Beiträge von Gaby

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

    Das ist eine tolle Auswahl :)

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    Die Inselkommissarin ermittelt zum 6. Mal


    Immobilienbesitzer Marten Hilmer kann noch den Rettungsdienst anrufen, erliegt aber seiner Krankheit im Krankenhaus. Was zuerst wie ein Herzanfall aussieht, stellt sich schnell als Mord heraus. Doch wer hatte ein Motiv, den bekannten, erfolgreichen, smarten Frauenheld umzubringen? Eine seiner vielen Affären? Ein übervorteilter Hausverkäufer? Hauptkommissarin Lena Lorenzen kennt die Insel wie ihre Westentasche, ist sie doch ein Kind der Insel. Klar, dass sie mit ihrem Team den Fall übernimmt. Doch als sie bei den Unterlagen des Toten ein Bild ihrer verstorbenen Mutter entdeckt, wird der Fall sehr persönlich.


    Dies ist nun schon der 6. Fall für die Inselkommissarin, für mich ist es allerdings das erste Mal, dass ich bei den Ermittlungen zu einem Kriminalfall auf Amrum dabei bin. Mir waren die Hauptkommissarin und ihre Team gleich sympathisch. Einer für alle – alle für einen – unter dem Motto könnte die Zusammenarbeit stehen. Ich habe nicht den Eindruck, dass mir, außer den privaten Geschichten, etwas fehlt, was ich brauche um hier mitzukommen.

    Der Herzanfall, er dann zum Kriminalfall wird, erweist sich als gar nicht so einfach zu lösen. Es gibt sehr viele Motive und somit mögliche Täter, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld von Marten Hilmer. Hier habe ich mich etwas schwer getan, nicht den Überblick zu verlieren. Es ist so spannend den Ermittlungen aus der Distanz zu folgen. Nachdem ich bei drei Verdächtigen falsch gelegen bin, habe ich Lena Lorenzen die Lösung des Falles überlassen. Das hat sie dann mit ihrem Team auch mit Bravur gemeistert.

    Recht bald bekommt der Fall für Lena eine sehr persönliche Komponente. Ab dem Zeitpunkt, wo sie im Haus des Toten ein Bild ihrer Mutter findet, frage auch ich mich, wie hier wohl alles zusammen hängt. Die Auflösung hat mich dann zwar etwas überrascht, aber sie kam mir zu konstruiert vor. Das hätte ich hier nicht gebraucht.

    Sehr interessant finde ich den zweiten persönlichen Fall der Kommissarin, der sie wohl schon über Jahre begleitet. Sie will endlich Kommissar Groll wegen sexueller Übergriffe anzeigen, die nun schon einige Jahre zurück liegen. Da es in diesem Fall noch kein Ergebnis gibt, werden wir das Ergebnis bestimmt im nächsten Buch lesen können.


    Ein spannender Fall mit interessanten Protagonisten auf einer der schönsten deutschen Inseln. Mich hat Anna Johannsen mit kleinen Abstrichen sehr gut unterhalten. Dafür bekommt sie für ihren Krimi von mir 4,5 von 5 Sternen.

    4ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

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    Hier gibt’s Einiges, was ich noch sehen möchte


    Ich liebe Städtereisen, die ja in diesem Jahr leider ausfallen mussten. Da ist ein Reiseführer wie dieser hier ein idealer Begleiter, um sich vorher schon einmal informieren, welche Städte interessant für die Zeit scheinen, wenn ich wieder auf Reisen gehen darf. Von den deutschen Zielen kenne ich die meisten schon. Aber Rostock, Bielefeld und Görlitz stehen jetzt auf meiner „will-ich-noch-sehen“-Liste. Außer dem möchte ich nach der Kurzbeschreibung unbedingt noch Rotterdam, Bratislava und Danzig kennenlernen.


    Wenn ich mir die kurzen Beschreibungen und die Sehenswürdigkeiten der Städte durchlese, bekomme ich direkt Lust, sofort meine Koffer zu packen. Auf zwei Doppelseiten finde ich darüber hinaus Öffnungszeiten, Preise, Übernachtungsmöglichkeiten und Internetseiten, wo ich mich noch näher informieren kann. Eine kleine Karte soll mir das Finden in der Stadt erleichtern. Außerdem wird mir die beste Reisezeit empfohlen. Übersichtskarten, auf denen ich mein gewähltes Ziel finden und sehen kann, wo genau es liegt, ergänzen das Bild einer Stadt.


