Beiträge von Bina

Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Schwupp, 50 Seiten weiter ist die Spannung auch schon wieder dahin. Zwar ist wieder mal irgendwas passiert (es gibt nun mehr Bilder von diesem Künstler). Aber irgendwie ist mir das nicht so wichtig. Ich fühle mich nicht gefangen in der Geschichte, obwohl mich beide Epochen (die 30er, vor allem im bürgerkriegsgebeutelten Spanien! und die 60er in England, im Wirrwarr der End-Kolonialzeit) total interessieren.

    Diese Epochen sind aber nur Rahmenerscheinung, nicht das eigentliche Thema.

    In Spanien erfährt man immer mal von "politischen Unruhen" und "Angst vor dem nächsten Aufstand", aber das war's bisher auch. Irgendeiner Randfigur ist namentlich bekannt und die ist halt aus politischen Gründen verhaftet oder mittlerweile auch gestorben. Aber darum geht es nicht, es sind diese Liebeleien und das Gemale rund um den Künstler "Robles", sowohl in Spanien, als auch in England.

    Abwarten, bald bin ich im 4. Abschnitt des Buchs.


    Das ist tatsächlich etwas, das ich positiv finde: Das Buch hat Kapitel und Abschnitte. Und nach jedem Abschnitt sind 2 Papierblätter frei, also 4 Seiten mit einem Blättern geschafft. Oh man, wenn man so schon denkt, dann ist das Buch echt ... nicht so meins!:boahnee:

    Hey

    Ich hatte heute etwas heftigere Kreislaufprobleme und bin dann zuhause geblieben, statt zur Lesung zu gehen. Schade, hatte mich sehr gefreut, aber ich mochte einfach nicht so lange sitzen. Auch wenn die Atmosphäre in der Buchhandlung immer wundervoll ist, wir gehen bevorzugt dorthin zu Lesungen <3

    Somit hab ich nun noch kein Exemplar des Buches, aber das ist schon okay. Ich kann es mir später immer noch kaufen.

    Kommst du da nicht durcheinander? 19 verschiedene Geschichten und Protas! :entsetzt:

    Ne, das klappt. Manchmal lese ich ein Buch über ein Jahr nicht weiter und weiß dann immer noch was da los war.

    Meistens muss ich mich richtig zwingen bei einem Buch zu bleiben. Vor allem, wenn ich meinen SUB anschaue und mir denke: Nee, jetzt lieber einen Krimi. Oder einen historischen Schinken. Oder eine Romanze. Ooooohje.


    Ich glaube es sind auch viel mehr als 19 angelesene Bücher, aber 19 von denen ich denke, dass ich sie bald mal weiterlesen werde.

    Ich habe dieses Jahr, das sehr anstrengend und aktiv verlief, 50 Bücher gelesen.

    Nächstes Jahr möchte ich verdoppeln auf 100 Bücher. Davon, wenn möglich, alle im SLW und in der Challenge angemeldeten (das wären allein 61 Bücher, aber 4 habe ich ja schon 2018 für die Challenge gelesen).

    Außerdem möchte ich weniger Bücher parallel lesen, sondern mich lieber immer auf eins konzentrieren und das schneller durchziehen. Momentan hatte ich 25 parallel gelesene Bücher, dank meiner aktuellen Disziplin sind es noch 19.

    Noch mal als Listenübersicht für mich:


    • 100 Bücher 1/100
    • SLW 30 (1/30)
    • verbleibende Challenge-Bücher 27/31 (0/27)

    Jetzt bin ich knapp hundert Seiten weiter und das Weiterlesen war tatsächlich eine ganz gute Idee. Mittlerweile interessiert mich auch, wie es weitergeht und ich lese nicht nur des Weiterlesens zuliebe.


    In Andalusien bahnt sich etwas an: Das Bild, um das es im Buch geht, wurde gemalt und wurde einem reichen Mann vorgestellt. Er überlegt es zu verkaufen und den Gewinn dem vermeintlichen Maler zukommen zu lassen.


    In London bahnt sich nix an: Odelle und Lawrie wären beinahe intim geworden, aber aufgrund der Warnung von Odelles neuer Chefin im Kunstmuseum hat sie sich nicht darauf eingelassen. Stattdessen hat sie Lawrie bestohlen. Dieser Diebstahl dürfte der Start für einen spannenden Wendepunkt sein, denn es handelt sich um ein Beweisstück.

    Mir kommt beim Lesen momentan der Verdacht, dass Lawrie das Bild gar nicht geerbt hat oder dass die Mutter als Verstorbene nicht Selbstmord beging, sondern vielleicht ermordet wurde - genau wegen des Bildes.


    Das sind erstmal genug offene Fragen für mich, damit ich mich dafür interessiere, wie es weitergeht.

