Beiträge von Gaby

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Literaturschock positioniert sich. Keine Toleranz für Nazis und Faschisten, denn wer neben diesen Arschlöchern marschiert, ist entweder selbst ein Nazi / Faschist oder eine nützliche Marionette derselben. Andere Kategorien gibt es nicht.

    Da der Kölner Kommissar hier so überzeugt ist, gehe ich davon aus, dass die Leiche des Babys zusammen mit den Überresten von Julia gefunden wurde.

    Haben sie in Köln nicht nur den Kopf in einer Mülltonne gefunden? Oder habe ich das mit dem Restkörper und dem Baby überlesen?

    Momentan kann ich Lucy den Mord an Julia und ihrem Kind nicht so wirklich zutrauen

    Dass Lucy mit dem Mord zu tun hat, kann ich mir auch nicht vorstellen.

    Ein wunderbares Buch


    Luise Petersen ist 23 Jahre alt, sehr ehrgeizig und leitet erfolgreich das Kaffee- und Tee-Kontor der Hansen-Dynastie in Hamburg. Bis sie am 2. Geburtstag ihrer kleinen Tochter Viktoria erkennt, wie viel sie von deren Entwicklung schon verpasst hat. Sie beschließt, einen Teil ihrer Aufgaben an ihren Onkel Georg abzugeben, um sich mehr ihrer Familie widmen zu können. Zur gleichen Zeit beginnen die Hafenarbeiter, allen voran Joseph Beier, sich gegen die Herrengesellschaft, die durch sie immer reicher wird, aufzulehnen. Luise, die ihre Stimme den Hafenarbeitern gibt, ihre Sorgen und Nöte gut verstehen kann, stößt damit in der Hamburger von Männern beherrschten Gesellschaftswelt, auf argen Widerstand. Aber auch sie, die bisher allen Wirrungen getrotzt hat, sieht sich bald am Ende.


    Mit „Der leuchtende Himmel“ hat Ellin Carsta schon den 7. Band der Hamburger Familien-Dynastie Hansen aufgelegt. Für mich ist die Geschichte, in der diesmal Luise die Hauptrolle spielt, die erste, die ich aus der Serie gelesen habe. Da alle Figuren so gut eingeführt werden, hatte ich nicht den Eindruck etwas verpasst zu haben. Man kann diesen Band sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Da mir die Geschichte aber so gut gefallen hat, überlege ich, ob ich die anderen Mitglieder der Familie nicht auch noch näher kennenlernen will.


    Aber hier geht es wie gesagt um Luise, die mit ihren Ideen und Gedanken im Jahr 1896 eine sehr fortschrittliche junge Frau ist, die von ihrem Mann Hans unterstützt wird. Mit ihr ziehe ich ins Haus der Familie Hansen ein, lerne die Familie, auch Robert, Therese und die Kinder in Kamerun und Florentinus in Wien, kennen.

    Durch die leichte, flotte, bildhafte und einfühlsame Erzählweise fühle ich mich sofort aufgenommen in diese herrschaftliche Familie. Vor allem Luise lerne ich mit all ihren Facetten kennen. Ich mag diese junge Frau mit ihrer offenen, warmherzigen und ehrlichen Art, ihrem Geschäftssinn, ihren Stärken und Schwächen, wie sie auch Enttäuschungen und Herabwürdigungen annimmt und darauf reagiert. Da sie nicht nur liebevolle Mutter und Heimchen am Herd ist, wie es in der damaligen Zeit noch von den Herren der Schöpfung gewünscht war, sondern sich für ihre Rolle im Kontor aufopfert, geht es ihr wie vielen jungen Frauen von heute – sie macht sich Gedanken um ihre Rolle als Mutter. Sie ist nicht nur sehr intelligent, sondern hinterfragt ihr Tun, was sie für mich noch sympathischer macht. Ich habe bei den Schicksalsschlägen, die sie mitmachen muss, so mit ihr gelitten.


    Ellin Carsta erzählt aber nicht nur eine einfache Familiengeschichte. Sie lässt auch gesellschaftliche Themen mit einfließen, wie die Homosexualität eines Familienmitgliedes, Scheidung und natürlich der Arbeiterkampf für mehr Lohn, Gerechtigkeit und bessere Arbeitsbedingungen, der auf eine sehr unschöne Weise ausartet.


    Eine Geschichte voller Emotionen, voller Gefühl und Schicksalsschläge. Ich habe den Besuch bei Familie Hansen in Hamburg so genossen und hatte wunderbare Lesestunden.


    5ratten

    Rebecca taucht wieder auf und ich frage mich, ob sie tatsächlich erst an dem Morgen von Lucys Tod erfahren hat?

    Ich finde, Rebecca benimmt sich äußerst komisch. Ich weiß nicht, ob da mehr dahinter steckt.

    Das mit Rebeccas One-Night-Stand mit einem Typen, dessen Namen sie angeblich nicht kennt, kommt mir auch reichlich seltsam vor.

    Das habe ich für mich recht schnell ausgeschlossen.

    Bei dieser Mara dachte ich ja schon, dass sie sich gehörig bescheuert benimmt, aber nachdem nun klar ist, dass es sich Kurts Schwägerin handelt, nachvollziehbar.

    Dass sie Panik schiebt, als sie Kurt´s Stimme hört, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber dass er sie nicht an der Stimme erkannt hat...

    Oder hatte die Julia vom Strand gar keine zweifarbigen Augen, sondern farbige Kontaktlinsen und wollte nur den Eindruck erwecken, weil sie damit irgendwie an die tote Julia aus Köln erinnern wollte? Aber bei Rebecca hätte das doch nichts gebracht, da hätte sie schon bei Lucy auftauchen müssen, damit diese den Hinweis versteht.

    An Kontaktlinsen habe ich auch schon gedacht. Oder an eine Zwillingsschwester mit den gleichen Augen.

    Julia Beyer war schwanger gewesen, aber mit einem Sohn. Ansonsten hätte ich wirklich auf die Idee kommen können, dass Greta Julias Kind gewesen sei.

    Genau das denke ich auch. Ich kann mir nur vorstellen, dass sich das Geschlecht erst bei der Geburt als Mädchen heraus gestellt hat.

    Ehrlich gesagt, habe ich noch keine Ahnung…

    Geht mit ganz genau so.

    Julia wollte dieses Kind nicht und Lucy wollte es ihr abkaufen. Das wäre nicht die klassische Leihmutterschaft, aber Greta wäre nicht Rebeccas leibliches Kind. Das Geld, das Lucy abgehoben hat, war die Bezahlung, Julia wollte aber mehr, deswegen die 2. Abhebung.

    Den Gedanken hatte ich auch.

    Julia war schwanger mit einem Sohn, was, wenn Greta nicht wirklich ein Mädchen ist ??? An dem Abend, als Julia nicht zum Abendessen kam, wollte Finn Greta gerne sehen und Rebecca hat das irgendwie abgewimmelt. Der Grund, warum Rebecca nicht nach Hamburg zurück wollte, hat sicherlich mit einem Geheimnis zu tun, das dann auffallen würde.

    Diese Gedanken sind mir auch im Kopf rum gegangen. Aber Rebecca muss dann doch klar gewesen sein, dass das irgendwann auffliegt. Und wäre es ihr nicht egal gewesen, ob Mädchen oder Junge? Oder wollte sie nur keinen Nachfolger für Paul?

    Irgendwie kommen die Ermittlungen nicht weiter und auch ich habe noch keinen Plan, wohin mich die Reise hier noch führen wird.



    Edda und Britt tun sich schwer mit Rebecca, die einfach nur mauert. Klasse finde ich, wie sie sich gegen ihre Mutter durchsetzt. Die ist ja ein richtiger Drachen.

    Auch Kevin Dietz findet bei Inka Friedrichsen nicht viel heraus. Ausser, dass Rebecca wohl eine ziemlich kurze Zündschnur hat, wenn ihr was gegen den Strich geht. Obwohl sie den Kleinen bestimmt nicht verletzen wollte. Aber ich habe den Eindruck, Inka verschweigt noch irgendetwas.


    Julia Berger und Finn Hofmeister also. Aber wenn Julia mit einem Jungen schwanger war, kann das ja nicht Greta sein. War das ein Wunschgedanke oder hat es sich bei der Geburt herausgestellt, dass der Junge doch ein Mädchen ist? In jedem Fall denke ich, dass dieses Kind Greta ist und das Geld, das Lucy abgehoben hat für dieses Kind war.