    Als Reiseführer reicht dieses Buch nicht aus. Da brauche ich für persönlich schon noch mehr Informationen. Außerdem ist mir dieses Buch für eine Reise zu groß und zu schwer. Zum mitnehmen. Aber um eine Vorauswahl zu treffen, mir eine allerersten Eindruck einer Stadt zu verschaffen, finde ich es richtig gut und absolut ausreichend. Ich hätte einige der Städte z.B. Duisburg nie in Erwägung gezogen. Nun werde ich es mir vielleicht doch mal anschauen.

    5ratten

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    Mit diesem Buch ist es mit der Langeweile endgültig vorbei


    In seinem Buch „111 Orte für Kinder in München die man gesehen haben muss“ stellt mir der Autor Orte vor, die ich mit meinem kleinen Enkel jetzt bzw. wenn er in den richtigen Alter für diese Attraktionen ist, mal besuchen werde. Für mich ist es toll, dass ich, wenn er hier bei mir ist, nicht erst überlegen muss – was machen wir heute.


    Auf einem kleinen Informationszettel, der an dem dazu gehörigen Foto angeklebt zu sein scheint, erfahre ich, die Adresse, wie ich hin komme und ab welchem Alter man sich mit diesem Ort beschäftigen kann.


    Am Schluss des Buches bekomme ich zwei Karten, eine von München und eine von München und Umgebung, wo alle 111 Orte mit denen im Buch erscheinenden Artikel verzeichnet sind. Da weiß ich auch gleich, wie weit es von unserem Zuhause entfernt ist.


    Egal ob ich mit unserem Kleinen einen neuen Spielplatz besuchen möchte, bei schlechtem Wetter eine Reise mit der Trambahn von Ost nach West durch München machen will oder einen Indoor-Spielplatz suche, in einer angesagten Eisdiele die buntesten Kugeln probieren möchte oder bei dem Besuch eines alten Bahnhofes, des Englischen Gartens, der Ickinger Skisprungschanze oder einem Spaziergang an der Isar die Natur genießen will. Für alle Wünsche gibt es hier Empfehlungen.


    Ein sehr vielseitiges Buch mit jeder Menge Anregungen.

    4ratten

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    Ein tolles Lese- oder Vorlesebuch


    Der kleine Giesbert aus der Regentonne rettet ein kleines Entenküken aus dem Gluckerbach vor dem Ertrinken und bringt es zurück zu seiner Mama.


    Das ist eine der 13 Geschichten, die von Giesbert und rund um den Gluckerbach erzählen. Wunderschöne bunt bebilderte Geschichten eignen sich gut Vorlesen. Größere Kinder können sie auch schon selbst lesen.

    Giesbert ist ein so liebevoller kleiner Kerl, den muss man einfach gern haben. Unser kleiner Enkel hat ihn sofort in sein Herz geschlossen und würde am liebsten zu ihm in die Regentonne kriechen.

    Wir lernen die kleine Entenfamilie kennen und Tiere, die Giesbert und dem Küken auf dem Rückweg begegnen: einen Biber, einen wunderschönen blauen Eisvogel, eine Ringelnatter, eine Wasseramsel, Libellen und Kater Munz, der die beiden ein Stück in Richtung Heimat trägt. Es geht um Freundschaft, um Hilfsbereitschaft und mit seiner Flöte lockt Giesbert einen kleinen Feuergeist an. Zum Schluss beantwortet Daniela Drescher, die Erfinderin des kleinen Giesbert aus der Regentonne, Fragen, die immer wieder von Kindern zu Giesbert gestellt werden.

    Die Geschichten sind alle sehr unterhaltsam, spannend und verstehen es, unseren Kleinen zu begeistern und zu fesseln. Ab und zu schauen wir uns auch nur die wunderschönen Bilder an, die die Autorin selbst gezeichnet hat. Oder er will eines der kleinen Reime hören, die Giesbert von sich gibt.

    Noch mehr hätte ich mich über das Buch gefreut, wenn es nicht in Plastikfolie eingeschweißt gewesen wäre.


