Beiträge von Nachttraum

Literaturschock & das Forum machen eine (Sommer)Pause! Deaktivierung der Seiten vom 01.07. bis mindestens 30.09.!

    Mir ist aufgefallen, dass ich lese, wenn ich die Welt nicht verstehe (also sehr oft) bzw. nicht verstehen will.
    Also: Ja-
    Flucht.
    Ich lese natürlich auch in allen anderen Lebenslagen, aber auf eine andere Art...
    Ich glaube nicht, dass diese "Flucht" etwas flasches ist; sie ist notwendig, um nícht verrückt zu werden. Und meistens macht sie die "Realität" weniger groß...
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    Ich hab's jetzt vor einer Weile gelesen. Du hast in keinem Punkt unrecht.
    Im allgemeinen finde ich dieses Buch auf eine komische Weise traurig; Sachen, bei denen ich mich sonst vor Lachen gekringelt hätte, hatten einen anderen Unterton (ohne tragisch o.ä. zu werden!)
    Also: Eine verrückte, sensible und komische Geschichte.
    Nochmal danke, dass du auf sie hingewiesen hast!
    nachttraum :blume:

    Ich weiß nicht, ob ich glauben soll, was da steht; ich weiß nur, dass ich es nicht ausschließen kann (was irgendwie auch traurig ist).
    Auf der anderen Seite fände ich es auch erschreckend, wenn jemand neben mir im Flugzeug sitzt, der Bücher liest, um sich im Wohnzimmer eine Bombe zu bauen. (gibt es solche Bücher überhaupt bei Amazon?)
    Verwirrte Grüße
    Nachttraum

    ich hab' bei mir eigentlich eine Buchhandlung, die so ungefähr meinen romantischen Vorstellungen entspricht (in der ich sogar mal gearbeitet habe -seitdem kenne ich mich mit den Geheimnissen einer Buchhandlung aus :entsetzt: ), aber leider bieten sie immer mehr Wörterbüche rund Reiseführer an (aus finanz. Gründen), was an sich ja nicht schlecht ist, aber anderen Schätzen den Platz nimmt... :sauer:
    nachttraum

    Bei mir kommt das immer auf das Reiseziel an. Meine regelmäßigen Niederlandetouren benutze ich z.B. größten teils zum nachdenken und lesen, da sind fünf Bücher Minimum. Ich liebe die unaufdringliche und trotzdem interessante Landschaft.


    Wenn ich aber einen aufregenden Urlaub mit viel Programm mache, dann kommt genau ein dickes Buch mit. Das brauche ich dann, um abends abzuschalten, um die ganze Aufregung Aufregung sein zu lassen ...
    Mit diesen Büchern verbinde ich dann auch meistens später noch viele schöne Erinnerungen.
    Beim Lesen auf der Fahrt geht's mir ähnlich wie Sabine...


    Ich wünsche auf jeden Fall schon Mal jetzt viel Erholung!
    nachttraum :sonne:

    Mir gefällt die Bedeutung des "Jokers", aber ich will natürlich nichts verraten, wenn du es noch nicht gelesen hast... :zwinker:
    Ich habe auch nicht so ein Buch, aber es gibt welche, in denen ich immer mal wieder blättere und die ich am liebsten immer mit mir rumschleppen würde :breitgrins:

    Hallo!


    Nimue hat Recht- eine tolle Rezension! Ich mag dieses Buch sehr, ich nehme es immer mal wiedr in die Hand um ein bisschen darin rumzuschmökern (nochmal ganz durchlesen wäre mir dann auch zu viel :rollen: )
    Es gibt übrigens auch eine Verfilmung. Die kann natürlich nicht so ausführlich sein und Sofie sieht ganz anders aus (blond!) als in dem Buch beschrieben und Alberto Knox- der Philosophielehrer- ist auch teilweise ein bisschen anders dargestellt (er wird zum Beispiel von dem Ausschnitt einer Frau abgelenkt)...
    Wusstest du, dass auf die Idee kam, das Buch zu schreiben, nach dem er "das Kartenspiel" geschrieben hatte? Er überlegte welches Buch der Junge, ich habe seinen Namen vergessen :redface:, wohl gerne lesen würde....
    Huch, habe ich viel gebrabbelt... :entsetzt:
    Nachttraum

    Ja, der Vorwand mit einem Buch in der Hand Leute dazu zu bringen, mit mir über Literatur zu reden dreht sich bei mir um:
    Ich bekomme andauernd irgendwelche Kommentare zu hören und kann so gut wie nie in Ruhe lesen, wenn ich ausserhalb meiner Behausung bin. (abgesehen von Urlaub und Zugfahren)
    ich beneide die, die im Bus oder im Gehen lesen können...
    (ich lauf jedes Mal wogegen, meistens gegen was bewegliches )

    Ja, eine sehr gute Frage-
    Es ist wahrscheinlich nicht der beste Anfang, den ich je gelesen habe, aber:


    "Stellen Sie sich einen Mann auf dem Weg zu einem knapp dreißigsekündigen Ereignis vor - dem Verlust seiner linken Hand, noch in jungen Jahren"


    (J.Irving)
    ich finde, da hat man den Leser schon gefangen, oder?


    Es gibt auch Anfänge, die ich nicht mag. Z.B. bei Balzac muss ich mich die ersten Seiten lang immer erst durchkämpfen. Wenn ich nicht wüsste, dass mich wunderbares erwartet, würde ich bestimmt nicht weiter lesen...


    LG
    Nachttraum :blume: