Beiträge von Gaby

Bitte achtet auf euch und eure Lieben! Bleibt gesund!

Zum Thema COVID19 darf ab sofort ausschließlich in diesem Thread geschrieben werden!

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    Bär und Marlein haben einen neuen Fan


    Privatdetektiv Philipp Marlein hat einen neuen Klienten. Religionswissenschaftler und Theologe Gerhard-Johann Klüngelbein leidet unter Verfolgungswahn und hat Angst, dass ihn die Neuen Tempelritter wegen seines bald zur Veröffentlichung kommenden Buches ermorden wollen. Zusammen machen sich die Beiden auf eine Reise quer durch Süddeutschland um die letzten Recherchen zu Maria-Magdalena und ihrem Leben zu machen. Und wahrhaftig wird Klüngelbein nach seiner Rückkehr nach Fürth in seinem Haus mit seinem Brieföffner erdolcht aufgefunden.

    Hobbydetektiv Emil Bär soll Gewalttaten in und um Kempten aufklären, die einer Gruppe junger Frauen zugerechnet werden, die einen Maria-Magdalena-Geheimbund gegründet haben.

    Beide Männer treffen in der Benediktinerabtei Kloster Ettal aufeinander. Was sich dann hier alles abspielt, das sollte jeder von ihnen selbst lesen.



    Die ersten beiden Bücher „Schwarze Madonna“ und „Heiliger Bastard“, in denen Philipp Marlein und Emil Bär ermitteln, habe ich noch nicht gelesen. Aber ich finde, „Fromme Sünde“ kann man auch lesen ohne die Vorgängerbände zu kennen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mir Infos fehlen würden. Da aber immer wieder in kleinen Passagen auf diese beiden zurück liegenden Fälle angespielt wird, macht es natürlich Lust, sich diesen auch noch zu widmen.


    Marlein und Bär ermitteln hier, jeder in seinen Fall vertieft. Philipp Marlein ist erst mal eine Weile mit Gerhard-Johann Klüngelbein unterwegs um in ganz Süddeutschland Kirchen zu besuchen, die in Bezug zu Maria-Magdalena stehen. Klüngelbein hat bereits ein Buch über die Jüngerin Jesu veröffentlicht und steht kurz vor der Vollendung seines zweiten Buches. Hier verspricht er eine Enthüllung, die das ganze Christentum erschüttern und auslöschen wird.

    Emil Bär wird auf Vorkommnisse angesetzt, die mit einem Geheimbund junger Mädchen und Frauen zu tun haben. In Kempten werden immer wieder Männer ins KKH eingeliefert, die regelrecht verstümmelt bzw. zusammengeschlagen worden sind.


    Mir waren die beiden so unterschiedlichen Männer sofort sympathisch. Da beide ihre Geschichten abwechselnd in der Ich-Form erzählen, und ich bei jedem einzelnen zumeist kurzen Kapitel in der Überschrift schon lese, um wen es hier jetzt geht, kann man die beiden sehr gut unterscheiden. Mit Emil Bär hatte ich auf den ersten Seiten etwas Probleme mit seiner telegrammstilartigen Ausdrucksweise. Aber da habe ich mich schnell dran gewöhnt. Sie ist einfach sein Markenzeichen.


    In diesem Fall geht es hauptsächlich um Maria-Magdalena und die Frage, ob sie Jesu Frau oder Geliebte war. Sehr interessant fand ich die Orte, die Philipp Marlein mit G.-J. Klüngelbein besucht hat. Obwohl ich mich noch nie so wirklich für Kirchengeschichte usw. interessiert habe, hat mich diese Geschichte um Maria-Magdalena, die Kirchen und die verschiedenen Gemälde gefesselt.

    Im Nachwort zum Buch wird noch einmal erläutert, was fiktiv, was wahr und nachprüfbar und was spekulativ ist. Unterhaltsam ist dieses Buch auf alle Fälle. Marlein und Bär haben hier mit mir einen neuen Fan gefunden.

    Und da Marlein und Bär der Meinung sind, dass dies hier bestimmt nicht ihr letztes gemeinsames Abenteuer war, freue ich mich heute schon auf ein wiederlesen.