    Ein wunderschönes Lese- oder Vorlesebuch für unsere Kleinsten. Aus meiner Erfahrung kann ich es nur empfehlen.

    5ratten

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    Zwischen Vergangenheit und Zukunft – die Nebelkinder


    1945: Der Krieg hält auch in Schlesien Einzug. Käthe Vahrenhorst muss mit ihren beiden Töchtern Anastasia (Ana) und Helene (Lenchen) aus Breslau fliehen. Zusammen mit ihrer Schwester Selma Piontek und ihrem Sohn Wolfi machen sie im allerletzten Zug der fährt auf den Weg nach München. Käthes Mann Ludwig kämpft für´s Deutsche Reich in Italien und will seine Familie nach dem Krieg in München treffen. Käthe ist schwer traumatisiert und so übernimmt die 13-jährige Ana dort die meisten Pflichten des täglichen Lebens.

    Viele Jahre später bittet Robert Balan, die große und leider unerfüllte Liebe Ana´s Tochter Lilith diese, den Sohn ihrer verstorbenen Freundin aufzunehmen. Dabei erfährt Lilith, dass Aaron auch der Sohn von Robert ist. Kann und will sie sich dieser Verantwortung stellen? Als sie ihrer Mutter Ana davon erzählt, ist auch sie der Ansicht, dass Lilith Aaron unbedingt zu sich nehmen soll. Für eine Frau gäbe es nichts Schöneres, als das Kind des geliebten Mannes groß zu ziehen. Worte von der Frau und Mutter von der Lilith in den vielen Jahren nie ein „Ich liebe dich“ gehört hat. Gemeinsam begeben sich Mutter und Tochter schließlich auf die Reise nach Breslau in Ana´s Vergangenheit.



    Wie Stefanie Gregg in ihrem Nachwort schreibt, ist diese Geschichte ein Teil ihrer Familiengeschichte.

    „Nebelkinder“, so wird eine Generation von Kinder bezeichnet, die in den Nachkriegsjahren geboren wurden und die unter den Erlebnissen ihrer Eltern oder Großeltern während der Flucht haben leiden müssen. Auch ich bin so ein Nebelkind, geboren nach dem Krieg, 1954 in Deutschland, nachdem meine Mama und ihre Eltern aus Schlesien haben fliehen müssen. Da hat mich dieses Buch natürlich sehr interessiert. Ich habe aber nicht ahnen können, wie mich dieses Buch bewegen wird und was es mir abverlangt.

    Ich begleite drei sehr unterschiedliche Frauen ein Stück durch ihr Leben. Käthe und ihre Tochter Ana und deren Tochter Lilith, die nach dem Krieg in München geboren wird. Die Geschichte im Heute wird immer wieder unterbrochen durch Ansichten auf die Jahre vor und während der Flucht aus Breslau in Schlesien.

    Es ist so schlimm zu lesen, was die Frauen und auch die Kinder auf der Flucht erleiden mussten. Angst, Hunger, körperliche Gewalt, Demütigungen, der allgegenwärtige Tod – nur ein paar der unmenschlichen Dinge, die anschließend von vielen Frauen und auch Männern verschlossen bzw. über die nicht mehr gesprochen wurde. Kein Wunder, dass viele dieser Menschen ihr anschließendes Leben mit einem Trauma bzw. Depressionen verbracht haben.

    Ganz besonders schlimm finde ich auch die Seiten eines Briefes, den Agnes, eine gute Freundin von Käthe, geschrieben hat und ihr schildert, was sie durch die Soldaten der Roten Armee hat erleiden müssen. Da fragt man sich wirklich, wie viel kann ein Mensch aushalten. Hier erscheint es fast nicht möglich. Und auf der anderen Seite, wie können Menschen einem anderen so etwas antun. Einfach schrecklich und schier unfassbar.

    Um dem Erlebnissen im Krieg auch mal etwas den Schrecken zu nehmen, lässt die Autorin hin und wieder kleine humorige Anekdoten einfließen. So habe ich bei einer Szene im Stall des Bauern, der sie nach ihrer Flucht aufgenommen hat, so schmunzeln müssen. Zwischendurch habe ich mein Kopfkino immer mal wieder ausgeschaltet, weil ich die schlimmen Erlebnisse sonst nicht ausgehalten hätte. Bei diesen kleinen Erlebnissen ist es heiß gelaufen.

