Beiträge von Lykantrophin

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    Inhalt: In der Nacht von Allerseelen beobachtet der Totengräber ein dunkles Ritual. Am Morgen findet er im Beinhaus die Leiche einer jungen Frau. Der Verdacht fällt auf ihn, er soll gehenkt werden. Nur seine Tochter Katharina ist von seiner Unschuld überzeugt. Sie sucht den wahren Mörder und gerät dabei immer tiefer in den Sog einer Bruderschaft, die Meister Tod verehrt ...


    Meinung: Auch ich bin von diesem Buch begeistert und fühlte mich gut unterhalten. Allerdings muss ich minimale Abstriche machen: mit kamen die Figuren so vor, als würden sie den Klischees des modernen Krimis/Thrillers folgen, so ähnlich kenne ich die Figurenzeichnungen aus dem Krimi/Thrillerbereich. Das hat mich aber nicht sonderlich gestört, ich war nur einige Zeit über die Parallelen verwirrt, das hat sich aber schnell gelegt. Ansonsten habe ich nichts zu meckern, der Autorin ist eine realistische Darstellung der Stadtverhältnisse um 1500 gelungen, auch über die verschiedenen Berufe habe ich einiges gelernt. Die benutzte Literaturliste, die Neeb zum Recherchieren benutzt hat, lädt zum Vertiefen des eigenen Wissens ein.


    4ratten

    Bei mir kommen sämtliche Aufkleber ab, da kenne ich keine Gnade. Am leichtesten lassen sich Aufkleber wie "Bestseller", "Jetzt im Taschenbuch" oder "Nur 5 Teuronen" entfernen. Die Preisschilder kommen natürlich auch immer gleich ab.


    Als ich noch in Greifswald gelebt habe, gab es in der Nähe meiner Wohnunterkunft einen Zeitschriftenhändler mit sehr breitem Angebot an Zeitschriften. Vor dem Laden war ein Rollwagen mit Mängelexemplaren positioniert. Ich habe da ab und an Bücher gekauft, ABER wenn jemand die Preisschilder entfernt hat, waren auf dem Buchrücken immer Mengen von Klebresten enthalten. Ich habe die Bücher zwar mit Desinfestionsmitteln gereinigt bekommen, aber sowas ist echt nicht schön. :sauer: Das ist mir bei keinem anderem Buchhändler/ Zeitschriftenhändler so negativ aufgefallen. Das hat mich immer etwas davon abgehalten, da überhaupt Bücher zu kaufen.

    @all: Danke für eure tollen Vorschläge, aber ich hatte heute etwas Glück. Ich war heute im Krankenhaus, um ehrenamtlich Deutschunterricht zu geben (der leider ausgefallen ist, da beide Schüler viel zu tun hatten :sauer:), und sparzierte an derr Patientenbibliothek vorbei. Dort steht auch eine Kiste mit ausgemusterten oder abgeschobenen Büchern. Ich krame darin etwas herum und was sehen meine Augen da? Zwei Romane von Hedwig Courths-Mahler. Es handelt sich um "Eine ungeliebte Frau" und "Die schöne Kalifornierin". Mein Kitschbuch-Wunsch wurde erhört. :klatschen::klatschen:

    Hallo liebe Forumianer,


    ich habe eine Bitte an Euch: Welche möglichst trieeef-kitschigen historischen Romane kennt ihr?


    Ich suche, weil mir die meisten meiner Bücher mir zu ernst und nicht kitschig genug vorkommen. Ich hatte heute in der Bibliothek "Sehnsucht nach Riga" von Karen Winter im Auge, aber es ist noch die nächsten 3 Wochen ausgeliehen. :sauer:
    Meine Ausschlusskriterien sind:
    - nichts in die Richtung Sabine Ebert, Iny Lorentz und Co. (durch die Arbeit in der Psychiatrie weiß ich ungefähr, was die Folgen einer Vergewaltigung sind und wie es das Leben zerstört). Bitte nicht.
    - nichts allzu Religiöses bitte (seitdem die christlichen Fundamentalisten im Rostocker Landkreis eingezogen sind, finde ich auch das nicht mehr wirklich lustig)


    Einschlusskriterium: - am liebsten etwas , was im 19./20. Jahrhundert spielt, etwa so in die Richtung von "Sehnsucht nach Riga".


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    Danke für eure Mithilfe. :smile:

    Hanni: Glüchwunsch, Premieren sind immer was Tolles! :smile:


    Nun zum eigentlichen Thema: Als Kind/Jugendliche habe ich viele dünnere Kinderbücher an einem Tag gelesen, so was war immer toll. Als ich älter wurde, ging das wegen der Schule, Sport etc. nicht mehr so gut. Inzwischen teile ich mir Bücher auch lieber ein und lese jeden Tag mindestens eine halbe Stunde. Sollten Bücher unter 200 Seiten haben, schaffe ich sie auch in einem Rutsch, so z.B. passiert mit "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway vor knapp einem Monat.

