Beiträge von Onkel Orwell

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Ach, das reicht schon, danke. Buch ist unterwegs zu mir ;-)


    Supi :daumen:, dann bin ich mal gespannt, wie es dir gefallen wird...


    louzilla
    Ich frage jetzt besser nicht, was denn ein B&J Eis ist :breitgrins:


    Huch Glück gehabt. Wollte schon großartig schreiben was ein Mündel ist, aber googelte dann doch noch nach und hätte prompt Blödsinn erzählt..
    Ein Mündel ist eine Person die unter einer Vormundschaft steht - also ein Kind, oder eben erwachsene Menschen die unter Vormundschaft stehen (oft geistig behinderte).
    Ich dachte immer es wäre genau andersrum, also das Mündel sei die verantwortliche Person.

    Guten Morgen


    So jetzt habe ich erstmals ein ausgewogenes Frühstück genossen (kalte Pizza und schwarzer Kaffee) und die letzten paar Seiten von meinem Büchlein fertig gelesen. Dachte ja, dies würde das Erste werden, was ich in einem Ruck auslesen würde, aber ich musste kurz vor Schluss aufgeben...


    Lob des Schattens konnte wirklich überzeugen und brachte mich der japanischen Kultur ein gutes Stück näher.


    Anhand von vielerlei guten Beispielen beschreibt Tanizaki wie der Westen das Licht, und der Osten die Dunkelheit anstrebt und schafft es mit einfachen und schönen Worten, das Dunkle zu ästhetisieren, der Schatten der auch in Japan immer mehr an Bedeutung verliert...


    Jetzt muss ich erstmal etwas zu Futtern holen gehen und einige Pflichten erledigen. Gegen Abend bin ich wahrscheinlich an einer TV Produktion beteiligt. Ein Freund will unbedingt, dass ich da mitwirke, aber irgendwie fehlt mir die Lust dazu.. Und dann kommt noch Besuch. Mal sehen ob ich noch zum Lesen komme...


    @Holden
    Ich kenne mich lustigerweise überhaupt nicht aus mit der japanischen Literatur, aber kann mir gut vorstellen, dass Lob des Schattens dir genau so gut gefallen könnte, wie es mir gefallen hat. Es enthält eine gute Portion schwarze Romantik (ohne Horrorelemente), wie ich finde, und als Nick Cave & The Bad Seeds Hörerin muss man die ja mögen... :breitgrins:


    Hasenpfote
    Hmm, an den Schluss mag ich mich gerade gar nicht mehr erinnern, aber ja, genau das stört mich eben an dem King. Der schafft es irgendwie immer den Schluss zu vermasseln...
    Aber ich spreche nur von den Filmen und die sind auch nicht immer, oder besser gesagt eher selten, authentisch.


    Llyren
    Sorry, mir fällt gerade nichts ein, was ich mehr dazu schreiben könnte. Aber hier noch eine kurze Zusammenfassung aus dem Buche selbst - das beschreibt es sehr gut:
    Der Lange Essay Lob des Schattens entstand 1933 [...] Er ist ein Schlüsselwerk für Tanizakis Ästhetik, zeugt sowohl für seinen ausgeprägten Sensualismus wie für seine Hinwendung zur Tradition und reflektiert in einzigartiger Weise die Situation des Umbruchs, die Spannung zwischen Alt und Neu, zwischen Ost und West, in der sich Japan in den Dreißigerjahre befand und noch heute befindet.


    ------


    Muss erstmal meine Gedanken Sammeln und möchte dann eine Rezi dazu schreiben...

    So nun geselle ich mich auch mal wieder dazu. Bin heute Abend zu Hause und widme mich:


    Tanizaki Jun’ichirō - Lob des Schattens

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    Habe mich schon als Kind für den fernen Osten interessiert und Bruce Lee war lange mein Idol. Neulich habe ich ein Interview von Amélie Nothomb gelesen und da erwähnte sie dieses Buch als Referenz für das japanische Wesen. Zudem bin ich durch Sandhofer bereits auf diesen Autor aufmerksam geworden und da habe ich mir gleich drei kurze Werke zugelegt...


    Bislang anders als erwartet, aber gut. Mehr später...


    Hasenpfote
    Hast du diesen King schonmal gelesen? Vor geraumer Zeit mal, liebte ich die Verfilmung dazu...
    An einen King will ich mich ja auch mal wieder wagen. Habe mich jetzt für The Shinning entschieden, da du das ja auch ganz gut bewertet hast und ich dann einen Vergleich zu Kubricks Verfilmung habe..