    Schön fand ich auch, dass man in den Jahren nach der Flucht gemerkt hat, dass sie in München gelandet sind. Da wird im Kaufhaus Hertie endlich einmal auch etwas gekauft und nicht immer nur angeschaut, man geht ins Hofbräuhaus zum Tanzen und man besucht das Oktoberfest. Bei dem „Woswuistdafüa“ vom kleinen Franz auf dem Bauernhof vor den Toren Münchens weiß man sofort, dass man in Bayern angekommen ist. Aber auch die schlesischen Begriffe, die ich zum Teil noch von meiner Oma kenne, geben der Geschichte den lokalen Anstrich.


    Stefanie Gregg hat mich mit ihrem „Herzensbuch“ gefangengenommen, sehr gut unterhalten, zum Nachdenken gebracht und einige Tränen fließen lassen. Immer wieder habe ich an meine Mama und an meine Großeltern denken müssen, denen es in der ein oder anderen Situation genau so gegangen ist wie Käthe oder Ana. Und es macht mich traurig, dass wir vor vielen Jahren nicht haben über dies alles reden können und sie heute leider nicht mehr da sind.

    Danke liebe Stefanie Gregg für diese emotionale und wunderbare Familiengeschichte, die mich sehr berührt hat.

    5ratten:tipp:

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    Leider nur einer von Vielen


    Pünktlich zum Start der Sommerferien bietet der GU-Verlag einen Reiseführer mit den schönsten Reisezielen für einen Kurztrip innerhalb Deutschlands an. Auf 480 Seiten stellt mir der Autor Axel Klemmer 1000 sehenswerte Ziele in ganz Deutschland vor. Für die Handtasche oder den Rucksack zu schwer, ist er für die Planung im Voraus von zuhause aus oder zum Mitnehmen im Handschuhfach im Auto bestens geeignet, Deutschland von seinen schönsten Seiten kennenzulernen.


    Wunderschöne Fotos, dazu Informationen zu Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants mit denen man richtig was anfangen kann. Für mich hätte das alles nur noch etwas ausführlicher sein können. Ausserdem vermisse ich das Aussergewöhnliche, Insider-Tipps, die nicht jeder kennt oder Ziele in Deutschlands wunderschöner Natur. Davon bekomme ich hier sehr wenig. Zumeist geht es in unsere Städte, die zweifelsohne auch sehr schön sind. Da ich sehr Vieles, was hier vorgestellt wird schon kenne, gibt es nach dem Durchblättern nur wenige Lesezeichen, die ich gesetzt habe.


    Ein dicker Reiseführer, der für mich nicht viel Neues bringt. Menschen, die gerade anfangen Deutschland kennenzulernen, sollten ruhig mal einen Blick hinein werfen.

    Von mir bekommt der Führer 3,5 von 5 Sternen.

    3ratten:marypipeshalbeprivatmaus:

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    Auf geht’s – die Alm ruft


    Dieses Buch habe ich als Geschenk für meinen Sohn, der seine Freizeit gerne in der Natur verbringt, gekauft. Natürlich wollte auch ich wissen, was dieses Buch beinhaltet.


    Die Autorin und begeisterte Bergsteigerin Astrid Süssmuth vereint in diesem Buch 111 Almen und Hütten in Oberbayern, die man als Bayernliebhaber gesehen haben muss. Auf jeweils einer Doppelseite geht´s von der Anderl-Frey-Hütte über die Finzalm, die Kührointalm, die Moaralm, die Schapbachalm, die Stiealm, die Stoißer Alm bis zur Wirtsalm. Auf den letzten Seiten bekomme ich vier Kartenausschnitte der Alpenregionen, auf denen die Hütten mit der Seitenzahl auf der sie beschrieben sind, eingezeichnet sind.


    Die Hütten und Almen sind in ihrer Vielfalt so unterschiedlich, sowohl von den Wegen, die dorthin führen, als auch von der Lage. Egal ob im Sommer zu Fuß oder im Winter mit Rodel oder Skiern – jede Alm oder Hütte hat ihren eigenen Reiz, der sich auch mit jeder Jahreszeit ändert.

