Beiträge von Yomiko

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

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    Alea, die seit sie denken kann einen großen Bogen um kaltes Wasser gemacht hat, erlebt bei einem unfreiwilligen Sprung ins Meer die Magie des Wassers. Ihr Leben ändert sich nun völlig und der Leser wird mitgenommen auf eine wunderbare und wundervolle Reise mit Alea und ihren Freunden.


    Die Autorin Tanya Stewner versteht es mit einer wunderschönen bildhaften Sprache uns Aleas Welt und die Welt ihrer Freunde zu beschreiben. Einmal angefangen, mag man das Buch nicht mehr weg legen und möchte immer tiefer eintauchen in dieses berührende Abenteuer. Die Charaktere sind jeder auf seine eigene Art besonders liebenswert oder interessant und tiefgründig. Zusammen sind sie ein Team, das füreinander da ist und in allen Lebenslagen füreinander einsteht.


    So bekommt Alea eine neue Familie die sie auf der Suche nach ihrer Herkunft begleitet und sich mit ihr auf die Reise macht.


    Der erste Band dieser Fantasy Serie in dem man Alea, die Brüder Ben und Sammy, Tess und den geheimnisvollen Lennox kennen lernt, lässt einen nicht mehr los und sehnsüchtig wird die Fortsetzung erwartet.


    Ein Kinder-und Jugendbuch, dass auch Erwachsene in seinen Bann schlägt und träumen lässt.


    :tipp: 5ratten


    Buchstabendreher im Titel korrigiert. LG, Valentine

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    "Die Fischerkinder - Das verbotene Buch" handelt von den Erlebnissen der 17-jährigen Mira im Jahr 2133.
    Sie lebt mit ihren Eltern in einem autoritären Staat dessen Regeln sie sich bislang untergeordnet hat. Sie hat gelernt besser nichts in Frage zu stellen und ihr Vater, ein Staatsbeamter, bestärkt sie gern darin.
    Ihre Liebe zu den Büchern die zu seltenen Raritäten geworden sind führt sie zu einer Gruppe Kindern und Jugendlichen die ganz anders leben.
    Angezogen von dieser Andersartigkeit nimmt sie immer wieder an geheimen Treffen teil und versucht zusammen mit ihrer besten Freundin Vera mehr über das herauszufinden was diese Kinder verbindet.


    Mit viel Fantasie nimmt uns die Autorin Melissa C. Feurer mit in eine Zukunft die stellenweise sehr an unsere deutsche Vergangenheit erinnert. Der Totalitäre Staat der sich von niemandem abhängig machen möchte und in dem Freidenker keinen Platz haben und mit Strafen belegt werden überwacht alle. Mira entzieht sich dem mehr und mehr, was natürlich zu Spannungen in ihrer Familie führt.


    Sie entdeckt, den Begriff der Freiheit und des Einstehens für andere ganz neu für sich und sie verliebt sich. Aber auch auf die Menschen in ihrer Umgebung wirkt sich ihr Abenteuer aus und es gibt jemanden der sich in sie verliebt und für sie sein Leben aufs Spiel setzt.
    Gespannt bis zur letzten Seite fiebert man mit Mira und ihren Freunden mit.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, diese neue und befremdliche Welt wirkt bedrohlich und es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt die am Glauben festgehalten haben und damit eine ganz andere Qualität in ihr Leben bringen auch wenn es durch die äußeren Umstände bedroht wird.

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    Auf ihrer fantastischen Reise um die Welt treffen Elfie und Jonas viele Menschen und lernen neue Freunde kennen. Nie hätten sie sich das vorstellen können was mit dem fantastischen Reisebüro möglich ist und vor welcher großen Aufgabe sie nun zusammen stehen.


    Die Autorin Sylvie Liebsch hat hier ein wunderbares Kinderbuch geschrieben, dass nicht nur Kinder sondern auch Eltern, Tanten, Opas und alle die es lesen oder vorlesen werden begeistern wird.


    Zwei Kinder die sehr unterschiedlich sind finden sich auf einer Mission wieder und finden in verscheiden Ländern, die sie vorher noch nie bereist haben neue Freunde die sie unterstützen und ihre Wegbegleiter werden.