    Also gutes Lesen allerseits :winken:


    Achje, das steht bei mir auch schon seit anderthalb Jahren im Regal. Ich will vorher aber unbedingt Das Kapital von Karl Marx lesen und traue mich da nicht so recht ran...


    jaa, Das Kapital...Der erste Band sitzt, seit geraumer Zeit, schön brav im Regal und wird hin und wieder mal kurz quergelesen, aber bislang hatte ich keinen Nerv zu. Vielleicht liegt es auch ein wenig an dem kleinen Format, dessen Seiten einem mit ihren geschätzten 100'000 Wörter erdrücken.


    Ich denke diese neue Kritik an den Kapitalismus ist wohl etwas bequemer zu lesen und kann zudem auf einen längeren Zeitraum der Entwicklung zurückblicken. Bin jedenfalls gespannt...

    Errungenschaften vom letzten Wochenende:


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    Na mal sehen. Die Autorin macht mich sowieso neugierig.
    Zudem darf es auch mal nur zur Unterhaltung dienen. Mag einfach keine 500 und mehr Bücher, welche wenig bis nichts zurückgeben, lesen. Da ist mir die Zeit einfach zu schade für. Dann lieber einen Hollywood Streifen, der ist immerhin in anderthalb Stunden durch...

    Ja stimmt schon…


    Primär sehe ich in 1984 ein Exempel einer unbezwingbaren Weltordnung – also noch immer eine Zukunftsvision und folgedessen, wie du schreibst, nur bedingt auf unsere moderne westliche Gesellschaft anzuwenden.


    Warten wir also erstmal ab was uns unsere westliche Gesellschaft noch bringen wird. Dann wenn wir Stück für Stück Privatsphäre gegen Sicherheit und Komfort getauscht haben und es zu Gesetzen machten – so z.B. einen Indenditäts-Chip in unserem Körper – so weht automatisch ein anderer Wind.
    Die technischen Möglichkeiten überragen die der orwellschen Welt schon längst, aber darum geht es nicht. Erst müssen neue Gesetze kommen und dann werden diese Mittel einem auch mit Gewalt aufgezwungen werden.


    Schließlich wird ja auch jetzt das Gesetz – wenn nötig – mit Gewalt durchgesetzt und aufgezwungen und nicht zu vergessen, dass in Kriegszustand nochmals andere Gesetze gelten…
    Zudem:
    Dem Zwiedenken kann man auch eine metonymische Bedeutung geben und es ganz allgemein einem Mittel zur freiwilligen Gehorsamkeit des Volkes einem Staat gegenüber sehen.


    Klar schimmern in 1984 einige zeitgenössischen Phänomene durch – es ist eben ein Orwell Buch. Und natürlich wird er nicht der einzige gewesen sein der etwas über die Totalitarismus prophezeit hat, aber er ist der Schriftsteller der diesbezüglich so viel gesehen hat. Gebe es seine Romane und Essays nicht, so würden wir heute wohl nichts von seinem Scharfsinn wissen. Romane erreichen das Volk und im Gegensatz zu den Zeitungen sind sie vor Zensur geschützt. 1984 bleibt im Kopfe kleben und ist für alle Menschen zu verstehen.


    Den Philosophen habe ich mir notiert...

    Warum wolltest du es denn nochmals lesen?


    1984 ist schon sehr bedrückend bis zutiefst deprimierend. Aber es ist auch genau so genial. Habe mich auch eher schwer getan mit der Lektüre und die Genialität erst nach einem gewissen Abstand entdeckt.
    Ein zweites Mal werde ich es aber wahrscheinlich auch nicht lesen...


    (Bin mir nicht ganz sicher, ob du das Buch jetzt zweimal abgebrochen, oder eben doch einmal ausgelesen hast?)

    Gut zu wissen. Wollte mir mal das Buch kaufen. Bei mir steht noch immer eine Hör-Platte rum, welche mir eine Freundin geschenkt hatte. Habe es schon probiert, aber ich kann Hörbücher einfach nicht ausstehen...


    Aber dennoch: Schuld und Sühne zeigt doch in Rodion Raskolnikoff einen Menschen, der den Weg des 'freien Menschen' gehen will. Er fällt ein moralisches Urteil aus freier Entscheidung und nachvollziehbaren rationalen Gründen. Und merkt dann doch, dass er mit diesem Urteil nicht leben kann.


    Ja ganau, aber eben hier sehe ich einzig Lisawetta (2. Mord) als entscheidender Faktor.



    Etwas sagt ihm, dass seine Entscheidung falsch war. Sein Gewissen? Die Erkenntnis, dass seine Entscheidung das Verhältnis zu seinen Mitmenschen zerstört? Die seelische Erfahrung, dass eine menschliche Gesellschaft auf den Grundlagen, die er für sich für verlässlich hielt, nicht aufbauen lässt?