    Dazu gibt es wunderschöne Fotos und kleine, gruselige, interessante, spannende, alte und neue Geschichten, geheimnisvolle Anekdoten oder Sagen.

    Manche der Hütten und Almen sind bewirtschaftet und man sollte sich eine der kleinen angebotenen Brotzeiten gönnen. Andere dienen nur zum Rasten oder Verweilen inmitten der Natur der Berge.

    Die im Buch vorgestellten Wanderungen sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Es geht vom leichten einfachen Spaziergang über die mittelschwere bis hin zur schweren Wanderung, auch mit einer ungefähren Gehzeit. Des weiteren bekomme ich die genaue Adresse, die Anfahrt, die Öffnungszeiten, den Zugang und die Bewirtschaftung.


    Bei dieser Vielzahl von Möglichkeiten ist für jeden Wanderer oder Bergsteiger etwas dabei; für Familien genau so wie für sportliche Junggebliebene. Und am schönsten sind alle diese Wanderungen, wenn sich der weiß-blaue bayerische Himmel über einem erstreckt.


    Noch mehr hätte ich mich über das Buch gefreut, wenn es nicht in Plastikfolie eingeschweißt gewesen wäre.


    Ein tolles Buch, das in jeden Rucksack gehört um zu Wandern und die bayerische Bergwelt zu erkunden.

    5ratten

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    Eine Geschichte, die viel mehr Raum verdient hat


    Auf der Rolltreppe des Covers habe ich mich fahren lassen in ein Deutschland, das in der gar nicht so weit entfernten Zukunft liegt.

    Gießen, Wetzlar, Wiesbaden, alles ist zu einer riesigen Stadt zusammengeschmolzen – Frankfurt, neuer Regierungssitz und eine Megacity mit 10 Mio. Einwohnern. Durch einen unter der Haut implantierten Chip ist der Mensch total gläsern geworden und das Gesundheitssystem KOS speichert alle gesundheitsrelevanten Daten und zeigt an, wann man z.B. welche Medikamente nehmen muss.

    Liina Järvinen, eine der ganz wenigen, die noch für ein unabhängiges Nachrichtenportal recherchiert, wird von ihrem Chef Yassin Schiller in der Uckermark geschickt. Hier soll vor ein paar Tagen eine Frau von einem Schakal angegriffen und schwer verletzt worden sein. Während Liina unterwegs ist, hat ihr Chef, mit dem sie ein unregelmäßiges Verhältnis hat, einen mysteriösen Unfall. Eine Kollegin aus dem gleichen Büro wird ermordet. Beide haben an einer Geschichte gearbeitet, die genau so mysteriös scheint, wie die Unfälle der Beiden. Liina kann die Geschichte nicht einfach auf sich beruhen lassen und macht sich auf die Suche nach Antworten.



    Was mich beim Lesen ein bisserl gestört hat, dass ich nie wusste, in welchem Jahr ich mich befinde.

    Die neue Welt, die hier beschrieben wird, scheint nahezu perfekt. Sie macht mich neugierig, macht mir mit ihren vielen Technologien und Fake-News aber auch Angst. Die Menschen brauchen sich um fast nichts mehr kümmern. Apps machen ihnen das Leben leicht. Es dreht sich alles um Gesundheit, Perfektionismus und Produktivität. Im Kleinen kennen wir das ja heute schon. Mit unserer Gesundheitskarte und den Fitnesstrackern sind wir gar nicht mehr so weit von dem hier beschriebenen Szenario entfernt.


    Liina steckt mit einem gesundheitlichen Problem, das ich hier nicht verraten möchte, mitten drin in dieser Maschinerie. Ich habe versucht mich mit ihr anzufreunden, was mir aber trotz den Rückblicken in ihre Vergangenheit nicht so recht gelungen ist. Genau so, wie mir die anderen Protagonisten fremd geblieben sind.

    Ich denke, dass diese Geschichte das Potential hat, weit über die knapp 300 Seiten hinaus fesselnd und spannend erzählt zu werden. Durch die Kürze und durch die Vielseitigkeit der Thematik kommt alles, vor allem die Personen, für mich etwas zu kurz.


    Trotz dieser Minuspunkte fand ich das Buch sehr interessant und spannend, habe auf die Auflösung hin gefiebert, die dann doch ganz anders war, als ich es im Laufe der Geschichte vermutet hatte. Und ich habe einige Punkte über die ich nachdenken kann und werde.