    Die Situationen in denen die Kinder landen sind so bildhaft und schön beschrieben, dass man sich gleich hineingezogen fühlt an die Orte und alles hautnah miterleben kann. Mit viel Detailwissen bereichert die Autorin das Geschehen und spinnt eine wundervolle Geschichte um Freundschaft und Vertrauen. Neben den fantastischen Erlebnissen zeigt sie auch die Realität auf in der Kinder, in einer Welt in der Erwachsene viel entscheiden, leben können und müssen.


    Schaffen die Freunde es diese wichtige und wunderbare Aufgabe zu lösen?


    Geht mit Elfie und ihren Freunden auf die Reise und erlebt es selbst!


    5ratten

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    Die Lilie von Bela Vista von Sylvia Lott ist ein spannender Roman über eine Frau, die vieles auf sich nimmt, um mit der Liebe ihres Lebens zusammen zu sein. Sophie, deren Familie wie viele andere in Idar-Oberstein zu Beginn des 19. Jahrhunderts von der Edelsteinbearbeitung lebt, macht sich auf nach Brasilien, um ihren Verlobten zu suchen und endlich mit ihm zusammen zu sein. Es ist eine beschwerliche Reise und was sie dort erlebt prägt sie für ihr ganzes Leben.


    Auf den Spuren ihrer Vorfahrin Sophie macht auch Josie sich fast 200 Jahre später auf die Reise. Zunächst lernt sie in Idar-Oberstein einen Teil ihrer Familie kennen, im Gepäck ein Bildnis von Sophie und ein wundervolles Schmuckstück, was ihr Interesse und ihre Neugier an der Vergangenheit weckt. Schließlich macht auch sie sich auf nach Brasilien, um Sophies Geheimnis zu erfahren. Diese Reise wird auch ihr Leben nachhaltig verändern.


    Die Autorin nimmt mit uns mit auf diese Reise. in einfühlsamen Worten beschreibt sie sehr bildhaft Sophies Lebenssituation und lässt uns eintauchen in ein anderes Jahrhundert, die Sorgen und Nöte der Menschen damals spüren und hoffnungsvoll mit ihnen aufbrechen in das Abenteuer Brasilien.


    Die wechselnden Abschnitte zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzeugen eine wunderbare Spannung, die einen immer weiter in die Geschichte von Sophie und Karl hineinzieht und mit Josie sind wir den beiden und ihrer Liebe auf der Spur. Tragische Ereignisse kündigen sich an und immer die Frage nach dem Schicksal von Sophie und ihrer Familie vor Augen, mag man das Buch gar nicht mehr weglegen.


    Eine bewegende und spannende Geschichte die einen nicht sofort wieder loslässt.


    Amazonlink ergänzt. LG, Valentine

    Die Liebe erträgt alles



    Die Liebe erträgt alles


    Marga liebt Michael, seit sie denken kann und ist fest entschlossen sich ihre Liebe vom Krieg nicht entreißen zu lassen. Die Sehnsucht nach ihrem Jugendfreund und die Liebe zum Swing bringt sie zur Tanzkapelle Harry Alsen und damit zum Abenteuer ihres Lebens.


    Wird sie Michael im fernen Paris finden und hat ihre Liebe eine Chance? Den jungen Musikern stehen harte Zeiten bevor und Harry steht Marga stets zur Seite. Wird sie zwischen die Fronten geraten oder die Liebe ihres Lebens finden?


    Andrea, die junge deutsche Pianistin lernt in Paris den Journalisten Fraank kennen der auf den Spuren der Swingjugend von damals recherchiert. Was hat der alte Mann der so andächtig ihrem Klavierspiel lauscht mit ihr und der Vergangenheit zu tun. Sie will es unbedingt herausfinden.


    Die Autorin Micaela Jary nimmt die Leser mit in die Welt des Swing, der Truppenbetreuung, der Liebe zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und mitten hinein in die politischen Wirrnisse des zweiten Weltkrieges. Mit einfühlsamen Worten beschreibt sie was Marga bewegt und wie sie durch ihre impulsive Art nicht nur einmal sich und andere in Schwierigkeiten bringt. Durch die Verbindung mit der Gegenwart und Andreas Geschichte wird aus diesem Roman eine spannende Geschichte die den Leser fesselt und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Das überraschende Ende klingt noch lange nach, wie ein fernes Lied...