    Oder ist Greta ein Junge und Rebecca weigert sich deshalb so vehement nach Hamburg zurück zu gehen. Auch Finn hat sie abgewimmelt, als er an dem Samstag Greta sehen wollte. Aber dann muss ihr doch klar sein, dass das irgendwann mal raus kommen wird.


    Dass Edda mit einem verstorbenen Sebastian spricht, darauf wäre ich nun nicht gekommen. Vor allem, weil sie ja ihr Handy dazu benutzt. Das ist schon ein bisserl strange.

    Verstehen kann ich sie aber schon. Ich spreche auch heute noch ab und zu mit meiner Mutter, die schon lange nicht mehr unter uns ist. Ich frage mich, was hätte sie gesagt/getan und oft sehe ich nach einem solchen „Gespräch“ klarer.

    Vielleicht verarbeitet Edda auch ihre Trauer so besser.


    Nun bin ich so gespannt auf das auflösende Ende.

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    Auch der 19. Fall hat meinen Geschmack getroffen


    Katja Beck alias Full House Kate, professionelle Pokerspielerin, ist mit der Fähre nach Borkum zu einem Pokerturnier unterwegs, als ein schwarz gekleideter Mann sich ihr gegenüber mit der Hand über den Hals fährt. Eine Morddrohung? Katja fasst das so auf und begibt sich geradewegs zur Polizeistation. Die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll nehmen die Sache ernst und überwachen die Pokerspielerin. Als dann kurz vor Beginn der Pokerrunde der Kartengeber Adrian Molen erstochen auf dem Boden des kleinen Kabuffs liegt, wo er sich auf die Spiele vorbereiten wollte, haben die Kommissare ein Problem. Was nicht kleiner wird, als der Sterbende Mona zweimal das eine Wort ins Ohr flüstert: Amsterdam. Aber es gibt nun nicht nur diesen Toten. Auch das Preisgeld in Höhe von € 30.000,00 ist weg.



    In ihrem neuen Buch nimmt mich Autorin Sina Jorritsma mit zu einem Ausflug in die Welt der Pokerspieler, ihres Spiels und einen kurzen Ausflug nach Ansterdam. Ich war schon ein paar Mal im Casino und habe bei diesem Spiel begeistert zugesehen. Ermordet wurde dabei niemand.

    Anders als in diesem Fall. Da fällt der Dealer, wie der Kartengeber im Fachjargon genannt wird, einem Anschlag zum Opfer. Und auch das Preisgeld hat den Besitzer gewechselt.


    Die beiden Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll habe ich bereits bei ihrem Fall „Friesenbrauer“ kennen- und schätzen gelernt. Auch diesmal gehen sie ihrem Handwerk akribisch nach und beleuchten einen Verdächtigen nach dem anderen. Auch privat habe ich sie wieder etwas näher kennengelernt. Erstaunt war ich, wie sportlich und spritzig Mona daher kommt, wenn es mal wieder wo „brennt“. Natürlich wird auch dieser Fall wieder zu meiner vollsten Zufriedenheit von den Beiden gelöst.


    Aber bis dahin war es doch ein etwas weiterer Weg. Bei diesem verschachtelte Fall, den die Kommissare hier zu lösen haben, habe ich diesmal auch einiges über´s pokern gelernt. Ich habe mit gerätselt, mit ermittelt und habe mich auf falsche Fährten locken lassen. Stückerlweise bin ich dem Täter oder besser den Tätern auf die Spur gekommen. Den allerletzten Beweis hat Mona unten in einem Kleiderschrank gefunden. Aber mehr verrate ich hier nicht.


    Die Menschen, denen ich hier begegne, egal ob es die Pokerspieler sind, Hanno Bakkstra und seine Frau mit ihrer Milchbude, seinen Freund Peet Lieken oder Joris Ahler – alle haben ihre unverwechselbaren kleinen Identifikationsmerkmale und ich kann sie mir gut vorstellen. Sie kommen sehr menschlich und nahbar rüber. Befreundet sein möchte ich mit den meisten von ihnen aber nicht.