    Ich denke sein Unterbewusstsein das auf sein Gewissen wirkt. Also die verdrängte schlechte Tat an Lisawetta. Sie ist ihm während des ganzen Romans nicht richtig bewusst.
    Nicht seine Entscheidung, sondern das Missgeschick. Hätte er die Türe nach dem Mord an der Wucherin abgeschlossen, so hätte er sicher einen Weg gefunden unerkannt zu verschwinden, ohne Lisawetta töten zu müssen. So wäre er mit seinem Gewissen im Reinen geblieben und hätte auch das Verhältnis zu seinen Mitmenschen nicht zerstört.


    Zitat

    Eine Menschheit die sich nicht einem Gott unterwirft und selber denkt, aber trotzdem eine humanistische Lebensqualität für ALLE Schichten der Gesellschaft anstrebt...



    Aus meiner nicht sehr gründlichen Kenntnis der Dostojewski'schen Romane würde ich einwenden: Dostojewski hält diesen Weg nicht für gangbar. Und das zeigt sich gerade in Rodion Raskolnikoff.


    Das wäre gut möglich, aber was Rodion Raskalnikow betrifft, und das ist evtl. sogar einzigartig, sowohl als auch. Ich kann das nicht wirklich widerlegen und doch sehe ich mindestens genau so stark ein Musterbeispiel eines Menschen, der dazu befähigt wäre. Einer der nach freiem Willen urteilt, aber nicht befähigt ist etwas schlechtes zu tun.



    Rein rational gesehen ist sein Mord an der Pfandleiherin eben nicht zu verurteilen. Rational gesehen hat er ein schädliches Subjekt entsorgt. Aber seine Seele kann mit dieser Tat trotzdem nicht leben. Raskolnikoff lernt, dass es noch mehr gibt, dem er verantwortlich ist. Im Roman wird das durch Sonia personifiziert.


    Da wären wir wieder an dem Punkt mit der unterdrückten Lisawetta. Dostojewski hat das so gut inszeniert, dass selbst die Leser immer nur vom Mord an der Pfandleiherin reden, dabei ist das doch der wesentlich weniger zu verurteilende der Zweite! Ohne diesen, so behaupte ich, käme er seinen Verantwortungen nach, welche wie du schreibst, durch Sonja personifiziert wurden.


    Hier noch ein Zitat eines Gesprächs zwischen Raskalnikow und seiner Schwester, kurz bevor er sich stellt. Es beichtet ihr seine Tat und schafft es für einen Moment Lisawetta wieder (fast) vollkommen zu verdrängen.


    [...]"Mein Verbrechen? Was für ein Verbrechen?" rief er auf einmal in einer Art von plötzlichen Wutanfall. "Dass ich eine garstige, gemeinschädliche Laus getötet habe, eine alte Wucherin, die niemandem etwas nütze war, für deren Ermordung einem eigentlich viele Sünden vergeben werden müssten, die armen Leuten das Leben aussog, das soll ein Verbrechen sein? Ich halte es nicht dafür und habe gar nicht vor, es wiedergutzumachen. Warum schreit man mir den von allen Seiten zu: >Ein Verbrechen, ein Verbrechen!< Jetzt erst erkenne ich klar, wie grundtöricht mein Kleinmut war, jetzt, wo ich mich schon entschlossen habe, ganz unnötigerweise diese Schand auf mich zu nehmen!Lediglich weil ich ein geringwertiger, talentloser Mensch bin (misslungene Tat?), habe ich mich dazu entschlossen, und vielleicht auch noch, weil ich dadurch auf ein Vorteil spekuliere (oder rechnet er gar doch noch überführt zu werden und würde gar den einen Fehltritt mit seinem Gewissen vereinbaren können?), wie mir das dieser...Porfiri...nahegelegt hat ...!"
    "Bruder, Bruder! Was redest du da! Du hast doch Blut vergossen!" rief Awdotja verzweiflungsvoll.
    "Blut vergiessen sie alle" fiel er ihr fast rasend ins Wort. "Blut wird in der Welt vergossen massenhaft wie ein Wasserfall und ist immer so vergossen worden; Blut wird vergossen wie Champagner, und für das Blutvergießen wird man auf dem Kapitol gekrönt und nachher ein Wohltäter in der Menschheit genannt. Mach doch nur die Augen auf und sieh genauer hin! Ich selbst wollte den Menschen Gutes erweisen und hätte hundert, tausend gute Taten vollbracht zum Ausgleich für diese eine Dummheit, die nicht einmal Dummheit war, sondern lediglich eine Ungeschicklichkeit (Türe die offen steht?)
    ; den der ganze Gedanke war gar nicht so dumm, wie er nach dem Misslingen (ungewollter Mord an Lisawetta) aussieht - was misslingt, sieht immer dumm aus!. Durch diese Dummheit wollte ich mir nur eine unabhängige Position schaffen, den ersten Schritt tun, die Mittel erlangen, und später wäre dann alles durch einen unverhältnismäßig viel grösseren Nutzen aufgewogen worden ... Aber meine Kraft hat nicht einmal für den ersten Schritt ausgereicht, weil ich eben nur so ein Lump bin. Das ist der Kernpunkt! Ich kann die Sache nicht von eurem Standpunkt aus ansehen; wäre es mir gelungen, so würde man mich bekränzen; aber jetzt muss ich in Kerker." [...]