    Insgesamt eine gute, glaubwürdige Geschichte, die für mich zwar kein Thriller ist, eher ein spannender Roman, die mich gut unterhalten hat und die von mir 4 von 5 Sternen bekommt.

    4ratten

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    Spielerisch Europa entdecken


    Unser kleiner Mann hat schon einige Bücher aus der Ravensburger Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ und ist ganz begeistert von den Büchern. Also haben wir für ihn den Sonderband „Mein erster Europa-Atlas“ bestellt. Autorin Andrea Erne hat zusammen mit der Illustratorin Anne Ebert ein richtiges kleines Kunstwerk geschaffen von dem auch mein Mann und ich ganz begeistert sind. Auf 16 dicken Seiten gibt so viele Informationen, bei denen auch ich keine Antwort bzw. eine falsche gehabt hätte. Wie viele verschiedene Sprachen in Europa gesprochen werden, welche Länder noch Königshäuser haben, welches das größte Tier auf unserem Kontinent ist und vieles mehr erfahre ich hier kindgerecht aufgearbeitet. Außerdem bekommen die Kinder hier die Möglichkeit, spielerisch schon die ersten Worte in einer für sie fremden Sprache kennenzulernen.


    Die verschiedenen landestypischen Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten wie die Lavendelfelder in Frankreich oder der Mitsommertanz in Schweden werden in wunderschönen Bildern und kindgerechten Beschreibungen dargeboten. Unser Kleiner liebt vor allem die Seiten, die mit den verschiedenen Fahnen der einzelnen Länder umrahmt sind, weil es dort auf einen Blick so Vieles zu entdecken gibt. Besonders begeistert ist er von den Klappen zum aufmachen. Dahinter verbergen sich weitere Bilder oder Beschreibungen zum Land.


    Die stabilen Seiten vertragen auch mal eine etwas gröbere Behandlung und die große herausnehmbare Europakarte hängt schon an der Wand.

    Als Altersangabe ist 4 – 8 Jahre angegeben. Aber ich bin mir sicher, dass auch die Erwachsenen Spaß an diesem Atlas haben werden.


    Insgesamt ein Europa-Atlas mit vielen Bildern und Informationen, der der ganzen Familie Spaß und Wissen bringen wird.

    5ratten

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    Ein besonderes Backbuch


    Mit Kindern backen – will ich das überhaupt? Mit meinen Kindern habe ich vor vielen Jahren gekocht und gebacken. Und nun sind bald meine Enkel soweit, dass sie die Welt des Brotes, der Kuchen und des Gebäcks entdecken wollen. Da habe ich in einem Forum dieses Buch entdeckt – und bekommen.


    Christina Bauer und ihre Kinder Magdalena und Thomas laden mich ein auf ihren Bauernhof, den Bramlhof, und in ihre Backstube. Schon das Inhaltsverzeichnis auf Seite 3 macht Lust, sich näher mit den 30 leckeren Rezepten, die ja so einfach gehen sollen, und dem Leben auf dem Hof zu beschäftigen.


    Wir erfahren alles über die verschiedenen Zutaten. Wie kommt Getreide auf´s Feld, welche verschiedenen Mehlsorten gibt es, wie man Butter selber macht, wie man erkennt, ob ein Ei noch frisch ist und lernen Brotgewürze kennen. Wir versuchen einzelne Zutaten am Geruch oder am Geschmack zu erkennen. Es gibt Tipps fürs Backen mit Kindern und geht’s los. Ich denke, die Laugenbrötchen mit Stacheln, der Geburtstagszug, die Rentier-Muffins und der Ruck-Zuck-Kuchen aus dem Glas werden bei den Kindern besonders gut ankommen.


    Im letzten Drittel des Buches mache ich einen Besuch auf dem Bauernhof und erfahre, was dort das ganze Jahr über so los ist.


    Ein tolles Buch zum Lesen und Backen mit vielen farbenfrohen Bildern, die zeigen, dass hier die Kinder im Mittelpunkt stehen. Sollte in keinem Haushalt mit Kindern fehlen. Ich bin mir sicher, dass meinen Enkeln das Backen mit diesen Anregungen großen Spaß machen wird.

    5ratten