Beiträge von Buchzauber

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

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    „Ihr Blut birgt das Geheimnis der Macht Gottes . Und deshalb muss sie sterben.“


    „Blutpforte“ von Alex Thomas ist bereits der 4. Band einer paranormalen, mystisch angehauchten Thrillerserie um die Ordensschwester Catherine Bell. Alex Thomas steht dabei für das Pseudonym eines im Westen London lebenden Autorenehepaares. Während sie im Buch- und Medienbetrieb arbeitet, forscht und lehrt er als Professor an deiner Londoner Universität.


    Vorbände: „Lux Domini“, „Engelspakt“, „Engelszorn“


    Die Autoren achten bei jeder ihrer Geschichte darauf, dass sie, obwohl sie sich von Episode zu Episode natürlich weiterentwickelt, unabhängig voneinander gelesen werden kann. Das dies mein erster Fall von Schwester Catherine Bell war, kann ich dies bestätigen, die Autoren geben immer wieder ausführliche Bezüge zu vergangenen Ereignissen, so dass ich keinerlei Probleme hatte in die Handlung hineinzufinden. Hilfreich war dazu ebenfalls am Ende des Romans eine Liste mit Kurzbeschreibungen der Haupt- und wichtigsten Nebenfiguren.


    Um was geht es?


    Ordensschwester Catherine Bell erhält die Nachricht dass ihre Adoptivmutter Ava ihr etwas Wichtiges mitteilen möchte, doch noch ehe es zu einem Treffen kommt wird Ava ermordet aufgefunden. Doch der Mord an Catherines Mutter bleibt nicht der Einzige, irgendjemand will hier mit aller Macht verhindern, dass die junge Ordensschwester ein streng gehütetes Geheimnis, bei dem es um ihre Geburt geht, lüftet. Welche Rolle Catherine in diesem gefährlichen Spiel um Macht, Glaube und Blut geht, und was es mit den Hütern der Pforte, einer sehr uralten Gemeinschaft zu tun hat erfahrt ihr in diesem Thriller.


    Meinung:


    Die Autoren haben einen sehr spannenden, detailreichen, lebendigen und gut recherchierten Thriller abgeliefert. In dem es um Dinge zwischen Himmel und Erde geht, die wir uns mit unserer Schulweisheit nicht erklären, geschweige denn begreifen können.


    Der Disput zwischen Wissenschaft und Kirche kommt hier hervorragend zum Ausdruck, denn schon lange vermuten wir dass die Kirche mehr weiß, als sie zugibt. In wie weit diese Ausführungen in diesem Thriller nun allerdings der Fantasie der Autoren geschuldet ist bleibt wohl ein Geheimnis. Auf alle Fälle ist dieser Thriller von der Handlung her nicht nur spannend, sondern zunehmend informativ. Wer sich also für das Gebiet der Parapsychologie interessiert liegt hier genau richtig.


    An Protagonisten gibt es nur sehr wenige und ihre Charakter sind auch eher schlicht gehalten, aber das hat mir hier nichts ausgemacht, denn alles war in sich stimmig und passte hervorragend zu der Atmosphäre, die von den Autoren beschrieben wurde.


    Eigentlich stehe ich nicht auf das Genre Fantasy und kann diesem Thema auch nicht viel abgewinnen, dennoch hat mich dieser Thriller förmlich magisch angezogen. Das Thema war interessant und wurde so realistisch dargestellt, zudem haben die Autoren sehr viele Szenen sehr ausführlich beschrieben, dass ich stellenweise schon eine Gänsehaut bekam.


    Mein einziges Manko ist hier der Schreibstil der Autoren, es gibt sehr viele Hinweise auf die Vorbände, vieles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und Dialoge wurden einfügt, die für die eigentliche Handlung irrelevant waren. Hier hätte etwas gekürzt werden können, denn es ging hier zu Lasten der Spannung. Ebenfalls musste ich mich etliche Seiten einlesen, bis es erst so richtig spannend wurde und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte.