    5ratten

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    Gelungener Einstieg einer neuen „Ermittlerin“


    Grad direkt vor dem Münchner Hofbräuhaus stößt Erika Sengerbach auf eine Leiche. Kriminalhauptkommissar Melchior Hoblmayr und sein Neuzugang Sepp Leutner, der bei fast allen, weil am Tag nach dem Reaktorunglück geboren, nur der Tschernobyl-Seppi heißt, tun sich bei den Ermittlungen in der Straßenmusikerszene nicht leicht. Was für ein Glück, dass Daisy Dollinger, die Sekretärin der Staatsanwältin, im Dirndl so eine gute Figur macht und nicht auf den Mund gefallen ist. Und Ziehharmonika spielt sie auch noch. Also geht die Daisy mit ihrem Dackel Wastl auf ihren ersten Undercovereinsatz um herauszufinden, wer dem Oleg Wodka was warum angetan hat. Dass sie diese Ermittlungen auch in ihren Heimatort Dachselkofen im Bayerischen Wald führen würden, daran hätte sie im Traum nicht gedacht.



    In einer sehr leichten, lockeren und sehr humorvollen Art erzählt Daisy Dollinger geb. Blochner, Sekretärin der Frau Staatsanwältin, diese Geschichte aus ihrer Sicht auf die Dinge in der Ich-Form. Sie stellt mir in einer unnachahmlichen Weise auch die anderen Protagonisten vor. Den Sepp Leutner, der Tschernobyl-Seppi, mit seinen diversen Verschwörungstheorien finde ich trotz seiner chaotischen Art sehr liebenswert. Die naturverbundenen und Fremden gegenüber eher zurückhaltenden Menschen im Bayerischen Wald, hier Daisys Familie und Verwandtschaft, finde ich sehr gut charakterisiert. Überhaupt haben alle Personen, die ich hier kennenlerne, ihre ganz eigene Art, ihre Ecken, Kanten und Macken, was sie aber auch liebenswert macht. Die meisten zumindest.


    Zwischendurch habe ich immer wieder an die Eberhofer-Krimis von Rita Falk denken müssen. Da gibt es einige Parallelen, die auffallen. Nur dass es hier eben eine junge Frau ist, die die Fäden in der Hand hält und sich durchzusetzen weiß. Fast immer dabei Dackel Wastl, von dem ich immer noch nicht genau weiß, ist er ein Manderl oder doch eine Dackeline.


    Was mir ein bisserl gefehlt hat, ist die Spannung. Davon hätte es ruhig ein bisserl mehr und von den russischen Klischees ein bisserl weniger sein dürfen. Trotzdem hatte ich richtig gut Unterhaltung mit einer großen Portion Humor, was mir gut gefallen hat.



    Isolde Peter ist mit „Der halbe Russ“ ein humorvoller Einstieg in die neue Reihe um die pfiffige Sekretärin Daisy Dollinger gelungen. Kommt nun noch etwas mehr Spannung hinzu, werden die kommenden Geschichten bestimmt auch richtig gut.

    4ratten

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    Mein erster Fall mit der Kripo Bodensee mir gut gefallen


    Kommissar Daniel Selzer von der Kripo Bodensee erhält einen Anruf seines Sylter Kollegen Gerd Steinmann, dass auf der Insel der Reichen und Schönen ein Toter am Strand gefunden wurde. In seiner Brieftasche ein Foto von Nadine Andres, der Kollegin von Selzer. Zusammen mit zwei betagten Damen aus dem Altenheim machen sich Selzer und Nadine auf den Weg in den hohen Norden. Nicht ahnend, was da alles auf sie zukommen wird.



    Dies ist mein erster Fall, den ich mit der Kripo Bodensee löse. Und das diesmal nicht in Konstanz, dem Sitz der Kripo, sondern auf meiner Lieblingsferieninsel Sylt. Obwohl ich mit diesem Fall Neuland betrete, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl irgendwelche Wissenslücken zu haben. Man kann also diesen Krimi sehr gut unabhängig von den vorhergehenden Büchern der Autorin lesen.


    Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Da Janette John sehr viel mit Dialogen arbeitet, lockert dies die Geschichte auf und ich fühle mich noch näher dran und mehr drin im Geschehen. Die Gedanken der Protagonisten werden kursiv dargestellt, was mir sehr gut gefallen hat.


    Obwohl viele der Figuren hier schon sehr lange eingeführt sind, hat mir meine Fantasie doch schnell vorstellbare Bilder gezaubert. Neben Natalie Andres und Daniel Selzer sind es vor allem die beiden alten Damen aus dem Seniorenstift Charlotte Kaufmann und Marie Schulz, die meine Sympathien sofort eingeheimst haben.


    Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Fall mir kleine Rückblicke in die Vergangenheit gewährt, jetzt mitten in der Coronazeit spielt und hier viele Änderungen gegenüber dem Leben vor Corona aufgezeigt werden. Gerade das Verhalten der beiden alten Damen dazu finde ich hier sehr eindrücklich positiv geschildert.


    Der Kriminalfall um den Toten am Strand von Kampen auf Sylt ist etwas knifflig. Die Ermittlungen verfolge ich aus verschiedenen Perspektiven, lasse mich auch mal auf falsche Fährten führen und bin mit der Aufklärung richtig zufrieden.



    Mir hat der Einstieg bei der Kripo Bodensee richtig Spaß und unterhaltsame Lesestunden gebracht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich beim nächsten Fall für Nadine, Daniel Selzer, Charlotte und Maria mit von der Partie sein werde.

    4ratten

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    Weitere spannende Abenteuer mit dem kleinen Giesbert


    Nachdem Giesbert, der kleine Wicht, der in der Regentonne wohnt, seine ersten Abenteuer bestanden hat, gibt es nun neue. Nach „Giesbert in der Regentonne“ und „Giesbert und der Gluckerbach“ mussten wir natürlich auch den 3. Band der Reihe um den kleinen Mann mit der grünen Latzhose und dem grünen Blätterhut lesen und vor allem auch anschauen.


    In einer absolut kindgerechten und für Kinder verständlichen Sprache erzählt Daniel Drescher, welche Abenteuer der kleine Wicht diesmal zu bestehen hat. Er trifft z.B. Buz, das Holzapfelmännlein, hat Ärger mit der kleinen Ilvi, findet Spuren im Schnee und lernt Nachbar Langohr kennen. 13 kleine Geschichten sind auf 102 Seiten verteilt und lassen sich, da sie nicht so lang sind, sehr gut auch als Gute-Nacht-Geschichten lesen.

    Ganz besonders finde ich auch die wunderschönen Illustrationen. Die Bilder sind so farbenfroh gestaltet und es gibt so vieles zu entdecken, dass wir uns zuerst den Bildern gewidmet haben und dann die Geschichten lesen.


    Die Giesbert-Bücher werden bei uns immer wieder aus dem Bücherschrank geholt. Dank des harten Einbandes und der etwas dickeren Seiten hat es bisher auch gröbere Behandlungen gut weggesteckt.


    Ein wunderbares Kinderbuch für Kinder ab 5 Jahren, das ich absolut empfehlen kann.

    5ratten

    Der Autor selbst als Protagonist – klasse gemacht und sehr unterhaltsam



    Der Scheidungsanwalt Richard Pryce wird in seinem Anwesen von seiner Haushälterin tot aufgefunden, erschlagen und erstochen. Die Tatwaffe: eine extrem teure Flasche Wein - 1982 Château Lafite Rothschild Pauillac. Dabei trank der Tote zu Lebzeiten gar keine Alkoholika. Der erste Verdacht fällt auf die Exfrau eines Mandanten von Pryce, die Schriftstellerin Akira Anno. Sie hatte ihm bei einem Restaurantbesuch gedroht. Hat sie ihren Frust in seinem Tod enden lassen? Ex-Polizisten und nun Privatdetektiv Daniel Hawthorne zieht den Autor Anthony Horowitz an seine Seite um ein Buch über ihn und den aktuellen Fall zu schreiben. Zusammen mit Detective Inspector Cara Grunshaw beginnen die Ermittlungen.



    Den ersten Band dieser Reihe kenne ich bisher noch nicht. Aber nach dem Lesen des Klappentextes und einer kurzen Leseprobe wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und bin ich ins kalte Wasser gesprungen. Ich hatte allerdings zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich irgendetwas Wichtiges aus dem ersten Fall verpasst habe. Vielmehr machen viele kleine Andeutungen Lust, auch noch weitere Bücher von Anthony Horowitz zu lesen.


    Was zuerst nach einem so einfach und schnell zu lösender Fall aussieht, entpuppt sich, nachdem immer mehr Verdächtige und ein weiterer Toter auftauchen, als äußerst kniffliger Fall. Daniel Hawthorne und Anthony „Tony“ Horowitz erweisen sich als so ein klasse Team. Der eine mit fast hellseherischen Fähigkeiten, der andere immer einen Schritt hinterher oder auf der falschen Fährte. Ich finde es klasse, wie der Autor sich selbst in diese Geschichte, ebenfalls als Autor hineingeschrieben hat. Das hat mich immer wieder mal zum Schmunzeln gebracht. Als er aber nach einer Messerattacke verletzt ins Krankenhaus kommt, habe ich sogar kurzzeitig um ihn bangen müssen.