    Doris ich nehme mir für das Nachlesen noch ein bisschen Zeit. Ich fand "Der kleine Wal" ganz hinreißend, aber bin auch keine Tauchexpertin und kann daher nicht beurteilen, wie realistisch die körperliche Anstrengung während der Rettung des Walbabys ist. Es war für mich eine spannende, schöne Geschichte. Ich hab sie aber vor bestimmt 10 Jahren gelesen und weiß momentan nicht einmal, wo das Buch ist, vielleicht habe ich es verliehen.

    Die Eismeerschwimmerin ist hier irgendwo, vielleicht lese ich mal in deinem Thread nach, wenn ich das Buch selber angehe.

    Ich bin in Heiligendamm, und mein Bruder hat ein Treffen mit einem potentiellen Verehrer für mich arrangiert.

    Was liest du grade? Heiligendamm ist der liebste Urlaubsort einer Freundin. Vielleicht ein Buchtipp für sie :)


    Ich bin grade in Andalusien auf einem Landgut und habe Probleme, meine Gedanken über die jüngsten Ereignisse zu sortieren.

    Die Eisschwimmerin hab ich hier stehen, aber noch nicht gelesen. Die Walgeschichte ist eine kleine Erzählung, die mich sehr gerührt hat. Sie ist vermutlich kurzweiliger, als die längere autobiografische Story.

    Ich versteh unter Wasser generell kaum was, habe früher (als ich noch eine Badewanne hatte) manchmal beim Baden bemerkt wie wenig man von einem Film mitbekommt, der über Wasser grade am Tablet läuft, wenn man mal untertaucht.


    So ein paar Schwimm-/Tauchbücher hab ich hier auch auf meinem SuB, die beiden an die ich grade denke sind von Lynne Cox. Kennst du sie?

    Ich fand "Der kleine Wal" total schön.


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    Siehst du, ich bin keine Taucherin und dachte einfach nur, wenn man was im Mund hat ist das mit dem Sprechen nicht so leicht. Dass man ja auch mit einem Helm tauchen könnte, daran hab ich jetzt nicht einmal gedacht :D

    Die Zombie-Bewertung find ich ganz schön kreativ, genauso wie das Sprechen unter Wasser mit Mundstück im Mund. Das würde ich auch gern können, dann wäre ich garantiert eine gefragte Taucherin für wichtige Einsätze und würde mir eine goldene NaseLippe verdienen.

    "Das wilde Kind" ist eine sehr kurzweilige Novelle über ein Kind, das von seiner Mutter im Wald ausgesetzt wird. Sie schneidet ihm die Kehle durch, damit es stirbt und lässt es zum Verbluten zurück. Aber das Kind überlebt und schafft es, in der brutalen Wildnis des Waldes im 18. Jahrhundert zurechtzukommen.

    Victor kam mir dann vor wie ein Vogel im Käfig, der nicht mehr fliegen mag. Sein Lebensraum war der Wald, aber er war dort allein. Die Welt ist ihm fremd geblieben, er hat keine Sprachfähigkeiten und keine Nähe zu Menschen entwickelt. Dennoch ist er ein Mensch. Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass Kinder, wenn sie in einem bestimmten Alter sind und keine fünfzig Wörter sprechen können, ihr Leben lang nicht richtig werden sprechen können. Dies scheint auf Victor zuzutreffen.

    So intensiv, wie T.C. Boyle mit der Erzählung über Victors Leben beginnt, so abrupt endet die kurze Geschichte über den Einzelgänger Victor. Er ist einzigartig, aber ich empfinde ihn als einsam und verlassen, auch wenn er irgendwann an Menschen geraten mag, die sich um ihn kümmern.

    In mir haben sich viele Gefühle geregt, als ich "Das wilde Kind" gelesen habe. Oft frage ich mich, was in Tieren vorgeht, wenn sie in beengtester Gefangenschaft gelebt haben und dann in eine größere Umwelt gelassen werden. Und ich habe immer angezweifelt, dass es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Tieren und Menschen gibt. T.C. Boyles Novelle bestätigt diese Idee, die von vielen Menschen als Unsinn abgetan wird.

    Ich bin sehr froh, dass ich "Das wilde Kind" gelesen habe, das war eine spannende Reise.


    5ratten

    Ja, aber eine fremde Zivilisation kann ja auch fremde wissenschaftliche Erkenntnisse haben und dann fremde Technologien entwickeln. Im Grunde könnte Liu also sagen: Obwohl die Menschen noch keine Technik für diese Sache entwickelt haben, sind die Außerirdischen dazu in der Lage.

    Man muss ihm absolut zugute halten, dass er das nicht viel öfter in seinem Roman ausnutzt. Das tun ja sehr, sehr viele andere Sci Fi-Autoren.