    Merkwürdig ist doch auch, dass seine Schwester Lisawetta nicht erwähnt. Das passt irgendwie nicht zu dem ansonsten bis in alle Ecken ausdiskutierten Gespräche. Wenn das eben alles nur ein Schauspiel in Raskalnikows Kopf ist, also seine Schwester nur soviel beitragen kann wie seine Gedanken es zulassen und man von einer verdrängten Lisawetta ausgeht, so macht das Sinn. Sein Unterbewusstsein, die erdachten Sonja und Dunja, die wissen das er gegen seine Moral handelt - sein Bewusstsein nicht.


    Denn in dem historischen Augenblick, in dem die Kraft des Christentums als prägende Kraft für die Gesellschaft keine oder nur noch eine sehr geringe Rolle spielt, bleibt die Suche des Menschen nach existenziellen Antworten doch bestehen.


    Genau auf dieser Suche befand er sich mMn immer und diese Suche halte ich keinesfalls für überholt..


    Dostojewski Einstellung und auch sein Werk sind ja ziemlich umstritten. Niemand kann definitiv sagen was seine Anliegen waren, obwohl sich einiges sehr anbietet.


    Vielleicht waren ihm ein familiäres Leben wichtiger, als in Sibirien als vergessenen Ideologisten zu verenden..?
    Das halte ich für das Hauptthema von Schuld und Sühne.


    Raskalnikow stellte sich eben auch diese Frage und nicht die von dir besagte. Für ethisches Denken braucht man keinen Gott, genau das wiederspiegelt sich doch in Raskalnikow? Genau das ist D. Vorstellung eines Übermenschen, welcher sich durch ein moralisches Handel deutlich von dem des Nietzsches unterscheidet.


    Eine Menschheit die sich nicht einem Gott unterwirft und selber denkt, aber trotzdem eine humanistische Lebensqualität für ALLE Schichten der Gesellschaft anstrebt...

    Der Unterschied liegt wohl darin, dass du ihm seine Christentum-Facette abkaufst - ich nicht.


    Ein wenig vergleiche ich das mit M. De Sade, welcher seine Bücher größtenteils im geheimen geschrieben hatte.


    Oder einem George Orwell, welcher an diversen Fronten in diversen Systemen gekämpft und mitgewirkt hatte, nur um festzustellen, dass die Macht überall missbraucht wird. Er hatte allerdings etwas mehr Freiheiten und konnte direkter Kritik ausüben als es Dostojewski konnte. Durch seine Regimekritik kam er ja nach Sibirien (wie Raskalnikow). Danach konnte er sich wohl nicht mehr viel erlauben, also versteckte er seine Kritik in einem vorgegaukelten Christentum Fanatismus.


    Ich kann ja jetzt nur von bissel Recherche, Schuld und Sühne und Die Sanfte sprechen, aber darin finde ich absolut gar nichts, was mir seinen absolut zum Glauben konvertierte Haltung bestätigen würde - viel mehr das Gegenteil.
    Auch wenn er bestimmt das eine oder andere positive aus dem Christentum gezogen hat...


    Gut, entschuldige die Sache mit dem Liebesroman. Konnte ich nicht verstehen..

    In allen Ehren Sandhofer, aber wenn ich von einem Liebesroman ausgehen würde, dann würde sich meine Begeisterung bereits jetzt schon im Rahmen halten :breitgrins:


    Da gibt es bestimmt viel bessere Werke für...


    Bestimmt habe ich nicht so viele Vergleichsmöglichkeiten wie du sie hast. Auch habe ich sowas auch schon erlebt, so z.B. mit Tarantino. Den entdeckte ich bevor er hierzulande in aller Munde war. Er als Person und seine Filme trafen genau meinen nerv, aber heute kann er mich nicht mehr so begeistern, da es praktisch alles was seine Filme ausmacht schon besser gegeben hat - wenn auch nicht so salonfähig..


    Aus jetzigem Standpunkt kann ich mir nicht vorstellen, dass mir das mit Dostojewski auch so gehen wird..


    Auch wäre es doch angebracht - wenn du schon sowas in den Raum wirfst - zu begründen, was dich denn heute an Dostojewskis Werk stört..?