Beiträge von Finchen

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Vielen Dank für Deine sehr ausführliche Rezension!


    Vor einigen Wochen hat dieses Buch den Weg zu mir gefunden. Ich gebe zu, mich hat der Mops auf dem Cover zum Kauf verführt :breitgrins: Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es sich hierbei um den dritten Band einer Reihe handelt. Beim Lesen fiel mir zwar auf, dass hin und wieder eine Andeutung in Bezug auf die früheren Fälle gemacht wurde, jedoch störte das in keiner Weise den Lesefluss, oder war sonst irgendwie unverständlich. Es führte lediglich dazu, dass die Bände Eins und Zwei direkt auf meinem SuB gelandet sind :zwinker:


    "Mord ahoi" hat mir sehr gefallen, die Protagonistin Elfie Ruhland war mir sofort sympatisch und hat mir mit ihrer unverwechselbaren Art den ein oder anderen Schmunzler aufs Gesicht gezaubert.

    Sehr gerne möchte ich mich hier für eines der Hörbücher bewerben. Von dem Autoren Louis Sachar habe ich bislang noch nie etwas gelesen, aber die Inhaltsangabe sprach mich ganz spontan an. :winken:


    Meine Rezension würde ich auf folgenden Portalen veröffentlichen:


    - Amazon
    - Bücher.de
    - Buch.de
    - Thalia
    - Weltbild


    - LovelyBooks
    - Was liest du


    - BücherTreff
    - Büchereulen
    - Literaturschock (Portal und Forum)

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    Inhalt laut Amazon:


    Eine Sturmflut spült die Leiche einer Frau an den Strand, die wie eine Kreatur des Wassers wirkt: Die Meerestiere haben ihren Körper in Besitz genommen, und in ihrem Hals befinden sich Wunden, die wie Kiemen aussehen. Als eine zweite Frau tot in der Nordsee treibt, ahnt der junge Polizeichef Knut Jansen: Er hat es mit einem Serienkiller zu tun. Mithilfe der ehemaligen Profilerin Helen Henning gelingt es ihm, die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch als den beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, sind sie längst im Begriff, vom Jungfrauenmacher in die Tiefe gezogen zu werden …



    Mein Leseeindruck:


    Der Jungfrauenmacher ist der Auftakt einer neuen Krimi-Reihe um das Ermittlerduo Knut Jansen und Helen Henning. Da mich regionale Romane immer irgendwie magisch anziehen, lag der Griff zu diesem Nordseekrimi sehr nahe und meine Erwartungen waren – bedingt durch die Inhaltsangabe – recht hoch. Doch was soll ich sagen? Sie wurden nur bedingt erfüllt.


    Der Beschreibung nach ging ich davon aus, dass mich ein packender Thriller erwarten würde. Jedoch hatte ich, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, viel eher das Gefühl, dass es sich um eine Krimikomödie handelt.


    Bedingt dadurch wirken sehr viele Szenen deutlich übertrieben komödienhaft, ganz einfach dadurch, dass sie nicht so recht in das angepriesen Format passen wollen. Ebenso verhält es sich mit der Rolle des Ermittlers Knut Jansen. Der junge Revierleiter ist seiner Rolle in keiner Weise jemals auch nur ansatzweise gewachsen, wirkt absolut naiv, überfordert und – um es nett zu formulieren – irgendwie trottelig pubertär.


    Derek Meister hätte der Figur Knut Jansen für meinen Geschmack einen wirklichen Gefallen getan, wenn er diese in einem humoristischen Provinzkrimi angesiedelt hätte.


    Die Figur der ehemaligen FBI-Profilerin Helen Henning passt da schon sehr viel besser ins Bild eines Thrillers, dennoch bin ich auch mit ihr nicht wirklich warm geworden.


    Einzig die Rolle des Mörders ist in meinen Augen wirklich sehr gut gelungen und bedingt dadurch, dass man phasenweise die Story aus seiner Erzählperspektive berichtet bekommt (ohne jedoch zu wissen, um wen es sich dabei handelt), baut sich ein wirklich gelungener Spannungsbogen auf, der bis ganz zum Schluß gehalten wird!


    Mein Fazit: Kurzweilige Lektüre für Zwischendurch, die mir jedoch keinesfalls als überzeugender Thriller in Erinnerung bleiben wird. Die wirklich auffallend vielen unlogischen Ungereimtheiten tun ihr Übriges, so dass ich am Ende nicht mehr als 3ratten + :marypipeshalbeprivatmaus: vergebe.

    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links


    London im 18.Jahrhundert: Auf der berühmt-berüchtigten Lady Juliana, dem Segelschiff, das Straftäterinnen nach Australien bringt, treffen sie aufeinander: die zarte Claire, die unschuldig für einen Diebstahl büßen soll; die blutjunge Molly, die ein Verbrechen beobachtet hat und selbst verhaftet worden ist; die zupackende Rose und die bärbeißige Dorothy. Auf See müssen sich die Frauen in der brutalen und erbarmungslosen Männerwelt auf dem Schiff behaupten. Jack Barnes, der Steuermann, hat ein Auge auf Claire geworfen. Doch die junge Frau kann ihren Verlobten Henry nicht vergessen und hofft auf ein Wiedersehen … (Amazon)

    Es ist halt wie immer eine zweischneidige Sache mit - mal mehr, mal weniger - schalem Beigeschmack.
    Mit der "Kontrolle" von Amazon und Konsorten kann ich mich noch arrangieren, wohingegen ich es absolut empörend finde, dass es keine Möglichkeit gab, die neue gesetzliche Krankenversicherungskarte zu umgehen :grmpf:


    Es gab ja vor Jahren mal den Trend, dass Schauspieler nur wegen ihres Bekanntheitsgrads als Vorleser eingesetzt wurden, obwohl sie gar keine besondere Stimme haben. Dieser Trend scheint aber zum Glück weder vorbei zu sein.