    Urlaub würde ich auf der Insel, die mir nun wieder etwas näher gekommen ist, schon gerne mal machen. Mir die Strandkioske ansehen, in der Bismarckstraße einen Cocktail trinken und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Die Beschreibungen machen Lust auf Meer.



    Mir hat dieser Krimi, der ohne großes Blutvergießen auskommt, der eher mit leisen Tönen punktet und seinen Spannungsbogen durchgehend hoch hält, sehr gut gefallen.

    5ratten

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    Eine fesselnde Familiengeschichten


    „Nächstes Jahr in Berlin“ von der deutschen, in Schweden lebenden Autorin Astrid Seeberger, ist kein Buch, das man mal eben schnell nebenbei weg liest. Sie erzählt ihre Familiengeschichte in einer Intensität, die beim Lesen oft fast nicht zu ertragen war. Da meine Mutter ein ähnliches Schicksal hatte, wie ihre Mutter Rose, hat es mich sehr stark mitgenommen.


    Das Buch beginnt mit dem Tod von Astrids Mutter Rose, von der sie sich innerlich schon lange abgenabelt hatte, und der sie nun dazu veranlasst hat, sich mit dem Leben ihrer Mutter auseinander zu setzen. Von diesem Leben ist sie stark geprägt und hinterfragt nun auch ihr eigenes Leben. Sie lernt dabei ihre Mutter noch einmal ganz neu kennen - und verstehen.


    Obwohl gerade die Erzählungen von Flucht, Krieg und neu Ankommen nicht einfach sind, fließt die Geschichte in einem sehr ruhigen Fahrwasser dahin. Die Gefühle kommen sehr gut heraus, ich habe immer wieder Parallelen zum Leben meiner Mutter gesehen und wie sie damit umgegangen ist. Es sind sehr viele emotionale Momente, die hier beschrieben werden. Sei es aus dem Leben ihrer Mutter, ihres Vaters oder von ihr selbst. Auch Rose´ Freundin Annemarie hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Die bildhaften Beschreibungen erzeugen Bilder und ganze Filmabschnitte in meinem Kopf.

    Ich habe immer mal wieder inne halten und verarbeiten müssen, was ich gelesen habe. Keine leichte Kost, was mir hier geboten wird. Aber das habe ich gewusst, als ich mich für dieses Buch entschieden habe.


    Hatte ich anfangs etwas Probleme mich in die Geschichte fallen zu lassen, hat sie mich schnell in sich aufgesogen. Ich bin den Weg von der Kindheit und Jugend über Astrids Geburt bis zu Rose´ Tod mit gegangen.


    Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für Familiengeschichten interessieren, die nach Vertreibung oder Flucht entstanden sind; die wissen wollen, wie diese Ereignisse auch die nachfolgenden Generationen noch beeinflussen. Und für die, die die Aufarbeitung einer Mutter-Tochter-Beziehung interessiert.

    Mir hat diese Geschichte sehr viel gegeben. Dafür gebe ich ihr die volle Punktzahl von 5 Sternen.

    5ratten

    Edda hat Rebecca ja ganz schön fertig gemacht. Und Sören zusammengestaucht, weil er die Befragung abbrechen und am nächsten Tag weiterführen wollte.

    Ich finde auch, dass Edda hier etwas überreagiert hat. Andererseits hat sie einen Todesfall auszuklären. Und Rebecca hat sich ja auch nicht vorbildlich verhalten.

    War Julia eine Geliebte von Lucy? Vielleicht weil Lucy in Hamburg wohnte und eben oft allein war?

    Das kann ich mir nicht vorstellen. Rebeccas Julia hat doch erzählt, sie komme aus Frankfurt. Oder war das alles nur gelogen?

    Ich glaube jetzt geht meine Fantasie mit mir durch.

    Ja den Eindruck habe ich gerade auch ^^. Ich kann Dir in Deinen Gedanken immer recht gut folgen. Aber hier :/???

    Edda ist schon sehr dominant und auch respektlos gegenüber Sören oder ihren anderen Kollegen, aber ich finde sich nicht wirklich unsympathisch. Sie macht ihren Job und sie möchte ihn gut machen.

    Genau so sehe ich Edda auch.

    Mir gefällt Britt Keller sehr gut. Eine taffe Ermittlerin, die sich auch noch nach den zu Befragenden anzieht.