    Fazit: eine sehr spannende mystisch angehauchte Thrillerserie, mit einer sehr interessanten Thematik


    4ratten


    Buchzauber
    Ich möchte nicht wöchentlich nachhaken müssen und werde dich daher nun nicht mehr für weitere Gewinne berücksichtigen...


    Sory das ist mir vollkommen untergegangen, habe ich aber gerade nachgeholt. Verstehe Deinen Unmut, habe aber irgendwie Deine Kommentare nicht bekommen. Hoffe jetzt sind alle Rezis komplet. Möchte mich noch einmal bei Dir für Deine Mühe bedanken und mich auf diesen Weg entschuldigen.


    Diese Aktion ist hiermit beendet.


    Buchzauber
    Schade, dass meine Kommentare nicht zur Kenntnis genommen werden.


    Hallo Dani, eigentlich hatte ich immer versucht auf Deine Komentare zu antworten bzw. meine Rezilinks anzupassen. Habe ich etwas übersehen? Dann entschuldige bitte, ich bekomme leider keine Nachrichten wenn eine neue Nachricht in der jeweiligen Unterkategorie geschrieben wird obwohl ich folge. So ist das jeweilige Buch dann immer bei mir abgeschlossen sobald ich die Rezilinks eingestellt habe. Könntest Du mir bitte sagen was ich falsch gemacht habe?

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    „Wer die Hunde weckt“ ist der erste Thriller des bekannten Drehbuchautoren Achim Zons. Erschienen ist er im C.H. Beck Verlag.


    Der Autor greift ein sehr aktuelles und erschreckendes Thema auf und sorgt somit für Hochspannung. Dem Journalisten David Jakubowicz werden brisante Informationen über eine Geheimoperation in die Hände gespielt. Bei der Übergabe überlebt er nur knapp einen Anschlag, seine Informantin allerdings findet den Tod.


    Im selben Zeitfenster gibt ein deutscher Kommandeur in Afghanistan einen verhängnisvollen Befehl, bei dem amerikanische Piloten einen mit Kindern besetzten LKW bombardieren. Wie es scheint, wurden dem Kommandeur vorher falsche Informationen in die Hände gespielt. Nur warum versucht der Geheimdienst diesen Fall zu vertuschen und warum ist der Kommandeur plötzlich auf der Flucht?


    Alles Fragen denen Jakubowicz zusammen mit seiner Kollegin Emma Bricks nachgeht. Seine Jagd führt ihn in die Chefetagen seiner eigenen Zeitungsredaktion, aber auch nach Afghanistan, wo ein Kollege von ihm plötzlich verschollen ist.


    Meinung:


    Dem Autor ist ein sehr spannender Thriller gelungen, bei dem die Handlung sehr geballt ist, man rutscht förmlich von einem Handlungsgeschehen in das Nächste und vermag es nicht mehr das Buch aus der Hand zu legen. Zum Ende hin wird es allerdings etwas unübersichtlich und chaotisch, vieles überwirft sich und lässt einige Fragen offen. Mag sein, dass das vom Autoren so gewollt ist, denn so hat der Thriller noch Potential für weitere Folgen. Sollte dies nicht der Fall sei, hätte ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht.


    Der Hauptprotagonist wurde sehr gut vom Autoren ausgearbeitet, er war so in Action und ist, so wie die gesamte Handlung in sehr schnellem Tempo von einem zum anderen Handlungsort geschlüpft. Bei Lesen war es beinahe so, als sei er mir einen Schritt voraus und es fiel mir manchmal schwer ihn gleich „einzuholen“. Sehr schnell musste hier also beim Lesen umgedacht werden. Insgesamt hat auch der Hauptprotagonist Potential für weitere Thriller.


    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Was mir allerdings nicht so gefallen hat waren der Einbau einiger belangloser Dialoge, die von Autorenseite vielleicht für etwas Auflockerung sorgen sollten, aber aus dem Gesamtrahmen fielen und irgendwie fehl am Platz schienen.