    Durch die mit vielen unterschiedlichen Charaktereigenschaften ausgestatteten Protagonisten, die mir sehr ausführlich und klar vorgestellt werden, bin ich sehr schnell in der Geschichte drin und mein Kopfkino gibt Gas. Es kommt mir so vor, als würde mich der Autor hier ganz persönlich ansprechen und mir die Geschichte erzählen. Dieser Schreib- und Erzählstil hat mir sehr gut gefallen und ist mal was anderes.


    Bei „Mord in Highgate“ habe ich sofort an einen Kriminalroman gedacht. War daher etwas erstaunt, dass auf dem Cover „Roman“ steht. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass das auch eher passt. Es gibt zwar einen Mord, aber das ganze Drumherum, die langsamen Ermittlungen, immer neue Verdächtige, immer neue Spuren (die oft ins Nichts führen) und ein Spannungsaufbau, der irgendwo in der Mitte stehen bleibt und sich dort hält, bieten allerfeinste Unterhaltung. Als Krimi würde ich die Geschichte aber nur im aller weitesten Sinne bezeichnen. Ich jedenfalls habe mich bei den Ermittlungen total blamiert. Zwar hatte ich von Anfang an die Vermutung, dass es nicht bei der ersten Verdächtigen bleiben würde. Aber dann…



    Mir hat dieser „Mordfall“ sehr gut gefallen. Ich hatte ein paar Stunden wunderbare Unterhaltung voller Wortwitz, manchmal ironisch verpackt. Da doch noch einige Fragen gerade zu Hawthorne offen geblieben sind, kann ich mich bestimmt auf einen weiteren Fall mit dem ungleichen Ermittlerduo Daniel Hawthorne und Anthony Horowitz freuen.

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    Aktuell und humorvoll


    Franzi zählt mit: Bereits 3688 x hat sie ihre Eltern gebeten, anstatt des Plastikhandys für Babys, das sie hat, ein richtiges Handy zu bekommen. Ihre Eltern haben nicht so viel Geld, können sich für Franzi keines leisten. Aber als Franzi von ihrem ersten Schultag am Gymnasium zurück kommt, hält ihr Papa ein Päckchen hin. Darin ist ein Handy. Kein Smartphone, aber ein richtiges Handy. Sogar mit einem kleinen Guthaben. Was sie mit ihrem ganz besonderen Dandy Smart alles erlebt, davon erzählt diese Geschichte.



    Kleine Geschichten, wie z.B. dank Dandy Smart ein Kätzchen gerettet wird, wie er illegal zu einer Pizza für Franzi kommt oder wie sie die alte Frau Berkel mittels Dandy beim Dame spielen beschummelt. Und auch, wenn der Super-Chip nun im Bauch von Hamster Theo sein Dasein fristet – die Beiden sind ab jetzt einfach unschlagbar.


    In 23 Kapiteln, die ich mit unserem kleinen Nachbarn abwechselnd gelesen habe und die sich auch gut vor zum zu Bett gehen lesen lassen, bin ich dabei, wie Franzi und ihr Dandy Smart von einem Abenteuer ins nächste stolpern.

    Lenny ist ganz begeistert von der witzigen Geschichte. Er bekommt mit seinen 9 Jahren schon mit, wie Kinder in der Schule ausgegrenzt werden, wenn sie mit dem konsumieren nicht mitmachen können oder wollen. Vor allem gefallen ihm auch die kleinen Zeichnungen, die die Geschichte auflockern.


    BFF – gut, dass die Erklärung auf einem Bild abgebildet ist. Was ein Babo ist musste ich mir auch erklären lassen.



    Eine nette Geschichte, die fast wie ein Märchen daher kommt und die die Fantasie anregt. Dank der vielen kurzen Kapitel für Leseanfänger genau so geeignet wie für ältere Kinder, die mit Franzi und Dandy Smart bestimmt ihren Spaß haben.



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    Super lecker und super leicht nachzukochen


    Als großer GZSZ Fan bin ich Sila Sahin 5 Jahre lang gefolgt. Genau so habe ich ihre Auftritte bei Let´s Dance in 2013 bis zum 2. Platz verfolgt. Nun also ihr Kochbuch aus dem GU-Verlag.