    Was ist mit dem € 35.000,00 geschehen, die Lucy abgehoben hat? Hat sie die für Greta "ausgegeben"? Wenn ich von einer Leihmutter Julia ausgehe, könnte die das Geld bekommen haben. Hat sie sich dann an Rebecca ran gewanzt um zu sehen, ob da noch mehr zu holen ist?


    Der stille Kurt erinnert sich an einen Artikel über eine Julia aus Köln, die zweifarbige Augen hat. Das Foto auf Lucys Tablet war ja auch Julia, aufgenommen in Köln. Aber wenn diese Julia aus Köln tot ist, kann es sich ja nicht um die Julia handeln, die Rebecca in Rerik kennengelernt hat. Außer die hätte eine eineiige Zwillingsschwester.


    Hat Kurt seine Schwägerin Mara nicht an der Stimme erkannt, als sie im Zimmer nebenan so schimpft? Ich kann mir vorstellen, dass Lasses Aufstiegschancen nun gegen null gehen.


    Dass Rebecca fremdgegangen ist, nur um ganz schnell wieder schwanger zu werden, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Bei dieser Entscheidung hätte sie doch bestimmt ihre Frau Lucy einbezogen.


    Hat Claus Welke recht, wenn er meint, Lucy habe in den letzten Wochen etwas bedrückt?


    Rebecca ist wieder da. Wo war sie wirklich?


    So viele Fragen auf die ich unbedingt eine Antwort brauche...

    Ich glaube immer noch, dass Rebecca nicht die Mutter von Greta ist, auch wenn von dem homosexuellen Vater die Rede ist.

    Bei dem homosexuellen Vater war ich der Meinung, das war der Vater von Paul - oder?

    Irgendwie denke ich an Leihmutterschaft. Ist Julia die Mutter?

    Das ist für mich sehr gut vorstellbar.

    Was läuft da, dass er sich so reinhängt?

    Ich denke nicht, dass da zwischen den Beiden was läuft. Aber er kennt Lucy seit der Kindheit und wird ahnen, dass es etwas Wichtiges gibt, wenn sie es so dringend macht.

    Falls es sich bei dem Prolog um die letzten Minuten in Lucys Leben handelt, dann empfand sie bei ihrem Tod einen tiefen Frieden, wie wenn sie genau das richtige getan hätte. "Ein Leben für ein Leben" ... musste sie sterben, damit Rebecca und Greta leben "durften"? Falls aber wirklich Julia die Gefahr für Rebecca darstellen sollte, dann wäre es unlogisch, dass Lucy einen tiefen Frieden empfunden hat, denn selbst wenn sie einen Deal mit der Frau hatte, kann sie sich nicht sicher sein, dass sich Julia daran hält.

    Vielleicht hat ja Lucy Julia umgebracht und sich dann selbst. Damit Rebecca und Greta ausser Gefahr waren. Vielleicht ist ihr erst klargeworden in welcher Gefshr die Beiden schweben, als Becca ihr das Foto auf dem Laptop gezeigt hat???

    Lasse scheint aber auch etwas gesehen zu haben, bekommt von seiner Chefin jedoch einen Maulkorb verpassst. Ich hoffe sehr, dass er sein Gewissen doch noch die Oberhand gewinnt und er sagt, was er gesehen hat.

    Ich denke auch, dass er etwas weiß.

    dass die Wahrheit Becca so schockiert hat, dass sie Abstand brauchte und trotz ihrer Abneigung, in der Nacht mit dem Auto zu fahren, mit Greta weggefahren ist.

    Wenn ich ihrem Vater Glauben schenke, kann ich mir das gut vorstellen.

    - könnte Julia vielleicht die leibliche Mutter von Greta sein? Anfang des Jahres hat Lucy eine größere Summe Geld abgehoben, evtl. war das die Bezahlung für das Baby?

    Aber wie Lucys Albträume reinpassen, habe ich keine Ahnung.

    Wie Du das hier schreibst, ist das sehr gut vorstellbar. Vielleicht wollte Julia mehr Geld? Vielleicht hat Lucy wegen ihr die Alpträume???

    "Noch fünf Minuten mit Adolf, und ich hätte den Stauffenberg gemacht." :D Hilter ist bisher tatsächlich nicht unbedingt der größte Sympathieträger :D

    Ich habe beim Lesen auch immer Hitler vor Augen.

