schauen, wie sie zurechtkommt. Eine Zeit mal nicht überlegen zu müssen, woher sie das Geld für das Essen nehmen soll, tat ihr ganz gut. Der Herzog war mir unsympathisch. Natürlich ist auch in diesem Buch wieder Darcy O’Mara mit von der Partie. Ich mag diesen Typen. Wer den Herzog nun ermordet hat, ja, das muss der Leser natürlich selbst lesen. Es ist auf jeden Fall spannend vom Anfang bis zum Ende. Und die Aufklärung ist auch eine Überraschung. Von mir für dieses fesselnde und unterhaltsame Buch eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl

    5ratten

    So, ich habe jetzt den dritten Abschnitt auch fertig.


    Edda hat Rebecca ja ganz schön fertig gemacht. Und Sören zusammengestaucht, weil er die Befragung abbrechen und am nächsten Tag weiterführen wollte. Ich kann ja verstehen, dass Edda damit nicht einverstanden war. Denn Rebecca hat definitiv gelogen, was das Ferienhaus betraf. Den Torge Berger hatte ja gesagt, er wisse nicht wo sie sei. Und irgendwie war die Befragung auch mehr die einer Verdächtigen als die einer Zeugin. Sie hätte sie also wirklich über ihre Rechte aufklären müssen.


    Becca hat Lucy mit dem Foto konfrontiert. Was hatte es damit nun wirklich auf sich? War Julia eine Geliebte von Lucy? Vielleicht weil Lucy in Hamburg wohnte und eben oft allein war? Was ist am Lucys Todestag wirklich vorgefallen? Wenn ich mir den Prolog ansehe, dann vermute ich, dass es Lucy war, die – freiwillig – von der Klippe gesprungen ist bzw. sich hinabgestürzt hat. Ich glaube nicht, dass Becca sie gestoßen hat, das kann ich mir nicht vorstellen. Dass sie es gesehen hat, könnte ich mir durchaus vorstellen, nämlich dass sie die Person ist, von der Lucy sagte, dass sie sie nicht rechtzeitig erreichen könnte. Dass Becca dann abgehauen ist, kann ich sogar irgendwie verstehen. Vermutlich fühlt sie sich schuldig, auch wenn sie meiner Meinung in diesem Fall nicht schuldig ist.


    Eine andere Frage: Wer ist Gretas Vater? Ist es wirklich Finn? Genau wissen wir das ja nicht.


    Ich muss weiterlesen….

    Warum erzählte Julia ihr, dass sie eine Fehlgeburt hatte? Ich gehe mal davon aus, dass das auch nicht stimmt. Wollte sie über diese Schiene an Rebecca rankommen? Weil die auch weiß, wie es ist, ein Kind zu verlieren? Das schießt mir jetzt gerade so durch den Kopf.

    Huch, das hatte ich ganz verdrängt, dass Julia angeblich auch eine Fehlgeburt hatte.

    Stutzig macht mich aber auch hier die Aussage, dass Lucy immer Rebecca als Grund vorgeschoben hat, warum sie in Rerik keinen Besuch von ihrer Mutter haben möchte. Und das sieht die Mutter ja ganz genau so; warum soll sie nicht ihre Tochter besuchen, nur weil es Rebecca nicht gut geht, die hätte sich ja mal für 1 Nachmittag zurücknehmen können. Das kann tatsächlich total harmlos sein, sie sehen sich ja 1 x pro Woche in Hamburg, das kann aber auch dazu dienen, dass etwas nicht auffallen soll.

    Das ist schon komisch, dass Lucy ihre Eltern nicht in Rerik haben wollte. Sehr seltsam.... Was soll da nicht auffallen? Ist vielleicht Greta nicht Rebeccas leibliches Kind und keiner sollte es wissen? Wären Lucys Eltern zu Besuch gekommen, hätten sie dann sicher bemerkt, dass Becca gar nicht schwanger ist. Aber warum es verheimlichen, wenn man ein Kind adoptieren will? Das verstehe ich nicht.... Oder es gab einen ganz anderen Grund, Lucys Eltern fernzuhalten. Aber welchen?

    Wer ist Paul und was ist mit ihm geschehen? War er vielleicht das erste Kind von Rebecca? Es wird erwähnt, dass Rebecca und Lucy die Leere ihrer gemeinsamen Wohnung nach Pauls Tod nicht mehr ausgehalten haben und daher eigentlich übergangsweise nach Rerik gezogen sind: das liest sich für mich, wie wenn Paul mit den beiden Frauen unter einem Dach gelebt hat.

    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, darauf bin ich leider nicht gleich gekommen. Auch deswegen, weil sie die Fehlgeburt doch im fünften Monat hatte und gibt man da dem Kind schon einen Namen? Aber möglich ist es...