    Der ein oder andere hält sich dennoch (mir absolut unverständlich) bis heute ganz wacker in diesem Bereich. Martin Semmelrogge zum Beispiel. Diese Stimme ..... :ohnmacht: ..... einfach furchtbar. Zumindest für meinen Geschmack. Er ist wirklich einer der ganz, ganz wenigen männlichen Sprecher, die ich auf den Tod nicht ertragen kann.

    Petra Schier: Ein Weihnachtsengel auf vier Pfoten


    Kaufen* bei

    Amazon
    * Werbe/Affiliate-Link




    Ich weiß auch nicht, aber bei der aktuellen Wetterlage ist mir irgendwie nach etwas weihnachtlicher Stimmung :nikolaus:


    Viel Spaß damit, ich fand es grandios! :smile:


    Ich habe aktuell erst 20% gelesen und bis jetzt klebe ich förmlich an den Zeilen. Wenn dass das ganze Buch hindurch so bleiben sollte, hat die Autorin definitiv einen neuen Fan dazu gewonnen :smile:

    Man merkt Manfred Lütz ohne zweifel den Rheinländer an und das meine ich absolut positiv :zwinker: Mit viel Herz und zwischenmenschlicher Güte berichtet er von seinen Erfahrungen, die er in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Psychiater gesammelt hat, immer unterlegt mit der nicht zu vermeidenden Portion Schalk. Das mag nun nicht jedermanns Geschmack sein, mir persönlich hat diese Mischung und das allzeit vorhandene zwinkernde Auge, sehr gut gefallen.


    Der interessierte Laie bekommt trotz aller Kürze einen (wie ich finde) sehr guten Ein- und Überblick über die verschiedensten psychischen Störungen und deren mögliche Behandlung. Der permanente Hinweis darauf, dass wir im Grunde von Zeit zu Zeit alle etwas "verrückt" sind, sprach mir aus tiefster Seele. Man sagt ja nicht umsonst, dass "jeder Jeck anders ist".


    Dieses Büchlein im Hinterkopf, lassen den Leser hoffentlich zukünftig die diversen "Merkwürdigkeiten" seiner Mitmenschen mit einem etwas lockererem und entspannterem Auge betrachten, ohne gleich wieder alle möglichen und möglichen "Schubladen" zu befüllen.


    4ratten + :marypipeshalbeprivatmaus:

    Mir war nach etwas Kurzweiligem. :titanic:



    Frida Mey: Mord ahoi! Ein Kreuzfahrtkrimi


    Inhalt laut Amazon:


    Mops an Bord Selten wurde so nett und freundlich gemordet wie von Elfie Ruhland, diesmal an Bord eines Kreuzfahrtschiffs und in Begleitung von Mops Amadeus: Während Kommissarin Alex das plötzliche Verschwinden des Chefcroupiers aufzuklären versucht, soll die patente Elfie eigentlich die Arbeitsabläufe an Bord in Ordnung bringen. Dabei trifft sie erneut auf einen Vorgesetzten, der seine Mitarbeiter schikaniert. Und das gefällt ihr gar nicht … “Für alle, die beim ‚Tatort‘ immer hoffen, dass die Bösewichte ungestraft davonkommen.“ Freundin „Eine Mordslust.“ Süddeutsche Zeitung „Ein bittersüßes Vergnügen voll schwarzem Humor und Herz.“ Literaturmarkt


    Kaufen* bei

    Amazon
    Bücher.de
    Buch24.de

    * Werbe/Affiliate-Links

    Seit dem ich Marzis "Uralte Metropole" kennen und lieben gelernt habe, komme ich an keinem Buch mehr vorbei, welches seiner Feder entsprungen ist. Da es sich bei "Heaven ~ Stadt der Feen" ja nur um einen Einzelband handelt, bin ich schon von Beginn an davon ausgegangen, dass mich hier (leider) keine besonders tiefschürfende und verschachtelte Story erwarten würde.
    Und so war ich letztendlich auch nicht enttäuscht, dass ich mit meinen Erwartungen richtig lag.


    Spaß gemacht hat es mir allemal, zusammen mit David und Heaven über die Dächer Londons zu laufen, manchmal diese verrückte und pulsierende Stadt auch nur "ganz normal" zu durchqueren und dank Christoph Marzis gewohnt detaillierten örtlichen Beschreibungen fast zu glauben, mich wirklich dort zu befinden.


    Die Story enthält nicht nur schöne Elemente der sog. Urban-Fantasy, sonder phasenweise auch etwas, was ich mehr Richtung Thriller einordnen würde. Zwar deutlich an Jugendliche adressiert, aber dennoch spannend und Blut fließt auch nicht zu knapp :zwinker:


    Einzig das Ende hat mich etwas enttäuscht zurück gelassen. Es fiel mir schlicht weg zu flach konstruiert aus, doch das geht mir bei sehr vielen Büchern so, quer durch alle Genre. *seufz*


    Fazit: Nettes Buch, nicht nur für Jugendliche und eingefleischte Marzi-Fans. Man muss es zwar nicht unbedingt gelesen haben, würde sich aber definitiv um eine schöne Geschichte bringen, wenn man es nicht liest. Lediglich dem dünnen Ende ist mein Punktabzug von einer Ratte geschuldet. 4ratten