    Mich hat sofort angesprochen, dass sie auf frische, gesunde Zutaten Wert legt und vielseitig und vollwertig kocht mit viel Gemüse und Obst und nur ganz wenig Fleisch. Im Inhaltsverzeichnis bekomme ich schon einen Überblick, was mich alles erwartet. Von einem Blick in den Vorratsschrank geht es zu den Gewürzen. Hier fällt mir auf, dass ich die meisten davon schon in meinem Gewürzbord stehen habe. Nichts ist schlimmer, als wenn ich beim Kochen bin und dann ein „Exot“ gefordert ist, den ich nicht da habe. Überhaupt sind es fast alles gängige Zutaten, die ich sowieso benutze. Ich mag es nicht, wenn ich dann Zutaten zuhause habe, bei denen ich später nicht weiß, wie ich sie noch verwenden kann.

    Nach den Rezepten von Silas Mama bekomme ich schnelle Gerichte für die Working Mum. Natürlich kocht sie für ihren Liebsten, der die vegetarische Küche bevorzugt und es gibt Gerichte, die sich für ein Love Dinner eignen. Es gibt die gesunde Küche genau so wie kleine süße Sünden. Die Gerichte für die große Tafel werden genau so behandelt wie das Frühstück. Dazu passend serviert Sila Sahin die ein oder andere Anekdote.



    Mir ist schon beim Durchblättern des Buches bei manchen Gerichten das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Jedes Rezept beansprucht für sich eine Doppelseite – auf der einen die Zutaten und die Zubereitung Schritt für Schritt, sowie die Zubereitungs- und Garzeit und kcal-Angaben. Auf der anderen Seite ein Foto, wie es nach dem Anrichten aussehen sollte (was mir manchmal nicht ganz so gelingt) Aber Hauptsache es schmeckt. Auch die Tipps, wie ich die einzelnen Gerichte weiter abwandeln oder ergänzen kann, um wieder einen neuen oder anderen Geschmack zu bekommen, finde ich toll.

    Als ich dann als ersten Versuch aus dem neuen Kochbuch einen Gemüse-Linsen-Topf auf den Tisch gebracht habe, waren sogar die Kinder begeistert. Und nach dem Paradiesäpfelsüppchen mit Tomaten aus unserem Garten waren alle restlos überzeugt. Wie man eine einfache Tomatensuppe mit kleinen Abwandlungen so lecker zubereiten kann – vielen Dank liebe Sila.



    Ein inspirierendes Kochbuch mit Gerichten aus der orientalischen Küche für jeden Geschmack und jeden Anlass mit einer kleinen Prise Humor. Bei mir steht dieses Kochbuch jetzt ganz vorne im Regal.

    5ratten

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    Eine Geschichte, die unter die Haut geht


    Polizeikommissarin Jasmin Tirtey und Polizeioberkommissar Kurt Schramm werden zu einem brennenden Wohnmobil gerufen. Hier finden sie auch einen Jungen, der immer wieder ins Wohnmobil will um seine 3 Freunde zu retten.

    Kommissar Arno Klinkhammer und Hauptkommissarin Rita Voss, die die Ermittlungen leiten, sind sich nicht sicher, ist der Junge, der zu allen persönlichen Fragen schweigt, geistig behindert oder will er seinen Namen nicht preisgeben.

    Als dann eine ermordete und in Szene gesetzte Frau gefunden wird, scheint sich das Dunkel ganz langsam zu lichten. Aber bis zur Auflösung des Falles ist es aber noch ein weiter Weg…



    Und obwohl es mir anfangs etwas schwer gefallen ist die vielen Menschen, die ich hier kennenlerne, einzuordnen, bin froh, dass ich diesen Weg mit Petra Hammesfahr gegangen bin. Es war ein super spannender.

    Mit „Nach dem Feuer“ liefert sie mir einen ausgefeilten Psychothriller, der mich gefangen genommen und erst zum Schluss mit einem Seufzer wieder losgelassen hat. Boah, das ist kein Buch, das man mal schnell zwischendurch weg liest. Meine ganze Konzentration war gefordert, um die Familienkonstellation des Jungen David zu durchblicken um ganz langsam der Wahrheit auf den Grund zu kommen. Ich war schockiert, wie man einen kleinen Jungen dermaßen geistig verwahrlosen lassen kann. Wie man den Vater seiner Kinder als Vergewaltiger hinstellen kann. Wie narzisstisch veranlagt man sein kann.