    5ratten:tipp:

    Eine mutige junge Frau


    Die Geschichte von Alisah Friedmann ist die Geschichte einer mutigen jungen Frau, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts zielstrebig ihren Weg geht und ihren Traum als Medica zu arbeiten nicht aufgibt. Es ist die Geschichte einer mutigen jüdischen Frau, die in einer schweren Zeit viele Schicksalsschläge erleidet und trotzdem an ihrem Glauben und ihren Zielen festhält.


    Entdeckt wird ihre Geschichte von einem ihrer Nachkommen, der 500 Jahre später durch ihre Tagebücher in ihre Geschichte eintaucht und gefesselt ist von ihr und der Geschichte seines Volkes, die ihm bisher nicht als seine eigene erschien.


    Die Tochter des Medicus ist ein interessanter und spannender historischer Roman der auf zwei zeitlichen Ebenen spielt. Mit Gideon Morgenstern erlebt der Leser die aufregende Reise seiner jungen Vorfahrin. Durch die persönliche Verknüpfung mit Alisahs hat er nun einen Einblick in das mittelalterliche jüdische Leben, dass ihn mehr und mehr beschäftigt und er lernt etwas darüber einen Lebenstraum zu verwirklichen.


    Den Autoren gelingt es durch die verschiedenen Zeitstränge eine Spannung aufzubauen und durch die Schilderung der beteiligten Personen und ihren Erlebnissen diese bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Man mag gar nicht mehr aufhören zu lesen und mit zu erleben wie es weiter geht mit Alisah und Gideon in ihren verschiedenen Lebenssituationen. Durch das Erzählen aus der Perspektive verschiedener Personen hat der Leser die Möglichkeit die Handelnden aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und gewinnt so ein vielseitiges Bild.


    Die gut recherchierte Darstellung jüdischen Lebens macht Lust darauf noch mehr zu erfahren und vielleicht noch mehr bemerkenswerte Personen wie Alisah Friedmann kennen zu lernen. Einer jungen Frau die ihr Leben dem Dienst an den Menschen verschreiben möchte, einer jungen jüdischen Frau die ihr Glaube an einen allmächtigen Gott lehrt, dabei keine Unterschiede zu machen und immer die Bedürftigkeit der Mitmenschen zu sehen ungeachtet aller Regeln und Traditionen.


    Ein schöner Roman für alle die Freude an erlebbarer Geschichte haben.


    4ratten


    Michelle

    Der Kampf der Frauen


    Sturm über Rosefield Hall erzählt die Geschichte von Ruby Compton, die wohlbehütet auf einem englischen Herrensitz Anfang des 20. Jahrhunderts aufwächst. Sie vermisst ihren Lieblingsbruder Edward der eine Erdnussfarm in Gambia leitet und versucht dem Rest ihrer snobistischen Familie aus dem Weg zu gehen.
    Der Roman erzählt auch die Geschichte von Rubys Kammermädchen Florence und die Freundschaft der beiden Frauen. Als Edward zu Besuch kommt, kommt er nicht allein und Ruby ist gerade dabei sich in einen geheimnisvollen Fremden zu verlieben.


    Die Autorin Julie Leuze hat mit Sturm über Rosefield Hall einen wunderbaren Roman geschrieben der überrascht, weil er problematische Themen des beginnenden 20. Jahrhunderts aufgreift und in der Geschichte der Familien Compton und Bentfield den Lesern nahe bringt.
    Egal in welchem Stand hatten es die Frauen nicht leicht und hier wird in den Beschreibungen der Beziehungen der einzelnen Personen zueinander schön gezeigt, mit welchem Los jeder zu kämpfen hatte.


    Mir hat gut gefallen wie die Charaktere dargestellt werden, wie Herrschaft zu Dienerschaft stand und dass es immer wieder Menschen gab, Männer wie Frauen, die für die Rechte der anderen gekämpft haben, Rechte die den meisten von uns heute als ganz selbstverständlich erscheinen, obwohl es noch gar nicht so lange her ist, dass Menschen dafür gestorben sind.
    Der Roman ist schön geschrieben und die Kapitel werden abwechselnd aus der Perspektive der verschiedenen Personen erzählt. So erlebt man die Spannung hautnah und verschlingt das Buch förmlich, um zu erfahren wie es ausgeht.


