Beiträge von Hafermilch

Leserunde mit Judith & Christian Vogt ab 11.10.2019: Wasteland [Postapokalyptische Utopie]
Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Kann ich - ehrlich gesagt - nicht eindeutig beantworten. Beim großen Kaufhaus mit A am Anfang wird es als Jugendbuch gelistet, beim Verlag (was ich für passender halte), wird es nicht als Jugendbuch gelistet.

    Nein, es ist weder Israel, noch Iran oder Irak.


    Lt. meinen Recherchen ist Israel ein asiatischer Staat, liegt aber auf der afrikanischen Kontinentalplatte. Trotzdem, es ist nicht Israel.



    1. Buch spielt im Osten

    2. Asien

    3. Es kommen mehr als zwei Menschen vor.

    4. Nicht China

    5. Nicht Japan - Tipp: Es ist nicht der ferne Osten.

    6. Der größte Teil der Einwohner gehört dem muslimischen Glauben an.

    7. Der Autor ist männlich.

    8. Ja, es gibt/ gab Krieg.

    9. Nicht Afghanistan.

    10. Kein Buch von Khaled Hosseini.

    11. Nicht Israel

    12. Weder Iran, noch Irak.

    illy

    2x ja.


    Saltanah

    auch ja.


    1. Buch spielt im Osten

    2. Asien

    3. Es kommen mehr als zwei Menschen vor.

    4. Nicht China

    5. Nicht Japan - Tipp: Es ist nicht der ferne Osten.

    6. Der größte Teil der Einwohner gehört dem muslimischen Glauben an.

    7. Der Autor ist männlich.

    8. Ja, es gibt/ gab Krieg.

    Sorry, ich habe mich missverstänlich ausgedrückt. Ich gehe nicht nach Osten, sondern das Buch spielt im Osten. *Asche auf mein Haupt*


    illy

    ja, es ist in Asien.


    Kritty

    ja, es kommen mehr als zwei Menschen vor.


    1. Buch spielt im Osten

    2. Asien

    3. Es kommen mehr als zwei Menschen vor.

    Sayers setze ich auf jeden Fall auf meine "Unbedingt-Leseliste".


    Es geht weiter:


    Ich gehe nach Osten. Edit: Der Handlungsort liegt im Osten.


    Edit: Sorry, ich habe mich missverständlich ausgedrückt (gedanklich gehe ich mit meinem Buch nach Osten).

    Besser ausgedrückt: Der Handlungsort liegt im Osten.

    Ich habe mittlerweile die ersten drei Kurzgeschichten gelesen. Ich war auch erstaunt, als ich hier gelesen habe, dass es sich um Kurzgeschichten handelt. Wie so oft habe ich bei Kurzgeschichten das Problem, dass sie für mich recht abrupt und "unfertig" enden. Auch wenn Oz die Charaktere gut beschreibt, würde ich mir wünschen, mehr in den Alltag eines Kibuz eintauchen können.


    Ich kenne mich viel zu wenig (eigentlich fast gar nicht) mit der Geshichte Israels aus, geschweige denn habe ich Ahnung vom Leben in einem Kibbuz. Ich vergleiche es für mich ein wenig mit einer ökologischen Gemeinschaft/ Kommune, in denen es ja auch immer wieder Diskussionen und Probleme und auch Fragen der Ausrichtung gibt. Und sicherlich auch Einsamkeit/ Ausgrenzung.


    Sehr verwundert hat mich schon in der Geschichte "unter Freunden", dass die Kinder als "Gemeinschaftseigentum" angesehen werden. Das liest sich für mich, als Mutter von zwei Kindern, schrecklich. Es ist doch das eigene Kind, das man beschützen, lieben und großziehen möchte. Auch für die Kinder stelle ich mir das nicht einfach vor - die Geborgenheit in einer Familie fällt weg, der Bezug zu den Eltern.


    Über die erste Geschichte "Der König von Norwegen" steht ja im Klappentext, dass es Zvi, abgelenkt durch seine tägliche Portion Pessimismus entgeht, dass die Lehrerin Luna um ihn wirbt. Ich bin mir da gar nicht so ganz sicher, dass das wirklich so ist. Ich glaube sehr wohl, dass er das bemerkt hat, aber hoffte, dass dieser Zustand nicht in Körperlichkeiten übergeht, da er diese nicht zulassen/ ertragen kann. Auf seine Weise bringt er - vor allem im Nachgang - sehr zum Ausdruck, wie wichtig ihm die Freundschaft zu Luna ist, indem er sich nach ihrem Weggang um ihre Blumen auf dem Balkon kümmert.

    Ich habe das Buch letztes oder vorletztes Jahr gelesen. Ich fand das Ende absolut schonungslos, depremierend und unversöhnlich. Zwar lese ich keine Rosarote-Wolken-Romane und "Die Buchhandlung" hat mich gut unterhalten, aber das Ende fand ich einfach nur niederschmetternd. Ich kannte nur die Vorschau zum Film und nachdem ich recherchiert habe, konnte ich in Erfahrung bringen, dass sich der Film nah an der Romanvorlage bewegt, aber ein versöhnlicheres, nicht so niederschmetterndes Ende hat, ohne auf happy End zu machen.