    Die Geschichte, mit einem raffiniert konstruierter Plot, die es in sich hat, die mich aufgewühlt und entsetzt hat. Mit kurzen Kapiteln, bei denen das Leben und Denken der Personen aus verschiedenen Blickwinkel beschrieben wird und so das Bild noch dichter werden lässt. Zwischendurch bekomme ich immer wieder Einblicke in das Leben des Jungen, dessen Identität lange nicht geklärt werden kann.

    Aber nicht nur Daniel, der mir einfach nur leid getan hat, ist eine sehr interessante Figur. Mir hat auch Rita Voss mit ihrer sehr einfühlsamen Art an die Ermittlungen heran zu gehen sehr gut gefallen. Obwohl sie mir sehr unsympathisch war, haben mir die Einblicke in das Leben von Daniels Mutter sehr gut gefallen. Alle Charaktere erscheinen sehr menschlich, vorstellbar und halten sich mit sympathisch bzw. unsympathisch fast die Waage.


    Die Spurensuche erweist sich als sehr schwierig und geht sehr langsam voran. Dabei steigt der Spannungsbogen unaufhörlich an und immer wieder eingesetzte falsche Fährten führen mich dauernd in die Irre. Ich habe mich selten bei meinen eigenen Recherchen zur Auflösung so schwer getan.


    Alles in allem ein fantastisch geschriebenes Buch über eine total kaputte Familie, über Schuld und Rache, das mich tief in die Abgründe menschlicher Seelen hat blicken lassen.

    5ratten

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    Regt zum Mitmachen an


    In ihrem Buch "Groß genug, die Welt zu retten" zeigt uns zeigt uns Loll Kirby anhand von 12 Geschichten von Kindern und Jugendlichen, wie diese versuchen, unsere Welt, auf der wir alle leben zu einem schöneren und lebenswerteren Raum zu machen bzw. unseren Lebensraum und auch den der Tiere zu pflegen und zu erhalten.

    Es beginnt mit Felix aus Deutschland, der mit 9 Jahren begann Bäume zu pflanzen und „Plant for the Planet“ ins Leben gerufen hat. Jedes der 12 Kinder, die hier vorgestellt werden, hat sein eigenes Projekt und versucht die Menschen dazu zu bewegen, es ihm gleich zu tun. Am rechten unteren Bildrand wir jedes Kind kurz vorgestellt. Am Beginn des Buches werden alle Kinder mit ihren Aktivitäten vorgestellt. Hier hätte ich mir ein lebensechtes Foto gewünscht, was das Ganze noch authentischer gemacht hätte.

    Mit ihren farbenfrohen und wunderschön gestalteten Bildern auf jeweils einer Doppelseite trägt Adelina Lirius dazu bei, dass ich mit unserem kleinen Nachbarsbub Lenny aus dem Schauen und Diskutieren nicht mehr raus kam. Sie verleiten einfach, sich mit den immer größer werdenden Themen noch näher auseinander zu setzen. Er war überrascht, was die Kinder sich alles haben einfallen lassen, um unsere Welt zu retten.


    Da wir uns in unserem Haushalt bzw unserer Hausgemeinschaft schon stark für das Vermeiden von Plastik und Müll, dem Wassersparen, dem Kompostieren und dem Trennen von Papier, Plastik und Alu einsetzen, ist dieses Buch eine sehr gute Ergänzung zu dem, was wir schon tun. Und es wird für die Kinder ein Anreiz sein, noch mehr zu tun. Z.B. hat Lenny vorgeschlagen, sich nicht mehr mit dem Auto in die Schule fahren zu lassen, sondern wieder das Rad zu benutzen um so Abgase zu vermeiden, wie es die kleine Himangi aus Indien vormacht.


    Auf den letzten beiden Seiten gibt es noch mal Anregungen, was man noch alles tun kann um zur „Rettung der Welt“ beizutragen. Die Tipps, wie man gehört werden kann, empfinde ich eher als für ältere Kinder und Jugendliche gedacht.


    Etwas traurig gemacht hat mich, dass das Buch in China gedruckt worden ist…

    Ebenso finde ich die Schrift an manchen Stellen sehr klein und gerade für Leseanfänger nicht so gut geeignet.


    Alles in allem ein wunderschönes Buch mit vielen Anregungen, wie auch unsere Kleinen schon sehr viel für unsere Umwelt und die Gesundheit der Natur tun können.

    4ratten