    Ein Buch von einer Frau über Frauen, für Frauen, in dem auch Männer eine wichtige Rolle spielen. Vom Klappentext darf man sich nicht täuschen lassen, es geht zwar um Liebe aber nicht nur um die erste Liebe eines jungen Mädchens sondern um Liebe über die von der Gesellschaft gezogenen Grenzen hinweg und den Kampf um mehr Freiheit.


    4ratten


    Michelle

    Die unbewussten Helfer


    Die unbewussten Helfer lernen wir in Andrea Jolanders Buch "Denken Sie jetzt nichts" kennen. Wir erfahren sehr viel darüber was unser Unbewusstes für eine wichtige Arbeit in unserem Leben leistet, wie es entsteht und ob wir uns in unseren Entscheidungsfindungen immer darauf verlassen können.


    Die Autorin, die als Psychotherapeutin arbeitet erklärt mit vielen anschaulichen Beispielen in einer wunderbar alltagsnahen Sprache was in unserer Entwicklung so passiert mit uns und wie wir einen vielleicht nicht so glücklichen Start in der Kindheit verarbeiten und was uns zu dem werden lässt was wir sind. Sie gibt uns Einblick wie unser Bindungsverhalten entsteht und geprägt wird und was das für Auswirkungen auf unser Leben hat.Was alles abgespeichert wird und unsere Entscheidungen wahrscheinlich ganz unbewusst beeinflusst.


    Die lebendige Erzählweise die uns dieses Wissen, zusammengetragen in vielen Studien, vermittelt gefällt mir sehr gut. Ich habe beim Lesen wieder etwas mehr über mich selbst gelernt und wurde in vielem was ich schon über mich wusste bestätigt.


    Besonders gut gefällt mir der Abschnitt, in dem den Lesern ganz konkrete Tipps gegeben werden positiv unterstützend auf andere, auf die wir vielleicht manchmal nur in kurzen Augenblicken oder aber auch als langjährige Begleiter in schwierigen Situationen treffen, zu wirken.


    Ich finde dieses Buch sollte von allen gelesen werden, die sich mit sich selbst, ihrer Vergangenheit oder auch mit Personen in ihrem Umkreis beschäftigen, die gern wissen möchten warum sie sich in manchen Situationen auf bestimmte Weise verhalten und von allen die in irgendeiner Weise mit Kindern zu tun haben. Sie finden interessante und verblüffende Einblicke in unser spannendstes Organ: unser Gehirn.
    Mir hat es großes Vergnügen bereitet in diese dem Bewusstsein oft verborgene Welt einzutauchen.


    Noch besser hätte ich es gefunden, wenn sie ihm einfach gesagt hätte, daß sie keine Lust hat und nicht wieder eine Ausrede benutzt hätte.


    Ich denke, das hätte Walter nicht akzeptiert, dann hätte sie die Szene die später kam wahrscheinlich schon in dieser Nacht gehabt. Dass sie unpässlich ist gesteht er ihr zu und wahrscheinlich kommt es seinem Reinlichkeitsempfinden auch entgegen. Dass sie sich ihm verweigert duldet er aber nicht.


    Michelle

    Ich habe mich auch gefragt was Jane wohl an ihm findet. Es ging ja nicht nur um einen schnellen Seitensprung auf einer Party.


    Bei Violet war es irgendwie noch nachvollziehbar, jung und unerfahren, beeindruckt von dem älteren Wissenschaftler und allein unter nicht so freundlichen Kommilitonen.


    Violet denkt ja selbst darüber nach, dass es mit einer Studienkollegin wie Lise, ganz anders für sie gewesen wäre.


    Michelle

    Revolution in Berlin


    Berlin Feuerland ist ein historischer Roman der uns nach Berlin führt und zwar in das Jahr 1848. Die Bedingungen sind denkbar schlecht für die arbeitende Klasse, die in den Randbezirken wie dem Feuerland ein hartes und karges Leben führen müssen.


    So auch Hannes, der von mehr träumt, als sich durch schwere Fabrikarbeit, kaputt zu schuften, der den Blick für die kleinen Besonderheiten des Lebens noch nicht verloren hat und der sich in Alice verliebt. Ein Mädchen dass im Schloss wohnt, ein Mädchen aus einer anderen Welt.


    Militär und Aufständische treffen am Schloss aufeinander und aus den Blickwinkel der jeweils ganz unterschiedlich beteiligten Personen erleben wir dieses historische Ereignis mit.