    Und nachdem Rebecca herausbekommt, dass Julia sie angelogen hat, würde ich sie erst recht nicht mehr als beste Freundin bezeichnen. Dass sie sich anfangs Sorgen um sie gemacht hat, nachdem sie zu dem Abendessen nicht aufgetaucht ist, aber nachdem sich die Hinweise häufen, dass Julia das Zusammentreffen am Strand bewusst provoziert hat, wäre es aus mit der besten Freundin. Aber Rebecca scheint sich derart eine beste Freundin zu wünschen, dass sie hier wirklich ziemlich naiv ist.

    Bei mir wäre es da auch aus. Eine beste Freundin belügt einen doch nicht so.


    Bei Julias Frage, ob Lucy für ihre Familie auch einen Mord begehen würde, da wäre ich aber stutzig geworden und ab dem Zeitpunkt etwas zurückhaltender gewesen mit dem, was ich ihr alles erzählt hätte.

    Wer kommt denn auf die Idee, jemanden sowas zu fragen, zumal man den Gefragten erst kurz kennt? Das kam mir reichlich komisch vor.


    Was hat es mit Lucys Albträumen auf sich? Die müssen ja eine Ursache haben und wie es scheint, liegt Lucy sehr viel daran, dass Rebecca nicht erfährt, um was es dabei geht, so unangenehm es ihr ist, sie könnte im Schlaf was ausplaudern.

    Die sind mir auch nicht so ganz geheuer. Hat Lucy etwas zu verbergen?


    In jedem Fall scheint Torge ins Schwarze getroffen zu haben, Lucy kennt Julia und sie scheint zu wissen oder zu ahnen, dass es sich um DIE Julia handelt ... falls Julia wirklich ihr richtiger Name ist. Vllt. hat diese Julia auch etwas mit Lucys Albträumen zu tun ... ich sage nur Psychopathin ^^

    Das kann ich mir vorstellen, aber wieso?


    Hattet ihr eigentlich auch das Gefühl, dass Lucys Bindung zu Greta deutlich geringer ist als die zwischen Rebecca und dem Baby? Daher vermute ich mal, dass Rebecca Greta ausgetragen hat ... obwohl, dass sie das Kind zur Welt gebracht hat, wurde bisher nicht explizit erwähnt - könnte es auch adoptiert sein?

    Ich vermute schon, dass Rebecca Gretas leibliche Mutter ist, und da ist die Bindung groß. Ich glaube, direkt erwähnt wurde es nicht, aber ich habe es aus dem, was ich gelesen habe geschlossen.



    Hattet ihr eigentlich auch das Gefühl, dass Lucys Bindung zu Greta deutlich geringer ist als die zwischen Rebecca und dem Baby? Daher vermute ich mal, dass Rebecca Greta ausgetragen hat ... obwohl, dass sie das Kind zur Welt gebracht hat, wurde bisher nicht explizit erwähnt - könnte es auch adoptiert sein?


    Das mit dem ersten Kind könnte passen. Bestimmt erfahren wir aber noch mehr darüber.

    Das stimmt, es könnte passen, also doch nicht der Ehemann.

    Am Ende des ersten Abschnitts haben wir gelesen, dass Lucy Rebecca gegenüber etwas gestand, nachdem diese ihr Julias Bild vor die Nase gehalten hatte. Und dann, dass eine Frau von der Steilküsste gestürzt war.


    Und wie sich herausstellte, war die Tote Lucy. Hat Rebecca etwas mit ihrem Tod zu tun? War sie so eifersüchtig, dass sie nicht wahrhaben wollte, dass Lucy sie verlassen wollte? Ist Lucy wirklich selbst in den Tod gesprungen bzw. getreten, denn einen richtigen Sprung schloss die Polizei ja aus.


    Übrigens muss ich sagen, dass diese Ermittlerin, Edda, mir nicht gerade übermäßig sympathisch ist. Sie kommt mir irgendwie arrogant vor, so von sich selbst eingenommen. Nur sie kann was, alles anderen nichts. So schien sie mir zu denken. Und als Ihr Kollege, etwas herausfand, als sie unterwegs nach Hamburg war, gefiel ihr das nicht so gut, hatte ich den Eindruck. Nicht, dass sie es nicht akzeptiert hätte, das nicht, aber irgendwie kam sie mir vor als wäre es ihr nicht recht, dass er das herausgefunden hat und nicht sie.


    Inzwischen weiß ich ja auch, dass Paul nicht Rebeccas Ehemann gewesen war, sondern ein ungeborenes Kind, ein Junge, den sie bei einer Fehlgeburt im fünften Monat verloren hat. Das ist natürlich schlimm für sie gewesen. Aber wie lange ist das inzwischen her? Das ist mir unklar, schließlich ist Greta, ihre kleine Tochter schon fünf Monate alt. Also muss es mindestens 14 Monate her sein, eher mehr.


    Was hat es mit dem seltsamen Mann, dessen Telefongespräch Edda teilweise belauschte, auf sich? Hat er etwas gesehen? Oder gehört? Einen Streit zwischen Lucy und Becca?


    Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht…...