    Am Ende des ersten Abschnitts haben wir gelesen, dass Lucy Rebecca gegenüber etwas gestand, nachdem diese ihr Julias Bild vor die Nase gehalten hatte. Und dann, dass eine Frau von der Steilküsste gestürzt war.

    Vielleicht war Lucy deswegen so aufgewühlt, dass sie frische Luft gebraucht hat und ist in den Wald gelaufen? Aber dass sie von sich aus abgestürzt ist, kann ich mir nach allem, was ich gelesen habe, nicht vorstellen.

    Und wie sich herausstellte, war die Tote Lucy. Hat Rebecca etwas mit ihrem Tod zu tun?

    Mein Bauchgefühl kann sich das nicht vorstellen. Da müsste zwischen den Beiden schon etwas ganz krasses vorgefallen sein.

    Übrigens muss ich sagen, dass diese Ermittlerin, Edda, mir nicht gerade übermäßig sympathisch ist. Sie kommt mir irgendwie arrogant vor, so von sich selbst eingenommen.

    Ich mag sie bisher auch noch nicht so richtig.

    Oder waren Paul und Greta Zwillinge und sie hat 1 von 2 Babys verloren??

    Das wäre aber dann doch bestimmt erwähnt worden. Kann ich mir nicht vorstellen.

    Rebecca ist verschwunden. Entweder als Folge daraus, dass sie weiß, dass Lucy dort unten liegt - als Flucht (wie auch der Vater sagt, flüchtet Rebecca vor unangenehmen Dingen)

    Der Gedanke ist mir auch schon gekommen.

    Rebeccas Vater hatte beim letzten Telefonat den Eindruck, dass es seiner Tochter nicht ganz so gut ginge, wie sie sagte, ihre Mutter hat das so nicht wahrgenommen. Das wundert mich jetzt ein wenig, denn Väter sind ja eher nicht so empfänglich (im Gegensatz zur Mutter) für Stimmungen der Kinder als Mütter das sind.

    Ich war ein absolutes Papamädel und er wusste immer lange vor meiner Mutter, wenn es mir schlecht ging.

    Edda belauscht am Ende des Abschnittes das Telefonat eines Mannes, der zum Schluss die Worte "Ich will die Beförderung" ausspricht. Dieser Mann scheint Lasse zu sein, der sich mit seiner Cheffin Mara in einer Ferienwohnung aufhält ... er dachte wohl es handelt sich um einen Vögel-Urlaub (sorry), sie hat da wohl irgendwie etwas anderes geplant. Da die Beiden aber nur auf den 2 Seiten erwähnt werden, sind das alle Informationen. Sollen die 2 den Leser ablenken oder haben sie eine etwas herausragendere Rolle in der Geschichte?

    Vielleicht hat er ja beobachtet, was mit Lucy passiert ist.

    Jetzt lernen wir die Ermittler kennen.

    Emma Timm mag ich bisher noch nicht so sehr. Ich finde sie überheblich, keiner kann es so gut wie sie, leicht arrogant. Ich bin gespannt, ob sich meine Meinung ihr gegenüber noch ändert.

    Kurt Paschke scheint ein ganz Gemütlicher zu sein, der sich kein Bein mehr ausreißen will für seinen Job.

    Giftzwerg Adolf = Rechtsmediziner Dr. Sven Hilter – mit dem zusammen zu arbeiten scheint auch nicht ganz einfach zu sein.


    Die Tote am Fuße des Steilhanges ist also Lucy. Aber warum ist auch Rebecca nicht auffindbar? Hat sie etwas mit dem Sturz / Fall zu tun?


    Nun klärt sich auch meine Frage wegen Paul auf. Wenn ich richtig gerechnet habe, muss Rebecca ja kurz nach Pauls Fehlgeburt schon wieder schwanger geworden sein??? Hat Julia ihr deshalb von einer Fehlgeburt erzählt, weil sie davon wusste? Und wenn ja, woher? Von Lucy? Denn die scheint sie ja doch zu kennen.

    Lucys Mutter lässt kein gutes Haar an Rebecca. Aber ich finde es toll, dass sie sich um die Hamburger Wohnung der Beiden kümmert.