    Hat Hannes Liebe zu Alice eine Chance oder wird sie unerreichbar für ihn bleiben?


    Der Autor Titus Müller führt die Leser wunderbar ein in das Leben der Bevölkerung Berlins um 1848, dass so unterschiedlich sein kann. Er zeichnet die historischen Figuren mit ihren Stärken und Schwächen, dass man als Leser völlig eintaucht in die Geschichte und mit fiebert und bangt als beschrieben wird wie die ersten Schüsse fallen.


    Es gelingt ihm die vielen überlieferten Gespräche und Aufzeichnungen zu einer Geschichte zusammen zu führen die berührt und deutsche Geschichte spannend erleben lässt.


    Gut gefallen hat mir wie Titus Müller die Charaktere hier zeichnet. Es gibt kein schwarz oder weiß, nur gut oder nur schlecht. In jeder Figur spiegelt sich ihre unterschiedliche Lebenserfahrung und ihre charakteristischen Stärken und Schwächen, so dass sie interessant wird und bleibt und man mit großem Interesse verfolgt wie es weitergeht.


    Auch sprachlich hat mich der Roman sehr angesprochen. es gibt fast in jedem Kapitel einen Satz, der mir besonders an Herz gewachsen ist, der in mir nachklingt und mich nachdenken lässt.


    Neben der Liebesgeschichte wird noch viel mehr erzählt. Man erhält Einblicke in die politischen Abläufe und Entscheidungen dieser Zeit und trifft einige interessante und auch berühmte Zeitgenossen, wie z.B. Alexander von Humboldt.


    Ein überaus lesenswerter Roman der einen packt und berührt.


    5ratten und :tipp:


    Michelle

    Vivian, ein Journalistin in New York in den frühen 60er Jahren bekommt einen mysteriösen Koffer und erfährt, dass sie eine weitere Tante hat, Violet, die unter ebenfalls mysteriösen Umständen 1914 in Berlin verschwand.
    Damit beginnt für Vivian, immer auf der Suche nach einer spannenden Story, die Suche nach dieser Tante und der wahren Geschichte die sich abgespielt hat.


    Die Autorin erzählt uns in abwechselnden Kapiteln die Geschichten von Vivian und Violet aus deren jeweiliger Perspektive. Wir pendeln zwischen den Jahren 1964 und 1912-14 und so baut sich eine schöne Spannung auf. Stückchenweise erfahren wir was sich abgespielt hat und sind somit Vivians Recherchen oft ein Stück voraus.


    Da man das Ende von Violets Ehemann von Anfang an kennt, stellt sich immer wieder die Frage wie es genau dazu kam. Dies erfährt man schließlich auch. Man erfährt aber noch viel mehr und durch einige Überraschungen bleibt die Spannung bis zum Ende bestehen.


    Dieser Aufbau des Romans hat mir gut gefallen und ich habe mich bei jedem Kapitel gefreut wieder etwas mehr über eine der beiden Frauen zu erfahren und der Lösung des Falls ein bisschen näher zu kommen.


    Was mir nicht so gut gefallen hat ist die Sprache die hier teilweise gesprochen wird. Es gab einiges an Ausdrücken die ich in einem Roman nicht lesen möchte. Trotzdem habe ich gern weitergelesen und mich über das Ende gefreut.


    Das geheime Leben der Violet Grant ist ein netter Unterhaltungsroman mit überraschendem Ende, der Lust macht noch mehr von der Autorin zu lesen.


    4ratten


    Michelle

    Valentine,
    ich weiß jetzt nicht, ob das so richtig ist. wie bekomme ich denn das Buch oben rein? Macht das nicht jemand von den Moderatoren? Die Rezension kommt später drunter oder?
    Michelle

    Beatriz Williams - Das geheime Leben der Violet Grant


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    Kurzbeschreibung


    Manhattan, 1964. Vivan Schuyler hat das Undenkbare getan: Sie hat dem glamourösen Upperclass-Leben ihrer Familie den Rücken gekehrt, um Karriere als Journalistin zu machen. Als sie herausfindet, dass sie eine skandalumwitterte Großtante hat, ist ihr Spürsinn geweckt …


    Berlin, 1914. Die junge Physikerin Violet erträgt ihre Ehe mit dem älteren Professor Grant nur, um ihren Forschungen nachgehen zu können. Doch plötzlich bricht der Erste Weltkrieg aus – und ein geheimnisvoller Besucher stellt Violet vor eine Entscheidung mit dramatischen Folgen.