    Vor einiger Zeit, als ich noch in Greifswald gelebt habe, war mir das Angebot der Stadtbibliothek zu mau. Ich bin zwar hingegangen, hab auch mal durch die Regale gestöbert und etwas dort gelesen, aber das Angebot war mir zu dürftig, im Vergleich zur Regionalbibliothek Neubrandenburg, in der ich seit meiner Kindheit angemeldet bin. Ich habe in Greifswald viel lieber Bücher gekauft.


    Inzwischen hat sich mein Verhalten etwas geändert, ich leihe wieder viel mehr aus der Regionalbibliothek aus und kaufe immer weniger Bücher, aus zwei Grüden: 1. habe ich noch viel zu viele ungelesene Bücher hier rumstehen, und 2. überlege ich mir Käufe nun genauer, einfach, weil ich Bücher nach einmaligen Lesen wieder verkaufe.

    @an alle: Hallo, ich geselle mich nach langer Abstinenz auch mal wieder zu den Leserunden. Ich lese gerade "Strands of Bronze and Gold" von Jane Nickerson. Weit bin ich noch nicht gekommen, ich stecke momentan auf Seite 61.


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    Die Hauptprotagonistin Sophie ist nach dem Tod ihres Vaters (die Mutter ist sehr viel früher verstorben) zu ihrem Patenonkel Monsieur de Cressac gereist, um mit ihm zu leben. Aus früheren Briefen und Erzählungen kennt sie ihren Patenonkel als strahlenden , weitgereisten Helden, der schon viel erlebt hat in der Welt. Sophie bewundert ihn sehr und ist beeindruckt von dem Reichtum ihres Onkels, wuchs sie selbst doch in bescheidenen Verhältnissen auf. M. de Cressac hat eine Ehefrau verloren und scheint darüber betrübt zu sein, die Umstände, wie dei Ehefrau ums Leben kam, sind allerdings diffus.

    Sara: Ich kann mit Lynn Raven auch nicht allzu viel anfangen. Mein Tipp: lass die Finger von "Der Spiegel von Feuer und Eis" , wenn du dich nicht mit einer total dummen Tussi identifiezieren möchtest. Die Cassim aus dem Roman halte ich für denkbar nervig.

    Vorab: Ich habe "Mondherz" in diese Kategorie eingeordnet, da die historischen Elemente (mit einigen Fantasyaspekten) überwiegen.


    Inhalt: Ungarn im Jahre 1455: Seit Konstantinopel unter dem Ansturm des osmanischen Heers gefallen ist, rücken die Türken unaufhaltsam weiter nach Westen vor. In dieser gefährlichen Zeit lebt die junge Adlige Veronika. Doch es ist nicht der nahende Krieg, der ihr Leben für immer verändert, sondern die Entdeckung, dass in den abergläubischen Geschichten über Magie und Teufelswesen mehr Wahrheit steckt, als sie je hätte ahnen können ...


    Meine Meinung: Die Hauptthematik des Romans sind neben Werwölfen (Titel und Coverbild verraten es) und dem Kampf der katholischen Ungarn gegen die Muslime ab dem Jahr 1455 eine uralte Prophezeiung, die das Schicksal der christlichen Welt entscheiden wird. Die Auserwählte der Prophezeiung ist die Adlige Veronika, die durch Zufall von einem Werwolf gebissen wird und in dem geheimen Werwolfbund aufgenommen wird. Ab da dreht sich ihr Leben nur noch um die neue Wolfsnatur und die Prophezeiung. Die Prophezeiung beinhaltet natürlich eine Liebesgeschichte, die aus Berg- und Talfahrten besteht und sich erst auf den letzten 60 Seiten klärt.
    Die Charaktere, allem voran Veronika und ihr Lehrer Gabòr, waren gut ausgearbeitete Protagonisten. Den Antagonisten dagegen wurde nur wenig Raum gelassen, sich charakterlich zu "entfalten". Sehr schade eigentlich, denn ein richtiges Spannungsfeld zwischen Helden und den Bösewichten hätte dem Roman noch etwas mehr Tiefe gegeben.
    Der Schreibstil war bildhaft und flüssig, schrammte manchmal etwas zu sehr an der Grenze zum Kitsch vorbei. Immer wieder bin ich über das Wort "rauh" gestolpert. Ein kleiner Fehler, aber auch der hätte sich ausbessern lassen können.


    Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und gebe dem Buch 3ratten .


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