    Rebeccas Eltern finde ich dagegen ganz okay. Ihre Mutter ist vielleicht ein bisserl drüber, fühlt sich als was Besseres, hatte ich den Eindruck. Ihren Vater dagegen mag ich sehr. Da musste ich gleich an meinen Papa denken. Der wusste auch immer lange vor meiner Mutter, wenn mit mir etwas nicht stimmte. Papamädchen halt. So wie wahrscheinlich Rebecca auch. Ihr Vater meint ja, wenn etwas unangenehm wird, verzieht sie sich. Aber wohin? Ins Familienhaus auf Rügen?


    Was Lucy Rebecca zum Ende des ersten Abschnitts gebeichtet hat, weiß ich immer noch nicht. Vielleicht, dass sie Julia kennt – oder mehr? Ich bin gespannt.


    Gespannt bin ich auch, ob dieser Lasse Enders noch eine Rolle spielen wird. Ist der mit seiner Geliebten hier zum Lusturlaub? Oder hat er was mit Lucys Sturz zu tun?


    Ein paar Fragen, die ich hatte, haben sich geklärt. Dafür haben sich aber mehr neue Fragen aufgetan. Also weiterlesen um der Wahrheit vielleicht wieder ein Stückerl näher zu kommen.

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    Spannenden und wendungsreicher Krimi


    Unterhalb des Leuchtturms von Stenshuvud, der plötzlich wieder leuchtet, entdeckt der Fischer Olle Hansson die Leiche einer der umstrittensten Künstlerinnen Schwedens: Mischa Lindberg, die ihr letztes Bild, das bald der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, mit ihrem Menstruationsblut gemalt hat. Ihr Kunstwerk ist zerstört und neben der Leiche findet die Polizei eine Lehmsorte, die sie nicht zuordnen kann. Genau dieser Lehm wurde an einer männlichen Leiche gefunden. Ein Cold Case von vor 15 Jahren.

    Polizeikommissarin Tess Hjalmarsson und ihre Kollegin Marie Erling ermitteln unter Hochdruck. Sie müssen beide Verbrechen aufklären um einen weiteren Mord zu verhindern.



    Für mich ist dies das erste Buch, das ich von der Autorin Tina Frennstedt lese. Obwohl ich den ersten Band der Reihe nicht kenne, bin ich ohne Mühe in den neuen Fall eingestiegen. Mir hat ihr Schreibstil sehr gut gefallen. Sie bringt Vieles ohne großes Umschreiben schnell auf den Punkt. Neben den Ermittlungen zu dem aktuellen Fall bringt sie die Nachforschungen zum Cold Case und die privaten Einblicke der Ermittler sehr gut zusammen. Für mich war das Lesen zu keinem Zeitpunkt langatmig, weil immer etwas geschieht, sei es auch noch so unspektakulär.

    Ihre Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, wirken menschlich und nahbar. Vor allem Tess Hjalmarsson, die mit ihren privaten Problemen ihr Pakerl zu tragen hat, gefällt mir sehr gut. Genau so wie ihre vollkommen gegensätzliche Kollegin Maria Erling. Beide ergänzen sich super, bilden ein perfektes Team und tun alles, um die beiden Fälle zu lösen.

    Die Geschichte wird immer wieder aus einer anderen Perspektive erzählt. Hier haben mir die Rückblicke zu Max und die Perspektive der „Ehefrau“ sehr gut gefallen. Mir war schon sehr schnell klar, wer der Täter ist, der hier gesucht wird. Aber wer sich hinter dem „Ehemann“ verbirgt, darauf wäre ich nicht gekommen. Auch warum Max gestorben ist, hat mich einfach nur erschüttert.

    Spannend ist die Geschichte auch aus dem Grund, weil das Team nur wenige Tage hat um den Cold Case zu lösen. Ansonsten soll es aus Kostengründen aufgelöst werden. Klar habe ich da mit gefiebert, dass das nicht passiert.



    Mir hat dieser für mich erste Fall für Polizeikommissarin Tess Hjalmarsson und ihrer Kollegin Marie Erling sehr gut gefallen. Erstmal freue ich mich auf Band 1, den ich noch lesen werde und dann auf den 3. Fall, der bestimmt bald kommt.


    5ratten