    Insgesamt hat der Autor mich mit seinen Thriller von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen, es war kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen, da ich wissen wollte wie es ausgeht. Dass ich hier nun zwar mit einigen offenen Fragen zurückgelassen wurde, schreibe ich dem zu Gute, das es wohl noch Fortsetzungen dieses Thrillers geben wird.

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    Kurzinfo:
    "Lio Peppel macht einen irren Fund: das Uff, ein freches Urzeitwesen mit großer Klappe. Vor Millionen von Jahren hat es sich zu einem kurzen Nickerchen hingelegt und ist erst in unserer Zeit wieder aufgewacht. Nun bringt es das Leben der Peppels gehörig durcheinander: Es entfacht gemütliche Lagerfeuer in der Küche, futtert Porzellanteller und verschönert die Schulaula mit Höhlenmalereien. Lio könnte nicht glücklicher sein. Doch andere wittern eine Sensation ..."


    Rezi:
    „Vor 66 Millionen Jahren hat sich das wilde Uff zu einem kurzem Nickerchen hingelegt – und ist erst jetzt wieder aufgewacht ...“


    „Das wilde Uff ... sucht ein Zuhause“ von Michael Petrowitz ist der erste Band einer witzigen Kinderbuchreihe aus dem Ravensburger Verlag, gedacht ist es für Kinder ab 8 Jahren.


    Um was geht es?


    In einem alten Steinbruch stößt Lio auf ein kleines, wuscheliges, kniehohes Urzeitwesen mit einer ziemlich großen Klappe. Kurzerhand nimmt der Junge es mit nach Hause und rettet es somit vor den widerlichen Professor Dr. Dr. Othenio Snaida. Dieser war schon sehr lange auf der Suche nach dem Urzeitwesen, Namens Uff.


    Von nun an bringt Uff ziemlich viel Chaos in das Leben von Lio und seiner Familie, so entfacht er gemütlich ein Lagerfeuer in der Küche, wobei natürlich die Küchenstühle ziemlich nützlich sind, verschönert die Aula der Schule mit seinen Höhlenmalereinen und und und. Seine Lieblingsspeise scheinen die Tulpen im Garten des Vermieters zu sein, aber auch vor hübschen Porzellan und Bleistiften macht er keinen Halt. Sie scheinen einfach prima zu schmecken.


    Und als wenn das Leben von Lio nicht jetzt schon ziemlich chaotisch ist, verfolgt ihn auch noch der böse Wissenschaftler, der das Uff in seine Hände bringen will.


    Meinung:


    Der Autor begeistert uns mit einer sehr schönen, spannenden und witzigen Geschichte, bei der das Uff natürlich im Vordergrund steht und für jede Menge Trubel sorgt. Und gerade wegen dieser meist sehr unbeholfenen „Streiche“ ist es uns von Anfang an sehr sympathisch geworden und die Kinder haben es in Windeseile in ihr Herz geschlossen. Ja, so ein Uff muss man einfach liebhaben.


    Lio ist ein Junge wie jeder normale Junge auch, so kann sich der Leser gut in ihn hineinversetzen. Meine Kinder konnten sich wohl richtig bildlich vorstellen wie das Uff von nun an sein Leben durcheinander gebracht hat, sie konnten jeden falls an vielen Stellen herzhaft lachen.


    Der Professor ist hier der Widersacher, es geht also auch Gut gegen Böse und wird somit spannend. Meine Kinder waren richtig „sauer“ auf diesen Professor und haben mit Lio mit gezittert und mit gefiebert, das er ja das Uff vor diesem Mann retten kann.


    Der Schreibstil ist altersentsprechend, gut und flüssig zu lesen. Auf Grund der großen Schrift geeignet sich die Geschichte somit auch hervorragend zum selber lesen für die etwas fortgeschrittenen Leseanfänger.


    Insgesamt ist es eine sehr erfrischende, witzige und zudem spannende Geschichte, die wir viel zu schnell zu Ende gelesen hatten. Zum Glück gibt es ja mit „Das wilde Uff fährt in den Urlaub“ bald eine Fortsetzung und ein Widersehen mit Uff.