    Vivian, ein Journalistin in New York in den frühen 60er Jahren bekommt einen mysteriösen Koffer und erfährt, dass sie eine weitere Tante hat, Violet, die unter ebenfalls mysteriösen Umständen 1914 in Berlin verschwand.
    Damit beginnt für Vivian, immer auf der Suche nach einer spannenden Story, die Suche nach dieser Tante und der wahren Geschichte die sich abgespielt hat.


    Die Autorin erzählt uns in abwechselnden Kapiteln die Geschichten von Vivian und Violet aus deren jeweiliger Perspektive. Wir pendeln zwischen den Jahren 1964 und 1912-14 und so baut sich eine schöne Spannung auf. Stückchenweise erfahren wir was sich abgespielt hat und sind somit Vivians Recherchen oft ein Stück voraus.


    Da man das Ende von Violets Ehemann von Anfang an kennt, stellt sich immer wieder die Frage wie es genau dazu kam. Dies erfährt man schließlich auch. Man erfährt aber noch viel mehr und durch einige Überraschungen bleibt die Spannung bis zum Ende bestehen.


    Dieser Aufbau des Romans hat mir gut gefallen und ich habe mich bei jedem Kapitel gefreut wieder etwas mehr über eine der beiden Frauen zu erfahren und der Lösung des Falls ein bisschen näher zu kommen.


    Was mir nicht so gut gefallen hat ist die Sprache die hier teilweise gesprochen wird. Es gab einiges an Ausdrücken die ich in einem Roman nicht lesen möchte. Trotzdem habe ich gern weitergelesen und mich über das Ende gefreut.


    Das geheime Leben der Violet Grant ist ein netter Unterhaltungsroman mit überraschendem Ende, der Lust macht noch mehr von der Autorin zu lesen.


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    Hm, das wäre natürlich möglich :gruebel: Dann ist es aber wiederum komisch, dass Lily als Christinas Tochter nichts von Violet weiß.


    Lily hat Violet ja nicht gekannt. Sie war die älteste Tochter und ist relativ jung weggegangen. Wahrscheinlich wurde in der Familie nicht mehr über sie gesprochen nach den ganzen Skandalen und bestimmt nicht mit den Kindern.


    Michelle


    Das mit dem Kontakt zwischen Violet und der restlichen Familie habe ich auch nicht so richtig verstanden. Von Julie war ja in den Violet-Kapiteln nie die Rede, immer nur von Christina, die ich als ihre einzige Vertraute empfunden habe. Irgendwie passt es da nicht ins Bild, dass sie auf einmal Julie eingeweiht haben soll :gruebel:


    Ich hatte angenommen Julie sei Christinas Tochter, aber dafür ist sie ja viel zu alt. Habe gerade nachgelesen, sie ist eine jüngere Schwester. Vielleicht hat sie die Infos ja von Christina bekommen?


    Michelle


    Verflixt, ich komme einfach nicht zum Kommentieren. Dazu brauche ich mein Buch UND Zeit, das ist momentan etwas schwierig. Aber morgen mehr, versprochen! Ich bin nämlich schon längst fertig. Eigentlich wollte ich erst was schreiben, wenn ich wirklich detailliert was sagen kann, aber ich mag Euch auch nicht ganz alleine lassen ;)


    Das ist schön! Mir sind ja die einzelnen Abschnitte schon fast zu lang, um dann noch über Details aus den einzelnen Kapiteln zu schreiben.


    Zweimal so eine Nummer geht gar nicht! Ich fand das mit Gogo schon am Anfang blöd, aber ohne ein Wort zu Vivian diese Verlobung aus dem Hut zu zaubern, ist wirklich ziemlich feige. Wenn er so verknallt in sie ist und sie sich so gut verstehen, hätte er es ihr doch sagen können, wenn es einen Grund dafür gibt (was ich an der Stelle vermutet habe).


    Ich wusste an der Stelle überhaupt nicht warum er das jetzt ohne Vorwarnung macht. Meine Vermutung war ganz kurz, ob er sich im Dienst was zuschulden kommen lassen hat und Gogos Vater ihn jetzt erpresst. Na, ja, mit Erpressung hatte es dann ja wohl was zu tun...


    Michelle